Ökumene
Verbale Umweltverschmutzung
In den entgotteten Gottesdiensten der Linken wird das Loch, das durch die Vertreibung dessen, der im Himmel lacht, erzeugt wurde, mit sinnlosem Wortmüll gestopft.
Bildschirmphoto der Propaganda-Seite 'evangelischefrauen.de'
Bildschirmphoto der Propaganda-Seite ‘evangelischefrauen.de’
(kreuz.net, Mainz) Am 13. September findet in der Mainzer Antonius-Kapelle ein ökumenischer Gottesdienst für Menschen statt, die „ent-täuscht worden sind oder sich ge-täuscht haben und in Beziehung leben wollen“.

Jemanden zu ent-täuschen gelte gemeinhin als Tabu: „Das tut man/frau nicht!“ – schwafelt dazu die Webseite ‘evangelischefrauen.de’.

„Ent-täuschen“ sei jedoch etwas ganz Alltägliches, entlastend und notwendig für jede stimmige Kommunikation – geht es im gleichen Stil weiter.

Das vorläufige, auf Vermutungen basierende Bild, das man sich voneinander macht, erfordere in der Kommunikation eine stetige Anpassung.

Der Platitüden scheint kein Ende zu sein: „Gegenseitige Erwartungen und Bedürfnisse müssen in Beziehungen ausgesprochen und verhandelt werden.“

Geschehe das nicht, weil man „den anderen/ die andere“ nicht ent-täuschen möchte, kommt es zu Täuschungen und dem Gefühl, getäuscht worden zu sein.

Diese Schau in die Abgründe der Oberflächlichkeit wird von verschiedenen Gruppierungen organisiert – dem Verein „Evangelische Frauen in Hessen und Nassau“, der Männerseelsorge im Bistum Mainz, dem Mainzer ‘Diakonischen Werk’, dem ‘Referat Alleinerziehende’ im Bistum Mainz, dem ‘Katholischen Bildungswerk’ in Südhessen sowie den ‘Alt-Katholiken’ in Mainz/Wiesbaden.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Master   00:44:58 | Dienstag, 2. September 2008
Die Wahrheit
nur die Wahrheit keine Lügen, der Volksmund sagt: Einen Arsch in der Hose haben. Zu seinen Grundsätzen, wenn man welche hat, zu stehen sie tapfer zu verteidigen. Heutzutage muss alles politisch korekt sein, zum kotzen ist das.
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#27   Genoveva   17:56:59 | Samstag, 30. August 2008
sacerdos: Ankündigungen
Rubriken hin oder her – die Ankündigungen sollten außerhalb der eigentlichen liturgischen Feier erfolgen. Optimal ist da die Zeit unmittelbar vor Beginn der Feier. Das kann entweder der Zelebrant (in Albe ohne Meßgewand) oder ein Diakon / Lektor machen.
An der von den Rubriken wohl vorgesehenen Stelle führt es in der Regel zu mehr oder weniger unpassenden „ganz persönlichen“ Worten des Zelebranten. Man hat da ja fast schon jeder Art von Scheußlichkeit erlebt …
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#26   Amanda   17:14:13 | Samstag, 30. August 2008
@sacerdos helveticus
Mich stört in der Tat nicht so sehr der Wunsch des Zelebranten, sondern die im Chor gesprochene Antwort der Gemeinde.
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#25   stimme der vernunft †   12:58:46 | Samstag, 30. August 2008
Lautlach
Unter der Überschrift „verbale Umweltverschmutzung“ dieses Satzmonster.
Köstlich wie oft die sogenannte „Redaktion“ sich unfreiwillig zum Affen macht.
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#24   Colombe de la paix   12:07:08 | Samstag, 30. August 2008
@sacerdos helveticus
So könnte ich die Verabschiedung in der Messe noch
akzeptieren. Aber im Grunde ist der Schlusssegen
völlig ausreichend!
@ Amanda:
Unsere Hausmessen, die mein Onkel zelebriert, sind sehr
ehrfurchtsvoll ,hier stört mich das Weiterreichen
der hl Hostie und des Kelches nicht. Es ist eine
wunderbare Erfahrung!
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#23   sacerdos helveticus   10:02:09 | Samstag, 30. August 2008
Verabschiedung in der Hl. Messe
Dass der Zelebrant evtl. sogar noch nach dem Schlussssegen der versammelten Gemeinde einen schönen Sonntag wünscht und dann alle gleichsam im Chor „Danke, gleichfalls“ antworten,. ist wirklich grässlich.
Mir scheint folgender Weg praktizierbar. Nach den kurzen Mitteilungen (es muss nicht der ganze Pfarrbrief für die nächste Woche abgelkesen werdenias!) , die ja ihren Platz gemäss Rubriken vor dem Schlusssegen kann der Zelebrant z.B. sagen „Ihnen Allen einen gesegneten Sonntag und Gottes Beistand in der kommenden Woche! Wir bitten nun um Gottes Segen“ und es folgt mit „Der Herr sei mit euch“ eingeleitet“ der vorgesehene Schlussegen!
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#22   myriam   09:24:10 | Samstag, 30. August 2008
Guten Morgen!
sani: O, so viele Blumen! Darf ich mir auch eine davon nehmen? Ich liebe Blumen doch so! (Auch wenn ich um 4 Uhr (!) noch süß geschlummert habe)
Bis später, muss jetzt losfahren. Wir kaufen einen neuen Kühlschrank…
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#21   Strepto von Kokke   09:13:04 | Samstag, 30. August 2008
@- Missachtung
158. Der außerordentliche Spender der heiligen Kommunion darf die Kommunion nur dann austeilen, wenn Priester oder Diakon fehlen, wenn der Priester durch Krankheit, wegen fortgeschrittenen Alters oder aus einem anderen ernsten Grund verhindert ist, oder wenn die Gläubigen, die zur Kommunion hinzutreten, so zahlreich sind, daß sich die Meßfeier allzusehr in die Länge ziehen würde.[259] Dies muß aber so verstanden werden, daß eine gemäß den örtlichen Gewohnheiten und Bräuchen kurze Verlängerung ein völlig unzureichender Grund ist.
Wird gerne, beinahe grundsätzlich missachtet.
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#20   Amanda   07:09:24 | Samstag, 30. August 2008
Richtig, lieber iustus!
Und Ihnen auch einen guten Morgen!
In den meisten deutschen Pfarreien schert man sich einen feuchten Kehricht um vatikanische Instruktionen, so sieht’s leider aus…
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#19   iustus   06:48:31 | Samstag, 30. August 2008
Das Wort der Kirche
Redemptionis Sacramentum:
„94. Es ist den Gläubigen nicht gestattet, die heilige Hostie oder den heiligen Kelch «selbst zu nehmen und noch weniger von Hand zu Hand unter sich weiterzugeben[Missale Romanum, Institutio Generalis, Nr. 118].
(…)
Etwaige entgegenstehende Anordnungen sind widerrufen.“
Also nichts mit weitergeben, auch nicht bei Messen im kleinen Kreis.
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#18   Amanda   06:33:17 | Samstag, 30. August 2008
Selbstbedienungs-Kommunion
Liebste Colombe, warum sollte es denn bei Hausmessen nicht anders gehen? Die Ehrfurcht vor dem Leib des Herrn sollte über allem anderen stehen.
@sani:
Vielen Dank für die Blümchen! :-$
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#17   sani †   04:00:12 | Samstag, 30. August 2008
… der hier versammelten Damenrunde zum Kaffeekränzchen ein wunderschöner Strauß: …
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#16   Colombe de la paix   00:21:27 | Samstag, 30. August 2008
@ Amanda
Bei Hausmessen geht es aber nicht anders!
Ansonsten ist es unangebracht!
Dir gute Nacht!
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#15   Amanda   00:19:54 | Samstag, 30. August 2008
Und das nächste, was mich aufregt,
ist, dass bei sogenannten „Tischmessen“ :-! manchmal die Hostienschale von Teilnehmer zu Teilnehmer weitergereicht wird, damit sich jeder daraus bedient. Da fühle ich mich immer wie an einer Frittenbude, so kann man doch nicht mit dem Leib Christi umgehen!
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#14   Colombe de la paix   00:10:58 | Samstag, 30. August 2008
Liebe Eva
finde ich in diesen Messen auch.
Aber wie gesagt, nicht als Dauereinrichtung?
Hausmessen sind auch sehr schön , innerhalb der Familie
unter beiderlei Gestalten ( Wein / Brot)
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#13   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:08:25 | Samstag, 30. August 2008
Ich kann ja vielleicht
nicht mitreden, aber wenn ich das erlebt habe, fand ich’s auch nett. Verbindend irgendwie.
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#12   Colombe de la paix   00:06:58 | Samstag, 30. August 2008
Hängt davon ab
was für eine Mess das ist, es muss nicht in jeder Messe
so ein,
aber in Jugendmessen , Familienmesse oder Firmung
finde ich es doch passend!
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#11   Amanda   00:04:10 | Samstag, 30. August 2008
Genau wie dieses frenetische Händegeschüttel
nach dem Friedensgruß – da muss jeder mit jedem „shakehands“ machen, von links, von rechts, nach vorne und nach hinten, möglichst auch noch über den Mittelgang hinweg, unter den unwürdigsten Verrenkungen… also, sowas finde ich wirklich unnötig.
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#10   Colombe de la paix   00:00:54 | Samstag, 30. August 2008
@Amanda
Wir hatten vor 20 Jahren auch so einen Pfarrer, der berüßte uns aber nur vor der Messe mit einem
freundlichen „Guten Morgen“ , der Pastor war super.
besonders auch in der Jugendarbeit!
War ein seltsames Gefühl, als er vor 3 Jahen auf meiner Station lag und ich ihn pflegen durfte.
Der Mann war für mich wirklich ein „Heiliger“ in seiner
ganzen Arbeit!
Eine Verabschiedung nach dem Segen , denke ich gehört sich nicht! Dann lieber ein schönes Marienlied als
Schlusslied!
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#9   Amanda   23:54:26 | Freitag, 29. August 2008
Ich war kurz weg und habe Komplet gebetet.
Ich finde, die Homilie nach dem Evangelium sollte dem Priester vorbehalten bleiben.
Aber mal was anderes, was ich bei uns in der Pfarrei seit geraumer Zeit beobachte, ist die „Unsitte“, dass der Pfarrer nach dem Schlusssegen der Messe ein schönes Wochenende wünscht (oder was auch immer), und die Gemeinde im Chor mit „Danke gleichfalls“ antwortet. Seit wann ist die heilige Messe dazu da, dass Zelebrant und Gemeinde säkulare Höflichkeitsfloskeln austauschen?
Ich jedenfalls verweigere mich diesem Trend und schweige demonstrativ.
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#8   Colombe de la paix   23:33:16 | Freitag, 29. August 2008
Stimmt
haben die Linken und die Grünen je etwas Gutes
zum Glauben beigetragen?
Wenn die Politik in den Glauben eingreift, kann doch
nichtd GUtes dabei herauskommen.
Wortgottesdienste suche ich auch nicht auf.
Dürfen Pastoralreferentinnen predigen?
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#7   Amanda   23:30:00 | Freitag, 29. August 2008
Wie wäre es mit
„sinnloser Wortmüll in Gottesdiensten“?
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#6   Colombe de la paix   23:22:19 | Freitag, 29. August 2008
@ Amanda
ja ich suche gerade das passende Thema für uns!
Ich bemühe mich doch.
Aber sind wir hier nur noch alleine?
Warten die anderen auf Unterhaltung?
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#5   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:21:32 | Freitag, 29. August 2008
grübel
Schau in die Abgründe der Oberflächlichkeit Kann Oberflächlichkeit Abgründe haben? Die sind doch meistens eher tief? o.O
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#4   Amanda   23:14:33 | Freitag, 29. August 2008
@Colombe
Wie entzückend, dass Sie mich ansprechen… aber ich hatte mich zu diesem Thema noch gar nicht geäußert. Ich feiere jedoch auch nur noch höchst selten ökumenische Gottesdienste mit und halte mich insbesondere von Jugendmessen fern…
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#3   Colombe de la paix   23:11:03 | Freitag, 29. August 2008
@ Amanda
hierzu kann ich nichts beitragen!
Ich feiere selten und sehr ungerne ökomenische Gottesdienste!
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#2   freddie schenk   21:05:56 | Freitag, 29. August 2008
Wenn man „verbale Umweltverschmutzung“ anderer weiter publiziert
und nichtssagend kolportiert, ist man dann ebf. Umweltverschmutzer?
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#1   sani †   20:57:45 | Freitag, 29. August 2008
… Verbale Umweltverschmutzung …
… ein Artikel über Kreuznet???? Na ja, Selbstkritik kann nicht schaden; vielleicht machen sie’s bald besser hier ^-^
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