(kreuz.net) Vor vierzig Jahren, am 30. August 1968, zündeten die deutschen Bischöfe durch ihre sogenannte
Königsteiner Erklärung eine geistige Atombombe. Deren Folgen waren für das deutsche Volk ungeheuerlich.
Diese Erklärung war eine Antwort auf die von Papst Paul VI. verkündete Enzyklika ‘Humane vitae’ vom
25. Juli 1968. Darin geht es um die rechte Ordnung der Weitergabe des menschlichen Lebens.
In Königstein
widersetzten sich die deutschen Bischöfe dieser prophetischen Lehrentscheidung des Papstes und gingen
einen eigenen, unerleuchteten Weg.
Sie sprachen den Gläubigen in der Frage der Verhütung eine „selbstverantwortende
Gewissensentscheidung“ zu, die sich nicht an den Grundsätzen der katholischen Lehre orientiert.
Das
hatte zur Folge, daß die Bischöfe den Gläubigen zugestanden, die Empfängnisverhütung mit Pille, Spirale,
Kondom und Sterilisation – angeblich ohne zu sündigen – anwenden zu können.
Die Erklärung der Bischöfe
wurde von den Gläubigen als Freibrief verstanden, den Geschlechtsakt nach Belieben zu sterilisieren.
Die bischöfliche Fehleinschätzung in Königstein hat bis heute eine verheerende Wirkung auf Kirche
und Gesellschaft.
Vierzig Jahre wissenschaftliche Erkenntnisse, vierzig Jahre gesellschaftspolitische
Erfahrungen haben den deutschen Bischöfen immer noch nicht genügt, um sich endlich zu einem Nostra culpa
durchzuringen.
Es bedeutet eine grobe Pflichtverletzung, wenn sie weiterhin an der unverantwortlichen
Königsteiner Erklärung festhalten und diese nicht zurücknehmen.
Es bedarf dazu keiner langen Bischofskonferenzen
mit endlosen Diskussionen.
Die Erfahrungen reichen.
Die Königsteiner Erklärung ist nichtig und irreführend
und muß daher zurückgenommen werden.
Wir ersuchen die deutschen Bischöfe höflich, die Enzyklika ‘Humane
vitae’ von Papst Paul VI. endlich und ohne Wenn und Aber anzuerkennen.
Email-Adressen der Empfänger
174 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ja, werter Dr. Heger, wiewohl ich verschiedene Ansichten Lauths nicht geteilt habe/teile, teile ich doch
dessen Urteil, das Sie so freundlich waren, hier zu erwähnen. Danke dafür. Auch Ihnen, werte Amanda,
gilt mein Dank, obwohl das, was ich tat keine Mühe darstellte und deshalb wohl auch keines Dankes wert
war.
#173 Regina 1961 14:46:03 | Mittwoch, 3. September 2008
@clarissa us cölle Liebste Clarissa, herzlichen Dank. Habe zwar mittlerweile herausgefunden, daß dieses
Gedicht nicht von Brecht ist, habe aber in einem anderen Forum anhand der Postings gemerkt, daß es viele
Leute gibt, die das nicht wissen. jetzt weiß ich wenigstens, wer den ersten Teil dieses oft zitierten
Spruches schuf. es war wohl ein gewisse Carl Sandburg. Wohl scheint der 2. Teil dieses Spruches von Brecht
zu sein.Aber der Rest dieses Gedichtes ist auch sehr bemerkenswert. Vielen Dank für Ihre Mühe, es hier
reinzustellen. LG Regina
#170 Aleph † 11:46:43 | Mittwoch, 3. September 2008
ProChrist Als protestantischer Christ kann ich zwar keinen Katechismus vorweisen, trotzdem würde ich
mich schwer wundern wenn rechtgläubige Katholiken ihre Meinung teilten es gäbe „einen Nachlass“ Christi
zu verwalten. Zum wenigsten sollten Sie den reformierten Heidelberger Katechismus kennen, wenn Sie schon
Protestantischer Christ sein wollen.
@clarissa colonia: Don Quijote Nur, daß Don Quijote auch in Scheitern und Niederlage tragische Größe
besaß. Aber ja doch! Kein Geringerer als F.M. Dostojewski hat das zu mehreren Gelegenheiten zum Ausdruck
gebracht. Hier eine Zusammenstellung seiner Urteile (nach Reinhard Lauth, Die Philosophie Dostojewskis,
München 1950): Es meinte, es gebe wohl nach Christus keine Gestalt, die so viel menschliche Schönheit
in sich wiedervereinigte, wie Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, Cervantes’ unerreichte
Schöpfung. Um ihretwillen hat er dessen Roman am höchsten von allen in der Weltliteratur geschätzt.
Als er seinen Roman „Der Idiot“ konzipierte, da wollte er wie Cervantes einen Menschen von höchster sittlicher
Schönheit darstellen. Er erkannte bei der Ausgestaltung, daß Menschen höchster Sittlichkeit in dieser
Welt lächerlich erscheinen müssen, weil sie die Gegebenheiten der Welt nicht richtig einzuschätzen
scheinen und sich anscheinend in einer phantastischen Auffassuiig von der Wirklichkeit verlieren: Es ist
die bitterste Lächerlichkeit, die der Mensch auch nur auszudrücken vermag. Nur Christus war nicht lächerlich,
weil er das Sittengesetz völlig realisierte, ohne sich über die Wirklichkeit zu täuschen. MfG Christoph
Heger
Ich würde mit dem Josef nicht allzudoll ins Gericht gehen, er setzt nur die Prioritäten falsch. Christentum
heißt zu versuchen ein auisgewogenes Verhältnis von Gottes und Nächstenliebe zu leben und der Josef
hat leider die Gottesliebe fast völlig ausgeklammert.
Werte Regina, „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu
Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen:
Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer
den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache
nicht gekämpft hat.“
#163 Regina 1961 08:40:40 | Mittwoch, 3. September 2008
@joberens Lieber Josef, ein paar Postings früher schreiben Sie an Amanda: „Wer kapituliert, ist normaler
Weise der Unterlegene.“ Das erinnert mich an ein altes Gedicht, ich glaube von Bertolt Brecht: Stell Dir
vor, es gibt Krieg, und keiner geht hin. Soweit, so gut. Wissen Sie auch, wie dieses Gedicht weiter geht?
„Dann kommt der Krieg zu Dir, und Du bist hier.“ Ich habe es leider nie gelesen und diesen 2. Satz auch
immer nur vom Hörensagen. Aber irgendwie erscheint es mir logisch. Regina1961 PS Kennt jemand von Euch
dieses Gedicht bzw. wo könnte ich es vollständig finden? Besitze von Brecht keinerlei Literatur.
#162 ProChrist 03:49:17 | Mittwoch, 3. September 2008
Herr Berens: Nachlassverwaltung Als protestantischer Christ kann ich zwar keinen Katechismus vorweisen,
trotzdem würde ich mich schwer wundern wenn rechtgläubige Katholiken ihre Meinung teilten es gäbe „einen
Nachlass“ Christi zu verwalten. Weder die katholische Kirche, noch die prot. Kirche verwalten einen Nachlass
Christi, da Christus auferstanden ist und Lebendige keinen Nachlass zu haben pflegen. Da er noch nicht
öffentlich die Macht ergriffen hat, ist es unser Trost, dass er durch unserer Kirche gegenwärtig ist.
#161 Ultramontanus 00:23:51 | Mittwoch, 3. September 2008
Lieber joberens, „Ich habe nicht die geringsten Probleme und habe viel Spaß in diesem Forum.“ Na, keine
Probleme zu haben ist ja gut. Da können Sie sich glücklich schätzen. „Ausfälligkeiten und Verleumdungsversuche
sehe als Bestätigungen meiner Thesen“ Das ist allerdings ziemlich unvernünftig. Würde ich nicht machen.
Gute Nacht!
#160 joberens 00:19:52 | Mittwoch, 3. September 2008
Ultramontanus Ich habe nicht die geringsten Probleme und habe viel Spaß in diesem Forum. Ausfälligkeiten
und Verleumdungsversuche sehe als Bestätigungen meiner Thesen, sie beweisen zudem Hilflosigkeit und sagen
nicht selten auch etwas über den Charakter des Betreffenden aus. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik).
#156 joberens 00:08:23 | Mittwoch, 3. September 2008
florian Geyer Florian, das ist Dein Problem, Scheinbar gehen Dir die Argumente aus. Ich werde mich jedenfalls
weiterhin hier kritisch zu Wort melden. Liebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#155 Florian Geyer 23:42:02 | Dienstag, 2. September 2008
Amanda ich ziehe mich aus der Diskussion mit Berens es tut mir leid dass ich mich hier über die Hirngespinste
und Fieberphantasien eines alten Mannes so unnötig echauffiere. Man soll ihn reden lassen und schweigen
und sich nicht über ihn aufregen. Man kennt ja das von den Großvätern dass sie oft stur sind und störrisch
keinen Millimeter von ihrer Linie abweichen. Das Alter an sich gebietet Respekt. Man muss sie nehmen wie
sie nunmal sind.
#153 Amanda 23:33:14 | Dienstag, 2. September 2008
Florian, wir taufen ihn einfach um in Simplicius Simplicissimus! Stringentes Argumentieren verlangt mehr
Denkvermögen, als Herr Berens je zuwege bringen wird. Er ist weder katholisch, noch kann er denken –
und obendrein scheint er Analphabet oder zumindest Legastheniker zu sein. Anders kann ich mir seine unpassenden
Antworten nicht erklären.
#150 Florian Geyer 23:24:41 | Dienstag, 2. September 2008
joberens Du hast zwar viel geschrieben und Dir recht viel Mühe gegeben doch überzeugen war Dein Geschreibsel
nun wirklich nicht. Daher möchte ich mir auch die Arbeit sparen, da auf Einzelheiten einzugehen. weil
sie sich Arbeit ersparen wollen oder weil sie schlicht zu blöd sind. ehrlich währt am längsten !
#149 joberens 23:19:20 | Dienstag, 2. September 2008
diakonus Du hast zwar viel geschrieben und Dir recht viel Mühe gegeben doch überzeugen war Dein Geschreibsel
nun wirklich nicht. Daher möchte ich mir auch die Arbeit sparen, da auf Einzelheiten einzugehen. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Lieber Diaconus, S i e haben von der Theologie der r.k Kirche soviel Ahnung, wie eine Nudel, die in der
Suppe schwimmt und meint, das ist ihr Leben. … Respekt, wenigstens vom Schicksal der Nudel verstehen
Sie was. Das is doch schon was! Als total ahnungslos könne se damit nich mehr gelten. Hochachtung!
#146 diaconus 23:12:33 | Dienstag, 2. September 2008
Joberens, Sie wiederholen sich nur in ihren Argumenten Aber bei Ihrer Borniertheit muss ich mich auch
wiederholen. S i e haben von der Theologie der r.k Kirche soviel Ahnung, wie eine Nudel, die in der Suppe
schwimmt und meint, das ist ihr Leben. Durch Menschen wie Sie wurde das Konzil V2 in Verruf gebracht.
Wenn für Sie Kommunion und Abendmahl gleich ist, dann kennen Sie nicht den theologischen Unterschied,
der die r.k. Kirche und die protestantischen Gemeinschaften trennt. Das hat nichts mit Konkurrenzdenken
oder Rechthaberei zu tun, sondern mit der gesunden, wahren und reinen Lehre (1 Tim 4 u.a.) Aber Bibelzitate
sind ja für Sie eine Negation. Sie sind weder reiner Katholik noch reiner Protestant, Sie sind ein Syntekrit.
In der Offenbarung heißt es in der Botschaft an die Gemeinde vom Laodizea (3,14-22) „Du bist weder kalt
noch heiß! Weil du aber lau bist … , werde ich dich aus meinem Mund ausspeien“. Ich habe in meiner
langjährigen Tätigkeit in den Seelsorgegesprächen alles Mögliche erlebt, aber so eine geistige Beengtheit
war äußerst selten. Denn Sie sind wie ein hoffnungsloses nichtdenkendes Schaf, das nur blöken kann,
indem es seinen Laut (d. s. Ihre Argumente) windmühlenartig wiederholt.
#144 Amanda 22:51:18 | Dienstag, 2. September 2008
Wie schön, dass Sie nun – wenn auch vielleicht nicht ganz freiwillig – Ihre eigene Unterlegenheit anerkennen.
Kehren Sie um und tun Sie Buße, solange Sie noch die Gelegenheit dazu haben.
@clarissa colonia Cara Clarissa! Gerne hätte ich kurz auf Ihre mir als „persönliche Nachricht“ zugesandte
Anmerkung zur thematik Stellung bezogen. Leider ist die Option, Ihnen zurückzuschreiben, deaktiviert
!
Lieber Müller, So weit, so gut, Herr Berens. Aber wieso gilt dieser Maqßstab für sie selbst nicht?
… in der Religion der Berens’ ist jeder ein Päpstchen. Mithin unfehlbar. Et is der heute herrschende
allgemeine Protestanis-sums. Sozusagen die religiöse Variante der weltlichen Selbstüberschätzung und
Überheblichkeit. Et is halt so, manche Zwecke verderben die heiligen Mittel.
#138 Müller 22:39:21 | Dienstag, 2. September 2008
@Joberens: Unbegründete Rechthaberei, wie sie hier betrieben wird ist nicht nur äußerst fraglich und
unsinnig sonder könnte sogar Schwäche dokumentieren. So weit, so gut, Herr Berens. Aber wieso gilt dieser
Maqßstab für sie selbst nicht? Ich fragte Sie heute schon zweimal nach Ihrer Unfehlbarkeit. Geantwortet
hatten Sie nicht. Wieso sollten Sie unfehlbar sein? Woher nehmen Sie Ihr Wissen? Welche Privatoffenbarungen
haben Sie?
#136 Galatea 22:31:58 | Dienstag, 2. September 2008
Florian Geyer, dem Manne werden weder Sie noch ich noch irgendein anderer Herr. Der soll sein Kumbaya
my Lord doch spielen, wo er möchte. Wen interessiert es.
Lieber JoBerens, Ich gehe, sofern es mir möglich ist, zur Kommunion und auch zum Abendmahl und sehe da
auch nicht den geringsten Unterschied. … nun Sie sind blind. Die Blindheit mag Ihre Irrtümer für Ihre
Person entschuldigen, als allgemeine Richtschnur ist sie allerdings ungeeignet.
#133 joberens 22:25:31 | Dienstag, 2. September 2008
diaconus Als Kirchenmusiker bin ich fast zu gleichen Teilen aber regelmäßig in Gottesdiensten der evangel.
wie katholichen Kirche im Einsatz. Ich gehe, sofern es mir möglich ist, zur Kommunion und auch zum Abendmahl
und sehe da auch nicht den geringsten Unterschied. Jesus sagte: „tut dies zu meinem Andenken“ und wird
dabei wohl kaum erwartet haben, daß es unter Christen da irgendwann ein Gerangel geben könnte, bei dem
eine Seite versucht der anderen die Gültigkeit dieses Aktes abzusprechen. Unsere kath. Rechthaberei ist
unsinnig, unchristlich und der Ausdruck kindisch dürfte nicht ganz unangebracht sein. Jegliche Rechthaberei
in dieser Sache dürfte vollkommen unsinnig sein, und Ausdruck von purem fraglichem Konkurrendenken, denn
wenn es einen Unterschied da geben sollte, dürfte nur Gott selbst und er ganz allein diesen kennen. Unbegründete
Rechthaberei, wie sie hier betrieben wird ist nicht nur äußerst fraglich und unsinnig sonder könnte
sogar Schwäche dokumentieren. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#132 diaconus 21:55:03 | Dienstag, 2. September 2008
Protestant, meine versprochene Antwort Die Kirche kann nur die r.k. Kirche sein, denn alles anderen sind
Gemeinschaften, wenn sie sich auch fälschlich als solche bezeichnen. Nur die christlich Orthodoxen sind
auch als Kirche zu betrachten. Schlechte Früchte liefert nicht die Kirche, sondern es sind jene Gläubigen,
die nicht in der Lehre der Kirche stehen. Jesus hat bestimmte Gläubige mit schlechten Früchten verglichen.
Ich kann den offiziellen Titel des Lobgesangs „Magnifikat“ nicht für Sie ändern, es ist Lk 1,46-55.
Wenn einem Protestanten von einem Priester die Kommunion verweigert wird, ist dieser nicht komisch, auch
ich habe sie schon verweigert, sondern wir halten uns an die Sakramentenlehre der Kirche. Die Protestanten
leugnen die dauernde Realpräsenz Jesu in den eucharistischen Gestalten, sie kennen nicht die Eucharistische
Anbetung; bei ihnen ist es nach der prot. Abendmahlfeier wieder Brot und Wein. Ich wurde soeben aufmerksam
gemacht, dass Sie gestern gepostet (23,11 Uhr) haben, dass Sie an die Realpräsenz Jesu in der Kommunion
glauben. Das ändert die Sachlage. Es gibt folgende Möglichkeit: Wer an die Realpräsenz glaubt und zu
den Worten des Canons (Hochgebet) mit voller Überzeugung „Amen“ sagen kann, mit dem Priester spricht,
kann zur Kommunion zugelassen werden, wenn er gleichzeitig bereit ist, auf das prot. Abendmahl zu verzichten.
Die evang. Frau eines Mitbruders hat die Erlaubnis, denn sie ist katholischer als so mancher Katholik.
Bei Frére Roger von Taize dürfte es so gewesen sein.
#130 joberens 19:25:07 | Dienstag, 2. September 2008
Müller ersten hat Jesus das nur zu Petrus gesagt und nicht erwähnt, da es auch für Nachfolger gelten
soll. Zum Anderen ist die Passage von Binden und Lösen, nach Meinung vieler Theologen, später angefügt
worden und stammt nicht von Jesus. Josef Berens (Als einfacher, denkender Katholik)
Nun, werte Herren und Damen, lassen Sie uns an dieser Stelle doch vorstehenden Artikel und seine Besprechung
kurz zusammenfassen: 1) Dieser Artikel ist bemerkenswert deshalb, weil er in diesem Forum auf seine Art
eine Novität darstellt. Das novum besteht hier darin, daß die Überschrift eine Wertung des Artikelinhalts
vornimmt, ihn aber nicht wiedergibt. 2) Bezüglich des Einsatzes von Kontrazeptiva besteht keine authentische
dogmatische oder moralische und auch keine rechtliche Entscheidung des universalen kirchlichen Lehramts.
3) Zu Fragen dogmatischer, moralischer oder rechtlicher Natur, zu denen keine lehramtliche infallible
oder legislative Entscheidung existiert, kann sich auch niemand im Widerspruch befinden. 4) Wer dennoch
einen solchen Widerspruch behauptet, trägt für diese die Beweislast; es müßte also nachgewiesen werden,
daß a) eine solche infallible Entscheidung vorliegt, b) daß sich zu dieser jemand im Status der hartnäckigen
Leugnung (sic!) befindet, c) dies vorsätzlich, zurechenbar und strafbar erfolgt ist. 5) Weder der Artikel
noch die dazu eingegangenen Zuschriften enthalten auch nur ansatzweise Informationen, die zu einem hinreichenden
Tatverdacht berechtigen (von einem dringenden soll ja gar nicht die Rede sein). Solage keine weiteren
sachdienlichen Informationen und Hinweise hierzu eingehen, können wir diese Diskussion also wieder getrost
als beendet ansehen.
Herr Berens Du scheinst zudem noch ein ziemlicher Dummschätzer zu sein. Zu welchen Einsichten Ihre Gehirnzellen
fähig sind, man staunt. Aus Ihrem Mund allerdings ist das ein wunderschönes Kompliment. Josef, mal unter
uns: Es gibt gute Ärzte! Wirklich!
Herr Berens Hören Sie auf zu trinken. Das schadet nicht nur Ihrer Leber, sondern schwächt auch noch
Ihren verbliebenen Verstand. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Sie jetzt schon wissen (trotz Ihrer
Unfehlbarkeit), wie ich aussehe. Oder rauchen Sie? Egal, was das ist, auch das tut Ihnen nicht gut (ich
gebe zu, das habe ich von Bruder Theophil, wo ist der gute eigentlich? Der hätte seine wahre Freude an
Ihrem unabwendbaren Weg in die Hölle. Sie sollten Ihren Glaubensabfall beichten (am besten bei einem
strengen Priester), die Buße gewissenhaft erfüllen und dann auf die Barmherzigkeit des Herrn hoffen.
Und zwischendurch sollten Sie hier nicht mehr schreiben. Jawoll!
#124 joberens 17:07:31 | Dienstag, 2. September 2008
aufrechter Katholik Du machst Deinen Namen aber wirklich alle Ehren. Wenn ein aufrechter Katholik so aussieht
wie Du, erklärt das sehr stark den Negativtrend betreffend. JOser Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#123 für die Kirche 17:05:55 | Dienstag, 2. September 2008
@Nachhilfe in Religionsunterricht: Unfehlbarkeit Trotz des Einspruchs von Aleph ein dogmatisches Gehicke.
Bitte die Hervorhebung beachten! Unfehlbarkeit des Papstes Das Dogma (= die Lehre, der Lehrsatz) von der
Unfehlbarkeit des Papstes wurde auf dem I. Vatikanischen Konzil (1869/70) als verbindliche Lehre der katholischen
Kirche formuliert. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme meint dieses Dogma nicht, dass alle Äußerungen
eines Papstes unfehlbar, also irrtumslos sind. Von Unfehlbarkeit spricht die katholische Kirche nur, wenn
der Papst „ex cathedra“ spricht, um eine Lehre verbindlich als Bestandteil der katholischen Tradition
auszuweisen. Dies geschieht, wenn der Papst * als oberster Hirte und Lehrer der Gesamtkirche * seine Absicht
zu einem letztverbindlichen Urteil über Fragen des Glaubens und der Sitten * feierlich erklärt und * dieses
Urteil spricht. Alltägliche Äußerungen, Predigten und Vorträge des Papstes können also per se keine
unfehlbaren Äußerungen sein. Ebenso ist es kein Widerspruch zur Lehre der Unfehlbarkeit, wenn Päpste
menschliche Schwächen zeigen, sich unklug oder vielleicht sogar unmoralisch verhalten sollten.
#122 Müller 17:04:22 | Dienstag, 2. September 2008
@Joberens: Vielleicht könnten Sie mir zuerst meine Frage beantworten?! Warum sollten Sie denn unfehlbar
sein? Im Evangelium des vorletzten Sonntags, meine ich mich erinnern zu können, gab Christus selbst einen
Hinweis: „Du bist Petrus und auf diesem Felsen will ich meine Kirche errichten und die Pforten der Hölle
werden sie nicht überwältigen. Dir gebe ich die Schlüssel des Himmelreiches, und alles was du auf Erden
binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im
Himmel gelöst sein. (Mattäus, 16. Kapitel, 16.-18. Vers). Weiterhin lesenswert: „Zum dritten Mal fragte
Jesus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal
gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich
lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! (Joh 21,17) Die Apostelgeschichte sollte Ihnen auch
helfen, den Stellenwert des Petrus in der Urgemeinde zu entdecken. Lesen bildet, auch einfach denkende
Menschen!
#121 joberens 16:57:21 | Dienstag, 2. September 2008
Müller Vielleicht kannst Du mir die Stellen in er Bibel nennen, mit der man die beanspruchte Unfehlbarkeit
des Papstes ziemlich einwandfrei begründen kann? Liebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
#120 Müller 16:47:21 | Dienstag, 2. September 2008
Originell… … ist das schon, was Sie schreiben, Herr Berens. Es hat nur leider gar nichts mit katholischem
Glauben zu tun, höchstens manchmal rudimentär mit christlichen GLaubensfragen. Wissen Sie, was so originell
ist: Ihnen geht es ähnlich wie den Herren Drewermann, Küng und Frau Ranke-Heinemann. Sie sprechen der
Kirche und dem päpstlichen Lerhamt die Unfehlbarkeit ab, und Sie tzun das in einer so unfehlbaren Weise,
dass Sie doch selbst merken müssten: Da beißt sich die Katze in den Schwanz! Bibelstellen, die Ihre
unfehlbare Meinung locker revidieren, nehmen Sie nicht zur Kenntnis. Worauf beruht denn Ihr Glaube? Auf
Privatoffenbarungen?
Herr Berens daß wir, im Verhältnis zu Gott winzige Winzlinge sind… Ist das Selbsterkenntnis? Wie Recht
Sie haben. Sie müssen sich dabei auch gar nicht im Verhältnis Gott gegenüber betrachten. Selbst wenn
Sie sich mit Rindvieh vergleichen würden, wäre das Ergebnis bzgl. Ihrer Gehirnmasse identisch. Sie sind
wirklich klasse. So viel Schwachsinn auf engstem Raum. Dummer Heide.
#118 joberens 16:37:58 | Dienstag, 2. September 2008
unfehlbares Lehramt Versuchen wir doch auf dem Boden zu bleiben. Es gibt kein unfehlbares Lehramt genau
so wenig wie einen unfehlbaren Papst. Das sind Anmaßungen, die man sich amtskirchlich im Laufe der Zeit
angeeignet hat, die aber für Gott nicht die geringste Bedeutung haben dürften. Bleiben wir uns doch
bewußt, daß gilt besonders auch für die Herren in Purpur und den Papst und da könnne wir ganz viel
von den Brüdern und Schwestern der evangel. Kirche lernen, daß wir, im Verhältnis zu Gott winzige Winzlinge
sind, die sich vermessener Maßen anmaßen Dinge zu entscheiden, die Gott dann angeblich zu akzeptieren
hat. Ist das nicht ein Größenwahn Gott gegenüber, oder wie soll man es anders nennen. Weiß man überhaupt
noch mit wem man es bei Gott zu tun hat??????? Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Stellenwert einer Enzyklika Clarissa colonia: Päpstliche Enzykliken sind (darin identisch mit bischöflichen
Hirtenbriefen) keine legislativen oder definitorischen Akte des obersten kirchlichen Gesetzgebers. Sie
stellen eine – theologisch oder kanonistisch begründete – Meinungsäußerung des Pontfex dar – nicht
mehr, aber auch nicht weniger.Päpstliche Enzykliken oder andere Päpstliche Schreiben können durchaus
auch Äusserungen des unfehlbaren ordentlichen lehramtes sein. Siehe Apostolisches Schreiben „Ordinatio
sacerdotalis“. Es gibt durchaus auch Moraltheologen, die die Enzyklika Humanae Vitae als irreversible
Entscheidung des Ordentlichen Lehramtes betrachten.
#114 Protestant 15:36:44 | Dienstag, 2. September 2008
Mein bester k.Kohlenpöttler …ich wiederum kann mich nicht errinnern, Dir das „Sie“ angeboten zu haben!
Also, lass mal diese dämliche Siezerei – außerdem, im Keller wird sich geduzt! Im übrigen, wenn Du
dich recht nett verhälst, schlage ich dich als 1.stellvertretenden Quoten-Fundi für unseren neuen Vereinsvorstand
vor!Die Satzung findest du übrigends hier im Forum! Wir brauchen Leute wie dich bei uns! Du darfst auch
gerne zur ersten Vorstandssitzung dein Schalke-Trikot anziehen…
@Protestant – Sie sind das, wofür Ihr Nick steht – ein Protestant. Umkehr, Sühne, Buße, Demut und Reue
sind für Sie Fremdworte! Sie hassen diese Eigenschaften wie der Teufel das Weihwasser und die liebende
Jungsfrau und Gottesmutter Maria. Nebenbei bemerkt: Ich kann mich nicht erinnern Ihnen ein „Du“ angeboten
zu haben, oder daß wir eine jahrelange Rosenkranzgemeinschaft hätten, bei der wir darüberhinaus weitere
Gemeinsamkeiten hätten. Unterlassen Sie also die peinlichen Anbandlungsversuche auf der DU-Schiene! Wenn
ich einmal auf Ihr Niveau kommen möchte, dann komme ich zu Ihnen in den Keller herunter.
Nicht alles, das hinkt, ist schon ein Vergleich. Die „Vereinsordnung“ der katholischen Kirche besteht
ausschließlich aus: a) den durch die Konzilien und von den Pontifices definierten Glaubenssätzen. b)
dem im Jahre 1983 promulgierten Codex Iuris Canonici (CIC) für die lateinische Rituskirche. c) dem im
Jahre 1995 promulgierten Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (CCEO) für die orientalischen Rituskirchen.
Sämtliche Katechismen haben, sofern sie über die Punkte a-c hinausgehen lediglich handlungsempfehlenden
Charakter, weil das Christentum eine Morallehre hat und keine ist. Die gesetzgeberische Tätigkeit der
Pontifices durch den pio-benediktinischen Codex von 1917 und den CIC 1983 haben sämtliches „altes“ Kirchenrecht
(Bullen, Einzelentscheidungen, Enzykliken etc.), das sich auf das Recht des Corpus Iuris Canonici erlassen
worden war einer ex-integro-Regelung unterzogen und damit außer Kraft gesetzt (cann. 6 CIC 1917; 6 CIC
1983; 6 CCEO). Ausgenommen davon sind allein noch geltende internationale Verträge zwischen dem Hl. Stuhl
und anderen Staaten. Päpstliche Enzykliken sind (darin identisch mit bischöflichen Hirtenbriefen) keine
legislativen oder definitorischen Akte des obersten kirchlichen Gesetzgebers. Sie stellen eine – theologisch
oder kanonistisch begründete – Meinungsäußerung des Pontfex dar – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
#109 Regina 1961 14:19:19 | Dienstag, 2. September 2008
@MathiasDD Sie haben mich ertappt. War aber wirklich ein Vertipper. Hv ist natürlich kein Konzilsdokument,
ist aber in dessen „Fahrwasser“ entstanden. Zur Sache. Für mich ist die Königsteiner Erklärung einfach
das, was jeder gläubige Katholik und -in praktizieren kann. Von daher wird dort nur ausgesprochen, was
in den beiden vorigen Texten angedacht und angedeutet wurde. Ich gehöre eigentlich nicht zu den Leuten,
die andere exkommunizieren. Nur die Haltung einiger Forumshanseln bringt halt manchmal mein Blut in Wallung.
Auch nach einigen Jahren +-net-Aktivität schaffen das einige Leute noch immer. Und ich besitze einfach
nicht die stoische Ruhe eines denkenden Josef Behrens… Lesen Sie sich mal d8ie Postings einiger Leute
durch. Da ist die Forderung nach so einer Exkomunikation fast sogar noch so etwas wie eine Liebeserklärung.
Regina1961
#107 Protestant 14:16:26 | Dienstag, 2. September 2008
matthias Warum nennen Sie sich eigentlich katholisch? Katholisch heißt nichts weiter als „allgemein“!
Da wir alle, die wir einer Kirche angehören,uns als Teil des“allgemeinen“ sehen, sind wir auch alle katholisch!
Aber eben nicht „römisch-katholisch“!
#106 Amanda 14:14:18 | Dienstag, 2. September 2008
Lieber Matthias, er wird Ihnen auch diese Fragen nicht beantworten… das haben schon ganz andere vor
Ihnen versucht. Daher sollte er so ehrlich sein, auf das Attribut „denkend“ künftig zu verzichten.
#105 Matthias_DD 14:11:13 | Dienstag, 2. September 2008
@joberens es ist schon mehr als meine Meinung: Es ist die „Vereinsordnung“ des Vereins den wir Röm. Kath.
Kirche nennen. Wie gesagt, wenns Ihnen nicht passt, gibt es da auch noch andere Vereine, die Ihren Vorstellungen
besser entsprechen. Ansonsten leugnen Sie wieder mal ein Dogma, nicht das erste und auch sicher nicht
das letzte. Gestatten Sie mir aber mal ein paar Fragen: Warum nennen Sie sich eigentlich katholisch? Weil
Ihre Eltern katholisch waren? Weil Sie katholisch getauft sind? Eigentlich verachten Sie doch den Heiligen
Vater, die Bischöfe, Sie zweifeln die Gottessohnschaft an, Sie verachten die Glaubens- und Sittenlehre.
Was hält Sie eigentlich noch? Was finden Sie an der Kirche gut?
#103 joberens 14:02:16 | Dienstag, 2. September 2008
Mathias DAs mag Deine Meinung sein und nicht mehr und nicht weniger. Außerdem gibt es, wenn man Jesus
und dem Evangelium glauben kann auch keinen heiligen Vater auf Erden, sondern nur einen fehlbaren Menschen,
wie jeder andere Mensch, den wir Papst nennen und nicht mehr und nicht weniger. Das sollten wir uns wieder
in Erinnerung rufen. Josef Berens (als einfacher, denkender Ktholik
#102 Amanda 13:58:32 | Dienstag, 2. September 2008
Nicht nur, dass ein fleischessender Veganer sich nicht mehr Veganer nennen darf – er ist es auch nicht
mehr. Dieses Prinzip, das Matthias so treffend umschrieben hat: „Wer nicht drinnen ist, der ist eben draußen“,
dürfte doch einem denkenden Menschen einleuchten. Es sei denn, man will nicht verstehen.
#101 Matthias_DD 13:51:27 | Dienstag, 2. September 2008
@joberens von welchem Nachlaß reden Sie da? Wenn Sie seine Kirche meinen, können die das wegen Mt. 16,18ff.
schon… Entweder man folgt dem Hl. Vater, dann ist man drinnen oder man zimmert sich selbst irgendetwas,
dann ist man eben draußen. Das ist seit 2000 Jahren Realität, deswegen sind Luther und Sie draußen
und wir mit dem Hl. Vater drinnen, auch wenn Ihnen das nicht passt, als fleichessender Veganer.
#100 joberens 13:43:18 | Dienstag, 2. September 2008
Amanda Liebe Amanda, nicht nur nennen sondern wirklich sein, was die herrlichen und selbstherrlichen Herren
in Purpur nicht immer erkennen lassen. Die dürften den Nachlaß Christi nicht für sich allein gepachtet
haben, auch wenn sie das vielleicht meinen und uns weismachen wollen. Sie dürften sogar nicht selten
sehr weit von Jesus und dem Evangelium entfernt sein. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Dann dürfen Sie sich aber ebensowenig „katholisch“ nennen, wie sich der Ex-Veganer in der Beispielgeschichte
noch „Veganer“ nennen darf… Reingefallen, Herr Berens!
#98 Aleph † 13:00:14 | Dienstag, 2. September 2008
Werte Amanda Sagte ich doch, die gründen dann die SKSDK, die Selbständige Kirche selbst denkender Katholiken.
Ich fürchte das wird eine sagenhafte Monstergeburt… Hach!!
#97 joberens 12:57:35 | Dienstag, 2. September 2008
Amanda Einen solchen Verein braucht man gar nicht erst zu gründen, denn die überwiegende Mehrzahl, sogar
der Katholiken, sieht das doch schon lange so, handelt so und unsere etwas schwerfällig Amtskirche ist
auf dem besten Weg sich, in ihrer selbstzufriedenheit und Selbstherrlichkeit, zu einer immer bedeutungloseren
Sekte zu entwickeln. Es ist doch nicht zu verbergen, und man hört und sieht es doch jeden Tag neu, wie
die Kritik sogar von frommen und frömmsten Katholiken an der Amtskirche, und das nicht ganz zu Unrecht,
wächst und wächst. Diese Entwicklung wird auch weiter gehen und so wird es auch dazu kommen, daß die
Amtskirche auf der einen Seite ganz isoliert vor sich hin vegetiert und die wirklichen Christen und Katholiken
auf der anderen sie immer weniger ernst nehmen, ihren Glauben und das Evangelium nach ihren eigenen Erkenntnissen
leben. Eine Entwicklung, die ja auch schon ziemlich eindeutig zu beobachten ist. Rom scheint einfach nicht
mehr in der Lage und fähige zu sein, die Zeichen der Zeit noch zu erkennen. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
Nein nein, ich doch nicht! Außerdem bin ich doch im anderen Thread schon mit von der Partie… Der Joberens
gründet mit Regina dann sozusagen den „Verband der nichtveganen Veganer“ (siehe unten).
#91 Matthias_DD 11:41:08 | Dienstag, 2. September 2008
@Proti Mist, ich bin hier nur von Privilegierten umgeben, erst Joberens, dann Regina und jetzt auch noch
der Proti. Noch jemand Bedarf, sich dieses bestätigen zu lassen?
#90 Protestant 11:34:30 | Dienstag, 2. September 2008
@Mattes Double-D dann sollte im Namen unbedingt das Wort „denkend“ vorkommen, das können Leute wie ich
nämlich nicht, dieses Privileg ist Ihnen vorbehalten. Da kann ich jetzt aber absolut nicht widersprechen!
Endlich mal jemand der ausspricht, was die meisten hier schon lange vermuten (ich wage ja gar nicht, von
denken zu sprechen)…
#89 Matthias_DD 11:27:04 | Dienstag, 2. September 2008
@Regina Nun, Humanae Vitae ist keine Schrift des Konzils, sondern eine Enzyklika. Da die KE dieser widerspricht,
kann sie wohl kaum eine Weiterentwicklung sein oder? Ich würde mich nie erdreisten, Ihnen Ihre gottgegebene
Entscheidungsfreiheit zu beschneiden, was denken Sie denn von mir? Sie wollten alle exkommunizieren, die
nicht Ihrer Meinung sind, nicht ich! Wenn Sie mit „nachplappernde Schlafmützen“ Christen meinen, die
sich anders als Sie entschieden haben, Glaubenslehren anzunehmen, dann lässt das, zusammen mit Exkommunikationsfantasien
tief auf Ihr Welt- und Kirchenbild blicken… Was bitte ist die „wahre Katholische Kirche“? Sollte das
die Sekte sein, die Sie mit Joberens gründen wollen, dann sollte im Namen unbedingt das Wort „denkend“
vorkommen, das können Leute wie ich nämlich nicht, dieses Privileg ist Ihnen vorbehalten. Sie schlussfolgern
richtig: In Ihrer Sekte ist für mich kein Platz! Ich halte es dann mal mit der Römisch-Katholischen
Kirche unter Führung des Hl. Vaters, deren Glaubenslehre ich, wie gesagt teile. Hier bin ich ganz zufrieden
und gut aufgehoben. Glaubende und zu eigenen Gedanken unfähige Blödmänner und Schlafmützen wie mich
gibt es da schon seit 2000 Jahren. o^/
Nehmen wir also einfach einmal folgende Situation an! Jemand schließt sich dem örtlichen Veganerclub
an. Dieser hat sich, wie der Name schon besagt, der veganen Ernährungsweise verschrieben. Nun kommt das
Neumitglied nach einiger Zeit doch wieder auf den Fleischgeschmack, und ohne Milch und Eier zum Frühstück
ist das Leben ja auch recht fade, von der Butter ganz zu schweigen… Das inzwischen nicht mehr ganz
so neue Mitglied geht also zum Clubvorstand und versucht ihn davon zu überzeugen, dass Fleisch ja soooo
gut schmeckt, und dass es eigentlich keinen Grund gibt, weshalb der Genuss von Eiern nicht mit einem veganen
Leben vereinbar sein sollte. Was wird also der Vorstand ob eines solchen Ansinnens wohl tun? Erste Möglichkeit:
Der uneinsichtige Exveganer wird mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen. Zweite Möglichkeit:
Der Vorstand sagt ihm klipp und klar: „Junge, niemand zwingt Dich zur Mitgliedschaft. Du bist frei, auszutreten
und Dich stattdessen dem örtlichen Interessenverband der Kotelettliebhaber anzuschließen. Aber in jedem
Fall musst Du wissen: Wenn Du Fleisch und sonstige tierische Produkte verzehrst, bist Du kein Veganer
mehr – auch wenn Du unseren Clubausweis behalten darfst!“ Also, alles klaro?
#87 Regina 1961 11:03:18 | Dienstag, 2. September 2008
@MatthiasDD Ob Sie es glauben oder nicht. Jaaaa, ich kenne Gaudium et spes, ich kenne Humanae vitae und
ich kenne auch die Königsteiner Erklärung. Ich habe sie alle gelesen, mehrmals, und bin mit dem Inhalt
vertraut. Für mich ist die Königsteiner Erklärung einfach nur noch einmal eine Bestätigung der beiden
anderen Schriften des 2. Vatikanums. Und konkreter. Wo liegt das Problem? Sie suchen etwas, und finden
es nicht, bzw. Sie wissen nicht wie Sie es formulieren sollen. Denken Sie doch einfach mal n a c h! Und
genau das ist für mich die KE. Ich muß mich korrigieren. Sie ist dem VatII nicht „nachgedacht“ sondern
„weitergedacht“. Und noch lasse ich mir das Denken nicht verbieten. Und die meißten Bischöfe haben auch,
so glaube ich jedenfalls, lieber ehrlich denkende Menschen um sich, als nur alles nachplappernde Schlafmützen.
Die können wir jedenfalls in der wahren Katholischen Kirche nicht gebrauchen. LG Regina1961
Protestant: … das eigenständige Informieren,Handeln und Denken in der Tat feinste evangelische Theologie …
Ja, freuen Sie sich ruhig darüber. Sie müssen ja nicht katholisch werden. Ein Katholik nämlich, der
noch wirklich Katholik ist, orientiert sich nach wie vor an der katholischen Glaubenslehre. Das schließt
freilich nicht aus, dass ich – als überzeugte und sehr gerne seiende Katholikin – auch denke, nachdenke
über die Weisungen der heiligen katholischen Kirche. Ich orientiere mich aber dabei nicht am gerade vorherrschenden
Zeitgeist. … ich kenne glücklicherweise ganz,ganz viele röm.-kath. Christen,die ebenfalls selbstständig
denken können(auch wasihren Glauben anbelangt)… Ja, solche Christen – oftmals sind solche Katholiken
nicht mehr als katholisch zu bezeichnen, leider – kenne ich auch. Ich kenne aber auch sehr viele Katholiken,
die sich so wie ich an der Lehre der Kirche orientieren.
#85 Protestant 10:26:14 | Dienstag, 2. September 2008
@myriam Die informieren sich immer mehr selbst, denken selbst… Ja, das ist feinste evangelische Theologie.
Dankeschön!Wenn also das eigenständige Informieren,Handeln und Denken in der Tat feinste evangelische
Theologie ist, dann muss ich mich ja noch viel mehr darüber freuen, evangelisch zu sein… ! Aber zur
Beruhigung, ich kenne glücklicherweise ganz,ganz viele röm.-kath. Christen,die ebenfalls selbstständig
denken können(auch wasihren Glauben anbelangt)…und darüber freue ich mich eigentlich noch viel,viel
mehr
joberens: Die Königsteiner Erklärung war ein sehr weise und weitsichtige Erklärung der deutschen Bischöfe,
die die verbohrten ewig Gestrige und der Zeit nachhinkenden Fundis jetzt in Frage stellen wollen. Fein,
dass Sie immer mehr von Ihrem Glaubensbekenntnis veröffentlichen. Vielleicht sollte ich auch das einmal
sammeln? …daß man den Menschen und auch den Katholiken immer weniger etwas vor machen kann. Die informieren
sich immer mehr selbst, denken selbst… Ja, das ist feinste evangelische Theologie. Katholiken, die das
wirklich noch sind, orientieren sich an der katholischen Glaubenslehre und damit wird verhindert, dass
jeder sich seinen eigenen Glauben zusammenzimmert. Bis zum nächsten, einfach denkender Protestant (?)
#82 Matthias_DD 09:55:57 | Dienstag, 2. September 2008
@Proti Aus Sicht eines Protis haben Sie natürlich Recht, wenn Sie die die Ansicht über die Meinung des
Hl. Vater mit der Ansicht zur Meinung von GWB vergleichen. Bei uns ist das aber ein wenig anders… ausserdem
ist die CSU in Hessen noch nicht wählbar Klug festgestellt. Was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden…
#80 Protestant 09:44:16 | Dienstag, 2. September 2008
@Mattes Double-D Offensichtlich interessiert Sie die Meinung des Hl Vaters überhaupt nicht. Es besteht
ein Unterschied zwischen Interresse an einer Meinung und Zustimmung!Mich interressiert auch die Meinung
des amerikanischen Präsidenten, d.h. aber nicht, dass ich alles gut finde, was er von sich gibt! Gehen
Sie doch bitte zu Hubers Verein, der steht auf solche Leute wie Sie. Ich bin sicher, das regina keinerlei
politische Belehrungen nötig hat (ausserdem ist die CSU in Hessen noch nicht wählbar)!
Ich weiß ja nicht so recht, was Sie eigentlich haben… …mir jedenfalls hat „die Kirche“ noch nie etwas
aufgezwungen, ich habe auch noch keine Beschneidungen hinnehmen müssen. Ich fühle mich als Katholikin
so frei, wie man nur sein kann. Sie etwa nicht?
#78 joberens 09:39:25 | Dienstag, 2. September 2008
Königsteiner Erklärung Die Königsteiner Erklärung ist sehr gut und man sollte auch nicht mehr daran
zu rütteln versuchen. Es ist ja auch so und das sollte man auch zu erkennen versuchen, daß man den Menschen
und auch den Katholiken immer weniger etwas vor machen kann. Die informieren sich immer mehr selbst, denken
selbst und mit Versuchen, den Menschen unsinnige Vorschriften und Beschneidungen des eingen Denken und
Handelns aufszuzwingen, verliert man immer mehr Respekt, Achtung und Glaubwürdigkeit. Amstskirchlich
sollte man einzusehen versuchen, daß die Zeiten ein für allemal vor bei sind, in denen einfach alles
widerspruchslos, als Gottes Wille, hin genommen wurde und das ist eigentlich ja auch gut so. Heute kann
man sich amtskirchlich mit Versuchen Menschen unsinnige Dinge aufzuzwingen, nur noch selbst schaden. Die
frühere amtskirchliche Macht schwindet so immer mehr und Unsinn ist den Menschen nicht mehr glaubhaft
zu machen. Josef Berens (alseinfacher, denkender Katholik)
#76 Matthias_DD 09:17:19 | Dienstag, 2. September 2008
@Regina Und die Königsteiner Erklärung MUß bleiben. Sie ist eine der besten Fortsetzungen des 2. Vatikanischen
Konzils. Jeder, der ihre Abschaffung fordert. gehört aus der katholischen Kirche ausgeschlossen. Exkommuniziert.
haben Sie mal Gaudium et spes gelesen? Offensichtlich nicht, sonst würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben.
Humanae vitae ist ist die Fortsetzung des Konzils. Konzilsdokumente zu lesen bildet ungemein, weil dort
eben nicht gesagt wurde, was heute irgendwelche Alt-68ger dort gern hineininterpretieren möchten, Ihren
sog. „Geist des Konzils“. In einer Enzyklika verkündet der Hl. Vater die Lehre der Kirche. Sie können
diese aufgrund der von Gott gegebenen Freiheit annehmen oder eben ablehnen. Und: wer Treue zum Hl. Vater
und zu Lehre der Kirche fordert, ist zu exkommunizieren, ist schon klar… Offensichtlich interessiert
Sie die Meinung des Hl Vaters überhaupt nicht. Gehen Sie doch bitte zu Hubers Verein, der steht auf solche
Leute wie Sie.
#75 Regina 1961 09:08:08 | Dienstag, 2. September 2008
Stimmt! Die Nähe von Königstein zum Bischofssitz Limburg ist nicht zu übersehen. Mit der Eintracht
muß ich vorsichtig sein. Meine Söhne sind Eintrachtfans. Aber die sind ja noch so klein… Und Ypsilanti?
Naja, außer dem Namen kommt von der auch nicht viel Interessantes. Und nur weil es eine Frau ist, sie
wählen? Das ist mir dann doch zu wenig. Regina