Kirchenfeindliche Literaturwissenschaftler haben die Tatsache, daß er katholisch war, bewußt hintertrieben. Doch jetzt kommt die Wahrheit ans Licht.
Das sogenannte Chandos-Portrait, das vermutlich William Shakespeare zeigt. Der Maler war wahrscheinlich Joseph Taylor.
(kreuz.net) Der britische Autor Joseph Pearce hat nachgewiesen, daß der weltberühmte englische Dramatiker
William Shakespeare († 1616) katholisch war.
Pearce hat seine Beweise in dem neuen Buch ‘The Quest for
Shakespeare’ veröffentlicht. Das Buch ist im katholischen US-Verlag ‘Ignatius Press’ erschienen.
Im
Gespräch mit der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’ gab Pearce einen kurzen Einblick in sein Werk.
Warum Shakespeares Glaube verborgen blieb
Der Autor berichtet, daß Shakespeare-Forscher – darunter
zahlreiche Jesuiten – schon lange herausgefunden hatten, daß Shakespeare ein gläubiger Katholik war.
Doch der Glaube des Dichters sei aus verschiedenen Gründen verborgen geblieben – so Pearce.
Buch von Joseph Pearce über die Katholizität Shakespeares.
Die Katholiken
wurden im damaligen protestantischen England in den Untergrund getrieben und waren brutalsten Verfolgungen
und Folterungen ausgesetzt.
Sie wurden permanent mit dem Tod bedroht. Öffentliche Gottesdienste waren
streng verboten.
Die antikatholischen Forscher ignorierten auch gezielt Hinweise auf den katholischen
Glauben Shakespeares.
Außerdem kam ein Großteil der dokumentarischen Beweise für dessen Katholizismus
erst in der jüngsten Zeit ans Licht.
Handfeste Beweise
Pearces Buch hat die Fülle an Beweisen für
den katholischen Glauben Shakespeares zusammengetragen.
So weist er darauf hin, daß die protestantische
Königin Elisabeth I. († 1603) und König Jakob I. († 1625) wußten, daß Shakespeare katholisch war.
Aber sie hätten ihn als ungefährlich eingestuft und deshalb geduldet.
Die Beweise, daß die Familie
Shakespeares auch angesichts furchtbarer Verfolgungen katholisch geblieben war, sind für Pearce „überwältigend“.
Die wohlhabende Familie seiner Mutter, Mary Arden († 1608), war für ihren katholischen Glauben bekannt.
Mehrere Cousins von Shakespeare wurden wegen einer Verstrickung in angebliche katholische Verschwörungen
zu Tode gefoltert.
Shakespeares Vater John († 1601) und die Tochter des Dichters mußten für ihren katholischen
Glauben Bußgeld bezahlen.
Obwohl er per Gesetz verpflichtet war, sich als Mitglied in der 1534 gegründeten
schismatischen Landeskirche von England registrieren zu lassen, scheint Shakespeare in keinem anglikanischen
Mitgliederverzeichnis auf.
Das Haus, in dem Shakespeare seinen Lebensabend verbrachte, war ein geheimer
Treffpunkt für illegal zelebrierte Messen.
Pearce erklärt, daß der Dichter einen Seiltanz zwischen
seiner Glaubensüberzeugung und dem Überleben in der damaligen anglikanischen Gesellschaft vollziehen
mußte.
In seinen Stücken komme sein katholischer Glaube deutlich zum Ausdruck.
In der kirchenfeindlichen
deutschen Version der Internet-Enzyklopädie ‘Wikipedia’ wird der Katholizismus von William Shakespeare
mit keinem Wort erwähnt.
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42 Lesermeinungen
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#41 Andreas_Rau 09:00:52 | Freitag, 5. September 2008
ich sehe gerade@amanda @all ich muss mich korrigieren. Das Wikipedia angeblich kirchenfeidlich sei, habe
ich lediglich von einem Vorschreiber zitiert. Nur habe ich das irgendwie nicht kenntlich gemacht. Sowas
dummes aber auch. Ich meine natürlich nicht, dass Wikipedia kirchenfeindlich ist. Dazu habe ich mich
zuwenig damit auseinandergesetzt
#40 _zeitgeist 00:30:32 | Donnerstag, 4. September 2008
Das kommt mir auch bekannt vor… ich erinnere mich, davon vor ein paar Jahren gelesen zu haben. Auch
davon, dass einige Werke Christopher Morlowes von Shakespeare stammen, oder auch umgekehrt, wer mag das
heute nach Jahrhunderten noch dechriffrieren können. Was wird denn aus unserem Zeitalter erhalten bleiben?
Schmäh- und Schundwerke bestenfalls; wenn wir „Glück“ haben, werden die desaströsen Werke, geschaffen
aus menschlichen und tierischen Exkrementen, der Nachwelt verorgen bleiben und werden kein Zeugnis ablegen
können, von der Verrohung, die unser Zeitalter heimsuchte.
… vielleicht Vielleicht sollte man kreuz.net verraten, daß ein William Shakespeare nur Fiktion ist.
Der wirkliche Autor war ein Mitglied des englischen Hochadels …
@Aleph „Also mir geht heute schon den ganzen Tag der joberens ab. Da muss ihn doch jemand vergrault haben…“
Ja, und wenn wir denjenigen herausfinden, der das geschafft hat, wird er mit sofortiger Wirkung Ehrenmitglied
bei den „Hottest Hellbirds“! (äh, wer hat denn den Superlativ eingefügt – gestern hieß es doch noch
schlicht „hot“?)
Aber, wenn der große (und geniale) Plagiator seine (oft) aus antiken Stoffen geschöpften Dramen in vorreformatorischer
Zeit ansiedeln konnte, hätte er dies doch auch in nachreformatorischer tun können; warum, aber, tat
er’s nicht?
#35 Pelagius III. 17:23:13 | Mittwoch, 3. September 2008
Katholische Priester bei Shakespeare Daß bei Shakespeare so viele katholische Priester auftauchen, hat
einen ganz einfachen Grund: Die meisten seiner Stücke spielen in der Zeit vor der Reformation. Da gab
es nur katholische Priester…
@Clarissa Burgorus sind da ein paar Irrtümer unterlaufen. Natürlich riefen die Leute während und nach
der Krönung „Long live the Queen!“, denn sie wussten ja, dass gerade eine „reigning Queen“ gekrönt wurde
bzw. worden war. Und übrigen hat man in Westminster Abbey kein Zelt errichtet, sondern vier Ritter des
Hosenbandordens hielten einen Baldachin über die auf King Edward’s Chair sitzende Königin. Das lateinische
„Regina“ wird von der Königin bei der Unterschrift hinter ihrem Namen angefügt; außerdem wird es z.B.
in der Justiz bei der Bezeichnung von Prozessen gebraucht, z.B. „Regina v. Jones“ =„the Crown versus Jones.“
Burgorus’ Theorie, die Königin des VK sei eigentlich ein König, ist irrig.
#31 Burgorus 13:56:47 | Mittwoch, 3. September 2008
@Clarissa und „Concise“ statt „Cocise“ Tippfehler kommen ja immer wieder vor, und ich korrigiere natürlich
die meisten nicht. Aber da das englische Wort „concise“ (prägnant, knapp, kurzgefasst) sicher nicht jeder
kennt, möchte ich die Korrektur hier melden. Wenn man sich ein ODCC zulegt, sollte man nicht die massenhaft
angebotene und billige Concise-Version kaufen, sondern lieber mehr Geld ausgeben und die Vollversion.
Die aktuelle dritte Auflage (knapp 2000 Seiten) in der revidierten Form kostet 150 US-Dollar. Die erste
Auflage 1957 kriegt man fast geschenkt (momentan im US-ebey). Mein Oxford-Freund hatte die zweite. @Clarissa:
Ich weiß es nicht, wo genau es Rex und wo Regina heißt. Meines Wissen wird dies bei der Unterschrift
nur mit dem „R“ angedeutet und gibt somit keine Auskunft. Ich kenne derzeit außer dem Book of Common
Prayer nur eine weitere Bestätigung, nämlich den Ruf des Volkes „Long live the King“ nach der gefilmten
und des Öfteren schon im Fernsehen gezeigten Krönung Elisabeths II., glaube mich aber erinnern zu können,
dass ich diesen Zuruf kaum verstanden habe. So ein Volksgemurmel ist halt schwer zu verstehen.
Richtig, werter burgorus, schön Sie wieder mal zu lesen, da in England die lex salica nicht galt/gilt,
ist dort die substituäre Erbfolge in der weiblichen Linie möglich. Aber ich sah schon Originaldokumente
Victorias und Elisabeths II., die beide mit „regina“ unterzeichnet hatten. Ist Ihr Bezug auf das common
prayer book singulär, oder gibt es dafür auch noch weitere Belege?
#28 Burgorus 12:53:07 | Mittwoch, 3. September 2008
@Amanda: von einem deutschen Studenten in Oxford. Ich kannte jemand, der in Oxford Theologie studiert
hat und viel in Archiven gestöbert hat. Inzwischen ist er verstorben. Von ihm habe ich soviel über englische
Geschichte gelernt, weiß aber vieles leider nur noch sehr ungenau. Auch hat er mir die englische Aussprache
beigebracht, die ja von deutschen Englsichlehrern falsch gelehrt wird (bei denen ist ein a ein e, sie
unterscheiden nicht zwischen bend und band, jet und chat usw.) Das zitierte Buch heißt richtig: „Book
of Common Prayer“. Ich habe auf jeden Fall mit eigenen Augen das „primo Elisabethae“ gesehen, das ich
im Google nicht fand. Die dort gefundene Stelle „primo Elisabethae“ steht in anderem Zusammenhang. Er
hat mir auch viel vom Oxford Dictionary of the Christian Church (ODCC) erzählt, das, obwohl „ökumenisch“,
viel katholischer ist als katholische Theologie-Lexika bei uns. Es ist eben einfach fair, und vor allem
geht es mit den englischen Machthabern wie Elisabeth I. viel härter ins Gericht, während etwa die katholische
Herrscherin Maria Tudor (die Katholische, auch genannt: „Bloody Mary“, da sie Aufstände niederschalgen
musste) viel besser wegkommt. Es behandelt halt alle fair nach Fakten, nicht sowie bei uns, wo Maria Tudor
als „Bloody Mary“ bekannt ist und Elisabeth I. als der große Segen. Ich wollte es mir schon mal bei Ebay
ersteigern, irgendwann mach ich das mal. Den Informationen dieses Oxford-Studenten zufolge ist dieses
Werk, obwohl nur einbändige äußerst informativ, das Cocise ODCC ist aber zu wenig.
#27 bonifatius 12:34:10 | Mittwoch, 3. September 2008
Protestant – der Dampfplauderer Wenn ich ihre postings so durchschaue sind sie ein Dampfplauderer ohne
Ende. Anscheinend sind sie arbeitslos und haben einen unwahrscheinlich finanzkräftigen Wohltäter. Übrigens
haben ihre häufigen Ergüsse die gleiche Wirkung wie das zu häufige Erscheinen von Visagen in Medien –
eine gähnende Langweiligkeit.
#25 Burgorus 12:21:51 | Mittwoch, 3. September 2008
@Amanda: In England werden keine Königinnen gekrönt. Im Gegensatz zu Staaten wie Schottland, Spanien
oder Ungarn kennt England keine Krönung von Königinnen. Es gibt hier die sog. substituäre (?, die korrekte
Endung dieses Wortes weiß ich jetzt nicht genau) Nachfolge. Ist kein Sohn vorhanden, aber eine Tochter,
wird diese als Ersatz für den Mann genommen und krönt „ihn“ zum König. Und am Ende der Weihezeremonie
ruft das Volk nicht etwa „Long live the Queen“, sondern korrekter Weise: „Long live the King“, denn er
ist ja zum König, nicht zur Königin gekrönt worden. Das war bei Elisabeth dem Zweiten nicht anders.
Es unterscheidet sich ja die Weihezeremonie keineswegs von der Weihe eines Königs. Die einzige Ausnahme
ist, dass in der Westminster Abbey zusätzlich ein kleines Zelt aufgestellt wird, in dem die Salbung stattfindet.
Hier salbt der Erzbischof von Canterbury mit den Worten: „And I annoit your hands and i annoint your breast…“
(da muss nicht jeder zusehen). Nun gut, nach der Zeremonie erkennen die Engländer dann doch wieder, dass
die gesalbte weiblich ist, und in den Nachrichten heißt es dann: Königin Elisabeth die Zweite. Die Engländer
sind halt ein komisches Volk. Konsequenz ist für die ein Fremdwort. Ich meine: Wer zum König gesalbt
wurde, soll auch König heißen, wie es ja das Volk richtig vormacht: „Long live the King.“ Irgendwo im
Common Book of Prayers soll auch die Widmung an den Gründer stehen: „Primo Elisabethae“ (dem ersten Elisabeth).
Bei so einem sakralen Buch muss man natürlich formal korrekt sein.
#23 Protestant 12:05:52 | Mittwoch, 3. September 2008
@sacerdus kath.net bringt heute ein Interview mit dem Autorren des vorgestellten Buches. Ja Donnerknispel,
das ist ja Waaaaahnsinn!!! Wann,wo,wie…ist die Presse informiert?Die Polizei? Der Deutsche Bundestag?Der
Malteser-Hilfsdienst?Das THW? Für ein solches Ereigniss muss man schließlich alle mögliochen Vorkehrungen
treffen…
Interview mit dem Autoren ! kath.net bringt heute ein Interview mit dem Autorren des vorgestellten Buches.
Darin erwähnt er u.a. auch die Forschungen der deutschen Literaturwissenschaftlerin Hammerschmidt-Hummel.
#19 Burgorus 11:25:20 | Mittwoch, 3. September 2008
Priest holes und Heckenpfaffen Man nannte die Orte, in denen katholische Priester versteckt wurden „priest
holes“, was besser mit Pfaffenlöchern denn mit Priesterlöchern übersetzt werden sollte. Das Wort „priest“
galt nämlich seit der Abspaltung der Anglikaner als Schimpfwort. Der anglikanische „Priester“ (seitens
der Angikaner damals ungültig geweiht) hieß „minister“ mit Betonung auf der ersten Silbe. Kurz vor seinem
Tod saß König Elisabeth der Erste in einer Ecke und kauerte am Daumen, andauernd, ohne ins Bett zu gehen.
Er sah auf übernatürliche Weise sein Wirken aus himmlischer Sicht. Als ihn die „minister“ baten, sich
doch schlafen zu legen, sagte er: „Ihr „hedge priests“, wenn ihr sähet, was ich sehe, könntet ihr auch
nicht mehr schlafen. Er sprach die „minister“ mit „hedge priests“ an, und zwar als Schimpfwort; es muss
daher von der Bedeutung her mit „Heckenpfaffen“ übersetzt werden.
Tja, wenn denn mal nur die Rollen dem äußeren Anschein entsprächen, im „größten katholischen Nachrichtenmagazin
aller Zeiten“ , und wirklich so eindeutig verteilt wären: Das Magazin hat Nachrichten, und die Leser
Meinungen. Es scheint mir kein gutes Zeichen zu sein, wenn dies (öfter?) umgekehrt ist.
#17 Gotthard 10:55:01 | Mittwoch, 3. September 2008
Literaturwissenschaftler Kirchenfeindliche Literaturwissenschaftler haben die Tatsache, daß er katholisch
war, bewußt hintertrieben. von kirchenfeindlichen Literaturwissenschaftlern ist im Text mit keinem Wort
die Rede… die angeblichen antikirchlichen Forscher werden mit keiner Silbe belegt… in diesem Sinne
ist das ein Pamphlet!!
#16 Protestant 10:44:09 | Mittwoch, 3. September 2008
Also,obwohl es… …mich eigentlich wirklich nicht sonderlich interressiert… Komisch ist nur, das auf
der einen Seite betont wird, das in Shakespeares Stücken fast ausnahmslos katholische Priester vorkamen,
das in seinen Stücken offensichtlich durchweg die katholische Kirche „gut weggekommen“ ist und dass wohl
damals bereits bekannt war, das er im „katholischen Untergrund“ lebte – auf der anderen Seite aber immer
wieder die Grausamkeiten und Brutalitäten, welche Katholiken im damaligen England wiederfahren sein sollen?
Um es vorwegzunehmen…ich billige in keinster Weise religiöse Unterdrückung von Andersdenkenden, egal
aus welcher Richtung…! Aber komisch ist das schon,irgendwie etwas widersprüchlich…
Katholisches im Werk William Shakespeares An welchen Stellen seiner Werke wird deutlich, daß Shakespeare
katholisch war? Das hat Hildegard Hammerschmidt-Hummel in ihrem Buch „Die verborgene Existenz des William
Shakespeare. Dichter und Rebell im katholischen Untergrund“, Freiburg im Breisgau 2001“ ausführlich dargestellt.
Einfach mal lesen! Daß Shakespeare mit den „armen Elenden“ im König Lear, speziell mit der Figur des
EDGAR, den im Elend lebenden englischen Katholiken und ihren blutig verfolgten Missionspriestern ein Denkmal
zu setzen gedachte, hat schon der bedeutende englische Shakespeare-Forscher Peter Milward in „Shakespeare’s
Religious Background“ (1973) hervorgehoben. MfG Christoph Heger
Wo/wie? Ineressanterweise sind sämtliche Geistliche, die in seinen Stücken auftauchen ausnahmslos katholisch;
und außerdem besteht die These der Katholiziät Shakespeares bereits seit den 70er Jahren – das ist also
kaum erst jetzt „ans Licht“ gekommen.
#12 Protestant 10:21:01 | Mittwoch, 3. September 2008
Ach,lieber Heinrich Vermutlich kommt es daher dass Sie sich für die wichtigen Dinge nicht interessieren.
…was ist schon wichtig im Leben…? Die Gesundheit, das Wohlergehen meiner Frau und meiner Kinder,Zufriedenheit,Frieden,Demokratie,eine
intakte Familie,gute Freunde,genügend zu Essen und Trinken, ein Dach überm Kopf, die Konfession von
Shakespeare, die Schuhgröße von Goethe, das Fieberthermometer von Fürstin Gloria… So setzen wir halt
alle unsere eigenen Schwerpunkte
#10 Aleph † 10:17:31 | Mittwoch, 3. September 2008
katholischer Shakespeare? Und was machen wir jetzt mit einem katholischen Shakespear. Dürfen dann manche
sündigen Stücke nicht mehr aufgeführt werden, weil sie dem heiligen Offizium nicht in den Kram passen,
wegen protestantisch zur Schau getragener Weltlichkeit und moraldurchlöchernden Konfliktzonenbereichen.
Liebe Vor-Poster, Joseph Pearce hat wohl im wesentlichen bei Hildegard Hammerschmidt-Hummel, der bekannten
Mainzer Literaturwissenschaftlerin und Shakespeare-Forscherin abgeschrieben, vielleicht auch das eine
oder andere neue Argument gefunden. Frau Hammerschmidt-Hummel beschäftigt sich bereits seit geraumer
Zeit mit dem Thema und hat darüber auch einige lesenswerte Bücher geschrieben. Es ist geradezu unglaublich,
wie gut die von ihr gefundenen Indizien zum einen in sich schlüssig sind, zum anderen das Werk Shakespeares
neu zu deuten in der Lage sind. Ja Protestant, warum ist es wichtig zu wissen, ob Shakespeare Katholik
war? Es ist wichtig, weil Religion der Schlüssel zum Verständnis von Leben und Werk des Dichters ist.
Die These ist ja nicht, dass er ein desinteressierter Taufscheinkatholik gewesen sei, sondern dass der
englische Nationaldichter engagierter Katholik und für die damals in England verbotene und verfolgte
katholische Kirche im Untergrund tätig gewesen sei. Wenn Sie schreiben: Was glaubt ihr, wie mich das
interressiert, ob Shakespeare Anglikaner, Katholik oder Jude war!, dann kann ich Ihnen nur antworten,
Sie sind ja auch sonst schlecht informiert. Vermutlich kommt es daher dass Sie sich für die wichtigen
Dinge nicht interessieren. Und wikipedia ist halt in vielen Bereichen nicht auf der Höhe. Es ist halt
im besseren Fall die Spielwiese der Stümper und Amateure, im schlechteren (siehe beispielsweise hier
de.wikipedia.org/…speare-Urheberschaft) die der Zeloten und Weltverbesserer.
#4 Protestant 09:41:59 | Mittwoch, 3. September 2008
Ja und… In der kirchenfeindlichen deutschen Version der Internet-Enzyklopädie ‘Wikipedia’ wird der
Katholizismus von William Shakespeare mit keinem Wort erwähnt. Was glaubt ihr, wie mich das interressiert,
ob Shakespeare Anglikaner, Katholik oder Jude war! Bei einem Papst würde ich dieser Frage sicherlich
höhere Bedeutung beimessen… Aber mal eine andere Frage… was ist denn mit Olli Kahn? Sind Super-Fussballer
nun eher evangelisch oder katholisch…!Wisst ihr, was ich gestern gedacht habe…diesem Mann haben 69000
Menschen (eigentlich waren es wohl Millionen) einen hochverdienten Abschied beschert…wenn Olli Kahn
denn katholisch wäre…könnte er doch eigentlich auch Papst werden, dann könnte er doch auch weiterhin
in großen Stadien und vor großen Menschenmassen auftreten…(vielleicht würde ich mir dann vielleicht
sogar überlegen, zu konvertieren…
#1 Andreas_Rau 09:30:15 | Mittwoch, 3. September 2008
wen interessiert das auch? In der kirchenfeindlichen deutschen Version der Internet-Enzyklopädie ‘Wikipedia’
wird der Katholizismus von William Shakespeare mit keinem Wort erwähnt.