Skandal-Requiem für einen brutalen Kinderschlächter
Die antikirchliche Erzdiözese Wien macht keinen Hehl aus ihrer gewissenslosen Kollaboration mit dem Abtreibungsregime.
Bild am Grab des Kinderschlächters Peter Safar.
(kreuz.net, Wien) Der bekannte österreichische Abtreiber Peter Safar (55) ist in der antikirchlichen
Erzdiözese Wien katholisch beerdigt worden.
Das geht aus einem Video-Bericht hervor, der von der konservativen
Videowebseite ‘gloria.tv’ produziert wurde.
Abtreiber Safar starb Anfang August völlig unerwartet bei
einem Kletterunfall in den Hohen Tauern zwischen Kärnten und Salzburg.
Automatisch exkommuniziert
Ein
Abtreiber verfällt automatisch der Kirchenstrafe der Exkommunikation.
Das Kirchenrecht fordert auch,
öffentlichen Sündern ein katholisches Begräbnis zu verweigern, wenn diese vor ihrem Tod kein Zeichen
der Reue gegeben haben und die Beerdigung nicht ohne öffentliches Ärgernis bei den Gläubigen gewährt
werden kann.
Trotzdem schämte sich Monsignore Norbert Rodt – Pfarrer der Wiener Pfarrei Gersthof – nicht,
Kinderschlächter Safar mit kirchlichen Zeremonien zu bestatten.
Safar war seit dem Jahr 2005 Vizevorsitzender
des europäischen Zweigs des berüchtigten internationalen Abtreibungsnetzwerks ‘Planned Parenthood’.
‘Planned Parenthood’ erklärte in einem Nachruf, daß sich Safar „warmherzig, aktiv und charmant“ für
die Anliegen der Kindertötungsindustrie engagiert und dafür viel Freizeit geopfert habe.
Mit aller
Kraft für den Kindermord
Safar arbeitete als Primararzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
am niederösterreichischen Landesklinikum Korneuburg.
Korneuburg befindet sich 15 Kilometer nördlich
von Wien.
1999 führte er dort gemeinsam mit dem Wiener Abtreiber Christian Fiala erstmals in Österreich
die Abtreibungspille Mifegyne ein.
Die beiden Kinderschlächter veröffentlichten gemeinsam zahlreiche
Publikationen und Werbeartikel für das Kindergift.
Safar war ferner Vizepräsident der österreichischen
‘Gesellschaft für Familienplanung’, die sich für die Abtreibungsgewalt einsetzt.
Die Tötungsvereinigung
erinnerte in einem Nachruf daran, daß sich der tote Abtreibungsapologet bei Fernsehdiskussionen „vehement“
für die Schlachtung von Kleinkindern eingesetzt hat.
Kinderschlächtergilde entweiht Heilige Messe
Vertreter der Abtreibungsorganisation ‘Planned Parenthood’ scheuten sich nach Angaben von ‘gloria.tv’
nicht, bei der katholischen Begräbnismesse für Kinderschlächter Safar zu erscheinen.
Sie legten an
seinem Grab sogar einen Kranz mit der Abkürzung „IPPF“ – International Planned Parenthood Federation –
nieder.
Auch der berüchtigte Wiener Abtreiber Christian Fiala schändete die Messe durch seine Anwesenheit
und legte einen Kranz seiner Abtreibungsorganisation ‘FIAPAC’ ans Grab.
Als Eingangslied der Begräbnismesse
sang ein Chor das Lied ‘Ave verum corpus’.
Der Zelebrant, Pfarrer Norbert Rodt, griff den Liedertext
auf und verglich den aufgebahrten Leichnam des Abtreibers mit dem wahren Leib Jesu Christi.
Ein Redner
lobte den toten Kindertöter am Lesepult der Kirche dafür, die Abtreibungspille Mifegyne in Österreich
trotz massiver Widerstände eingeführt zu haben.
Email-Adressen der Empfänger
83 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#82 franziskus 20:11:15 | Donnerstag, 4. September 2008
Kinderschlächter -Pfui! Der arme Pfarrer Norbert Rodt hat es sich nicht verdient, dass man ihn quasi
als Kinderschlächter-Komplizen bezeichnet. Seinerzeit war er sogar Sekretär des längst verstorbenen
Bischofs Jachym, der Anfang der 50er-Jahre im Stefansdom in gewählten lateinischen Sätzen seine Bischofsweihe
ablehnte. Erst in Rom konnte man ihn dazu bewegen die Bischofsweihe anzunehmen. Und nun wird der Sekretär
dieses demütigen (konservativen) Bischofs gegeißelt? Eine Abtreibung hängt einer Frau ein Leben lang
nach und sie wird sich oft fragen, ob die Gründe ausreichend waren. Der Barockprediger Abraham a Santa
Clara (Ulrich Megerle) hat einen schönen Erziehungsroman geschrieben mit dem Titel „Judas, der Erzschelm“
und dargetan wie wohl schlechte Erziehung, schlechtes Vorbild, schlechte Freude ihn so weit gebracht haben.
Heute würde er vielleicht auch von schlechten Genen sprechen. Jedenfalls sagte Jesus selbst über Judas:
„Er wäre besser nicht geboren worden“ (Mk 14,21- Mt 26,24) Selbst der große Theologe Thomas von Aquin
ließ die Frage offen, zu welchem Zeitpunkt die Menschwerdung, die Erschaffung der gottähnlichen menschlichen
Seele im Mutterleib während der Schwangerschaft stattfindet. Ob Abtreibung oder Totgeburt ist im Ergebnis
das Gleiche. „Kinderschlächter“ geht zu weit. Pfui!
@ Gebet „O mein Jesus verzeih uns unsere Sünden …“ wurde nach meinen Infos den Sehern in Fatima geg…
Stimmt, aber dann müsste man trotzdem den portugisischen Text untersuchen.
#80 diaconus 19:56:54 | Donnerstag, 4. September 2008
@ Marcelus Sie gehen vom einer kleinen Gemeinschaft, wie bei den Lefevbristen aus, wo jeder jeden kennt,
aber in einer Großstadt wie Wien mit ca. 20.000 Begräbnissen im Jahr und rd. 80 Friedhöfen läuft es
aber anders ab. Wenn der Bestattung, städtisch/privates Unternehmen, der Originaltaufschein ohne Kirchenaustrittvermerk
vorgelegt wird, wird automatisch von dieser ein kirchliches Begräbnis terminmäßig beim Friedhof mit
Reservierung der Aufbahrungshalle bestellt. Wenn kein Originaltaufschein vorgelegt wird, kann auf der
KB-Stelle (20 Stellen in Wien), wenn diese Amtsstunden hat, nachgefragt werden. Dann erst erfolgt die
Verständigung der Kirche. Bei der Bestattung wird auch der ganze Ablauf (Lieder usw.) bei der Bestellung
innerhalb einer Stunde, außer der liturgischen Ritus, festgelegt. Die Diözese kann diesbezüglich überhaupt
nichts beeinflussen. Und 20.000 Namen im Detail nachzuprüfen, ist faktisch unmöglich. Dieser Vorgang
stammt noch aus der vorkonziliaren Zeit. Und bei 1,8 Millionen Einwohnern kann nicht jeder Name jeden
bekannt sein. Ich habe „Safar“ auch nicht gekannt, den Namen „Fiala“ kenne ich aus dem Grunde, weil seine
Abtreibungsklinik im Bereich der Kirche liegt, wo ich in der Messe assistiere. Sehr oft konnte ich die
Hinterbliebenen erst 30 – 10 Minuten vor Beginn des Begräbnisses sprechen und Infos bekommen. Können
sie das begreifen?? @ Gebet „O mein Jesus verzeih uns unsere Sünden …“ wurde nach meinen Infos den
Sehern in Fatima gegeben.
@ Ludwig Ist das Gebetr: O mein Jesus verzeih uns unsere Sünden bewahre uns alle vor dem Feuer der Hölle
führe alles Seelen in den Himmel, besonders jene die deiner göttlichen Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Der polnischen Ordensschwester Faustina Kowalska geoffenbart worden und mußte deshalb vom polnischen
und nicht vom lateinischen oder griechischen ins deutsche Übersetzt werden? Außerdem bin ich mir ziemlich
sicher, das wenn eine Kirche rechtgläubig, ohne Häresie und Schisma ist, dann ist es die röm/kath Kirche.
Ludwig Im Fegefeuer gibt es keine Zeit, weil mit dem Tod die Zeitlichkeit der Sterblichen endet. Doch
für diesen damlichen Witz bekommen Sie mindestens 37 Qualeinheiten, weil er so uralt ist, dass nicht
einmal mehr meine Großtante darüber lächelt. Schämen Sie sich. Alte Witze erzählen ist etwas überaus
ordinäres.
#76 Ludwig 16:24:38 | Donnerstag, 4. September 2008
Sozialkatholisch Bitte nachlesen im „Mysterium der Anbetung“ oder im grossen Malzev. Alle Texte liegen
da in Deutsch, Latein und Griechisch vor. Die römische Kirche ist nicht orthodox = rechtgläubig @deogratias
du hast recht wenn die Jungs und Mädels nicht ihre tägliche Ration Höllenfeuer bekommen haben die Entzugserscheinung.
Dazu kurz ein Witz Ein stadtbekannter, Säufer, Abtreiber und Hurenbock stirbt und kommt zu Petrus. Dieser
schickt ihn in die Hölle. Der Mann hat schon Angst als ihn der Teufel abholt. Er kommt vor den Oberteufel:
Dieser ist ausgesprochen nett, bietet ihn einen Sessel an, gefallene Kosterschwestern im kurzen Habit
servieren Wiskey und kubanische Zigarren. Der Oberteufel bitten ihn sich für den Rundgang zu stärken
und führt ihn persönlich durch die Hölle. Aber oh Wunder lauter lustige Leute, überall wird gefeiert,
gegessen und gepoppt. Plötzlich kommen sie an eine Mauer hinter dieser ertönen Schreie, Schmerzlaute
usw. Der Mann fragt den Oberteufel ob dies die reale Hölle ist? Der lacht und sagt ein das ist nur für
die Katholen die wollen es so. Nun eine Frage an alle Höllensachverständige: Wieviel Jahre Fegefeuer
bekomme ich für diesen Witz?
@ Ludwig Nein, das ist nicht selbstgestrickt sondern so lautet die Orginalfassung wenn diese s a u b e
r übersetzt wird. Kannst du das vielleicht etwas näher erläutern? Übrigens ist ein römisches Begräbnis
sowie so nur eine Veranstaltung für dritte Personen. Der Verstorbene hat nichts davon. Das wußte ich
schon, aber es ging ja um das gutheißen der Kinderschlachterei und dadurch dessen Förderung! Nur die
heilige orthodoxe Kirche kennt noch die Gebete für Verstorbene und die Absolution am Grab. Das kann doch
nur die röm/kath Kirche sein.
#74 Gratias Agamus 14:42:48 | Donnerstag, 4. September 2008
@Ludwig Es gibt, Menschen, die müssen das Unheil und den Untergang andere Menschen besonders herausstellen,
damit sie sich des eigenen Heils vergewissern können. Wäre das Heil der Seelen eine Zusage Gottes an
wirklich ALLE Menschen, dann würde das eigene Leben, das eigene Streben nach Vollkommenheit so dermaßen
entwertet, dass sie es nicht ertragen könnten und sich deshalb des Untergangs zumindest derer versichern
müssen, die das getan haben, was sie bei sich selbst immer unterdrückt haben.
#73 Ludwig 14:40:46 | Donnerstag, 4. September 2008
Sozialkatholisch Nein, das ist nicht selbstgestrickt sondern so lautet die Orginalfassung wenn diese s
a u b e r übersetzt wird. Übrigens ist ein römisches Begräbnis sowie so nur eine Veranstaltung für
dritte Personen. Der Verstorbene hat nichts davon. Nur die heilige orthodoxe Kirche kennt noch die Gebete
für Verstorbene und die Absolution am Grab.
@ Ludwig O mein Jesus verzeih uns unsere Sünden bewahre uns alle vor dem Feuer der Hölle führe alles
Seelen in den Himmel zu Deiner göttlichen Anschauung. Haste das Gebet eigenmächtig umgemodelt oder ist
dir das schon irgendwo so vorgesetzt worden?
#71 Ludwig 14:14:47 | Donnerstag, 4. September 2008
Skandal-Requiem Ich wusste gar nicht dass ein „Skandal-Requiem“ noch gesteigert werden kann aber die (schein)heiligen
Seelen machen daraus ein Ilegales Requiem. Habt ihr Erbsen und Bohnen gegessen oder woher kommt dann euer
Schwefelgeruch her. Warum seit ihr euch so sicher dass der Verstorbene in der ewigen Hölle ist? Braucht
ihr das für eueren Fanatismus und für euer Seelenheil? Wäre es nicht besser wenn wir alle täglich
beten mögen daß Christos unser unsterblicher Gott sich allen Seelen gnädig und bamherzig zeigen möge.
Wieviel habt ihr für die Seelenruhe des Verstorbenen gebetet? Ist euch das Gebet bekannt: O mein Jesus
verzeih uns unsere Sünden bewahre uns alle vor dem Feuer der Hölle führe alles Seelen in den Himmel
zu Deiner göttlichen Anschauung. Oder. Gewähre die ewige Ruhe der Seele deines Dienser …, lass Ihn
ruhem in deinem Schosse, verzeih ihm alles was er im Leben bewust oder unbewust getan hat, verzeihe ihm
auch alles Sünden und Verfehlungen die er nicht gebeichtet/bereut hat sei es aus Unwissenheit, Scham
oder Nichterkenntniss seiner Verfehlungungen, verzeihe ihm alles in allem und lass ihn dein ewiges Licht
sehen. Noch eines zum Nachdenken: Es ist schrecklich dem gerechten Gott in die Hände zu fallen aber es
ist süss und gut dem bamherzigen und gütigen Gott zu begegnen: Beten wir für den verstorbenen die 40
Tage ab seinem Sterben damit sich Gott seiner erbarmt und er auch Mitleid und Vergebung hat für unsere
Selbstgerechtigkeit, mangelnden Glauben und unserer Bosheit.
Werter Marcellus, obwohl schon anderswo erwähnt, sei auch Ihnen gesagt: Die Lektüre der (deutschsprachigen)
poetischen Kirchenrechtsnacherzählung ist zwar (vielleicht) Vorbedingung für ein Studium der Kanonistik,
ersetzt es aber nicht. Bevor Sie sich zu Rechtsthemen äußern, sollten Sie sich vielleicht kundig machen.
#69 Marcelus 09:57:43 | Donnerstag, 4. September 2008
@Amanda: Irgendjemand in der Erzdiözese muß aber für das illegale Begräbnis die Verantwortung haben…
wenn nicht der, der das Begräbnis hält, dann der Vorgesetzte, und letztlich der Erzbischof von Wien
selbst, der die Maßnahmen für die Einhaltung des Kirchenrechtes treffen und überwachen muß.
#68 Amanda 09:51:33 | Donnerstag, 4. September 2008
@Marcelus Wie gesagt, dazu hätte der Pfarrer über den Verstorbenen informiert sein müssen. Ob er das
aber war? Diaconus hat ja dankenswerterweise einige wesentliche Hintergrundinformationen geliefert. Wie
dem auch sei, jedenfalls wird den Kinderabtreiber – sofern er nicht in letzter Sekunde ernstlich bereut
hat – auch ein kirchliches Begräbnis nicht vor der ewigen Strafe bewahren.
#67 Marcelus 09:46:52 | Donnerstag, 4. September 2008
Ein kirchliches Begräbnis für Exkommunizierte ist illegal, und ist in erster Linie als Akt des Ungehorsams
eine Sünde vor den Augen Gottes durch den kirchlichen Amtsträger, der ein illegales Begräbnis durchführt,
und Anlaß zur Verharmlosung des Todesverbrechens gibt. Dem exkommunizierten Todsünder, als Verantwortlichen
an der Beseitigung des ungeborenen Menschenlebens, wird es inzwischen egal sein, nachdem dieser für seine
Untaten und seinen Unglauben den Richterspruch bereits erhalten hat, wenn auch nicht durch den zuständigen,
vom Parlament 1975 D.E.Z. entbundenen österreichischen Staat, dafür aber durch den ewigen Richter Christus,
und zwar den unendlich gerechten göttlichen Richterspruch, der im Extremfall und völlig realistisch
die ewige Höllenstrafe gewesen sein könnte, die die furchtbarste Strafe ist, nämlich ohne die Möglichkeit,
jemals aus dem Dasein in diesem unendlich schrecklichen Ort der ewigen Verdammnis von Gott begnadigt zu
werden. Siehe unter anderem Die Hölle. Nach Visionen von Heiligen, Pro-Fide-Catholica-Verlag, Durach,
1996.
@Diakon @diaconum Lieber Diakon Vielen Dank für die Hinweise. Aufgrund des Videos auf gloria.tv ging
ich bisher davon aus, dass die Beerdigung und die Begräbnismesse in einem Ort in der Nähe von Wien,
aber nicht in der Stadt Wien stattfanden , stellte nun aber fest, dass Gersthof im Wiener Stadtgebiet
liegt. Ich vermutete auch, der betreffende Pfarrer sei gewiss der Ortspfarrer des Verstorbenen und hätte
die Verhältnisse kennen müssen. Nach Schilderung der Verhältnisse durch Sie wäre es ja auch möglich,
dass der betreffende Pfarrer nur zum Beerdigungsdienst abgeordnet wurde und die genauen Umstände nicht
kannte.
#65 _zeitgeist 23:52:58 | Mittwoch, 3. September 2008
Die Gebete werden auch die Seele begleiten auf ihren weiteren Weg. Vor dem Richterstuhl Gottes werden
wir uns nun einmal verantworten müssen. Das ist ja das Perfide. Man lebt sein Leben, denkt, dass man
es redlich verbracht hat und dann erkenne ich, welche Frühte mein Leben hervorbrachte. Und dennoch haben
wir mmer die Möglichkeit, durch Einkehr das Trugbild zu erkennen.
Sicher hat eine katholische Beerdigung keinen Einfluss auf den jenseitigen Aufenthaltsort. Dem Verstorbenen
nützt oder schadet die Beerdigung nicht mehr (vielleicht aber die Gebete der Gemeinde). Eine Beerdigung
ist vor allem eine Feier für die Lebenden. In diesem Fall eine Demonstration. Wofür? Wie wird sie verstanden?
Ich hoffe, die kirchlichen Veranstalter haben über diese Fragen nachgedacht.
#63 Graf von Galen 23:10:50 | Mittwoch, 3. September 2008
Wider den Mord an den Ungeborenen, Safar Auch wenn die VII- katholische Beerdigung von Herrn Safar ein
öffentliches Ärgernis darstellt, so wird er dem Gericht Gottes nicht entgangen sein und da möchte ich
nicht in seiner Haut stecken.
#62 Elijahu † 23:04:53 | Mittwoch, 3. September 2008
Es ist einfach nicht zu fassen In Wien treibt man es dicke, man möchte mal sehen wie lange man dem Herrn
auf der Nase rumtanzen kann, wie weit man gehen kann bis der Hammer fällt. Nun, wer’s so bunt treibt
wie unser Schönborn mit seinen Jüngern, dessen Ende ist absehbar. Warten wir’s ab, lange kann es nicht
mehr dauern.
Biene Maja: Ich geh auch gleich zu Bett. Ein paar Handgriffe noch, ich fahre morgen früh einige Tage
weg. Für Ihren Segenswunsch bedanke ich mich herzlich, das kann ich immer gut brauchen! Nun allen eine
gesegnete Nacht!
#59 diaconus 22:12:34 | Mittwoch, 3. September 2008
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt
werden“,. sagt Jesus (Mt. 7,1, Lk 6,37) und das ist die Richtlinie. „Wer eine Abtreibung vornimmt, zieht
sich mit erfolgter Ausführung, die Exkommunikation zu“ so Can, 1398 CIC. Exkommunikation = Ausschluss
vom Kommunionempfang Can .915 CIC. Als in der ED Wien Inkardinierter kenne ich die Verhältnisse sehr
gut, da ich selbst in 14 Jahren über 3.000 Begräbnisse gefeiert habe, da ich dem diözesanen Einsegnungsdienst
angehörte. Im diözesanen Dienst bekomme ich den Namen frühestens 1 Tag vor der Feier, meist ½ Stunde
vorher. Neben dem ständigen Dienst wird zusätzlich jede Pfarre 1 – 2 x monatlich eingeteilt. Ich sehe
daher im Artikel einige Widersprüche. Kränze werden in Wien nur bei der Begräbnisfeier in die Aufbahrungshalle
(keine Kirche) gebracht. Dort wird kein Requiem gefeiert. War Msgr. Rodt der zuständige Priester oder
war er ein diensteingeteilter Priester, der die Voraussetzungen nicht kannte. Wann wurde der Nachruf gehalten,
evt. erst beim Grab oder vor bzw. nach der liturgischen Feier in der Halle, und war der Priester dabei?
Das „Ave Verum“ ist in diesem Fall vom Besteller ausgesucht und bezahlt, der Leiter der Feier hat dabei
keinen Einfluss. Ein Außenstehender kann diese Verhältnisse nicht kennen. Ich hätte den Namen „Safar“
auch nicht gekannt, ebenso wenig die Abkürzung „IPPF“. Aber beim rechtzeitigen Kennen der Fakten hätte
ich sicher die Begräbnisleitung abgelehnt, wie ich es in einigen Fällen getan habe. So die Sachlage.
Biene Maja: Das war für Sie bestimmt alles andere als einfach. Und ich finde es ganz großartig, dass
Sie ja gesagt haben und es offensichtlich geschafft haben. Nachdem mein Mann damals einige Zeit arbeitslos
gewesen war, und wir uns einig waren, dass ich bei den Kindern bleibe, versuchte er eine kleine Firma
aufzubauen. Und er hat hart geschuftet.
#56 Biene Maja 21:49:12 | Mittwoch, 3. September 2008
myriam aber ich stand auf der Strasse habe ganz klein angefangen. ich freue mich, daß Sie auch ja gesagt
haben. Kinder sind etwas wunderschönes Geschenk Gottes
Biene Maja: Ich habe 2 Kindern das Leben geschenkt unter schwierigsten Bedingungen … … ich stand auch
vor der Wahl aber ich habe ja gesagt. Ich habe auch zwei Kinder zur Welt bringen dürfen und auch bei
mir gab es schwierige Bedingungen. Den Gynäkologen habe ich sofort gewechselt, als er mich bei meiner
2. Schwangerschaft fragte, ob er überhaupt einen Mutter-Kind-Pass ausstellen soll. Gott vergibt ja das
ergibt einen Sauhaufen wenn alle so dächten. Na, so einfach ist das nun wieder nicht. Einfach drauflos
zu sündigen weil Gott eh vergibt, das spielt sich nicht.
#54 Gotthard 21:15:36 | Mittwoch, 3. September 2008
@Geyer die Frage des Teufels ist für mich keinerlei Glaubensfrage. Ich glaube an Gott, am Jesus Christus
und an den Hl. Geist… das Glaubensbekenntnis kennt keinen Teufel … die Entscheidung über Gut oder
Böse fällt bei mir und durch mich …mein freier Wille kann sich für Gott und das Gute entscheiden
oder gegen Gott und für das Böse … in immer neuen Konstellationen … Wer sich an Jesus hält, hat
„den Weg, die Wahrheit und das Leben“ … Teufel hin oder her.
#48 Biene Maja 21:02:08 | Mittwoch, 3. September 2008
myriam Sie haben Recht aber da kann man eh sündigen Gott vergibt ja das ergibt einen Sauhaufen wenn alle
so dächten. Ich habe 2 Kindern das Leben geschenkt unter schwierigsten Bedingungen ich stand auch vor
der Wahl aber ich habe ja gesagt.
#45 Gotthard 20:54:42 | Mittwoch, 3. September 2008
Dorfklatsch was der Klatsch in einem Dorf ist, ist auf +.net der Klatsch über die angebliche endgültige
Verdammung einzelner Menschen… beim Dorf-Klatsch gilt: wer nichts weiß, ist selbst schuld… „ ähnliches
gilt beim Führen der hiesigen Höllen-Listen. Allen theologisch-höllischen Blödmännern und -frauen
sei gesagt: jedwede Moraltheologie galt immer nur und aussschließlich der Besserung des Menschen. Es
gibt keinerlei Höllengericht – im Gegensatz zum Himmelsgericht = Heiligsprechung. Eure Höllenphantasien
sind einfach widerlich – und haben mit einer katholischen Gesinnung nichts, aber auch überhaupt nichts
zu tun. Sie bedienen ausschließlich eure niedrigen Instinkte…
Biene Maja, Ludwig Biene Maja: Tut mir Leid da hilft eine noch so tiefe Reue nicht. Wie kann ein Mensch
das je wieder gut machen? „Heute noch wirst du mit Mir im Paradies sein …“ Die „kleine“ hl. Therese
(eine meiner Lieblingsheiligen) schreibt selbst in ihren Aufzeichnungen, sie habe Gott gebeten, ihr ein
Zeichen zu geben, ob Er ihre Gebete für einen zum Tode verurteilten Schwerverbrecher annehme und dieser
so vor der Hölle errettet sei. Als nun dieser Schwerverbrecher vor seinem Henker stand, bat er den daneben
stehenden Priester darum, dessen Kreuz kurz halten zu dürfen. Dann küsste er das Kreuz ganz innig, bevor
der Henker die Todesstrafe vollzog. – Vorher war dieser Schwerverbrecher übrigens ein totaler Gottesleugner
ohne eine Spur von Reue. Ludwig: Nun die Quittung hat er bereits zu Lebzeiten erhalten qualvolles Verrecken
am Kreuz Dieses qualvolle „Verrecken“ hat unser Erlöser freiwillig und aus Liebe auf sich genommen. Freiwillig –
auch für Sie, aus Liebe zu Ihnen.
Lieber Ludwig, nur so als Beispiel, selbst wenn sich ein Ernst Kaltenbrunner oder ein Lew Dawidowitsch
Bronstein (alias Trotzki) vor ihrem Tode bekehrt haben sollten, was in der Tat niemand ausschliessen kann,
so ist dies kein Grund ihnen Denkmäler zu errichten. Ihr Leben ist nur Mißachtung wert, selbst wenn
sie – nach einem langen Fegfeuer – letztlich in den Himmel kommen sollten.
@ Alois Bischof Ja, sehe ich genauso, zu aller erst muss hier im Leben gereuit und gebüßt werden und
beim Brückensprung noch reuen zu dürfen ist eine sehr große Gnade die gewiss nicht jedem Selbstmörder
zuteil wird, besonders wenn er im Leben überhaupt nicht christlich war. Der Pfarrer von Ars wollte damit
wohl nur sagen das wir auch nach dem Tod nicht das recht haben jemanden zu verdammen, was die Kirche auch
niemals getan hat. Ich sehe es auch so das der Begriff Liebe heutzutage oft nur vorgeschoben wird um sich
selbst ungerechtfertigt zu entschuldigen.
#41 Alois Bischof 20:12:24 | Mittwoch, 3. September 2008
@Sozialkatholisch Die Bösen und Hartnäckigen bekommen keine Gnade, wenn sie niemals darum gebeten haben.
Der Mann der Geschichte des hl. Pfarrers von Ars hatte wenigstens noch da heim mit der Frau mal ein ‘Ave’
mitgebetet und hat keine ungeborenen Kinder zerstückelt und ermordet. „Liebe“ ist das Gebot der Stunde,
in der Tat. Aber die heuchlerische „Liebe“ die heute „Liebe“ heisst, also die Gleichgültigkeit, ist nicht
die Liebe Jesu Christi. Die Liebe Jesu Christi hieß auch Mord und Todsünden zu verurteilen. Das mit
dem Mühlstein vergessen die meisten linken abtreibungsfreudigen Gutmenschen hier und sonstwo in der völlig
verblödeten Bundesrepublik Deutschland wo heute hinter Vorhängen und Türen schlimmere Verbrechen verübt
werden als zu NS-Zeiten in den KZs und Gestapo-Gefängnissen. Wenigstens geschieht das heute unter „Billigung“
der angeblich „freien“ Massenmedien, der verblödeten Politik (Dämonkratie), und nicht mehr im Geheimen
wie damals. Wie tief ist Deutschland durch Hegel aber vor allem Nietzsche gefallen. Wobei der Philosoph
es eigentlich nie so gemeint hatte. Die Leute haben Gott „getötet“. In ihren Herzen. Aus dem sozialen
Bereich vertrieben. Aber Er ist da und Er ist gerecht. Er wird die unschuldigen Kinder rächen.
@ PhiloStein Also, wenn du von der Brücke springst hast du noch genügend Zeit deine Sünden zu bereuen,
aber bei dir würde ich vorschlagen das du dir eine sehr hohe Brücke aussuchst! o^/
Skandal-Requiem Ein neues Gebot gebe ich euch liebet einander wie ich euch geliebt habe und sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst. Mir ist nicht bekannt ob den verehrten Lesern von kreuz.net diese Aussagen
bekannt sind. Für den Fall dass das nicht der Fall sein sollte so hätte das ein gewisser Jesus Christos
gesagt. Mir ist auch nicht bekannt ob er dafür von „Heiligen und Theologen“ von Kreuz.net nicht von den
Sakramenten ausgeschlossen wurde. Ach ja, das geht ja nicht da dieser Jesus Christos ja angeblich Gott
sein sollte. Hat er jedenfalls behauptet. Nun die Quittung hat er bereits zu Lebzeiten erhalten qualvolles
Verrecken am Kreuz. Die Damen und Herren heute sind da „humaner“ sie treten den allmächtigen, gütigen
und bamherzigen Gott in den Arsch und dies gepaart mit Selbstgerechtigkeit und Besserwissertum. Wisst
ihr Selbstgerechten eigentlich ob dieser Mann im Himmel nicht einen höheren Platz einnimmt als ihr? Eine
Frau fragte einmal den heiligen Pfarrer von Ars ob ihr Mann auf ewig verloren ist da er sich in selbstmörderischer
Absicht von einer Brücke stürzte? Der Pfarrer antwortete: Vom Absprung bis zum Aufschlag ist genügend
Zeit für Reue. Oder wie es der heiligste Patriarch Tichon der Bekenner einmal sagte wenn nicht alle Sünder
für die er betete nicht in den Himmel kommen dann hat er die Anschauung auch nicht verdient da er dann
zu wenig gebetet habe. Auch die Aussagen des hl. Leopold von Padua und des Pater Pio sollten sich die
Heiligen vom kreuz-net zu Herzen nehmen.
#37 Alois Bischof 18:21:18 | Mittwoch, 3. September 2008
Eine gute Lehre für uns rechtgläubige aber sündigende Katholiken. 1, 2, 3 und man fliegt in die Hölle
runter. Wie es der hl. Alphonsus de Liguori C.Ss.R. sagte: Erinnere Dich täglich an den ewigen Quälen
der Hölle und täglich an der Herrlichkeit des Himmels der Auserkorenen.
#36 Biene Maja 18:19:44 | Mittwoch, 3. September 2008
Abtreibung… wer mordet ist des totes schuldig. Tut mir Leid da hilft eine noch so tiefe Reue nicht.
Wie kann ein Mensch das je wieder gut machen? Tot ist tot. Dieser Priester soll hin- ausgeschmissen werden.
Das ist nicht wahrhaftig und den noch mit Chistus vergleichen. Ich würde mich schämen.
Werter Alois, nur, weil es bei Ihnen +/- 7-8 Stunden früher ist als hier, müssen Sie nicht glauben,
Sie wären uns Hiesigen voraus; Sie leben nämlich nach-, nicht vorzeitig!
#34 Alois Bischof 18:00:00 | Mittwoch, 3. September 2008
Und wieder haben angeblich „papsttreue“ und „verfassungstreue“ Linksleute hier im Forum beschönigende
Worte für diesen Äquivalenten Dr. Josef Mengeles gefunden. Dieser Abtreibungsmörder ist ja auch Kollege
Josef Mengeles gewesen: Mengele hat von 1948 bis 1959 in Buenos Aires als „Arzt“ (selbstverständlich
damals) illegale Abtreibungen durchgeführt an Prostituierten usw. Seine Kollegin von damals schätzt
ungefähr 20.000 argentinische Kinderseelen ins jenseits „befördert“ zu haben. Früher versteckten die
Teufelsschergen sich noch, heute werden sie verehrt und im Fernsehen als Helden „gegen Tabus“ gefeiert.
Wie Dr. Josef Mengele und Dr. Aribert Heim, ist auch dieser Abtreiber bei einer Rekreationsaktivität
vom Teufel in die Hölle gerissen. Mengele ertrank, dieser Mann fiel zu Tode. Schon längst hatten sie
den geistigen Tod erlitten, leider. Sie waren aber des Todes schuldig. Wer ermordet, ist des Todes schuldig.
Ich habe kein Mitleid. Tut mir Leid. Als Christ müsste ich für seine Rettung im letzten Lebensmoment
beten, aber ich bin selbst ein Sünder und ich hasse diese Verbrecher. Wirklich. Tut mir Leid. Wir bekommen
in Zukunft einen neuen Nürnberger Ärzteprozess. Ein Gericht. Man wird staunen.
wir kommen alle, alle, alle in den Himmel!!!! …dieses Seelenamt versteh ich als ein Zeichen dafür,
dass die Kirche Barmherzigkeit mit Sündern übt… Nein, dass tut es nicht. Der Teilnahme/Veranstaltung
gleicht eine Billigung seiner Untaten! Der barmherzige Gott ist doch kein Depp den man aufs gröbste missachten
kann und dann erwarten dass man sein Lohn nicht bekommt. Und jetzt singen wir zusammen … wir kommen
alle, alle, alle in den Himmel!!!!
#28 Gallowglas 14:46:32 | Mittwoch, 3. September 2008
@taizebesucher So,so.Einerseits vertäufelt die Kirche die Atreibung Andererseits werden auch schon Kinderschlächter
mit dem Segen der Kirche beerdigt.Und da wundert man sich über leere Kirchen. Die RKK verpasst jedem
ein kirchliches Begräbnis, sofern sie sich davon einen Vorteil verspricht … vorallem bei Prominenten
macht die Kirche da keinen Unterschied, ob es sich um einen Christen, Atheisten oder sonstwas handelt,
sie bringt alles mit Segen unter die Erde, damit sie sich im Licht der Prominenz sonnen kann …
#27 Wahrheit † 14:11:18 | Mittwoch, 3. September 2008
Wer noch nicht die Hintergründe der Kindermorde kennt und vielleicht sogar die Morde befürwortet, sollte
unbedingt die unglaublichen Machenschaften kennenlernen: www.lebensgeschichten.org/…ungsbefuerworter.pdf
Man muß wohl nicht extra betonen, wer diese „Idee“ in die Welt gesetzt hat.
#26 LandorganistII 13:55:08 | Mittwoch, 3. September 2008
@Amanda Natürlich war ich nicht dabei, weshalb ich mich auch jeder Äußerung dazu enthalte. Es verbleibt
uns nun also die Hoffnung auf die Kraft Ihres Gebetes.
#25 taizebesucher 13:49:38 | Mittwoch, 3. September 2008
So,so.Einerseits vertäufelt die Kirche die Atreibung Andererseits werden auch schon Kinderschlächter
mit dem Segen der Kirche beerdigt.Und da wundert man sich über leere Kirchen.
@Landorganist Ihr Angriff trifft mich in keinster Weise. Sie waren ja wohl, wie ich annehmen darf, genauso
wenig dabei. Im übrigen bete ich immer für die Bekehrung der Sünder und für das Heil der Verstorbenen,
daher tragen Sie Eulen nach Athen, wenn Sie mich dazu ermahnen…
Infolge bestimmter Straftaten (z.B. Abtreibung) tritt zwar ipso facto die excommunicatio latae sententiae
ein; diese entfaltet aber (vgl. die schismatischen Bischofsweihen) erst dann öffentliche Rechtswirkungen,
wenn ihr Eintreten von der zuständigen kirchlichen Autorität öffentlich festgestellt wird. Dabei ist
aber auch immer dem Persönlichkeitsschutz des Betroffenen in gebührender Weise Rechnung zu tragen.
#22 LandorganistII 13:34:02 | Mittwoch, 3. September 2008
Amanda Sie schwadronieren anscheinend auch besonders gern über Feierlichkeiten, bei denen Sie nicht zugegen
waren, oder? Nun, dass Sie den Wahrheitsgehalt von +net höher einschätzen als den von Wikipedia ist
und bleibt wohl Ihr Problem. Also guter Christ sollten Sie Ihre Zeit damit verbringen für die Seele des
Verstorbenen zu beten.
… im Grunde… …genommen durfte das Begräbnis nicht verweigert werden, weil zu diesem Zwecke ein
öffentliches Feststellungsverfahren der Exkommunikation mit entsprechenden Einspruchsrechten des betreffenden
hätte stattfinden müssen. Eine moralische innere Exkommunikation ex sese gibt es, hat aber meines Wissens
keine Rechtskraft, wenn sie nicht in einem kirchenamtlichen Verfahren ausgesprochen wird. Wie sich manche
Leute mit dem Exkommunikation spielen? Sie ist eine massive Kirchenstrafe, deren Ordnung im CiC genau
geregelt ist (mangels einen zur Hand habend – soviel aber behaupten möchtend: streng, geordnetes Verfahren
mit Anhörungsrechten und …) – nicht jeder kann sie so einfach dahinplappern (und was ich weiß, hat’s
der Papst noch nie so gemacht, wie es einige aber auch so manche US-Bischöfe machen)… Ich sag mal:
Ordnung muss sein
Meinetwegen auch ein christliches Begräbnis, obwohl eine Beerdigung nicht unbedingt weniger würdig ablaufen
muss, wenn Hochwürden nicht mit Tamtam beteiligt ist. Aber dann bitteschön kein öffentliches, und nicht
in dieser Größenordnung. Und der Vergleich, den der Zelebrant bezüglich des „Ave verum“ gezogen haben
soll, war ja wohl ein liturgischer und moralischer Klogriff.
Naja, Warum rottet ihr euch nicht zusammen, grabt den Leichnam aus und hängt ihn an einen Baum. Das dürfte
euren „christlichen“ Vorstellungen doch entsprechen! Die meisten Kinderleichen von diesem Kindermörder
wird man wohl nicht ausbuddeln können, die sind ja entweder auf der Müllhalde oder an irgendwelche Versuchslabore
verschachert worden!
#17 Protestant 13:24:22 | Mittwoch, 3. September 2008
@sozikati Der Ritus formt die Gläubigen! Das mag sein,das hat aber trotzdem nicht unbedingt was mit besserer
oder schlechterer Moral zu tun. Dafür ein Beispiel, das zugegebenermaßen schlecht ist und nicht ganz
angebracht-der Ritus der Nationalsozialisten (Reichsparteitage,Aufmärsche,etc.)haben die Deutschen auch
geformt! Das hatte aber doch nicht zwangsläufig etwas positives! Dies ist lediglich ein Beispiel, das
aussagt, das man Menschen mit allen möglichen Dingen formen (und oft auch verformen)kann, dass dies jedoch
nicht immer zwangsläufig etwas mit besseren Moralvorstellungen zu tun haben muß!
#16 LandorganistII 13:21:28 | Mittwoch, 3. September 2008
Wieder einmal zeigen die „Christen“ dieses Forums ihr wahres Gesicht und ihre wahre Gesinnung. Warum
rottet ihr euch nicht zusammen, grabt den Leichnam aus und hängt ihn an einen Baum. Das dürfte euren
„christlichen“ Vorstellungen doch entsprechen!
Zumindest damit die Gemeinde bzw. die Öffentlichkeit keinen Anstoß nimmt, hätte aber der Priester –
im Falle dass der Verstorbene wirklich auf dem Sterbebett bereut und gebeichtet hätte – dezent darauf
hinweisen können. Das kann er durchaus, ohne dass dabei das Beichtgeheimnis verletzt wird. Finde ich
jedenfalls…
Das ist das selbe Problem wie bei den Homosegnungen! Schon schade,dass die kath. Kirche (oder zumindest
kreuz.net) ihre Rituale für wichtiger hält als das Andenken eines kürzlich verstorbenen Menschen. Will
die Kirche jetzt schon vorschreiben, wer um einen Menschen trauern darf und wer nicht (Hr. Fiala)? Und
dann wundert sich noch irgendwer, dass sich die Kirchen in Deutschland leeren?! Sünde darf niemals gutgeheißen
werden. Man hätte auf jeden Fall die schwere der Sünde des Kindesmord hier ansprechen müssen. @ Prottie
Der Ritus formt die Gläubigen!
#13 Protestant 13:05:12 | Mittwoch, 3. September 2008
Schwieriges Terrain… im tridentinischen Ritus wäre das wohl nicht so schnell passiert! Das Ganze hat
weniger was mit einem Ritus zu tun, als vielmehr mit moralischen Ansprüchen oder der Frage der Richterrolle
in diesem Fall (wie auch in vielen anderen). Die Predigt, das Ganze „Drum und Dran“ muss man ja nicht
befürworten, was soll den aber ansonsten passieren? Im Schweinestall verscharren,Totengebete verweigern…und
wenn bei den Trauernden auch nur ein einziger dabeiwäre, der ein wahrhaftig gläubiger Christ ist, so
ist das „Risiko“ eines christlichen Begräbnisses weitaus geringer, als dieses zu verweigern. dass er
nicht vorher mal gebeichtet hat oder so? Das weiß in der Tat nur Gott allein! Und ich sage nochmal, dieser
alleroberste Richter wird schließlich endgültig Urteil sprechen,kein Priester,kein Papst kann dies tun!
Dann hätte der Beichte eine spürbare Konsequenz folgen müssen Das ist durchaus richtig, was ist aber,wenn
er kurz vor seinem Tod erst die Beichte abgelegt hat…ich sage ja,dass weiss nur Gott allein! Und zweitens
sollte der dafür verantwortliche Priester schärfste Konsequenzen spüren! Wenn der Priester sich falsch
verhalten hat,ja!Aber es ist auch ein Widerspruch, das Priester,die sich an Kindern vergehen,kaum Konsequenzen
erfahren,hier aber die Moralkeule ausgepackt wird! Über die Form des Ganzen lässt sich streiten,aber
ich würde selbst einem Henker kein christl. Begräbniss verweigern…letztendlich gibt es nur einen Richter
Schon schade, dass die kath. Kirche (oder zumindest kreuz.net) ihre Rituale für wichtiger hält als das
Andenken eines kürzlich verstorbenen Menschen. Will die Kirche jetzt schon vorschreiben, wer um einen
Menschen trauern darf und wer nicht (Hr. Fiala)? Und dann wundert sich noch irgendwer, dass sich die Kirchen
in Deutschland leeren?!
ungeheuerlich! Wenn das wirklich so war, wie hier beschrieben, kann man nur von einer Ungeheuerlichkeit
sprechen, die nach Konsequenzen schreit. EB Kardinal Schönborn sollte den verantwortlichen Priester zur
Rechenschaft ziehen und am besten aus dem Dienst entlassen!
Luther soll ja mal gesagt haben, theoretisch könne er täglich hundertfach Ehebruch begehen, ohne dass
dies seine Rechtfertigung vor Gott beeinträchtigen würde. Aber Vergebung ohne Reue ist schlecht denkbar.
@bertcd Wenn das mal nicht verdächtig nach Berensscher Argumentation klingt! Barmherzigkeit hängt ja
doch auch damit zusammen, ob derjenige seine Sünden erkennt, bereut und sich bessert. Ganz so nachgeschmissen
wird einem die Barmherzigkeit nämlich nicht.
warum eigentlich nicht? …dieses Seelenamt versteh ich als ein Zeichen dafür, dass die Kirche Barmherzigkeit
mit Sündern übt…jeder von uns hat sich vor seinem Heiland zu verantworten, und die Kirche tut gut
daran, durch solche Zeichen zu zeigen, dass „ihr“ Gott der Gott der Liebe, Barmherzeigkeit und Verzeihung
ist.
@Andreas Dann hätte der Beichte eine spürbare Konsequenz folgen müssen, zum Beispiel dass der Betreffende
sich von seinem „Handwerk“ abgewandt hätte. Anscheinend hat er das ja nicht.