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Auf dem Weg der Heilung + Theorie und Praxis + Die USA geben nach + …Gleichheit, Schwesterlichkeit + Tiefgefroren
Auf dem Weg der HeilungItalien. Der Pressesprecher des Vatikan, Joaquin Navarro-Valls, verlas am Donnerstag ein Bulletin über den Gesundheitszustand von Papst Johannes Paul II. Der Heilige Vater befinde sich auf dem Weg der Besserung. Die Wunde am Hals, die durch den operativen Luftröhrenschnitt verursacht wurde, heile sehr gut. Gegenüber Journalisten erklärte Navarro-Valls, der Papst sehne sich nach einer Rückkehr in den Vatikan. Ob diese vor Ostern stattfinden wird, ist noch nicht klar.
Theorie und Praxis
P. Udo Fischer OSB wird wieder offiziell als Pfarrer der niederösterreichischen Ortschaft Paudorf eingesetzt. In einer Aussendung bestätigte die Diözese St. Pölten die Aussagen von Pater Udo gegenüber der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Die offizielle Wiedereinsetzung des Benediktiners sei das Ergebnis des Gespräches von P. Udo Fischer mit Diözesanbischof Klaus Küng von St. Pölten. Dieses klärende Gespräch sei positiv verlaufen. In der Aussprache kam man überein, in der Pfarrei Paudorf einen Neuanfang zu setzen. Pater Udo Fischer wird damit auf Vorschlag des Abtes des Stiftes Göttweig offiziell als Pfarrer der Gemeinde eingesetzt, die er nach seiner Absetzung weiterhin betreut hat. Theoretisch wurde Pater Udo im Frühjahr 1998 vom damaligen Diözesanbischof Kurt Krenn seines Amtes enthoben, nachdem der Benediktiner gegen seinen Oberhirten heftige Attacken geritten hatte. Praktische Konsequenzen hatte die Absetzung allerdings nie. Jetzt ist sie auch offiziell aufgehoben.
Die USA geben nach
UNO. In der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen ist eine Einigung in der Frage der Kinderabtreibung abzusehen. Die USA rückten von ihrer noch am letzten Montag formulierten Forderung ab, ausdrücklich festzustellen, daß es kein Recht auf Abtreibung gebe. Es sei – nach den Worten der US-amerikanischen UNO-Botschafterin – klar geworden, daß die Abtreibungspolitik Sache der nationalen Gesetzgeber sei. Seit Montag tagt die UNO-Frauenrechtskommission, um die Umsetzung eines vor zehn Jahren in Peking angenommenen Dokumentes zu überprüfen. Das Dokument fordert ein Ende der angeblichen Benachteiligung von Frauen in zwölf Bereichen, unter anderem im Gesundheitswesen. In der Formulierung des Pekinger Dokuments wird die Kinderabtreibung als „Menschenrecht“ deklariert.
… Gleichheit, Schwesterlichkeit
Österreich. Die Diözese Eisenstadt in Ostösterreich will dem Grundsatz der Gleichberechtigung die Ehre geben. Ein bereits am ersten Januar in Kraft getretener Gleichstellungsplan wurde diesen Donnerstag präsentiert. In der Diözese gibt es derzeit 173 Laien-Angestellte, davon sind 101 Frauen und 72 Männer. In Leitungsfunktionen beträgt das Verhältnis von Männern und Frauen 21 zu 6. Auf der mittleren Führungsebene stehen 23 Männer 13 Frauen gegenüber. Erst auf der Ebene der Sekretärinnen überwiegt der Frauen-Anteil. Bei 86 Angestellten sind 56 Frauen und 30 Männer. In Zukunft sollen weibliche Bewerber bei gleicher Qualifikation den Vorzug bekommen. Ähnliche Gleichstellungspläne gibt es bereits in den Diözesen Innsbruck und Linz. „Der Gleichstellungsplan berührt nicht die Stellung der Frau in der Kirche“, beteuerte Bischof Iby. Es werde zur Zeit nicht diskutiert, wie Frauen in Weiheämter vorrücken könnten, da es in der Kirche zu dieser Frage gegenwärtig einen Stopp gebe.
Tiefgefroren
Spanien. Vierzehn spanische Frauen sind gegenwärtig von Kindern schwanger, die einst tiefgefroren waren. Auf diese Weise konnten die Kinder vor medizinischen Experimenten gerettet werden. Seitdem in Spanien die Sozialisten kommandieren, ist dort unter anderem auch die biotechnologische Verwertung tiefgefrorener Kleinstkinder erlaubt. Unter den neuen Müttern befinden sich nach Angaben des Leiters der medizinischen Einrichtung, welche die Einpflanzung der tiefgefrorenen Embryonen vornimmt, Paare mit Früh- oder Fehlgeburten, sowie alleinstehende oder sich als homosexuell ausgebende Frauen. Rund ein Drittel der Mütter stammt aus dem Ausland. Unter den 14 Müttern seien auch solche, die das zurückgelassene Embryo aus moralischen Gründen angenommen hätten.
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