Vatikan. Das Christentum ist keine Philosophie oder moralische Lehre, sondern gründet
in der persönlichen Begegnung mit dem Heiland. Das sagte Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz.
Dem Völkerapostel Paulus sei vor den Toren von Damaskus „nicht der historische Jesus der Vergangenheit,
sondern der lebendige Christus“ erschienen – kritisierte der Papst eine Aufspaltung der Person Christi,
wie sie die protestantische Exegese des vorletzten Jahrhunderts behauptet hat.
Kardinal firmt im Alten
Ritus
Frankreich. Am 7. September wird der Erzbischof von Lyon, Philippe Kardinal Barbarin, im Rahmen
eines Pontifikalamtes im Alten Ritus firmen. Die Heilige Handlung findet in der Pfarrei Coeur Immaculé
de Marie in Lyon statt. Anwesend sein wird auch der Generalobere der Petrusbruderschaft, Pater John Berg,
deren Distriktoberer in Frankreich, Pater Vincent Ribeton, und der Ortspfarrer, Pater Thierry Jacoud.
Warum kein Schuh mit einer Erektion?
Großbritannien. Das nordenglische sogenannte Museum ‘Baltic Centre
for Contemporary Art’ zeigt derzeit die Comikfigur Micky Mouse, die Filmfigur ‘ET – der Außerirdische’
und Jesus Christus mit einer Erektion. Eine vierzigjährige christliche Frau leitete deswegen rechtliche
Schritte ein. Tatbestand: Verstoß gegen Sitte und Moral. Sie erklärte, daß es das Museum nicht gewagt
hätte, Mohammed ähnlich zu verunglimpfen. Die Zivilklage ist anhängig – bestätigte das Museum.
Kein
Kondomhagel
Frankreich. Die französische Regierung befürchtet beim Papstbesuch vom 12. bis 15. September
Homo-Angriffe. Das berichtete die französische Tageszeitung ‘Figaro’. Homo-ideologische Vereinigungen
haben zu antikirchlichen Demonstrationen aufgerufen und werden darum verstärkt überwacht. Man wolle
vermeiden, daß der Papst von Perversen mit Kondomen beworfen werde – so der ‘Figaro’.
Er ist nicht Papst
Deutschland. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Gemeinschaft in Deutschland, Wolfgang Huber, kritisiert
Papst Benedikt XVI. wegen eines negativen Verständnisses der Moderne. Huber äußerte sich bei der Berliner
Präsentation seines neuen Buches „Der christliche Glaube – eine evangelische Orientierung“. Nach eigenen
Angaben wollte Huber keine Streitschrift gegen den Papst vorlegen. Er versteht sein Werk als eine und
nicht als die evangelische Orientierung. Denn: „Wir sind nicht Papst.“
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73 Lesermeinungen
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#74 Pascal123 11:50:12 | Freitag, 5. September 2008
@Amanda Ich kann Ihnen sagen was dazu gedichtet wird und wurde Alle Dogmen sind Menschenwerk und haben
nichts mit Gottes Willen oder Werk zu tun. Die Unfehlbarkeit des Papstamtes ist falsch und dazu gedichtet.
Vieles liesse sich erweitern. Wenn ich Katholisch bin muss ich dies glauben, auch wenn es keinen Hinweis
in der Bibel oder von Gott selber gibt. Ich muss an die Dogmen glauben, tue ich dies nicht bin ich nicht
mehr Katholisch. Dies sind alles willkürlich von Menschen aufgestellte Vorschriften, die nichts mit Gottes
Offenbarung und Plan zu tun haben. Das alles ist sowas von irrsinnig, man stellt etwas auf was nicht dazu
gehört schreibt vor daran glauben zu müssen und nachher wundert man sich das vernunftbegabte Menschen
dies zu recht in Frage stellen und daran zweifel. Ein bischen wie im Kindergarten, man hat keine vernünftigen
Argumente mehr dann macht man es zum Dogma alle müssen die Schnauze halten und dran glauben, tuen Sie
es nicht fliegen sie raus. Ein bischen wie Glaubenssdiktatur, für mich.
Ach, asozialkathole, gehen Sie doch mal in den Keller und verhauen Sie Ihren Punchingball, anstatt auf
andere User einzukloppen. So langsam nerven Sie ungemein.
Ne Brabbelmanda Dir fehlt natürlich immernoch die Selbsterkenntnis, aber auch das Maßhalten hast noch
nicht richtig, auch wenn du selber davon überzeugt bist! o^/
Brabbelmanda In deinen Postings zu Joberens ist mir wirklich immer zuviel ich drin. Bei Joberens zwar
auch, aber offen und ehrlich, bei dir nur versteckt und , naja!
@sozialkatholisch Wenn Sie meine Beiträge durchgehend verfolgten, sähen Sie auch, dass ich Berens zwar
sachlich widerlegen kann, er jedoch gar nicht darauf eingeht und weiterhin Parolen unters Volk streut.
Das ist normalerweise die Vorgehensweise eines Demagogen, dem ebenfalls nicht an sachlich-fundierter Auseinandersetzung
gelegen ist.
@ Josef Das katholische Lehramt ist die Auslegung des Evangeliums, da ist zwar manchmal was verkehrt gelaufen
und musste mit Dogmen korrigiert werden, aber nur mit dem Lehramt kann man der Wahrheit am nächsten kommen!
@ Pilatamanda Ich dachte du könntest Maßhalten und doch verfällst ins protestantische Schwarz/Weißdenken.
Herr Berens, einfacher dummer Heide hast Du vielleicht nicht verstanden, was ich gesagt habe? Sie haben
Humor. Wie und was soll man von dem Blödsinn denn verstehen, was Sie hier aus dieser Mischung aus Kirchenfeindlichkeit,
heidnischer Gesinnung und vor allem seniler Langeweile verzapfen? Üben Sie das Orgelspiel. Garantiert
sind Sie darin besser als hier Unsinn zu verbreiten. Ihre Hartnäckigkeit, mit der Sie hier trotz vieler
wohlwollender Ermahnungen an Ihrem Stumpfsinn festhalten, ist erschreckend.
WAS dichtet man dazu? WAS? Das ist Josef Berens, wie er leibt, lebt und – leider – schreibt: gewohnt nebulös,
verworren, geheimnisvoll und indifferent…
#62 joberens 08:41:37 | Freitag, 5. September 2008
Galatea Bitte nichts verdrehen oder hast Du vielleicht nicht verstanden, was ich gesagt habe? Rom tut
uns nichts vom Evangelium vorenthalten, hält sich nicht selten aber selbst nicht daran. Stattdessen macht
man eigene Ge- und Verbote und versucht den Menschen diese als Gottes Wille aufzudrängen. Nichtbefolgung
sogar mit Sünde zu belegen. Meiner Meinung nach gibt es Sünden gegen Gottes Gebote. Nichtbefolgung amtskirchlicher
Bestimmungen sind keine Sünden gegen Gott sein sonder eher z. B. mit Nichtbefolgung von Vereinsrichtlinien
zu vergleichen sein. Gott läßt sich mit Sicherheit nicht von, im Verhältnis zu ihm doch winzig kleinen
Winzlingen manipulieren oder bevormunden. Da sollte man amtskirichliche doch einmal ein wenig bescheidener
zu werden versuchen. Nochmals, das Evangelium ist gut, nur was man amtskirchlich da alles dazu zu dichten
versucht dienst nicht gerade der Glaubwürdigkeit. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#60 Galatea 22:40:39 | Donnerstag, 4. September 2008
@JoBerens: Wenn Rom uns nichts vom Evangelium erzählt, dann wäre ich wirklich dankbar über diesbezügliche
Äußerungen Ihrerseits. Bitte, erklären Sie uns die Evangelien, was die Amtskirche ja in ihrer konsequenten
Bosheit den denkenden Katholiken vorenthält. Ich bitte darum. Wirklich. Ich poche geradezu darauf.
Gut Josef Du bist wirklich nicht mehr richtig katholisch, den das unfehlbare Lehramt der Kirche ist quasi
so unser geistiger Vater wie es der hl. Paulus für den hl. Thimoteus war. Eine Anmaßung ist es die göttlichen
Offenbarungen abzulehnen oder nach eigenen gutdünken auszulegen. Vom Lehramt darf nichts dem NT widersprechen!
aber sag doch mal was für dich dein katholisch sein ausmacht?
#58 Protestant 22:38:20 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens Ja,sie haben ja vollkommen recht! Aber mit Argumenten kommt man solchen Leuten wie sozikati
doch eh nicht bei!Für einen überzeugten Marxisten sind halt alle Andersdenkenden nur noch Faschisten…die
können überhaupt nicht mehr differenzieren! Argumente sind für Leute wie Sozikati Schall und Rauch…entweder
man ist für sie oder gegen sie…es gibt keinen Kompromiss! Dass ist das Problem mit diesen Extremisten!Die
lassen sich weder durch Argumente noch durch verbale Einlassungen von ihrem Schwachsinn abhalten! Dass
versuche ich seit Monaten!Es ist immer dasselbe!
#57 Ultramontanus 22:37:57 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens: Stimme ihnen in fast allem zu. Die römische „Wahrheits-“ behörde ist auch nur eine Institution,
wie jede andere. Der Unterschied ist nur, dass sich sich anmaßt, absolute („göttliche“) Wahrheiten zu
verkünden. Die Evangelien sind sicher literarisch-geistesgeschichtliche Zeugnisse und damit als solche
auch wissenschaftlich nicht uninteressant.
#55 joberens 22:33:55 | Donnerstag, 4. September 2008
Sozialkatholisch Es gibt einfach kein unfehlbares Lehramt. Das ist eine eindeutige Amtsanmaßung Gott
gegenüber. Auch die Bezeichnung „heiliger Vater“ für den fehlbaren immer noch kleinen, fehlbren Menschen
Papst ist auch mit Paulus nicht zu begründen, denn Jesus hat sich dazu, meiner bescheidenen Meinung nach,
doch eindeutig genug geäußert. Aber fragt man in Rom überhaupt noch nach dem Evangelium? Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
@ Pascal Was die Päpste als unfehlbares Lehramt der hl. röm/kath Kirche dogmatisch verkündet haben
hat sehr wohl Bedeutung für jeden Menschen, das ist die Wahrheit. Da kannst du natürlich dran glauben
oder nicht, aber irgendwann wird es für jeden Menschen dann doch soweit sein das der Glaube aufhört
und man direkt vor seinem Schöpfer steht. @ Josef Natürlich ist die Bezeichnung „Heiliger Vater“ mit
dem Neuen Testament konform, denn Paulus bezeichnete sich auch als geistiger Vater des hl. Thimotheus.
Das worauf Jesus angesprochen hat, das man niemanden außer Gott seinen Vater nennen soll, kann wohl nur
auf die Erschaffung der Materie bezogen werden.
#53 joberens 17:49:50 | Donnerstag, 4. September 2008
Pascal Was Du da über den Papst sagst, kann ich teilweise unterschreiben. Ich würde aber noch einen
Schritt weiter gehen und sagen, daß ein Papst auch nicht darüber entscheiden kann, was Sünde gegen
Gott ist oder nicht. Ein Papst ist und bleibt eben, im Verhältnis zu Gott eben kleiner, winziger Mensch,
wie jeder andere. Do dürfte auch die Anrede, „Heiliger Vater“ unberechtigt sein und sie ist ja ohnehin,
wenn man dem Evangelium glauben kann, gegen den Willen von Jesus. Ich denke man sollte es doch vielleicht
so sehen, daß amtskichliche Ge-und Verbote eben auch nur der Amtskirche gegenüber Gültigkeit haben
und nicht unbedingt etwas mit Gott zu tun haben müssen, sondern nicht selten ein menschlich sind. Übertretungen
oder Nichtbeachtung dieser Amtskirchlichen Ge- und Verbote sind so auch nicht unbedingt Versündigungen
vor Gott, sondern eben nur Nichtbeachtung amtskirlicher Meinung. Schließlich wird doch auch ein Papst
Gott keine Vorschriften machen können. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#52 für die Kirche 16:35:23 | Donnerstag, 4. September 2008
@clarissa: a minoribus ad maiora Liebe Clarissa: als Philologin (wie ich so vermute) stehen für Sie die
sprachlichen Eigenschaften als Kriterien höher. Der Erkenntnisweg a minoribus ad maiora ist wohl ein
aristotelischer bzw. thomistischer: man erkennt Gottes Dasein nur aposteriorisch (Thomas). Oder daß die
empirischen Eigenschaften bloß durch Induktion (Aristoteles). Keineswegs ist aber die Sprache hier gemeint.
Platonisch geht man jedoch deduktiv vor, und so bemüht man aus den ersten Prinzipien alle anderen Erkenntnisse
abzuleiten, bzw. more geometrico, wie der große Philosoph Spinoza auch tat. Übrigens nimmt Aristoteles
auch solche Erstprinzipien an. Anderereits, die Anwendung einer Ordnung der Werte geschieht auf dem umgekehrten
Weg, nämlich a maioribus ad minora. So ist die Ordnung der von Gott gutgeheißener Eigenschaften. In
Bezug auf Ihre Zunft geschieht die Anwendung zwar auch a maioribus ad minora, aber in Bezug auf (als eine
der zehn Kategorien des Aristoteles) die Dame Philologia, ist die sprachliche Korrektheit das maior.
#51 Pascal123 16:23:30 | Donnerstag, 4. September 2008
@sozi Über die Seelengefährdung darfst du soviel sagen wie du willst, nur ist das wenig aussage kräftig.
Was der Papst unfehlbar-ex cathedra- sagt mag gültig sein oder wichtig aber ebend nicht bindend und auch
nicht zwingend richtig. Wie gesagt was der Papst sagt mag moralisch durchaus in Ordnung sein, aber deswegen
resultiert daraus noch kein Wahrheitsanspruch oder Weisungsgewalt für Gott. Der Papst kann sagen was
er will, wenn es Gott gefällt kann er alles umschmeißen, wohl gesagt er kann, nicht er muss. Ansonsten
hat das gesagt des Papstes durchaus viel gutes, aber interessiert auch nicht so wirklich zumindestens
bei uns.
#49 für die Kirche 16:17:50 | Donnerstag, 4. September 2008
@liebe Clarissa: Ihre Frage Die Kandidatin antwortet: orthographische Korrektheit (oder auch grammatische,
stilistische Korrektheit usw.) ist eine Art Vollkommenheit, die mir fehlt. Dennoch muß sie als Urteilskriterium
hinter der inhaltlichen Korrektheit stehen, da die Korrektheit des (bzw. Wohlgegründetheit, Teilhabe
an höheren Gütern wie z.B. Gerechtigkeit, Wahrheit usw.) als eine wesentliche Eigenschaft des Gedankens
in der Skala höher steht als die sprachliche Korrektheit als eine akzidentelle Eigenschaft des Gedankens,
der erst in seiner sprachlichen Ausformung solche Eigenschaft erlangt. Dennoch führt die fehlende sprachliche
Korrektheit zum Notenabzug, und das wohl auch zurecht. Und Gott ist allen Menschen wohlgefällig, die
sowohl gedanklich als auch technisch einen guten Willen erweisen.
#48 joberens 16:12:40 | Donnerstag, 4. September 2008
Problems des Problems Diese hier geschilderte fragliche Problematig ist ‘ganz allein und ausschließlich
die unsinnige, mit nichts zu begründende amtskirchliche Einstellung zur ganz normalen, von Gott gegebenen
menschlichen Sexualität. Das ist doch Fakt und daran läßt sich doch auch nichts deuteln. Nomals, damit
auch der letzte es vielleicht kapiert. Jesus hat zu allem, was ihm wichtig erschien auch etwas gesagt.
Zur Menschlichen Sexualität hat er sich aber nie geäußert, was doch eindeutig beweist, daß er kein
Problem damit hatte und sie vielleicht sogar als Mensch gelebt hat. Das Gegenteil ist jedenfalls nicht
zu beweisen. Das ist doch Fakt und kann auch durch Seitenlage, schwammige, an den Haaren herbeigezogne
äußerst fragliche Argumente nicht widerlegt werden. Das Ganze ist ganz allein ein Versuch, der vielleicht
sogar allein zur Befriedigung derer dient die den Menschen einen Teil ihres ganz normalen Menschseins
zu nehmen versuchen und nicht mehr und nicht weniger Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)i
#47 Aleph † 16:08:48 | Donnerstag, 4. September 2008
clarissa colonia Sind Gott vielleicht orthographisch korrekte Urteile wohlgefälliger als fehlerbehaftete
Diese Frage von Ihnen, irrtiert mich. Klar doch will Gott nur orthografisch korrekte Urteile ist logo,
wenn die noch in Latein zu übersetzen sind.
Falsch Pascal Zum richten gehört ein vollstrecktes Urteil, in diesem Fall über das Seelenheil. Von der
gefährdung über das Seelenheil bei bestimmten Sünden darf ich aber doch sprechen nur muss das letzte
Urteil Gott überlassen. Das letzte urteil muss ich Gott aus Respekt seiner Allmacht überlassen und weil
ich nicht weiß ob du dich noch Bekehrst und Gott um Verzeihung bittest. Nur kann Gott sich nicht selber
wiedersprechen und hat in der hl. Schrift mehrmals gesagt das solche Leute das Himmelreich wohl nicht
ererben werden. Was der Papst unfehlbar, ex cathedra sagt ist übrigens für alle Menschen gültig!
#44 Pascal123 15:49:55 | Donnerstag, 4. September 2008
@Sozi Wenn ich richte habe ich Verhalten schon beurteilt-habe es für nicht gut befunden-mein Urteil gebildet
und richte über dieses Verhalten. Beurteilen ist etwas von meiner moralischen Seite zu bewerten um dann
zu sagen da ist für mich in Ordnung oder ebend nicht. Was hat das mit Lauheit zu tun wenn ich ebend mein
handeln und denken auf Gott ausrichte und seinen Geboten versuche zu folgen ohne mich durch Menschen richten
zu lassen. Egal was der Papst hier auf Erden sagt, egal was er zum Dogma macht, egal wen er verdammt,
letzendlich ist es egal, es kann den Weg zur Gnade Gottes vereinfachen. Es kann muss aber nicht. JEDER
Mensch wird durch Gott beurteilt und dann gerichtet. Egal was der Papst sagt oder meint letztendlich sind
dies keine Wahrhaftigen Aussagen, da letzte Gewalt bei GOTT liegt und bei niemandem sonst. Natürlich
ist ein Leben nach Gottes Geboten wahrhaftiger als Lauheit durch Vertrauen auf Gnade, aber menschgemachte
Verbote und Gebten sind nicht Gottes Wille oder spiegeln diesen wieder.
#43 für die Kirche 15:35:33 | Donnerstag, 4. September 2008
@Pascal: Ihr Einwand halten sich die meisten der katholischen Poster überhaupt nicht daran Eben sündigen
sie gegen das Gebote der Nächsten Liebe. Daher ist das Zitat hier nicht nur für Sie, sondern auch für
diejenigen, die andere Leute verumlimpfen. Brauche ich kein Mitleid Ich bemitleide Sie auch nicht. Nur
wer mit seinem Katholiksein und Homosexualität nicht klar kommt und darunter leidet, braucht mein Mitleid
oder besser gesagt Nachsicht. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen
und, wenn sie Christen sind Sie haben sehr aufmerksam gelesen und das Konditional gemerkt: das ist durchaus
meine Meinung, niemand wird zur Enthaltsamheit gewungen, außer durch sein eigenes Gewissen, und da das
Christentum den subjektiven Willen zur Erfüllung der Gebote Gottes voraussetzt, impliziert Christensein
(bzw. der Glaube an den biblischen Gott und unsere Erlösung durch seinen Sohn) bereits den Gehorsam den
Geboten gegenüber. Die von der Bibel losgesagte Konfessionen nenen sich zwar immer noch „christlich“,
aber da müssen wir wohl das Wort sehr großzügig anwenden. Ich bin für die Religonsfreiheit. Sie erwähnen
Moslems, Juden usw.? Dann sind diese noch strenger als die Katholiken. Enthaltsamkeit gehört außerdem
zur religiösen Übung der Buddisten. „halten können, müssen, wollen“: man kann daran halten, da es
Vorbilder gibt und so die Möglichkeit empirisch bewiesen ist, und nicht müssen, sondern wollen, da der
Glaube Freiheit notwendig voraussetzt.
@ Pascal Nicht verpeilt ist, sondern verpeilt sein kann. Das richten, bzw. beurteilen deines Handelns
musst du dir nach christlicher Lehre schon gefallen lassen. Deine Gedanken stehen zuerst natürlich nur
vor Gott, können aber in diesem Leben schon Sünde hervorbringen, d.h. als Christ ist man sogar aufgerufen
zu versuchen seine Gesinnung (u.a. Gedanken) zu ändern. Außerdem kann dieser Satz so wie du ihn gesagt
hast schnell ein laozidäisches Lauheitsverhalten hervorbringen und das bedeutet nunmal ausgespuckt zu
werden. Das dem Prottie dieser Satz so gefällt war klar, er unterstützt ja klar Luthers Rechtfertigungslehre.
#41 Protestant 15:24:06 | Donnerstag, 4. September 2008
@pascal Wärst du so nett mir zu erklären was daran verpeilt ist. Jetzt sind schon fünf Minuten ins
Land gegangen! Mal sehen, was er sich in dieser Zeit Schönes hat einfallen lassen…
#38 Pascal123 15:16:32 | Donnerstag, 4. September 2008
@Pünktchen Aber auch diese Gruppen haben keine Weisungsbefugniss über mein handeln oder über unsere
Gesetzgebung. Deswegen können die innerhalb Ihrer Religion Ihren Gläubigen ebendfalls den größten
Käse vorschreiben den Sie wollen, aber auch dieses juckt mich nicht die Bohnen und interessiert mich
nicht. Solange nicht gegen geltendes Recht verstossen wird. Also die RKK soll sich schön um Ihre Gläubigen
und Kleriker kümmern, ich denke damit hat Sie mehr als genug zu tun.
#37 Protestant 15:14:33 | Donnerstag, 4. September 2008
@sozikati Das richten über mein handeln und denken das überlassen wir Gott meinem Vater und sonst niemanden,
den ER und nur ER ist Richter über mich und entscheidet ob ich seiner Gnade würdig bin. Naja,wenn du
das als „verpeilt“ ansiehst, dann „Danke“ für das nette Kompliment!
#35 Protestant 15:10:27 | Donnerstag, 4. September 2008
@pascal wir sind nicht mehr in einem Katholischen Staat. Gott sei Dank!!! :)3 :)3 :)3 Auch der Aufruf
zur Keuschheit da mögen sich katholische Schwule und Lesben dran halten müssen, können oder gar wollen.
Erstens mal gilt das mit der Keuschheit ja nicht nur für Schwule und Lesben und zweitens, selbst wenn
wir alle müssen würden,könnten wir gar nicht und von wollen will ich hier schon mal gar nicht reden…
Der Katechismus ist bindend für Katholiken und sonst für niemanden Das denkt zumindest die römisch-katholische
Kirche! Das richten über mein handeln und denken das überlassen wir Gott meinem Vater und sonst niemanden,
den ER und nur ER ist Richter über mich und entscheidet ob ich seiner Gnade würdig bin. :)3 :(3 :)3
:(3
#34 Pünktchen 15:07:32 | Donnerstag, 4. September 2008
Pascal Auch dieses gilt nicht für Hindus,Moslems,Atheisten oder Christen anderer christlichen Gemeinschaften.
Für einige der genannten Gruppen gelten in Fragen der HS noch strengere Normen, das stimmt! :)3
#33 Pascal123 15:03:43 | Donnerstag, 4. September 2008
@für die Kirche Sehr schön was Sie da zitieren. 1. halten sich die meisten der katholischen Poster überhaupt
nicht daran 2. Brauche ich kein Mitleid Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes
zu erfüllen und, wenn sie Christen sind So dies gilt aber ebend nicht für die Mehrzahl der Schwulen
und Lesben, das Sie Christen sind oder Katholisch, den Christ bin ich auch nur ebend kein Katholischer
Christ. Auch der Aufruf zur Keuschheit da mögen sich katholische Schwule und Lesben dran halten müssen,
können oder gar wollen. Auch dieses gilt nicht für Hindus,Moslems,Atheisten oder Christen anderer christlichen
Gemeinschaften. Nochmals wir sind nicht mehr in einem Katholischen Staat. Der Katechismus ist bindend
für Katholiken und sonst für niemanden. Außerdem ist es doch sehr lustig die moralische und ethische
Meßlatte für andere sehr hoch zu hängen, man selber geht aber schön erhobenen Hauptes drunter her.
Solange die Katholische Kirche selber nicht ethisch und moralisch handelt, ist Sie natürlich kein Beispiel
für mich dem ich nacheifern möchte. Das richten über mein handeln und denken das überlassen wir Gott
meinem Vater und sonst niemanden, den ER und nur ER ist Richter über mich und entscheidet ob ich seiner
Gnade würdig bin.
#32 Andreas_Rau 14:37:06 | Donnerstag, 4. September 2008
wie gesagt, das hatten wir schon und Verfassungen darf man ändern. Jetzt kommt aber gleich erst einmal
Clarissa und gratuliert zu Ihrer ach so treffenden Analyse, Doktorchen *lach*
#31 durchfuxt 14:35:42 | Donnerstag, 4. September 2008
Andreas Rau, Dr. Heger Dann ist doch eigentlich ganz klar, dass durch die Bedeutungsverschiebung der Begriffe
mit der Zeit auch die Interpretation des GG angeglichen werden muss. Was Dr. Heger allerdings schon wieder
mit der Tierehe will ist mir jedoch schleierhaft…
@Dr. Fux: Die wahren Verfassungsfeinde Hierzu brauche ich nur zu wiederholen, was ich ein paar Tage zuvor
schon einmal geschrieben habe. Sie liefern ein schönes Beispiel dafür, woher dem Grundgesetz wirklich
Gefahr droht. Eben nicht oder nur unbedeutend von den vielbeschrieenen „Neonazis“ und anderen „vom Verfassungsschutz
beobachteten“ Unbeachtlichkeiten, sondern vom juste milieu unseres ach so verfassungstreuen Parteienkartells.
Das GG, meinen Sie, definiere doch gar nicht, daß eine Familie nur aus Vater / Mutter / Kind bestehen
kann bzw. die Ehe nur aus Mann und Frau. Natürlich tut das GG nichts dergleichen, weil dem Parlamentarischen
Rat bei dem Abfassen des GG nicht vorstellbar war, daß auch den Liebhabern der – damals noch strafbaren –
Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs unter Gleichgeschlechtlichen (und demnächst mit Tieren)
zuliebe der Begriff der „Ehe“ mitsamt ihren grundgesetzlichen Privilegien zukommen sollte. Allgemein gesprochen:
Das GG definiert natürlich nicht erst die Begriffe, die es verwendet, sondern entnimmt sie einem in den
sprachlichen Begriffen zum Ausdruck kommenden gesellschaftlichen, politischen und moralischen Grundkonsens
(ordre public), der ihm vorausgeht. Indem das Parteienkartell – in gut freimaurerischer Absicht – den
Inhalt dieser Begriffe, also den ordre public verändert, ändert es auf kaltem Wege das GG. MfG Christoph
Heger
#29 Andreas_Rau 14:27:26 | Donnerstag, 4. September 2008
ach Lieber Herr Dr. Heger das hatten wir doch schon alles. Ein Parlament kann auch von mir aus ein Grundgesetz
ändern. Oder ist das dann auch schon wieder verfassungsfeindlich? Damit sind wir doch durch. @durchfuxt
die Eltern unseres Grundgesetzes haben damals nicht damit gerechnet, dass Schwule und Lesben (weil ja
damals illegal) je heiraten wollten. Und selbst wenn, der Gesetzgeber damals wollte das nicht. Da liegt
die Crux mit der der Dr. Heger (leider) Recht hat – aber wie gesagt. Gestze (auch die Grundgesetze) lassen
sich ändern. Wir arbeiten dran. Und NEIN, ich wünsche KEINE Behandlung… außer vielleicht… eventuell…
ach vergessen Sie es *grins*
#28 durchfuxt 14:18:53 | Donnerstag, 4. September 2008
Dr. Heger Das GG privilegiert ausdrücklich die Ehe (und Familie). Definiert es auch ausdrücklich, dass
eine Familie nur aus Vater / Mutter / Kind bestehen kann? Bzw. Ehe nur aus Mann und Frau? Viele Grüße
Dr. Fux
#27 für die Kirche 14:15:45 | Donnerstag, 4. September 2008
@alle: Kirche zur Homosexualität Es steht in dem Kathechismus der Katholischen Kirche folgendes über
die Homosexualität: 2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt.
Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung
dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht
zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und,
wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem
Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen. 2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die
Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht
auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft –’ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um
Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern. Quelle: www.vatican.va/…ive/DEU0035/_P8B.HTM
Gegen das GG … finde auch, dass die gesetzliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben entweder durch
die Abschaffung der gesetzlichen Ehe oder aber die Öffnung der Ehe eben auch für Homos. Beides ist allerdings
grundgesetzwidrig. Das GG privilegiert ausdrücklich die Ehe (und Familie). MfG Christoph Heger
#25 Andreas_Rau 14:08:12 | Donnerstag, 4. September 2008
@clarissa >>Wer dies trotzdem will, darf das ja tun; sollte dann aber nicht für sich in Anspruch nehmen,
Katholik zu sein.<< Ob er das darf, weiß ich nicht. Ich gehe aber davon aus, dass es von der RKK hingenommen
wird Sonst wären die Kirche wirklich um viele Gläubige und in Deutschland um Steuerzahler ärmer…
Abgesehen davon, entscheidet zuletzt Gott, wer zum Neuen Bund gehört und wer nicht. Selbst Papst Benedikt
entscheidet das nicht!
#24 Pascal123 14:00:17 | Donnerstag, 4. September 2008
@Für die Kirche Am Meinungsbildungsprozess darf sich die RKK sicherlich beteiligen. Die RKK erhebt aber
Ihre Moralvorstellung über Gesetze unseres Landes oder versucht dies zumindest. Wir sind hier nicht in
einem Katholischem Staat, Gott sei dank. Wenn die Katholische Kirche hingeht und EHE für sich und Ihre
Gläubigen als zwischen Mann und Frau definiert, ist das völlig in ordnung, wenn man sich dran halten
mag. Wenn aber ungleichheit vom Gesetzt her besteht dann gilt es diese Ungleichberechtigung abzuschaffen
um Gleicheit mit allen Rechten und Pflichten für alle Bürger dieses Landes zu garantieren, unabhängig
von Religion Geschlecht oder Hautfarbe der Bürger. Dies versucht die RKK mit allen Mitteln zu verhindern,
weil dies gegen Ihre Moralvorstelllung läuft. Sie versucht in eklatanterweise 10% der Bürger der BRD
Rechte vorzuenthalten, dies steht der RKK in keinsterweise zu. Besonders nicht wenn dies mit einer ständigen
abwertung dieser Menschen einhergeht. Als eingetragener Partner habe ich sehr viele Pflichten aber kaum
Rechte meinem Partner gegenüber, dies ist in keinstereise tolerabel und muss vom Gesetztgeber abgeschafft
werden. Die RKK hat viele Sonderrechte in diesem Staat die ebendfalls abgeschafft gehören was ja Gott
sei dank auch immer mehr geschieht. Wie gesagt was die RKK für Ihr Gläubigen vorschreibt hat mit den
meisten Bürgern dieses Landes die nicht Katholisch sind, gar nichts zu tun. Es hat Sie einfach nicht
zu interessieren. Und dagege darf ich protestieren, und tue ich auc…
#23 Andreas_Rau 13:41:01 | Donnerstag, 4. September 2008
was der Papst (soviel Zeit muss sein) @zweifler aus seinem Glauben heraus über Schwule und Lesben denkt,
braucht Schwule und Lesben eigentlich nicht zu stören. Da sagte Clarissa völlig zu Recht, dass niemand
diese Haltung teilen muss. Ich teile sie auch nicht (wäre ja auch noch schöner). Was Du aber zur Diskriminierung
sagtest in Bezug auf die Steuergerechtigkeit. Da finde ich hast du absolut Recht. Ich sehe das auch nicht
ein – und finde auch, dass die gesetzliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben entweder durch die Abschaffung
der gesetzlichen Ehe oder aber die Öffnung der Ehe eben auch für Homos. Anders sieht das für mich bei
Paaren mit Kindern aus – aber auch hier ohne Ansehen der sexuellen Präferenzen der Eltern. Für die Hetze,
die hier bei kreuz.net gegen Schwule und Lesben läuft, sind aber zunächst einmal die verantwortlich,
die wider besseres Wissen (ihren Katechismus) hetzten und beleidigen.
Sie werden lachen, werter Zweifler, aber erstens sagt der Papst das nicht als einziger und das was er
sagt ist nicht automatisch kirchliche Glaubens- oder Morallehre. Und zweitens steht es Ihnen frei, sich
an der politischen Willensbildung zu beteiligen und auf eine Lockerung/Veränderung/Abschaffung des besonderen
Schutzes hinzuwirken, den die Ehe lt. GG genießt. Für die Modifikation steuerlicher „Privilegien“, die
ihre Rechtsgrundlage im GG haben, wäre, vorbehaltlich einer sicher zu erwartenden Anrufung des BVerfG,
der Bundestag sogar mit absoluter Mehrheit zuständig. Die kirchliche Argumentation zu „Ihrem“ Problem
ist aber recht einfach: Die kirchliche Morallehre gestattet keine Ausübung von Sexualität außerhalb
der Ehe. Wer dies trotzdem will, darf das ja tun; sollte dann aber nicht für sich in Anspruch nehmen,
Katholik zu sein.
#21 Zweifler † 13:31:52 | Donnerstag, 4. September 2008
@Clarissa us der Nichtgleichheit und ihrer rechtlichen Ungleichbehandlung folgt aber noch lange keine
Diskriminierung (d.h. vorsätzliche Schlechterbehandlung). Das sollte doch differenziert werden. Wie würden
Sie es dann bezeichnen wenn ein heterosexuelles Ehepaar das bewußt auf Kinder verzichtet Steuervergünstigungen
bekommt die meinem Partner und mir nicht zugestanden werden? Daß die Äußerungen der katholischen Kirche
den Bestimmungen des Grundgesetzes entsprechen mag ja sein, dass Josef Ratzinger gleichgeschlechtliche
Partnerschaften als verwerflich bezeichnet und Schwulen und Lesben irgendwelche Defekte unterstellt ist
schlichtweg eine Beleidigung und eine Unverschämtheit die sich niemand gefallen lassen muss
#20 Andreas_Rau 13:29:48 | Donnerstag, 4. September 2008
@für die Kirche Habe ich mich verlesen oder verhört, als ich die Meldung vernahm, die aus dem Vatikan
kam „Katholiken hätten die Pflicht, sich gegen die Homogesetze zu wenden, da sie sonst sündigen…“
Ist das nicht auch irgendwie Zwang? (Wie gesagt, wenn ich mich nicht verhört habe) Ich meine sogar mal
vernommen zu haben, dass Politiker, die nicht nach den Lehren der Katholischen Kirche handeln exkommuniziert
werden sollen… Ist das kein Zwang oder unter Druck setzen? Wie gesagt, ich kann mich irren… Wenn es
das so gegeben hat, dann ist es aus meiner Sicht unzulässige Manipulation von Politikern. Ohne Wenn und
Aber
Sicher wird niemand der Kirche (nur weil sie im Rahmen des säkularen Staates als Gemeinschaft des Glaubens
oder der Gläubigen) absprechen, innerhalb der gesetzlichen Schranken des demokratischen Rechtsstaates
am Prozeß der politischen Willensbildung mitzuwirken und hierzu auch ihre Haltung öffentlich zur Geltung
zu bringen; anderen Weltanschauungsgemeinschaften, Parteien und Gewerkschaften inbegriffen, wird dies
ja ebenfalls zugestanden. Daß hierbei Äußerungen, die geeignet sind, andere verächtlich zu machen,
in unserer sittlichen wie rechtlichen Ordnung keinen Platz haben, bedarf keiner gesonderten Erwähnung.
Wenn die Kirche offiziell und öffentlich gegen die (sukzessiv voranschreitende) rechtliche Gleichstellung
von Ehe mit anderen nichtehelichen oder gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften Stellung nimmt (N.B.:
„Die Kirche“ tut das ja nicht in diesem Forum!), so sind diese Aussagen stets von den Bestimmungen des
Grundgesetzes, den Grundsätzen des Naturrechts und der christlichen Morallehre getragen. Die rechtliche
Nichtgleichbehandlung von Ehe, Nichtehe und gleichgeschlechtlicher Partnerschaft begründet sich mit der
Nichtgleichheit dieser Sachverhalte. Aus der Nichtgleichheit und ihrer rechtlichen Ungleichbehandlung
folgt aber noch lange keine Diskriminierung (d.h. vorsätzliche Schlechterbehandlung). Das sollte doch
differenziert werden.
#18 für die Kirche 13:15:34 | Donnerstag, 4. September 2008
@Zweifler: Einfluß oder Zwang Sind die Politiker nicht selbst denkende menschen? Zwang besteht nur darin,
daß man mit Druckmitteln jemanden zu einer Handlung bringt, die er nicht will. Aber wenn Politiker gegen
die eigentragene Partnerschaft stimmen, machen sie es aus eigener Überzeugung. Wenn ein Zwang bestehen
sollte, dann bitte weisen Sie mal nach, daß die Kirche durch Erpressung usw. jemanden zu einer Handlung
gezwungen hat. Zeigen Sie einen solchen Fall an, dann handelt sich darum um eine Straftat, und ich bin
ganz und gar damit einverstanden, daß man die Täter straft. Übrigens bin ich für einen rechtlichen
Status der gleichgeschlechtigen Lebensgemeinschaft. Wenn ich darin keinen intrinischen Widerspruch zu
meinem Glauben sehe, muß ich nicht dagegen sein. Und jeder Bürger und rechtlich eingetragene Organisation
hat auch das Recht, seine meinung in der öffentlichkeit zu äußern und somit die anderen beeinflußen.
Das tun die Grünen genauso wie die Linken. Ganz geschweige von der allgegenwärgtigen political correctness.
Manche warten nur darauf, seine unliebsamen Kollegen bei irgendeinem Wort zu „ertappen“ und so die berufliche
Konkurrenz auf diese Weise aus dem Weg zu machen. Sei es nur eine harmlose Äußerung. Jetzt bleibt nur
die Frage, wer zwingt überhaupt wen?
#17 Zweifler † 13:03:12 | Donnerstag, 4. September 2008
@für die kirche Die katholische Kirche hat mehrfach dazu aufgerufen gegen die eingetragene Partnerschaft
vorzugehen. Sie hat dies sowohl bei ihren Mitgliedern als auch bei Politikern unabhängig von deren Religion
getan. Damit versucht die katholische Kirchen Menschen die ihr nicht angehören ihre Moralvorstellungen
aufzuzwingen. Unabhängig davon profitiert die katolische Kirchen von der Kirchensteuer die auch von Schwulen
und Lesben jeder Konfession entrichten werden während sie gleichzeitig diesen gleichzeitig permanent
grundlegende Rechte abspricht und sie beleidigt. @Amanda Gewalt manifestiert sich nicht nur in körperlicher
Bedrohung. Gewalt manifestiert sich auch in psychischem Druck, Beleidigung und Diskriminierung. Damit
üben die Würdenträger der katholische Kirchen permanent Gewalt aus der man sich nicht beugen muss.
Wenn Josef Ratzinger mir moralische Verwerflichkeit und psychische Defekte vorwirft nehme ich mir das
Recht heraus anstelle von Blumen Kondomen auf seinem Weg zu streuen. @Clarissa Pascal hat genau meine
Meinung zum Ausdruck gebracht, dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. @Pascal :(3 :)3
#16 für die Kirche 12:53:09 | Donnerstag, 4. September 2008
@Pascal123: die Vorschriften Wo aber die RKK versucht in eklatanter Weise Ihre Moralvorstellungen zur
moralischen Richtschnur für alle Bürger zu machen, ob diese Katholisch sind oder nicht, ist dies sicherlich
nicht zu dulden und wird zurecht angeprangert. Dieser Äußerung fehlt ein sachlicher Beleg. Darf die
Kirche nicht eine Meinung haben wie die anderen Bürger? Meinungsfreiheit besteht auch darin, daß man
sie frei äußern kann, solange sie nicht gegen die Menschenrechtkonvention verstößt. Antisemitismus
muß aus diesem Grund verboten werden. Aber daß die Kirche Familie schützt, ungeborene Kinder schützt,
verstößt nicht gegen Menschrechte, fördert sogar ihre Durchsetzung. Was Euch an der Kirche stört,
ist nicht der angeblich von der Kirche ausgeübten Zwang, sondern daß die Kirche eine andere Meinung
als die Grüne Partei vertritt, und daß die Kirche der Spaßgesellschaft skeptisch gegenüber steht.
Wenn Ihr selber kein schlechtes Gewissen habt, mußt Ihr Euch eigentlich gar nicht gestört fühlen. Es
leben so viele Heiden sie leben ganz wohl ohne gleich auf die Kirche herfallen zu müssen. Geht einen
Bogen um die Kirche und ihre Medien, das Leben wird gleich sonniger für Euch. Aber schreibt bitte nicht
vor, wie wir Christen zu leben und zu denken haben. Punkt.
#15 Pascal123 12:38:54 | Donnerstag, 4. September 2008
@clarissa Aus kirchlicher Sicht haben Sie vollkommen recht. Wo aber die RKK versucht in eklatanter Weise
Ihre Moralvorstellungen zur moralischen Richtschnur für alle Bürger zu machen, ob diese Katholisch sind
oder nicht, ist dies sicherlich nicht zu dulden und wird zurecht angeprangert. Wir haben hier schon hunderte
maler erläutert das die RKK Ihren Gläubigen vorschreiben kann was Sie möchte, sie kann Ehe und Sexualität
für sich und Ihre Gläubigen definieren wie Sie möchte. Ich bin aber nicht katholisch und deswegen sind
Ihre Sichtweisen für mich nicht bindend. Wenn es rechtlich andere Aspekte zu beachten gilt als das der
RKK gefällt so hat Sie dies nicht zu interressieren. Die RKK möchte Ihre Moralvorstellung für alle
Bürger dieses Landes ob katholisch oder nicht als Gesetz verankern und dies geht eindeutig zu weit. Darum
geht es und um nichts anderes. Was die RKK Ihren Gläubigen vorschreibt ist uns egal, wer sich freiwillig
daran halten möchte bitte schön, die meisten wollen dies aber nicht, also hat sich die RKK aus diesen
Dingen raus zu halten.Ob Sie denkt Sie müsste dies tun, oder nicht, völlig unerheblich, wo es um Gesetze
geht, hat die Moral der Kirche nichts verloren. Außerdem wenn ständig hochrangige Hochwürden der RKK
Menschen jeglicher Coleur, die anders leben als es der RKK beliebt, als moralisch verwerflich bezeichnet,
diese Lebensweisen und die damit verbundenen Menschen herabwürdigt und Sie als ständige Bedrohung für
unseren Staat diffamiert, so ist das HASS predigen.
#14 Amanda 11:57:41 | Donnerstag, 4. September 2008
@Zweifler Gewalt bzw. die Androhung solcher ist selbstverständlich auf beiden Seiten verwerflich und
intolerabel! Ich habe dergleichen auch niemals gestützt oder verteidigt. Aber gerade Martin Luther King
lehrte uns doch, dass Gewalt niemals mit Gegengewalt beantwortet werden darf – oder?
Werter Zweifler, nicht versäumen will ich, Ihnen für Ihre Zuschrift zu danken. Allerdings möchte ich
dem darin vorgetragenen Diskriminierungsvorwurf (den latenten der Unredlichkeit bzw. Heuchelei übergehe
ich) doch etwas entgegenhalten: 1) Die katholische Kirche versteht Sexualität als interpersonales Geschehen,
das in der Person der beiden Partner gründet. 2) Deshalb versteht sie in ihrer Morallehre (und nicht
nur dort) unter Bezugnahme auf ihre Interpretation der Hl. Schrift, des Naturrechts und der (schon antiken)
philosophischen Erkenntnisse zur Personalität des Menschen die (unwiderrufliche) Ehe zweier verschiedengeschlechtlicher
Personen als den legitimen Ort der Sexualität. 3) Der Glaube der Kirche an das Heilshandeln Gottes in
Christus ist zwar keine Morallehre stricte dictu; beide lassen sich aber nicht einfachhin voneinander
trennen. 4) Die Kirche zwingt niemandem ihren Glauben bzw ihre Morallehre auf; wer aber nur jenen will,
diese aber ablehnt, gerät zwangsläufig in einen Glaubwürdigkeitskonflikt. 5) Die kirchliche Morallehre
sieht nur zwei mögliche Formen des Umgangs mit der Sexualität vor: Entweder ihre Ausübung, die auf
die (zumindest naturrechtliche) Ehe beschränkt ist, oder den Verzicht auf die Ausübung (Zölibat). 6)
Niemand ist zur Annahme dieses Glaubens und seiner Morallehre gezwungen; niemand ist aber zur Trennung
beider berechtigt. Auch private Spekulationen über den Sinn der einschlägigen Stellen der Schrift oder
Christi Botschaft taugen hier nicht als Rechtfertigung.
#12 Zweifler † 11:20:53 | Donnerstag, 4. September 2008
@Amanda Die Nachricht in dem anderen Thread habe ich eben gelesen, danke. Ich glaube nicht dass man das
Werfen mit Kondomen als gewalttätig bezeichnen kann. Wenn Sie allerdings die üblichen Beiträge auf
dieser Seite zum Thema Homosexualität durchlesen werden Sie feststellen dass dort zum grossen Teil massivst
zur Gewalt an Schwulen und Lesben aufgerufen wird (zum wiederholten Male:Theraner Sodomitenschaukeln,
Sprengstoffgürtel auf CSDs etc). Desweiteren werden nach wie vor durch die offiziellen Seiten der katholischen
Kirchen Schwulen und Lesben die grundlegendensten Rechte abgesprochen und sowohl ihre Beziehung als auch
ihre Liebesfähigkeit auf unerträglich beleidigende Weise bezeichnet. Josef Ratzinger als Oberhaupt der
katholischen Kirche hier deutlich entgegenzutreten ist durchaus angebracht, zumal er ja die Kirchensteuern
von Schwulen und Lesben dankend in Form von Gehältern für seine Priester und Bischöfe und Zuschüssen
für die kirchlichen Einrichtungen entgegennimmt. Unabhängig davon ist obiger Artikeln ohnehin mit Vorsicht
zu geniessen nachdem es die *Redakteure* von kreuz.net ja bekannterweise mit dem Wahrheitsgehalt ihrer
*Artikel* nicht so genau nehmen.
#10 Amanda 11:05:37 | Donnerstag, 4. September 2008
Dann sollten sich die Homosexuellen doch mal ein Beispiel an Martin Luther King nehmen, woll? @Zweifler:
Ich hatte in dem anderen Thread noch eine Antwort an Sie gerichtet, ich bitte um Beachtung – danke.
#9 Zweifler † 11:02:18 | Donnerstag, 4. September 2008
@Amanda Würden sich die kirchlichen Würdenträger nicht immer in menschenverachtender und beleidigender
Weise über Schwule und Lesben äußern und ihnen die grundlegenden Rechte verweigern wäre Protest in
dieser Form nicht notwendig.
#8 Pascal123 11:00:46 | Donnerstag, 4. September 2008
@Amanda Woher wissen Sie denn das die mit Kondomen werfen wollen. Haben die Ihnen das gesagt? Das habe
ich persönlich werden gesehen noch gehört. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen das der Figaro Schwule
in seinem Artikel als Perverse bezeichnet wie der Artikel hier glauben machen will oder impliziert. Dieser
Artikelabschnitt ist mal wieder Schmierenjournalismus auf unterstem Nivea.
Würde Philippe Kardinal Barbarin die Firmung im „neuen Ritus“ spenden, hätte die Überschrift wohl gelautet:
Quod non destruerant barbari, destruxit Barbarin. Was für ein Gewese um diesen unsäglichen Ritenstreit!
Jetzt wird bestimmt wieder einer der erleuchteten Zuschreiber dem staunenden katholischen Publikum die
These offerieren, daß Sakramentenspendungen im „neuen Ritus“ ja alle ungültig sind, weil das VatII ja
erwiesenermaßen den Abfall der Kirche von sich selbst darstelle, weshalb für Sakramentenspendungen bzw.
-spender nach dem „neuen Ritus“ nicht mehr das velle quod vult ecclesia unterstellt werden könne. usf.
#6 Amanda 10:44:23 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens Würden die militanten Schwulen (denn die gibt es leider Gottes ja auch) sich, anstatt mit Kondomen
zu werfen, friedlich mit Transparenten hinstellen und sich meinethalben auf Sprechchöre beschränken,
dann wäre ja auch nichts dagegen einzuwenden, dass sie protestieren!
#5 joberens 10:41:32 | Donnerstag, 4. September 2008
Frankreichbesuch des Papstes Ob da auch wieder zig Millionen allein zu einem reinen Personenkult aufgebracht
werden müssen? Das bei dieser Gelegenheit aber auch eine von Ihm unterdrückte Gruppe von Menschen sich
zum Protest zu Wort melden will, ist doch nicht anders, als es auch sonst normal und üblich ist. Kirchenvertreter
sollten da auch nicht wie eine heilige Kühe behandelt werden. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
An die Redaktion Ihr seid im Witz auch klasse: Die französische Regierung befürchtet beim Papstbesuch
vom 12. bis 15. September Homo-Angriffe. Das berichtete die französische Tageszeitung ‘Figaro’. Homo-ideologische
Vereinigungen haben zu antikirchlichen Demonstrationen aufgerufen und werden darum verstärkt überwacht.
Man wolle vermeiden, daß der Papst von Perversen mit Kondomen beworfen werde – so der ‘Figaro’. Fürchtet
lieber den Angriff mit rosa Wattebpads! Werden die Kondome bis nach dem Besuch im Tresor verschlossen.
Das Einführen durch Touristen hoch bestraft?
#1 Protestant 08:34:55 | Donnerstag, 4. September 2008
Ja,wer ist es denn nun…? Er ist nicht Papst Wir sind nicht Papst Es gibt ein neues Gesellschaftsspiel
auf dem Markt. „Such den Papst!„für große und kleine Leute zwischen 3 und 99! Es handelt sich um eine
Mischung aus „Fang den Hut“,„Malefiz“, „Papst…äh…Mensch,ärgere dich nicht“,Monopoly und Poker! Die
Grundspielbeschreibung umfasst 35 Seiten (nur die deutsche), für die gesamten 29 Spielvarianten liegen
3 zusätzliche Beschreibungen in Form von Taschenbüchern bei! Die erforderlichen Spielfiguren, Spielbretter
und Karten werden in einem separaten Karton durch DHL angeliefert. Das Spiel wird von mindestens 12 und
max. 37 Personen gespielt.Die durchschnittliche Spieldauer beträgt ca. drei Tage (incl. Nächte,ansonsten
sechs Tage). Der Gewinner darf eine Räucherkerze entzünden, die weißen Rauch abgibt und darf von allen
umarmt werden(zuvor muss er jedoch die übriggebliebenen Spieler wecken…)! Ein wahrhafter Spaß für
Alt und Jung!