Der Kommunismus und das Zweite Vatikanum haben eines gemeinsam: Was damals in kurzer Zeit und leichtfertig zerstört und abgeschafft wurde, muß jetzt mühsam neu aufgebaut werden.
(kreuz.net) In Bulgarien gehören knapp 83 Prozent der Bevölkerung der orthodoxen Gemeinschaft an. Zwölf
Prozent sind Moslems. Den Rest bilden etwa 80.000 Katholiken sowie Protestanten, andere christliche Konfessionen,
Juden und Konfessionslose.
In Bulgarien finden Eltern nach Angaben des internationalen Hilfswerkes ‘Kirche
in Not’ über ihre Kinder zum Glauben zurück.
Große Bekehrungserfolge gibt es jedoch auch in diesem
Land keine.
Die meisten Priester stammen noch immer aus dem Ausland. Einheimische Kandidaten für das
Priestertum melden sich erst allmählich.
Das Land ist immer noch sehr arm. Zum Teil herrschen dort –
wie überall in Osteuropa – Verhältnisse wie in der Dritten Welt.
Arm ist auch die katholische Kirche.
Die meisten Priester können sich finanziell kaum über Wasser halten. Eine große Hilfe sind Meßstipendien.
Das kirchliche Eigentum, daß in den Zeiten des kommunistischen Horrors geraubt wurde, ist teilweise
immer noch nicht zurückgegeben.
Die Eucharistie-Schwestern in Sofia wollen zum Beispiel ihr Klostergebäude
wieder erhalten. Als der Staat sich weigerte, zogen die Ordensfrauen vor Gericht.
Das Urteil kam zum
kafkaesken Schluß, daß es das Klostergebäude gar nicht gebe.
Bischof Christo Proykov von Sofia kommentierte
den Fall lakonisch: „Wir leben in einem Staat ohne Recht.“
Aber es gibt auch Hoffnung. In der nordbulgarischen
Stadt Pleven gibt es jetzt eine neue katholische Kirche.
Die Stadt besitzt 150.000 Einwohnern, von denen
5.000 katholisch sind.
Der erste katholische Versammlungsraum von Pleven befand sich am Ende der Neunzigerjahre
im Kellergeschoß eines Wohnblocks. Seit es eine echte Kirche gibt, wächst die Pfarrei.
Daß die Kirche
in Bulgarien heute lebt, ist ein Wunder. Jahrzehntelang taten satanische Kommunisten alles, um sie zu
vernichten.
Sie zwangen zum Beispiel die Karmelitinnen, vierzig Jahre lang auf der Empore ihrer Kirche
zu hausen.
Die Missionsbenediktinerinnen des Landes wurden auf den Speicher des Klosters gesperrt: „Damit
wir eingehen“ – erklärt eine Schwester:
„Aber der Kommunismus ist eingegangen, und wir sind noch immer
da.“
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30 Lesermeinungen
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#29 joberens 18:19:07 | Donnerstag, 4. September 2008
Selbstzerstörerich Wie manche hier in diesem, doch eigentlich kath. Forum mit dem letzten Konzil umgehen
ist doch eine äußerst naive, ja sogar dumme Selbstzerfleischung, die ganz allein und nur unserer kath.
Kirche insgesamt schadet. Der Islam und andere Religionen dürften sich beim Zuschauen und Lesen dieses
Forums nur noch auf die Knie klopfen, die Hände reiben und auf das Ende warten. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#28 Aleph † 18:14:01 | Donnerstag, 4. September 2008
An die Hottest Hellbirds Hilfe die Wanne ist leer wie am Tag zuvor. Der Schampus ist schal geworden und
die Hellbirds sind bis auf ein paar wenige ausgeflogen. Die andern sollen wieder kommen, heute noch, wenn
geht… Alles ist so ungemütlich.
Der einzige sinnvolle Vergleich in diesem Zusammenhang ist wohl der zwischen dem „größten katholischen
Nachrichtenportal aller Zeiten“ und einem (anderen, nur) „größeren katholischen Nachrichtenportal“ (Name
ungenannt!): In der Sowietunion gab es zwei bekannte Zeitungen: Prawda (Wahrheit) und Iswetija (Nachrichten).
Nur leider befand sich in der Prawda keine Nachricht und in der Iswetija keine Wahrheit.
Und wieder mal eine sinnentleerte Einleitung eines Artikels Der Kommunismus und das Zweite Vatikanum haben
eines gemeinsam: Was damals in kurzer Zeit und leichtfertig zerstört und abgeschafft wurde, muß jetzt
mühsam neu aufgebaut werden. Dass unter dem Kommunismus sehr viel zerstört worden ist, sollte klar sein.
Was aber bitte wurde denn durch das Vatikanum zerstört? Ich wüßte jedenfalls nichts. Zudem kommt in
dem Artikel das Vatikanum gar nicht mehr vor. Also wieder mal eine sinnfreie Einleitung zu einem Artikel
Interessant ist das ein sehr bedeutender Papst schon mal versucht hat eine sagen wir mal christkommunistische
Gesellschaft aufzurichten, dieser Versuch schlug ziemlich fehl und ich glaube es weiß keiner so genau
was aus dieser Gesellschaft so geworden ist.
#23 Florian Geyer 14:57:09 | Donnerstag, 4. September 2008
mein liebes Fräulein Rottenmeier das hast Du ganz brav erkannt. – Leuchten schreibt man selbstverständlich
mit e Danke für den aufmerksamen Hinweis :(3 Zu Belohnung gibt was liebes von mir zum ausdrucken hunde.haustiere-info.de/…retriever/bilder.htm
#22 Protestant 14:56:05 | Donnerstag, 4. September 2008
@rottie Von FG, Läuchten und anderen Läuchtgestalten Vielleicht meinte er ja „Lichtgestalten“…und
da gibts in Deutschland doch eh nur den Kaiser Franz!Aber halt,da gabs doch auch mal so ‘ne Empfängnissgeschichte
bei einer Weihnachtsfeier (im katholischen Bayern)…ah,jetz ja…Florian will uns ein Gleichniss erzählen
von der Lichtgestalt…dem Erzengel Franz, der auf einer Weihnachtsfeier…naja…zumindest Empfängniss…aber
schade Olli Kahn, dass wars,jetzt wird wohl doch der Franz Papst(dank FG)
Von FG, Läuchten und anderen Läuchtgestalten FG schrieb: klar logisch und einläuchtend. Ein wie
immer erhellender und erläuchtender Auftritt! Wie er nur von einer echten Läuchtgestalt kommen kann!
Das läuchtende Geläuchte könnte nur noch hiermit perfektioniert werden: swisscharts.com/…_rechtschreibung.jpg
Weiterhin perfekte Erläuchtung wünscht, Frl. Rottenmaier
#20 Gratias Agamus 14:26:30 | Donnerstag, 4. September 2008
Credo – quia absurdum Sehr geehrter Herr Geyer, wäre der erste Satz, das Bekenntnis zum Auferstandenen
als dem Sohn des lebendigen Gottes, oder auch all die Artikel des Glaubensbekenntnisses für alle Katholiken,
ja für alle Christen, das Einzige, warauf es tatsächlich ankommt, dann gäbe es diese Seite im Internet
nicht. Dann gäbe es keine gegenseitige Beschimpfung von V-II-Sektierern, Piushanseln und Kreuznattern,
dann würden sich evangelikale und tradtionalistische Gruppen nicht gegenseitig das Christsein absprechen.
Dieser Anspruch entsteht erst, wenn man die aus dem Glaubensbekenntnis gezogenen Konzequenzen, gleich
welcher Konfession man angehört, als die einzigen, logischen, geoffenbarten oder sonst autorisierten
Schlussfolgerungen betrachtet.
#19 Ludwig 14:20:20 | Donnerstag, 4. September 2008
Bulgarien Es gibt keine orthodoxe Gemeinschaft sondern eine orthodoxe Kiche deren Klerus nicht aus dem
Ausland kommt aus aus der eigenen Bevölkerung. Übrigens ist der Zulauf zur heeiligen orthodoxen Kirche
gewaltig. Alle anderen mehr oder weniger religiösen Gemeinschaften kommen aus dem Ausland und gelten
als Fremdkörper. Daher haben diese auch keinen Rückhalt in der Bevölkerung.
#18 Florian Geyer 14:19:57 | Donnerstag, 4. September 2008
Grati wer galubt das Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist für den ist das dogmatische Gebäude klar
logisch und einläuchtend. (siehe nicäa, chalcedon) WEnn Christus nur ein guter Mensch war – da gebe
ich ihnen Recht wäre das ganze dogmatische Lehr und Moralgebäude für die Wurst. Wenn sie ihren Unglauben
überwinden erstehen sie auch das Lehrgerüst.
#17 Gratias Agamus 14:15:55 | Donnerstag, 4. September 2008
Also Wahrheit Sehr geehrter Herr Geyer, sehr geehrte/r Sozialkatholisch, Sie also beide Wissen was Wahrheit
ist, was „Lehre der Kirche“ (sicut errat in principio et nunc et semper) ist. Das beruhigt. Sie wissen
das sogar so gut, dass Sie das Päpsten und Bischofen, bei Bedarf, nachweisen können, wenn jene davon
abweichen. Haben Sie sich eigentlich je bei der Glaubenskongregation beworben? Und jeder, der das anders
sieht, ist in Ihren Augen nicht mehr katholisch. Das deutet auf ein klares Weltbild hin. Wenn Exkommunikationstatbestände
so augenfällig wären, wie manche es hier behaupten, dann wundert es mich, dass diese Taten so selten
festgestellt werden. Ist es nicht möglich, dass in dieser unserer Kirche genauso viel Platz für engstirnige
Ideologen wie auch für offen und freier Denkende ist?
#16 Florian Geyer 14:04:07 | Donnerstag, 4. September 2008
Grati Die Wahrheit wird heute einzig und allein von fundamentalistischen „Katholiken“ verkündet, die
genau wissen, was Recht und Unrecht ist, die Lehre der Kirche definiert äusserst exakt was zu glauben
ist. Dieses Glaubensgut gilt für alle Katholiken. Die Tatik der Kirchenkämpfer und der Kirchenmitglieder
die das nicht mehr glauben wollen ist, dass man lügt das alle die die Kirchelehre glauben der kleinen
Gruppe derTraditionalisten und Fundamentalisten angehören. Die kleine Minderheit welche selber nicht
daran glaubt unterdrückt damit die normalen Katholiken die die Dogmen bejahen indem sie versuchen ihnen
den Stempel des „Bösewichtes“ aufzudrücken. Ziel ist damit die Zersetzung des Glauens an Christus und
die Massenentchristlichung durch Diffamerung der Lehre als etwas „extremes“ . Dabei suggerieren die Feinde
von heute perservererweise die Maxime dass man nicht Katholik ist wenn man sich an die Glaubenslehre hält
sondern – und das ist die CHUZPE das man nur Katholik ist wenn man sich NICHT daran hält. wahrlich sehr
frech !
@ multipersonaler Danksager Da haben wir es also wieder: Die Wahrheit wird heute einzig und allein von
fundamentalistischen „Katholiken“ verkündet, die genau wissen, was Recht und Unrecht ist, die ihren eigenen
Vogel für den Heiligen Geist halten und selbst dem Papst dessen Lehrautorität abstreiten, wenn er Dinge
sagt, die ihnen nicht passen. Stimmt, die anderen meinen nur das sie die Wahrheit hätten!
#14 Gratias Agamus 14:01:46 | Donnerstag, 4. September 2008
@Earendil :(3 Danke, danke, danke. Es ist aber ein Fluch, der auf diesem Land, zumindest auch auf mir
lastet, dass man immer gleich zu den unmöglichsten Vergleichen greift. Ich möchte mich also für meinen
vorherigen Vergleich sofort wieder entschuldigen, weil er unpassend war. Aber ich habe so eine große
Abneigung gegen Ideologien jedweder Färbung, weil sie den Menschen entmündigen. Sapere aude!
#13 Earendil 13:55:32 | Donnerstag, 4. September 2008
Es lebe der unsinnige Vergleich! Jawoll, Kommunismus, Faschismus, Katholizismus (vor- oder nachkonziliar,
je nach Geschmack) – allet datselbe! wenn ihr schon dabei seid, könnt ihr bitte auch gleich noch den
Rheumatismus dazunehmen?
#12 Gratias Agamus 13:46:15 | Donnerstag, 4. September 2008
kreuz.net und Kommunismus haben dasselbe gemeinsam. Da haben wir es also wieder: Die Wahrheit wird heute
einzig und allein von fundamentalistischen „Katholiken“ verkündet, die genau wissen, was Recht und Unrecht
ist, die ihren eigenen Vogel für den Heiligen Geist halten und selbst dem Papst dessen Lehrautorität
abstreiten, wenn er Dinge sagt, die ihnen nicht passen. Diese selbstvergotteten, sog. „Katholiken“ erliegen
immer und immer wieder der Versuchung, aus sich selbst als Quelle der Wahrheit und Weisheit zu schöpfen
und behaupten dabei, nur die „immergültige“, „ewige“ und „einzige“ Lehre der Katholischen Kirche zu verkünden.
Hybris! Demut und Gehorsam den eigenen Ortsbischöfen gegenüber würde gut tun, ebenso wie Gehorsam gegenüber
dem Papst, aber bitte nicht wieder diese Selbsternennung zur höchsten Autorität der Kirche. Denn sie
tun hier nichts anderes, als es die kommunistischen Machthaber in Europa taten und Asien noch immer tun:
Sie verfallen der Ideologie.
#10 Protestant 13:01:53 | Donnerstag, 4. September 2008
@sozikati Nunja,der Kommunismus (hier speziell der jowjetische Kommunismus)zielte bekannterweise auf die
Unterdrückung der Völker im eigenen Herrschaftsgebiet ab!Wer nicht für sie war,war gegen sie! Abweichende
Meinungen wurden nicht geduldet, Arbeitslager waren die Regel und freie Religionsausübung war nicht gewährleistet.
Als gläubiger christ (übrigends auch als Moslem oder Jude) musste man häufig auf Rasierklingen reiten,
um zu überleben und um seine Familie zu schützen! Aufstände gegen die Regierungen wurden blutig unterdrückt,
die Grenzen mit Stacheldraht gesichert!Kinder wurden von klein auf politisch indoktriniert und wer nicht
mitzog, hatte ein Problem, das auch die eigene Familie erfasste!Kirchen wurden zerstört,bekennende Christen
und politisch Andersdenkenden inhaftiert!Ich könnte noch viel mehr schreiben, glaub mir… Kommen wir
zum VII: Dort sind diverse Änderungen-die teilweise auch tiefgehender waren (Messe in Landessprache,z.B.)
verabschiedet, die für viele Angehörige der röm.-kath. Kirche neu waren.Die RKK wollte eine Art Glasnost
und Perestroika! Das es hier auch abweichende Meinungen gibt, ist okay! Nur kann ich mich nicht errinnern
in diesem Zshg. von Inhaftierungen,Zerschlagungen,Brandschatzungen und ähnl. gehört zu haben!Aufrufe
zu Gewalt hat es auch nicht gegeben.Man könnte es als“Vatikanischer Frühling“,für einen „Katholizismus
mit freundlichem Antlitz“ nennen!
Tja Prottie Das nennt man billige Argumentotionsflucht was du da machst, aber was anderes konntest du
ja noch nie. Deinen Prottiue Irrglauben hast du noch nie mit Argumenten verteidigen können und den Rest
deiner Ansichten auch nur sehr selten. Komm geh wieder in deine immer gelber werdende Wanne zurück und
suhl dich weiter in deiner Argumentotionslosigkeit!
#6 Protestant 12:33:52 | Donnerstag, 4. September 2008
@sozikati das zwei scheinbar antagonistische Systeme am Ende doch an einem Strang ziehen und wohl irgendwann
eine starke antichristliche Symbiose eingehen werden. Aber ja doch,ist ja schon guuuut! Tut auch bestimmt
nicht mehr lange weh!Jetzt leg dich erstmal ein bißchen hin…und wenn du nachher aufstehst, geht es
dir bestimmt wieder besser…
Prottie Du hast immer noch nicht kapiert das zwei scheinbar antagonistische Systeme am Ende doch an einem
Strang ziehen und wohl irgendwann eine starke antichristliche Symbiose eingehen werden.
#4 Protestant 12:29:25 | Donnerstag, 4. September 2008
@hacki „Die Alte Kirche war mir lieber“ Ist doch okay!Jeder darf doch seine Meinung äußern! Aber die
kommunistischen Regimes mit einem Konzil der römisch-katholischen Kirche annähernd gleichzusetzen…
da kriege ich ja selbst als Protestant eine Würgeattacke
@Gotthardt Sehr geehrter Herr Gotthardt, beschäftigen sie sich mal bitte mit der vorkonziliaren Kirche,
bevor sie sich unnötig aufregen. Als Literatur kann ich ihnen z.B. das sehr gut recherchierte Buch des
noch lebenden Zeitzeugen em. Weibischof Max Ziegelbauer „Die Alte Kirche war mir lieber“ empfehlen.
#1 Gotthard 11:48:45 | Donnerstag, 4. September 2008
Idioten…!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1 Der Kommunismus und das Zweite Vatikanum haben eines gemeinsam: Was
damals in kurzer Zeit und leichtfertig zerstört und abgeschafft wurde, muß jetzt mühsam neu aufgebaut
werden.