Alle reden von den Menschenrechten. Aber für einige ist das nur ein billiges Ablenkungsmanöver. Von Hubert Hecker.
Hinrichtung Ludwigs XVI. am 21. Januar 1793 mit einer Guillotine
(kreuz.net) „Ganze Epochen der Geschichte werden ignoriert. Für viele Lehrpläne beginnt der Geschichtsunterricht
mit der Französischen Revolution.“
Das erklärte Papst Benedikt XVI. am 7. März 2008 in seiner Ansprache
vor dem Päpstlichen Komitee für Geschichtswissenschaft.
Diese päpstliche Aussage gilt zum Beispiel
für die berüchtigten Hessischen Rahmenrichtlinien von 1972 für die Oberstufe.
Diese tun die Zeit vor
und außerhalb der europäischen Aufklärung als dumpfe Vorgeschichte der Menschheit ab.
Doch einer solchen
gedächtnislosen und damit geschichtlich wurzellosen Gesellschaft droht der Verlust ihrer Identität –
führte der Papst weiter aus.
Inzwischen ist in Hessen der Geschichtsunterricht über Antike und Mittelalter
per Verfassungsklage wieder eingerichtet worden.
Aber an der Einschätzung vom dunkel-reaktionären Mittelalter
und einer angeblich fortschreitenden Heilsgeschichte der Neuzeit hat sich kaum etwas geändert .
In diesem Geschichtsweltbild
hält die Beurteilung von Aufklärung und Französischer Revolution als angeblicher Anfang von allem Guten
eine Schlüsselstellung.
Die Geschichtsbücher blenden deren blutige Exzesse weitgehend aus und verharmlosen
die Schrecken und entsetzlichen Folgen der Revolution.
Weil man die politische Philosophie des Aristoteles
(† 322 v. Chr.) und der christlichen Scholastik verachtet, kennt man die Unterscheidung zwischen rechtstaatlicher
Demokratie und willkürlicher Pöbelherrschaft nicht mehr.
Aristoteles spricht in diesem Zusammenhang
von ‘Politie’ gegen ‘Ochlokratie’.
Die Erfinder des totalitären Regimes
Im Gefolge der Ideen des sogenannten
Aufklärers Jean-Jacques Rousseau († 1778) haben die französischen Revolutionäre den totalitären Staatsterror
in die europäische Geschichte eingeführt.
Auf diesem politischen Modell errichteten zunächst Napoleon
Bonaparte († 1821) und später Kommunisten und Nationalsozialisten ihre Unterdrückungsmaschinerien.
Aber auch die Auswüchse der bürgerlichen Herrschaft – etwa in den imperialistischen Kolonialkriegen –
nehmen ihren Ursprung bei den europäischen Aufklärern, welche die Überlegenheit der weißen Rasse postulierten.
In ihrem Kolonialkrieg gegen die Philippinen ermordeten die US-Amerikaner ab 1899 mehr als 250.000 Menschen.
Es wurde der Befehl ausgegeben, im Kampfgebiet jeden Filipino über zehn Jahre abzuschlachten.
Das Gute
kommt aus dem Mittelalter
Es war aber doch nicht alles schlecht, werfen die Apologeten des angeblichen
Fortschrittes ein:
Die Erfindungen und wissenschaftlichen Endeckungen der Neuzeit sowie die industrielle
Revolution hätten die Menschheit von der Mühsal des Mittelalters befreit.
Auch das ist so nicht richtig.
Die europäische Industrie basiert auf der technisch-handwerklichen Basis des Mittelalters.
Damals nämlich
wurden Scharpflug, Kummetgeschirrr, Webstuhl und Spinnrad, Buchdruck, Schiffahrtstechnik und viele andere
Dinge erfunden.
Die kugelrunde Erde
Das Mittelalter entdeckte auch den Globus.
Neuere Geschichtsbücher
verbreiten gerne das aufgeklärte Märchen, daß das Mittelalter an die flache Erdscheibe geglaubt habe.
Dabei ist seit Jahrzehnten bekannt, daß die überwältigende Mehrheit der mittelalterlichen Theologen
und Philosophen die Erde für eine Kugel hielt.
Blutige Errungenschaften
Besonders kaltschnäuzig und
zynisch werden moderne Geschichtswerke, wenn sie vom angeblichen politischen Fortschritt durch Aufklärung
und Französische Revolution reden.
Offenbar gehen sie davon aus, daß so epochale Errungenschaften der
Französischen Revolution wie Gewerbefreiheit und Steuergleichheit, Verfassungsstaat und Rechtsgleichheit
nur um dem Preis von 40.000 auf dem Schafott geköpfter Menschen zu erreichen gewesen wäre.
Der australische
Historiker Christopher Clark stellt eine Ausnahme dar, wenn er feststellt, daß die preußischen Reformen
zu einem ähnlichen Modernisierungsschub geführt haben – ohne Staatsterror.
Das letzte Glanzlicht
So
bleibt nur noch die ‘Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte’ vom 26. August 1789 als angebliches Glanzlicht
der Revolution stehen.
Deren Verkündigung wurde schon zwei Monate später von der Französischen Nationalversammlung
zu Makulatur gemacht, als sie sich vom Menschenrecht auf Eigentum verabschiedete und das gesamte kirchliche
Eigentum raubte.
Die Forderungen der Französischen Revolution
erwiesen sich somit als hohle Phrasen, die dazu dienten, den Haß auf die Kirche, die zynische Gesellschaftskritik
und den kruden Materialismus der Revolutionäre zu verstecken.
Die Menschenrechtserklärung der revolutionären
Barbaren war ihnen kein wirkliches Anliegen – und im übrigen von anderen abgeschrieben.
Die Formulierung
im zweiten Artikel der Erklärung, daß die „unveräußerlichen Menschenrechte als Freiheit, Eigentum,
Sicherheit und Widerstand gegen Unterdrückung“ bestehen, stammt wörtlich aus den Schriften des englischen
Philosophen John Locke († 1704).
Er hatte die vorstaatlichen Menschenrechte naturrechtlich begründet
und aus dem christlichen Kontext entwickelt.
Die erste Formulierung der Menschenrechte geht auf spanische
Theologen des 16. Jahrhunderts zurück. Sie leiteten die Würde und Freiheit des Menschen aus seiner Gottebenbildlichkeit
ab.
Die Menschenrechte hatten die Christen schon gegen die Moralvorstellungen der antiken und der germanischen
Völker behauptet, die von einem abgestuften Menschenwert und Lebensrecht ausgingen.
Heute wird das christliche
Fundament der Menschenrechte von der Geschichtswissenschaft geleugnet.
Das ist mit ein Grund, warum in
der gegenwärtigen Gesellschaft der Schutz des menschlichen Lebens immer brüchiger wird.
Der Autor ist
Geschichtslehrer an einem hessischen Gymnasium.
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67 Lesermeinungen
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#67 Marcelus 09:42:45 | Sonntag, 7. September 2008
@Joberens: Wer die Dreifaltigkeit leugnet, kann sich nicht als katholischer Christ bezeichnen Jeder, der
ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen und ist Nichtkatholik. Sie befinden sich also außerhalb der rettenden
Arche des Neuen Bundes und wandern als apostatischer Naivling in Richtung ewige Verdammnis, die allen
droht, die Christus und die Kirche ablehnen. Kannst Du Dir denn wirklich vorstellen, daß da oben drei
gleichberechtigte Herren nebeneinander sitzen, die dann zusammen Gott sind?????? Glaubst Du noch wirklich,
daß so einem auch nur dreijährigen noch glaubhaft vermitteln zu können? Die Dreifaltigkeit kann kein
Mensch verstehen, ebensowenig, wieso es das Dasein Gottes gibt.
@ Plemplampilatamanda @kotzialkatholisch: Wer Dich zum Freund hat, der braucht keinen Feind mehr. Dann
ist es ja gut für dich das wir beide keine Freunde sind! Und jetzt halt den Schnabel und geh zu Prottie
und Knalleph in die Höllenwanne!
Zweierlei @kotzialkatholisch: Wer Dich zum Freund hat, der braucht keinen Feind mehr. @Joberens: „Liebe
Amanda, sicherlich ist Dir doch auch bekannt, daß mit dem Moment der Befruchtung einer weiblichen Eizelle
noch lange nicht von einem Kind gesprochen werden kann. Ich denke, daß die weitere Entwicklung auch Dir
bekannt ist. Darüber, wann nun wirklich von einem Kind die Rede sein kann, gehen die Meinungen bekanntlich
auseinander.“ Ihre seichten Floskeln, mit denen Sie sich alle Hintertürchen offenzuhalten pflegen, können
Sie getrost für sich behalten, und Ihre einleitende Suggestivfrage ohnehin! Natürlich beginnt das Leben
mit der Befruchtung!!! Josef, sind Sie wirklich so naiv, oder tun Sie nur so?!
@ Höllentaube Amanda, Regina; Eva und Frl Rotti sind mir auch tausendmal lieber! Sonst heißt es bei
Euch Männern noch . ich baggere! Das ist deine Sache, das kannst du meinentwegen halten wie ein Dachdecker,
nur den Knalleph hast du wohl vergessen, jetzt schnell hin und rein in die Waqnne, er braucht deine Hilfe!
Lieber Sozicat ist mir auch egal, wie Sie das sehen! Amanda, Regina; Eva und Frl Rotti sind mir auch tausendmal
lieber! Sonst heißt es bei Euch Männern noch . ich baggere! Ne , die Frauen sind mir da lieber! So schluss
mit dem Thema, die Sache ist für mich beendet!
#62 Pünktchen 18:45:22 | Samstag, 6. September 2008
Herrlich, joberens der Rechtsphilosoph! Eine gesetzliche Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs muß
es eben für bestimmte Fälle geben. Immer mehr andere Regierungen sehen und erkennen die Notwendigkeit
einer derartigen gesetzlichen Regelung um eben der Illegalität vorzubeugen. Dann schaffen wir die Strafgesetze
für Diebstahl und Mord doch auch einfach ab! Diebstahl und Mord wären dann endlich „entkriminalisiert“
und damit wäre „der Illegalität vorgebeugt“ –-- Super! Warum ist man da nicht früher drauf gekommen!??
Wir entledigen uns des Verbrechens auf semantischem Wege, indem wir es z.B. als „verantwortliche Entscheidung“
bezeichnen, die kein Täter „leichten Herzens“ fällt! Huarrah! Jobi for President!
@ Höllentaube Sozicat , ich weiß wirklich nicht, wer mir das zusandte! Aber ich habe hier in den letzten
Wochen echte Freunde gefunden, mit denen ich mich gerne privat schreibe! Ich habe hier und privat provoziert,
um das heraus zufinden, damit das aufhört! Dann hast du beim provozieren ja wirklich deine echten Freunde
gefunden! Mich jedenfalls nicht!
Meine Güte, Jobi labert ja schon wieder Stuss! Vom Zeitpunkt der Befruchtung könne nicht von einem „Kind“
gesprochen werden, meint jobi! Vom Standpunkt der Zellbiologie gilt aber, daß mit der Befruchtung der
mütterlichen Eizelle sogar von einem Menschen gesprochen werden muß! Prof. Volker Herzog, Mediziner
und Zellbiologe, Präsident der Dt. Zellbiolog. Ges. etc.pp.: in diesem Interview: Prof. Dr. Volker Herzog:
„Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch!“ www.kreuz.net/bookentry.2315.html
Prof. Dr. med Heinz Krebs: „Es gibt kein werdendes Leben“. Die Entwicklung als Mensch, nicht „zum“ Menschen.
www.kreuz.net/bookentry.2766.html
Lieber Florian, Sie können mir diese nicht geschickt haben, weil wir privat nicht korrespondiert haben!
Die Geschichte liegt auch nun ca 2-3 Wochen zurück! Mich hat es vom Hocker gehauen ehrlich. So , wie
ich mich in letzter Zeit gegeben habe , bin ich nicht! Ich bin nicht so locker, ich war immer treu und
ich bin tief gläubig! Sozicat , ich weiß wirklich nicht, wer mir das zusandte! Aber ich habe hier in
den letzten Wochen echte Freunde gefunden, mit denen ich mich gerne privat schreibe! Ich habe hier und
privat provoziert, um das heraus zufinden, damit das aufhört!
Joberens Liebe Amande, sicherlich ist Dir doch auch bekannt, daß mit dem Moment der Befruchtung einer
weibliche Eizelle noch lange nicht von einem Kind gesprochen werden kann. Muß da denn noch etwas außer
Nahrung welche jeder Mensch zum leben braucht noch hinzugegeben werden!
#57 Pünktchen 18:27:52 | Samstag, 6. September 2008
Jaberens, da sind ja schon wieder! Das ist schön! . >>>Hier www.kreuz.net/…ticle.7780-page.html<<<
wartet nämlich immer noch eine von Ihnen unbeantwortete Frage! Sie hatten den Leser Dr. Preßlmayer auf
ihren „Glauben an Jesus und das Evangelium“ angesprochen. Weigern sich aber – auch auf Nachfrage – , zu
erläutern, woran Sie eigentlich noch glauben! Also? – Was ist nun? Jetzt wird es Zeit, Farbe zu bekennen!
#56 joberens 18:26:46 | Samstag, 6. September 2008
Amanda Liebe Amande, sicherlich ist Dir doch auch bekannt, daß mit dem Moment der Befruchtung einer weibliche
Eizelle noch lange nicht von einem Kind gesprochen werden kann. Ich denke, daß die weitere Entwicklung
auch Dir bekannt ist. Darüber, wann nun wirklich von einem Kind die Rede sein kann, gehen die Meinungen
bekanntlich auseinander. Da hat man sich bei der Schaffung des Schwangerschaftsabruchgesetzes ja auch
eingehend Gedanken gemacht. Unsere deutsche Regelung in dieser Sache ist lange diskutiert und beraten
worden und nun auch wirkllich nicht schlecht. Eine gesetzliche Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs
muß es eben für bestimmte Fälle geben. Immer mehr andere Regierungen sehen und erkennen die Notwendigkeit
einer derartigen gesetzlichen Regelung um eben der Illegalität vorzubeugen. So sollte die gesetzliche
Regelung auch generell und für jeden Staatbürger gelten. Keine der immer mehr werdenden Religionsgemeinschaft
sollte da ein direktes Vetorecht haben. Religionsgemeinschaften sollte es unbenommen sein eigene Bestimmungen
in dieser Sache zu erlassen, jedoch keinen direkten Einfluß auf die staatliche Gesetzgebung haben. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Wenn man über „Menschenrechte“ redet, sollte man sich im klaren darüber sein: Es gibt Menschen und…andere
Menschen. Die einen gehören der oberen Schicht an , die anderen sind dem Prekariarte zuzuzählen. Besonders
krass haben wir es im letzteren Bereich mit den sogenannten Hartz IV –„Menschen“ zu tun. Diese verdienen
in etwa 800 Euro. Das ist in etwa soviel Geld, wie man benötigt, um einen Sklaven so zu unterhalten,
dass er arbeitsfähig ist. Warum aber lässt man denn Hartz IV-Empfänger nun nicht arbeiten und bezahlt
sie quasi für nichts? Ich halte dies für einen politischen Skandal.
#53 für die Kirche 18:41:49 | Freitag, 5. September 2008
@studer: Spanische Theologen für Menschenrechte Zu Ihrer Information: Bartolomé de las Casas Francisco
de Vitoria Domingo de Soto (1495-1560) Luis de Molina, S.J. (1535-1600) sehr wichtig ist auch der Niederländer
Hugo Grotius (1583-1645) Ihre Theorie führt aber zum Teil die Theorie des Thomas von Aquinas über Naturrecht
weiter.
@joberens Ihr Zitat, Josef Berens: „Schwangerschaftsunterbrechungen müssen jedoch, unter bestimmten Voraussetzungen,
möglich sein.“ Bitte, was ist eine Abtreibung denn anderes, als die Tötung eines Kindes im Leib der
werdenden Mutter? Ich frage Sie nochmals: Wie definieren Sie das, was da im Leib einer schwangeren Frau
wächst?
#51 joberens 18:18:57 | Freitag, 5. September 2008
Amanda Liebe Amanda, Nun bleibe doch, als Christ und Katholikin, bitte fair und mache bitte keine falschen
Unterstellungen. Auch wenn die Argumente fehlen, sollte man doch nicht unfair werden. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik)
Anfrage an den Verfasser des Artikels: Welche spanische Theologen? Ich wäre Ihnen ausserordentlich dankabr,
wenn Sie mir die genauen bibliographischen Angaben geben könnten, über die Spanischen Theologen, welche
die Menschenrechte aus der Gottebenbildlichkeit des Menschen bereits im 16. Jahrhundert abgeleitet haben.
studer753@yahoo.gr Allerbesten Dank Hubert Studer
#46 Dr. Guillotin 11:20:22 | Freitag, 5. September 2008
Josef Bernds Ja ich habe leider wenig Klienten uns seit längerem etwas aus der Übung. Deshalb bin sehr
interssiert Sie als Kunden zu gewinnen. Wenn das Kleinhirn gewisse Funktionen des fehlenden Großhirns
übernommen hat, ist der Kopf ganz leicht und die Nackenmuskulatur relativ entspannt und deshalb besonders
leicht zu durchtrennen.
#42 Lorenz 23:48:50 | Donnerstag, 4. September 2008
Das europäische Mittelalter… …war die Zeit einer reichen Seelenernte der Kirche. Aber: Vielleicht
hat es dem Hlg. Geist deshalb gefallen, Reformation und Aufklärung zuzulassen, weil unter den geistigen
Bedingungen des Mittelalters der Glaube kaum ein Verdienst war. Gemessen an den geistigen Rahmenbedingungen
ist es eben auch nicht recht, die Menschen des Mittelalters als Glaubenshelden und uns als Glaubenszwerge
hinzustellen.
#40 joberens 22:14:40 | Donnerstag, 4. September 2008
Amanda Liebe Amanda, darf ich das Komliment vielleicht an Dich zurück geben. Ich stehe mit meinen Meinungen
und mit beiden Füßen wenigstens auf dem Boden, während Andere hier, wie vielleicht auch Du, doch eher
irgendwie schweben und den Boden unter den Füßen zu verloren zu haben scheinen. Denke doch einmal ganz
ruhig darüber nach. Auch glauben muß irgendwie doch realistich bleiben. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#39 Lorenz 21:41:19 | Donnerstag, 4. September 2008
„Eine alte armselige Frau, die in der Kirche den Rosenkranz betet, bestimmt den Weltenlauf viel entscheidender
als z.B. eine Frau Merkel“ Lieber Florian Geyer, Ihre Beiträge zu lesen ist mir zumeist eine Freude.
Weiter so und Gottes Segen.
#38 für die Kirche 20:55:42 | Donnerstag, 4. September 2008
@Lutheran: Hexen, Reaktioären usw. Bevor Sie wieder Menschen oder Epochen anprangen, sollen Sie sich
vorher besser informieren: 1 sekunde mit der Suchmachine genügt es. In Wikipedia steht: Hexerei war für
die Kirche kein derart bedrohliches Vergehen wie die Häresie. Dies wird deutlich in der Anweisung Papst
Alexanders IV. 1260 an die Inquisitoren, Hexen seien nicht aktiv zu verfolgen, sondern auf Anzeigen hin
festzunehmen. Später verurteilte die Inquisition sogar zeitweise die Hexenprozesse. Die eigentliche europäische
Hexenverfolgung fand in der Frühen Neuzeit vor allem in Mitteleuropa aufgrund von Anklagen gegenüber
vermeintlichen Anhängern der sogenannten Hexenlehre statt. Bei der europäischen Hexenverfolgung von
1450 bis 1750 (Höhepunkt 1550-1650) handelte es sich nur zum Teil um eine kirchliche Aktion gegen „Ketzer“,
sondern in erster Linie um ein europäisches Hysterie-Phänomen bezüglich Zauberei und Hexerei, das juristisch
zur Straftat der Zauberei umgesetzt wurde und zu vielen Verdächtigungen, Denunziationen, öffentlichen
Massenprozessen und Hinrichtungen führte. Die tatsächliche Verfolgung geschah, im Gegensatz zur Inquisition,
durch Gerichte und in sehr vielen Fällen aufgrund von Denunziationen aus der Bevölkerung.
#37 Lutheraner 20:42:19 | Donnerstag, 4. September 2008
Kriminalgeschichte Doch einer solchen gedächtnislosen und damit geschichtlich wurzellosen Gesellschaft
droht der Verlust ihrer Identität – führte der Papst weiter aus. Und das das der globalistische Verbrüderguns-
und Multikulti-Apologet? Aber an der Einschätzung vom dunkel-reaktionären Mittelalter und einer angeblich
fortschreitenden Heilsgeschichte der Neuzeit hat sich kaum etwas geändert . An dieser Einstellung wird
sich auch nichts ändern, denn das Mittelalter war dunkel und reaktionär: Der Hexenhammer de.wikipedia.org/wiki/Hexenhammer
Die Bulle Summis desiderantes markierte zwar nicht den Beginn der Hexenverfolgungen in Europa, jedoch
erreichte sie nun mit offizieller Beglaubigung durch das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche eine
völlig neue Dimension. Zudem ist die Bulle 1484, also am ausgehenden Mittelalter geschrieben und umgesetzt
worden. Daran alleine läßt sich die reaktionäre Dimension des Mittelalter erkennen. Zudem ist der Begriff
„Hexe“ unklar und wurde vornehmlich als Stigmata für Andersgläubige verwendet, also auch für jene,
die der ach so fromme Katholik nach wie vor als Heiden diskriminiert.
Pol Pot, Stalin, Lenin, Hitler und wie die … … Kriegstreiber alle heissen, kalter Krieg mit vielen
Stellvertreterkriegen, Aids durch globalisierte Unzucht: das finsterste Jahrhundert war wohl bisher das
20ste.
#35 Amanda 19:07:43 | Donnerstag, 4. September 2008
joberens, der Nichtverstehende! Er versteht die wesentlichsten Dinge des Glaubens nicht, muss sich aber
zu allem und jedem äußern, obwohl ihm jegliche Substanz fehlt. Soviel Schlichtheit des Gemütes bei
einem gestandenen Mann – wie ich annehme – muss mich doch sehr verwundern, wenn nicht gar erschüttern.
#34 Aleph † 18:30:57 | Donnerstag, 4. September 2008
josberens :Wasser auf die Mühlen der Muslime Na, jetzt bist Du aber mittenmang dabei, das wichtige christliche
Trinitätsdogma zu zerpflücken (Sie liebt mich, ich liebe sie, sie liebt mich…). Was meinst Du wie
das die Muslime inhalieren, sich die Schenkel klopfen und den Koran zur Seite schmeißen, wenn sie erleben,
wie Du mit der Trinität umspringst und eine Drei-Gott-Lehre verkündest. Das ist Wasser auf die Mühlen
der Muslime und Du bist der Wasserschlepper.
#33 Gotthard 18:25:56 | Donnerstag, 4. September 2008
@Geyer Die Meisten sind dafür zu einfältig – Gehen sie mal auf die Strasse und sehen sie sich die Gesichter
an… jetzt kann ich mir Dein Gesicht ein wenig vorstellen …
#32 joberens 18:25:28 | Donnerstag, 4. September 2008
Mathias Nun sei doch nicht so naiv. Was die Dreifaltigkeit angeht, habe ich nur gesagt, daß man wohl
kaum noch glauben kann, wie es früher gelehrt wurde, daß es einen Gott in D r e i P e r s o n e n gibt.
Kannst Du Dir denn wirklich vorstellen, daß da oben drei gleichberechtigte Herren nebeneinander sitzen,
die dann zusammen Gott sind?????? Glaubst Du noch wirklich, daß so einem auch nur dreijährigen noch
glaubhaft vermitteln zu können? Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#31 Matthias_DD 18:16:36 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens Bevor ich mir Ihre Ergüsse der vergangenen Tage nochmal durchlesen muss, lesen Sie bitte Ihr
Posting von 10.59Uhr www.kreuz.net/…ticle.7764-page.html Keine Trinität, also auch keine Gottessohnschaft,
wenn Ihnen das nicht einleuchtet, erkläre ich Ihnen das gern. An Gott Vater und Gott Heiliger Geist glauben
Sie ja wenigstens rudimentär wie ich Ihren Postings entnehme…
#29 Wiesbadener 17:58:55 | Donnerstag, 4. September 2008
Wahlfreiheit Es gehört überhaupt nicht zum Thema, aber das Wahlrecht ist freilich nicht an den persönlichen
Status (Familie, Bildungsgrad) des Bürgers zu knüpfen; das ist in der Tat großer Käse. In einer Demokratie,
in der das Parlament das Haushaltsrecht hat, sollten die Abgeordneten des Parlamentes jedoch nicht von
Menschen gewählt werden dürfen, die Empfänger staatlicher Bezüge sind (die nun mal das Parlament beschließt).
Denn, die Partei DIE LINKE zeigt dies sehr eindeutig, solche Menschen sind sehr anfällig für Populisten,
die aberwitzige Forderungen (für diese Empfänger staatlicher Leistungen) aufstellen, die nicht oder
nur durch enteignungsgleiche Eingriffe in das Vermögen anderer realisierbar wären, sowie Jobs von Arbeitnehmern
bewußt gefährden (durch aberwitzige Mindestlohnforderungen), um sich so weiteres Stimmpotential zu schaffen.
Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch für die Diäten der Parlamentarier; es stellt sich eben nur anders
dar. Jedes System, bei welchem derjenige, der Geld erhält, gleichzeitig über dessen Höhe mitentscheidet,
aber nicht für die Finanzierung seines eigenen Geldanspruches verantwortlich ist, endet schlussendlich
im Selbstbedienungsladen. Das gilt für Empfänger von staatlichen Leistungen genau so wie für Vorstände
von DAX-Unternehmen wie für Parlamentarier. Insoweit ist die „Wahlfreiheit“, jedenfalls was die Empfänger
staatlicher Leistungen angeht, ein Märchen.
#26 Alois Bischof 17:51:12 | Donnerstag, 4. September 2008
Lügen Lob dem Herrn Dr.hist. Hubert Hecker für seine Arbeit zur wirklichen Aufklärung. Diese Geschichtswissenschaft
wird letztendlich alle Märchen der Liberalen Aufklärung und der Marxistischen Umerziehung widerlegen
müssen. Tatsächlich werden diese Lügen verbreitet. Die hl. Kirche kann die wahre Geschichte ertragen.
Da gibt es Platz für Anprangerung der sexuellen Unzucht Papst Alexanders VI. und der skandalösen und
verbrecherischen Venediger Plünderzüge gegen Konstantinopel („IV. Kreuzzug“), und gewisse andere Tendenzen,
aber auch dafür, daß die Kirche die Universitäten errichtet hat und die Astronomie und Architektur
ausgebaut. Da werden dann sowohl die Kritik Papst Leo XIII. an der freimaurerischen und indifferentischen
Amerikanischen Verfassung behandelt, wie auch Leo XIII. Lob für die „wohlgeordente Amerikanische Republik,
wo die Kirche vom Rechte beschützt wird“. Da gibt es Platz für Bedauern der Untat Papst Clemens IV.
gegen die Tempelritter die vom König Philipp IV. (Frankreich) verraten und wegen „Häresie“ hingerichtet
wurden. Da gibt es Platz für Aufklärung über Nietzsche und Schopenhauer und Hegel, und deren Einfluss
auf NS- und Marxismus-Terror. Wir Christen fürchten die Wahrheit nicht. Die Kirche wird jede gerechte
Untersuchung der Geschichte überleben und stärker und sauberer daraus hervorkommen.
@Marcelus Blödsinn, lies doch mal den Quatsch den der geier geschrieben hat: Familien, sonstige Leistungsträger
oder solche, die einen Kurs in politischer Bildung nachweisen können. Welche Leistung bringt eine einfältige
Familie von asozialen Sozialschmarotzern? Eine Nonne darf also nicht wählen ohne Kurs? Wenn man dich
mit 57 auf die Straße setzt, weil dein Chef eine neue Yacht möchte, und du hast keine Familie, verlierst
du dein Wahlrecht, nur weil du keinen Kurs hast? Der verblödete Hilfsarbeiter von nebenan darf aber wählen,
weil er eine Frau hat und damit Familie? das ist doch alles verquaster Blödsinn.
#23 joberens 17:21:20 | Donnerstag, 4. September 2008
Mahias Lieber Mathias, bleibe lieber bei der Wahrheit und versuche nicht zu verleumden. Was Du da von
der Gottessohnschaft sagst, habe ich nie behauptet. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#22 Marcelus 17:19:14 | Donnerstag, 4. September 2008
@stimme der unvernunft: Die Aussage des F. Geyer ist völlig klar und logisch, Sie bringen nur wieder
alles durcheinander und verstricken sich in Widersprüche.
@Geier Es sollten nur Familien, sonstige Leistungsträger, oder solche die einen Kurs in poltischer Bildung
nachweisen können wählen dürfen. Die Meisten sind dafür zu einfältig Du bist derart ideologisiert,
dass du nicht mal merkst, wenn du dir selbst widersprichst. Familie und einfältig sind doch keine Gegensätze.
Wenn die Einfältigen nicht wählen dürfen, dürfen auch viele Familien nicht wählen (und auch sehr
viele Christen!), und wenn nur Familien wählen dürfen, musst du die Einfältigen zwangsläufig auch
wählen lassen, denn unter den Singles dürfte der Anteil der Einfältigen sogar deutlich niedriger sein
als unter den Familien
#20 Marcelus 16:52:18 | Donnerstag, 4. September 2008
Diese Übersicht über die US-amerikanische Kolonial- und Protektoratspolitik ist auch sehr interessant
und ausführlich: de.wikipedia.org/…_Vereinigten_Staaten
#19 Florian Geyer 16:47:29 | Donnerstag, 4. September 2008
wenn Sie aber, und da nehme ich die nächste Fragestellung vorweg, genau wissen wollen welche Verbesserungsvorschläge
denn das sein sollen, so sage ich dass diese unter dem lockeren Motto: „Christentum statt Freimaurerei“
zusammengefasst werden können. Genau ausformuliert würde das so aussehen: Sozialbank statt Profitnotenbank
Deliktsteuern statt Leistungssteuern Güterbedarfsdeckung statt Wucherwirtschaft Schutzzollgrenzen statt
Weltfreihandel Informationsfreiheit statt Medienwillkür Patriotismus statt Fremdenkult Gerechtigkeit
statt Gleichheit Nächstenliebe statt Toleranz Adoption statt Abtreibung Naturbauernhöfe statt Agrarchemiefabriken
Gartenheime statt Wohnsilos Adoption statt Abtreibung Sozialerziehung statt Sexualunterricht Disziplin
statt Drogen Aufbaukultur statt Fäkalienkunst Politiker statt Funktionäre Gemeinschaft statt Menschenmassen
Volksvertreter statt Freimaurer
#17 Marcelus 16:46:34 | Donnerstag, 4. September 2008
Und weitere US-amerikanische Kolonialbesitzungen finden Sie hier: de.wikipedia.org/…_Vereinigten_Staaten
Und das sind ja nicht gerade wenige, abgesehen von den von den USA besiegten Staaten, in denen diese das
US-Militär weiterhin stationieren, wie Deutschland und Japan.
#16 Matthias_DD 16:43:45 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens joberens Sie sind ein Hetzer der billigsten Sorte, aber da gibt es noch andere hier. Was mich
an Ihnen aber am meisten stört, ist dass Sie in einem Fort von „unserer“ Kirche sprechen und uns im unklaren
lassen, welche Sie eigentlich meinen. 1. Sie Glauben nicht an die Gottessohnschaft Christi. 2. Sie glauben
nicht an das Lehramt des Hl. Vaters und der Bischöfe, die Sie im übrigen verachten. 3. Sie leugnen alle
wesentlilchen Dogmen. 4. Sie haben nicht den geringsten Schimmer von grundlegenden theologischen Fragestellungen.
Auf die Fragen mehrerer Foristi woran Sie eigentlich glauben, habe ich nur eine Antwort gelesen: Sie glauben,
dass Sie für Ihre Orgelvertretungen in der Nachbargemeinde von der von Ihnen verachteten Amtskirche zuwenig
Geld bekommen. Entschuldigen Sie den Ausdruck, aber Sie sind ein armsehliger Lump!
#14 Marcelus 16:39:47 | Donnerstag, 4. September 2008
@Alkuin: Die USA haben einen Krieg gegen Spanien geführt, das ist auch nicht besser und ebenso verwerflich.
Abgesehen davon, daß die USA natürlich Kolonien besitzen, wobei zuletzt Hawaii die Gnade erhielt, als
US-Bundesstaat aufgenommen zu werden.
#13 Alkuin 16:36:09 | Donnerstag, 4. September 2008
–---- „In ihrem Kolonialkrieg gegen die Philippinen ermordeten die US-Amerikaner ab 1899 mehr als 250.000
Menschen. Es wurde der Befehl ausgegeben, im Kampfgebiet jeden Filipino über zehn Jahre abzuschlachten“
Dummes Zeug! America hat nie und wird nie Kolonien haben. Der Krieg war erstens ein Krieg gegen Spanien
der bekannterweise die Herrschaft über die Philippinen nicht unbedingt friedlich erlangt haben. Die „Spanish
American War“ war die Reaktion auf Spaniens Angriff auf das US Kriegsschiff „Maine“ im Havanna Hafen.
Das als Vorwand diente Spanien aus dem Einflusssphäre der USA zu Verbannen. Der Krieg fand mit dem Pariser
Vertrag am 12. Aug. 1898, nach 109 Tage sein Ende! Die USA hat Spanien 20 Millionen Dollar für die Philippinen
bezahlt! Zweitens ist die Zahl 250.000 einfach nicht wahr. Hier sind die Statistiken: USA: Gefallenen:
385 Tot durch Seuchen: ca. 5000 Spanier: Gefallenen: ca. 2,159 Tot durch Seuchen: 53000 Kubaner: Gefallenen:
ca. 5000 Filipinos: Gefallenen: ca. 5000 (Quelle: Matthew White, Statistics of Wars, Oppressions and Atrocities
of the Nineteenth Century)
#12 Florian Geyer 16:33:23 | Donnerstag, 4. September 2008
nun liebe clarissa die Vorschläge wie man etwas verbessern könnte gibts ja zur Genüge. Bringe ich hier
welche vor sage ich das natürlich im vollen Bewusstsei dass dies nie durchgeführt werden wird weil eben
das Interesse an einer harmonisch ausgeglichenen ordnung nicht besteht da Chaos und Elend viel grössere
Zentrifugalkräfte des Kapitalflusses sind als allgemeine Zufriedenheit. >Letztlich habe ich betont dass
aber auch dieses Faktum nicht so schlimm ist da der der Lauf der Welt im metaphysischen unsichtbaren Bereich
bestimmt wird, nicht wie allgemein von den dummen Materialisten geglaubt auf einer sichtbaren politischen
Entscheidungsbühne. Eine alte armselige Frau die in der Kirche den Rosenkranz betet bestimmt den Weltenlauf
viel entscheidender als eine Frau Merkel zb.
#11 Marcelus 16:32:06 | Donnerstag, 4. September 2008
@F. Geyer: Das ist völlig richtig Es sollten nur Familien, sonstige Leistungsträger, oder solche die
einen Kurs in poltischer Bildung nachweisen können wählen dürfen. Es sollten in einer Demokratie nur
jene Staatsbürger wahlberechtigt sein, die auch die demokratievorbereitenden Kurse besucht haben: Politische
Bildung wird unter den jetzigen Bürgern sowohl in den deutschen Staaten als auch in den Vereinigten Staaten
von Amerika nur im Geschichtsunterricht und bei Literaturbesprechungen vermittelt, ein eigener Unterrichtsgegenstand
namens Politische Bildung ist nicht verpflichtend für alle, und findet sich auch nur vereinzelt an Schulen.
#8 Florian Geyer 16:20:42 | Donnerstag, 4. September 2008
die Realitäten werden sowieso nicht von der Politik geändert. sondern von Betern und Sühneseelen Also
ist diese Debatte fürd Würst. Ob der eine oder andere Kasperl im fassade- demokratischen Kasperltheother
herumhopst ist deshalb einerlei.
Werter Florian, jedem Narren riecht sein eigener Wind nach Ambrosia; und Sie wollen Wahlrechtsbeschränkungen
doch nur, weil Sie sich als Profiteur dieses Vorschlags wähnen.
Dann ist es aber nicht gerechtfertigt, wenn sich die Kirche als Erfinder der MenschenRECHTE hinstellt,
wenn es (angeblich) um Pflichten geht. @ Florian: Dann dürften ja die meisten (echt gläubigen) Katholiken
nicht mehr wählen, wenn sie Gott/Jesus als rechtmäßigen Herrscher betrachten, weil Monarchie nunmal
den Prinzipien unseres Staates widerspricht. Also pass auf, was Du Dir wünschst. Der Rest (Wahlrecht
nur für Familien etc.) widerspricht unserer Verfassung so extrem, dass Du Dich mal fragen solltest, ob
Du nicht mal nen Grundkurs in politischer Bildung machen willst.
Lieber Navon, Warum haben sich denn dann die Kirchen so massiv gegen jedes einzelne dieser Rechte gestäubt?
… weil der Zugang ein anderer ist. Die Definition der Kirche geht von den Pflichten jedes Menschen aus.
#4 Florian Geyer 16:02:12 | Donnerstag, 4. September 2008
Navon allgemeine Wahlrecht für alle Menschen ist eh der größte Unsinn den es gibt. Es sollten nur Familien,
sonstige Leistungsträger, oder solche die einen Kurs in poltischer Bildung nachweisen können wählen
dürfen. Die Meisten sind dafür zu einfältig – Gehen sie mal auf die Strasse und sehen sie sich die
Gesichter an…
und wieder das Märchen… … die Menschenrechte seien eine christliche Errungenschaft! Warum haben sich
denn dann die Kirchen so massiv gegen jedes einzelne dieser Rechte gestäubt? Warum gab es Proteste gegen
das allgemeine Wahlrecht für alle Menschen, die Schuldbildung für ALLE, Frauen an Universitäten, Frauenwahlrecht
etc. etc. etc.? Und wie war das noch mit der UN-Menschenrechts-Charta?
Von einem Pädagogen soviel Polemik zu lesen verstimmt mich doch sehr. Vor allem, wenn diese noch mit
Non Sequiturs garniert wird, die diesem: Heute wird das christliche Fundament der Menschenrechte von der
Geschichtswissenschaft geleugnet. Das ist mit ein Grund, warum in der gegenwärtigen Gesellschaft der
Schutz des menschlichen Lebens immer brüchiger wird. Damit überschätzen sie sowohl die Rolle der Geschichtswissenschaft
als auch die des Christentums bei der Entwicklung der Menschenrechte. Mit ihrem scheinbaren Lieblingsthema
„Abtreibung“ hat das so erstmal rein gar nichts zu tun.