Aufklärung
Aufgeklärte Märchen
Alle reden von den Menschenrechten. Aber für einige ist das nur ein billiges Ablenkungsmanöver. Von Hubert Hecker.
Hinrichtung Ludwigs XVI. am 21. Januar 1793 mit einer Guillotine
Hinrichtung Ludwigs XVI. am 21. Januar 1793 mit einer Guillotine
(kreuz.net) „Ganze Epochen der Geschichte werden ignoriert. Für viele Lehrpläne beginnt der Geschichtsunterricht mit der Französischen Revolution.“

Das erklärte Papst Benedikt XVI. am 7. März 2008 in seiner Ansprache vor dem Päpstlichen Komitee für Geschichtswissenschaft.

Diese päpstliche Aussage gilt zum Beispiel für die berüchtigten Hessischen Rahmenrichtlinien von 1972 für die Oberstufe.

Diese tun die Zeit vor und außerhalb der europäischen Aufklärung als dumpfe Vorgeschichte der Menschheit ab.

Doch einer solchen gedächtnislosen und damit geschichtlich wurzellosen Gesellschaft droht der Verlust ihrer Identität – führte der Papst weiter aus.

Inzwischen ist in Hessen der Geschichtsunterricht über Antike und Mittelalter per Verfassungsklage wieder eingerichtet worden.

Aber an der Einschätzung vom dunkel-reaktionären Mittelalter und einer angeblich fortschreitenden Heilsgeschichte der Neuzeit hat sich kaum etwas geändert .

Eine Errungenschaft des Mittelalters
Kirchenvater Augustinus (links) predigt der Menschheit: Die Darstellung aus dem 15. Jahrhundert zeigt auch Antipoden, Menschen auf der anderen Seite der Erdkugel.Künstlerische Darstellung einer runden Erde aus John Gowers Vox Clamantis (um 1400)Erdball, auf dem gleichzeitig verschiedene Jahreszeiten herrschen (12. Jh.) aus Hildegard von Bingens Liber Divinorum Operum (12. Jhdt).

Die Teufelei als Anfang von allem Guten

In diesem Geschichtsweltbild hält die Beurteilung von Aufklärung und Französischer Revolution als angeblicher Anfang von allem Guten eine Schlüsselstellung.

Die Geschichtsbücher blenden deren blutige Exzesse weitgehend aus und verharmlosen die Schrecken und entsetzlichen Folgen der Revolution.

Weil man die politische Philosophie des Aristoteles († 322 v. Chr.) und der christlichen Scholastik verachtet, kennt man die Unterscheidung zwischen rechtstaatlicher Demokratie und willkürlicher Pöbelherrschaft nicht mehr.

Aristoteles spricht in diesem Zusammenhang von ‘Politie’ gegen ‘Ochlokratie’.

Die Erfinder des totalitären Regimes

Im Gefolge der Ideen des sogenannten Aufklärers Jean-Jacques Rousseau († 1778) haben die französischen Revolutionäre den totalitären Staatsterror in die europäische Geschichte eingeführt.

Auf diesem politischen Modell errichteten zunächst Napoleon Bonaparte († 1821) und später Kommunisten und Nationalsozialisten ihre Unterdrückungsmaschinerien.

Aber auch die Auswüchse der bürgerlichen Herrschaft – etwa in den imperialistischen Kolonialkriegen – nehmen ihren Ursprung bei den europäischen Aufklärern, welche die Überlegenheit der weißen Rasse postulierten.

In ihrem Kolonialkrieg gegen die Philippinen ermordeten die US-Amerikaner ab 1899 mehr als 250.000 Menschen. Es wurde der Befehl ausgegeben, im Kampfgebiet jeden Filipino über zehn Jahre abzuschlachten.

Das Gute kommt aus dem Mittelalter

Es war aber doch nicht alles schlecht, werfen die Apologeten des angeblichen Fortschrittes ein:

Die Erfindungen und wissenschaftlichen Endeckungen der Neuzeit sowie die industrielle Revolution hätten die Menschheit von der Mühsal des Mittelalters befreit.

Auch das ist so nicht richtig. Die europäische Industrie basiert auf der technisch-handwerklichen Basis des Mittelalters.

Damals nämlich wurden Scharpflug, Kummetgeschirrr, Webstuhl und Spinnrad, Buchdruck, Schiffahrtstechnik und viele andere Dinge erfunden.

Die kugelrunde Erde

Das Mittelalter entdeckte auch den Globus.

Neuere Geschichtsbücher verbreiten gerne das aufgeklärte Märchen, daß das Mittelalter an die flache Erdscheibe geglaubt habe.

Dabei ist seit Jahrzehnten bekannt, daß die überwältigende Mehrheit der mittelalterlichen Theologen und Philosophen die Erde für eine Kugel hielt.

Blutige Errungenschaften

Besonders kaltschnäuzig und zynisch werden moderne Geschichtswerke, wenn sie vom angeblichen politischen Fortschritt durch Aufklärung und Französische Revolution reden.

Offenbar gehen sie davon aus, daß so epochale Errungenschaften der Französischen Revolution wie Gewerbefreiheit und Steuergleichheit, Verfassungsstaat und Rechtsgleichheit nur um dem Preis von 40.000 auf dem Schafott geköpfter Menschen zu erreichen gewesen wäre.

Der australische Historiker Christopher Clark stellt eine Ausnahme dar, wenn er feststellt, daß die preußischen Reformen zu einem ähnlichen Modernisierungsschub geführt haben – ohne Staatsterror.

Das letzte Glanzlicht

So bleibt nur noch die ‘Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte’ vom 26. August 1789 als angebliches Glanzlicht der Revolution stehen.

Deren Verkündigung wurde schon zwei Monate später von der Französischen Nationalversammlung zu Makulatur gemacht, als sie sich vom Menschenrecht auf Eigentum verabschiedete und das gesamte kirchliche Eigentum raubte.

Diese entschädigungslose Enteignung „zum Wohl von Volk und Staat“ diente übrigens als Vorbild für die nationalsozialistische Beraubung der Juden.

Die Forderungen der Französischen Revolution erwiesen sich somit als hohle Phrasen, die dazu dienten, den Haß auf die Kirche, die zynische Gesellschaftskritik und den kruden Materialismus der Revolutionäre zu verstecken.

Die Menschenrechtserklärung der revolutionären Barbaren war ihnen kein wirkliches Anliegen – und im übrigen von anderen abgeschrieben.

Die Formulierung im zweiten Artikel der Erklärung, daß die „unveräußerlichen Menschenrechte als Freiheit, Eigentum, Sicherheit und Widerstand gegen Unterdrückung“ bestehen, stammt wörtlich aus den Schriften des englischen Philosophen John Locke († 1704).

Er hatte die vorstaatlichen Menschenrechte naturrechtlich begründet und aus dem christlichen Kontext entwickelt.

Die erste Formulierung der Menschenrechte geht auf spanische Theologen des 16. Jahrhunderts zurück. Sie leiteten die Würde und Freiheit des Menschen aus seiner Gottebenbildlichkeit ab.

Die Menschenrechte hatten die Christen schon gegen die Moralvorstellungen der antiken und der germanischen Völker behauptet, die von einem abgestuften Menschenwert und Lebensrecht ausgingen.

Heute wird das christliche Fundament der Menschenrechte von der Geschichtswissenschaft geleugnet.

Das ist mit ein Grund, warum in der gegenwärtigen Gesellschaft der Schutz des menschlichen Lebens immer brüchiger wird.

Der Autor ist Geschichtslehrer an einem hessischen Gymnasium.
      
67 Lesermeinungen
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#67   Marcelus   09:42:45 | Sonntag, 7. September 2008
@Joberens: Wer die Dreifaltigkeit leugnet, kann sich nicht als katholischer Christ bezeichnen
Jeder, der ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen und ist Nichtkatholik.
Sie befinden sich also außerhalb der rettenden Arche des Neuen Bundes und wandern als apostatischer Naivling in Richtung ewige Verdammnis, die allen droht, die Christus und die Kirche ablehnen.
Kannst Du Dir denn wirklich vorstellen, daß da oben drei gleichberechtigte Herren nebeneinander sitzen, die dann zusammen Gott sind??????
Glaubst Du noch wirklich, daß so einem auch nur dreijährigen noch glaubhaft vermitteln zu können?
Die Dreifaltigkeit kann kein Mensch verstehen, ebensowenig, wieso es das Dasein Gottes gibt.
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#66   Sozialkatholisch   21:34:06 | Samstag, 6. September 2008
@ Plemplampilatamanda
@kotzialkatholisch:
Wer Dich zum Freund hat, der braucht keinen Feind mehr.
Dann ist es ja gut für dich das wir beide keine Freunde sind!
:-D :-D :-D
Und jetzt halt den Schnabel und geh zu Prottie und Knalleph in die Höllenwanne!
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#65   Amanda   21:30:47 | Samstag, 6. September 2008
Zweierlei
@kotzialkatholisch:
Wer Dich zum Freund hat, der braucht keinen Feind mehr.
@Joberens:
„Liebe Amanda, sicherlich ist Dir doch auch bekannt, daß mit dem Moment der Befruchtung einer weiblichen Eizelle noch lange nicht von einem Kind gesprochen werden kann. Ich denke, daß die weitere Entwicklung auch Dir bekannt ist. Darüber, wann nun wirklich von einem Kind die Rede sein kann, gehen die Meinungen bekanntlich auseinander.“
Ihre seichten Floskeln, mit denen Sie sich alle Hintertürchen offenzuhalten pflegen, können Sie getrost für sich behalten, und Ihre einleitende Suggestivfrage ohnehin! Natürlich beginnt das Leben mit der Befruchtung!!!
Josef, sind Sie wirklich so naiv, oder tun Sie nur so?!
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#64   Sozialkatholisch   18:51:47 | Samstag, 6. September 2008
@ Höllentaube
Amanda, Regina; Eva und Frl Rotti sind mir auch tausendmal lieber!
Sonst heißt es bei Euch Männern noch . ich baggere!
Das ist deine Sache, das kannst du meinentwegen halten wie ein Dachdecker, nur den Knalleph hast du wohl vergessen, jetzt schnell hin und rein in die Waqnne, er braucht deine Hilfe!
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#63   Colombe de la paix   18:47:52 | Samstag, 6. September 2008
Lieber Sozicat
ist mir auch egal, wie Sie das sehen!
Amanda, Regina; Eva und Frl Rotti sind mir auch tausendmal lieber!
Sonst heißt es bei Euch Männern noch . ich baggere!
Ne , die Frauen sind mir da lieber!
So schluss mit dem Thema, die Sache ist für mich
beendet!
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#62   Pünktchen   18:45:22 | Samstag, 6. September 2008
Herrlich, joberens der Rechtsphilosoph!
Eine gesetzliche Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs muß es eben für bestimmte Fälle geben. Immer mehr andere Regierungen sehen und erkennen die Notwendigkeit einer derartigen gesetzlichen Regelung um eben der Illegalität vorzubeugen.
Dann schaffen wir die Strafgesetze für Diebstahl und Mord doch auch einfach ab! Diebstahl und Mord wären dann endlich „entkriminalisiert“ und damit wäre „der Illegalität vorgebeugt“ –-- Super! Warum ist man da nicht früher drauf gekommen!??
Wir entledigen uns des Verbrechens auf semantischem Wege, indem wir es z.B. als „verantwortliche Entscheidung“ bezeichnen, die kein Täter „leichten Herzens“ fällt!
Huarrah!
Jobi for President!
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#61   Sozialkatholisch   18:40:10 | Samstag, 6. September 2008
@ Höllentaube
Sozicat , ich weiß wirklich nicht, wer mir das zusandte!
Aber ich habe hier in den letzten Wochen echte Freunde
gefunden, mit denen ich mich gerne privat schreibe!
Ich habe hier und privat provoziert, um das heraus zufinden, damit das aufhört!
Dann hast du beim provozieren ja wirklich deine echten Freunde gefunden!
Mich jedenfalls nicht!
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#60   Domenico Tuttisanti   18:38:13 | Samstag, 6. September 2008
Meine Güte, Jobi labert ja schon wieder Stuss!
Vom Zeitpunkt der Befruchtung könne nicht von einem „Kind“ gesprochen werden, meint jobi!
Vom Standpunkt der Zellbiologie gilt aber, daß mit der Befruchtung der mütterlichen Eizelle sogar von einem Menschen gesprochen werden muß!
Prof. Volker Herzog, Mediziner und Zellbiologe, Präsident der Dt. Zellbiolog. Ges. etc.pp.:
in diesem Interview:
Prof. Dr. Volker Herzog: „Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch!“ www.kreuz.net/bookentry.2315.html
Prof. Dr. med Heinz Krebs: „Es gibt kein werdendes Leben“. Die Entwicklung als Mensch, nicht „zum“ Menschen. www.kreuz.net/bookentry.2766.html
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#59   Colombe de la paix   18:36:20 | Samstag, 6. September 2008
Lieber Florian,
Sie können mir diese nicht geschickt haben, weil wir
privat nicht korrespondiert haben!
Die Geschichte liegt auch nun ca 2-3 Wochen zurück!
Mich hat es vom Hocker gehauen ehrlich.
So , wie ich mich in letzter Zeit gegeben habe , bin ich nicht!
Ich bin nicht so locker, ich war immer treu und ich bin
tief gläubig!
Sozicat , ich weiß wirklich nicht, wer mir das zusandte!
Aber ich habe hier in den letzten Wochen echte Freunde
gefunden, mit denen ich mich gerne privat schreibe!
Ich habe hier und privat provoziert, um das heraus zufinden, damit das aufhört!
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#58   Sozialkatholisch   18:30:35 | Samstag, 6. September 2008
Joberens
Liebe Amande, sicherlich ist Dir doch auch bekannt, daß mit dem Moment der Befruchtung einer weibliche Eizelle noch lange nicht von einem Kind gesprochen werden kann.
Muß da denn noch etwas außer Nahrung welche jeder Mensch zum leben braucht noch hinzugegeben werden!
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#57   Pünktchen   18:27:52 | Samstag, 6. September 2008
Jaberens, da sind ja schon wieder!
Das ist schön!
.
>>>Hier www.kreuz.net/…ticle.7780-page.html<<<
wartet nämlich immer noch eine von Ihnen unbeantwortete Frage! Sie hatten den Leser Dr. Preßlmayer auf ihren „Glauben an Jesus und das Evangelium“ angesprochen. Weigern sich aber – auch auf Nachfrage – , zu erläutern, woran Sie eigentlich noch glauben!
Also? – Was ist nun?
Jetzt wird es Zeit, Farbe zu bekennen!
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#56   joberens   18:26:46 | Samstag, 6. September 2008
Amanda
Liebe Amande, sicherlich ist Dir doch auch bekannt, daß mit dem Moment der Befruchtung einer weibliche Eizelle noch lange nicht von einem Kind gesprochen werden kann. Ich denke, daß die weitere Entwicklung auch Dir bekannt ist. Darüber, wann nun wirklich von einem Kind die Rede sein kann, gehen die Meinungen bekanntlich auseinander.
Da hat man sich bei der Schaffung des Schwangerschaftsabruchgesetzes ja auch eingehend Gedanken gemacht. Unsere deutsche Regelung in dieser Sache ist lange diskutiert und beraten worden und nun auch wirkllich nicht schlecht.
Eine gesetzliche Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs muß es eben für bestimmte Fälle geben. Immer mehr andere Regierungen sehen und erkennen die Notwendigkeit einer derartigen gesetzlichen Regelung um eben der Illegalität vorzubeugen.
So sollte die gesetzliche Regelung auch generell und für jeden Staatbürger gelten. Keine der immer mehr werdenden Religionsgemeinschaft sollte da ein direktes Vetorecht haben.
Religionsgemeinschaften sollte es unbenommen sein eigene Bestimmungen in dieser Sache zu erlassen, jedoch keinen direkten Einfluß auf die staatliche Gesetzgebung haben.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#55   Amanda   08:02:30 | Samstag, 6. September 2008
@Alexander
Was genau halten Sie für einen politischen Skandal?
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#54   Alexander von Eich   23:55:26 | Freitag, 5. September 2008
Wenn man über „Menschenrechte“
redet, sollte man sich im klaren darüber sein: Es gibt Menschen und…andere Menschen. Die einen gehören der oberen Schicht an , die anderen sind dem Prekariarte zuzuzählen. Besonders krass haben wir es im letzteren Bereich mit den sogenannten Hartz IV –„Menschen“ zu tun. Diese verdienen in etwa 800 Euro. Das ist in etwa soviel Geld, wie man benötigt, um einen Sklaven so zu unterhalten, dass er arbeitsfähig ist. Warum aber lässt man denn Hartz IV-Empfänger nun nicht arbeiten und bezahlt sie quasi für nichts? Ich halte dies für einen politischen Skandal.
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#53   für die Kirche   18:41:49 | Freitag, 5. September 2008
@studer: Spanische Theologen für Menschenrechte
Zu Ihrer Information:
Bartolomé de las Casas
Francisco de Vitoria
Domingo de Soto (1495-1560)
Luis de Molina, S.J. (1535-1600)
sehr wichtig ist auch der Niederländer Hugo Grotius (1583-1645)
Ihre Theorie führt aber zum Teil die Theorie des Thomas von Aquinas über Naturrecht weiter.
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#52   Amanda   18:24:22 | Freitag, 5. September 2008
@joberens
Ihr Zitat, Josef Berens:
„Schwangerschaftsunterbrechungen müssen jedoch, unter bestimmten Voraussetzungen, möglich sein.“
Bitte, was ist eine Abtreibung denn anderes, als die Tötung eines Kindes im Leib der werdenden Mutter? Ich frage Sie nochmals: Wie definieren Sie das, was da im Leib einer schwangeren Frau wächst?
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#51   joberens   18:18:57 | Freitag, 5. September 2008
Amanda
Liebe Amanda, Nun bleibe doch, als Christ und Katholikin, bitte fair und mache bitte keine falschen Unterstellungen.
Auch wenn die Argumente fehlen, sollte man doch nicht unfair werden.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#50   studer   17:56:37 | Freitag, 5. September 2008
Anfrage an den Verfasser des Artikels: Welche spanische Theologen?
Ich wäre Ihnen ausserordentlich dankabr, wenn Sie mir die genauen bibliographischen Angaben geben könnten, über die Spanischen Theologen, welche die Menschenrechte aus der Gottebenbildlichkeit des Menschen bereits im 16. Jahrhundert abgeleitet haben.
studer753@yahoo.gr
Allerbesten Dank
Hubert Studer
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#49   Amanda   15:38:35 | Freitag, 5. September 2008
Dr. Guillotin nicht,
wohl aber Sie!
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#48   joberens   15:32:20 | Freitag, 5. September 2008
Dr. Guillotin
Bist Du auch für Kindestötung?
Josef
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#47   No Comment   13:18:30 | Freitag, 5. September 2008
Herr Doktor!
Schnell, ein Notfall! Schlaganfall in Mainz ^-^
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#46   Dr. Guillotin   11:20:22 | Freitag, 5. September 2008
Josef Bernds
Ja ich habe leider wenig Klienten uns seit längerem etwas aus der Übung.
Deshalb bin sehr interssiert Sie als Kunden zu gewinnen. Wenn das Kleinhirn gewisse Funktionen des fehlenden Großhirns übernommen hat, ist der Kopf ganz leicht und die Nackenmuskulatur relativ entspannt und deshalb besonders leicht zu durchtrennen. :-)
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#45   joberens   10:21:44 | Freitag, 5. September 2008
Dr. Guillotin
Hast Du zuwenig Kunden, was ja auch nicht unbedingt für Dein Können spricht.
Josef
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#44   Dr. Guillotin   08:04:24 | Freitag, 5. September 2008
Josef
Ich glaube ich muss Sie mal behandeln. Es wuerde Ihre Intelligenz steigern.
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#43   clarissa colonia   01:28:46 | Freitag, 5. September 2008
Oh, werter Josef,
Einst als blindes Kind geboren … ?
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#42   Lorenz   23:48:50 | Donnerstag, 4. September 2008
Das europäische Mittelalter…
…war die Zeit einer reichen Seelenernte der Kirche.
Aber: Vielleicht hat es dem Hlg. Geist deshalb gefallen, Reformation und Aufklärung zuzulassen, weil unter den geistigen Bedingungen des Mittelalters der Glaube kaum ein Verdienst war.
Gemessen an den geistigen Rahmenbedingungen ist es eben auch nicht recht, die Menschen des Mittelalters als Glaubenshelden und uns als Glaubenszwerge hinzustellen.
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#41   Amanda   22:17:09 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens
Ei, wie viele Schublädchen haben Sie denn, in welche Sie Ihre Mitmenschen einsortieren…? :-D
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#40   joberens   22:14:40 | Donnerstag, 4. September 2008
Amanda
Liebe Amanda, darf ich das Komliment vielleicht an Dich zurück geben. Ich stehe mit meinen Meinungen und mit beiden Füßen wenigstens auf dem Boden, während Andere hier, wie vielleicht auch Du, doch eher irgendwie schweben und den Boden unter den Füßen zu verloren zu haben scheinen. Denke doch einmal ganz ruhig darüber nach. Auch glauben muß irgendwie doch realistich bleiben.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#39   Lorenz   21:41:19 | Donnerstag, 4. September 2008
„Eine alte armselige Frau, die in der Kirche den Rosenkranz betet, bestimmt den Weltenlauf viel
entscheidender als z.B. eine Frau Merkel“
Lieber Florian Geyer,
Ihre Beiträge zu lesen ist mir zumeist eine Freude. Weiter so und Gottes Segen.
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#38   für die Kirche   20:55:42 | Donnerstag, 4. September 2008
@Lutheran: Hexen, Reaktioären usw.
Bevor Sie wieder Menschen oder Epochen anprangen, sollen Sie sich vorher besser informieren: 1 sekunde mit der Suchmachine genügt es.
In Wikipedia steht:
Hexerei war für die Kirche kein derart bedrohliches Vergehen wie die Häresie. Dies wird deutlich in der Anweisung Papst Alexanders IV. 1260 an die Inquisitoren, Hexen seien nicht aktiv zu verfolgen, sondern auf Anzeigen hin festzunehmen. Später verurteilte die Inquisition sogar zeitweise die Hexenprozesse.
Die eigentliche europäische Hexenverfolgung fand in der Frühen Neuzeit vor allem in Mitteleuropa aufgrund von Anklagen gegenüber vermeintlichen Anhängern der sogenannten Hexenlehre statt. Bei der europäischen Hexenverfolgung von 1450 bis 1750 (Höhepunkt 1550-1650) handelte es sich nur zum Teil um eine kirchliche Aktion gegen „Ketzer“, sondern in erster Linie um ein europäisches Hysterie-Phänomen bezüglich Zauberei und Hexerei, das juristisch zur Straftat der Zauberei umgesetzt wurde und zu vielen Verdächtigungen, Denunziationen, öffentlichen Massenprozessen und Hinrichtungen führte. Die tatsächliche Verfolgung geschah, im Gegensatz zur Inquisition, durch Gerichte und in sehr vielen Fällen aufgrund von Denunziationen aus der Bevölkerung.
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#37   Lutheraner   20:42:19 | Donnerstag, 4. September 2008
Kriminalgeschichte
Doch einer solchen gedächtnislosen und damit geschichtlich wurzellosen Gesellschaft droht der Verlust ihrer Identität – führte der Papst weiter aus.
Und das das der globalistische Verbrüderguns- und Multikulti-Apologet?
Aber an der Einschätzung vom dunkel-reaktionären Mittelalter und einer angeblich fortschreitenden Heilsgeschichte der Neuzeit hat sich kaum etwas geändert .
An dieser Einstellung wird sich auch nichts ändern, denn das Mittelalter war dunkel und reaktionär:
Der Hexenhammer de.wikipedia.org/wiki/Hexenhammer
Die Bulle Summis desiderantes markierte zwar nicht den Beginn der Hexenverfolgungen in Europa, jedoch erreichte sie nun mit offizieller Beglaubigung durch das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche eine völlig neue Dimension. Zudem ist die Bulle 1484, also am ausgehenden Mittelalter geschrieben und umgesetzt worden. Daran alleine läßt sich die reaktionäre Dimension des Mittelalter erkennen. Zudem ist der Begriff „Hexe“ unklar und wurde vornehmlich als Stigmata für Andersgläubige verwendet, also auch für jene, die der ach so fromme Katholik nach wie vor als Heiden diskriminiert.
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#36   möchtegern-kathole   20:03:59 | Donnerstag, 4. September 2008
Pol Pot, Stalin, Lenin, Hitler und wie die …
… Kriegstreiber alle heissen, kalter Krieg mit vielen Stellvertreterkriegen, Aids durch globalisierte Unzucht: das finsterste Jahrhundert war wohl bisher das 20ste.
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#35   Amanda   19:07:43 | Donnerstag, 4. September 2008
joberens, der Nichtverstehende!
Er versteht die wesentlichsten Dinge des Glaubens nicht, muss sich aber zu allem und jedem äußern, obwohl ihm jegliche Substanz fehlt. Soviel Schlichtheit des Gemütes bei einem gestandenen Mann – wie ich annehme – muss mich doch sehr verwundern, wenn nicht gar erschüttern.
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#34   Aleph †   18:30:57 | Donnerstag, 4. September 2008
josberens :Wasser auf die Mühlen der Muslime
Na, jetzt bist Du aber mittenmang dabei, das wichtige christliche Trinitätsdogma zu zerpflücken (Sie liebt mich, ich liebe sie, sie liebt mich…).
Was meinst Du wie das die Muslime inhalieren, sich die Schenkel klopfen und den Koran zur Seite schmeißen, wenn sie erleben, wie Du mit der Trinität umspringst und eine Drei-Gott-Lehre verkündest.
Das ist Wasser auf die Mühlen der Muslime und Du bist der Wasserschlepper.
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#33   Gotthard   18:25:56 | Donnerstag, 4. September 2008
@Geyer
Die Meisten sind dafür zu einfältig – Gehen sie mal auf die Strasse und sehen sie sich die Gesichter an…
jetzt kann ich mir Dein Gesicht ein wenig vorstellen …
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#32   joberens   18:25:28 | Donnerstag, 4. September 2008
Mathias
Nun sei doch nicht so naiv. Was die Dreifaltigkeit angeht, habe ich nur gesagt, daß man wohl kaum noch glauben kann, wie es früher gelehrt wurde, daß es einen Gott in
D r e i P e r s o n e n gibt.
Kannst Du Dir denn wirklich vorstellen, daß da oben drei gleichberechtigte Herren nebeneinander sitzen, die dann zusammen Gott sind??????
Glaubst Du noch wirklich, daß so einem auch nur dreijährigen noch glaubhaft vermitteln zu können?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#31   Matthias_DD   18:16:36 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens
Bevor ich mir Ihre Ergüsse der vergangenen Tage nochmal durchlesen muss, lesen Sie bitte Ihr Posting von 10.59Uhr
www.kreuz.net/…ticle.7764-page.html
Keine Trinität, also auch keine Gottessohnschaft, wenn Ihnen das nicht einleuchtet, erkläre ich Ihnen das gern.
An Gott Vater und Gott Heiliger Geist glauben Sie ja wenigstens rudimentär wie ich Ihren Postings entnehme…
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#30   clarissa colonia   18:12:48 | Donnerstag, 4. September 2008
Werter Alois,
welche Universität (außer Ihnen) vergibt denn einen Dr. hist.? Und Sie tun das doch sicher auch nur h. c. (humoris causa), oder?
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#29   Wiesbadener   17:58:55 | Donnerstag, 4. September 2008
Wahlfreiheit
Es gehört überhaupt nicht zum Thema, aber das Wahlrecht ist freilich nicht an den persönlichen Status (Familie, Bildungsgrad) des Bürgers zu knüpfen; das ist in der Tat großer Käse. In einer Demokratie, in der das Parlament das Haushaltsrecht hat, sollten die Abgeordneten des Parlamentes jedoch nicht von Menschen gewählt werden dürfen, die Empfänger staatlicher Bezüge sind (die nun mal das Parlament beschließt).
Denn, die Partei DIE LINKE zeigt dies sehr eindeutig, solche Menschen sind sehr anfällig für Populisten, die aberwitzige Forderungen (für diese Empfänger staatlicher Leistungen) aufstellen, die nicht oder nur durch enteignungsgleiche Eingriffe in das Vermögen anderer realisierbar wären, sowie Jobs von Arbeitnehmern bewußt gefährden (durch aberwitzige Mindestlohnforderungen), um sich so weiteres Stimmpotential zu schaffen.
Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch für die Diäten der Parlamentarier; es stellt sich eben nur anders dar.
Jedes System, bei welchem derjenige, der Geld erhält, gleichzeitig über dessen Höhe mitentscheidet, aber nicht für die Finanzierung seines eigenen Geldanspruches verantwortlich ist, endet schlussendlich im Selbstbedienungsladen. Das gilt für Empfänger von staatlichen Leistungen genau so wie für Vorstände von DAX-Unternehmen wie für Parlamentarier.
Insoweit ist die „Wahlfreiheit“, jedenfalls was die Empfänger staatlicher Leistungen angeht, ein Märchen.
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#28   Aleph †   17:58:42 | Donnerstag, 4. September 2008
Sirilo
Das ist das Frönen in den unzüchtigen Gedanken…!
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#27   Sirilo   17:56:19 | Donnerstag, 4. September 2008
@Bischof
Sie erwähnen die „sexuelle Unzucht“ Alexanders VI. Heißt das, es gibt auch eine nichtsexuelle Unzucht?
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#26   Alois Bischof   17:51:12 | Donnerstag, 4. September 2008
Lügen
Lob dem Herrn Dr.hist. Hubert Hecker für seine Arbeit zur wirklichen Aufklärung.
Diese Geschichtswissenschaft wird letztendlich alle Märchen der Liberalen Aufklärung und der Marxistischen Umerziehung widerlegen müssen.
Tatsächlich werden diese Lügen verbreitet.
Die hl. Kirche kann die wahre Geschichte ertragen. Da gibt es Platz für Anprangerung der sexuellen Unzucht Papst Alexanders VI. und der skandalösen und verbrecherischen Venediger Plünderzüge gegen Konstantinopel („IV. Kreuzzug“), und gewisse andere Tendenzen, aber auch dafür, daß die Kirche die Universitäten errichtet hat und die Astronomie und Architektur ausgebaut.
Da werden dann sowohl die Kritik Papst Leo XIII. an der freimaurerischen und indifferentischen Amerikanischen Verfassung behandelt, wie auch Leo XIII. Lob für die „wohlgeordente Amerikanische Republik, wo die Kirche vom Rechte beschützt wird“.
Da gibt es Platz für Bedauern der Untat Papst Clemens IV. gegen die Tempelritter die vom König Philipp IV. (Frankreich) verraten und wegen „Häresie“ hingerichtet wurden.
Da gibt es Platz für Aufklärung über Nietzsche und Schopenhauer und Hegel, und deren Einfluss auf NS- und Marxismus-Terror.
Wir Christen fürchten die Wahrheit nicht. Die Kirche wird jede gerechte Untersuchung der Geschichte überleben und stärker und sauberer daraus hervorkommen.
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#25   stimme der vernunft †   17:36:12 | Donnerstag, 4. September 2008
@Marcelus
Blödsinn, lies doch mal den Quatsch den der geier geschrieben hat:
Familien, sonstige Leistungsträger oder solche, die einen Kurs in politischer Bildung nachweisen können.
Welche Leistung bringt eine einfältige Familie von asozialen Sozialschmarotzern? Eine Nonne darf also nicht wählen ohne Kurs? Wenn man dich mit 57 auf die Straße setzt, weil dein Chef eine neue Yacht möchte, und du hast keine Familie, verlierst du dein Wahlrecht, nur weil du keinen Kurs hast? Der verblödete Hilfsarbeiter von nebenan darf aber wählen, weil er eine Frau hat und damit Familie?
das ist doch alles verquaster Blödsinn.
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#24   Marcelus   17:22:21 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens: Wer ein Dogma der Kirche leugnet, leugnet alle Dogmen,
und ist damit ein Apostat und Exkatholik.
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#23   joberens   17:21:20 | Donnerstag, 4. September 2008
Mahias
Lieber Mathias, bleibe lieber bei der Wahrheit und versuche nicht zu verleumden. Was Du da von der Gottessohnschaft sagst, habe ich nie behauptet.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#22   Marcelus   17:19:14 | Donnerstag, 4. September 2008
@stimme der unvernunft: Die Aussage des F. Geyer ist völlig klar und logisch,
Sie bringen nur wieder alles durcheinander und verstricken sich in Widersprüche.
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#21   stimme der vernunft †   17:16:55 | Donnerstag, 4. September 2008
@Geier
Es sollten nur Familien, sonstige Leistungsträger, oder solche die einen Kurs in poltischer Bildung nachweisen können wählen dürfen.
Die Meisten sind dafür zu einfältig
Du bist derart ideologisiert, dass du nicht mal merkst, wenn du dir selbst widersprichst.
Familie und einfältig sind doch keine Gegensätze.
Wenn die Einfältigen nicht wählen dürfen, dürfen auch viele Familien nicht wählen (und auch sehr viele Christen!), und wenn nur Familien wählen dürfen, musst du die Einfältigen zwangsläufig auch wählen lassen, denn unter den Singles dürfte der Anteil der Einfältigen sogar deutlich niedriger sein als unter den Familien
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#20   Marcelus   16:52:18 | Donnerstag, 4. September 2008
Diese Übersicht über die US-amerikanische Kolonial- und Protektoratspolitik ist auch
sehr interessant und ausführlich:
de.wikipedia.org/…_Vereinigten_Staaten
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#19   Florian Geyer   16:47:29 | Donnerstag, 4. September 2008
wenn Sie
aber, und da nehme ich die nächste Fragestellung vorweg, genau wissen wollen welche Verbesserungsvorschläge denn das sein sollen, so sage ich dass diese unter dem lockeren Motto:
„Christentum statt Freimaurerei“ zusammengefasst werden können.
Genau ausformuliert würde das so aussehen:
Sozialbank statt Profitnotenbank
Deliktsteuern statt Leistungssteuern
Güterbedarfsdeckung statt Wucherwirtschaft
Schutzzollgrenzen statt Weltfreihandel
Informationsfreiheit statt Medienwillkür
Patriotismus statt Fremdenkult
Gerechtigkeit statt Gleichheit
Nächstenliebe statt Toleranz
Adoption statt Abtreibung
Naturbauernhöfe statt Agrarchemiefabriken
Gartenheime statt Wohnsilos
Adoption statt Abtreibung
Sozialerziehung statt Sexualunterricht
Disziplin statt Drogen
Aufbaukultur statt Fäkalienkunst
Politiker statt Funktionäre
Gemeinschaft statt Menschenmassen
Volksvertreter statt Freimaurer
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#18   Alkuin   16:47:03 | Donnerstag, 4. September 2008
I stand corrected!!!
:-$ :(3 :)3
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#17   Marcelus   16:46:34 | Donnerstag, 4. September 2008
Und weitere US-amerikanische Kolonialbesitzungen finden Sie hier:
de.wikipedia.org/…_Vereinigten_Staaten
Und das sind ja nicht gerade wenige,
abgesehen von den von den USA besiegten Staaten, in denen diese das US-Militär weiterhin stationieren,
wie Deutschland und Japan.
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#16   Matthias_DD   16:43:45 | Donnerstag, 4. September 2008
@joberens
joberens Sie sind ein Hetzer der billigsten Sorte, aber da gibt es noch andere hier. Was mich an Ihnen aber am meisten stört, ist dass Sie in einem Fort von „unserer“ Kirche sprechen und uns im unklaren lassen, welche Sie eigentlich meinen.
1. Sie Glauben nicht an die Gottessohnschaft Christi.
2. Sie glauben nicht an das Lehramt des Hl. Vaters und der Bischöfe, die Sie im übrigen verachten.
3. Sie leugnen alle wesentlilchen Dogmen.
4. Sie haben nicht den geringsten Schimmer von grundlegenden theologischen Fragestellungen.
Auf die Fragen mehrerer Foristi woran Sie eigentlich glauben, habe ich nur eine Antwort gelesen: Sie glauben, dass Sie für Ihre Orgelvertretungen in der Nachbargemeinde von der von Ihnen verachteten Amtskirche zuwenig Geld bekommen.
Entschuldigen Sie den Ausdruck, aber Sie sind ein armsehliger Lump!
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#15   HeinrichvonOfterdingen   16:41:41 | Donnerstag, 4. September 2008
Lieber Alkuin,
Sie sind einfach schlecht informiert de.wikipedia.org/wiki/Philippinen. So ist das!
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#14   Marcelus   16:39:47 | Donnerstag, 4. September 2008
@Alkuin: Die USA haben einen Krieg
gegen Spanien geführt,
das ist auch nicht besser und ebenso verwerflich.
Abgesehen davon, daß die USA natürlich Kolonien besitzen, wobei zuletzt Hawaii die Gnade erhielt, als US-Bundesstaat aufgenommen zu werden.
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#13   Alkuin   16:36:09 | Donnerstag, 4. September 2008
–----
„In ihrem Kolonialkrieg gegen die Philippinen ermordeten die US-Amerikaner ab 1899 mehr als 250.000 Menschen. Es wurde der Befehl ausgegeben, im Kampfgebiet jeden Filipino über zehn Jahre abzuschlachten“
Dummes Zeug! America hat nie und wird nie Kolonien haben.
Der Krieg war erstens ein Krieg gegen Spanien der bekannterweise die Herrschaft über die Philippinen nicht unbedingt friedlich erlangt haben.
Die „Spanish American War“ war die Reaktion auf Spaniens Angriff auf das US Kriegsschiff „Maine“ im Havanna Hafen. Das als Vorwand diente Spanien aus dem Einflusssphäre der USA zu Verbannen.
Der Krieg fand mit dem Pariser Vertrag am 12. Aug. 1898, nach 109 Tage sein Ende!
Die USA hat Spanien 20 Millionen Dollar für die Philippinen bezahlt!
Zweitens ist die Zahl 250.000 einfach nicht wahr.
Hier sind die Statistiken:
USA:
Gefallenen: 385
Tot durch Seuchen: ca. 5000
Spanier:
Gefallenen: ca. 2,159
Tot durch Seuchen: 53000
Kubaner:
Gefallenen: ca. 5000
Filipinos:
Gefallenen: ca. 5000
(Quelle: Matthew White, Statistics of Wars, Oppressions and Atrocities of the Nineteenth Century)
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#12   Florian Geyer   16:33:23 | Donnerstag, 4. September 2008
nun liebe clarissa
die Vorschläge wie man etwas verbessern könnte gibts ja zur Genüge. Bringe ich hier welche vor sage ich das natürlich im vollen Bewusstsei dass dies nie durchgeführt werden wird weil eben das Interesse an einer harmonisch ausgeglichenen ordnung nicht besteht da Chaos und Elend viel grössere Zentrifugalkräfte des Kapitalflusses sind als allgemeine Zufriedenheit.
>Letztlich habe ich betont dass aber auch dieses Faktum nicht so schlimm ist da der der Lauf der Welt im metaphysischen unsichtbaren Bereich bestimmt wird, nicht wie allgemein von den dummen Materialisten geglaubt auf einer sichtbaren politischen Entscheidungsbühne. Eine alte armselige Frau die in der Kirche den Rosenkranz betet bestimmt den Weltenlauf viel entscheidender als eine Frau Merkel zb.
:-)
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#11   Marcelus   16:32:06 | Donnerstag, 4. September 2008
@F. Geyer: Das ist völlig richtig
Es sollten nur Familien, sonstige Leistungsträger, oder solche die einen Kurs in poltischer Bildung nachweisen können wählen dürfen.
Es sollten in einer Demokratie nur jene Staatsbürger wahlberechtigt sein, die auch die demokratievorbereitenden Kurse besucht haben:
Politische Bildung wird unter den jetzigen Bürgern sowohl in den deutschen Staaten als auch in den Vereinigten Staaten von Amerika nur im Geschichtsunterricht und bei Literaturbesprechungen vermittelt,
ein eigener Unterrichtsgegenstand namens Politische Bildung ist nicht verpflichtend für alle, und findet sich auch nur vereinzelt an Schulen.
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#10   joberens   16:27:07 | Donnerstag, 4. September 2008
Menschenrechte
Ist man das nicht auch ein Fremdwort für unsere Amtskiche?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#9   clarissa colonia   16:25:09 | Donnerstag, 4. September 2008
Nun, werter Florian,
wenn Ihnen das denn alles so einerlei wäre, wie Sie schreiben, warum dann dazu Änderungsvorschläge (und auch noch so konkrete)?
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#8   Florian Geyer   16:20:42 | Donnerstag, 4. September 2008
die Realitäten werden
sowieso nicht von der Politik geändert. sondern von Betern und Sühneseelen Also ist diese Debatte fürd Würst.
Ob der eine oder andere Kasperl im fassade- demokratischen Kasperltheother herumhopst ist deshalb einerlei.
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#7   clarissa colonia   16:14:23 | Donnerstag, 4. September 2008
Werter Florian,
jedem Narren riecht sein eigener Wind nach Ambrosia; und Sie wollen Wahlrechtsbeschränkungen doch nur, weil Sie sich als Profiteur dieses Vorschlags wähnen.
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#6   Navon   16:12:06 | Donnerstag, 4. September 2008
Dann ist es aber nicht
gerechtfertigt, wenn sich die Kirche als Erfinder der MenschenRECHTE hinstellt, wenn es (angeblich) um Pflichten geht.
@ Florian: Dann dürften ja die meisten (echt gläubigen) Katholiken nicht mehr wählen, wenn sie Gott/Jesus als rechtmäßigen Herrscher betrachten, weil Monarchie nunmal den Prinzipien unseres Staates widerspricht. Also pass auf, was Du Dir wünschst.
Der Rest (Wahlrecht nur für Familien etc.) widerspricht unserer Verfassung so extrem, dass Du Dich mal fragen solltest, ob Du nicht mal nen Grundkurs in politischer Bildung machen willst.
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#5   HeinrichvonOfterdingen   16:02:41 | Donnerstag, 4. September 2008
Lieber Navon,
Warum haben sich denn dann die Kirchen so massiv gegen jedes einzelne dieser Rechte gestäubt?
… weil der Zugang ein anderer ist. Die Definition der Kirche geht von den Pflichten jedes Menschen aus.
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#4   Florian Geyer   16:02:12 | Donnerstag, 4. September 2008
Navon
allgemeine Wahlrecht für alle Menschen ist eh der größte Unsinn den es gibt.
Es sollten nur Familien, sonstige Leistungsträger, oder solche die einen Kurs in poltischer Bildung nachweisen können wählen dürfen.
Die Meisten sind dafür zu einfältig – Gehen sie mal auf die Strasse und sehen sie sich die Gesichter an…
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#3   für die Kirche   16:00:45 | Donnerstag, 4. September 2008
Mittelalter
Ich glaube mich zu erinnern, daß der Bundespräsident Köhler einmal in einer Rede die Errungenschaft des Mittelalters sehr wohl hervorhob.
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#2   Navon   15:56:52 | Donnerstag, 4. September 2008
und wieder das Märchen…
… die Menschenrechte seien eine christliche Errungenschaft!
Warum haben sich denn dann die Kirchen so massiv gegen jedes einzelne dieser Rechte gestäubt?
Warum gab es Proteste gegen das allgemeine Wahlrecht für alle Menschen, die Schuldbildung für ALLE, Frauen an Universitäten, Frauenwahlrecht etc. etc. etc.?
Und wie war das noch mit der UN-Menschenrechts-Charta?
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#1   JMX   15:39:15 | Donnerstag, 4. September 2008
Von einem Pädagogen
soviel Polemik zu lesen verstimmt mich doch sehr.
Vor allem, wenn diese noch mit Non Sequiturs garniert wird, die diesem:
Heute wird das christliche Fundament der Menschenrechte von der Geschichtswissenschaft geleugnet.
Das ist mit ein Grund, warum in der gegenwärtigen Gesellschaft der Schutz des menschlichen Lebens immer brüchiger wird.
Damit überschätzen sie sowohl die Rolle der Geschichtswissenschaft als auch die des Christentums bei der Entwicklung der Menschenrechte.
Mit ihrem scheinbaren Lieblingsthema „Abtreibung“ hat das so erstmal rein gar nichts zu tun.
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