Kinderschlachtung
Kein Spatzengezwitscher
Schon lange predigt die Kirche in Deutschland Wasser und trinkt Wein. Wenn diese Widersprüche zwischen Theorie und Praxis zu Tage treten, ist das Katzengejammer jeweils groß.
Webseite der Regensburger Domspatzen.
Webseite der Regensburger Domspatzen.
(kreuz.net) Die Regensburger CSU-Bundestagsabgeordnete Maria Eichhorn muß ihren sechzigsten Geburtstag ohne die Regensburger Domspatzen feiern. Die Diözese Regensburg hat ihnen einen Auftritt verboten.

Das berichtete die Webseite ‘Spiegel Online’ gestern.

Grund: Frau Eichhorn wollte zu ihrem sechzigsten Geburtstag auf Geschenke verzichten. Statt dessen bat sie um eine milde Spende für den umstrittenen und gegen den Willen der deutschen Bischöfe gegründeten Verein ‘Donum Vitae’.

‘Donum Vitae’ berät schwangere Mütter und stellt dabei auch Beratungsscheine aus, die mit vollem Wissen des Vereins für die Durchführung von Kindstötungen verwendet werden.

Frau Eichhorn hat sich – will man den Abtreibungsapologeten von ‘Spiegel Online’ glauben – als frühere Vorsitzende der CSU-Frauen-Union „stets um das Leben ungeborener Kinder bemüht“.

Deshalb sei sich auch dem Verein ‘Donum Vitae’ „eng verbunden“ – geht es in ‘Spiegel’-Logik weiter.

Die Abtreibungsapologeten von ‘Spiegel Online’ lassen nichts unversucht, um ‘Donum Vitae’ in den Himmel zu loben.

So wird dem Verein attestiert angeblich „katholisch geprägt“ zu sein. ‘Donum Vitae’ habe auch als erste Hilfsorganisation in Deutschland die Möglichkeit zur anonymen Geburt ermöglicht.

Dabei kann eine Mutter ihr Kind in einer Klinik zur Welt bringen und zur Adoption freigeben, ohne dass sie behördlich erfaßt wird.

Um den Auftritt der Domspatzen bei ihrem Geburtstag zu retten, wollte sie ihren Gästen offenbar den Verein „Mütter in Not“ als alternativen Spendezweck empfehlen.

Es half nicht. Die Domspatzen werden am 21. September bei der Jubiläumsfeier der Politikerin im Musiksaal des Schlosses Alteglofsheim – 15 Kilometer südlich von Regensburg – nicht auftreten.

Dagegen scheint es offenbar kein Problem zu sein, daß Frau Eichhorn sowohl Vorsitzende der ‘Kulturstiftung Regensburger Domspatzen’ als auch bei ‘Donum Vitae’ im Vorstand sitzt.
      
47 Lesermeinungen
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#47   für die Kirche   16:17:30 | Montag, 8. September 2008
Das Recht, eigene Freiheit auszuüben
Jede Frau hat als Bürgerin das Recht, über eigenes Handeln zu entscheiden.
Das bedeutet aber zugleich, daß die Frauen keine Schwangenschaftsberatung brauchen. Als mündige Bürgerin soll sie bereits von dem Biologieunterricht von der Entwicklung des Embryos genügend informiert sein. Wenn sie bereits an der Schule die Verhütung usw. lernt, dann soll man auch gleich solches Wissen an sie vermitteln.
Zum Beispiel kann jeder entscheide, ob er rauchen oder nicht rauchen soll. Eine finanziell vom Staat unterstützte Beratungsstelle gibt dazu eigentlich nicht.
Wenn jemand Beratung will, soll selber bei Privatberatungsfirmen dafür zahlen, wie z.B. man zum Arzt oder Steuerberater geht.
Die gesetzliche Vorschrift, für die gesetzlich nicht erlaubte Abtreibung eine Genehmigung holen zu lassen, die dann diesen gesetzwidrigen Akt legitimiert, ist an sich ein Unding und widersprüchlich.
Entweder erlaubt man gesetzlich die Abtreibung, oder man verbietet sie, das aber dann ohne solches Hintertür-verfahren.
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#46   Sozialkatholisch   22:55:51 | Samstag, 6. September 2008
Tja der Schenk
will wohl zwei Herren dienen, hoffentlich geht das auf Dauer gut!
o.O
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#45   Florian Geyer   22:52:18 | Samstag, 6. September 2008
Welche Praktiken
sind denn so böse und verwerflich ? – Hä ?
das man ihnen verbal mitteilt was sie im Körper tragen?
das man ihnen erklärt wie Leben entsteht?
das man ihnen finanzielle ökonomische Auswege anbietet
das man ihnen am Modell zeit wie das aussieht was sie in sich haben?
keine Vorwürfe
keine Beschimpfungen
sondern Aufklärung/ Mitgefühl/ Information
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#44   freddie schenk   22:48:46 | Samstag, 6. September 2008
@ Florian Geyer
Es würde mir schon reichen, wenn derartige Praktiken eingestellt würden und die Pro-Life-Aktivisten ehrliche Gebetsanliegen an geeigneter Stelle formulieren würden.
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#43   Florian Geyer   22:42:45 | Samstag, 6. September 2008
Sie haben behauptet
den Lebensschützer geht es um Machtausübug uns Sadismus.
Es geht doch wohl vielmehr darum, diese Plattform zu nutzen und die Frauen zu brüskieren, sie öffentlich als erbarmungslose, mordende Kinderschlächterinnen hinzustellen, sie zu erniedrigen, um sich selber (über sie) erheben zu können.
Ihre Worte !
Sie verlange doch nicht ernsthaft dass man auf diese Ungeheuerlichkeit eingeht
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#42   Protestant   22:42:10 | Samstag, 6. September 2008
@Liebelein Flori
…dreimal ein-und ausatmen…dann kräftig schlucken…und alles ist wieder gut…! :-)
Ich sag ja „SüdwesT-Syndrom“…Mensch,werd mal was lockerer, vielleicht mag dich ja sagor irgendwann mal ein Weibchen…und da kannst du vielleicht deine Krankheit heilen…jetzt nicht weinen
Pass mal auf, Du Hornochse! Versuch nicht noch ein weiteres Mal einem dreifachen Familienvater, der glücklich verheiratet ist, zu sagen, was Sache ist…Wenn ich dich so höre, dann ist der Inhalt meiner Gebete eigentlich nur, dass ich hoffe und bete, das du keine Kinder hast!!!Da dir ja Liebe und Toleranz und Verantwortung lauter Fremdwörter, solltests du vielleicht ein Dauerkondom tragen, damit auch ja nichts passiert!Und wenn ich jetzt zehnmal ins Fettnäpfchen getreten bin…sch…egal!!! :-! :-! :-!
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#41   freddie schenk   22:40:18 | Samstag, 6. September 2008
@Florian Geyer
Da hab ich ja wohl ‘nen Volltreffer gelandet! :'( Warum sonst sollten Sie so entgleisend reagieren und mir derartigen Schwachsinn unterstellen?
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#40   Florian Geyer   22:36:04 | Samstag, 6. September 2008
bösartige Unterstellungen und Verleumdungen
kein Lebensschützer brüskiert eine Frau und eschimpft sie als Mörderin. Im gegenteil es handelt sich um Umwissende die nicht wissen was sie eigentlich im Bauch haben.
Sie regen sich ja nur auf weil man zu verhindern sucht dass lut fliesst. Wahrscheinlich geilen Sie sich auf an Abtreibungen
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#39   Protestant   22:32:44 | Samstag, 6. September 2008
@florian
unterstellen sie den leuten dort sie wollen sadismus ausleben.
Die sind doch um keinen DEut besser, als die, die sie anklagen!
Am besten,Flori, du gehst auch schlafen und bereitest dich geistig und moralisch auf deine tridentinische Messe morgen früh vor… oder musst du als Härtefall morgen sogar zweimal gehen… O:) >:)
Maach ett joot, ett woor esu schön, wie de nett doo woorst…
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#38   freddie schenk   22:31:05 | Samstag, 6. September 2008
@ Florian Geyer
Schwachsinn? Gucken Sie sich doch einfach nur mal die Pamphlete und Traktate zum Thema auf dieser Website an. All die selbstgerechten Machwerke über vermeintliche Kinderschlächter und die Agitation über den sog. „Babycaust“. So krank kann meine Phantasie gar nicht sein!!!
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#37   Florian Geyer   22:27:07 | Samstag, 6. September 2008
schenk
Es geht doch wohl vielmehr darum, diese Plattform zu nutzen und die Frauen zu brüskieren, sie öffentlich als erbarmungslose, mordende Kinderschlächterinnen hinzustellen, sie zu erniedrigen, um sich selber (über sie) erheben zu können.
so ein schwachsinn
haben sie eine kranke phantasie.
unterstellen sie den leuten dort sie wollen sadismus ausleben.
unglaublich
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#36   freddie schenk   22:25:21 | Samstag, 6. September 2008
@ Florian Geyer
Sicher kann das Gebet Veränderung bewirken. Ich bezweifle aber, dass es bei dieser Art öffentlichen Gebetes vor Kliniken darum geht. Es geht doch wohl vielmehr darum, diese Plattform zu nutzen und die Frauen zu brüskieren, sie öffentlich als erbarmungslose, mordende Kinderschlächterinnen hinzustellen, sie zu erniedrigen, um sich selber (über sie) erheben zu können.
Ich halte diesen Weg für den Falschenm, weil ich glaube, dass abtreibende Frauen in den seltesten Fällen herzlose Monster sind, sondern Menschen, die sich in einer (subjektiven) Notlage befinden.
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#35   Amanda   22:21:44 | Samstag, 6. September 2008
@Florian
Kennen Sie die DVD „Maria und ihre Kinder“? Unbedingt sehenswert!
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#34   Gotthard   22:17:29 | Samstag, 6. September 2008
noch einmal die Frage
in welchen Ländern gibt es vor einer möglichen Abtreibung eine „Zwangsberatung“?
es ist schon interessant, dass auf diese einfache Frage keinerlei Antwort von den sog. Lebensschützern kommt.
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#33   Amanda   22:10:22 | Samstag, 6. September 2008
@joberens
Matthäus 18, 10!
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#32   Florian Geyer   22:09:45 | Samstag, 6. September 2008
Warum
sollte es kein Leben retten vor Abtreibungsklinien zu beten. Durch gebet kann ein Sinneswandel der Probandin erzeugt werden.
Die Menschen die vor Kliniken mit den Betroffenen sprechen haben schon viel Leben gerettet.
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#31   joberens   22:07:08 | Samstag, 6. September 2008
Protestant
Du sagst, daß es immer Abtreibungen gegeben hat. Das stimmt und auch schon zu Jesu Zeiten hat es sie mit Sicherheit gegeben. Vielleicht sollte maN da auch einmal bedenken, daß er offenbar keine Probleme damit hatte, denn sonst hätte er sicherlich etwas dazu gesagt, was nicht der Fall ist. Hatte er vielleicht mehr Verständnis für Frauen in einer ausweglosen Situation als unsere Amtskirche? Aus Jux und Dollerei wird ohnehin keine normale Frau abtreiben.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#30   Protestant   22:06:07 | Samstag, 6. September 2008
@freddie
Sie rethorisch theoretisch zu bekämpfen und zu schwadronieren ist sicher heroisch und vor Abtreibungskliniken zu beten macht vielleicht auch ein gutes gefühl. Aber: rettet es Leben?[kursiv]
NNNNEEEEIIIINNNN!!!!
Und…Danke,das mich jetzt hier der nächste adelt…
Gut, dass es so Aufrechte wie uns beiden gibt[kursiv] :)3 :(3
Das wäre vor ca. einem Jahr noch völlig undenkbar gewesen! Man kann was bewegen und steter Tropfen höhlt den Stein… :-]
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#29   freddie schenk   22:00:00 | Samstag, 6. September 2008
@Protestant
Wissen Sie, was mich ankotzt? Dass die Pro Lifer stets proklamieren, dass nur sie das Recht auf Leben hochhalten, während alle anderen nur „vom Teufel besessene Kinderschlächter“ seien. Allein die Wortwahl ist zum :-!
Gut, dass es so Aufrechte wie uns beiden gibt (jetzt rauchts bei Sozialkatholisch wieder, weil ich ja so ein toller Typ bin :-$ ).
Aber im Ernst: Was bringts, um jeden Preis Recht zu haben? Es stimmt ja, dass Abtreibungen Sünde sind. Natürlich. Sie rethorisch theoretisch zu bekämpfen und zu schwadronieren ist sicher heroisch und vor Abtreibungskliniken zu beten macht vielleicht auch ein gutes gefühl. Aber: rettet es Leben?
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#28   HeinrichvonOfterdingen   21:55:11 | Samstag, 6. September 2008
Lieber Protestant,
unschuldige Frauen weniger, die waren ja dabei ihre Kinder zu ermorden.
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#27   Protestant   21:49:53 | Samstag, 6. September 2008
@freddie
Es hat immer Abtreibungen gegeben. Und es wird sie immer geben. Der Gesetzgeber versucht, wenigstens den engelmachern das Handwerk zu legen, Frauen nicht in die illegalität abzudrängen. Aber Abtreibungen bleiben, so oder so, ein Armutszeugnis der Menschheit.
Das kann ich uneingeschränkt unterschreiben! :-]
Ich möchte nicht wissen, wie viele illegale Abtreibungen bei Engelmachern es in den ersten 19 1/2 Jahrhunderten gegeben hat (wo es halt noch keine Verhütungsmittel gab, die die rkk ja auch verbietet), und wieviele unschuldige Kinder und Frauen dabei ihr Leben verloren haben! :'(
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#26   freddie schenk   21:47:04 | Samstag, 6. September 2008
@Protestant
Ja, wichtig ist Donum Vitae. Dennoch ist diese Organisation „nur“ das kleinere Übel. Grundsätzlich stimme ich nämlich zu, dass Frauen die von Ihnen benannte Entscheidungsfreiheit eben nicht haben. Sie wird ihnen vom Gesetz zuerkannt. Dafür gibt es Gründe. Nachvollziehbare. Sicher. Trotzdem wird ein Menschenleben ausgelöscht. Unwiderbringlich tod!
Der 218er ist deshalb aus meiner Sicht ein schlechter Kompromiss. Aber, und das macht ihn, grundsätzlich jedenfalls, notwendig, an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientiert. Es hat immer Abtreibungen gegeben. Und es wird sie immer geben. Der Gesetzgeber versucht, wenigstens den engelmachern das Handwerk zu legen, Frauen nicht in die illegalität abzudrängen. Aber Abtreibungen bleiben, so oder so, ein Armutszeugnis der Menschheit.
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#25   Protestant   21:36:28 | Samstag, 6. September 2008
@freddie
Wenn nur eine nach einer solchen Beratung von ihrem Vorsatz ablässt und nicht abtreibt, wer hat dann Lebensschutz betrieben?
Genau das ist der Punkt! Deswegen erachte ich Organisationen wie Donum vitae als außerordentlich wichtig und segensbringend, da hier zweifelsfrei für das Leben beraten wird, den betroffenen Frauen aber letztendlich die Entscheidung bleibt- eben auch für das Leben!
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#24   freddie schenk   21:31:37 | Samstag, 6. September 2008
Henne oder Ei
Im Bistum Fulda gibts keinen Beratungsschein. Ergo kommen nur die Frauen in die Beratung, die Hilfe und Unterstützung suchen und eben nicht abtreiben wollen. Die anderen gehen direkt zu Pro Familia und holen sich problemlos den Schein.
Donum Vitae hat die Option, den Schein auszustellen. Ja. Und deswegen kommen auch Frauen, die abtreiben wollen, in die Beratung. Wenn nur eine nach einer solchen Beratung von ihrem Vorsatz ablässt und nicht abtreibt, wer hat dann Lebensschutz betrieben?
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#23   Protestant   21:15:18 | Samstag, 6. September 2008
Das macht mir die CSU…
…doch gleich wieder sympathischer!
Auf der anderen Seite…beim derzietigen Regensburger Bischof :-( :-[ :'( wundert mich überhaupt nichts mehr!
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#22   joberens   21:10:00 | Samstag, 6. September 2008
bonifatius
Nochmals Donum vitae tut alles um Schwangerschaftsabbrüche zu verhindern, weil der Papst es seinen Bischöfen verboten hat in die ganz legale, geseztliche Schwangerschaftsunterbrechung beratend und hinweisend einzugreifen und so durch ihre Beratung Abbrüche zu verhindern. So macht man sich jetzt amtskirchlich für jeden Abbruch verantwortlich, den man durch eine gesetzlich vorgeschriebene Beratung hätte verhindern können.
Das Gesetz ist gut, in Ordnung, bedarf auch keiner Ergänzug und auch keiner Änderung.
Amtskirchlich handelt man da verantwortungslos und es ist gut und christlich, das donum vitae da eingesprungen ist, wo man amtskirchlich versagt hat.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#21   Sozialkatholisch   21:04:42 | Samstag, 6. September 2008
Ich kann es nicht verstehen
das Katholiken einen Schein ausstellen der einem Menschen die Lebensberechtigung entzieht!
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#20   Gotthard   21:00:36 | Samstag, 6. September 2008
@Bonifatius
…und wenn das nicht gelingt, gibt D o n u m m o r t i s das Kind der Abschlachtung preis. Das Unverschämte ist die Tatsache, daß nicht die Bischöfe die Tötungslizenz unterschreiben müssen, sondern das Personal von donum mortis.
WAS würdest DU denn machen?
WAS machst DU denn?
Ich bitte einmal um ganz konkrete Angaben über DEINEN Kampf gegen die Abtreibung…
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#19   bonifatius   20:55:11 | Samstag, 6. September 2008
joberenz: das Problem
„Donum vitae versucht Frauen von ihrem vorhaben der Schwangerschaftsunterbrechung abzubringen“ Zitat Ende
…und wenn das nicht gelingt, gibt D o n u m m o r t i s das Kind der Abschlachtung preis. Das Unverschämte ist die Tatsache, daß nicht die Bischöfe die Tötungslizenz unterschreiben müssen, sondern das Personal von donum mortis.
Übrigens ist in dem ehemaligen katholischen Bayern gerade die sog. christliche soziale Union (CSU) es gewesen, die sich ein Mahnwort des damaligen Kardinals Ratzinger verbeten hatte. Die bayerischen Bischöfe hätten damals unisono ihren Amtsbruder unterstützen müssen. Aber wie eine Hure verbandelten sie sich mit der Politik, dem Zeitgeist. Ist ja auch sehr schmeichelhaft in der veröffentlichten Meinung Streicheleinheiten zu bekommen statt verdeckt oder offen Ablehnung und Hass zu spüren.
Vermute, daß der ewige Richter Seine Apostelnachfolger in der der Nazizeit, die sicherlich auch Schuld auf sich geladen hatten, nicht so streng zur Verantwortung ziehen wird, als die der Lehmannkirche.
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#18   joberens   19:11:53 | Samstag, 6. September 2008
Das Problem
Wenn Bischof Müller dadurch eine Befriedigung erfährt, sollte er seine Sängerknaben doch behalten.
Das ganze Problem scheint darin zu bestehen, daß Donum Vitae die Herren der Amtskirche, was Christlichkeit und wirkliche Rettung von ungeborenen Leben angeht, doch einwandfrei beschämt.
Donum vitae versucht Frauen von ihrem vorhaben der Schwangerschaftsunterbrechung abzubringen. Unseren Bischöfen und der Amtskirche ist das offenbar ziemlich egal, denn sie haben sich ja auf Drängen des Papstes aus der Beratung zurück gezogen und sind so für Jeden Schwangerschaftsabbruch, der durch ihr Mitwirken in der Schwangerenkonfliktberatung hätte verhindert werden können, nun einwandfrei verantwortlich.
Also nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#17   Elijahu †   17:02:14 | Samstag, 6. September 2008
Vollkommen egal
wodurch die gegenwärtige politische Ordnung ersetzt wird. Ein neuer Anfang ist eine neue Chance. Im gegenwärtigen System sind die Verhältnisse so hoffnsungslos festgefahren dass keine Hoffnung auf Besserung mehr besteht.
So etwas nennt man in der katholischen Theologie Bussunfertigkeit, ein Sinneszustand der Menschen und ganze Gesellschaften ins Verderben führte (siehe Pharao von Ägypten zur Zeit Mose, oder die Juden vor dem Exil).
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#16   Sozialkatholisch   16:50:20 | Samstag, 6. September 2008
@ Monkey
Das ist Gottesanstatt!
@ Ludwich
einmal wird sogar der König des Weltalls kommen!
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#15   sportgayfan   16:24:13 | Samstag, 6. September 2008
Das soll
wohl eher ein Gottesstat werden
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#14   Ludwig   16:17:09 | Samstag, 6. September 2008
donum vitae
Träumt weiter Jungs und Mädels von eurem 4. Reich und eurem König oder Kaiser der da kommen soll.
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#13   HeinrichvonOfterdingen   16:02:48 | Samstag, 6. September 2008
In der Tat sieht es leider nicht so aus,
als wäre die bestehende Ordnung zu einem moralischen Neuanfang fähig. Zu verfahren erscheint die Situation. Aller Erfahrung nach ist ein wirklicher Neuanfang erst nach Kriegen, Revolutionen und Hungersnöten möglich. Daran basteln die herrschenden politischen Cliquen leider. Offensichtlich ist 2008 die Stunde der Zündler. Und der liebe Gott hat, von der herrschenden Meinung bagatellisiert und verfehmt, auch ein gewichtiges Wort mitzureden.
Oremus!
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#12   Florian Geyer   15:49:30 | Samstag, 6. September 2008
Und nacher, Sportgayfan
sind wir dran.
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#11   HeinrichvonOfterdingen   15:45:28 | Samstag, 6. September 2008
Lieber sportgayfan,
Und wie soll der neuanfang deiner Meinung nach aussehen?
… bawarten und beten. Die Hauptarbeit erledigt die herrschende politische Clique.
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#10   sportgayfan   15:40:26 | Samstag, 6. September 2008
@Elijahu
Und wie soll der neuanfang deiner Meinung nach aussehen?
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#9   Elijahu †   15:35:56 | Samstag, 6. September 2008
Abtreibung ist Mord
Wie kann man nur so egozentrisch verblendet sein zu glauben, wer Abtreibungen fördert helfe Frauen in Not. Diese gottverdammten Politikteufel.
Keine einzige Partei ist für Christen mehr wählbar, also müssen wir halt so wählen dass das politische System zerstört wird und ein Neuanfang möglich wird.
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#8   Ludwig   14:49:08 | Samstag, 6. September 2008
Donum vitae
Römische Beratung = Bezeichnung für den Betreiber das römische Patriachart
Die Kirche ist reich genung dass sie diesen Beratungsflop aus eigener Tasche zahlt. Nicht jeden Unsinn kann und muss der Steuerzahler bezahlen.
Es ist aber der Gipfel der Heuchelei was hier die römische Kirche macht. Sie will gar nicht die Frauen erreichen die einen Abbruch planen.
Ich war immer der Meinung, dass das Ungeborene ein Mensch ist, irre ich mich da? Wenn nein dann trifft der Thalmut zu.
Wenn Berija und oder Himmler oder wer noch auch nur einen Menschen gerettet haben so wird dieser Fürbitte bei Gott einlegen. Gott wird zu keiner Bitte um Rettung nein sagen. Oder hat Gott ein Herz aus Eisen? Oder ist er so selbstgerecht wie manche auf Erden. Ich will ja keine Namen nennen.
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#7   Gotthard   13:17:18 | Samstag, 6. September 2008
Frage
in welchen Ländern gibt es vor einer möglichen Abtreibung eine „Zwangsberatung“?
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#6   Romulus   13:14:19 | Samstag, 6. September 2008
@Ludwig, Mach dich erst mal schlau
Sorry, Ludwig, vielleicht solltest du lernen, dich klar und deutlich auszudrücken bevor du anderen Heuchelei und Scheinheiligkeit unterstellst.
1. Es war gar keine Lücke entstanden. Die Beratung fand nach wie vor statt, nur gab es eben keine staatlichen TÖTUNGSLIZENZEN aus katholischer Hand mehr. Und weil es die nicht mehr gab, gab der Staat den Beratungsstellen kein Geld mehr. D.h. die Bischöfe blieben auf den Kosten sitzen und müssen seitdem die katholische Beratung aus eigener diözesaner Kasse bezahlen. Das stinkt ihnen bis heute.
2. „Ergebnisoffen“ ist der Südenfall von Donum Vitae. Letztendlich ist es bei einer Abtreibung dann doch aktive Mitarbeit am Übel und aus dem Donum vitae wird ein Donum mortis.
3. Dein Talmud-Wort ist hier völlig fehl am Platze. Im talmudischen Sinn, sind ungeborene Menschen keine Lebenden.
4. Wo finde ich eine RÖMISCHE Beratungsstelle?
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#5   HeinrichvonOfterdingen   13:04:14 | Samstag, 6. September 2008
Ludwig wieder mal voll daneben,
Wieviele Leben hat aber die römische Beratungsstelle gerettet?
… welche römische Beratungsstelle meinen Sie denn. Und wenn Heydrich oder Berija ein Leben gerettet haben, meinen Sie nicht, dass das durch ihre sonstigen Taten entwertet wird? Nun donum vitae stellt „Beratungsscheine“ aus, die eine Lizenz zum Töten sind.
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#4   Ludwig   12:22:15 | Samstag, 6. September 2008
Donum vitae
Als gewisse scheinheilige und vor allem heuchlerische „Gläubige“ durchgesetzt haben dass sich die römische Kirche auf Befehl von JPII aus der Schwangerenberatung zurück zog war eine grosse Lücke in der Beratung entstanden. Die römischen Heuchler haben natürlich auch eine Beratungsstelle eröffnet die aber weder Fleisch noch Fisch war und ist.
Frauen die nicht die Schwangerschaft abbrechen wollen können natürlich zu dieser Gesellschaft gehen. Frauen die abbrechnen wollen werden aber nie hingehen.
Donum vitae berät „Ergebnisoffen“ d.h. durch diese Beratung wäre auch ein Schwangerschaftsabbruch möglich. Die Beraterinnen versuchen aber mit allen Mittel das ungeborene Leben zu retten. Sie erreichen vorallem die Frauen die abbrechen wollen oder meinen zu müssen.
Wieviele Leben haben die Frauen schon gerettet. Nur Gott weis es. Wie es im Thalmut steht: Wer ein Leben retten rettet die Welt
Wieviele Leben hat aber die römische Beratungsstelle gerettet?
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#3   adlimina   11:12:04 | Samstag, 6. September 2008
Deutsch-katholisch
Es ist so, wie hier gemutmaßt; viele wissen das.
Mir sind Bischöfe bekannt, die im vertrauten Gespräch ihre „klammheimliche Bewunderung“ und verdeckte Unterstützung bekunden, auch im SKF wird das so gesehen und gehandhabt.
So sieht’s aus.
:-|
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#2   Jowaho13   10:10:30 | Samstag, 6. September 2008
Ausschließen
Wenn Frau Eichhorn nicht als Vorsitzende der „Kulturstiftung Regensburger Domapatzen“ abgesetzt wird und weiter sogar aus diesr Stiftung ausgeschlossen wird, ist das Verhalten der Kirche wiedereinmal,
blamabel und Schlimm, weil Konsquent Inkonsequent.
Jowaho13
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#1   Romulus   10:06:39 | Samstag, 6. September 2008
Klammheimliche Bewunderung?
gegen den Willen der deutschen Bischöfe gegründeten Verein ‘Donum Vitae’
Formal sicherlich gegen den Willen der Bischöfe, aber inhaltlich bin ich mir da nicht so sicher. Viele katholische Verantwortungsträger der Politik wurden doch durch den Katzenjammer ihre Bischöfe indirekt dazu ermutigt, dieses Domun vitae durchzuboxen. Der Tenor war doch damals: Wir als Bischöfe können uns nicht öffentlicht gegen den Papst stellen, aber wenn ihr als katholische Laien selbständig etwas gründet, dann kann der Papst gar nichts machen. Klammheimlich wird Donum vitae bewundert und mancher deutsche Bischof würde sie gern auch öffentlich unterstützen. ^-^
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