Interview aus dem Jahr 1988 mit dem kürzlich verstorbenen Gründer der mächtigen italienischen Laienbewegung „Comunione e Liberazione“, Don Luigi Giussani.
Freitag, 11. März 2005 17:42
Brandenburgis: Masonist
Ich schließe mich Dolfuß an und beschuldige Montini der bewußten Kirchenzerstörung, die er konsequent
und akribisch während seines gesamten Pontifikates betrieb und in Gang setzte.
Sein niederträchtiger Charakter ist offenbar. Man lese nur das Gedächtnisprotokoll seines Gesprächs mit EB Lefebvre und erkenne, daß das Ziel dieses Papstes die Zerstörung der Kirche war. Daas dürfte auch auf den jetzigen zutreffen, übrigens …
Sein niederträchtiger Charakter ist offenbar. Man lese nur das Gedächtnisprotokoll seines Gesprächs mit EB Lefebvre und erkenne, daß das Ziel dieses Papstes die Zerstörung der Kirche war. Daas dürfte auch auf den jetzigen zutreffen, übrigens …
Dienstag, 8. März 2005 18:17
Frodo: nicht anklagen, retten
Mir scheinen viel interessanter die Antworten über den Ausweg aus der Krise:
Nicht so sehr die eine oder die andere Interpretation, sondern viel mehr
– die Proklamierung des Dogmas ohne Zusätze,
– die Gegenwart der Kirche als „Etnische Einheit eigener Natur“ und
-der Rückkehr zum Glauben an das Übernatürliche, dem entscheidenden Faktor im Leben der Kirche.
Gerade heute reden alle darüber, was die Kirche werden soll. Das reicht nicht. Die Kirche beinhaltet schon, jetzt und hier!, eine des Menschlichen vollendendende Gegenwart, die nie enden kann.
Wie Pèguy schrieb: Jesus klagte die Welt nicht an. Er rettete die Welt.
Wo findet jemand heute Spuren davon? Ich bitte um Erkündigung.
Nicht so sehr die eine oder die andere Interpretation, sondern viel mehr
– die Proklamierung des Dogmas ohne Zusätze,
– die Gegenwart der Kirche als „Etnische Einheit eigener Natur“ und
-der Rückkehr zum Glauben an das Übernatürliche, dem entscheidenden Faktor im Leben der Kirche.
Gerade heute reden alle darüber, was die Kirche werden soll. Das reicht nicht. Die Kirche beinhaltet schon, jetzt und hier!, eine des Menschlichen vollendendende Gegenwart, die nie enden kann.
Wie Pèguy schrieb: Jesus klagte die Welt nicht an. Er rettete die Welt.
Wo findet jemand heute Spuren davon? Ich bitte um Erkündigung.
Montag, 7. März 2005 21:34
Dolfus: Ein mysteriöser Papst
Was Paul VI. nun wirklich wollte, ist wirklich schwierig zu ergründen. Er wirkt ehrlich und tatsächlich
besorgt um das Wohl der Kirche.
Trotzdem war er sichtlich überfordert, und in wesentlichen Dingen tatsächlich auf dem Holzweg, um es deutlich zu sagen, weil er sich gegen die Päpste der Vergangenheit stellte – besonders in seinem irrwitzigen Kampf gegen die Messe des hl. Pius V.
Ansonsten muß dieser Hl. Vater tatsächlich mit einer sagenhaften Blindheit geschlagen gewesen sein, um die Logen so fleißig werken zu lassen, von der Abschaffung des Antimodernisteneides ganz zu schweigen.
Paul machte sich die Jahre hinweg zu einem Vorkämpfer gegen die Rechtgläubigen in der Kirche und zu einem Schutzherrn der Modernisten und Freimaurer. Der Ausschluß der +80-Cardinäle von der Wahl seines Nachfolgers diente ja genau diesem Ziel.
Das alles soll Paul VI. wirklich nicht durchschaut haben? Es scheint so, wenn man an die Zeugnisse seiner Rechtgläubigkeit denkt, die berühmten Verweise auf den Teufel, Humanae vitae etc.
Die ehrliche Verzweiflung über das Kirchendesaster, aber das Fortschreiten auf seinen Holzwegen machen sein Pontifikat wohl tatsächlich zur größten Katastrophe der Kirchengeschichte und Paul der wohl tatsächlich viele heiligmäßige Tugenden besaß gleichzeitig zu einem der größten Mysterien in der Kirchengeschichte.
Fast sieht es so aus, als hätte Gott Seinem Stellvertreter wesentliche Gnaden vorenthalten, um die Kirche und die Menschen zu geißeln.
Inwiefern Paul VI. für Millionen irregeleitete Seelen persönlich Rechenschaft ablegen muß, das weiß auch nur Gott alleine.
Das veröffentlichte Interview ist stellenweise ein bißchen seltsam, von der Geschichte mit dem Allerheiligsten an den Gardisten, bis zum begeisterten Urteil über Paul VI.
Ansonsten erscheint das Wojtyla-Pontifikat in vielem tatsächlich als eine Verlängerung des Montini-Pontifikates, die Kirche ist in einem noch schrecklicheren Zustand als 1978.
Und das macht auch Johannes Paul II. recht mysteriös. Wieder so viele heiligmäßige Tugenden in der Person Seiner Heiligkeit, bei gleichzeitigen unglaublicher Vorkommnisse unter seiner Führung, besonders in seinem extremen Ökumenismus.
Trotzdem war er sichtlich überfordert, und in wesentlichen Dingen tatsächlich auf dem Holzweg, um es deutlich zu sagen, weil er sich gegen die Päpste der Vergangenheit stellte – besonders in seinem irrwitzigen Kampf gegen die Messe des hl. Pius V.
Ansonsten muß dieser Hl. Vater tatsächlich mit einer sagenhaften Blindheit geschlagen gewesen sein, um die Logen so fleißig werken zu lassen, von der Abschaffung des Antimodernisteneides ganz zu schweigen.
Paul machte sich die Jahre hinweg zu einem Vorkämpfer gegen die Rechtgläubigen in der Kirche und zu einem Schutzherrn der Modernisten und Freimaurer. Der Ausschluß der +80-Cardinäle von der Wahl seines Nachfolgers diente ja genau diesem Ziel.
Das alles soll Paul VI. wirklich nicht durchschaut haben? Es scheint so, wenn man an die Zeugnisse seiner Rechtgläubigkeit denkt, die berühmten Verweise auf den Teufel, Humanae vitae etc.
Die ehrliche Verzweiflung über das Kirchendesaster, aber das Fortschreiten auf seinen Holzwegen machen sein Pontifikat wohl tatsächlich zur größten Katastrophe der Kirchengeschichte und Paul der wohl tatsächlich viele heiligmäßige Tugenden besaß gleichzeitig zu einem der größten Mysterien in der Kirchengeschichte.
Fast sieht es so aus, als hätte Gott Seinem Stellvertreter wesentliche Gnaden vorenthalten, um die Kirche und die Menschen zu geißeln.
Inwiefern Paul VI. für Millionen irregeleitete Seelen persönlich Rechenschaft ablegen muß, das weiß auch nur Gott alleine.
Das veröffentlichte Interview ist stellenweise ein bißchen seltsam, von der Geschichte mit dem Allerheiligsten an den Gardisten, bis zum begeisterten Urteil über Paul VI.
Ansonsten erscheint das Wojtyla-Pontifikat in vielem tatsächlich als eine Verlängerung des Montini-Pontifikates, die Kirche ist in einem noch schrecklicheren Zustand als 1978.
Und das macht auch Johannes Paul II. recht mysteriös. Wieder so viele heiligmäßige Tugenden in der Person Seiner Heiligkeit, bei gleichzeitigen unglaublicher Vorkommnisse unter seiner Führung, besonders in seinem extremen Ökumenismus.
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