Bisher haben es die Menschen ohne Aufklärungsunterricht fertiggebracht, Kinder zu zeugen. Im Zeitalter der Sexualerziehung können sie keine normalen Beziehungen mehr führen.
(kreuz.net) Es gibt keinen Bedarf für Sexualaufklärung. Das erklärte der kanadische Psychiater Dr.
Philip Ney kürzlich in einem Kommentar für die kanadische Lebensrechtsseite ‘LifeSiteNews’.
Der pensionierte
Psychiater hat an fünf Universitäten in Kanada, Hong Kong und Neuseeland unterrichtet und eine psychiatrische
Praxis für Kinder und Erwachsene geführt.
Einleitend bemerkt er, daß es in früheren Jahrhunderten
keine Aufklärung gegeben habe und trotzdem Kinder gezeugt worden sind.
Die heute praktizierte sexuelle
Aufklärung verhindere die Beziehungsfähigkeit. Die jungen Leute würden durch die Sexualerziehung ihrer
natürlichen Entwicklung beraubt.
Ney warnt, daß die Betonung von sexuellen Praktiken die Kommunikation
und die zwischenmenschliche Intimität in den Hintergrund drängt.
Ferner führe die Sexualaufklärung
zu fleischlicher Zügellosigkeit und mit den damit verbundenen Problemen. Als Beispiele nennt Ney die
massive Zunahme von Kinderabtreibungen und Geschlechtskrankheiten.
Eine gute Schulbildung locke die Schüler
grundsätzlich, das Gelernte auszuprobieren und darüber mehr zu erfahren.
Die Sexualaufklärung sei
vielleicht eine „gute Erziehung“ – aber sie führe zu den falschen Ergebnissen – so Ney.
Je früher der
Aufklärungsunterricht beginne, umso schneller würden Kinder mit Unzuchtspraktiken beginnen: „Der Aufklärungsunterricht
ist die Erzeugung von sexueller Lust.“
Ney stellt nüchtern fest, daß der Sexualunterricht zur Vermeidung
von Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaften gescheitert ist. Dasselbe gelte für die Vorstellung
des sogenannten „safe sex“, wo der Geschlechtsakt durch einen Plastikschlauch hindurch vollzogen werden
soll.
Die Aufklärung reizt – so Ney – die Jugendlichen, es einmal – auch ohne Plastik – auszuprobieren.
Die Verwendung von Plastikschläuchen vermittle den falschen Eindruck von Sicherheit. Laut Ney bieten
auch die effektivsten Schläuche beim tödlichen HI-Virus nur einen Schutz von 87 Prozent.
Als Motor
der sexuellen Aufklärung sieht Ney die Sex-Industrie. Mit aufreizender Mode, Kondomen und Verhütungsmitteln
würden Milliarden umgesetzt.
Abschließend bemängelt Ney, daß der Aufklärungsunterricht die Schönheit
und das Wagnis von Beziehungen nicht lehrt.
Außerdem belegten Studien, daß vermehrte Unzucht vor der
Ehe zu vermehrtem Ehebruch führt.
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133 Lesermeinungen
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#135 Dr. Koch † 22:07:07 | Freitag, 12. September 2008
Hallo aleph!!!!!!!!!!!! Isch find des absolud geil, dasse von dir jetzt aach was entdfernt hawwe!!! Willkomme
im Klub!!! Isch dsoll disch übrichesn ganznherzlisch vom suscipiat grieße! Isch hadde heud mit dem mail-Kontakt.
Er iss jetzt grad im Exerzitienhaus in Minsterschwarzach unn saoll dort in sich gehe. Er had mir awwer
gesacht, dass er middlerweile soweit iss, dass er sich absolut keiner Schuld bewussd iss! Herzlische Grieße
von ihm an alle in der ganzen Bande hier! und für den 2000, stifdet er enn Ehrenpreis, had er gesacht!
Unn isch werd den in der Staatskanzlei iwwerreische, sofern bis dordhie ned die siess Andrea drin sitzt!
Die hawwese heut ja verarscht, haste des midgekrischt? www.bild.de/…n-muente-anrufs.html
#130 freddie schenk 10:57:13 | Freitag, 12. September 2008
Dankeeeeee Lieber Protestant, da haben Sie aber was in den falschen Hals bekommen: ich reduziere die
Ehe keineswegs auf „Sex“. Als Vater von zwei kleinen Kindern weiß ich zu gut aus eigener Erfahrung, dass
Sex zur Nebensache wird, wenn der Nachwuchs quängelt und seine 24-Stunden-rund-um-die-Uhr-Betreuung einfordert!
(Scherz) Im Ernst: Sex ist toll (kann toll sein. Leider gibt es Menschen, meist Frauen, die da durchaus
andere Erfahrungen machen). Ich bin aber sicher konform mit Ihnen, dass Sex (heute) oft überbewertet
wird. Zumal das reale Sexualleben der meisten ja mit dem in manchen Medien und Filmchen erzeugten Bild
der immer willigen und potenten Lüstlinge kaum übereinstimmt. Letztlich dürfte jede(r) erfahren, dass
wirklich gelebte Sexualität weit mehr als vordergründige egomane Lustbefriedigung ist. Der wirklich
befriedigende Geschlechtsakt ist körperlicher Ausdruck tiefer Liebe und Zuneigung für den anderen. Wer
diese Zweisamkeit so erfährt, für den ist es selbstverständlich nicht in fremde Betten zu huschen,
weil er das gar nicht könnte oder wollte und nicht, weil das irgendein Kirchengesetz vorschreibt! Aber
wie gesagt: Das sehen nicht alle so und manche werden, auch wenn sie es so sehen, trotzdem mal schwach.
#126 freddie schenk 10:39:52 | Freitag, 12. September 2008
@Andreas_Rau Nein, die Institution Ehe allein schützt Sie (mich auch) nicht, verlassen zu werden. Da
haben Sie natürlich Recht. Den Persilschein gibts nicht, nirgendwo! Ich hab ja schonmal ausgeführt,
dass die Ehe sich gerade in den letzten Jahrzehnten von einer Versorgungsgemeinschaft zu einer Liebesgemeinschaft
verändert hat. Basis der Ehe ist heute „Liebe“ und die unterliegt Wandlungen. Eine Ehe ein Leben lang
zu leben, bedarf deshalb besonderer Stärke und Liebe der Ehepartner. Umso beachtenswerter, wenns gelingt.
Und umso wichtiger, dass sich prüfe, wer sich ewig bindet! Scheitern kanns trotzdem. Aber wichtig ist
der Vorsatz, die ernste Absicht und das ehrliche Anliegen, dem Partner/die Partnerin lebenslang treu zu
sein. Eine Herausforderung!
#125 Andreas_Rau 08:52:05 | Freitag, 12. September 2008
Das Problem @freddie ist, dass eine Ehe mich nicht davor schützt, verlassen zu werden. Ich will jetzt
nicht der Untreue das Wort reden. Meine eigene Erfahrung lehrt mich, dass man sich immer und überall
verlieben kann – auch ohne Sex mit einem anderen. Und das alleine stellt schon einiges in Frage und kann
zu Verlassen Führen. Öfter als man denkt. Ehe hat für mich eine andere Bedeutung, die ich nicht in
Worte fassen kann. Aber mehr als eine Hoffnung und der feste Vorsatz und das Versprechen (gegenseitige)
auf all das ist es nicht. Wenn auch eines der schönsten und (hoffentllich) für immer.
#124 joberens 23:32:43 | Donnerstag, 11. September 2008
Sexualaufklärung in den Schulen Sexualaufklärung in den Schulen ist schon sehr wichtig und sollte auch
um jeden Preis fortgesetzt werden. Die jungen Menschen sollten dort zu einem ganz normalen Umgang mit
der Sexualität erzogen werden und der Geruch von etwas Schlechtem oder gar Sündigem sollte da eher zerstreut
werden. Normal gelebte Sexualität ist etwas Wunderschönes und eine Bereicherung des ganz normalen Lebens
und kann und soll auch nicht auf die Ehe allein beschränkt werden. Amtskirchlich kann man dazu stehen
wir man will. Die Jugend sollte jedenfalls frei und unabhängig von irgendwelchen religiösen Vorurteilen
über das Schöne der normal gelebten Sexualität, aber auch über eventuelle Geschlechtskrankheiten und
auch, und nicht zuletzt, über die Praktiken der Empfängnisverhütung aufgeklärt werden. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
#122 Protestant 19:59:41 | Donnerstag, 11. September 2008
Lieber freddy Ich weiß aber, dass andere Menschen ein anderes Verständnis haben. Katholisch finde ich,
mein Verständnis a) zu leben und es b) anderen mitzuteilen und sie appellativ aufzufordern, es, weil
es vernünftig und (nach meinem Verständnis) auch richtig ist, auch so zu tun. Wer das dann auch tut –
toll! Wer nicht, den werde ich nicht zwangsbekehren. Das ist eine sehr schöne Aussage, die leider für
manch andere Forumsteilnehmer so nicht tragbar wäre (ich meine das mit dem Bekehren und der Aussage,
das andere manche Dinge anders sehen). Auch ich teile Ihre Aussage nicht vollständig! Inhaltlich gehen
wir zwar in mancher Beschreibung durchaus konform, aber der Schluss bedeutet mir eine zu einseitige Zuspitzung
Ehe auf das „Eine“! Sexualität gehört für mich als ein wesentlicher Bestandteil zu einer Beziehung,
aber ich heirate doch nicht nur, um dann endlich Sex zu haben;dies wäre m.E. eine absolute „Stutzung“
der Ehe auf eben das“Eine“! Was ich ganz klar sage ist-das sehen wir beide sicher genauso- in der Ehe
ist sexuelle Treue ein unabdingbares Muß!Dies hat dann aber auch was mit Liebe,Treue und Zuverlässigkeit
zu tun! Ich sehe es jedoch als absolut positiv, dass Sie niemanden verurteilen, der dies anders beurteilt-das
hebt Sie hier sehr wohltuend von anderen ab :(3
#121 freddie schenk 19:08:43 | Donnerstag, 11. September 2008
@ Tyrus Wieso soll Sex nur in die Ehe gehören? Weil die Sexualität im kath. Verständnis das größte
Geschenk ist, das zwei Menschen einander geben können. Da dieses Geschenk von beiden gleichzeitig gegeben
und genommen wird, ist es ein Bindeglied zwischen diesen beiden Partnern. Und diese Sexualität ist untrennbar
mit der Personalität der beiden verbunden. Dazu gehört unendlich viel Vertrauen, Zuneigung und die Gewissheit,
dass dieses Geschenk nur den beiden vorbehalten bleibt. Ich hab das mal laienhaft mit meinen Worten ausgedrückt.
So, wie ich es verstehe und lebe. Ich empfinde dieses Verständnis als menschenfreundlich und positiv.
So gelebt, schränkt es ein (weil es andere Sexualkontakte ausschließt) und bindet (mich an meine Partnerin),
aber gleichzeitig befreit es vor der Angst, verlassen zu werden (vorausgesetzt, meine Partnerin hat das
gleiche Verständnis). Das ist ein befreiendes Moment (auch, wenn das Leben trotzdem manchmal andere Wege
geht). Ich weiß aber, dass andere Menschen ein anderes Verständnis haben. Katholisch finde ich, mein
Verständnis a) zu leben und es b) anderen mitzuteilen und sie appellativ aufzufordern, es, weil es vernünftig
und (nach meinem Verständnis) auch richtig ist, auch so zu tun. Wer das dann auch tut – toll! Wer nicht,
den werde ich nicht zwangsbekehren. Sehr geehrter Tyrus; Sie werden meine Meinung vermutlich nicht teilen.
Vielleicht finden Sie aber einen neuen Zugang zum christlichen Verständnis und ich lerne vielleicht von
Ihrer Position.
#120 Andreas_Rau 18:49:13 | Donnerstag, 11. September 2008
Ein Fernseher ist verzichtbar aber bei den Golden Girls haben Sie evtl. etwas verpasst So, jetzt bin
ich aber wirklich erst mal weg. Bevor Mic wieder schimpft Schönen Abend noch
#119 Tyrus 18:45:49 | Donnerstag, 11. September 2008
Liebe Clarissa ich gebe zu, ich hätte mich präziser ausdrücken können. Ich bin natürlich nicht bei
Benthams und Mills Utilitarismus stehen gebieben, sondern bin auf einem neueren Stand, genau genommen
bin ich Präferenz-Utilitarist, d.h. ich wäge Interessen gegeneinander ab. Selbst die Ur-Utilitaristen
haben sich im Prinzip für den Lustgewinn ausgesprochen, den Lust- bzw Glücksgewinn möglichst vieler
Menschen (respektive Lebewesen). Dieser ist wiederum objektiv nützlich, wenn auch im Einzelfall nie vollkommen
eindeutig zu bewerten. Dank unserer Ratio können wir aber relativ vernünftige Berechnungen anstellen,
in wiefern eine Handlung Glück oder Leid erzeugt. Die Präferenz-Utilitaristische Ethik bietet einen
Kompromiss, eine Synthese aus dem ökonomischen Kosten-Nutzen-Denken der ersten Utilitarier und dem aufgeklärten
Hedonismus.
Werter Andreas, ich muß schon wieder korrigieren, diesmal mich selbst: Aus Tyrus werden Murex-Schnecken
exportiert, kein Murx! Darüber hinaus besitze ich kein Fernsehgerät, nur ein Radio; das ist aber (um
frechen Einwürfen zuvorzukommen) kein Volksempfänger!
#117 Andreas_Rau 18:39:57 | Donnerstag, 11. September 2008
@clarissa „Ich korrigiere ja nur ungern“ – wer soll das glauben? Ich nicht Aber ich lese es immer wieder
gerne. Es macht Spaß und bildet. Also bitte: korrigieren Sie weiter Kennen Sie eigentlich Dorothy von
den Golden Girls. Ich weiß, es ist Trivial-Fernsehen – aber lustig. Und in einigen Punkten (und da meine
ich jetzt nett) erinnern Sie mich sehr an Dorothy.
Werter Tyrus (was macht der Murx-Export?), Sie schreiben, und ich korrigiere ja nur ungern: „Ich bin Utilitarist
und glaube nicht, dass das menschliche Streben durch etwas anderes als das Streben nach Lustgewinn und
Leidvermeidung bestimmt wird.“ Nun bin ich mir nahezu sicher, daß Utilitarismus mit Lustgewinn nur begrenzt
zu tun haben; ersterer wurde – meinen bescheidenen Kenntnissen – zufolge von den Nationalökonomen Jeremy
Bentham und John Stuart Mill aus der Wirtschaftstheorie heraus entwickelt und setzt den (objektiven) Nutzen
einer Gemeinschaft mit dem sittlich Guten gleich (objektiv nützlich = gut). Ihre Begriffserklärung paßt
dazu aber nicht; deutet sie doch mehr auf eine eudämonische, vielleicht hedonistische Ethik hin, für
die es in den beiden Ethiken des Aristoteles zaghafte Ansätze, aber in Epikurs kepos alerte Vorkämpfer
gab. Nun, wenn man sich schon ohne Not zu etwas äußert, wäre es, dem alten Sokrates folgend, wohl nicht
ganz unvernünftig, sich über den Sinn des Gesagten auch im Klaren zu sein.
#115 Tyrus 18:31:23 | Donnerstag, 11. September 2008
Fragwürdig Wieso soll Sex nur in die Ehe gehören? Die Ehe ist ein kulturelles Konstrukt, kein naturgegebenes.
Kein anderes Säugetier kennt die Ehe. Sie ist eine Tradition, für die es schon immer Ausnahmen gab.
Viele menschliche Kulturen haben Polygamie praktiziert (Haremsbildung), wie sie auch bei Gorillas vorkommt.
Personalität und Würde muss auch bei einer säkularen Ethik nicht zu kurz kommen. Im Gegenteil, ein
würdevolles Leben ist meines Erachtens ein naturgemäßes. Was soll schädlich daran sein, wenn Jugendliche
und junge Erwachsene erst ausprobieren, welche Art von Partner wirklich zu ihnen passt. Man kann schließlich
nicht hellsehen und auch die tatsächliche Qualität einer Liebschaft oft erst nach einer ganzen Weile
des Zusammenlebens abschätzen. Weiterhin bin ich unbedingt dafür, den Menschen nicht ihre Mündigkeit
abzusprechen. JedeR ist des eigenen Glückes SchmiedIn.
#114 freddie schenk 18:22:48 | Donnerstag, 11. September 2008
Spannend Nicht zuletzt dank Andreas_Rau scheint sich dieser Thread ja doch zu einem den Vernunftsgründen
gegenüber offenen Forum zu entwickeln. Klasse! Sicher ist Sexualaufklärung ein heikles Feld. Bestimmt
werden da Fehler gemacht. Wahrsheiblich versagen hier auch diverse Eltern und Pädagogen. Offensichtlich
hat die RKK da andere Maßstäbe und Vorstellungen, als manch anderer. Das rechtfertigt aber doch noch
lange nicht die Forerung, die Aufklärung ganz einzustellen, weil die Eltern das ja – auf dem eigenen
Erfahrungshintergrund – sowieso allein können (müssten). Ich halte das Verständnis der RKK, dass Sexualität
in die Ehe gehört, und nur dort hin, für richtig. Voll und ganz! Dabei geht es ja nicht schlicht um
die sture Einhaltung von Verhaltenskodexen (oder -kodexa???), sondern um ein bestimmtes Menschenbild,
das eben den Menschen in seiner Personalität und Würde in den Mittelpunkt stellt. So verstanden, sind
Eheverständnis und Sexualmoral sehr menschenfreundlich. Theoretisch! Schwierig wirds doch dadurch, dass
Menschen sich eben anders verhalten. Jugendliche etwa, die neugierig Erfahrungen machen und wollen (und
irgendwie ja auch müssen), Erwachsene, die schwach werden, verführen oder verführt werden. Sowas passiert!
Deswegen plädiere ich nicht dafür, dass man das so hinnehmen muss. Ich plädiere aber dafür, dass es
andere Formen des Zusammenlebens gibt und dass nicht jede sexuelle Verfehlung gleich den Untergang des
Abendlands bedeutet. Deshalb: auf dem Teppich bleiben!
#112 Fragender 18:21:38 | Donnerstag, 11. September 2008
Unfug… Bisher haben es die Menschen ohne Aufklärungsunterricht fertiggebracht, Kinder zu zeugen. Menschen
konnten ohne Deutschunterricht deutsch, ohne Kunstunterricht zeichnen, ohne Musikunterricht singen, ohne
Biologieunterricht Tiere und Pflanzen kennen, ohne Kochkurs kochen, ohne Jagdprüfung jagen, und OHNE
RELIGIONSUNTERRICHT GLAUBEN. Soll das alles abgeschafft wredne????
#110 Mic 17:49:24 | Donnerstag, 11. September 2008
Andreas_Rau schrieb… …am Mittwoch, den 10. September 2008, um 14:24 Uhr: „Daher ist das auch mein
letzter Beitrag zu DIESEM Thema“ …und hat es dann anscheinend wohl vergessen!
#109 Andreas_Rau 17:45:23 | Donnerstag, 11. September 2008
na wenigstens in einigen Punkten einig Kant und andere sagen mir nix. Ich weiß, das gehört wohl zur
Bildung. Aber da habe ich nicht so richtig mitgemacht *grins*
#108 Tyrus 17:40:00 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas Ich freue mich immer wieder, dass auch ein paar vernünftigere Christen hierher finden. Ich bin
Agnostiker und halte den Menschen in der Tat für einen nackten Affen, der dem Schimpansen zwar einen
nicht geringen Vorsprung in Verstand und Vernunft vorraus hat, aber immernoch in vielerlei Hinsicht durch
seine Instinkte bestimmt wird, die zu unterdrücken so neurotisch machen kann, wie die Leute es sind,
die kreuz.net betreiben. Ich bin Utilitarist und glaube nicht, dass das menschliche Streben durch etwas
anderes als das Streben nach Lustgewinn und Leidvermeidung bestimmt wird. Das ist meines Erachtens selbst
beim frommsten Christen der Fall. Mit Kants Moralbegründung kann ich wenig bis gar nichts anfangen. Selbstverständlich
sehe ich Altruismus als Tugend an und damit Rücksichtnahme bzw. kooperatives Verhalten als cleverere
Methode des Eigennutzes. Fragen der Sexualität halte ich für Privatsache, die zwei sich mögende Menschen
unter sich ausmachen müssen. Es gibt viel gravierendere Probleme auf dieser Welt, wie Ausbeutung, Armut,
Hunger, Krankheiten und Krieg. Dagegen sollte ein vernünftiger Mensch kämpfen, nicht gegen „Homo-Ideologe“
und „Porno-Wahn“. Gegen Profanisierung habe ich grundsätzllich nichts, aber Kommerzialisierung, Medienverdummung
und Machogehabe sind mir zutiefst zuwider.
Amor! Amor volat undique, captus est libidine. Iuvenes, iuvencule coniunguntur merito. Siqua sine socio,
caret omni gaudio; tenet noctis infima sub intimo cordis in custodia: fit res amarissima.
#106 Andreas_Rau 17:23:09 | Donnerstag, 11. September 2008
@tyrus freut mich, dass ich Dir aus der Seele spreche und ich freu mich über die Unterstützung. Nur
glaube ich, dass der Mensch schon etwas mehr ist, als ein höher stehender Primat OK. evolutionstechnisch
mag das stimmen. Aber wir haben als Menschen Wissen und GEwissen und wir haben Herz und Verstand. Warum
sollten wir das nicht öfter mal nutzen und auf den einen oder anderen „Lustgewinn“ verzichten? Vielleicht
zugunsten anderer schöner Dinge? Ich glaueb nicht, dass Gott Sexualität ablehnt und ich glaube auch
nicht immer nur der Ehe vorbehalten hat. Aber ich schließe mich Florian Geyer an, wenn er sagt, diese
ganze Kommerzialisierung und Profanisierung von Sex oder Technisierung – die finde ich auch krank
#105 Dr. Koch † 17:18:34 | Donnerstag, 11. September 2008
Nix anneres im Kopp!!!!! Die hawwe hier mal widder nix anners im Kopp als ihre Feuschtgebiete! kreuz.net
sollte mal auf Juchendgefährdung hin unnersucht wern!!!!
#104 Andreas_Rau 17:08:54 | Donnerstag, 11. September 2008
na guck Florian dann sind wir uns ja doch einig. Habe ich irgendwo etwas anderes geschrieben? Nein. Und
nirgendwo findet die Sexualpädagogik so statt. Es mag Leute geben (vornhemlich Lehrer) und allzuoft auch
Eltern, denen diese Gespräche zu schwierig erscheinen oder peinlich sind. Die verkürzen solche Gespräche
sehr gerne auf die Verhütungsfrage und freuenb sich, ach so liberal zu sein. Das mit den Grundwerten
(vor allem, dass der Mensch wertvoll ist) und dem auffordern, selber zu denken, das finde ich am wichtigsten
#103 Tyrus 17:05:45 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas Du sprichst mir aus der Seele! Wer sich auch nur ein bisschen mit Evolutions- und Verhaltensbiologie
beschäftigt, stellt bald fest, dass der Mensch als höherer Primat von Natur aus nur quasi-monogam ist
und zu gelegentlicher Promiskuität und Seitensprüngen neigt. Das ist eine biologische Tatsache, die
sich nicht durch theologisches Geschwafel wegdiskutieren lässt.
#102 Florian Geyer 17:02:44 | Donnerstag, 11. September 2008
Andreas ich stimme eh zu dass Sexualpädagokik eine wichtige Existenzberechtigung hat. Es kommt eben darauf
an unter welchem Weltbild diese betrieben wird. Jedenfalls bin ich dagegen mit dem Argument „Lebensrealität
der Jugendlichen“ aufs (kondom)technische zu beschränken ohne die Vermittlung von Grundwerten. Wer weiß
was er wert als Kind Gottes geht anders um mit Sexualität
#100 Andreas_Rau 16:52:35 | Donnerstag, 11. September 2008
ja ja Florian genau… Und woher sollen sie wissen, was das ist? Und woher sollen Sie wissen, dass der
„gute Onkel“ ja nur spielen will – nicht etwa rumpoppen? Und so weiter und so weiter. Woher erfahren Jugendliche,
wie Ihr Körper richtig funktioniert und aussieht und sich anfühlt? Damit sie ggf. rechtzeitig zum Arzt
gehen und nicht erst warten, bis sie Schmerzen haben? Woher sollen Sie wissen, wie sich die Menstruation
entwickelt, wenn Sie Angst haben, dass „da unten was kaputt ist“ und Jungs, wissen, dass sie nicht ins
Bett gepisst haben und das sie nicht krank sind, weil sie sexuelle Träume und nächtliche Samenergüsse
haben… Aber Florian weiß alles. Am besten wir eröffnen die Rubrik „Florian berät sie gern“ Du solltest
den Beitrag von Freddy lesen, der sagt alles wesentliche dazu
@Joberens Unter seine normale Sexualität zu leben verstehe ich, daß jeder Mensch mit einem halbwegs
normalen Verstand weiß, was normal gelebte Sexualität ist. Josef, vielen Dank, dass du dich um eine
Antwort bemüht hast, so sie denn auch sehr knapp ausfiel. Immerhin ein Anfang. Deinem Antwortversuch
ist zu entnehmen, dass auf Seiten der Amtskirche seit vielen Jahrhunderten nur unnormale Menschen sitzen.
Die vielen Heiligen, die die Amtskirche im Laufe der Jahrhunderte anerkannt hat, die freiwillig zölibatär
lebten, waren selbstverständlich auch nicht normal. Du bist einfach brilliant. Warum sollte man auch
um eines höheren Gutes Verzicht üben? Da braucht wohl Niemand Nachhilfeunterricht, vor allem nicht von
Menschen, die zölibatär leben und somit eigentlich keine Ahnung davon haben dürften und offenbar nur
versuchen, die Menschen mit ihrer unsinnigen Einstellung in ihrem Menschsein einzuschränken. Und deshalb
lieber Josef, bedarf es solcher scharfer Denker wie du einer bist, um hier Klärung zu schaffen. Es ist
geradezu spürbar, wie aus jedem deiner bescheidenen Beiträge die Sorge um deine katholische Kirche spricht.
Der Eifer verzehrt sich geradezu, um den sexuell von der Amtskirche Gefangenen den Tag ihrer Befreiung
zu verkünden.
#98 Florian Geyer 16:45:16 | Donnerstag, 11. September 2008
Andreas -Man muss den Jungen wieder klar sagen dass man vor der Hochzeit nicht wild durch die Gegend bumst,
dass man sich für 1 Partner/in aufspart und dieser/m treu bleibt. Das ist der Weg. So einfach ist die
Sexualpädagogik – ganz ohne Wissenschftstheorie und empirischen Studien.
Zum Gedenken an die gestern hinterrücks Liquidierten! Veris leta facies mundo propinatur, hiemalis acies
victa iam fugatur, in vestitu vario Flora principatur, nemorum dulcisono que cantu celebratur. Ah! Flore
fusus gremio Phebus novo more risum dat, hac vario iam stipate flore. Zephyrus nectareo spirans in odore.
Certatim pro bravio curramus in amore. Ah! Cytharizat cantico dulcis Philomena, flore rident vario prata
iam serena, salit cetus avium silve per amena, chorus promit virgin siam gaudia millena. Ah!
#96 Andreas_Rau 16:39:46 | Donnerstag, 11. September 2008
@Phillip woher weißt du, dass Jugendliche durch den Aufklärungsunterricht zur Zügellosigkeit erzogen
werden? Ich kenne keinen Kollegen, der das tut. Denken tun hier aber mache etwas zu dem Thema. Nur glaube
ich auch, dass hier manchem die eigene schmutzige Phantasie im Wege steht.
#95 joberens 16:38:08 | Donnerstag, 11. September 2008
Ganz normale Sexualität Unter seine normale Sexualität zu leben verstehe ich, daß jeder Mensch mit
einem halbwegs normalen Verstand weiß, was normal gelebte Sexualität ist. Da braucht wohl Niemand Nachhilfeunterricht,
vor allem nicht von Menschen, die zölibatär leben und somit eigentlich keine Ahnung davon haben dürften
und offenbar nur versuchen, die Menschen mit ihrer unsinnigen Einstellung in ihrem Menschsein einzuschränken.
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#94 Florian Geyer 16:33:54 | Donnerstag, 11. September 2008
joberens Die normale, menschliche Sexualität ist doch Gottesgeschenk an den Menschen und dient zur Bereicherung
des ganz normalen Menschseins. richtig. Die Sexualität ist das Hochzeitsgeschenk Gottes. Sie ist etwas
Wunderschönes und wer sich da unsinnige Einschränkungen, Regulierungen oder etwas Sündiges aufschwatzten
läßt ist selber Schuld. Hier wird wiederum eine Grundwahrheit die das Zitat eröffnet mit der anschliessenden
Lüge verknüpft es bräuchte keine Einschränkungen. Da eben Sexualität etwas wertvolles ist gibt es
diese Regelungen eben um die Perle vor den Säuen zu schützen. Das Gottesgeschenk Sexualität wird im
schlimmsten Fall kommerzialisiert (Pornographie) und profanisiert (Genussbefriedigung – retardierung zum
Tier) Sehr schnell verbindet sich wenn der Schutz wegfällt Sexualität mit Profanen Motiven wie etwa
Macht, Geld, wird also zur Ware oder zur Droge, zur Sucht. Dies wäre dann die Umdrehung/Perversion des
Gottesgeschenkes
@Joberens Es gibt hier immer noch Mitschreiber hier, die offenbar in der ganz normal gelebten Sexualität
etwas Sündiges zu sehen versuchen. Das ist, Gott sei Dank, aber immer weniger Menschen, die selbst denken
noch weis zu machen. Von daher ist es gut Josef, dass du dich hier selbstlos einbringst und deine kostbare
Zeit opferst, – in der du auch hättest andere Dinge machen können, z.B… aber lassen wir das, du übst
freiwillig Verzicht. Es ist schön, dass du dich wieder vermehrt hier beteiligst, nachdem du dich in den
letzten Tagen wohl der Rekreation widmen musstest, was bei deinem Einsatz verständlich ist. Hab Dank
für deine Bemühungen und lass dich nicht in innere Unruhe versetzen, das schadet der Therapie der Babyschritte.
Wenn du Zeit und Lust hast, erkläre doch, was du unter ganz normal gelebter Sexualität verstehst. Nur
wenn du es kannst selbstverständlich und dich Fragen nicht allzusehr aufregen oder deinen Verstand in
Bedrängnis bringen, so du denn welchen hast.
#91 joberens 16:16:06 | Donnerstag, 11. September 2008
Sexualität gottgefällig Es gibt hier immer noch Mitschreiber hier, die offenbar in der ganz normal gelebten
Sexualität etwas Sündiges zu sehen versuchen. Das ist, Gott sei Dank, aber immer weniger Menschen, die
selbst denken noch weis zu machen. Die normale, menschliche Sexualität ist doch Gottesgeschenk an den
Menschen und dient zur Bereicherung des ganz normalen Menschseins. Sie ist etwas Wunderschönes und wer
sich da unsinnige Einschränkungen, Regulierungen oder etwas Sündiges aufschwatzten läßt ist selber
Schuld. Mit Gott haben derartige Versuche jedenfalls nun wirklich nicht das geringste zu tun, sondern
diese entspringen ausschließlich ein unsinnigen, fraglichen und verklemmten Sexualeinstellung derer,
die dies versuchen. Josef Berens (als eifacher, denkender Katholik)
#90 sportgayfan 15:54:23 | Donnerstag, 11. September 2008
@LandorganistII Also bei den Bezeichnungen die sich die Kreuz,Net Redaktion für die Dinger immer einfallen
lässt sind das mit Sicherheit wahre Experten.
#89 LandorganistII 14:25:54 | Donnerstag, 11. September 2008
Frage zum Foto an die Redaktion Die Kondome sind farblich unterschiedlich verpackt, warum? Hängt das
etwa mit der Geschmacksrichtung zusammen. In der Redaktion gibt es für diesen Themenbereich sicher Fachleute,
die sich auskennen.
#88 freddie schenk 14:23:29 | Donnerstag, 11. September 2008
@ Phillip Weiter besteht Anlass, Kindern z.B. im Religionsunterricht die Würde der Ehe und das Gebot
der Keuschheit wieder neu nahezubringen! Hier sind Eltern und Schule gefordert! Richtig, hier sind in
erster Linie die Eltern gefordert. Mit Blick auf die weltanschauliche Neutralitätspflicht der Schulen,
sehe ich diese da weniger in der Pflicht. Anders sieht das im konf. Religionsunterricht aus, so er denn
von den Schülern besucht wird. @ Andreas_Rau: Bitte schön!
#87 Phillip 14:16:34 | Donnerstag, 11. September 2008
Ausgezeichnet Ein ausgezeichneter Artikel! Dr. Ney hat die Situation klar und deutlich analysiert. Jetzt
wäre es an der Zeit, daraus Konsequenzen zu ziehen. Kinder dürfen nicht weiter zu fleischlicher Zügellosigkeit
erzogen werden. Die gesamte sog.„Sexualaufklärung“ in Schulen ist zu hinterfragen. Weiter besteht Anlass,
Kindern z.B. im Religionsunterricht die Würde der Ehe und das Gebot der Keuschheit wieder neu nahezubringen!
Hier sind Eltern und Schule gefordert!
#85 freddie schenk 14:05:50 | Donnerstag, 11. September 2008
Wie so oft in diesem Portal ist auch dieses Thema mal wieder eins, das von der Redaktion in schwarz/weiß-Manier
abgehandelt wird. Es gibt halt nur GUT und BÖSE. Sonst nix. Basta. Und selbstverständlich ist die Vorstellung
ausschließlicher Enthaltsamkeit GUT. Alles andere eben BÖSE. Aber das Leben ist halt nicht so (einfach)!
Und deswegen sind mir Positionen, wie sie z. B. Andreas Rau hier vertritt, wesentlich lieber. Was nutzen
die besten Absichtserklärungen, Instruktionen und Moralvorstellungen, wenn die Menschen sie oftmals nicht
einhalten (können)? Ja, ja, ich hör schon wieder die schreien, die sofort dagegen halten, dass man so
ja auch Mord und Totschlag legitimieren könne. Kann man nicht! Mord und totschlag sind nicht nur schwere
Sünden, sondern eben auch Kapitalverbrechen. Liebe und Sexualität, gerade bei jungen Menschen, sind
verbunden mit tiefen Erfahrungen und Gefühlen, die oft so neu und zugleich Angst machend und beglückend
sind, dass sie gleich einen ganz neuen Kosmos eröffnen. Da bleibt die Ratio manchmal auf der Strecke.
Da fällt das einordnen, auch das sich beherrschen nicht immer leicht. Natürlich spielen das soziale
Umfeld, möglicherweise Gruppenzwang oder das sich Beweisen wollen sowie das Elternhaus eine große Rolle.
Nein, das ist keine Absage an (katholische) Moralvorstellungen und Ideale! Es ist der Appell, sich mit
Augenmaß und Verständnis an das Thema Liebe und Sexualität zu wagen. Nicht mit dem Holzhammer!
#84 Andreas_Rau 12:21:54 | Donnerstag, 11. September 2008
Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…Was meinen Major Kong wer mein Brotgeber ist und dessen Lied ich
sing. Ich bin kein Lehrer und kein Beamter, sonder ein Sexualpädagoge. Mal freiberuflich, mal im Auftrag
der AIDS-Hilfe und des Landes NRW. Insofern mag das stimmen. Aber wenn es ein gutes und sinnvolles Lied
ist, dass da gesungen wird, sehe ich da kein Problem. Also, erst einmal informieren – dann kritisieren.
Ich habe nicht davon gesprochen, dass NRW Standards vorzugeben hat, sondern betonen wollen, dass hier
Neutralität vonnöten ist und Offenheit, die Schüler zum Selber denken auffordert und anregt – wie es
eben vom Kultusministerium NRW aufgegriffen wurde. Die Schüler kommen übrigens freiwillig in die AIDS-Hilfe
und es steht ihnen frei, jederzeit ihre Grenzen deutlich zu machen und entweder den Raum kurz oder ganz
zu verlassen. Und das ist gut so. Das anonyme Feedback direkt nach dem Unterricht und das nach vier Wochen
bestätigen uns die Strategie. Ich kenne die Schüler nicht, die Schüler kenne mich nicht und ein Lehrer
ist nicht dabei. Wir Mitarbeiter stehen unter Schweigepflicht, so dass keinem Schüler ein Strick gedreht
werden kann, wenn er zum Beispiel den Raum verlässt. Interessanterweise tut das fast nie einer, obwohl
das in anderen Fächern durchaus gang und gäbe ist, dass Schüler sich dem Unterricht entziehen und rauchen
gehen. Laut Lehrplan der Schulen gibt es nur wenig wirkliche Pflicht für bestimmte Themen – und da ist
es auch bitter nötig, wie Erfahrungen belegen. Gerne lasse ich Ihnen nähere Informationen zukommen.
#83 Scheinheilig 12:00:39 | Donnerstag, 11. September 2008
SexOnTheBeach u.ä. Eifrige Forenleser könnten ja passend zu dieser Diskussion versuchen diese Drinks
durch den schon erwähnten Plastikschlauch zu sich zu nehmen
#81 Aleph † 11:26:46 | Donnerstag, 11. September 2008
Colombe de la paix Sahne und Kokosmilch als Basis kann das zielstrebig zum Orgasmus führen. Bin ich nicht
so überzeugt. Das ist doch eher langweilig. Kokosmilch allein. Da fängt das schon lauter an zu knistern…
#79 Aleph † 11:22:19 | Donnerstag, 11. September 2008
Colombe de la paix Der durfte bestimmt nur in den Giftschrankbüchern veröffentlicht werden, wegen der
sündigen Gefahren. Allein schon der schöne Gedanke daran.
#76 Gunsenum 11:10:53 | Donnerstag, 11. September 2008
Sexualaufklärung: Da trinken wir einen S E X O N T H E B E A C H !!! Zur Sexualaufklärung passend: SEX
ON THE BEACH Personenzahl variiert nach Trinkfestigkeit und Durst : Zutaten: – ca. 30ml Pfirsichlikör
– ca. 30ml Wodka – ca. 60ml Ananassaft – ca. 30ml Kirschsaft – ca. 30ml Orangensaft (Alternativ kann man
auch z.B. Maracuja-Saft statt Ananassaft nehmen. Außerdem verfeinern manche Barkeeper den Drink mit einem
Schuss Weißen Rum) Alles (am Besten gut gekühlt) in einen Shaker kippen, ein paar Eiswürfel dazutun,
das Ganze kräftig schütteln und in ein Longdrinkglas gießen. Wenn man das Ergebnis dann noch mit der
provisorischen Orangenscheibe und einem dicken Trinkhalm versieht, hilft das schonmal über das allsommerliche
Fernweh hinweg. Geben Sie alle Zutaten zusammen mit Eis in einen Shaker und schütteln alles kräftig
durch. Gieße den Cocktail in ein Longdrinkglas mit Eis.
#75 Major Kong 11:05:23 | Donnerstag, 11. September 2008
Dess Brot ich es, dess Lied ich sing Es ist mir natürlich klar, daß Sie als in diesem Bereich eingesetzte
Lehrkraft die Vorzüge des Systems, dessen Teil Sie sind, anpreisen müssen. Jedoch sollten Sie nicht
vergessen, daß es sich hierbei um ein Thema handelt, daß sie letztlich auch einem Teil der Schüler
aufnötigen. Im übrigen lehne ich es ab, irgendwelche Bildungsstandards aus NRW als maßgeblich zu empfinden.
#73 Andreas_Rau 10:40:55 | Donnerstag, 11. September 2008
@Major Kong „dort wird Jugendlichen beigebracht nachzudenken, es überhaupt zu tun“ – Eine gute Aufklärung
lässt den Schülern eben IMMER Raum für eigenes Nachdenken – Dann sind wir uns ja einig. Ich habe an
anderen Stellen schon mal etwas über meine Arbeit geschrieben. So wie ich da arbeite, ist es Standard
zumindest in den Schulen in NRW – und das ist gut so. Ob den Eltern da etwas aufgenötigt wird, dessen
sie nicht bedürfen… Komisch, dass die meisten (fast alle Schüler) froh sind, wenn sie jemanden fragen
können, der „neutral“ ist. Ab einem bestimmten Alter ist der Prozess, der, dass Jugendliche gerade diese
persönlichen Fragen lieber mit „Außenstehenden“ erörtern. Die Eltern sind ihnen da zu nah und werden
als distanzlos empfunden. Oft. Und der Standardsatz der Aufklärung ist übrigens nicht „nehmt ein Gummi“,
sondern „Vertrau auf dein Gefühl und auf deine Vernunft“ „Übernimm Verantwortung für dich und andere“
@Joberens Lieber Josef, das hast du gut geschrieben. Nur gelegentlich solltest du die Sätze ein wenig
umstellen, damit es nicht immer gleich klingt. Ansonsten machst du aber Fortschritte. Der Heilige Vater
hat deinen Brief inzwischen auch bekommen, was mir Schwester Spiritatia mitteilte. Schwester Spiritatia
ist für die 20 Nachtgemächer des Heiligen Vaters verantwortlich und darf ihm immer die wichtigste Post
des Tages auf das Nachttischchen legen. Dein Brief liegt ganz oben auf. Liebe Grüsse und wie immer ein
Küsschen von mir.
#71 joberens 10:28:21 | Donnerstag, 11. September 2008
Sexualunterricht in den Schulen Die sexuelle Aufklärung in den Schulen ist gut, wichtig und notwendig
und man sollte auf keinen Fall darauf verzichten. Sie ist allein schon deshalb wichtig weil Sexualität,
normal gelebt, eine große Bereicherung für das Menschsein insgesamt darstellt. Durch eine objektive
Aufklärung sollte den Jugendlichen so auch das Negative und Sündige genommen werden, das nicht selten
mit diesem Thema verbunden wird. Von Fachkräften sollte auf einen normalen Umgang mit der Sexualität
aber auch auf damit verbundene Gefahren, wie Geschlechtskrankheiten und Aids hingewiesen werden. Die Möglichkeiten
der Schwangerchaftsverhütung und die Praktiken sollten natürlich auch eine große Rolle spielen. Insgesamt
sollte aber auf das Schöne, Wertvolle und Menschseinsbereichernde einer normal gelebten Sexualität hingewiesen
werden und den Jugendlichen jegliche, unsinnige Angst davor genommen werden. So sollten auch Religionen
und Religionsgemeinschaften ihren jeweiligen Standpunkt in ihren Gemeinschaften vertreten aber möglichst
keinen Einfluß auf die allgemeine Aufklärung in den Schulen haben. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
#70 Major Kong 09:21:17 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas_Rau Es dreht sich ja alles darum, daß es nicht mehr als Aufgabe der Eltern sondern als Aufgabe
der Schule gesehen wird. Hier wird insbesondere katholischen Familien ein Dienst aufgenötigt, dessen
diese nicht bedürfen. Hier in Polen ist Sexualkundeunterricht freiwillig. Die Schüler können nach eigenem
Wunsch daran teilnehmen. Selbst wenn sie teilnehmen, wird ihnen dort nicht der Standardspruch „machs nur
mit Gummi“ beigebracht, sondern es wird angeregt, darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist, es überhaupt
„zu machen“.
#69 Andreas_Rau 08:50:48 | Donnerstag, 11. September 2008
@Beobachterin und andere Die Behauptung, dass Jugendliche „immer früher“ mit dem Sex anfangen ist faslche
und durch entsprechende Studien der BzgA (Bundesnzentrale für gesundheitliche Aufklärung) auch bereits
seit Jahren immer wieder widerlegt. Jetzt habe ich doch wieder etwas geschrieben. Aber ich kann halt nicht
aus meiner Haut, wenn es um mein Fachgebiet geht. So ein Schmonsens, wie dieser Artikel ist echt unmöglich
und jenseits aller Fakten. Wer keine Krankheiten und keine Teenagerschwangerschaften will, der kommt um
Aufklärung nicht herum. Wollen wir das etwa den Medien mit ihren Schundtalkshows und em WWW überlassen
oder lieber Eltern und Fachleute gemeinsam? Fachlich und pädagogisch fundiert und an den Bedarfen und
Lebenswelten der Jugendlichen orientiert? Letzteres wäre mir lieber? Die Antwort kann ja wohl nicht sein,
dass angeblich Aufklärung versagt hätte und Jugendliche angeblich P**** was das Zeug hält – also lassen
wir sie ins Messer rennen. Und sagen nachher, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist – oder eben im
Bauch einer Teenagerin angekommen ist: „Tja, wir haben ja gesagt, es sein Sünde – selber Schuld“ Nur
auf die Fragen der Jugendlichen, da wissen wir keine Antworten außer den Zeigefinger zu erheben und von
Sünde zu faseln, sofern ich überhaupt etwas sage. Sorry, aber genau diese Pädagogik hat versagt – wie
wir es täglich bei den Jugendlichen erleben können. Andreas
@die Dummsprüchklopper Auf Enthaltsamkeit kann da nur plädieren, wer von Sexualität nicht den Schimmer
von Ahnung hat. Außerdem macht man sich damit auch immer mehr nur noch lächerlich. Ja, immer die gleichen
dummen Sprücheklopper. Als könnte nur der Chirurg gut Beine amputieren, der selbst nur ein Bein hat.
Als könnte nur der Richter einen Dieb oder Mörder verurteilen, der die Gewissensqualen kennt, die der
Tat vorausgehen.
#67 ExBochumer † 08:39:31 | Donnerstag, 11. September 2008
Der Forenclown schrieb: Auf Enthaltsamkeit kann da nur plädieren, wer von Sexualität nicht den Schimmer
von Ahnung hat. Außerdem macht man sich damit auch immer mehr nur noch lächerlich. Lächerlich sind
nur SIE.
#66 Protestant 07:11:20 | Donnerstag, 11. September 2008
Schönen guten Morgen Ich hoffe,Ihr habt alle gut geschlafen und seid fit für den neuen Tag, den Gott
uns geschenkt hat! Nun denn, lasst uns unser Tagwerk beginnen!
@ Major Kong Wenn ich jetzt sagen würde, ich reite gern mal auf einer Bombe, wäre das wohl im Kontext
des Themas missverständlich . Da würde ich an Münschhausen denken!
#63 Major Kong 00:31:18 | Donnerstag, 11. September 2008
@ colombe et al. Ein anderer Nutzer, der sich als Tradi darstellte, hatte die Herkunft des Namens schnell
erkannt. Vielleicht mal im Lexikon des internationalen Films stöbern. Wenn ich jetzt sagen würde, ich
reite gern mal auf einer Bombe, wäre das wohl im Kontext des Themas missverständlich . Genug der Vulgarismen,
dafür sind andere zuständig. Wer wie JMX derartige Formulierungen zur ernsthaften Diskussion nutzt,
scheint eh jenseits von gut und böse zu. Dem denkenden Katholiken sei gesagt, daß die Phrase eines neutralen
Sexualkundeunterrichts lächerlich ist. Meiner Erinnerung nach (Gymnasium in einem Leistungsbundesland)
läuft das nach dem Schema ab: „Kondom ist besser als Pille, weil mit 15 die Nebenwirkungen und Risiken
höher sind, abgesehen von STDs usw.“ Daß dort ein Plädoyer für Keuschheit seinen Platz haben könnte
ist nahezu auszuschließen.
@Joberens Jeglicher unsinniger Einschränkungsversuch sollte da keine Chance haben. Ja Josef, wir haben
dich alle lieb. Schreib ruhig weiter, wenn es dir hilft.
#60 joberens 22:59:54 | Mittwoch, 10. September 2008
Verantwortung Ich denken, die Jugend sollte eine ordentliche, neutrale Aufklärung auf auf sexuellem Gebiet
erhalten und dann sollte man ihr zutrauen, daß sie auch verantwortungsbewußt damit umzugehen vermag.
Jeglicher unsinniger Einschränkungsversuch sollte da keine Chance haben. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#59 Protestant 22:45:36 | Mittwoch, 10. September 2008
kreuz.net-Redaktion noch unentschlossen… Bislang hat es von seiten der kreuz.net-Redaktion noch keinerlei
Reaktionen auf die berechntigten Anliegen diverser Forumsteilnehmer gegeben! Dies ist bedauerlich! Wir
gehen allerdings davon aus, das die Redaktion sich argumentativ involvieren lässt und die gesperten Forumsteilnehmer
wieder freigibt! Ansonsten muss damit gerechnet werden, dass Pressemitteilungen-wie diese-hier täglich
über den Äther schwimmen…
Little küng Zwischen dem „Wissen“, wie man das Würsten ins Brötchen steckt und verantwortungsvoller,
angstfreier und selbstbestimmter Sexualität besteht ein himmelweiter (pun intended) Unterschied. Mag
sein, daß ein „richtiger“ Katholik keinen Wert darauf legt, andere aber schon.
#57 Major Kong 22:38:21 | Mittwoch, 10. September 2008
@ Simpel denkender Katholik Warum sollten Eltern, die offenkundig über die Zusammenhänge soweit informiert
waren, daß Sie Kinder in die Welt setzen konnten, nicht in der Lage sein, diese Kenntnis auch an ihre
Kinder weiterzugeben? Mir scheint, ihre Argumentation enthält einen Bruch. Darüberhinaus besteht zwischen
Ihnen und der Heiligen Kirche wohl ein Dissens hinsichtlich der Frage was richtig verantwortete Sexualität
ist. Kommen Sie mir jetzt aber bitte nicht mit Platitüden a la „Die Kirche will nur Kinderreichtum“ usw.
Das würde Sie endgültig lächerlich machen und zwar hinsichtlich Ihrer Selbstbezichtigung als Katholik.
#56 Protestant 22:30:33 | Mittwoch, 10. September 2008
Es klärt sich doch alles… @Die www.kreuz.net-Redaktion: Ich wollte doch nur die Entfernung der Pluszeichen-Spam-Postings,
NICHT die Sperrung der verantwortlichen Schreiber…!! Dies von mic…Wenn schon der für die Sperrung
verantwortliche Poster einen Rückzug macht und zugibt, dass er die Poster nicht sperren lassen wollte…dann
heben sie die Sperre gefälligst auf und entschuldigen sich bei den unschuldigen Postern! Lesen müsste
man können, oder…?
#55 joberens 22:26:21 | Mittwoch, 10. September 2008
Nochmals zum Thema Die Sexualaufklärung ist in keinster Weise gescheitert und ist auch gut und wichtig.
Um seine, von Gott erhaltene Sexualität auch voll und ganz normal leben zu können, muß auch über die
normalen Möglichkeiten und Praktiken aufgeklärt werden. Das geschieht, Gott sein Dank heute schon in
den Schulen, da die Eltern mit einer ganz normalen Aufklärung nicht selten überfordert sind. Da wird
auch schon in frühen Jahren über die Schwangerschaftsverhütung aufgeklärt und das ist äußerst wichtig
und gut. Nur durch gute Aufklärung über die Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung können Schwangerschaftsabbrüche
verhindert werden. Auf Enthaltsamkeit kann da nur plädieren, wer von Sexualität nicht den Schimmer von
Ahnung hat. Außerdem macht man sich damit auch immer mehr nur noch lächerlich. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#54 Major Kong 22:16:46 | Mittwoch, 10. September 2008
Ich weiß es aber besser! Da ich (Deutscher) momentan in Polen lebe und mich in verschiedenster Art und
Weise mit Land, Leuten, Kultur und Sprache auseinandersetze, kann ich dieses wohl besser beurteilen als
Sie oder +.net. PS: Im übrigen verbitte ich mir die Duzerei!
#52 Major Kong 22:08:02 | Mittwoch, 10. September 2008
Herr Dr. Koch Sie scheinen kein Filmfreund zu sein . Übrigens, der Nationalstürmer Klose entstammt
einer binationalen Ehe zwischen einer Polin und einem deutschen Oberschlesier. Von einem Zusammenhang
mit dem Judentum ist nichts bekannt. PS: Worin haben sie promoviert?
#50 Major Kong 21:55:50 | Mittwoch, 10. September 2008
Gut so, weiter sperren! Erfreulich, wenn die Redaktion jetzt gegen Poster vorgeht, die über die Strenge
schlagen. Neben den notorischen Antikatholiken sollten aber auch peinlich-flegelhafte „Katholiken“ gebannt
werden, da sie uns Traditionalisten in Verruf bringen. Diese Maßnahmen könnten +.net wieder verstärkt
zu einem Medium für palaeo-konservatives und traditionell-katholisches Gedankengut machen. Als Haus-
und Hofmodernist halten wir uns dann weiter den Nutzer Gotthard. Zum Artikel selbst. Nichts neues. Der
sich als autonom begreifende Mensch interessiert sich allenfalls aus rein subjektivistischen Gründen
für Nachwuchs. Die Triebbefriedigung ist dem subjektivistischen Hedonisten natürlich primär. Im Kurs
Familienrecht wurden wir von der Dozenten (langjährige Richterin am FamG) mit der Feststellung begrüßt,
daß eine Scheidung am unwahrscheinlichsten bei auf auf dem Land lebenden Katholiken sei.
#49 Dr. Koch † 21:54:59 | Mittwoch, 10. September 2008
Da darfste bei kreuz.net doch net juble, weil der Klose doch enn Pole mit jüdischem Einschlach iss! Iss
werd disch bei der redaktion zum Streische vorschlaache!!!!
#46 Protestant 21:33:27 | Mittwoch, 10. September 2008
kreuz.net-Redaktion wird nervös!!!! Es ist soweit. Die kreuz.net-Redaktion sperrt unliebsame Poster!
Die bislang nie durch Beleidigungen oder Diffamierungen aufgefallenen Poster sani, suscipiat und Stimme
der Vernunft sind offensichtlich durch die kreuz.net-Redaktion gesperrt worden! Offensichtlich haben die
Meinungen dieser drei Poster, die-zugegebenermassen-in etwas unvontioneller Art kundgetan worden sind,
die Reaktion zu diesem Schritt veranlasst! Da es sich hier um einen gravierenden Eingriff in das Grundrecht
auf Meinungsfreiheit handelt, sind alle vernünftigen Poster aufgerufen, bei der Redaktion zu protestieren!!!
Entsprechende Mails mit entsprechenden Beispielen aus diesem Forum werden- sofern die Redaktion die gesperrten
Teilnehmer bis morgen 18.00 Uhr nicht freigibt-unmittelbar an diverse Presseorgane weitergeleitet! Desweiteren
ist zu überlegen, den Verfassungsschutz auch über diverse Artikel hier zu informieren und eine Sperrung
dieser Seite in Deutschland zu veranlassen! [mehr…]
#45 Dr. Koch † 19:27:48 | Mittwoch, 10. September 2008
Wir wollen nicht trauern, dass wir sie verloren haben! Wir wollen fröhlich sein, dass wir sie gehabt
haben! All die hier im Zeichen des Kreuzes heute den Märtyertod gestorben sind, werden im Zeichen des
Kreuzes bei kreuz.net wieder auferstehn! Für alle Hinterbliebenen, besonders für aleph, guy, freddie
und viele Andere!!! +++++++++++++++ o^/ o^/ o^/
#44 bonifatius 19:27:07 | Mittwoch, 10. September 2008
Na, endlich… hat die Redaktion jene gesperrt, die das Funktionieren einer sachlichen Diskussion laufend
verhindert haben. Warum ist der Dampfplauderer protestant nicht gleich in den gleichen Topf gefallen?
kreuz.net lügt Dasselbe gelte für die Vorstellung des sogenannten „safe sex“, wo der Geschlechtsakt
durch einen Plastikschlauch hindurch vollzogen werden soll. In zweifacher Hinsicht gelogen. 1. heißt
es „safeR sex“, was „sichererER Sex“ bedeutet und eben nicht „safe sex“, was zwar „sicherer Sex“ heißt,
mit Aufklärung aber nichts zu tun hat. 2. ist ein Kondom kein Schlauch, was auch nie bei der Aufklärung
gsagt wurde, wodurch kreuz.net sich noch vollendens entblödet. Die Aufklärung reizt – so Ney – die Jugendlichen,
es einmal – auch ohne Plastik – auszuprobieren. Das würde ja bedeuten, dass Erziehung zur Abstinenz die
Kinder dazu reizen würde, es doch einmal zu probieren. Komische Gedanken haben die Katholiken… Die
Verwendung von Plastikschläuchen vermittle den falschen Eindruck von Sicherheit. Laut Ney bieten auch
die effektivsten Schläuche beim tödlichen HI-Virus nur einen Schutz von 87 Prozent. Dann wären die
Quellen von Ney mal interessant bzw. die Versuche, mit denen er das belegen will. Virologen und Mediziner
sehen bei korrekter Anwendung ein Restrisiko von 1-2 %.
Facts not fiction www.destatis.de/…Content75/Alter.psml Die Zahlen bei den unter 15-jährigen sind von
696 (2001) auf 494 (2007) gesunken – das sind 29%!!!! Bei den 15-18-jährigen von 9544 auf 5681 – das
sind 40,5% weniger!!! Wer also behauptet, Sexualaufklärung führe zu mehr Abtreibungen verschlließt
entweder die Augen vor den Tatsachen oder sagt bewußt die Unwahrheit.
#38 freddie schenk 16:32:58 | Mittwoch, 10. September 2008
@ Franz Kappes Friedensangebot angenommen. Mit der Ernsthaftigkeit in der Diskussion ist es jedoch manchmal
so eine Sache. Das meine ich ganz ernsthaft. Die hier veröffentlichten Schwarz/Weiß Meinungen der fernen
Redaktion lassen häufig, jedenfalls aus meiner Sicht, an der Ernsthaftigkeit arg zweifeln. In diesem
Thread z. B. soll ja nicht diskutiert werden, welche facetten der Sexualaufklärung renovierungsbedürftig
sind und überdacht werden müssen. Nein, Tenor ist doch, das Aufklärung allgemein überflüssig, schädlich
und kontraproduktiv ist. Das entbehrt doch wohl jedweder Grundlage? Und der Vergleich mit irgendwelchen
Urzeiten hinkt gewaltig. Zum einen, weil verifizierbares Zahlenmaterial über Sex im Mittelalter schwierig
zu erheben sein dürfte, zum anderen, weil sich z. B. das Eheverständnis radikal positiv verändert hat.
Aus der Nutzehe ist eine Liebesehe geworden und die unterliegt demzufolge anderen Gesetzmäßigkeiten.
Wer aus reinen Nutzungserwägungen zusammen ist (Mann versorgt Frau, die versorgt Kinder, die dann wiederum
später die alten Eltern versorgen), trennt sich nicht. Wer aus Liebe, die in ihrer Intensität durchaus
Schwankungen und Entwicklungen ausgesetzt ist, zusammen ist, kommt da schon eher auf die Idee und hat
heute sogar meist die materielle Existenzgrundlage dafür. Anhand allein solcher objektiver Fakten einseitig
die Sexualaufklärung als allein Schuldigen zu geißeln, ist starker Tobak. Ihre Meinung dazu, Herr Kappes,
würde mich ehrlich interessieren.
#36 Beobachterin 16:24:20 | Mittwoch, 10. September 2008
Sexualaufklärung gescheitert Wer heilt, hat recht. Oder anders gesagt: Die Praxis gibt Herrn Dr. Ney
recht. Die Sexualaufklärung an den Schulen hat genau das Gegenteil dessen bewirkt, was es sollte. Oder
war der Effekt – der Beginn der sexuellen Aktivität immer früher, immer mehr Abtreibungen bei jungen
Mädchen, Zunahme von entsprechenden Krankheiten, gesellschaftliche Probleme, oftmals mangelnde Bindungsfähigkeit
und andere Probleme – gewollt?
#35 Rotorducks95 15:47:17 | Mittwoch, 10. September 2008
Vielleicht… …ist es nicht die Sexualaufklärung, die alles verbockt hat, vielleicht ist es ja viel
eher die weitverbreitete Haltung der römisch-katholischen Kirche zu dieser Thematik… Wenn ich immer
nur höre: „Tu das nicht, lass das, das ist Sünde, das ist verboten, das ist schlecht!!“…wird es erst
recht interessant…mir geht diese Scheinheiligkeit auf die Nerven, selbst immer Enthaltsamkeit zu predigen,
und jeden, der Sexualität lebt, zu verdammen, aber auf der andren Seite einen Sex-Skandal nach dem anderen
zu produzieren und den grössten Teil davon unter den Teppich zu kehren.
#34 Franz Kappes 15:37:41 | Mittwoch, 10. September 2008
@freddie Es ist für dich meiner Meinung nach unwichtig, welche Themen mir am Herzen liegen. Ich möchte
dich nur bitten, hier ernsthaft bei der Sache zu sein. Ich bin es jedenfalls, auch wenn der ein oder andere
derbe Scherz gemacht wird. :(3