Immer deutlicher + Ein Grund zum Weinen + Vor dem Erscheinen + Papstfilm in Polen + Ende der Ehe
Immer deutlicher
Vatikan. Papst Paul VI. war „ehrlich und zutiefst verliebt in die Kirche“. Das erklärt
Papst Benedikt XVI. in einem Brief zum dreißigsten Todestag seines Vorgängers am 6. August 1978. Das
Schreiben wurde am Montag bekannt. Paul VI. sei angeblich von einem „brennenden missionarischen Eifer“
erfüllt gewesen. Gleichzeitig betont Benedikt XVI. die ökumenischen Anstrengungen Paul VI. Die Bedeutung
dieses Pontifikats für Kirche und Welt werde – so Benedikt XVI. – mit den Jahren immer deutlicher. Er
habe ein „unschätzbares Erbe“ seines Lehramtes und seiner Tugenden hinterlassen.
Ein Grund zum Weinen
Südafrika. Der pensionierte anglikanische Erzbischof von Kapstadt, Desmond Tutu (76), bedauert, daß
seine Gemeinschaft über die Sodomie streitet. Das erklärte Tutu nach einem Bericht des ‘Britischen Rundfunk’
bei einer Konferenz in London. Die Anglikaner sollten sich um Armut, Krankheit und Hunger kümmern und
keine Homos „verfolgen“. Gott weine, weil die Anglikaner Homo-Unzüchtige „verurteilten“.
Vor dem Erscheinen
Vereinigte Staaten. Der katholische US-Verlag ‘Ignatius Press’ kündigt für Ende September das Erscheinen
der dritten Enzyklika Benedikt XVI. an. Das Lehrschreiben mit dem Titel ‘Caritas in Veritate’ behandelt
im ersten Teil die Soziallehre früherer Päpste, besonders die Lehre von Paul VI. und Johannes Paul II.
Im zweiten Teil schreibt der Papst über aktuelle Probleme der Soziallehre wie den Lebensschutz, den sogenannten
Terrorismus oder die Globalisierung.
Papstfilm in Polen
Polen. Am 17. Oktober kommt der Film ‘Swiadectwo’ –
zu Deutsch: Zeugnis – in die polnischen Kinos. In dem Film kommentiert der Erzbischof von Krakau, Stanislaw
Kardinal Dziwisz, teilweise nie veröffentlichte Bilder von Papst Johannes Paul II. Einzelne Szenen sind
nachgespielt Es handelt sich um eine Verfilmung des im Jahr 2007 erschienenen Interviewbuches des Kardinals
„Mein Leben mit dem Papst – Johannes Paul II. wie er wirklich war“.
Ende der Ehe
Spanien. Drei von vier
Ehen in Spanien gehen in die Brüche. Die meisten werden geschieden. Das ergab eine Studie des spanischen
‘Instituts für Familienpolitik’ laut einem Bericht der Nachrichtenseite ‘LifeSiteNews’. Derzeit berät
die sozialistische Regierung, ein Gesetz, um die Ehe noch schneller scheiden zu können.
Email-Adressen der Empfänger
83 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#83 Dr. Koch † 22:50:05 | Donnerstag, 11. September 2008
Trotz all der gude Gemiessupp: SOLIDARITÄT MIT SUSCIPIAT!!!! SOLIDARITÄT MIT SANI!!!! SOLIDARITÄT MIT
IUDEX!!! SOLIDARITÄT MIT SUSCIPIAT!!!! SOLIDARITÄT MIT SANI!!!! SOLIDARITÄT MIT IUDEX!!! SOLIDARITÄT
MIT SUSCIPIAT!!!! SOLIDARITÄT MIT SANI!!!! SOLIDARITÄT MIT IUDEX!!! SOLIDARITÄT MIT SUSCIPIAT!!!! SOLIDARITÄT
MIT SANI!!!! SOLIDARITÄT MIT IUDEX!!!
#80 Gunsenum 11:34:02 | Donnerstag, 11. September 2008
und meien Frau… …die Edeltraud, die ist genau wie ich! Sie ißt auch gerne sauerkraut udn tanzt auch
gerne Polka, und drum sit auch Die Edeltraud die richtge Frau für mich!
@Joberens – deine Zweifel Ob das Gottes Wille ist wage ich doch sehr zu bezweifeln. Da ist die evangel.
Kirche unserer kath. doch um Längen voraus. Josef, gewöhne es dir bitte ab an deinen Erkenntnissen zu
zweifeln. Du bist einer der herausragenden Vordenker und solltest nicht durch Zweifel irritieren, besonders
nicht bei den Lesern, denen du es doch immer wieder anheim stellst sich selber ein Urteil über deine
vordenkerischen Qualitäten zu bilden. Also Josef, bleibe deiner gut katholischen Linie treu.
#74 joberens 10:38:16 | Donnerstag, 11. September 2008
Zerrüttung einer Ehe Ob es ein kirchliches Scheidungerecht gibt oder nicht spielt doch eigentlich im
ganz normalen Leben überhaupt keine Rolle mehr. Fast jede zweite Ehe wird geschieden und das ist nun
mal so, ob man kirchlich scheidet oder nicht. Es dürfte auch vollkommen schizphren sein, zwei Menschen
zwingen zusammen zu bleiben, bei denen nicht die geringste Aussicht mehr besteht, daß sie noch wirklich
ein Ehepaar sind. Sollte man da amtskirchlich nicht endlich auch Verstand annehmen und über den Sinn-
und Aussichtslosigkeit seiner Einstelllung zur Unauflöslichkeit der Ehe nachdenken. Eine so zusammen
gehaltene Ehe kann doch dann, für beide Partner und auch für die Kinder nur noch die Hölle auf Erden
sein. Ob das Gottes Wille ist wage ich doch sehr zu bezweifeln. Da ist die evangel. Kirche unserer kath.
doch um Längen voraus. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#72 Andreas_Rau 10:29:35 | Donnerstag, 11. September 2008
zwischen einem kirchlichen Segen und einem Ehesakrament besteht ja noch ein Untershcied @Franz Kappes:
Eben genau diese Gerichtsbarkeit kann man als Katholik anrufen. Genau
Guten Morgen Andreas! Guten Morgen Kappes Es gibt Gründe für die Auflösung einer Ehe. Nur wieder heiraten
darf man dann eigentlich nicht, es sei denn der Vatikan würde die Ehe anullieren. Wieso können Geschiedene
in den Niederlanden doch noch einmal den kirchlichen Segen der Kath. Kirche bekommen?
#69 Andreas_Rau 09:09:47 | Donnerstag, 11. September 2008
@Franz Kappes – das ist nicht wahr. Das hat selbst der Kardinal anders gesagt Es gibt Gründe für die
Auflösung einer Ehe. Nur wieder heiraten darf man dann eigentlich nicht, es sei denn der Vatikan würde
die Ehe anullieren.
@Franz Kappes Lieber Franz, ich bitte Sie inständig mit Josef nicht so streng zu sein. Die ganze Therapie
steht auf dem Spiel. Josef wacht Morgens auf und glaubt ein Katholik zu sein. Vorläufig sollte man ihn
noch in dem Glauben lassen, zumal der Breitmaulfrosch aus dem Breitenbach gleichen Gaubens wie Josef ist
und sich die Beiden für die Hüter des wahren Glaubens halten. Schlicht eine Wahnvorstellung, mit der
es gilt behutsam umzugehen.
@Joberens Das dürfte sogar im Sinn Gottes sein. Lieber Josef, dass hast du völlig richtig erkannt und
nu geh wieder schlafen. Und wenn du glaubst katholisch zu sein, glaub es einfach und lass dich nicht beirren.
#65 Protestant 22:34:27 | Mittwoch, 10. September 2008
Es klärt sich doch alles… @Die www.kreuz.net-Redaktion: Ich wollte doch nur die Entfernung der Pluszeichen-Spam-Postings,
NICHT die Sperrung der verantwortlichen Schreiber…!! Dies von mic…Wenn schon der für die Sperrung
verantwortliche Poster einen Rückzug macht und zugibt, dass er die Poster nicht sperren lassen wollte…dann
heben sie die Sperre gefälligst auf und entschuldigen sich bei den unschuldigen Postern! Lesen müsste
man können, oder…?
#64 joberens 22:33:16 | Mittwoch, 10. September 2008
Ende der Ehe Sicherlich gehen heute nicht wenige Paare zu schnell auseinander. Doch, wenn eine Ehe wirklich
vollkommen zerrüttet ist und es nur noch Zoff gibt, ist eine Scheidung doch sicherlich der beste Ausweg.
Jeder Mensch sollte, wenn es soweit ist, eine neue Chance haben und bekommen. Das dürfte sogar im Sinn
Gottes sein. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#63 Protestant 22:17:31 | Mittwoch, 10. September 2008
@Lieber Bernd Stromberg …mit Leuten, wie Ihnen habe ich auch keine Probleme! Aber-ich bin Rheinländer,
Karnevalist,CDU-Mitglied,evangelisch und habe den Schalk im Nacken… sondern die „Linken“ Bin ich sicher
keiner, obwohl in meiner CDU Leute wie Ole von Beust, Jürgen Rüttgers, Peter Müller…und vor allem
der alte Heiner Geißler zu meinen Favoriten zählen! Ich hab auch nix gegen Tradis, aber als Rheinländer
hab ich was gegen Intoleranz…und ich hab kein Problem hier loszupoltern, wie der alte Luther… Bei
allem was ist…kreuz.net macht irgendwie Lust auf mehr!!!! In diesem Sinne herzliche Grüße von einem
nicht ganz klischeehaften evangelischen Rheinländer
@Protestant Lieber Protestant, Ja, schön ist das hier wirklich nicht. Da gebe ich Ihnen recht. Ich mag
das auch nicht und finde es abscheulich. Aber es sind ja nicht nur die Hardcoretradis, sondern die „Linken“
tun sich auch nicht durch reine Menschenliebe hervor. Es ist viel Haß auf beiden Seiten, der sich hier
im Forum entlädt. In Partenia ist das insofern anders, weil nahezu alle Poster die gleiche Meinung vertreten.
Daher ist man sich einig. Ansonsten ist Partenia so etwas wie ein „linkes Kreuz-net“, nicht von dem Umgangston,
aber von der Radikalität vieler Vorstellungen. Ich würde mir von Ihnen manchmal mehr Verständnis für
die kath. Kirche wünschen. Klar, es ist nicht Ihre Konfession, aber Sie würden sich auch ärgern, und
tun dies, wenn man Ihrer Konfession gegenüber Schmähungen ausstößt. Und nicht alle Freunde der lat.
Tradition unserer Kirche sind durchgeknallte Spinner, auch wenn hier manchmal der traurige Eindruck entstehen
kann. Dass es auch anders geht, zeigt dieser Block: The New Liturgical Movement …icalmovement.blogspot.com/.
Beste Grüße
#61 Protestant 22:03:22 | Mittwoch, 10. September 2008
@bernd stromberg mürrischer Art gegen Andersdenkende wenn man hier wenigstens mürrisch reagieren würde,
wärs doch wie im Paradies! Aber die Hetze wie hier, hab ich in sonst keinem anderen Forum erlebt…
Neues aus Partenia: Kritische Stimmen im Forum Wie gut unterrichtete Kreise berichten, wird der Generalvikar
von Partenia, Roland Breitenbach, etwas nervös. In gewohnt mürrischer Art gegen Andersdenkende reagierte
er auf eine kritische Stimme im Partenia-Forum, die erste, sie sich dort seit langer Zeit findet: Keine
Sorge www.partenia.org/phorum5/read.php?1,8172,8225. Die dürftige Antwort von R. Breitenbach, die auf
jede Argumentation verzichtet, findet sich hier: 5-mal bearbeitet www.partenia.org/phorum5/read.php?1,8172,8227.
Das erste Auftauchen einer kritischen Stimme auf Partenia seit langem werten Experten als möglichen Beginn
einer allmählichen Öffnung des Forums gegenüber Andersdenkenden, ein erstes Anzeichen für einen ideologischen
Tauprozess. Andere Stimmen warnen davor, dies überzubewerten.
#58 Protestant 21:31:39 | Mittwoch, 10. September 2008
kreuz.net-redaktion wird nervös Es ist soweit. Die kreuz.net-Redaktion sperrt unliebsame Poster! Die
bislang nie durch Beleidigungen oder Diffamierungen aufgefallenen Poster sani, suscipiat und Stimme der
Vernunft sind offensichtlich durch die kreuz.net-Redaktion gesperrt worden! Offensichtlich haben die Meinungen
dieser drei Poster, die-zugegebenermassen-in etwas unvontioneller Art kundgetan worden sind, die Reaktion
zu diesem Schritt veranlasst! Da es sich hier um einen gravierenden Eingriff in das Grundrecht auf Meinungsfreiheit
handelt, sind alle vernünftigen Poster aufgerufen, bei der Redaktion zu protestieren!!! Entsprechende
Mails mit entsprechenden Beispielen aus diesem Forum werden- sofern die Redaktion die gesperrten Teilnehmer
bis morgen 18.00 Uhr nicht freigibt-unmittelbar an diverse Presseorgane weitergeleitet! Desweiteren ist
zu überlegen, den Verfassungsschutz auch über diverse Artikel hier zu informieren und eine Sperrung
dieser Seite in Deutschland zu veranlassen!
Werter Dr. Heger, Die „Glaubens-“ bzw. Kundgabedelikte Apostasie, Häresie und Schisma sind differenziert
zu betrachten. Apostasie und Häresie stellen reine Kundgabedelikte gegen das dar, was de fide divina
et catholico zu glauben ist (vgl. VatI D 1792). Ohne ihre Äußerung vor zeugnisfähigen natürlichen
Personen, die den Inhalt der Kundgabe verstehen (und wiedergeben) können, sind sie nicht zu verwirklichen.
Als „Glaubensdelikte“ bedürfen sie auch in kirchenrechtlicher Beurteilung zweifelsfrei dogmatischer Würdigung.
Schisma hingegen setzt einen vorsätzlichen, zurechenbaren positiven schismatischen Akt im äußeren Bereich
voraus, an dem der Betreffende trotz Mahnung hatrnäckig festhält. Ein solcher kann nur in einer (Ver-)
Weigerung der Unterordnung unter den Pontifex (oder das collegium episcoporum) bestehen. Sei es, daß
vorsätzlich und zurechenbar das geltende Kirchenrecht, ein allgemeines oder ein Einzelfalldekret des
Pontifex in der Absicht mißachtet/gebrochen wird, sich der Oboedienz gegenüber dem Apostolischen Stuhl
zu entziehen. Das, werter Herr Dr. Heger ist keine dogmatische, sondern eine rein (kirchen-) rechtliche
Frage. Damit trifft der geäußerte Schismavorwurf in keiner Weise zu; und: wenn das VatII denn tatsächlich
so „schismatisch“ gewesen wäre, müßte da den teilunterzeichneten Missionsbischof nicht auch der Vorwurf
der Mittäterschaft treffen – oder will er davon etwa ebenso alert wie elegant ablenken?
Verehrte Clarissa Colonia, Ihre stets präsente Kenntnis des kanonischen Rechts ist bewundernswert. Nur –
kann man mit dem kanonischen Recht eine dogmatische Frage klären? Ich denke nicht. MfG Christoph Heger
@Ratatam Ich vermute mal das Jobilein den „neu laden“ Button für sich entdeckt hat. Wo steckt er eigentlich?
Wahrscheinlich widmet er sich ernsthaft seiner Schreibtherapie.
Neues von Partenia Der bekannte Generalvikar des Wüstenbistums „Partenia“ und Pfarrer von St. Michael
in Schweinfurt, Roland Breitenbach, beruhigte eine in große Sorge geratene Bewohnerin des Wüstenbistums,
die aus den ungewöhnlichen hohen Zugiffzahlen auf einige Artikel im partenianischen Internetforum auf
eine hohe Zahl von Lesern der Internetseite „Kreuz net“ geschlossen hatte: Re: Es rattert der Zähler
www.partenia.org/phorum5/read.php?1,8172,8209. Der Generalvikar vermutet beschwichtigend, dass dies auf
das Wirken eines oder einer „Verrückten“ zurückzuführen sei: Keine Sorge www.partenia.org/phorum5/read.php?1,8172,8210.
Im übrigen zeigt er sich nicht gerade begeistert über die hohen Zugriffzahlen: Ratatam www.partenia.org/phorum5/read.php?1,8172,8187.
Zu einer Fusion beider als fundamentalistisch eingestufter Foren dürfte es in absehbarer Zeit nicht kommen,
so Experten.
clarissa colonia: eine Anfrage Ihre Ausführungen lese ich mit Vergnügen, denn sie sind juristisch lehrreich.
Mit dem Analogieverbot komme ich jedoch nicht zurecht. Als ich vor Jahren an einem juristischen Symposium
erklärte, das Analogieverbot gehöre abgeschafft, gab mir ein Strafrechtler zu Antwort: „es kann doch
nicht Ihre Absicht sein, die Magna Charta der Verbrecher abzuschaffen.“ Da Sie in Sachen Recht weitaus
bewandter sind als ich wäre ich um eine Verdeutlichung dankbar.
#51 Protestant 11:23:44 | Mittwoch, 10. September 2008
@sozikati Die Eheannulierungstellt fest das die Ehe niemals gültig geschlossen worden ist, die Unauflösligkeit
der Ehe bleibt erhalten. Ist ja gut! Du darfst das ja auch glauben!Ich werde mich hüten, anderen hier
meinen Glauben überstülpen zu wollen…
#49 Fabianus 11:11:24 | Mittwoch, 10. September 2008
Frage Mir ist mehrfach das Buch „Die Unterminierung der katholischen Kirche“ empfohlen worden. Gibt es
dazu Rezensionen/Meinungen? Danke den Antwortenden! Fabianus
#48 Ansgar 11:02:20 | Mittwoch, 10. September 2008
@ Protestant Peinliche Gestalt! Vollmundig die Heilige Mutter Kirche ob ihrer Ehelehre der Bibelferne
zeihen, ohne die Bibel zu kennen! Lesen Sie Mt. 18,18, Sie Schelm, dann wissen Sie, was des Papstes gottgewollte
Vollmachten sind, und kehren hoffentlich um auf den geistigen Knüppelpfaden, auf denen Sie dem Untergange
entgegenwanken.
Werter Dr. Heger, ich kann und werde nicht in Abrede stellen, was Sie irgendwann gehört und e memoria
wiedergegeben haben. Ein Blick ins Gesetz hilft aber (gelegentlich) bei der Rechtsfindung: Can. 1325 §
2 CIC 1917 (CIC 1983 definiert den Begriff nicht, sondern setzt ihn voraus): „Post receptum baptismum
si quis, nomen christianum pertinaciter aliquam ex veritatibus fide divina et catholica credendis denegat
aut de ea dubitat, haereticus; si a fide christiana totaliter recedit, apostata; si denique subesse renuit
Summo Pontifici aut cum membris Ecclesiae ei subiectis communicare recusat, schismaticus est.“ Kann der
Summus Pontifex die Unterordnung unter sich sich selbst oder die Gemeinschaft mit den ihm untergebenen
Kirchengliedern verweigern? Strafrecht unterliegt (can. 19 CIC 1917; can. 18 CIC 1983) enger Auslegung
und dem Analogieverbot. Damit kann der römische Pontifex den Straftatbestand des Schismas nicht begehen
(Häresie und Apostasie sind aber möglich).
#44 Protestant 10:52:39 | Mittwoch, 10. September 2008
@Stimme In Italien ist es weithin üblich, vor der Eheschliessung ein Papier aufzusetzen, in dem z. B.
steht, man habe nicht den Willen eine christliche Ehe einzugehen. Erstens Mal ist es dass, was ich ja
auch schon angemerkt habe! Und zweitens Mal…einem nichtrömisch-katholischen Christen würde doch ein
solcher Unfug nie im Leben einfallen…
Italien In Italien ist es weithin üblich, vor der Eheschliessung ein Papier aufzusetzen, in dem z. B.
steht, man habe nicht den Willen eine christliche Ehe einzugehen. Wenn die Ehe später scheitert, zieht
man das Papier raus, lässt die Ehe anullieren, mit der begründung, es habe ja kein wirklicher Ehewille
vorgelegen, und kann dan mit Weihrauch und Orgelbrausen nochmal heiraten. In Italien ist halt die katholische
Welt noch in Ordnung und die Katholiken sind noch so, wie die Kirche sich das wünscht.
@Clarissa Colonia: Zumindest zweifelhaft. … den römischen Pontifex (dieser ist rechtlich der einzige
Katholik, der kein Schisma begehen kann!). Das ist zumindest zweifelhaft. Es sind mir Aussagen bedeutender
Kanonisten im Gedächtnis, die das Gegenteil lehrten – etwa in der Richtung: Ein Papst, der die überlieferten
Gebräuche abschafft/verläßt sei ein schismatischer Papst usw. MfG Christoph Heger
Werter Przybislav, Sie geruhten aus einem Interview Lefebvres zu zitieren: „Das Konzil hat der Tradition
den Rücken gekehrt und sich von der Vergangenheit der Kirche abgewendet und ist deshalb schismatisch.
Wenn es uns als gewiss erscheint, dass der während zwanzig Jahrhunderten von der Kirche gelehrte Glaube
keine Irrtümer enthält. Sind wir weniger gewiss dass der gegenwärtige Papst ein wahrer Papst ist. Die
Irrlehre, das Schisma, und dementsprechend die Exkommunikation, die Ungültigkeit einer Wahl können gegebenenfalls
zur Folge haben, dass der Papst niemals Papst war oder nicht mehr ist. „ Der Begriff des Schismas bedeutet
die Verweigerung der Unterordnung unter den römischen Pontifex (dieser ist rechtlich der einzige Katholik,
der kein Schisma begehen kann!). Nun wird ja hier immer wieder so alert der Konzilscharakter des VatII
bestritten, weil das „unbedeutende Pastoralkonzil“ keine Glaubens- oder Morallehren definiert, das depositum
fidei also nicht verändert habe. (Hätte es Lehren im Widerspruch zur Tradition dogmatisiert, wäre es
bestenfalls ein häretisches K. gewesen) Schismatisch hätte es jedoch nur sein können, wenn es (als
Konzil) die Unterordnung unter den Pontifex verweigert und eine neue Kirche „aufgemacht“ hätte. Wer aber
1976 (und später) behauptet, das VatII sei schismatisch gewesen, muß unter partieller Amnesie gelitten
und vergessen haben, daß er selbst Teilunterzeichner desselben war.
#38 Protestant 10:32:03 | Mittwoch, 10. September 2008
@heinrich nach katholischem Eherecht nach katholischem Verständnis Wenn ich recht in der Annahme gehe,
dass hier die römisch-katholische Kirche gemeint ist, mögen diese Ausführungen stimmen. Ob man sie
jedoch- egeal, ob als röm.-kath. Christ oder als nichtröm.-kath. Christ- als sinnvoll erachtet oder
logisch oder auchgerecht, das steht auf einem anderen Blatt Papier! Als Bundesbürger muss ich ja schließlich
auch nicht jedes Gesetz, welches die Regierung erlässt, gut finden!
Lieber Protestant, Was ich jedoch als völlig daneben bezeichne, sind die Annullierungspossen der röm.kath.
Kirche. Wenn ich die Ehe als unauflöslich bezeichne und achte,dann hat letztendlich auch kein Papst das
Recht, eine Ehe zu annullieren! … Annullierung (von lat. annullare – „für nichtig erklären“) ist ein
v.a. im Rechtswesen gebrauchter Ausdruck und bezeichnet die rechtswirksame Feststellung, dass eine Vereinbarung,
ein Vertrag, ein Besitzverhältnis o.ä. von Anfang an – nicht erst vom Zeitpunkt der Feststellung an –
ungültig und nichtig war. (aus WIKIPEDIA) dementsprechend ist die Eheannullierung die rechtswirksame
Feststellung der kirchenrechtlichen Nichtigkeit der Ehe, d. h. es wird rechtswirksam festgestellt, dass
eine Ehe aufgrund des Fehlens eines ihrer konstitutiven Wesensmerkmale von Anfang an nicht gültig zustande
gekommen ist. Die Annullierung bedeutet also keineswegs die Auflösung einer bestehenden Ehe, vielmehr
handelt es sich um die bloße Feststellung der Ungültigkeit der Eheschließung nach katholischem Eherecht
(im Sinne einer Tatsachenfeststellung), was bedeutet, dass nach katholischem Verständnis niemals eine
Ehe bestanden hat.
#35 Protestant 10:23:49 | Mittwoch, 10. September 2008
@franz kappes Das ist deine Meinung, die Kirche sieht das wohl etwas anders. Das ist wohl richtig, was
die römisch-katholische Teilkirche angeht! Aber auch hier gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie
die Bibel und fragen Sie Ihren Papst oder Kardinal!“
#31 Protestant 10:18:07 | Mittwoch, 10. September 2008
Ehescheidung/Annullierung Wenn sich ein Ehepaar-warum auch immer- zu einer Scheidung entschließt, dann
ist dies i.d.R. deren Gewissensentscheidung (völlig unabhängig, ob beide auch kirchlich geheiratet haben).
Was ich jedoch als völlig daneben bezeichne, sind die Annullierungspossen der röm.kath. Kirche. Wenn
ich die Ehe als unauflöslich bezeichne und achte,dann hat letztendlich auch kein Papst das Recht, eine
Ehe zu annullieren! Ein Vetter von mir (ich hab zum Glück keinen allzu großen Kontakt zu ihm) hat seinerzeit
seine Ehe annullieren lassen. Ich habe einiges von diesem- in meinen Augen-menschenverachtenden Spektakel
mitbekommen. Angeblich ist die Ehe ja nach röm.-kath.ein Sakrament, von Jesus christus gestiftet- die
jedoch von seinem angeblichen Stellvertreter auf Erden-aufgelöst werden kann…zivile Ehescheidungen,
die manchmal sogar logsicher und nachvollziehbarer erscheinen, gelten aber als Sakrileg…! Es gibt nur
zwei Personen, die eine Ehe auflösen können, dass sind die beiden Eheleute…und kein Papst,Bundeskanzler
oder amerikanischer Präsident!
clarissa colonia-ruhrgebietler Hinter der Wahl des Frevlers Montini standen gallikanische Kreise. Die
Folgen seines Pontifikates lassen sich in einem Wort zusammenfassen: eine Katastrophe von ungeheurem Ausmass.
Dass er ab und zu auch durchaus Katholisches zu verkünden verstand ist unbestritten: mysterium fidei
und humanae vitae sind katholisches Gedankengut. Viele seiner Taten lassen jedoch auf einen unkatholischen
Geist schliessen: Sein Kniefall im Tempel menschlicher Arroganz und Überheblichkeit – UNO genannt – sein
Verstoss gegen Leo XIII apostolicae curae et caritatis durch den gemeinsamen Auftritt mit einem Laien –
dem Erzbischof von Canterbury nämlich – in Sankt Paul ausser den Mauern – haben nahezu alle Schutzbestimmungen
der Kirche zum Einsturz gebracht. Daher bin ich Erzbischof Lefebvre für nachfolgende Stelölungnahme
dankbar, die er am 4. August 1976 gegenüber dem Vertreter der Zeitung „Le Figaro“ folgende Erklärung
abgegeben hat: „Das Konzil hat der Tradition den Rücken gekehrt und sich von der Vergangenheit der Kirche
abgewendet und ist deshalb schismatisch. Wenn es uns als gewiss erscheint, dass der während zwanzig Jahrhunderten
von der Kirche gelehrte Glaube keine Irrtümer enthält. Sind wir weniger gewiss dass der gegenwärtige
Papst ein wahrer Papst ist. Die Irrlehre, das Schisma, und dementsprechend die Exkommunikation, die Ungültigkeit
einer Wahl können gegebenenfalls zur Folge haben, dass der Papst niemals Papst war oder nicht mehr ist.
“
#23 Desperatus † 09:50:28 | Mittwoch, 10. September 2008
@Colombe Beispielsweise hat einer der Beiden vor glaubwürdigen Zeugen erklärt, dass er die Unauflöslichkeit
der Ehe ablehnt. Dann würde er übrigens sowohl in der Trauung als auch bei seiner Unterschrift unter
das Ehevorbereitungsprotokoll wider das achte Gebot fehlen.
Aberaberaber dann müßten sie ja was konkretes tun und handeln, und das ohne Ansehen der Person und ihres
(Nicht)glaubens – und ohne zu missionieren, und könnten nicht mehr im warmen Kämmerchen sitzen und anderen
vorschreiben, was sie zu denken und wie sie zu leben haben. Das geht doch nicht!
#18 Protestant 09:10:39 | Mittwoch, 10. September 2008
Korrekt! Die Anglikaner sollten sich um Armut, Krankheit und Hunger kümmern und keine Homos „verfolgen“.
Und das gilt -weiß Gott- nicht nur für die Anglikaner!!!
Werter ruhrgebietler, wie kann man nur einen solchen Nonsens absondern? Haben Sie auch nur mehr als eine
der Enzykliken Pauls VI. gelesen, oder wissen Sie darüber nur das, was Ihnen andere vorgekäut haben?
(Ecclesiam Suam über die Heilszusage Gottes an seine Kirche als populus Die peregrinans (1964); Mense
Maio (1965) u. Christi Matri (1966), die seine tiefe Marienfrömmigkeit offenbaren und in denen er den
Gläubigen die Verehrung der Gottesmutter mit wärmsten Worten empfiehlt; ebenso die Eucharistieenzyklika
Mysterium Fidei (1965), in der er die Feier der Messe und die Verehrung des in den eucharistischen Gestalten
wahrhaft in seiner Kirche gegenwärtigen Herrn als Zentrum der Kirche herausstellt; Populorum Progressio
(1967) fordert Gerechtigkeit mit den Benachteiligten als Weg zum Frieden in dieser Welt, die zwar nicht
die christliche Botschaft ist, mit ihr aber unlösbar verknüpft ist; Sacerdotalis Caelibatus (1967) urgiert
die Zölibatsverpflichtung der (lateinischen) Kleriker und stellt exegetisch, theologisch und historisch
zusammen, was für diesen spricht und warum die (lateinische) Kirche an ihm festhält; Humanae Vitae (1968)
über die Personenwürde des Menschen und die echte personale Beziehung zwischen Menschen als Basis für
die Weckung neuen Lebens; schließlich Octogesima Adveniens (1971) in Fortführung der 80 Jahre zuvor
veröffentlichten Enz. Rerum Novarum.)
Interessanterweise ist z.B. die Scheidungsrate bei (strenggläubigen) Christen höher als bei z.B. Agnostikern
und Atheisten. …ww.religioustolerance.org/chr_dira.htm
Sie haben doch geschriben, dass in Italien so verfahren wird. Eine Annulierung durch Rom ist hier auch
möglich! z. B .: wenn ein Ehepartner sich plötzlich weigert, Kinder zu zeugen! Ob es stimmt ? Bei Untreue!
#10 Desperatus † 08:44:41 | Mittwoch, 10. September 2008
Annulliert Bei einer Eheannulierung wird kirchlicherseits festgestellt, dass die betreffende Ehe überhaupt
nicht besteht – also dürfen die beiden Partner wieder heiraten. (Tip: am besten vor der Kirchlichen Trauung
für Annulierungsgründe sorgen)
#4 Desperatus † 08:26:56 | Mittwoch, 10. September 2008
Ehescheidungen in Spanien Da ist also ein so angeblich katholisches Land wie Spanien, und ca 75% der Ehen
gehen in die Brüche. Traruig für die Ehepartner und für die Kinder. Es zeigt aber auch, dass die Wirklichkeit
in Spanien nicht mit der katholischen Lehre übereinstimmt. Nur, was soll der Zusatz, dass die spanische
Regierung ein Gesetz plane, „um die Ehe noch schneller scheiden zu können“? Sollen denn Menschen durch
staatliche Gesetze gezwungen werden, der katholischen Lehre zu folgen? Dann können Sie ja gleich ein
Gesetz fordern, dass die sonntäglichen Gottesdienstbesuch vorschreibt oder vollendeten Selbstmord mit
Gefängnis bis zu 10 Jahren bestraft. De Ansatzpunkt liegt doch nicht beim Gesetzgeber (dem Parlament
also, und nicht der Regierung), sondern in der Gewissensbildung der Menschen. Die aber lassen sich doch
am ehesten von Menschen leiten, die autentisch ihre Überzeugung leben und so vermitteln. Verba docent,
exepla trahunt. Wenn so die katholische Lehre so wenig Rückhalt hat, stellt sich die Frage, ob das an
den Inhalten der Lehre oder an der Autentizität ihrer Vertreter liegt. Diese Frage stellt sich dann nicht
nur in Spanien, sondern allüberall. Diese Autentizität macht sich übrigens nicht an Soutanen und Manipeln
fest, sondern an der Übereinstimmung von Wort und Tat. Allen Lesern einen schönen Tag! D!
Immer deutlicher …wird lediglich, daß sich Ratzinger (aka. B-XVI) in Bezug auf P-VI schwer geirrt hat,
denn P-VI ist wie luther ein Kirchenspalter. Und darin ist wie bei luther auch „seine Liebe zur Kirche“
zu sehen. Der brennende miss. Eifer ist ebenfalls klar: möglichst viele Seelen von Jesus Christus weg
und hin zur V-II-Kirche (Amtskirche) treiben. Bedauerlich für die rkK ist das äußerst zweifelhafte
Erbe dieses P-VI! Die Aufräumarbeiten werden noch jahrzehnte Dauern, wenn nicht sogar jahrhunderte! Danke,
daß es noch Bewahrer des überlieferten Glaubens gibt bei denen die trid. Liturgie zelebriert wird –
zum Heile der Seele und zur Anbetung Gottes!