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Freitag, 4. März 2005 09:20
In Ungarn soll eine Reihe führender katholischer Prälaten für die kommunistische Sicherheitspolizei spioniert haben: „Wir könnten den katholischen Klerus Ungarns reinigen, wenn wir zugeben würden, daß wir damals nach der Musik des kommunistischen Staates getanzt haben.“
Zurück zum Artikel 4 Lesermeinungen:
Montag, 14. März 2005 11:21
mrnka: Maulürfe
Früher wurde die Kirche von außen bedroht – Seit gut hundert Jahren sitzt der Feind im Zentrum. Alle Verschörungstheorien treffen den Kern der Sache.
Freitag, 4. März 2005 17:32
GerdEric: „Kommunisten“ und „Roter Drache“
PhilippNeri: Die umgekehrte Sichtweise ist geboten. Subversive Elemente, ob Freimaurer, Kommunisten oder Spitzel (letzlich besteht da kein großer Unterschied) haben die Verwirrungen in der nachkonzliaren Ära erst ermöglicht; und das durch jahrzehntelange Unterwanderung.

Ach,
Faschisten,
Nationalsozialisten und andere „Volksschädlinge“ und Gotteslästerer,
die nicht?

Athanasius: Und so fliegt der „Rote Drache“ der Offenbarung des hl. Johannes, noch immer frei herum im Tempel Gottes, wie die anderen Abominationen.

„Roter Drache“?
Tragen Kardinäle nicht Rot…
Freitag, 4. März 2005 13:37
PhilippNeri: Nicht verwunderlich
Spätestens seit dem 2. Vatikanischen Konzil – eigentlich bereits schon früher, bei der Reform der Osternacht durch Pius XII. – waren Leute im Spiel, deren Bestreben mit Sicherheit nicht die Förderung der Kirche war.
So lächerlich Verschwörungstheorien auch oft klingen mögen; ganz von der Hand zu weisen sind sie leider nicht. Es sei hier nur auf Msgr. Bugnini verwiesen, der nachweislich Freimaurer war.
Es wäre allerdings falsch, das allein als Folge des Konzils zu sehen. Die umgekehrte Sichtweise ist geboten. Subversive Elemente, ob Freimaurer, Kommunisten oder Spitzel (letzlich besteht da kein großer Unterschied) haben die Verwirrungen in der nachkonzliaren Ära erst ermöglicht; und das durch jahrzehntelange Unterwanderung.
Da fallen die Kräfte in Rom mE mehr ins Gewicht als Kirchenfürsten in kommunistischen Ländern, über deren Motivation zur Zusammenarbeit mit den Machthabern wohl nur spekuliert werden kann.
Es ist dringend geboten, sich konsequent von allen kirchenfeindlichen Priestern zu trennen: zur Rettung der Kirche und des Papsttums!
Freitag, 4. März 2005 12:35
Athanasius: Seit Papst Paul VI.
werden vom Vatikan rote Marionetten toleriert, ja im Rahmen der neuen „Ostpolitik“ ernannt in verschiedenste hohe Aemter der hl. Kirche.

Diese Haltung und diese politische Diplomatie zeigen ein deutlicher Bruch mit den kirchlichen Verurteilung des Kommunismus in „Divini Redemptoris“, der anti-Kommunistischen Politik des grossen Pastor Angelicus, Papst Pius XII., und der Mannhaftigkeit der treuen Kardinäle Mindzenty, Wyczinski sowie der früheren geheimen Bischöfe der DDR z.B., auf.
Nicht nur das, sondern auch Verrat an den treuen Katholiken hinter dem Eisernen Vorhang!

Es soll uns nicht verwundern, daß jetzt diese Informationen und Skandale auskommen. Sei es auch, daß Johannes-Paul II. die Ostpolitik hat versuchen zu ändern mit Unterstützung von Solidanosc, aber wesentlich entschied über die Vatikan-UssR-Politik Kardinal Sodano mit anderen, wodurch es nur im publiken Bereich eine Aenderung gab.

Erinnern wir uns, dass am Zweiten Vatikanischen Konzil, anstatt eine gefragte (in Fatimá) Verurteilung des Kommunismus, eine Delegation von „orthodoxen Beobachter“ aus der Sovjet-Union kam, mit unter ihnen viele Russischen Kommunisten.

Und so fliegt der „Rote Drache“ der Offenbarung des hl. Johannes, noch immer frei herum im Tempel Gottes, wie die anderen Abominationen. Je länger, desto mehr, denke ich, dass das Klagen des Papstes Paul VI., dass „der Rauch Satans irgendwie in den Tempel Gottes eingedrungen ist“ (1973), sogar noch ein Understatement war.

Und lass uns mit den Bischofskonferenzen singen:
Welch ein herrlicher Frühling des Konzils, welch ein Neues Pfingsten für die Kirche!
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