Natürliche Entwicklung oder nie dagewesener Bruch?
Auf seinem heutigen Flug von Rom nach Paris sprach ein Journalist den Papst auf ein wichtiges Anliegen vieler französischer Gläubiger an – die Alte Messe.
Der Ehebrecher und französische Präsident Nicolas Sarkozy hat heute Papst Benedikt XVI. entgegen dem üblichen Protokoll am Pariser Flughafen abgeholt.
(kreuz.net, Paris) Papst Benedikt XVI. will die gescheiterte Liturgiereform der 70er Jahre des letzten
Jahrhunderts nicht rückgängig machen. Derartige Aussagen seien „absolut unbegründet“.
Das erklärte
der Papst heute auf seinem Flug von Rom nach Paris auf die Frage eines Journalisten.
Das Motu Proprio
‘Summorum Pontificum’ nannte der Heilige Vater einen Akt der Liebe und der pastoralen Toleranz für Altgläubige.
Für den Papst ist es aber selbstverständlich, daß die Neue Messe die ordentliche Liturgie der Kirche
ist.
Ferner erklärte der Papst, daß es „keinen Widerspruch“ zwischen der nachkonziliaren Messe und
dem überlieferten Ritus gebe:
Es handle sich angeblich um eine „natürliche Entwicklung der Liturgie“:
„Die Entwicklung, auch wenn sie sich entwickelt, bewahrt ihre Identität.“
Die Neue Messe betone angeblich
stärker die gemeinschaftliche Teilnahme an der Messe, sei aber mehr als nur eine Versammlung einer Gemeinschaft.
Frühere Aussagen zur „natürlichen Entwicklung“
1989 schrieb der damalige Joseph Kardinal Ratzinger
in einer Gedenkschrift für den Regensburger Liturgiewissenschaftler Prälat Klaus Gamber († 1989), daß
man an die Stelle der gewordenen Liturgie eine gemachte Liturgie gesetzt habe:
„Man wollte nicht mehr
das organische Werden und Reifen des durch die Jahrhunderte hin Lebendigen fortführen, sondern setzte
an dessen Stelle- nach dem Muster technischer Produktion – das Machen, das platte Produkt des Augenblicks.“
In seiner Autobiographie „Aus meinem Leben“ aus dem Jahr 1997 schrieb Kardinal Ratzinger, daß er über
das „Verbot“ des Alten Meßbuchs bestürzt war. Etwas Derartiges habe es in der ganzen Liturgiegeschichte
nie gegeben:
„Das nunmehr erlassene Verbot des Missale, das alle Jahrhunderte hindurch seit den Sakramentaren
der alten Kirche kontinuierlich gewachsen war, hat einen Bruch in die Liturgiegeschichte getragen, dessen
Folgen nur tragisch sein konnten.“
„Man brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes.“
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47 Lesermeinungen
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#49 Andreas_Rau 16:38:42 | Montag, 15. September 2008
Tja… >>„Die Entwicklung, auch wenn sie sich entwickelt, bewahrt ihre Identität.“<< Warum sollte das
nicht auch für den Papst gelten dürfen – dies an den Schreiber des Artikels, der uns zu erklären versucht,
dass Papst Benedikt doch irgendwie mit „gespaltener“ Zunge redet.
#48 Defensor Fidei 14:48:30 | Sonntag, 14. September 2008
Suscipiat: Breaking news!!!!! Wenn wir schon bei Breaking news sind… Hier die nächste Hammermeldung:
In China soll ein Sack Reis umgefallen sein! funfire.de/…k-reis-umfaellt.html Wer braucht bitte diese
nutzlose Information, die von Suscipiat 16 mal gepostet worden ist???
#45 Defensor Fidei 12:21:25 | Samstag, 13. September 2008
@ Benedikt Ihre Ausführungen sind liturgiewissenschaftlicher Natur und gehen deshalb am Thema vorbei.
Formal gesehen ist immer das Römischer Ritus, was in der Stadt Rom gefeiert wird. Die Äußerungen gehen
schon deshalb nicht am Thema vorbei, weil ich nie behauptet habe, daß man nicht auch einem neuen Konstrukt
den Namen „Römischer Ritus“ geben könne. Ich habe lediglich bestritten, daß es sich bei der überlieferten
Liturgie und dem NOM-Konstrukt materialiter um den gleichen Römischen Ritus handelt. Genau das ist aber
die entscheidende Frage. Wären die Riten nämlich materialiter nicht identisch, dann könnte man nicht
von zwei Formen sprechen, sondern müßte von den zwei unterschiedlichen Römischen Riten sprechen. Gerade
dies wird aber vermieden, um nicht zugeben zu müssen, was Tatsache ist: Der NOM ist nicht die „treuliche
Wahrung der Substanz“ der überlieferten Liturgie. Es handelt sich nicht lediglich um zwei Anwendungsformen
des EINEN Römischen Ritus.
@Amanda Das ist mal ein wahres Wort. Im NOM ist die Priesterzentriertheit ja viel eher gegeben! Bei der
Messe sollten die feiernden Menschen im Mittelpunkt stehen. Ein würdig zelebrierter Friedensgruss sollte
bei keiner Gemeindeveranstaltung fehlen. Auch der Hinweis auf die wöchentlichen Angebote des Laienliturgiekreises,
der Alten- und Jugendveranstaltungen, das Weightwatchertreffen im Pfarrgemeindesaal, die Öffnungszeiten
der Pfarrbücherei, die Nachfrage nach freiwilligen Kuchen- und Plätzchenbäckern für die nahende Adventszeit
und all die kleinen Dinge, die den Alltag so menschlich erkennbar und angenehm gestalten sollten im Mittelpunkt
der Betrachtung stehen. Bei besonderen Anlässen, wie Hochfesten, sollte zur Erbauung der Gemeinde ein
Brief des Joberens verlesen werden, eines vorbildlich, seiner Zeit vorausdenkenden Katholiken, der jedoch
in grosser Demut immer wieder auf seine Einfach- und Bescheidenheit hinweist. Er, unser Josef, gibt selbstlos
weiter, was er denkend empfing.
@Biene Maja „Bei der Alten Messe steht Gott im Mittelpunkt und nicht der Priester.“ Das ist mal ein wahres
Wort. Im NOM ist die Priesterzentriertheit ja viel eher gegeben!
Gotthard, nicht so schnell von sich auf andere schließen! Die REalitätsverweigerung liegt wohl sehr
stark bei Ihnen. Das V-II ist gescheitert. Glaubensabfall allenortes, ganz wie die liebende Gottesmutter
es in Fatima vorausgesagt hat!! Da spreche ich noch gar nicht von den Botschaften La Salette, Garabandal,
Lourdes, Heroldsbach und Amsterdam! Früher war es einfach im „Glauben zu leben“ man schwamm mit der breiten
Masse. Heute drücken wir jetzt auf den Knopf HIER und wenige Augenblicke später ist die Reaktion davonn
irgendwo auf der Welt zu spüren. z.b. Internet. Wann waren Information so schnell verfügbar. Leider
gilt dies für gute und schlechte Info’s. Die auf Erden Mächtigen wissen das super geschickt auszunutzen!!
Und Gotthard’le fällt immer wieder darauf herein. Im Jahr 2008 ist schwieriger als je zuvor seinen Glauben
an Jesus Christus zu bekennen und sich für die eigene Seelenrettung vor der ewigen Hölle zu schützen –
gar nach dem ableben DIREKT IN DEN HIMMEL ZU GELANGEN! DAS IST DIE WICHTIGSTE AUFGABE DER SEELE. Wer lesen
kann der lese und verstehe sehr wohl!! Einen gesegneten Tag alle Leserinnen und Lesern. Gelobt sei Jesus
Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
#41 Hexenhamme 06:08:03 | Samstag, 13. September 2008
Hexenhammer: Praxis Obnoxia www.lulu.com/content/3824207 Je veux recommander fortement le Praxis Obnoxia
pour que tous obtiennent et pour lisent. Il est très savant, scolastique, concis, et très indiquant
au sujet du rite inadmissible de Vatican II du baptême. Des discussions j’ai, les certains évêques
et prêtres re-baptize des protestants et Novus Ordo convertit de même pour les joindre à la communion
de leurs églises en raison des pratiques défectueuses exécutées par les ministres sectaires qui les
ont allégué baptisés. Tandis que l’autre clergé sont indifférent ou n’ont pas un praxis précis.
J’entends les diverses histoires qui manquent de l’uniformité du rituel. Ainsi, je me sens que ce livre
est que quelque chose les catholiques devraient considérer. J’ai même rencontré certain clergé catholique
orthodoxe et d’Uniate qui considèrent ceci très un thème d’actualité entre le vieux calendrier/nouveau
calendrier et nouvelles persuasions rituelles rituelles/vieilles. Quelques groupes re-baptize, certains
emploient seulement le chrismation, certains sont également incertains. Le baptême est nécessaire par
une nécessité des moyens, et la validité des autres sacrements se fondent sur sa réception valide,
ainsi c’est une matière la plus importante. Here’ ; résumé de SA du livre et comment vous pouvez obtenir
une copie : PRAXIS OBNOXIA www.lulu.com/content/3824207
#40 Gotthard 00:49:58 | Samstag, 13. September 2008
Lügen über Lügen dieser Pius-Verein lügt in all seinen Darstellungen das Blaue vom Himmel… sowohl
die offizielle „Gegen“-Darstellung zur Nationalwanderung in Fulda wie die des Vorstehers der Kapelle in
Göffingen lügen das Gedruckte vom Himmel. Mir scheint das Ganze schon eher psychiatrische Züge zu tragen…
Realitätsverweigerung heißt das wohl.
#39 Benedikt 00:49:30 | Samstag, 13. September 2008
@ Defensor Fidei Ihre Ausführungen sind liturgiewissenschaftlicher Natur und gehen deshalb am Thema vorbei.
Formal gesehen ist immer das Römischer Ritus, was in der Stadt Rom gefeiert wird. @ Alois Bischof Man
sollte nur sehen, wie Benedikt XVI. sich vom Ehebrecher und ‘Ehrenkanonikus’ (der Lateranbasilika) Präsident
Sarkozy und seiner angeblichen „Gattin“ Frau Carla Bruni empfangen ließ. Als wären die beiden verheiratet.
Ein Papst sollte solche Empfänge ablehnen. Ach Herr Bischof, Sie sind doch Traditionalist. Schauen Sie
doch mal in die Kirchengeschichte. Als ob man aus diplomatischen Gründen (oder weit weniger ehrenwerten)
Gründen noch nie über so etwas hinweggesehen hätte. Ich komme aus Mainz, dessen Erzbischof das Krönungsrecht
verlor, weil er die Gattin Konrads II. nicht akzeptierte. Das nützte dann der Kölner Erzbischof für
seine Zwecke aus. Wenn Sie danach gehen dauert die Kirchenkrise wirklich schon sehr lange. Konrad II.
lebte im 11. Jahrhundert.
#37 Gotthard 23:07:45 | Freitag, 12. September 2008
Mittelpunkt Bei der Alten Messe steht Gott im Mittelpunkt und nicht der Priester durch ständiges Wiederholen
wird dieser Satz auch nicht wahr. Er ist einfach dummes Zeug!
#36 Dr. Koch † 22:59:13 | Freitag, 12. September 2008
Die mische sisch!!!! Der Algi in Fulda hat heut mal widder de Tradis um de Mund geleckt! Unn dadebei sinn
des doch grad die, die ihn absääsche wolle! Mergd der ned, dass der sisch selber de Asd absääscht,
um den er sitze dud???? www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1155010
#35 Defensor Fidei 22:58:52 | Freitag, 12. September 2008
@ Benedikt (Ergänzung) Am 4. Dezember 1963 verkündet das Zweite Vatikanische Konzil in seiner Konstitution
über die heilige Liturgie (Sacrosanctum Concilium): „…Deshalb sollen die Riten unter treulicher Wahrung
ihrer Substanz einfacher werden…“ Genau diese Forderung wurde mit dem NOM nicht erfüllt! Anderenfalls
hätte die Messe keine neue oder veränderte Definition erhalten dürfen.
#33 Defensor Fidei 22:34:47 | Freitag, 12. September 2008
@ Benedikt Schleiehaft ist es, weil Sie die Definition an einer gewissen Ausgestaltung festmachen. Die
Die Definition ist aber formal vorzunehmen: Es ist der Römische Ritus, weil es der offizielle Ritus Roms
ist. Würde – theoretisch gesprochen – der Papst die göttliche Liturgie die Johannes Chrysostomos für
die Stadt Rom vorschreiben, so wäre dies auch „der Römische Ritus“. Daß es sich bei der überlieferten
Liturgie um DEN römischen Ritus handelt steht außer Frage. Wenn ich neben diesen Ritus einen anderen
Ritus setze, dann mag dies formal auch EIN römischer Ritus sein, aber es ist noch nicht der GLEICHE römische
Ritus. Bei dem NOM handelt es sich um ein aliud. Wer behauptet, daß sich diese Riten in ihrem Gehalt
voll und ganz decken und nur in ihrer Form (ordentlich und außerordentlich) unterscheiden, der kann oder
will die Wahrheit nicht sehen. Von wirklich ein und demselben Ritus in zwei Formen kann ich beispielsweise
sprechen, wenn der überlieferte Ritus in der Volkssprache gefeiert werden würde oder wenn es Änderungen
gibt die nicht die Substanz betreffen (so z.B. die Form wie sie in Le Barroux gefeiert wird). Anderenfalls
würde es zwischen Befürwortern der überlieferten Liturgie und den Befürwortern des neuen Konstruktes
im übrigen auch nicht so festgefahrene Fronten geben.
#31 Biene Maja 22:10:03 | Freitag, 12. September 2008
Dr.Koch ich bin dagegen der Pabst ist in Ordnung ausserdem Angenehme Nachtruhe habe viel gearbeitet bin
müde. Bei der Alten Messe steht Gott im Mittelpunkt und nicht der Priester.
#30 Alois Bischof 22:06:52 | Freitag, 12. September 2008
Die Krise ist noch lange nicht vorbei, sondern wird nur größer, weil die Täuschung zunimmt. Die Krise
ist eine Krise des Glaubens, der Glaubenslehre, der Dogmatik und der Theologie. Nur der Abfall vom wahren
römisch-katholischen Glauben auf und nach dem II. Vatikanischen Konzil (in der BRD, Österreich, jedoch
auch im eigentlichen Rom selbst) konnte der Einführung der Novus-Ordo-Missae-Mahlfeier den Weg bereiten.
Man sollte nur sehen, wie Benedikt XVI. sich vom Ehebrecher und ‘Ehrenkanonikus’ (der Lateranbasilika)
Präsident Sarkozy und seiner angeblichen „Gattin“ Frau Carla Bruni empfangen ließ. Als wären die beiden
verheiratet. Ein Papst sollte solche Empfänge ablehnen. Und am ersten Tag empfängt Benedikt XVI. nicht
Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X. oder des „traditionalistischen“ Klerus, sondern Rabbiner,
Israël-Lobbyisten und sonstige „Vertreter des Judentums in Frankreich“. Die Krise ist nicht vorbei und
Benedikt XVI. ist eine Synthese JoPa II., Paul VI. und Johannes XXIII. Er war ja auch neomodernistischer
Peritus auf dem II. Vatikanum, Hersteller der ultraliberalen Ansprachen Kardinal Frings, und sowieso immer
noch enger Freund des abtrünnigen Theologen Hw. Hans Küng. „Konservativ“ ist da außer Ehemoral gar
nichts. Man möchte die Liturgische Revolution und die Revolution gegen den Glauben „konservieren“. Nicht
aber die apostolische Tradition der hl. katholischen und römischen Kirche.
#28 Dr. Koch † 21:58:33 | Freitag, 12. September 2008
Der Benedetto hat sisch ja ned nur von em Ehebrescher abhole lasse, der hat aach noch dieser versauten
Carla siess in die Auche geblinzelt!!!! Benedetto gehört abgesetzt!!!!! www.bild.de/…is-eingetroffen.html
#27 Benedikt 21:49:02 | Freitag, 12. September 2008
@ Defensor Wie man die überlieferte Liturgie und den NOM als ein und denselben Ritus (in zwei verschiedenen
Formen) bezeichnen will, ist mir trotz guten Willens nach wie vor völlig schleierhaft. Etwas anderes
kann wohl nur bei einem sehr, sehr weiten Ritenbegriff angenommen werden. Schleiehaft ist es, weil Sie
die Definition an einer gewissen Ausgestaltung festmachen. Die Die Definition ist aber formal vorzunehmen:
Es ist der Römische Ritus, weil es der offizielle Ritus Roms ist. Würde – theoretisch gesprochen – der
Papst die göttliche Liturgie die Johannes Chrysostomos für die Stadt Rom vorschreiben, so wäre dies
auch „der Römische Ritus“.
#25 Defensor Fidei 21:43:47 | Freitag, 12. September 2008
Ergänzung… Das Herrenmahl oder die Messe ist die heilige Zusammenkunft oder Versammlung des Volkes
Gottes, das unter dem Vorsitz des Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern. So
lautete Art. 7 der Einführung ins Neue Meßbuch, der die Neue Messe definiert; 6.4.1969. Zahlreiche Einsprüche
wurden dagegen erhoben. Kardinal Charles Journet sagte Paul VI. in einer Audienz: „Heiliger Vater, Sie
können eine derartige Definition nicht aufrechterhalten. Es handelt sich dabei nicht mehr um die katholische
Messe, sondern um eine protestantische.“ Die gleichen Einwände erhob auch das Heilige Offizium. Der Papst
ließ die Formulierung daraufhin tatsächlich etwas abändern, obwohl er die erste Definition bereits
unterschrieben hatte. Welche praktischen Konsequenzen hatte die neue Definition für den NOM? Richtig…keine!
In Wahrheit wurde also gar nichts geändert. Die oben genannte Version hat den NOM exakt beschrieben.
Ohne eine Konsequenz im Ritus ändert daran auch die leicht abgewandelte Definition nichts. Der NOM entsprach
und entspricht genau dieser ersten (vom Papst unterschriebenen Version).
#24 Biene Maja 21:42:50 | Freitag, 12. September 2008
Elijahu Sie haben Recht wir werden noch drauf kommen die Alte Messe ist viel feierlicher da steht der
Opfergedanke Gottes noch im Mittelpunkt da ist der Glaube nicht verwässert
#22 karljosef 21:27:21 | Freitag, 12. September 2008
Diplomatie Wer meint denn das Ratzinger seine Meinung geändert hat? Ich nicht. Früher, vor der Papstwahl,
konnte er seine Meinung frei sagen, heute nicht. Früher konnte er nicht handeln, heute schon.
Ohne mich -tönt es allenthalben… WENN Ratzinger sagt, daß er über das VERBOT des Alten Meßbuchs
bestürzt war, daß das erlassene VERBOT des Missale ein Bruch war. WENN Benedikt XVI sagt, daß die Alte
Messe nie VERBOTEN war.
#20 Defensor Fidei 21:12:26 | Freitag, 12. September 2008
Ergänzung… Das Herrenmahl oder die Messe ist die heilige Zusammenkunft oder Versammlung des Volkes
Gottes, das unter dem Vorsitz des Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern. So
lautete Art. 7 der Einführung ins Neue Meßbuch, der die Neue Messe definiert; 6.4.1969. Zahlreiche Einsprüche
wurden dagegen erhoben. Kardinal Charles Journet sagte Paul VI. in einer Audienz: „Heiliger Vater, Sie
können eine derartige Definition nicht aufrechterhalten. Es handelt sich dabei nicht mehr um die katholische
Messe, sondern um eine protestantische.“ Die gleichen Einwände erhob auch das Heilige Offizium. Der Papst
ließ die Formulierung daraufhin tatsächlich etwas abändern, obwohl er die erste Definition bereits
unterschrieben hatte. Welche praktischen Konsequenzen hatte die neue Definition für den NOM? Richtig…keine!
In Wahrheit wurde also gar nichts geändert. Die oben genannte Version hat den NOM exakt beschrieben.
Ohne eine Konsequenz im Ritus ändert daran auch die leicht abgewandelte Definition nichts. Der NOM entsprach
und entspricht genau dieser ersten (vom Papst unterschriebenen Version).
Papst Benedikt XVI. will die … Liturgiereform der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts nicht rückgängig
machen. Die Liturgiereform wird er nicht zurücknehmen, aber vorsichtig Korrekturen vornehmen, bis die
Heilige Messe jene Gestalt hat, die die Konzilsväter mit dem Messbuch von 1965 gewollt haben. Der Novus
Ordo Missae (NOM) von 1967 /1970, die jetzt gültige Form, ist nicht von den Konzilsvätern gewollt. Die
manchmal banale und häretische Übersetzung sowie die zu vielen Wahlmöglichkeiten schreien darüpber
hinaus nach einer Korrektur.
#18 Defensor Fidei 20:34:13 | Freitag, 12. September 2008
Ein und derselbe Ritus? Wie man die überlieferte Liturgie und den NOM als ein und denselben Ritus (in
zwei verschiedenen Formen) bezeichnen will, ist mir trotz guten Willens nach wie vor völlig schleierhaft.
Etwas anderes kann wohl nur bei einem sehr, sehr weiten Ritenbegriff angenommen werden. Ja, der NOM hat
sich in gewisser Weise aus der überlieferten Liturgie heraus entwickelt, aber das hat sich die protestantische
Abendmahlsfeier auch. Eine hochkirchliche protest. Abendmahlsfeier ist der überlieferten Liturgie z.T.
sogar näher als der NOM. Trotzdem würde kein ernstzunehmender Katholik auf den Gedanken kommen, beides
als ein und denselben Ritus zu bezeichnen. Nur weil dies behauptet wird, ist es noch lange keine Tatsache.
Maßgebend ist doch der innere Gehalt. Die überlieferte Liturgie definierte sich wie folgt: Die hl. Messe
ist die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers. Christus opfert hier durch die Vermittlung des menschlichen
Priesters seinen Leib und sein Blut, die er am Kreuz auf blutige Weise hingeopfert hat, auf unblutige
Weise seinem Vater auf. Die hl. Messe ist also ein wahres Opfer, durch das uns die Verdienste des Kreuzesopfers
zugewendet werden. Im NOM dagegen heißt es: In der Messe, dem Herrenmahl, wird das Volk Gottes zu einer
Gemeinschaft unter dem Vorsitz des Priesters, der Christus in seinem Tun repräsentiert, zusammengerufen,
um die Gedächtnisfeier des Herrn, das eucharistische Opfer, zu begehen. Hier von dem gleichen Geschehen
zu sprechen, ist mehr als abwegig.
#17 Elijahu † 20:10:14 | Freitag, 12. September 2008
Die Liturgiereform ist gescheitert Die Kirchen sind leer, niemand hat mehr Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten,
Missbrauch allerorten, aber sich das eigene Scheitern einzugestehehn, dazu fehlt den Vatikanum2-Jüngern
die Grösse. Die Übersetzung der Messtexte in die Landessprachen wurde dazu genutzt um die Lehre der
Kirche zu verwässern und zu verfälschen, das Volk betet nicht mehr gemeinsam mit dem Priester Gott an,
sondern ist jetzt dem Priester zugewandt, der zum Mittelpunkt der Messe geworden ist. Nicht länger ist
der Priester der demütige Diener Gottes in der Messe, der Klerus, der die Liturgiereform zu verantworten
hat, hat den Menschen zum Mittelpunkt der Messe gemacht, man hat sich selber an die Stelle Gottes gesetzt
und lässt sich nun fleissig anbeten. Dass die Kinder Gottes sich das nicht länger bieten lassen, sieht
man an den leeren Kirchen.
#15 Freinsberg 19:33:05 | Freitag, 12. September 2008
Liturgiereform… Von „gescheiterter Liturgiereform“ finde ich nur etwas im angeblichen Bericht von KreuzNet.
(Oder sollte das vielleicht „gescheite Liturgiereform“ heißen?)
O-Ton Vielleicht interessiert der O-Ton: „C’est une peur infondée parce que ce Motu proprio est simplement
un acte de tolérance, dans un but pastoral pour des personnes qui ont été formées dans cette liturgie,
l’aiment, la connaissent, et veulent vivre avec cette liturgie. C’est un petit groupe parce que cela suppose
une formation en latin, une formation dans une certaine culture. Mais il me semble que c’est exigence
normale de la foi et de pastorale pour un évêque de notre Eglise d’avoir de l’amour et de la tolérance
pour ces personnes et de leur permettre de vivre avec cette liturgie. Il n’y a aucune opposition entre
la liturgie renouvelée par le Concile Vatican II et cette liturgie. […] Je pense quand même qu’il
y a une possibilité d’un enrichissement des deux parties. D’un côté les amis de l’ancienne liturgie
peuvent et doivent connaître les nouveaux saints, les nouvelles préfaces de la liturgie, etc… d’autre
part, la liturgie nouvelle souligne plus la participation commune mais, toujours, n’est pas seulement
l’assemblée d’une seule communauté mais un acte de l’Eglise universelle, en communion avec tous les
croyants de tous les temps, et un acte d’adoration. Dans ce sens, il me semble qu’il y a un enrichissement
réciproque et il est clair que la liturgie renouvelée est la liturgie ordinaire de notre temps.“
Papst in Frankreich Hat jemand die Berichterstattung auf Phoenix zum Papst in Frankreich eben mitverfolgt?
Die Frau Fromm (Nomen non est omen) von „Wir sind (selbstgebackene) Kirche“ kann einem ja echt leidtun.
Deren zahnloses Geplapper und die überholten kirchenfeindlichen Standardforderungen der 70erjahre wurden
von Stefan Kulle aber ordentlich mit der Argumentationskeule (und teilweise auch ziemlich die Gegenseite
entlarvend) zerschlagen. Die Munition der Kirchenzerstörer vom Rand (manche sagen vom linken) zündet
echt null.
#12 Elijahu † 18:16:56 | Freitag, 12. September 2008
Der Papst mag nicht an Wunder glauben www.spiegel.de/…,1518,577950,00.html „Der Papst auf Tour nach
Lourdes: An Wunder mag er nicht glauben, sagt er im Flugzeug.“ Na wenn das wahr ist dann gute Nacht. Ein
Papst der nicht an Wunder glauben will? Wo sind wir hier eigentlich? Überraschen tut es mich zwar nicht
sonderlich aber dass er es so offen zugibt lässt ja wohl tief blicken.
justus 10 % – Ordo Novus – ungewürzte Lasagne justus, sind Sie sicher, dass 10 % nicht stark übertrieben
ist? Das Problem an der „Neuen Messe“ ist in der Tat die Art und Weise, wie sie zelebriert wird: Versus
populum – Handkommunion – Nichtbeachtung der liturgischen Rubriken – falsch übersetzte Wandlungsworte
und zum Teil schlechte und verzerrende Übersetzungen – protestantisierende Tendenzen in den Gebeten.
Ich habe die Neue Messe schon so erlebt, wie der Heilige Vater sie vor einiger Zeit in der Sixtina gefeiert
hat – gut und schön, aber: Wer mit dem Alten Ritus vertraut ist, erkennt doch recht schnell, dass die
neue Messe im Vergleich mit der Alten Messe so „schmeckt“, wie ungewürzte Lasagne.
#10 Marcel Faber 17:40:05 | Freitag, 12. September 2008
Hätte denn jemand aus dem Mund des Papstes etwas anderes erwartet? Es sollte klar sein, daß er gar nicht
anders kann. „Hermeneutik der Kontinuität“ ist seit eh und je Verpflichtung des Heiligen Stuhls, gelegentlich
aber wird daraus eine Zwangsjacke.
#9 ExBochumer † 17:36:35 | Freitag, 12. September 2008
Wie man schon sagt: Kappel ist Kohl. Und Kohl ist ein alltägliches Gemüse, dumm und von allen verzehrt.
Weshalb ich mich mit Ihnen auseinandersetzen sollte, ist mir äußerst fragwürdig. – Also lasse ich es
lieber.
Hermeneutik der Kontinuität Es handle sich angeblich um eine „natürliche Entwicklung der Liturgie“:
„Die Entwicklung, auch wenn sie sich entwickelt, bewahrt ihre Identität.“ Natürlich, wenn die Messe
so gefeiert wird, wie das der Heilige Vater tut (und wie es in den Büchern steht). Leider ist das in
Deutschland in höchstens 10 % der Pfarrgemeinden der Fall.
Im Teppich verbeißen Papst Benedikt XVI. will die gescheiterte Liturgiereform der 70er Jahre des letzten
Jahrhunderts nicht rückgängig machen. Derartige Aussagen seien „absolut unbegründet“. Das erklärte
der Papst heute auf seinem Flug von Rom nach Paris auf Nachfrage eines Journalisten. Das ist eine äußerst
erfreuliche Mitteilung… mögen sich die Piusleute und andere Konservatieflinge im Teppich verbeißen.
#4 ExBochumer † 16:40:40 | Freitag, 12. September 2008
Also nichts rückgängig machen: Demnach ist die Feier der Hl. Messe im außerordentlichen Ritus – legal,
– gültig und – kann von jedem römisch-katholischem Priester zelebriert werden. Demnach stehen also die
Ortsordinarien in schwerer Schuld, die die Feier der außerordentlichen Form der Hl. Messe verunmöglichen.
Und dafür sind offenbar viele Bischöfe im deutschen Sprachraum bekannt. Namensnennungen erspare ich
mir.
#2 Gotthard 16:36:50 | Freitag, 12. September 2008
Gott sei Dank Papst Benedikt XVI. will die gescheiterte Liturgiereform der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts
nicht rückgängig machen. Derartige Aussagen seien „absolut unbegründet“. Gott sei Dank für diese klare
Aussage!!!