Es ging hart auf hart – und am Schluß siegte der Stärkere. Außerdem wächst bei den Bischöfen der Mut, wenn der Gegner eine katholische Linie vertritt.
Der Bonner ‘Generalanzeiger’ berichtet über die Amtsenthebung von Pfarrer Jung.
(kreuz.net, Köln) Gestern hat der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, den Pfarrer von Meckenheim,
Hw. Michael Jung (42), mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben.
Das berichtete der ‘Kölner Stadtanzeiger’.
Meckenheim befindet sich vierzig Kilometer südlich von Köln. Hw. Jung betreute die fünf Pfarreien des
Ortes mit rund 12.000 Gläubigen erst seit März 2005.
Keine Zeit für Visitationsrituale
Der Grund
für die äußerst seltene Maßnahme: Der für seine katholischen Positionen bekannte Pfarrer verweigerte
im Februar die vorgesehene bischöfliche Visitation. Er forderte auch seine Mitarbeiter auf, diese zu
boykottieren.
Darum erklärte das Erzbistum Köln, daß Hw. Jung auch seine Mitarbeiter zur sogenannten
„Illoyalität“ angehalten habe.
Die Visitation wäre vom Kölner Weihbischof Heiner Koch durchgeführt
worden.
Doch Jung sagte mit der Begründung ab, daß er in Meckenheim allein als Pfarrer tätig sei und
sich eine Woche herumreisen nicht leisten könne.
Das Erzbistum nimmt dem Priester auch übel, daß er
seine Vorgesetzen öffentlich und schriftlich der Veruntreuung bezichtigt hat.
Hw. Jung hatte seine Vorgesetzten
nämlich beschuldigt, eine Kaplansstelle nicht zeitnah wiederbesetzt und so auf Kosten seines Seelsorgebereichs
Geld eingespart zu haben.
Kritik an der Strukturreform
Als letzten Punkt kritisiert das Erzbistum, daß
der Pfarrer die Strukturreform – das heißt: die Zusammenlegung der Kölner Pfarreien – „nicht wie notwendig
mitgetragen“ und Angebote zur Konfliktlösung ausgeschlagen habe.
Aus seiner Kritik an der sogenannten
Strukturreform hat Hw. Jung nach Angaben der ‘Kölner Rundschau’ nie einen Hehl gemacht.
In einem Brief
an den Generalvikar hatte er vielmehr die Entscheidung, die Seelsorgeeinheiten auf 180 zu reduzieren,
als „halbherzig“ bezeichnet.
Auf diese Weise stünde die nächste Reform gleich wieder vor der Tür.
Nach Hw. Jung sollten es hundert Einheiten sein – mit je einem hauptamtlichen Seelsorger und einem Laienvertreter.
Jungs weitere Forderung: Sämtliche Kindergärten sollen in eine Bistumsträgergesellschaft übergehen.
Dafür setzte er sich mit ganzer Kraft ein.
Orthodox und kritisch
Ein Laienvertreter des Kirchengemeindeverbands
Meckenheim, Bernard Heckenbücker, kritisierte das Erzbistum. Hw. Jung habe bei seinem Amtsantritt „völlig
desolate Pfarrgemeinden“ vorgefunden.
Kardinal Meisner habe ihm die notwendige Unterstützung versagt:
„Nach meiner Auffassung hat der Erzbischof die seelsorglichen Pflichten gegenüber dem Pfarrer nicht erfüllt.“
Das Erzbistum habe auf Beschwerden wegen zunehmender Verwaltungsaufgaben nicht sachlich geantwortet.
Lorenz Dierschke – Vorsitzender des Dekanatsrates Meckenheim-Rheinbach – zeigte sich nach Angaben des
Bonner Generalanzeigers über die Amtsenthebung betroffen. Er könne allerdings nachvollziehen, daß der
Erzbischof Hw. Jungs Verhalten nicht habe akzeptieren können.
Dierschke charakterisierte den Pfarrer
als Mann mit „scharfem Verstand und aufbrausendem Temperament“. Jetzt habe er mit seinem Selbstbewußtsein
nun wohl überzogen.
Der Priester habe eine „orthodoxe“ Linie und gleichzeitig eine kritische Haltung
gegenüber dem Erzbistum an den Tag gelegt.
Oliver Funken – Kirchenvorstandsmitglied aus Wormersdorf –
erklärte, mit dem Pfarrer auf sachlicher Ebene gut zusammengearbeitet zu haben.
Er wisse aber auch von
Dissonanzen in der Gemeinde, die „wohl auch“ durch Hw. Jungs „Dogmatismus“ entstanden seien.
Profilierter
Charakter
Hermann-Josef Noethen – Kirchenvorstand im Seelsorgebereich Meckenheim – erklärte vor der
‘Kölner Rundschau’, daß Hw. Jung „ein bißchen eckig und kantig“ sei: „Er ist gegenüber dem Bischof
nicht stromlinienförmig“.
Er hat öfters nur eine Kritik an Hw. Jung gehört: „Daß er in der Messe
zu schnell und zu leise gesprochen hat.“
Jetzt muß Hw. Jung das Pfarrhaus räumen. Über seine weitere
Zukunft ist nach Angaben des Bonner Generalanzeigers noch nichts entschieden.
Er hat jetzt die Möglichkeit,
in Rom gegen die Entscheidung des Erzbischofs zu appellieren.
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57 Lesermeinungen
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#59 Marcelus 19:24:33 | Donnerstag, 18. September 2008
Die PBSPX soll apostatisch sein? Welche katholische Lehre wird dort denn geleugnet? Die einzigen, die
noch antimodernistisch und deshalb römisch-katholisch sind, sind in vielen Ländern fast ausschließlich
die PBSPX-Katholiken.
Schön, werter Marcellus, daß wir uns heute so schnell darauf verständigen können, daß die disskussionsgegenständliche
Bruderschaft von der gemurmelten Rezitation des tridentinischen Missale nicht nur schismatisch, sondern
auch apostatisch ist. Danke! Gebet und Einsicht verfehlen ihr Ziel eben nie.
#57 Marcelus 19:08:54 | Donnerstag, 18. September 2008
Die Schismatiker sind deshalb ungehorsam zum Heiligen Vater, weil diese nicht nur Schismatiker sind, sondern
in erster Linie Apostaten und somit Nichtkatholiken. Man muß in erster Linie um deren Bekehrung zum römisch-katholischen
Glauben beten, und um deren Widerruf von den modernistischen Irrlehren (siehe Apostolisches Lehrschreiben
Pascendi dominici gregis, hl. Papst Pius X., Gegen die Irrlehren der Modernisten).
Na, wenn sogar Sie den derzeitigen Pontifex als christustreu und heilig einstufen (na, sagen wir mal heiligmäßig,
denn Heiligkeit könnte ja erst posthum festgestellt werden), wieso treten Ihre schismatischen Freunde
nicht stante pede den Rückweg in die Obödienz dieses Pontifex an?
#55 Marcelus 18:38:28 | Donnerstag, 18. September 2008
Falls Sie die Wunden der göttlichen Kirche meinen, so können diese nur durch ein göttliches Wunder
geheilt werden. Und das ein solches möglich ist, nach den beiden Verrätern im Papstamt, zeigt das Auftreten
des jetzigen christustreuen und heiligen Papstes.
#53 Marcelus 18:24:16 | Donnerstag, 18. September 2008
Die Kirche und das Papsttum bräuchten wieder den römisch-katholischen Jesuitenorden in Treue zur Lehre
der Kirche und zum hl. Ignatius von Loyola, so wie die Kirche wieder alle Orden in Treue zur Lehre der
Kirche und zur Regel ihrer Ordensgründer bräuchte: Aber die großen alten Ordensfamilien findet man
in dieser Form des rechten Glaubens und in Treue zur Kirche nur mehr unter jenen Teilen, die unter dem
Schutz der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X. Zuflucht gefunden haben vor den Apostaten, die sich
als Katholiken ausgeben. Modernisten sind aber Dogmenleugner, und als solche überhaupt keine Katholiken.
#51 Katholik 999 18:18:14 | Mittwoch, 17. September 2008
@ Frank Kappes Ich weiß nicht. Ich weiß noch nichtmal was eine Diözese ist. Ich weiß aber sehr wohl
das wir keine Priester brauchen. 2 Generationen später wird das gottseidank jeder so sehen wie ich.
#49 Katholik 999 13:23:05 | Mittwoch, 17. September 2008
Appell Sollte Herr Hw. Michael Jung dies lesen: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Leben Herr Jung!
Jetzt können Sie sich endlich um die wichtigen Dinge im Leben kümmern. Suchen Sie sich eine Frau, haben
Sie „Spaß“ mit ihr und gründen Sie eine Familie, bauen Sie ein Haus, pflanzen Sie einen Baum, legen
Sie abends die Füße auf den heimischen Wohnzimmertisch und betrinken Sie sich hin und wieder in geselliger
Runde mit guten Freunden. Das Leben kann so schön sein. Wie konnten Sie da Pfarrer werden? Wie dem auch
sei: Das ist jetzt endlich vorbei. Alles Gute für eine MENSCHLICHE Zukunft, in der Sie sich nur noch
Werten und Regeln unterwerfen werden, die für das zivilisierte und gesellschaftliche Zusammenleben wirklich
von Bedeutung sind. Gruß
#47 spiegel_leser 23:35:00 | Montag, 15. September 2008
Marcelus enthüllt: Wie erst jetzt bekannt wurde, gibt es kaum noch Katholiken. Um dieser immer kleiner
werdenden Minderheit gerecht zu werden, soll in Bietigheim-Bissingen, Dorfstr.15a, im 2.Stock einer ehemaligen
Kaplanei eine Enklave geschaffen werden. Nähere Infos : Marcelus
Mit van-Elst wäre das nicht passiert und von daher kann sich das Erzbistum Köln auf seinen neuen Erzbischof
und bestimmt dann auch bald Kardinal freuen! Bei van-Elst hätte der Pfarrer vielleicht nicht mehr bei
der Visitation mitmachen dürfen, aber gleich den Pfarrer Amtsentheben? Wenn jeder Pfarrer konsequent
das tun und sagen würde, was er wirklich denkt und tut, dann würden sich alle Katholiken zu Riesengottesdiensten
zusammenfinden, weil die meisten Geistlichen amtsenthoben wurden und keine Gottesddienste mehr feiern
können
#43 Marcelus 09:41:13 | Montag, 15. September 2008
Wer ein Dogma durch modernistische Uminterpretierung oder auch einfach gleich ohne Umwege leugnet, ist
Nichtkatholik, und das trifft ja wohl auf die Herrn Doktoren Karl Lehmann und Walter Kasper zu, die an
bekanntester Stelle das unfehlbare Dogma des Konzils von Florenz leugnen, das besagt, das niemand außerhalb
der Kirche gerettet wird, also alle Nichtkatholiken. Und Nichtkatholiken sind kein Teil der Kirche, und
können deshalb logischerweise auch keine Kirchenämter gültig innehaben, siehe hierüber auch Papst
Paul IV. in seinem Apostolischen Lehrschreiben Cum ex apostolatus, zu finden u.a. auf KatholischeDokumente.de.tl
…
@Marcelsus Ihre Aussage bedeutet dann im Umkehrschluss also, dass sowohl Papst Johannes Paul II als auch
die Kardinäle Lehmann und Kasper nicht katholisch sein sollen? Dann erklären Sie doch mal , was sie
unter dem Begriff katholisch verstehen.
#40 Marcelus 08:56:11 | Montag, 15. September 2008
Ämter der Kirche können gültig nur mit Katholiken besetzt sein, Nichtkatholiken können Kirchenämter
nicht gültig innehaben, und sind dann höchstens Kirchenamtsokkupanten, und Nichtkatholik ist jeder,
der ein Dogma leugnet, oder dieses modernistisch uminterpretiert und damit ebenfalls leugnet, und das
dürften dann ja wohl die wahrscheinlichen Nichtkatholiken Dr. Karl Lehmann und Dr. Walter Kasper sein,
die Papst Johannes Paul II. meinte, zu Ortsbischöfen und Kardinälen ernannt zu haben. Aber nicht einmal
ein Papst kann Nichtkatholiken gültig in Kirchenämter einsetzen.
Werter Marcellus, was für den Blick ins Gesetz im Hinblick auf die Rechtsfindung hilfreich sein soll,
soll gelegentlich auch für andere Texte gelten: „Es ging hart auf hart – und am Schluß siegte der Stärkere.
Außerdem wächst bei den Bischöfen der Mut, wenn der Gegner eine katholische Linie vertritt.“ Wenn diese
Artikeleinleitung nicht tendenziös ist … (was sich auch im Artikeltext fortsetzt – Zitate erspare ich
mir.)
#38 Marcelus 08:32:09 | Montag, 15. September 2008
@clarissa colonia: Welcher Katholik soll die gutbegründete Entscheidung des hochgeschätzten Erzbischofs
von Köln kritisiert haben? Erzbischof Joachim Kardinal Meisner von Köln ist zweifellos rechtgläubig
katholisch und eine der größten Stützen des Papsttums, während der rechte katholische Glaube des amtsenthobenen
Kölner Pfarrers a.D. keineswegs sicher bezeugt ist, abgesehen von der Weigerung, seinem Chef zu gehorchen.
Das ist doch merkwürdig … Der Bischof von Limburg enthebt einen Kleriker wegen eines moraltheologisch
und dogmatisch fragwürdigen Handelns eines (kirchenrechtlich inexistenten) Amtes … und erntet frenetischen
Beifall im „Nachrichtenartikel“ und vehemente Kritik in den Leserzuschriften. Der Erzbischof von Köln
enthebt einen Kleriker wegen einer kirchenrechtlich und disziplinarisch eindeutig widerrechtlichen Weigerung
eines (kirchenrechtlich existenten) Amtes … und erntet tendenziöse Kritik in „Nachrichtenartikel“ und
geteilte Meinungen in den Leserzuschriften. Schießt sich kreuz.net jetzt auf den Kölner Erzbischof ein
(Karl Card. Lehmann scheint ja nicht mehr so interessant zu sein), oder hat die unterschiedliche Wertung
ihre Ursache in der unterschiedlichen „kirchenpolitischen/theologischen Positionierung“ der beiden Amtsenthobenen?
kreuz.net scheint seinen eigenen Fallstricken erlegen zu sein: Man muß nur recht konservativ, liturgisch,
lateinisch (oder weiß ich, was) sein, dann kann man mit Nibelungentreue rechnen (selbst gegen disziplinarisch
einwandfreie oberhirtliche Maßnahmen), solange sie nicht von einem der hier „geliebten“ Oberhirten verhängt
werden. Aber, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe …, wenn man sich etwa gegen das kreuz.net-Lehramt
vergangen und nicht gegen „Homos“, die V-II-Schismatiker oder den Novus Ordo Missae gewettert hätte,
dann ist man natürlich dem schärfsten aller möglichen Anatheme verfallen … Das ist die schlimmste
Meinungsdikatur, die ich je kennenlernte …
#35 Aliatus 06:38:45 | Sonntag, 14. September 2008
Lieber Herr Jörg, machts Vergnügen, Textübungen zu verfassen für Leute hinter der Wand? daß einer
lacht, wenn Sprache frei-wird und den Zwang nicht ausspricht? die mathematische Soziologie der Subtextdeuter
zu gleicher Zeit aufgehoben wird wie das Vertrauen in die einzubehandelnde Befreiung im einfachen Mann,
im wahrhaftigen, prauden Verbrecher? Den Klassensprung vom Auschwitztier zum Affen, der zweifellos noch
bevorsteht, wird die immertreue NYer Wissenschaft den Dankbaren vorleisten, dann, nach Aufarbeitung des
Demokratischen Komplexes zur Bestimmung der Sexualitäten im Allgemeinen, in See stechen. Dann will ich
unter Deck ein Drexjung sein!
Reformeifer 2008: Charakter In der Kirche ist es heute so, dass Charakterköpfe nicht gerne gesehen werden.
Rückrat und Stärke werden gemieden und heute bereits aus den Priesterseminaren entfernt. Besonders die
konservativen Priesterseminare wie Regensburg, Eichstätt und St. Pölten sind hier nicht zimperlich!
Sie werfen da einiges durcheinander: Konservative sind in aller Regel selbständige Denker, denn sie wissen,
daß sich Entwicklung immer im Spannungsfeld von Innovation und Tradition vollzieht. Mitläufer, so gut
wie ausschließlich unter Progressiven und Reaktionären zu finden, sind da so gut, wie ausgeschlossen.
Da Charakterköpfe sich normalerweise durch selbständiges Denken auszeichnen, ist völlig ausgesclossen,
daß solche Leute gerade in konservativen Priesterseminarien unerwünscht sind. Oder verwechseln Sie –
entsprechend den Vorgaben der politischen Korrektheit – konservativ und reaktionär?
Lieber KarlJosef, so isses in dem Betrieb auch, in dem ich arbeite. Blöd daherreden ist (in Grenzen)
erlaubt. Wenn aber einer die Wahrheit sagt, wehe ihm!
#31 karljosef 22:37:24 | Samstag, 13. September 2008
@ so etwas sollte viel normaler werden. Bei uns im Betrieb, wir auch einer relativ schnell hinausbefördert
wenn es mit dem Chef nicht klappt. Dies passiert auch in der evangelischen Kirche ( die ja sooo einen
Zulauf hat ) . Alls Kässmann sich hat scheiden lassen und einige Pröpste nicht damit einverstanden
waren das diese Madam nicht von ihrem „Amt“ zurücktritt , wurden die auch sehr schnell Mundtot gemacht.
Die 68 Periode in der jeder in der Kirche tun und lassen kann was er wollte neigt sich ihrem Ende zu.
Gott sei Dank!!!
#30 Protestant 22:24:34 | Samstag, 13. September 2008
Sowas ist hier völlig normal… Bei uns hier ist das Theater mit Meissner vollkommen normal! Vor etwa
vier Jahren wurde in Wormersdorf Pfarrer Opiela abgesägt, weil er etwas anders war, als andere! Er hat
Gottesdienste zum Teil modern übersetzt, d.h. seine Pfarrer hatte plötzlich großen Zulauf von vor allem
jungem Publikum, es wurden auch Kircheneintritte verzeichnet! Er hat sich nach der Messe mit Handschlag
von den Gläubigen verabschiedet…war also ein wenig unkonventionell und sehr persönlich! Es ist ein
Gerücht gestreut worden, er hätte irgendein Verhältniss mit einem Mann! Er wurde abberufen und strafversetzt!
Es hat- das hat es bei uns hier noch nie gegeben- Demonstrationen und Menschenketten von römisch-katholischen
und evangelischen Christen gegeben! Es wurde vor dem Sitz des Herrn Meissner demonstriert(ein einmaliger
Vorgang)-es hat niemanden beeindruckt! Das Ergebniss… Kirchenbesuch rückläufig, wachsende Anzahl von
Austritten! Bei Meissner ist alles möglich!!!
Kann man so einen Pfarrer als katholisch bezeichnen? Im Artikel heißt es: Der für seine katholischen
Positionen bekannte Pfarrer verweigerte im Februar die vorgesehene bischöfliche Visitation. Er forderte
auch seine Mitarbeiter auf, diese zu boykottieren. Ein Widerspruch in sich. Ein Priester ist dem Bischof
durch Gelübde als Mitarbeiter zum Gehorsam verpflichtet. Offenbar hat er den Gehorsam verweigert. Also
ist er zurecht enthoben worden.
#28 Aliatus 18:45:31 | Samstag, 13. September 2008
Gedicht KRAFFTGEDOICHT (zugewidmet dem großen katholischen Neodadaisten Joberens) Dô prunstig drr Züggl
mäkk noilikk bäümppft, harrt nû dr Kümppft, zorrnik dr Zümppft, arrloichtît mîn Prrüggl!
#26 Marcelus 17:59:52 | Samstag, 13. September 2008
@joberens: Ihr Reim paßt vorbildhaft auf Pauls VI. modernistischen Episkopat und auf den dem jetzigen
Papst untreuen modernistischen Episkopat. Modernisten sind aber Schismatiker, und keine Katholiken – und
damit ist auch die FSSPX und Erzbischof Lefenbe notwendig und im Recht.
joberens Als einfacher Katholik würden Sie nicht so einen Unsinn verzapfen. Ich hatte Ihnen gestern schon
geraten zu konvertieren, anstatt die kath. Innung zu plamieren!
#23 joberens 17:51:56 | Samstag, 13. September 2008
Marcellus Ein Reim auf den vorbildlich katholischen und papsttreuen Erzbischof: Apostelnachfolger – Kirchenleerer?
Wo führt das hin, wie soll das enden? Wie will man Herrschsucht zu christlicher Brüderlichkeit wenden?
Uns einfachen Katholiken macht man’s immer schwerer, wenn Apostelnachfolger werden zu Kirchenleerer. Zum
Teufel, was soll das und was soll es werden? Zerstört man so nicht mutwillig den Nachlaß Christi auf
Erden? Komm heil’ger Geist kehr auch wieder bei denen ein die sich zwar gerne glänzend präsentieren,
aber schwer tun, wirklich Vorbild zu sein. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#20 Marcelus 17:32:44 | Samstag, 13. September 2008
Eine angeblich lehramtstreue Lehrverkündigung? Das ist zu bezweifeln, denn wozu dann der Aufstand gegen
den vorbildhaft katholischen und papsttreuen Vorgesetzten, der zweifellos lehramtstreu und seinem Vorgesetzten,
dem Papst, gehorsam ist, nämlich der Erzbischof von Köln. Woher also die Behauptung, der seines Amtes
enthobene Kölner Pfarrer wäre vorbildhaft katholisch.
#18 Seminarist 17:25:37 | Samstag, 13. September 2008
Weichgespülte Neocons! Auf diese Weise stünde die nächste Reform gleich wieder vor der Tür. Nach Hw.
Jung sollten es hundert Einheiten sein – mit je einem hauptamtlichen Seelsorger und einem Laienvertreter.
So eine Einstellung ist nicht die eines konservativen Priesters – hauptamtliche Laien (meistens eh Zivilversager)
haben in der Kirche mal grade gar nichts zu suchen! Hier gilt es, die Ehrenamtlichen zu fördern, von
mir aus auch mit kleinen Aufwendungspauschalen o.ä.
#17 Marcelus 17:18:59 | Samstag, 13. September 2008
Jeder Angestellte ist verpflichtet, mit dem Chef loyal zusammenzuarbeiten @Reformeifer2008: Verzapfen
Sie doch keinen Stuß. Rückrat und Stärke werden gemieden und heute bereits aus den Priesterseminaren
entfernt. Besonders die konservativen Priesterseminare wie Regensburg, Eichstätt und St. Pölten sind
hier nicht zimperlich!
#16 joberens 17:13:43 | Samstag, 13. September 2008
welli Ich denke, die Priester können sich in der heutigen Zeit auch mehr erlauben und müssen nicht mehr
nur kuschen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Charakter In der Kirche ist es heute so, dass Charakterköpfe nicht gerne gesehen werden. Rückrat und
Stärke werden gemieden und heute bereits aus den Priesterseminaren entfernt. Besonders die konservativen
Priesterseminare wie Regensburg, Eichstätt und St. Pölten sind hier nicht zimperlich!
Beruf anstatt Berufung Die Entscheidung ist korrekt. Die denken wohl, weil Priestermangel ist, können
sie sich gerade alles erlauben. Durch die Schaffung der Seelsorgeeinheiten haben die Herren immer ein
Alibi irgendwo in einer Pfarrei tätig zu sein.
#13 Gotthard 16:27:56 | Samstag, 13. September 2008
verpflichtende Tradition Dieser Pfarrer sollte sich auf die Tradition besinnen: bischöflliche Visitationen
sind seid dem Tridentinum im fünfjährigen Rythmus vorgeschrieben.
#10 Elijahu † 15:13:58 | Samstag, 13. September 2008
Schön das sie das lustig finden Im AT (das sie sicherlich nicht allzugut kennen, wie den Rest der Schrift
wohl auch nicht) wird den jüdischen Priestern exakt vorgeschrieben wie lang sie ihre Haare zu tragen
haben. Die katholische Kirche orientiert sich seit jeher an diesen Vorschriften was den Kultus betrifft.
Glatzen sind absolut tabu für Priester, damit wird eine innere extreme Busshaltung verbunden die für
einen Priester nicht angemessen.
Nun ja, vielleicht gehört zu der neuen Art von Seelsorge auch eine neue Art von Visitation. 5-mal einen
Tag statt einmal 5 Tage oder so. Wer Flexibilität fordert, sollte sie auch selbst aufbringen. Im Übrigen
sollte der Herr Pfarrer vielleicht die Zeit, die er jetzt hat, nutzen und promovieren. Kantige Leute und
harte Knochen braucht die Kirche nicht nur an der Front, sondern auch in Bischöfsämtern.
#8 Dr. Schlämmer 14:35:14 | Samstag, 13. September 2008
Kognitive Dissonanzen Wenn z .B. ein angestellter oder zu erprobender Lehrer eine – zumal angekündigte –
Visitation durch seinen „Vorgesetzten“ verweigert, ist Schicht im Betrieb, egal, was das für ein Hampel
sein sollte. Guter Ratschlag an den Pfarrer meinerseits: appellieren Sie auf Unzurechnungsfähigkeit wegen
psychologisch bedingter, kognitiver Dissonanzen. Das könnte Ihnen den Job retten, den man Ihnen sogar
gönnen will. Komplett NORMAL waren Sie bei dieser Entscheidung jedenfalls GANZ SICHER nicht.
Hire & Fire Das ist so ein Art Tempelreinigung. Wenn dem Kardinal die Nase des Pfarrers nich passt. Schwupp
hat dann die Gemeinde keinen Pfarrer mehr. Sollen die Lämmer und Schafe doch sehen wer sie weidet. Der
EB ganz bestimmt nicht… Das ist katholisches Hire & Fire!!
bleibt offen, ob er nur und ausschließlich die trid. Liturgie zelebrierte und zusätzlich den Rosenkranz
in seiner Gemeinde pflegte! Vermutlich eher nicht …