Die Berichte über den Papstbesuch in Frankreich kommen an der im Land sehr starken Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht vorbei. Pressesplitter.
Benedikt XVI. in Frankreich
Benedikt XVI. größte Angst
„So stark die französische Kirche von außen aussieht – im Vatikan ist
sie gut aufgestellt, von 65 Millionen Einwohnern sind 44,5 Millionen Katholiken – so hat sie nicht nur
mit Priestermangel zu kämpfen, sondern auch mit der Abspaltung der traditionalistischen Lefebvre-Gemeinschaft,
welche die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils weitgehend ablehnt. Benedikt XVI., so heißt
es, fürchtet nichts mehr, als daß diese de facto ohnehin schon vollzogene Abspaltung der Traditionalisten
ausgerechnet in seiner Amtszeit endgültig wird, weshalb er bereits im vergangenen Jahr die Feier der
Alten Messe wieder freigab – ein Friedensangebot, ein Zeichen für die sogenannten Lefebvrianer, in die
römische Kirche zurückzukehren.“
Aus einem Bericht von Martin Zöller für die deutsche Tageszeitung
‘Die Welt’.
Fragwürdige Neuformulierung
„In höchsten Tönen sprach Ratzinger damals im Mai 1998 von
den großen Theologen, von Yves Congar ( † 1995), Jean Daniélou († 1974), Marie-Dominique Chenu († 1990)
und dem Jesuiten Henri de Lubac († 1991) – alles Vertreter der von Papst Pius XII. kritisch beäugten
‘Nouvelle Théologie’ –, um dann einen begeisterten Toast auf Frankreich auszubringen […]. Der junge
Theologe Joseph Ratzinger war kein Thomist – und ist auch nie mehr einer geworden. Aber nach dem Zweiten
Vatikanum war er nicht die Wege gegangen, die einen Karl Rahner oder Edward Schillebeeckx zu einer oft
fragwürdigen Neuformulierung des katholischen Glaubensguts führten. Statt dessen wandte sich Ratzinger
den Kirchenvätern zu, Bonaventura und vor allem Augustinus. Und dabei waren ihm nicht zuletzt die Vertreter
der ‘Nouvelle Théologie’, der ‘neuen Theologie’, Lehrer und Pfadfinder zugleich.“
Aus einem Bericht
von Guido Horst für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.
Französische Kulturrevolution?
„Vor Sarkozy
hatte es noch kein Hausherr im Élysée-Palast gewagt, öffentlich die christlichen Wurzeln seines Landes
hervorzuheben und für einen Dialog des Staats mit den Religionen zu werben. In seiner Entgegnung plädierte
dann auch Benedikt XVI. für einen ‘sachlichen und positiven Dialog’, der die Unterscheidung zwischen
politischem und religiösem Bereich zwar nicht aufheben solle, wohl aber das ‘Mißtrauen der Vergangenheit
gegenüber der Kirche’. Sarkozys Aufruf zu einem ‘positiven Laizismus des Dialogs, der Toleranz und des
Respekts’ kommt im Mutterland der radikalen Säkularisierung einer Kulturrevolution recht nahe.“
Aus
einem Bericht von Peter Heusch für die ‘Kölnische Rundschau’. Linksgerichtet oder antikirchlich?
„Die
linksgerichtete Zeitung ‘Libération’ kritisierte die Haltung des französischen Staatspräsidenten. Dieser
sei »zu freundlich« gegenüber Religionsgemeinschaften und insbesondere gegenüber der katholischen
Kirche. Die katholische Tageszeitung ‘La Croix’ betonte hingegen, daß Benedikt XVI. die Trennung von
Kirche und Staat ausdrücklich gebilligt habe. Ihm sei aber ebenso wichtig gewesen, darauf zu bestehen,
daß die religiösen Führer die Möglichkeit haben müßten, die Politik auf ihre Verantwortung hinzuweisen.“
Aus einem Pressesplitter von Mario Galgano für ‘Radio Vatikan’.
Ansteckende Heiterkeit
„Bis zu seinem
Besuch war der deutsche Papst in Frankreich wenig bekannt. Bereits am Samstag hatte er mit seiner zurückhaltenden
Art die Herzen vieler Franzosen gewonnen. »Er wirkt so schüchtern und verletzlich«, sagte Valerie Desmet,
die mit ihren drei Kindern unter wolkenlosem Himmel auf Benedikt gewartet hatte. »Aber sein heiterer
Glaube ist sehr ansteckend.«“
Aus einem Bericht in der ‘Neue Zürcher Zeitung’.
Plötzlich lammfromm
„Als das ‘Gloria’ gesungen wird, auf Lateinisch, schwenkt die Kamera des staatlichen Senders ‘Antenne
2’ argwöhnisch auf die Gruppe der Minister, die zur Messe erschienen sind. Tatsächlich: fast alle singen
mit. Nur die aus Algerien stammende Justizministerin Rachida Dati bewegt die Lippen nicht. Dafür hält
sie ihre Hände gefaltet über dem Bauch.“
Aus einem Bericht von Alexander Smoltczyk für ‘Spiegel Online’.
Kürzlich wurde bekannt, daß Rachida Dati von einem unbekannten Mann schwanger ist.
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53 Lesermeinungen
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#54 Andreas_Rau 16:35:51 | Montag, 15. September 2008
Sie wird es schon wissen >>Aus einem Bericht von Alexander Smoltczyk für ‘Spiegel Online’. Kürzlich
wurde bekannt, daß Rachida Dati von einem unbekannten Mann schwanger ist.<< Wer auch immer das ist, sie
wird wohl wissen, von wem sie schwanger ist. geht es uns etwas an? Nö! Oder soll es unterstreichen wie
gottlos sie ist – das kann aber niemand von uns beurteilen und da tut ihre Schwangerschaft auch nichts
zur Sache. Es sagt ja auch niemand, wer von den Ministern und Priestern mit „unbekannten Frauen“ Vater
geworden ist. Ich möchte schon wider über so eine dumme Abschlussbemerkung brechen. Im armdicken Schwall!
Ach so ist das … vom Koffer reißt der Henkel ab und behauptet dann selbst, er wäre der Koffer. Und
dann kommt der Koffer nicht mehr am Henkel vorbei … sehr aufschlußreich … Momentan hane ich keine
Statistik zur Hand, aber vielleicht hat jemand die Zahlen der Priester der Kirche und die der „Priester“
der schismatischen Bruderschaft? Das Verhältnis beider dürfte (glaube ich) einem homöopathischen Verdünnungsverhältnis
entsprechen. Nun ja, das ist wohl so wie bei der Homöopathie: Man muß an ihre Wirkung glauben, sonst
wirkt sie nicht!
#51 Aliatus 02:35:03 | Sonntag, 14. September 2008
Fügung Oh! durchaus! Man soll montags ein Müllerhaar zupfen! dienstags ein Müllerknechtshaar! mittwochs
des Knechtsohns eins! donnerstags des Hunds des Knechtsohns! freitags des Knechtsohns Hunds Floh! (am
Samstag soll man nichts tun) Am Sonntag soll man Gott loben oder den Knechtssohn wüst-ficken, daß das
Getute nicht eines Tages wieder loshupe als eine Strafe Allahs, des Besiegers der erlaubten weiblichen
Knobiritzen unter 12 etc. und so man einen Keks vergessen hatte als schöner Knabe unterm Bett seiner
Frau –- daß er einem nicht in der der nächsten Mühle gefüttert werde 3 Jahre später! Alles was nämlich
das Gesau (in der Vorstellung der Bauern Nordsüdtirols eine Art mythischer Agraffe; ein Fabelwesen aus
kastrierter Binne, Kalb und Binder) unberührt ließ, konnte auch nicht fruchtbar werden! Deshalb liesen
die nordsüdtiroler Mädchen manchmal die Gesau selbst über den Winter „inziö“, was nicht selten zu
Todesfällen bei der Heuernte führte. Man muß wissen, daß die Töchterbuben, die nicht „inziö“ waren,
vom „Phfhüöartarl“ regulär mit spätestens acht Jahren entwender in den Kaufladen von Josef August
Eberbach geführt wurden, um das „Pff-Rdd“ zu berühren oder – unausdenkbar heute – die „Stabin von Eisen“
zu empfangen. Manche bereits Achtjährige liefen schon mit fünf so eisern, damit nur niemals sie das
furchtbare Schicksal eines „Inziö-Phfnsch“ ereilen würde. Manchen traf es trotzdem. Dann war immer auf
den Höfen die Ernte eine ganz stille. Freilich hörte man im Winter die Schreie [……
#46 karljosef 23:55:23 | Samstag, 13. September 2008
bischof wenn ein romtreuer Priester mir das buch Jota Unum zu lesen empfiehlt , ist er ein Mordernist,
V2 Anhänger? Es sind eben nicht alle Priester V2 Fans. Seit wann ist denn die neue Messe ungültig? Sogar
ML hat dies einegesehen.
#44 _zeitgeist 23:41:21 | Samstag, 13. September 2008
ist nicht alles gesagt? Was bedeuten Geld und materielle Sicherheit, wenn sie Strafe und Seelenqualen
verursachen werden. Ist nicht alles gesagt im Neuen Bund? Nicht das Geld und der Materialismus, sondern
die eigene Meinung und das Handeln sind die Ursache für das Übel. Geld hat noch niemanden glücklich
gemacht, welch ein Unfig, das zu glauben? Uns die einzige Sicherheit ist, dass wir sterben werden. Haben
dekadente Menschen sich je zu hohen geistigen Leistungen emporschwingen können? War es die Mönchsklause
oder der Palast, der die ehernen Weisheiten der Menschheit emporhob?
#42 Alois Bischof 23:40:33 | Samstag, 13. September 2008
Wer immer hier noch behauptet es gehe um ‘alte’ und ‘neue’ Messe, der versteht nicht warum es geht. Es
geht um ‘alte’ (römisch-katholische) und ‘neue’ (konziliare) Religionen. Der Staat darf aus katholischer
Sicht nicht neutral und laizistisch und säkularistisch sein, denn der Staat ist eine menschliche Institution
und muß somit auch Gott und Seiner Kirche untergeordnet sein. Marxisten, Liberalen und Faschisten kann
ich es nicht Übel nehmen, wenn sie lieber den Staat anbeten anstatt Gott, aber angeblichen Katholiken
nehme ich es Übel!!!! Eine Trennung zwischen Staat und Kirche soll es gar nicht geben. Sogar im Vatikanstaat
ist der Papst sowohl Bischof und Oberhaupt. Ich weiss nicht ob man mittlerweile auch schon die Katholische
Religion im Vatikanstaat abgeschafft hat als Staatsreligion; die Freimaurer unter Papst Montini, vor allem
Casaroli und Villot haben es jedenfalls geschafft Spanien, Portugal, Italien und weite Teile der katholischen
Schweiz zu entchristlichen und in Irland hat Johannes-Paul II. zwar mit Recht auf Verbot der Abtreibungsmassaker
bestanden, aber auch den politischen Indifferentismus und die liberale Gleichberechtigung der falschen
Religionen mit der wahren Katholischen Kirche vorangetrieben! Lesen Sie doch mal die feste Lehre zum Thema
(des Pius IX., des Leo XIII., des Pius XI.), vor allem die Enzyklika ‘Quas primas’ (1925) und den ‘Syllabus
errorum’ (1864). Religiöser Liberalismus im politischen Bereich ist nicht nur Sünde, sondern auch in
manchem Fall Häresie.
@ Florian Ganz ehrlich, wenn Sie so leben, Hut ab! :)3 :(3 Heute sind Sie ganz anders als diese Woche,
wie ausgetauscht! Ich gönne Ihnen Ihren Erfolg von Herzen!
#31 Florian Geyer 23:16:31 | Samstag, 13. September 2008
nunja viel Geld zu machen ist schon okay. Sprech da aus eigener Erfahrung. Die Frau muß nicht arbeiten
und man ist unabhängig und kann jedem die lange Nase zeigen.
#30 _zeitgeist 23:13:23 | Samstag, 13. September 2008
Wie kannst Du urteilen, ohne zu wissen, welchen Weg ich gegangen bin? Wir sind aufgerufen, den Weg des
Heilands zu folgen und von Dienstwohnung, Pomp und Purpur war nicht die Rede.
#29 karljosef 23:11:16 | Samstag, 13. September 2008
@Piusbruderschaftsanhänger Wir leben nicht mehr in den 70 oder 80 Jahren. Mit Rom verbundene alte Messen
gibt es immer mehr. Romtreue Tradionalisten wagen sich immer mehr aus der Defensive. Wenn ich nur meine
eigene Erfahrung mit dem Instut Christ König festelle, traditionsverbunderner geht es nicht (und dies
völlig ohne Marcel Lefebvre). Die Theologie ist die traditionell. Z.B wurde mir das Buch Iota Unum empfohlen.(welches
Lefebvre als eines der besten überhaupt angesehen hat) Von einem mit Rom verbundenen Pfarrer der die
Tradition von Kardinal Siri empfangen hat. Der Autor des Buches war auch mit Siri beferundet. Also wenn
sich der Wirrwarr in der Kirche (der in den 60 70 und 80 Jahren) geherrscht hat langsam abebbt, und wenn
man die unverkürzte Tradition und Theologie auch innerhalb der Kirche haben kann, warum denn verbleibt
die Piusbruderschaft im Ungehorsam. Diese Frage ist heute viel drängeder als in den 70 Jahren.
#28 Gotthard 23:05:47 | Samstag, 13. September 2008
@_zeitgeist Wer Zeugnis des Glaubens ablegen will,der schenkt dem Mammon keine Achtung. Ich vermute mal,
dass Du kein HartzIV-Empfänger bist, ihast Du Dich mitt diesem Satz aus der Gemeinschaft der Christen
verabschiedet … jeder Christ ist nämlich aufgerufen zum Zeugnis-Begeben!
#26 _zeitgeist 22:50:59 | Samstag, 13. September 2008
Es ist besser so, dass die Gläubigen und der Staat in Frankrich sich beäugen. Als Curé lebt es nicht
so mondän wie in der BRD, mit Haushälterin, Dienstwohnung und A13 Besoldung. Ein Vorbild für Deutschland.
Hinfort mit der Alimentierung. Wer Zeugnis des Glaubens ablegen will,der schenkt dem Mammon keine Achtung.
Funktionäre und Karrieristen müssen dann um ihre Pfründe fürchten. Die Spreu vom Weizen trennen. Matthäus
21
#25 Aliatus 22:43:06 | Samstag, 13. September 2008
Für Joberens Schönes Gedicht (zugewidmet Joberens) O Gott! eurer und meiner, rechts- und linksläufiger
Götterspeisen, Wald- vöglein! barme nackt sich dir die Mutter! Der Vater schwengle dein dummes Haupt
gegen den neuen Planeten im Raum. Riechst du den Salpeter der Tapete? Er ist der grüne Wald und herrscht
bis das Szepter zerbrochen ist am Kopf Ausgang. Du Verbrecher bändigst ihn nicht. Er geht (wäldisch)
Täler mitreißend und hält nicht ein. Hörst du den Präsidenten singen? Nie. Nie wird einer den Präsidenten
hören. Nie singen hören wird uns noch einer. Nie. [usf.] Ali
#24 joberens 22:36:19 | Samstag, 13. September 2008
Biene maja Liebe Biene Maja, ich muß lieder gestehen noch nicht dagewesen zu sein, mich aber sehr damit
beschäftigt habe und mit Sicherheit vielleicht in diesem Herbst oder im nächsten Frühjahr dorthin fahren
werde. Ich habe gute Freunde, die Regelmäßig dort sind und auch hier Taize-Gottesidenste organisieren.
Ganz Toll, wie man da die Jugend noch von unserem christlichen Glauben begeistern kann. Josef Berens (als
einfcher, denkender Katholik)
#19 Gotthard 22:18:57 | Samstag, 13. September 2008
@Alois Bischof Lesen Sie nur bei Jone (1936) in seiner ‘Katholische Moraltheologie’ nach. Warum sollte
ich diesen unbekannten Autor lesen? Er ist keine größere Autorität wie Karl Rahner.
#18 Biene Maja 22:15:59 | Samstag, 13. September 2008
Frankreich… …hat ein Großes Zeichen und das ist Taize eine Brüder- gemeinschaft die in der ganzen
Welt bekannt ist Papst Johannes Paul war dort und ich 10 mal ich kenne auch Paris war in den jungen Jahren
bei diesen Chor.
#17 joberens 22:02:59 | Samstag, 13. September 2008
Alois Bischof Ich denke, daß die Regierungen immer mehr ganz neutral sein sollten, denn es kann keine
Staatsreligion mehr geben, wenn immer mehr Religionsgemeinschaften die Wählerschaft darstellen. Alle
Religionen müssen da gleichermaßen vertreten sein und ihre Interessen mehr oder weniger verteten wissen.
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#16 Alois Bischof 21:46:58 | Samstag, 13. September 2008
Samhainhexe Auf dem Index stehen bedeutet nicht, als Häretiker verurteilt zu sein, sonst wären Thomas
von Aquin, Theresa von Avila und viele andere Große Häretiker. Unsinn. Die waren nie auf dem Index Verbotener
Bücher. Chenu jedoch wurde ausdrücklich als Häretiker eingestuft und sein Buch als häretisch verurteilt.
Die von Ihnen genannten großen Christen und Katholiken nicht. 3) Trennung Staat-Kirche ist ke. Häresie,
sond. 1 politisch-soziale Ansicht Die Trennung von Staat und Kirche und die Behauptung der Staat müsse
neutral und könne nicht katholisch bzw. christlich sein, oder der Staat solle im besten Falle indifferentistisch
sein, sind Häresie. Lesen Sie nur bei Jone (1936) in seiner ‘Katholische Moraltheologie’ nach. Er stuft
eindeutig die Behauptung der „totalen“ Trennung von Kirche und Staat als Häresie ein. Die BRD Adenauers
und z.B. Irland des Eamon de Valera waren ja auch keine laizistische Staaten und Irland sogar offiziell
katholisch. Der Staat muss sich auch dem Göttlichen Gesetz unterordnen und im Idealfall die katholische
Religion als die wahre und die Staatsreligion anerkennen. (Quas primas, 1925.) Das ist keine Ansicht,
sondern eine feste Glaubenslehre der ordentlichen und allgemeinen Magisteriums. Etwa Casti Conubii gleichzusetzen.
Was wird Ratzinger denn gleich noch tun? Humanae vitae leugnen bzw. ‘kritisieren’? Den Kirchenstaat vor
1871 verurteilen?
Lieber proetcontra, fanatisierte Anhänger habe ich bei der Priesterbruderschaft noch nicht kennen gelernt.
Aber hier auf modernistischer Seite zuhauf. Ob sich Benedikt XVI sich euer nicht schämt? Vielleicht hat
er die alte Messe deshalb wieder ein wenig zugelassen.
#13 MariaGoretti 21:02:21 | Samstag, 13. September 2008
Lehrer und Pfadfinder-aber wohin Zu den Lesermeinungen möchte ich sagen, dass es nicht nur die über
60-jährigen sind, die zu Pius gehen, sondern vor allem junge Familien mit ihren Kindern und dass es eine
grosse Anzahl von Katholiken sind, die dorthin gehen, nämlich alle die, die die Tiefe suchen, die man
in unseren Pfarreien nicht mehr findet, und wenn das ganz auseinanderbricht, die Piusbrüder nehmen diese
Menschen alle mit. Die Sorge vom Heiligen Vater ist berechtigt. Man sollte das nicht so leichtfertig abtun.
Und vor allem die Priesterbruderschaft St. Petrus mehr unterstützen und die Familien daraufhinweisen,
denn, wer dahingeht, bleibt innerhalb der Kirche.
#12 Samhain 20:43:09 | Samstag, 13. September 2008
@Alois Bischof: Sie brauchen Nachhilfe in Theologie 1) Was Sie „Primatschaft des Heiligen Vaters“ nennen,
die d. Hl. Vater in Frage gestellt haben soll, soll wohl der Leitungsprimat des röm. Bischofs sein. Die
hat Ratzinger nicht in Frage gestellt, sond. u.A. anhand der Aussagen Pius’ IX. in den Zusammenhang der
Universalkirche, d.h. in die Gesamt aller legitimen Bischöfe gestellt. Der große, sel. Pius IX. hat
die Auffassung ausdrücklich gelobt, daß der Papst nicht „Monarch der Bischof“ sei. Tatsächlich ist
er eher „Bischof der Bischöfe“. In Frage stellen tun das faktisch vielmehr vier gewisse, gegen eine jurisdiktionelle
Anweisung eines regierenden Papstes ordinierte möchte-gern-katholische „Bischöfe“. Daß diese liturg.
für den Papst beten ändert nichts daran, daß sie nicht zur legitimen Hierarchie gehören und der Papst
bzw. sein Vorgänger sie nicht anerkennt. Und ALLEIN DAS ist entscheidend. Nicht die subjektiven Befindlichkeiten
von einigen évêques bâtards. 2) Auf dem Index stehen bedeutet nicht, als Häretiker verurteilt zu sein,
sonst wären Thomas von Aquin, Theresa von Avila und viele andere Große Häretiker. 3) Trennung Staat-Kirche
ist ke. Häresie, sond. 1 politisch-soziale Ansicht der Kirche, die sich mehrfach gewandelt hat, weil
sie sich wandeln kann. Wie man dazu stehen mag ist 1 pers. Sache. Natürlich wird einem 1 guter funktionierender,
kathol. Staat behagen. Und lieber einen schlechten Monarchen als einen guten Präserdenten… Häresien
aber betreffen den apostol.Glauben, nicht d. Soziallehre. Oder wußten’S das nicht…
#11 Defensor Fidei 20:39:22 | Samstag, 13. September 2008
Dummschwätz-Gotthard ALLE Berichte – mit Ausnahme der WELT – kommen OHNE Pius-Verein aus!!!!! kreuz.net
wertet vermutlich nicht nur die „taz“, die „Jüdische Allgemeine“ und die Modernistenpostille „Christ
in der Gegenwart“ aus. Ein kurzer Blick über die Grenze reicht aus, um die Behauptung von kreuz.net zu
bestätigen. „Le Monde“, „Le Figaro“, „Le Parisien“…alle diese überregionalen französischen Tageszeitungen
kommen auch nicht ohne Piusbruderschaft aus.
#10 Gotthard 19:58:13 | Samstag, 13. September 2008
Dummschwätz-Redaktion Die Berichte über den Papstbesuch in Frankreich kommen an der im Land sehr starken
Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht vorbei. Der Artikel straft die Einleitung Lügen! ALLE Berichte –
mit Ausnahme der WELT – kommen OHNE Pius-Verein aus!!!!!
#9 proetcontra 19:57:16 | Samstag, 13. September 2008
@ HeinrichvonOfterdingen: Ja, ja, redet es euch nur gegenseitig ein! Ein Garant für den Fortbestand
der Kirche? Welcher Kirche bitte? Der Econ-Kirche? Ein exkommunizierter – bis zu seinem Tod nicht in den
Schoß der Römisch-katholischen Kirche zurückgekehrter – nationalistisch angehauchter Erzbischof, vier
exkommunizierte „Bischöfe“ und einige suspendierte Priester, dazu einige über 60jährige – teilweise
fanatisierte – Anhänger… pfffftt!
Lieber Insinuator, Das Häuflein ist ein kleiner, aber schmerzhafter Splitter, der hoffentlich bald aus
der katholischen Kirche herauseitern wird. Nicht mehr, nicht weniger. … mitnichten! Die FSSPX ist der
Garant für den Fortbestand der Kirche!
#6 Insinuator 19:27:19 | Samstag, 13. September 2008
Das Übliche Erstens ist es eine Schweinerei, dass man der französischen Justizministerin vorhält, von
einem „unbekannten Mann“ schwanger zu sein. Das geht kreuz.hass nix an, der Frau dürfte der Mann bekannt
sein (… daß Rachida Dati von einem unbekannten Mann schwanger ist.). Zweitens: Lächerlich, der fanatischen
Piusbrüdersplittergruppe solch eine Bedeutung zumessen zu wollen. Das Häuflein ist ein kleiner, aber
schmerzhafter Splitter, der hoffentlich bald aus der katholischen Kirche herauseitern wrd. Nicht mehr,
nicht weniger.
Lieber jut bewaffneter Bellarmino, ich bin der Priesterbruderschaft diesbezüglich auch sehr dankbar.
Insbesondere schätze ich auch die Predigten, die in der Überzahl wirklich geistlich Predigen sind und
nicht das bei den Modernisten übliche politisierende Gewäsch.
#4 Bellarmino 19:06:32 | Samstag, 13. September 2008
Immerhin ist es der Beharrlichkeit der Piusbruderschaft zu verdanken, dass es möglich ist, die Hl Messe
zu besuchen, ohne dass man von Tanzeinlagen, oder sonstigen Dingen belästigt wird, die definitiv nichts
mit Gott zu tun haben. (Wobei ich den Tanz als solchen nicht verdamme!) Ich bin den Priestern der Bruderschaft
zu sehr großem Dank verpflichtet, auch für ihre Predigten, die einen erlauben, fromm zu sein, ohne dass
jeder gleich die Nase rümpft und einen verteufelt, in eine Ecke, in die man nicht gehört. Im Gegenzug
würde ich auch den Hl. Vater nicht verteufeln, denn sein Bemühen ist, denke ich, ein ernstes Anliegen!
#3 Alois Bischof 18:55:02 | Samstag, 13. September 2008
Herr… RHD hat wohl zu viel LSD benutzt, denn das II. Vatikanum war kein ökumenisches, allgemeines und
dogmatisches Konzil, sondern eine weltweite Pastoralsynode unter Tarnung eines Konzils. Mehr nicht. Zum
Artikel: P. Marie-Dominique Chenu O.P. († 1989) wurde nicht nur „kritisch“ beäugt, sondern 1942 wurde
eine theologische Veröffentlichung dieses häretischen Theologen vom Hl. Offizium und Papst Pius XII.
verurteilt und auf den Index gestellt. Congar und Hans Urs von Balthasar galten ebenso wie Roncalli als
„der Häresie verdächtigt“; es könnte durchaus auch kritische Erwähnungen des konziliaren Revolutionsperitus
und -Theologen Joseph Alois Ratzinger im Archiv der heutigen ‘Glaubenskongregation’ (Hl. Offizium) geben.
Wenn also der Theologe Ratzinger noch 1998 Häretiker gelobt hat und vor allem Herrn Chenu, und wenn er
2005 mehr als vier Stunden für seinen „alten Freunden“ Hans Küng (dessen „theologischen Weg“ er respektiert,
so schreibt Ratzinger in „Salz der Erde“) einräumt und nur 35 Minuten für Weihbischof Fellay, dann ist
etwas nicht in Ordnung mit dem heutigen Benedikt XVI.
Mit welchem Recht maßt sich die Piusbruderschaft eigentlich an, Beschlüsse eines ordentlichen Konzils
der Kirche abzulehnen? Die Piusbrüder sollten schnellstmöglich wieder zurückkehren, sonst fürchte
ich um ihr Seelenheil. Die Kirche wird sie wie einen verlorenen Sohn freudig wieder aufnehmen. Katholische
Positionen lassen sich innerhalb der Kirche besser vertreten als außerhalb!
#1 Alois Bischof 18:34:32 | Samstag, 13. September 2008
Schwachsinn Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist eine Kongregation der hl. Römischen Kirche und sonst
nichts. Sie verkündet und bekennt sich zu jedem bzw. jedes Dogma der hl. katholischen Kirche. Jedoch
ist sie nicht mit der sog. Konzilskirche bzw. ‘neuen Kirche des II. Vatikanums’ identisch – und das ist
auch gut so. Denn falscher Ökumenismus, Neo-Modernismus, politischer Laizismus und Indifferentismus,
und interreligiöse Kompromiße sind keine Zeugungen der hl. römischen und apostolischen Kirche, sondern
einer Gegenkirche der Synthese aller Häresien (cf. Pascendi dominici gregis, 1907). Es ist mehr die Frage
ob die konziliaren Päpste bzw. die konziliaren angeblichen Katholiken in die Heilige Römische Kirche
zurückkehren werden bzw. sich dem katholischen Dogma unterwerfen. Auch der Theologe Ratzinger hat alles
in Frage gestellt: Primatschaft des Heiligen Vaters, Notwendigkeit des Unfehlbarkeitsdogmas, Thomas von
Aquin als Philosophen der Kirche, dazu auch den Syllabus errorum (1864), die Antimodernistendekrete des
hl. Papst Pius X. (1907-09), die ausdrückliche Ablehnung der satanischen und häretischen Trennung von
Staat und Kirche (man sollte nur P. Jone O.M.Cap. ‘Moraltheologie’ lesen um zu sehen, wie diese von Ratzinger
als „gesunde Laizität“ eingestufte Trennung eine Häresie darstellt und die Universalität der katholischen
Wahrheit leugnet und die Christkönigsherrschaft attackiert). Ja das wurde vom angeblich „konservativen“
Benedikt XVI. aller ab 1962 bis 2008 verkündet!!!