(kreuz.net) Die Evolutionslehre wird häufig als feststehende wissenschaftliche Tatsache ausgegeben. Doch
sie steht zu vielen Naturgesetzen im Widerspruch.
Vollends unhaltbar ist sie seit der Entdeckung des
Erbmoleküls mit seinem genetischen Code von mehreren Milliarden in exakter Reihenfolge angeordneten Gliedern.
„Evolution“ wird gemeinhin verstanden als angeblich die Arten ändernde Höherentwicklung von einfachen
zu komplexen Lebensformen. Diese angebliche Entwicklung würde vorausgehende kosmische und chemische Evolutionen
mit einschließen.
Diese angebliche Makroevolution ist von der Mikroevolution zu unterscheiden – der
bekannten Anpassung einer Art an eine sich verändernde Umgebung.
Gemäß dem bekannten Wissenschaftstheoretiker
Karl A. Popper († 1994) ist eine Theorie zu verwerfen oder zu modifizieren, wenn sie auch nur durch eine
Beobachtung oder ein Experiment widerlegt wurde.
Doch die Evolutionstheorie wird nicht nur durch eine,
sondern durch zahlreiche naturwissenschaftliche Beobachtungen und Gesetze widerlegt. Sie ist bisher durch
kein einziges Experiment verifiziert worden.
Im Gegenteil: Sie paßt nicht zu den bisherigen Beobachtungen,
Erfahrungssätzen und Naturgesetzen.
Leben kann nur aus Leben entstehen
Es wurde niemals beobachtet
oder durch ein Experiment bewirkt, daß ein Lebewesen aus unbelebter Materie erzeugt werden konnte.
Nicht
einmal der primitivste Einzeller konnte im Labor aus unbelebter Materie hergestellt werden – nicht einmal
das DNS-Molekül des primitivsten Einzellers.
Im Gegenteil: Es wurde stets beobachtet, daß jede Art
von Lebewesen ausschließlich aus einem Lebewesen gleicher Art oder fast gleicher Art entstanden ist.
Der berühmte französische Mikrobiologe Louis Pasteur († 1895) hat gegen die Meinung des griechischen
Philosophen Aristoteles († 322 v. Chr.), wonach Lebewesen aus dem Schlamm entstehen, den Satz aufgestellt:
„Leben kann nur aus Leben kommen.“
Das ist ein bisher unwiderlegtes Naturgesetz.
Die Arten sind konstant
Es ist ein bisher nie widerlegter Erfahrungssatz, daß jede Art ihre Art hervorbringt und bestrebt ist,
ihre Art konstant zu halten.
Je extremer eine Züchtung, desto instabiler ist das Ergebnis bezüglich
Krankheitsanfälligkeit oder Fähigkeit sich fortzupflanzen.
So ist eine Kreuzung zwischen Pferd und
Esel, das Maultier, bekanntlich unfruchtbar.
Überzüchtete Milchkühe sind besonders krankheitsanfällig,
ebenso überzüchtete Getreidesorten.
Trotz so vieler Züchtungsversuche mit der Taufliege konnte keine
andere Spezies erzeugt werden.
Durch die heutige Erkenntnis über die Bedeutung des Erbmoleküls DNS
für die Fortpflanzung und Vererbung ist die Entstehung einer anderen Art auch theoretisch unglaubwürdig.
Nächstes Mal: Entstehung durch Zufall ist absurd
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319 Lesermeinungen
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#330 Kunibert 19:37:00 | Sonntag, 21. September 2008
@JMX – Kreationisten Mir scheint, daß wir eine unterschiedliche Auffassung von Kreationisten haben. Ich
verstehe unter Kreationisten Leute, die für die Entstehung des Lebens die Bibel wortwörtlich interpretieren.
Von Wikipedia: Der Kreationismus (von lat. creare „erschaffen“) ist die Auffassung, dass die wörtliche
Interpretation der Heiligen Schriften der abrahamitischen Religionen (insbesondere 1. Buch Mose) die tatsächliche
Entstehung von Leben und Universum beschreibt. Wenn sie die Definition für Kreationisten weiter fassen –
z.B. alle die an einen Schöpfer glauben – fallen natürlich auch viel mehr Leute in diese Schublade.
#329 Earendil 19:09:09 | Samstag, 20. September 2008
Neueste Meldung: Der Kreationismus ist widerlegt! Ok, die Meldung ist schon etwas älter, so einige Jahrzehnte,
aber im Gegensatz zu diesem Artikel wahr, und außerdem haben die hier aufbereiteten Kalauer auch einen
gewaltigen Bart. Ich wollte ja gar nichts schreiben, da eigentlich alles schon gesagt wurde, aber da der
Unsinn mit der Statistik immer wiederholt wird, ein Experiment wie von Ultramontanus angeführt: Vor einigen
Minuten hätte ich noch behauptet, ich hätte bei 10 aufeinanderfolgenden Würfen mit einem normalen 6er-Würfel
zuerst eine 2, dann eine 3, dann 5, 2, 1, 2, 4, 1, 6 und schließlich 3 gewürfelt. Dann aber habe ich
mal überlegt, dass die Abfolge 2-3-5-2-1-2-4-1-6-3 nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:6hoch10 zu
erlangen ist. (Stimmt doch hoffentlich? Bin leider kein Statistiker ) Und dabei hatte ich nur einen einzigen
Würfel, und nur 60 sec Zeit! Das kann also nie und nimmer so oder wenigstens nicht zufällig passiert
sein. Zudem hat das außer mir niemand beobachtet, und ich irre mich vielleicht. Denn wenn schon die Evolution,
die doch unzählige „Würfel“ und Millionen Jahre Zeit hatte, nicht sein kann, wie könnte dann meine
kleine Würfelei standhalten? Aber erzählen sie das mal so einem Embryonalgenesegläubigen, der doch
tatsächlich glaubt, sich ganz ohne Zutun höherer Mächte einfach so aus dem Schnackseln von Mama und
Papa entwickelt zu haben! (Ich kündige übrigens jetzt schon mal an, das alles zu wiederholen, wenn der
Autor den Statistikunfug in einem weiteren Artikel nochmals verbreitet.)
#327 Stephanus 13:23:23 | Samstag, 20. September 2008
Schon 326 Fachbeiträge und immer noch ist nicht klar um was es sich eigentlich dreht? Da schreibt jemand,
die Kirche hat längst die Evolutionstheorie anerkannt! Frage: Welche Kirche sollte das getan haben und
wann und wie? Was könnte eine Kirche veranlaßt haben, eine Theorie, also ein Gedankenspiel in so etwas
wie einen dogmatischen Stand zu erheben? +++ Andere wissen, von mehr oder weniger gemeinsamer DNA mit
Affen, Bäumen, Flughörnchen. Gemeinsamkeiten bis 97% werden erreicht. Bei Nußbäumen leider nur 90%
Da fehlen leider ganze 10% Der Kölner spricht deshalb auch von der Doof Nuss!
#326 wunderkind3 15:34:51 | Freitag, 19. September 2008
die katholische kirche hat die evolutionstheorie längst anerkannt. und bestimmt nicht freiwillig sondern
weil man unfähig war sie zu entkräften. bitte bitte bitte! nehmt das doch endlich zur kenntnis!
Scheiß Zeichenlimit Nebenbei bemerkt: nicht jeder, der der ET skeptisch gegenübersteht, ist ein Kreationist.
Das kommt darauf an, wie sie skeptisch definieren. Man könnte sagen, daß jeder Wissenschaftler der ET
skeptisch gegeübersteht, einfach weil man immer alles kritisch hinterfragen und überprüfen muß. Das
habe ich weiter unten auch schon erläutert. Sie meinen aber eher skeptisch im Sinne von „ablehnend“,
u. da gibt es keinen Grund, ausser man ist überzeugt, daß es einen Schöpfer gibt. Das behaupten zwar
einige, Berlinski z.B., aber das nehme ich ihnen nicht ab. @Ultramontanus Ich sehe mich ganz sicher nicht
als Kreationist – eher als Sympathisant des ID. ID ist nur eine modernisierte Form des Kreationismus.
Abgesehen von dem pseudowissenschaftlichen Anstrich gibt es keine signifikanten Unterschiede. So werden
eigentlich nur negative Argumente geliefert, nie wiss. Argumente für ID. Statt des god of the gaps gibt
es jetzt die theory of the gaps. Man behauptet ein Problem in der ET, und setzt einfach voraus, daß ID
die einzige Alternative ist. Aber es gibt keine eig. Forschung u. keine eig. Ergebnisse. Die ET wird gerne
so präsentiert, als wäre nur hier und da ein bißchen Zufall nötig und alles würde seinen Weg gehen.
Das sieht bei solchen Wahrsch. dann aber doch schon anders aus. Von wem denn? Von den Wissenschaftlern
wohl eher nicht. Der Z. ist nur der Inputgeber, was danach kommt ist viel wichtiger. D. Überbewertung
des Z. ist ein typischer Fehler der ID-Kreationisten.
#324 Kunibert 02:23:01 | Freitag, 19. September 2008
@JMX – keine ET Klar. Das ist keine ET. Wurde aber vorhin auch angesprochen und ist für Atheisten ungemein
wichtig. Nebenbei bemerkt: nicht jeder, der der ET skeptisch gegenübersteht, ist ein Kreationist. Wenn
das Wasser in seichten Tümpeln verdunstet, so ist ein Problem erstmal weg, solange das Wasser nicht wegen
Ebbe und Flut wiederkommt. Das ändert aber immer noch nichts daran, daß Nukleotide nicht rein entstehen.
Es gibt immer Nebenreaktionen. Ohne Wasser als Lösungsmittel stellt sich nun ein neues Problem: die freigedunsteten
organischen Moleküle werden ziemlich bewegungsunfähig. @Ultramontanus Ich sehe mich ganz sicher nicht
als Kreationist – eher als Sympathisant des Intelligent Design. Die Argumente gegen eine zufällige Entstehung
von Leben aus toter Materie haben nicht direkt mit der ET zu tun, da dies ein anderes Thema ist. Die statistischen
Wahrscheinlichkeiten sind für mich kein Totschlagargument, aber sie rücken die ET in ein anderes Licht.
Die ET wird gerne so präsentiert, als wäre nur hier und da ein bißchen Zufall nötig und alles würde
seinen Weg gehen. Das sieht bei solchen Wahrscheinlichkeiten dann aber doch schon anders aus. Meines Erachtens
brauchen auch ET-Verfechter eine gute Portion Glauben.
Ultramontanus, hallo und Gute Nacht! Bin schon so müde, dass ich im anderen Thread gerade „dass“ statt
„das“ geschrieben habe. Tss. Naja, was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. Schöne Fachgespräche
noch!
#321 Ultramontanus 00:56:31 | Freitag, 19. September 2008
@Kunibert: Sie scheinen Chemiker zu sein oder sowas? Auf jeden Fall interessant, was Sie schreiben. Mir
fehlt dazu die fachliche Kompetenz oder ich müsste mich erst einarbeiten. Habe leider nicht so wahnsinnig
viel Zeit dazu gerade. Was man von Biologen immer wieder hört, ist, dass man nicht mit Wahrscheinlichkeiten
gegen Evolution argumentieren könne, weil dabei immer die Wahrscheinlichkeit einer ganz bestimmten Konstellation
berechnet wird, was eben in der Evolutionstheorie gerade bestritten wird (dass genau Organ X oder Gen
Y entstehen musste). Und was die Evolution angeht, wird ja immer betont, dass es um die Entwicklung des
Lebens und nicht um die Entstehung gehe. Also ist ihr Argument wohl streng genommen keines gegen Evolution,
sondern gegen „Zufall+Notwendigkeit“ an sich ?! Sehen Sie sich eher als Vertreter des „intelligent design“
(evtl. „gelenkte“ Evolution?) oder als Kreationist (Schöpfung von Grundtypen in 6 X 24 h). Zumindest
was den strengen Kreationismus betrifft, gibt es ja noch eine ganze Menge Einwände aus anderen Fachgebieten
(Physik, Geologie), die das ganze obsolet machen. Denn da müssten Sie ja auch noch Urknall, Plattentektonik,
Stratigraphie usw widerlegen.
Abiogenese ist nicht Teil der Evolutionstheorie Die Nukleotide, die die Bausteine für beide Moleküle
darstellen, reagieren miteinander unter Abspaltung von Wasser. Im sogenannten Urozean bedeutet das, daß
das Reaktionsgleichgewicht drastisch auf der Seite der Ausgangsstoffe liegt. Da ist schon nach kurzer
Zeit Schluß mit Kettenwachstum. Das ist gar nicht so sicher. Stichwort Verdunstung. Wenn das Wasser in
ausreichendem Maße verdunstet, kann der Prozesse theoretisch so lange weiterlaufen, bis alles Wasser
verdunstet ist. Nicht umsonst wird bei dieser Theorie meist angenommen das diese Prozesse in seichten
Ufertümpeln usw. abliefen. Mal abgesehen davon, daß es viele andere Theorien und Hypothesen gibt, weiß
man noch zu wenig Details über die Vorgänge bzw. die vorgeschlagenen Prozesse, um so weitreichende Schlußfolgerungen
zu ziehen wie sie es hier so nonchalant tun. Abgesehen davon: Dies alles ist gar nicht Bestandteil der
Evolutionstheorie…sie sagt nur etwas über die Veränderung der Spezies über Zeit aus, Abiogenese u.ä.
ist nicht Bestandteil der ET.
#319 Kunibert 00:25:50 | Freitag, 19. September 2008
@Ultramontanus – von unbelebt zu belebt In einem vorherigen Post habe ich auf das chemische Gleichgewicht
hingewiesen: Die Nukleotide, die die Bausteine für beide Moleküle darstellen, reagieren miteinander
unter Abspaltung von Wasser. Im sogenannten Urozean bedeutet das, daß das Reaktionsgleichgewicht drastisch
auf der Seite der Ausgangsstoffe liegt. Da ist schon nach kurzer Zeit Schluß mit Kettenwachstum. Das
wird durch das Miller-Experiment (Simulation des Urozeans) bestätigt. Das längste verwertbare organische
Molekül hatte 5 Kohlenstoffatome laut Wikipedia. Es entstanden viele verschiedene organische Moleküle.
Mit so etwas würde kein Chemiker weiterarbeiten, sondern er würde erst seine wenigen, gewünschten Moleküle
abtrennen. Das ist im Urozean leider nicht möglich. Die gebildeten Moleküle verteilen sich sogar alle
aufgrund des Konzentrationsgefälles gleichmäßig im gesamten Urozean. Das verschlechtert die Chancen
für Kettenreaktionen zusätzlich. Dazu kommt, daß auch noch solche Moleküle in „großen“ Mengen entstehen,
die sich genauso an die Kette hängen würden und zu einem Abbruch führen, weil sie nur eine einzige
Bindung eingehen können. Z.B. entsteht in erster Linie Ameisensäure. In einem riesigen Pulk können
sich Menschen die Hände geben und eine lange Kette bilden. Sobald aber Einarmige darunter sind, gibt
es nur noch entsprechend kurze Ketten. Als Polykondensation (Polykondensation de.wikipedia.org/…iki/Polykondensation)
würde die DNA-Bildung somit nur zu extrem kurzen Ketten führen. Und soweit kommt es schon gar nicht.
(siehe Miller)
Das Elend der Philosophie JMX – Sicher gibt es eine Seele Das Bewußtsein aus der Komplexität des Gehrins
entstehe und der Mensch eine biologische Maschine sei, ist dialektischer Unfug. Aus philosophischen Überlegungen
auf reale Phänomene zu schließen, ohne sie zu verifizieren, ist selten erfolgreich. Sie können logisch
so argumentieren bis sie blau im Gesicht sind, aber solange sie nicht alle Fakten und Faktoren einfließen
lassen und ihre Idee gegen die Realität abgleichen, haben sie keinerlei Möglichkeit, festzustellen ob
ihre Ideen die Wirklichkeit real beschreiben. Das läßt sich schon daran erkennen, daß der Mensch die
Prozesse in seinem Gehirn zu untersuchen vermag. Eine biologische Maschine wäre strunzdumm, weil neuronale
Prozesse alleine sich nicht selber feststellen, geschweige ihre Weschselwirkungen[sic!] analysieren könnten.
Woher wissen sie das? Oder wieso muß es so sein? Das läßt sich, wie gesagt, durch rein philosophische
Gedankenspiele auf keinen Fall klären. Die Seele ist ein Erfahrungswert von millionen Menschen. Sie können
sie genauso wenig negieren wie sie den Regenwald negieren können. Es geht gar nicht um Negation, sondern
um die richtige Bewertung. Ein Beispiel: Man kann als Mensch nicht ohne weiteres feststellen, ob die Erde
sich um die Sonne dreht oder umgekehrt. Bei der alltäglichen Betrachtung sieht beides gleich aus! Oder
Menschen dachten, das Herz beherbergt das Gemüt etc. Erfahrungen täuschen leicht. Die Wirklichkeit ist
oft ganz anders.
#317 Jesuit † 00:04:39 | Freitag, 19. September 2008
Zur guten Nacht! Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist
mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag!
#316 santa rita 00:03:54 | Freitag, 19. September 2008
@ JMX Es gibt keine „Seele“ Ihre Ansichten sind ja an geistiger Plattheit nicht mehr zu überbieten. Dann
halten Sie wohl auch die grossen Werke abendländischer Kunst für virtuelle Ergebnisse neuronaler Prozesse?
Da fällt mir der gute alte Schopenhauer ein: Zwar lassen auch die Plattesten die anerkannt großen Werke
auf Autorität gelten, um nämlich ihre eigene Schwäche nicht zu verrathen: doch bleiben sie im Stillen
stets bereit, ihr Verdammungsurtheil darüber auszusprechen, sobald man sie hoffen läßt, daß sie es
können, ohne sich bloß zu stellen, wo dann ihr lang verhaltener Haß gegen alles Große und Schöne,
das sie nie ansprach und eben dadurch demüthigte, und gegen die Urheber desselben, sich freudig Luft
macht. Denn überhaupt um fremden Werth willig und frei anzuerkennen und gelten zu lassen, muß man eigenen
haben. Um fremden Wert anzuerkennen muss man eigenen haben. Da Sie nichts anerkennen muss man schlimmstes
um Sie befürchten.
#315 Lutheraner 23:57:48 | Donnerstag, 18. September 2008
@ JMX – Sicher gibt es eine Seele Das Bewußtsein aus der Komplexität des Gehrins entstehe und der Mensch
eine biologische Maschine sei, ist dialektischer Unfug. Das läßt sich schon daran erkennen, daß der
Mensch die Prozesse in seinem Gehirn zu untersuchen vermag. Eine biologische Maschine wäre strunzdumm,
weil neuronale Prozesse alleine sich nicht selber feststellen, geschweige ihre Weschselwirkungen analysieren
könnten. Die Seele ist ein Erfahrungswert von millionen Menschen. Sie können sie genauso wenig negieren
wie sie den Regenwald negieren können. Zwar glauben Christen (zu denen ich nicht gehöre) an eine andere
Form von Seele als die indische Philosophie, schließlich wollen sie im Fleische auferstehen, doch an
eine Seele glauben sie.
Blos Orange oder doch ganz Rot? … Zitat: „Sie, JMX, schwätzen nach, was im Spiegel steht…Ist Ihnen
vielleicht schon einmal der Gedanke gekommen, dass Sie von solchen Kreisen – na ja, manipuliert werden?
Durchaus wahrscheinlich. Zumal es ernstzunehmende Grüchte gibt, daß sich in den Spiegel-Heften zwischen
den schwarz gedruckten Zeilen antichristliche Propaganda-Texte befinden, deren weißes Schriftbild sich
nur marginal vom Weiß des Druckpapiers unterscheidet. Bewußt werden diese Zeilen also nicht wahr genommen,
sie prägen sich dem Leser jedoch in das Unterbewußtsein ein. Mit solchen Mitteln hat sonst nur die KPdSU
gearbeitet. …
#313 JMX 23:52:41 | Donnerstag, 18. September 2008
Keine Argumente mehr? Sie, JMX, schwätzen nach, was im Spiegel steht. Die Redakteure dort kriegen sich
doch fast nicht mehr ein, wenn alle drei Tage neue Erkenntnisse über Gerhirnforschung publiziert werden.
Was bringt sie auf die Idee, ich hätte das alles aus dem Spiegel? Da gibt es bessere Quellen. Ist Ihnen
vielleicht schon einmal der Gedanke gekommen, dass Sie von solchen Kreisen – na ja, manipuliert werden?
Lustig und vor Ironie triefend, daß das ausgerechnet von einem Religiösen kommt. Skeptische Betrachtung
und Überprüfung ALLER Erkenntnis ist der Kern wissenschaftlichen Denkens. Man macht sich sogar einen
Namen als Wissenschaftler genau dadurch, daß man etabliertes Wissen hinterfragt und nach besseren Erklärungen
sucht. In keiner religion ist das in ähnlicher Form – oder überhaupt in IRGENDEINER FORM zu finden.
Was unsere Vorfahren wussten: wir sind nur Pilger auf dieser Welt. Uns gehört weder unser Körper noch
unsere Seele. Wir sind nicht selbstbestimmt, das wird uns nur eingeredet. Wissen kann man das wohl kaum
nennen. (Aber)glauben schon. Und entschuldigen Sie, wenn ich ständig darauf herumreite. Wieso sollte
ich, es ist doch ihre Schuld…
#312 Galatea 23:44:13 | Donnerstag, 18. September 2008
Sie, JMX, schwätzen nach, was im Spiegel steht. Die Redakteure dort kriegen sich doch fast nicht mehr
ein, wenn alle drei Tage neue Erkenntnisse über Gerhirnforschung publiziert werden. Ist Ihnen vielleicht
schon einmal der Gedanke gekommen, dass Sie von solchen Kreisen – na ja, manipuliert werden? Was unsere
Vorfahren wussten: wir sind nur Pilger auf dieser Welt. Uns gehört weder unser Körper noch unsere Seele.
Wir sind nicht selbstbestimmt, das wird uns nur eingeredet. Und entschuldigen Sie, wenn ich ständig darauf
herumreite.
#311 JMX 23:35:04 | Donnerstag, 18. September 2008
Es gibt keine „Seele“ Es kann niemals gelingen, weil das Samenkorn lebt. Alles was lebt ist beseelt. Die
Wissenschaft kann aber niemals Geist herstellen Für so eine Behauptung müsste als Vorbedingung ersteinmal
die Existenz der Seele erwiesen sein. Schon gar nicht, daß ein Samenkorn eine Seele hat. BTW: Könnten
sie dann noch ruhigen Gewissens ein Brot essen, ob all der gemeuchelten Seelen? Sie sehen, wohin sie das
führt. Oder Zwillinge, haben eineiige Zwillinge eine jeweils eigene Seele oder teilen sie sich eine gemeinsame,
oder hat einer eine Seele und der andere nicht? Schließlich entstanden sie aus EINER befruchteten Eizelle
mit EINER Seele. Das Konzept der Seele erklärt nichts in der realen Welt. Die Seele ist bestenfalls ein
philosophisches oder vielmehr theologisches Konstrukt. Alles weißt eher darauf, daß das was wir Bewußtsein
nennen ein virtuelles Ergebnis neuronaler Prozesse ist, was sich z.B. durch chemische und physiologische
Einwirkungen beeinflussen läßt (z.B. Drogen etc.).
#310 Ultramontanus 23:27:04 | Donnerstag, 18. September 2008
Ich weiß nicht, aber Prof. Scherer könnte man vielleicht unter Evolutionsbiologen laufen lassen, weil
er da auch forscht. Der Unterschied zu einigen anwesenden Arroganzen ist halt der, dass er ausdrücklich
zugibt, dass sich seine kreationistische Haltung ausschließlich aus seinem Glauben ergibt und er auch
den Kreationismus nicht als Wissenschaft ansieht. Mit solchen Leuten kann ich leben. Nicht aber mit solchen,
die Wissenschaftler (pauschal!) des „Tricksens“ bezichtigen. Was für eine Anmaßung.
#309 santa rita 23:25:38 | Donnerstag, 18. September 2008
@ JMX Daß dieses Samenkorn NOCH NICHT hergestellt wurde ist doch kein Argument gegen die ET. Was machen
sie, wenn es in 5 oder 10 Jahren gelingt? Es kann niemals gelingen, weil das Samenkorn lebt. Alles was
lebt ist beseelt. Die Wissenschaft kann aber niemals Geist herstellen.
#308 JMX 23:24:24 | Donnerstag, 18. September 2008
Poe’s Law @ dgrW: Geniale Anwendung von Poe’s Law. Chapeau! Sie wissen doch garnicht, was Sie … … erzählen.
Sie werfen Nebelkerzen wie immer. Wenden Sie sich doch an die evangelikalen Protestanten. Wenn sie meinen…der
Unterschied zu ihnen ist aber eher marginal. Sie sind ja bescheiden. Ein synthetisch hergestelltes Samenkorn,
in fünf bis zehn Jahren, wäre für Sie ein Beweis für die Nichtexistenz Gottes. Davon war doch gar
nicht die Rede. Abgesehen davon muß man für einen solchen Beweis wahrscheinlich gar nicht so einen Aufwand
treiben. Bruder Banane, warum denn nicht. @Gotthard: Gott vielleicht. Was neues für Sie, Halleluja. Schöpfung
ohne Schöpfer gibt es nicht. Sind wir heute etwas konfus? Naja, morgen gibts wieder frische Medis für
sie, hoffe ich. Ehrlich.
Gehen Sie doch rüber… … Zitat: „…Wenden Sie sich doch an die evangelikalen Protestanten.“ Ganz
meiner Meinung. Bei den Christen hat JMX jedenfalls nichts verloren. Von mir aus kann er auch zu den Muslimen
konvertieren. Die glauben ja auch an die 72 Jungfrauen, die im Paradies auf die Märtyrer warten. …
#305 JMX 23:15:46 | Donnerstag, 18. September 2008
Schwaches Argument noch weiter geschwächt Aber niemand kann etwas aus Nichts erschaffen, außer Gott.
Woher wissen sie das? Es gibt genügend wissenschaftliche Hinweise, daß aus Nichts etwas entstehen kann,
da das Nichts instabil ist (cf. Victor Stenger). @JMX KREATIONISTEN (=Nicht-Evolutionsbiologen) Diese
Definition lese ich hier zum ersten mal. Es sind schonmal die meisten Menschen keine Biologen und auch
nicht alle Biologen beschäftigen sich mit Evolution. Demnach wären ja praktisch alle Menschen Kreationisten!
Tja, stünde da KREATIONISTEN (Nicht-Evolutionsbiologen), hätten sie recht. Ich meinte aber vielmehr,
das = im Sinne von (sind [gleich]). Es gibt keinen Kreationisten, der ausgebildeter Evolutionsbiologe
ist. Daß sie so mir nichts dir nichts an ihrem Statistikargument drehen (können), zeigt die Schwäche
ihres Argumentes nur noch deutlicher.
#304 Ultramontanus 23:14:24 | Donnerstag, 18. September 2008
@santa rita: „Wenn das alles so einfach ist…“ Nein, es ist eben NICHT SO EINFACH. Deshalb diente es
ja der Veranschaulichung. Wenn Sie das genauer wissen wollen, das kann man in einschlägigen Publikationen
nachlesen.
Lügen haben weiße Kittel … @JMX Zitat: „Daß dieses Samenkorn NOCH NICHT hergestellt wurde ist doch
kein Argument gegen die ET. Was machen sie, wenn es in 5 oder 10 Jahren gelingt?“ Dann wäre dies sicher
wieder lediglich ein weiterer Trick der „Wissenschaftler“. So wie die Lüge von der Mondreise, die bekanntlich
nur in den Filmstudios der CIA inszeniert wurde, oder die Behauptung, der Fernsehapparat würde seine
Signale über unsichtbare Wellen empfangen. Im Lügen waren die Antichristen schon immer groß. …
#302 Galatea 23:09:54 | Donnerstag, 18. September 2008
JMX: Sie wissen doch garnicht, was Sie … … erzählen. Sie werfen Nebelkerzen wie immer. Wenden Sie
sich doch an die evangelikalen Protestanten. Sie sind ja bescheiden. Ein synthetisch hergestelltes Samenkorn,
in fünf bis zehn Jahren, wäre für Sie ein Beweis für die Nichtexistenz Gottes. Bruder Banane, warum
denn nicht. @Gotthard: Gott vielleicht. Was neues für Sie, Halleluja. Schöpfung ohne Schöpfer gibt
es nicht.
#301 Kunibert 23:06:19 | Donnerstag, 18. September 2008
Statistik @JMX KREATIONISTEN (=Nicht-Evolutionsbiologen) Diese Definition lese ich hier zum ersten mal.
Es sind schonmal die meisten Menschen keine Biologen und auch nicht alle Biologen beschäftigen sich
mit Evolution. Demnach wären ja praktisch alle Menschen Kreationisten! Die statistische Betrachtung
bietet weitere, interessante Einblicke in die ET. Woher weißt du, das alle 1000 Nukleotide sich ÄNDERN
MüSSEN Korrekt. Es müssen sich nicht unbedingt alle Nukleotide ändern, aber es kann vorkommen. Wir
können uns ja auf ein Mittelmaß von 500 Nukleotiden pro neuem Gen einigen. Das macht die Sache gleich
viel wahrscheinlicher: 4^500 ist ca. 10^301. Die Gewichtung würde ich für alle Möglichkeiten gleich
nehmen. Wir wollen z.B. neue Organe entwickeln, also brauchen wir sicherlich auch ein paar neue Gene.
Ohne fertiges Gen kommt noch nicht das als Stoff raus, was benötigt wird. Kein neuer Stoff –> kein Vorteil.
Da bisher praktisch nur negative oder neutrale Mutationen bekannt sind, (wikipedia: Mutation de.wikipedia.org/wiki/Mutation)
dürfte das auch ok sein. Also müssen wir solange warten. Der Weg dahin verläuft dann also nur über
negative oder neutrale Mutationen. Negative würden alles kaputt machen, also lassen wir die mal weg und
nehmen nur Neutrale. –> gleiche Rechte für alle Möglichkeiten @Ultramontanus Bei dem Vergleich fehlt
mir z.B. die negative Mutation. Keiner wird erschossen! Ja, Computermodelle… Ohne Naturgesetze schafft
es jeder, aus unbelebter Materie Lebewesen zu machen.
#300 Marcelus 23:04:09 | Donnerstag, 18. September 2008
JMX: Das haben Sie richtig erkannt Mit der Darwin’schen Theorie von der Entstehung der Arten hat das nichts
zu tun. Aber niemand kann etwas aus Nichts erschaffen, außer Gott.
#299 JMX 23:00:28 | Donnerstag, 18. September 2008
Lernt doch mal bitte Grundlagen Frage an alle Evolutionsgläubigen Warum können alle Wissenschaftler
dieser Welt mit aller Technik dieser Welt kein simples, keimfähiges Samenkorn herstellen, wenn das doch
sogar der Zufall zustande gebracht hat? Sind sie so prophetisch, das sie das in alle Zukunft ausschließen
könnten? Daß dieses Samenkorn NOCH NICHT hergestellt wurde ist doch kein Argument gegen die ET. Was
machen sie, wenn es in 5 oder 10 Jahren gelingt? Wahrscheinlich argumentieren sie dann noch plötzlich
„das gilt nicht, das hat ja ein intelligenter Designer erschaffen“. Und sie hätten hier sogar recht!
Evolution wäre was so nicht. Es wäre Gentechnik.
#298 Gotthard 22:52:11 | Donnerstag, 18. September 2008
@santa rita Warum können alle Wissenschaftler dieser Welt mit aller Technik dieser Welt kein simples,
keimfähiges Samenkorn herstellen? Wer kann dieses Samenkorn deiner Meinung nach herstellen?
#297 JMX 22:48:25 | Donnerstag, 18. September 2008
Nebelkerze Die Welt meint auch und insbesonders das Universum, darum heißt es ja auch Weltall. Wieso
heißt es dann WeltALL und nicht Welt? Die Erde kann aber auch als unsere Welt bezeichnet werden, weil
es die Welt ist, in der wir leben. Stimmt soweit. Insbesonders und im eigentlichen Sinn ist die Welt aber
das Weltall, nachdem das Weltall zur sichtbaren Welt gehört, die wir theoretisch und praktisch auch bereisen
können. OK, Semantikspielchen also? Bringt das was? Nein! Oder würden Sie sagen, daß jemand, der im
Weltall reist, nicht in einer Welt reist. Ich würde sagen: Jemand reist im Weltall. Man würde auch eher
sagen, man reist ZWISCHEN DEN WELTEN, oder? Seien sie ehrlich. Man kann aber auch sagen, er bereist andere
Welten, wenn er z.B. andere erdähnliche Planeten besucht. Aha, jetzt stimmen sie mir plötzlich zu und
widersprechen sich. Jetzt ist plötzlich Welt wieder erdähnlicher Planet also (quasi) Erde. Das sind
Wortgeplänkel, die in der Sache keinen Erkenntniszuwachs bringen. Typische Philo- und Theologentaktik.
#296 santa rita 22:43:54 | Donnerstag, 18. September 2008
Frage an alle Evolutionsgläubigen Warum können alle Wissenschaftler dieser Welt mit aller Technik dieser
Welt kein simples, keimfähiges Samenkorn herstellen, wenn das doch sogar der Zufall zustande gebracht
hat?
#295 Marcelus 22:37:39 | Donnerstag, 18. September 2008
@JMX: Die Welt meint auch und insbesonders das Universum, darum heißt es ja auch Weltall. Die Erde kann
aber auch als unsere Welt bezeichnet werden, weil es die Welt ist, in der wir leben. Insbesonders und
im eigentlichen Sinn ist die Welt aber das Weltall, nachdem das Weltall zur sichtbaren Welt gehört, die
wir theoretisch und praktisch auch bereisen können. Oder würden Sie sagen, daß jemand, der im Weltall
reist, nicht in einer Welt reist. Man kann aber auch sagen, er bereist andere Welten, wenn er z.B. andere
erdähnliche Planeten besucht.
#294 Jena-boy † 22:29:27 | Donnerstag, 18. September 2008
Naja eigentlich bestimmt die masse über die zündung eines sternes. Sobald ein Planet zu schwer ist,
(das können nur gasriesen sein) entzündet sich dieser und ist somit auch eine Sonne/ein Stern.
#293 JMX 22:27:19 | Donnerstag, 18. September 2008
Marcelus Die Welt besteht nicht nur aus dem Sonnensystem, in dem sich der Planet Erde befindet, sondern
aus vielen Sonnensystemen. Du meinst das Universum. Die Welt meint normalerweise unseren Planeten Erde.
Das genau ist der Punkt, du Schlaumeier. Die Erde könnte die Aberrationen von Sternen außerhalb des
Sonnensystems nicht auslösen.
#292 Marcelus 22:26:17 | Donnerstag, 18. September 2008
@Jena-boy: Es kann ja in einem Sonnensystem auch ein anderer Planet schwerer sein als die Sonne. Somit
hat sich die Sonne die möglichkeit unteranderem Planeten bzw. Kometen „einzufangen“. Aus denen sich Planeten
bildeten. Somit gibt es keine Geozentische Sonnensysteme. Es gibt aber Sonnensysteme mit 2 Sonen, die
siich gegenseitig umrunden.
#291 Jena-boy † 22:22:47 | Donnerstag, 18. September 2008
nochein Beweis: wenn sie über das jahr in den himmel gucken, dann werden sie bemerken, dass ein anderer
planet keine lineare bahn über den Himmen hat, sondern schleifen dreht. Außerdem ist es ganz einfach
mit der Masse zu erklären. Die Sonne ist das schwerste Objekt in unsem Sonnensystem. Somit hat sich die
Sonne die möglichkeit unteranderem Planeten bzw. Kometen „einzufangen“. Aus denen sich Planeten bildeten.
Somit gibt es keine Geozentische Sonnensysteme. Es gibt aber Sonnensysteme mit 2 Sonen, die siich gegenseitig
umrunden.
#289 JMX 22:10:11 | Donnerstag, 18. September 2008
Beweis? a) 1. Die Sterne in unserer näheren Umgebung beschreiben im Verlauf eines Jahres eine kleine
Ellipse („Jährliche Parallaxe“). 2. Wegen der endlichen Geschwindigkeit des Lichtes und der Geschwindigkeit
der Erde auf ihrer Umlaufbahn werden auch die scheinbaren Orte weit entfernter Sterne im Verlauf eines
Jahres periodisch verschonben („Jährliche Aberration)“. b) Der Schwerpunkt des Sonnensystems liegt im
Innern der Sonne.
Werter Elijahu, wo ich Sie hier mal wieder zufällig treffe: Ich habe mir erlaubt, Ihre Zuschrift „Peinliche
Mitleidstour“, 17:10 Uhr, als bejahende Antwort auf meine letztgestellte Frage zu werten. Dann hätte
ich da noch eine Frage: Fühlen Sie sich der Priesterbruderschaft FSSPX zugehörig?
#286 Jena-boy † 21:59:42 | Donnerstag, 18. September 2008
sie wollen es garnicht wissen das ist der fakt… da gibt es nur 2 möglichkeiten: 1. Sie haben in der
Schule (Astronomie heißt da das interessante Fach)! 2. Sie kennen nur ihr Märchenbuch „Bibel“!
#285 Elijahu † 21:50:17 | Donnerstag, 18. September 2008
Dann klären sie mich mal auf Was ist eigentlich der exakte physische Beweis dafür, dass sich die Erde
um die Sonne dreht und nicht umgekehrt? Sie sind doch alle so gebildet hier, ich bitte um Aufklärung.
Oder gibt es gar keinen Beweis dafür, dass sich die Erde um die Sonne dreht? Es hat für mich den Anschein
als wenn das heliozentrische Weltbild auf einem simplen Perspektivwechsel beruht. Man hat schlicht bei
der Betrachtung der Vorgänge im Sonnensystem den Standpunkt des Betrachters gewechselt, und voila, die
Erde drehte sich auf einmal um die Sonne.
#284 Marcelus 21:37:56 | Donnerstag, 18. September 2008
Das heliozentrische Weltbild des Galileo ist zwar vielleicht logischer, ist aber auch nicht das richtige
Weltbild, in dem Sinn, daß die Sonne physischer Mittelpunkt des Weltalls wäre. Das Papsttum war für
diese Frage auch nie zuständig. Frankreichs König Ludwig XIV. hätte Galilei wahrscheinlich stattdessen
zugestimmt.
#282 Marcelus 21:29:11 | Donnerstag, 18. September 2008
Es gab schon auch einige Christen, die glaubten, die Erde sei eine Scheibe, und gibt es ja auch heute
noch in den USA. Aber es war nie die vorherrschende Meinung im Mittelalter: Das Mittelalter glaubte nur
in den wenigsten Schriftzeugnissen an eine Scheibe. Jene, die das etwa seit dem 19. D.E.Z.-Jahrhundert
behaupten, sind ja wenig überraschenderweise auch dieselben, die an das Buch des Karl Darwin über die
Artenentstehung glauben, und später auch an das Buch des Adolf und an jenes des Marx, Lenin und Stalin.
#275 Jena-boy † 20:50:58 | Donnerstag, 18. September 2008
@Elijahu: Stimmt der Mensch und der Affe haben nämlich einen gemeinsamen Vorfahren. Ich weis zwar nichtmehr
wie der heißt ist aber so. (Affenähnlich ist er aber.)
#273 santa rita 20:13:02 | Donnerstag, 18. September 2008
Ultramontnus Prinzipiell kannst du dir das so veranschaulichen. Chemische Schaltkreise bauen die Zelle
auf, die Zellen bauen Gewebe, diese Organe, diese Organismen, diese mit anderen Organismen Ökosysteme,
diese die Biosphäre. Wenn das alles so einfach ist, dann müsste es doch eine Kleinigkeit sein z. B.
ein Samenkorn einer bestimmten Pflanze herzustellen. Die chemischen Bestandteile eines Samenkorns sind
schliesslich alle bekannt und was rein zufällig entstanden ist, müsste doch mit den heutigen technischen
Möglichkeiten leicht hergestellt werden können? Da dies aber nicht möglich ist, muss das Samenkorn
mehr sein als die Summe seiner materiellen Bestandteile.
#271 Ultramontanus 13:11:30 | Donnerstag, 18. September 2008
[Fortsetzung Biologe…] Was ich eigentlich sagen möchte, selbst die einfachsten (noch hypothetischen)
Systeme, die einen Übergang von unbelebter zu belebter Natur zeigen, sind von Dynamik geprägt. Ein System
mit mehreren Molekülen, die mit einander interagieren. Dieses System kann evolvieren, weil es aufgrund
seiner Eigenschaften flexibel ist, Veränderungen eines Bestandteils können bis zu einem Grad toleriert
werden, bevor die anderen Moleküle durch Veränderung „nachziehen“ müssen. Schlussendlich führt dies
zu einer Diversifizierung, aus einem System entstehen verschiedene, die dann wiederum auf einer höheren
Ebene (Systemebene) charakteristisch aber flexibel mit einander interagieren. Und so weiter und so fort,
es können sich immer komplexere Systeme aufschaukeln, die durch bestimmte Schlüsselmoleküle, die es
aufgrund des gemeinsamen Ursprungs fast zwangsläufig geben muss, miteinander verbunden sind. Prinzipiell
kannst du dir das so veranschaulichen. Chemische Schaltkreise bauen die Zelle auf, die Zellen bauen Gewebe,
diese Organe, diese Organismen, diese mit anderen Organismen Ökosysteme, diese die Biosphäre. Die Wahrscheinlichkeit,
dass genau diese chemischen Systeme genau in dieser Verteilung entsteht ist noch vieeel geringer. Da bedarfs
es wirklich göttliche Macht, um so etwas spontan entstehen zu lassen. Es bringt einfach nichts, wenn
ich eine heutige Sequenz nehme und berechne, wie wahrscheinlich genau diese Anordnung von Nukleotiden
ist. Keiner behauptet, dass dies „damals“ so passiert is…
#269 Ultramontanus 13:02:22 | Donnerstag, 18. September 2008
@Kunibert/JMX Ich habe einen Biologen gefragt, was er von der Rechnung hält. Ich zitiere auszugsweise:
„Bei solchen Rechnungen wird immer der gleiche Trick/Fehler benutzt. Ich nehm ein Gen mit 1000nts und
berechne wie wahrscheinlich es ist, dass diese Sequenz spontan entsteht. Dies ist aber nicht der Fall.
In dem Zusammenhang ist eventuell folgender Vergleich recht anschaulich: 4Leute sitzen am Tisch und spielen
Karten. Dabei notieren sie exakt wer welche Karte wann bekommen und wo gespielt hat. Am Schluss analysieren
sie ihr Protokoll und berechnen die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Spiel exakt so stattgefunden hat und
kommen zu dem Schluss, die Wahrscheinlichkeit ist verschwindend gering. Also folgern sie, dass das Spiel
nicht stattgefunden hat, weil es einfach zu unwahrscheinlich ist, dass genau dieses Spiel stattfand. Weiter
kann man noch darüber nachdenken, was ein Gen eigentlich ist. Ein Gen ist chemisch gespeicherte Information,
Information entsteht nicht bei der Herstellung der Sequenz sondern beim Ablesen. Mit Ablesen ist jetzt
auch gar nicht gemeint, dass daraus ein Protein synthetisiert wird, sondern einfach nur das ein anderes
Molekül in charakteristischerweise mit dieser Sequenz (= Struktur) interagiert. Wenn wir heute Gene analysieren
übersetzen wir es zur Veranschaulichung in einen Code, dieser bildet aber eigentlich nur Strukturbeziehungen
zwischen Molekülen für uns verständlich ab.“ […] (Ich zitiere den Rest auch noch -Platz reicht dazu
jetzt nicht)
#268 JMX 09:36:52 | Donnerstag, 18. September 2008
Statistikfalle Und schon wieder tappt ein Kreationist in die Statistikfalle Argumente gegen die ET aufgrund
rein statistischer Überlegungen sind zum Scheitern verurteilt weil sie a) zunächstmal reine Gedankenspiele
sind, für die Belege in der Natur erstmal noch zu finden sind und b) man erstmal ALLE FAKTOREN UND IHRE
GEWICHTUNG KENNEN UND QUANTIFIZIEREN KÖNNEN MÜSSTE – was aber NICHT GEHT, da man NOCH NICHT ALLE DETAILS
kennt – KREATIONISTEN (=Nicht-Evolutionsbiologen) KENNEN SIE SCHONMAL GAR NICHT! Woher weißt du, das
alle 1000 Nukleotide sich ÄNDERN MüSSEN – du weißt es NICHT und du kannst es auch gar nicht wissen.
Und es ist tatsächlich auch nicht notwendig. Dein „Argument“ ist nur heiße Luft.
#267 Kunibert 22:50:56 | Mittwoch, 17. September 2008
Katholik 999 – Jahrmilliarden Sondern vielmehr ist es (wie ich denke und ich hoffe es stimmt) so, dass
Spezies A geographisch an einen anderen Standort gewandert ist oder sich die Lebensumstände durch Naturkatastrophen
und/oder Klimawandel so weit verändert haben, dass Spezies A dazu gezwungen war, sich den Umständen
anzupassen, sodass Spezies B entstand. Und dieser Prozess ging über Jahrmilliarden und Jahrmillionen
hinweg. Mit solchen Ereignissen kann man eine kleine Anzahl von Unterschieden durchaus plausibel erklären.
Das funktioniert aber nicht mehr, wenn es um viele Unterschiede geht. Betrachtet man nur die Entstehung
eines bestimmten neuen Gens wird der Fall schon hoffnungslos: Ein Gen besteht aus durchschnittlich etwa
1000 Nukleotiden. Das sind also schonmal 1000 Unterschiede zur Ursprungsart. Es werden wohl kaum 1000
Ereignisse genau so passend aufeinander folgen, so daß immer nur die „evolutionstechnisch brauchbaren“
Mutanten einen Vorteil (z.B. einzige Überlebende) haben. Mit 4 Nukleotiden gibt es 4 hoch 1000, also
etwa 10 hoch 602 Anordnungsmöglichkeiten. Nimmt man eine Sekunde als Zeit bis zum nächsten Versuch braucht
man im Schnitt 10 hoch 602 Sekunden, um das gewünschte Gen zu erhalten. Wenn sich alle Atome des Universums
(10 hoch 77) daran beteiligen, dann bräuchte man im Schnitt „nur“ noch 10 hoch 525 Sekunden. 20 Milliarden
Jahre sind aber noch nicht einmal 10 hoch 18 Sekunden und somit gar nichts im Vergleich zu 10 hoch 525
Sekunden. Und sowas soll millionenfach passiert sein?
#266 Ultramontanus 21:48:11 | Mittwoch, 17. September 2008
@Tyrus: Es ist zwar positiv zu bewerten, dass der Vatikan die ET würdigt und sich gegen den Kreationismus
ausspricht, denn davon hängt auch ab, ob es diesen Leuten gelingt in den Biologie-Unterricht vorzudringen.
Aber ob Evolution mit dem Christentum vereinbar ist, möchte ich doch sehr bezweifeln. Es kommt nicht
von ungefähr, dass die päpstliche Bibelkommission Anfang des 20. Jahrhunderts die Erschaffung der Eva
aus der Rippe Adams als ein historisches Ereignis definiert hat, der Genesis-Text da also wortwörtlich
zu nehmen sei. Und Pius XII., der zwar 1950 in der Enzyklika „Humani Generis“ erklärte, die Evolutionstheorie
dürfe zwar weiter erforscht werden, aber hinsichtlich der Herkunft des Menschen größte Vorsicht geboten
sei. Und warum das so ist, gab er auch ziemlich unverblümt zu: Die Dogmen sind in Gefahr… Ich glaube,
Sie hatten hier in diesem Thread schon einen Link platziert, wo man diese Entwicklung nachlesen kann.
#265 Tyrus 21:32:32 | Mittwoch, 17. September 2008
Nur so zur Info (epd) – Angesichts des Streits um den sogenannten Kreationismus hat der Vatikan die Evolutionstheorie
gewürdigt. Die Darwinschen Theorien und der christliche Offenbahrungsglaube seien anders als häufig
behauptet «nicht unvereinbar», betonte der Präsident des Päpstlichen Kulturrats, Erzbischof Giovanni
Ravasi, am Dienstag im Vatikan. Kreationisten interpretieren die biblische Schöpfungsgeschichte wörtlich
und lehnen die von Charles Darwin (1809-1882) begründete Evolutionstheorie ab.
#264 Benedikt 19:26:48 | Mittwoch, 17. September 2008
@ Elijahu Sie reden einfach Unsinn. Keiner hasst Christus, nur weil er die Evolutionslehre vertritt. Die
Evolutionslehre kann auch von Katholiken durchaus vertreten werden. Sie erklärt die Welt auf einer völlig
anderen Ebene als die Bibel. Ergo kann sie die biblischen Ereignisse auch nicht ausschließen. Ob die
Religion sich aber den Menschen erschlossen hätte, wenn in der Genesis irgendwas über Aminosäuren und
Proteinbausätze stehen würde kann bezweifelt werden.
#263 Elijahu † 19:22:43 | Mittwoch, 17. September 2008
Die Rotte der Verdammten und ihre Heilige Kuh, die „Evolutionstheorie“ Die Evolutionsfanatiker sind allesamt
beseelt und motiviert nicht von der Suche nach Wahrheit, sondern vom Hass auf Gott, Christus und die Kirche.
Sie packen sich an der eigenen Nase und führen sich selbst ins Verderben. Aber der Tag des Gerichts naht,
spätestens mit dem invidividuellen Todestag ist er da. Darum arbeitet die Zeit für uns Christen und
gegen die Feinde Gottes. Warten wir’s also einfach mal ab wer Recht hat. Es ist schon erstaunlich wie
sehr der Teufel hier im Forum wütet in letzter Zeit. Die Rotte der Verdammten dreht völlig am Rad wenn
sich jemand mal erdreistet, den lieben langen Tag nichts als die Wahrheit Gottes zu verkünden und dabei
kein Blatt vor den Mund nimmt. Ein „Anblick für die Götter“ sozusagen, hier fällt den ach so zivilisierten
Atheisten plötzlich die Maske der Menschlichkeit vom Gesicht.
#260 Katholik 999 19:02:54 | Mittwoch, 17. September 2008
@ Elijahu Na? Hier treiben Sie also auch Ihr Unwesen. Wie lächerlich ist dieser Artikel? Er ist voll
mit absolut pseudo-wissenschaftlichen Behauptungen. Die Evolution hat sich über Jahrmilliarden (!) hingezogen.
Da wird sie angeblich wiederlegt weil es eine handvoll Wissenschaftler nicht innerhalb von ein Paar Jährchen
schafft, Spezies A mit Spezies B zu kreuzen? Das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun. Ich
weiß es nicht genau aber ich glaube kaum das die ET besagt, das jede neue Spezies auf die Kreuzung zweier
alter zurückgeht. Sondern vielmehr ist es (wie ich denke und ich hoffe es stimmt) so, dass Spezies A
geographisch an einen anderen Standort gewandert ist oder sich die Lebensumstände durch Naturkatastrophen
und/oder Klimawandel so weit verändert haben, dass Spezies A dazu gezwungen war, sich den Umständen
anzupassen, sodass Spezies B entstand. Und dieser Prozess ging über Jahrmilliarden und Jahrmillionen
hinweg. „Es ist ein bisher nie widerlegter Erfahrungssatz, daß jede Art ihre Art hervorbringt und bestrebt
ist, ihre Art konstant zu halten.“ Wer sagt sowas? Auf WESSEN Erfahrungssatz soll das zurückgehen? Und
auf welchen Zeitraum gesehen? 100, vielleicht 1000 oder von mir aus auch 2000 Jahre? Das ist ein Wimpernschlag
in der Erdgeschichte und kein „nie widerlegter Erfahrungssatz“. Völlig aus der Luft gegriffener, unfundierter
Schund wird hier verbreitet. Und: Wurden nicht bereits auf dem Mars Mikroorganismen gefunden? Wie kommen
die da hin?War das auch Gott? PAH…
Auskennen sollte man sich als Kritiker schon… Ältere menschenähnliche Fossilien wie z.B der Neandertaler
sind genetisch inkompatibel mit dem Menschen. Falsch. Man sollte sich schon schlaumachen bevor man so
etwas behauptet. Der Neandertaler hat sogar z.T. die gleichen Gene wie der Mensch z.B. FOXP2 – übrigens
ein Gen das mit Sprachfähigkeit zu tun hat. Der Neandertaler ist also – wie man aufgr. von DNA-Analysen
feststellen kann – kein direkter Vorfahre des Menschen; er wird lediglich aufgrund äusserlicher Ähnlichkeit
der Gattung Mensch zugeordnet, ist aber nicht mit uns artverwandt. Niemand hat je behauptet er sei ein
direkter Vorfahre. Zuordnung ist nicht nur äußerlich, sondern vielmehr Knochen, DNS etc. Natürlich
gibt es die ganzen angeblichen Zwischenstufen nicht als Fossilien. Es gibt sie. Mal abgesehen von den
unzähligen Fälschungen (z.B „Würzburger Lügensteine“ o. der „Pitdown-Mensch“) bei Fossilfunden, ist
es durchaus möglich, dass irgendwann einmal die Datierungsmethode selber durch neue wissensch. Erkenntnisse
obsolet wird. Es gibt mehrere UNABHÄNGIGE Datierungsmethoden, und es wird niemals nur eine Methode alleine
benutzt. Da sie zu den gleichen Ergebnissen kommen ist es äußerst unwahrscheinlich, daß diese obsolet
werden könnten. Die Fälschungen sind u.a. mit diesen Methoden enlarvt worden. Von Evolutionsissenschaftlern,
nicht von Evolutionskritikern, das nur nebenbei… Fossilien als angebl. Beweise f. d. ET sind daher mit
äusserster Vorsicht zu geniessen. Stimmt. Aber jeder neue Fund bestätigt die ET.
#258 Elijahu † 01:24:07 | Mittwoch, 17. September 2008
Der Darwinismus steht auf tönernen Füssen Natürlich gibt es die ganzen angeblichen Zwischenstufen nicht
als Fossilien. Mal abgesehen von den unzähligen Fälschungen (z.B „Würzburger Lügensteine“ oder der
„Pitdown-Mensch“) bei Fossilfunden, ist es durchaus möglich, dass irgendwann einmal die Datierungsmethode
selber durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse obsolet wird. Fossilien als angebliche Beweise für die
Evolutionstheorie sind daher mit äusserster Vorsicht zu geniessen. Ältere menschenähnliche Fossilien
wie z.B der Neandertaler sind genetisch inkompatibel mit dem Menschen. Der Neandertaler ist also – wie
man aufgrund von DNA-Analysen feststellen kann – kein direkter Vorfahre des Menschen; er wird lediglich
aufgrund äusserlicher Ähnlichkeit der Gattung Mensch zugeordnet, ist aber nicht mit uns artverwandt.
#257 Kunibert 00:29:24 | Mittwoch, 17. September 2008
@tyrus Gibt es jetzt genügend Fossilien oder nicht? Wenn wir genügend Fossilien haben, warum fehlt dann
eine riesige Anzahl von Zwischengliedern, die man bei Gültigkeit der ET erwarten würde? Wenn wir nicht
genügend Fossilien haben, wie können Sie dann ernsthaft behaupten, daß Arten nicht auch zu anderen
Zeiten vorkamen, als was man anhand von Fossilien rekonstruieren kann? Der von mir genannte Zeitraum war
nur ein willkürliches Beispiel. Sollte man für die beispielhaft genannte Art ein Fossil für 90 Millionen
Jahre finden, so würde man den Zeitraum für diese Art einfach auf 90 bis 50 Millionen Jahre erweitern.
Und man würde analog handeln, wenn man ein entsprechendes Fossil für eine andere Zeit finden würde.
Wie wollen Sie denn beweisen, daß eine Art unmöglich vor oder nach (beliebige Größe der Erweiterung)
dem von Ihnen zugestandenen Zeitraum vorkam? Einfach nur zu sagen, daß es nicht in Ihre Sichtweise der
ET paßt, klingt nicht sonderlich überzeugend.
#255 Ultramontanus 00:10:54 | Mittwoch, 17. September 2008
Vielleicht ist der Glaube das Stützrad und hat in gewissen Zeiten und Epochen auch das Rückrad gestärkt.
Aber vielleicht ist es irgendwann dann Rückrad, die Stützräder wieder abzuschrauben…
#253 Ultramontanus 23:53:42 | Dienstag, 16. September 2008
@Defensor: „Ultramontanus“ war seit langem nur noch eine Karrikatur. Also eine fiktive Figur. Ich dachte
eigentlich, dass man das etwas erkennen müsste… Und jetzt ist die Figur eben mit der Realen identisch,
weil die Reale keine Lust mehr hat zu karrikieren. Das Ganze war einfach eine etwas blöde Idee und „Zeitvertreib“
und ich würde es heute wohl nicht mehr machen. Ihre Annahme, dass bei mir ein radikaler Umschwung stattgefunden
habe, ist deshalb nicht zutreffend. Und übrigens bin ich kein Atheist. Ich setze nur eine eventuell existierende
Gottheit (oder eine irgendwie geartete metaphysische Kategorie) nicht mit einem Gott gleich, der Dinge
offenbart haben soll, die nach menschlichem Ermessen falsch sind bzw. nicht stattgefunden haben.
clarissa Werter Tyrus, nur so zur Vergewisserung: Müßte es nicht Präkambrium heißen, und welche Säugetiere
sollte es damals gegeben haben (also außer den hypothetischen Hasen)? Also mal den Ball flachhalten wegen
irgendwelcher Typos… Warum schauen sie nicht selbst in der Literatur nach, welche Lebewesen es damals
gab. Das hat erfahrungsgemäß den größten Lerneffekt.
#251 Defensor Fidei 23:33:51 | Dienstag, 16. September 2008
Ein wenig tut mir das unreife Bürschchen schon leid… wer wird sich denn gleich so aufregen? Da fragt
ja der Richtige. Ihr Ton wird doch zunehmend gereizter. Ich erkläre Ihnen jetzt mal nicht, was das bedeutet,
weil ich weiß, daß Sie die Antwort auch selber kennen. Ihr Vokabular spricht Bände. Trotzdem lassen
Sie sich wenigstens gesagt sein, daß es das nach außen gekehrte arrogante Verhalten allem Religiösen
gegenüber gar nicht braucht, um zu zeigen, daß Sie jetzt ein „überzeugter“ Atheist, ein Bekehrter und
Erleuchteter sind. Wir alle glauben Ihnen, daß Sie jetzt ein ganz extremer Extrem-Atheist sind. Aber
auch dieses Verhalten paßt wieder ins Schema. Kommen Sie einfach mal mit sich selbst ins Reine. Junge
Leute ohne Rückrad, die sich wenige Wochen nach einer „Bekehrung“ oder „Erleuchtung“ schon dermaßen
aufführen und so reden als wenn sie schon seit vielen Jahren überzeugter Atheist seien, können wirklich
nicht erwarten, daß man sie besonders ernst nimmt. Im Gegenteil! Sie machen sich ziemlich lächerlich
mit Ihrem Verhalten! Den Gläubigen hier müssen Sie jedenfalls nichts beweisen. Der einzige, der dies
braucht, sind Sie selber. Sie müssen sich beweisen, daß der alte Ultramontanus ein Mensch mit minderwertigen
Ideen und Überzeugungen war. Deshalb die betonte Verachtung all dem gegenüber, was Teil – ja Lebensinhalt –
des alten Ultramontanus war. Je tiefer der alte Ultramontanus nämlich sinkt, desto strahlender und überlegener
steht der neue Ultramontanus da.
Werter Tyrus, nur so zur Vergewisserung: Müßte es nicht Präkambrium heißen, und welche Säugetiere
sollte es damals gegeben habe (also außer den hypothetischen Hasen)?
#249 Tyrus 23:27:47 | Dienstag, 16. September 2008
@Kunibert Ich dachte, Sie würden sich zumindest ein bisschen mit Evolution beschäftigt haben. Aber offenbar
ist das nicht der Fall. Die Evolutionstheorie geht davon aus, dass die Arten nicht konstant sind, sondern
sich verändern und zwar nach bestimmten Prinzipien. Im Präkambium kann es keine Kaninchen gegeben haben,
weil die Säugetiere dieser Zeit einen völlig anderen Knochenbau hatten, der eindeutig einen Vorläufer
des Kaninchens darstellt. Das gleiche gilt für homo sapiens. Menschen kann es nicht im Zeitalter der
Dinos gegeben haben, weil die Evolution der Säuger zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht soweit fortgeschritten
gewesen sein kann. So wenig Fossilien sind es nun auch wieder nicht, dass man es für einen Zufall halten
kann, dass sie sich nicht in ihrer Chronologie widersprechen. Die Entwicklung der menschlichen Evolution
(homo) ist übrigens mittlerweile auch dank der modernen Genetik sehr gut dokumentiert. Dazu empfehle
ich wärmstens das sehr prägnant geschriebene Buch von Thomas Junker: „Die Evolution des Menschen“. Wussten
Sie eigentlich, das Waale Rudimente von Landsäugern aufweisen?
#248 Ultramontanus 22:58:35 | Dienstag, 16. September 2008
Aber, aber, Defensor wer wird sich denn gleich so aufregen? Jetzt erst mal brav zum Wüstengötzen beten
und dann schön ins Bettchen. Dann klappt es morgen wieder in alter Frische mit dem Ungläubige-Analysieren!
#246 Kunibert 22:56:18 | Dienstag, 16. September 2008
@tyrus Wenn Sie auf der einen Seite akzeptieren, daß Fossilien nur selten gebildet werden, weil dafür
bestimmte Bedingungen erforderlich sind (ist ja schließlich plausibel), dann können Sie nicht mehr daran
festhalten, daß Arten nur zu den Zeiten vorkamen, für die man entsprechende Fossilien gefunden hat.
Wenn z.B. eine Art bisher nur für einen Zeitraum von 80 bis 50 Millionen Jahre gefunden wurde, wieso
soll es dann unmöglich sein, daß es diese Art nicht auch vor 90 Millionen Jahren gab? Oder 100? Oder
150? Oder 20? Sie sagen ja selber, daß Fossilien selten gebildet werden. Also kann es gut sein, daß
man entweder noch nicht das passende Fossil gefunden hat oder aber die anderen Jahrgänge dieser Art haben
sich leider geweigert, ein Fossil als Beweis („I was here“) zu hinterlassen.
#245 Ultramontanus 22:46:53 | Dienstag, 16. September 2008
Wow… 20 Min, ist doch viel, waren ja vielleicht zwei Wochen jetzt oder so :)3 Der Kater war heute wieder
kurz auf dem Bett und einmal im Schrank…vielleicht ist das aber nur ein Zeichen der Zuneigung, wenn
ich mal hier bin, wer weiß!
#244 Defensor Fidei 22:45:29 | Dienstag, 16. September 2008
So ein Mist! Jetzt habe ich wegen dieser zwei Pappnasen doch tatsächlich mein Jubiläum (1.000. Beitrag)
verpennt und mich in dem Jubiläumsbeitrag mit so einer Sch**** beschäftigt. Ja, auf was Sie alles schließen…und
damit auch noch Recht haben. Interessant jedenfalls, auf welchen Punkt eingegangen wurde! Dann schließe
ich einfach mal, dass es ihnen nicht passt als Mensch auch ein „großer Menschenaffe“ (vgl. was ich gestern
schrieb…). Das geht den Wüstengott-Gläubigen nämlich immer sehr auf den Keks …schließlich hat
man ihnen ja schon als Kind immer das Adam- und Eva -Märchen eingeimpft…(weshalb sie auch gern im Bezug
auf die Evolutionstheorie von „Affenlehre“ sprechen. Ja, Ultramontanus…alles wird gut…bestimmt Mein
Gott, hat der einen Schaden.
Huhu, Ultramontanus! Was macht der Kater? (Also, der echte, nicht dass ich glaube, Sie hätten gestern
Nacht noch gezecht.) Ich hab heute die 20 min.-Schallmauer durchbrochen! Ist nicht wirklich viel, ich
weiß, aber ich bihn trotzdem ganz stolz.
#241 Ultramontanus 22:31:27 | Dienstag, 16. September 2008
Ja, auf was Sie alles schließen… Dann schließe ich einfach mal, dass es ihnen nicht passt als Mensch
auch ein „großer Menschenaffe“ (vgl. was ich gestern schrieb…). Das geht den Wüstengott-Gläubigen
nämlich immer sehr auf den Keks …schließlich hat man ihnen ja schon als Kind immer das Adam- und
Eva -Märchen eingeimpft…(weshalb sie auch gern im Bezug auf die Evolutionstheorie von „Affenlehre“
sprechen.
#240 Defensor Fidei 22:17:51 | Dienstag, 16. September 2008
@ Ultramontanus & moritz „Getroffen“ fühle ich mich nicht Dann schweigen Sie doch endlich, damit es mir
leichter fällt, das zu glauben. Beleg dafür, daß Gläubige gern auf die ad hominem-Ebene gehen, wenn…Argumenten
nichts entgegenzusetzen haben Was denn bitte für Argumente? Meinen Sie etwa die, die von Ihnen vor ein
paar Wochen noch widerlegt worden sind? Das „Stille Post“-Argument z.B. kommt bei Ihnen in allen Varianten
vor. Im Übrigen meine ich, daß Ihnen – dem Erleuchteten – „ad hominem Argumente jetzt – nach Ihrer Bekehrung –
doch bestimmt eh lieber sind. Was also im Großen die Verschwörungen sind…, sind auf der persönlichen
Ebene… Da ist wohl mehr der Wunsch Vater des Gedanken gewesen! Wer von uns hat den in den letzten Jahren
die Verschwörungstheorien verbreitet? Aber man muß ihnen zugute halten… Anders als Ultramontanus,
der dies noch vor ein paar Wochen tat. @ moritz Ach moritz! Glauben Sie wirklich, daß Ultramontanus Ihre
Hilfe hier so dringend braucht? Oder warum haben Sie sich gerade jetzt – 4 Monate nach Ihrem ersten kümmerlichen
Beitrag – genötigt gefühlt einen zweiten Beitrag zu erstellen? Glauben Sie nicht, daß sich Ultramontanus
selber wehren kann? Sie sollten ihm jedoch Ihre Freundschaft anbieten. Das kann bestimmt nicht schaden.
Die Tatsache, daß Ultramontanus seine Überzeugungen wechselt wie andere die Unterwäsche, läßt nämlich
ferner darauf schließen, daß es ihm auch an einer gefestigten, intakten und stabilen gesellschaftlichen
Struktur fehlt.
#239 Ultramontanus 21:45:44 | Dienstag, 16. September 2008
@Defensor: „Getroffen“ fühle ich mich nicht von ihnen. Es ist für mich nur wieder ein Beleg dafür,
dass Gläubige gern auf die ad hominem-Ebene gehen, wenn sie Argumenten nichts entgegenzusetzen haben
oder vielleicht auch ahnen, dass ihr Glaube auf gar nicht sooo festen Fundamenten stehen kann. Und da
gleichen sich Moslems und Christen wirklich erstaunlich. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das vom
Mechanismus her so ähnlich ist, wie mit den bei „Tradis“ so beliebten Verschwörungstheorien: Man braucht
Erklärungen, um die widersprechenden Fakten in das eigene Weltbild zu integrieren. Und die Welt muss
natürlich deshalb „böse“ sein, weil sie nicht katholisch ist. Also sucht man sich die passenden „Erklärungen“,
warum wer, was mit wem macht, um angeblich der Kirche zu schade (Angeblich war das Hauptziel Hitlers sogar
die „Vernichtung der Kirche“ – behauptete Pius XII…). Was also im Großen die Verschwörungen sind (Freimaurer,
Juden), sind auf der persönlichen Ebene wohl dann die „psychologischen“ -oder sonstwie persönlichen
„Analysen“. Aber man muss ihnen immerhin zugute halten, dass Sie bisher noch nicht mit irgendwelchen Bibelzitaten
zur angeblichen natürlichen Erkennbarkeit Gottes gekommen sind. Das ist nämliche bei vielen auch eine
beliebte Reaktion, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Ich erlebe das immer wieder, nicht nur hier.
#238 moritz 21:44:13 | Dienstag, 16. September 2008
@Ultramontanus Nehmen Sie’s dem Defensor nicht übel. Gläubige müssen Exgläubigen immer niedere Beweggründe
oder Persönlichkeitsmängel unterstellen: dogmatische Schwierigkeien auf zwei Beinen, Karriererücksichten,
man sei untenrum nicht ganz sauber oder oben nicht ganz helle oder habe eben einen labilen Charakter.
Wirkliche Überzeugungsgründe dürfen jedenfalls keine Rolle spielen. Das könnte ja für den eigenen
Glauben gefährlich sein. Ultramontanus, bleiben Sie clean und benutzen Sie einfach Ihren Verstand und
auch Ihr Herz.
#237 Defensor Fidei 21:25:07 | Dienstag, 16. September 2008
@ Ultramontanus Ui, danke für den Versuch einer Ferndiagnose. Ich helfe halt gerne. Aber da bin ich
dann doch etwas zurückhaltend. Das dürfen Sie auch. Sie können sich sogar ganz entspannt auf die Couch
legen. Die Arbeit übernehmen andere für Sie. Und ein Jurist (?) greift doch normalerweise eher auf entsprechende
fachliche Gutachten zurück und versucht sich nicht selbst darin?! Wollen Sie jetzt „Was bin ich?“ oder
„Heiteres Beruferaten“ spielen? Sie müßten die Frage als Jurist (!) doch eigentlich selbst beantworten
können! Ein Gutachten wird von Juristen lediglich in Auftrag gegeben, wenn sie keine Ahnung von der Thematik
haben. Wer sagt Ihnen nun, daß es mir daran fehlt? Kennen Sie nicht auch Leute, der mehrere Studiengänge
durchlaufen haben oder aber über die Schulter geflüstert bekommen? Suchen Sie es sich aus! Aber auch
ein Psychologe wäre wohl zurückhaltend, wenn es darum ginge, allein anhand von einigen Forenbeiträgen
irgendwelche Diagnosen abzugeben. Erstens sind Ihre Beiträge mit all ihren Umständen sehr aufschlußreich
und zweitens wissen Sie selber vermutlich auch, daß ich mit meiner Vermutung gar nicht so falsch liege.
Sonst hätten Sie meinen Vermutungen substantielle Argumente entgegengehalten und wären gelassener geblieben.
Stattdessen sind Sie aber voll drauf eingestiegen. Und Sie wissen ja: Getretene Hunde… Na Sie müssen
das wohl wissen… ICH weiß das, die meisten anderen hier wissen es und Sie…Sie wissen es auch
#236 Ultramontanus 20:53:25 | Dienstag, 16. September 2008
@Defensor fidei: „Sie sind nicht die Persönlichkeit, die jemals wirklich von etwas überzeugt ist. Das
‘überzeugt sein’ reden Sie sich lediglich ein und verfallen – auch wegen Ihres Persönlichkeitsprofils –
leicht in Extreme.“ Ui, danke für den Versuch einer Ferndiagnose. Aber da bin ich dann doch etwas zurückhaltend.
Da müssen Sie sich schon ein „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ gefallen lassen. Und ein Jurist (?)
greift doch normalerweise eher auf entsprechende fachliche Gutachten zurück und versucht sich nicht selbst
darin?! Oder ist das eine berufliche „Macke“, dass sich derartige Analysen zutrauen? Aber auch ein Psychologe
wäre wohl zurückhaltend, wenn es darum ginge, allein anhand von einigen Forenbeiträgen irgendwelche
Diagnosen abzugeben. „Der Bekenntnisinhalt spielt nur eine untergeordnete Rolle. Auch Ihre aktuell vertretene
Auffassung haben Sie nicht intellektuell durchdrungen.“ Ach, habe ich nicht? Na Sie müssen das wohl wissen…
#235 Defensor Fidei 20:39:37 | Dienstag, 16. September 2008
@ Ultramontanus Ja, das ist mir schon klar, dass einem als Gläubigen sowas irgendwie unangenehm ist,
wenn jemand dem Glauben abschwört und vielleicht sogar die besseren Argumente hat. Ich kenne das. Schön
für Sie, wenn Sie das kennen. Ich kenne das nicht! Erstens ist es mir nicht unangenehm, wenn jemand vom
Glauben abfällt. Ich bedauere diese Person lediglich. Zweitens haben Agnostiker vermutlich die einfacher
verständlichen, angenehmeren und mehrheitsfähigeren Argumente. Sicherlich aber nicht die besseren! Und
drittens überzeugt mich Ihr neues Bekenntnis aus den unten genannten Gründen eh nicht. Wären Sie von
Ihren Bekenntnissen jemals wahrhaft überzeugt gewesen, dann wären 180°-Wenden innerhalb weniger Wochen
nicht denkbar. Grund ist vielmehr die schon erwähnte emotional instabile Persönlichkeit. Daran sollten
Sie arbeiten! Sie sind nicht die Persönlichkeit, die jemals wirklich von etwas überzeugt ist. Das „überzeugt
sein“ reden Sie sich lediglich ein und verfallen – auch wegen Ihres Persönlichkeitsprofils – leicht in
Extreme. Der Bekenntnisinhalt spielt nur eine untergeordnete Rolle. Auch Ihre aktuell vertretene Auffassung
haben Sie nicht intellektuell durchdrungen. Gut, es war vielleicht ein Fehler mit gewissen Beiträgen
manche Leute zu provozieren Ob das ein Fehler war, weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht.
#234 Ultramontanus 19:35:56 | Dienstag, 16. September 2008
@Defensor: Ja, das ist mir schon klar, dass einem als Gläubigen sowas irgendwie unangenehm ist, wenn
jemand dem Glauben abschwört und vielleicht sogar die besseren Argumente hat. Ich kenne das. Gut, es
war vielleicht ein Fehler mit gewissen Beiträgen manche Leute zu provozieren, das habe ich ja schon einmal
angedeutet. Aber das erste Zitat ist doch sowieso nur eine Feststellung . So steht es jedenfalls im Ott!
#233 Defensor Fidei 19:29:13 | Dienstag, 16. September 2008
Ultramontanus alias Wendehals Ebenfalls gute Nacht von einem überzeugten Agnostiker! Ultramontanus am
29. Mai:„Sent. fidei proxima ist es, dass das Dasein Gottes mittels des Kausalschlusses bewiesen weden
kann.“ Das Wort „überzeugt“ klingt aus Ihrem Munde deshalb auch ziemlich lachhaft! Vor 2-3 Monaten gaben
Sie noch vor, überzeugter Katholik zu sein! Statt einer besonders starken Überzeugung dürfte in Ihrem
Fall jedoch eine emotional äußerst instabile und absolut nicht gefestigte Persönlichkeit vorliegen.
Anders ist eine solche Wendung innerhalb so kurzer Zeit (fast) nicht erklärbar. Wenn man den Verlauf
Ihrer Beiträge liest, können einem nur die Tränen kommen: Ein Fall für den Psychologen oder – wenn
der nicht hilft – für den Exorzisten. In diesem Zustand sind Sie jedenfalls nicht mehr ernstzunehmen.
Wo man auch hinschaut. Sie widersprechen sich am laufenden Band. Ein besonders krasser Fall fiel mir noch
bei einer Äußerung vom 8. September auf. Dort schrieben Sie: „Warum soll ich denn glauben, dass das
alles zuverlässig überliefert worden ist? Stichwort „stille Post“. Man findet ja sogar beim zentralen
Ereignis, das geschilder wird (Auferstehung) Widersprüche. Von der „Sintflut“ und dem Adam-und- Eva-Rippen-Märchen
will ich gar nicht anfangen…“ Knappe 3 Monate zuvor klang Ihre Argumentation dagegen noch ganz anders:
„Im Übrigen ist daruf zu veweisen, dass mündliche Überlieferungstraditionen gerade bei Völkern, bei
denen so etwas üblich ist, zuverlässig sind (keine „stille Post“)“
#232 Tyrus 13:26:42 | Dienstag, 16. September 2008
„Lücken“ und „Beweislast“ in der ET Was Kreationisten nicht verstehen wollen/können, ist dass 1) der
Fossilienkatolog lückenhaft ist, weil eine Versteinerung extrem selten passiert. Das bemerkenswerte ist
aber, dass es kein einziges Fossil gibt, das der Chronologie widerspricht. Ein Kaninchensklett, aus einer
tiefen Erdschicht auf Präkambrium datiert, würde die Evolutionstheorie in Frage stellen. So etwas hat
man aber bisher nie gefunden, wohl aber diverse Übergangsformen, wobei Archeopterix (Dino/Vogel) und
Tiktaalik (Fisch/Wirbeltier)nur die Spitze des Eisbergs darstellen. 2) wollen/können sie sich nicht vorstellen,
was für riesige Zeiträume die Evolution benötigt hat, um ihren jetzigen Stand zu erreichen. Die Evolutionstheorie
existiert seit 150 Jahren, Evolution findet aber seit ca. 2.000.000.000 Jahren statt und alle ökologischen
Nischen sind mittlerweile von Arten besetzt. Es ist vollkommen absurd, zu erwarten, dass von heute auf
morgen eine neue Art entsteht bzw. dass man dies in einem oder auch fünf Menschenleben beobachten kann.
Aber die beindruckenden Züchtungsergebnisse bei Haus- und Masttieren sind schon beeindruckend genug für
meine Begriffe.
Pudels Kern Ich hab mich schon lange gefragt, woher die Hundezüchter denn wissen (nicht spekulativ vermuten),
dass alle Hunderassen von einem Wolf abstammen. Es gibt Fossilienbeweise und z.B. fruchtbare Hybride wie
den Wolf-Dog en.wikipedia.org/wiki/Wolfdog Hunde zeigen z.T. noch wolf-typische Verhaltensweisen. Das
nur als Einstieg. Bemerkenswert ist, dass es diese außerordentlich große Unterschiedlichkeit innerhalb
einer Tierart nur bei Hunden gibt und in geringerem Grade, so viel ich weiß, bei anderen Haus- und Nutztieren,
aber bemerkenswerterweise nicht bei Wildtieren, so viel mir bekannt ist. Ach, soviel dir bekannt ist…
Dann mach dich mal schlau! Natürlich gibt es bei künstlicher Selektion mehr Unterschiede – DESHALB MACHT
MAN DAS DOCH ÜBERHAUPT!!!! Da scheint es mir doch nahe liegender anzunehmen, dass der Schöpfer diese
Arten speziell dem Menschen als Gefährten und zum Nutzen gegeben hat und die vielen unterschiedlichen
Hunde möglich gemacht hat zur Freude und zum Nutzen der Menschen. Wieso haben dann die Australier keine
abbekommen? Wo sind Beweise (oder auch nur Hinweise) für Deine Theorie? Aber wer eben Gott als Schöpfer
der Lebewesen verwerfen will, der ist kaum von der Wahrheit zu überzeugen, so wenig wie ein Verbrecher
von der Bosheit seiner Verbrechen. Aha? Das ist der Pudels Kern. Du lehnst die ET aus theologischen Gründen
ab. Sei doch wenigstens so ehrlich und gib das zu, denn wissenschaftliche Gründe hast du keine.