Der Codex Sinaiticus ist ein kostbares griechisches Bibelmanuskript aus dem vierten Jahrhundert. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom deutschen Forscher Constantin von Tischendorf in der Bibliothek des griechisch-orthodoxen Katherinenklosters auf der Halbinsel Sinai am Fuße des Mosesberges entdeckt. Der Mosesberg ist der Ort, auf dem Moses die Zehn Gebote empfing.
Donnerstag, 6. Oktober 2005 12:05
Schick: Tischendorf war ein Ehrenmann
Tischendorfs Erwerbung ist korrekt erfolgt, wie sich nach Auswertung seines Nachlasses ergeben hat. Z.Zt.
werden von Prof. Böttrich (Uni Greifswald) der Tischendorfnachlass u. Akten aus der russischen Zarenzeit
ausgewertet, darunter ein Dossier für den Zaren und ein „Journal der Sitzung des Ministerrates über
die Frage der sinaitischen Bibelhandschrift“ vom 15.4.1869. Diese wurden veröffentlicht von Böttrich:
„Constantin von Tischendorf und der Transfer des Codex Sinaiticus nach St. Petersburg“ (in: A. Gößner,
A. Wieckowski, Die Theologische Fakultät der Universität Leipzig, S. 253-275 Leipzig 2005). Fazit der
Studie: „Am Vollzug der Schenkung kann nach den vorliegenden Dokumenten kein Zweifel bestehen … Jede
Rede von einem Diebstahl ist falsch – ihr muss nachdrücklich widersprochen werden“. Diesem Urteil schliesse
ich mich an. Neben den Briefnachlass von Tischendorf habe ich die alten Akten im Britischen Museum gerade
eingehend studiert. Am 29.10. werden wir im Namen der Tischendorffamilie alle Unterlagen in Kopie dem
Katharinenkloster übergeben, damit beim Digital-Forschungsprojekt die Erwerbungsgeschichte genauestens
und objektiv erforscht werden kann.
Zusammenfassungen zu dem Thema finden Sie von mir bei:http://schwengeler.ch/…codex_sinaiticus.php
http://www.dbg.de/article.php?channel=S&arti…
Zusammenfassungen zu dem Thema finden Sie von mir bei:http://schwengeler.ch/…codex_sinaiticus.php
http://www.dbg.de/article.php?channel=S&arti…
Donnerstag, 6. Oktober 2005 11:37
thaumaturgos: der gute tischendorf
hat die blätter NICHT ERWORBEN sonden schlicht und einfach den mönchen abgeluchst, weil die nicht wussten,
was das wirklich war
ein diebstahl, nix anderes
ein diebstahl, nix anderes
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