Ein katholischer Fernsehsender hat die ultimative Lösung gefunden, wie man den Segen Gottes flächendeckend in die Häuser bringt.
Webseite von Kephas-TV
(kreuz.net) In seinem jüngsten liturgischen Kommentar beschäftigte sich Eduard Nagel mit den sogenannten
ZDF-Kirchgängern.
Nagel ist Redaktor der Zeitschrift ‘Gottesdienst’, die vom ‘Deutschen Liturgischen
Institut’ in Trier publiziert wird.
Zuerst zitiert er einen alten Bekannten: „Ich gehe meistens beim
ZDF in die Kirche. Den Pfarrer bei uns kannst du vergessen: Da ärgere ich mich nur.“
Eine Million Deutsche
schalten – so Nagel – am Sonntag die Übertragung einer Messe im Fernsehen ein.
Er erinnert sich an eine
Diskussion vor über zwanzig Jahren, als die Frage diskutiert wurde, was theologisch von dieser Art von
Teilnahme zu halten sei.
Man habe damals von einer „intentionalen Teilnahme“ an der Fernsehmesse gesprochen,
die vor allem für Kranke zuhause bestimmt gewesen seien.
Nagel setzt die damalige Anzahl der Fernseh-Meßbesucher
auf 400.000: „Die Zahl der Hauskranken wird inzwischen kaum so massiv zugenommen haben, daß daraus eine
Million geworden ist.“
Die Schlußfolgerung: Es sind mehr und mehr Gesunde, die sonntags zwar die Messe
wollen, aber dazu nicht mehr in die Kirche gehen.
Dabei lebe die Kirche von der Versammlung am Ort.
Dann kommt Nagel auf einen privaten TV-Sender zu sprechen, wo der verantwortliche Priester die Zuseher
auffordert, Gegenstände bis hin zu einem Schälchen Wasser vor den Fernseher zu stellen, um dann zu behaupten,
daß er diese aus der Ferne segnen werde.
Die Rede ist von dem aus Dornbirn sendenden katholischen Fernsehen
K-TV. Dessen Gründer und Leiter ist der Schweizer Priester Hw. Hans Buschor.
Nagel hypothetisiert eine
Ausweitung des von ihm erfundenen Fernsehsegens: Unter diesen Umständen sei der Schritt nicht mehr weit,
„bis jemand auf die Idee kommt, bei der auf dem gleichen Sender übertragenen Messe Brot dorthin zu legen
im Glauben, das wäre der einfachste Weg zur Hauskommunion.“
Für Nagel ist es an der Zeit, sich über
die theologischen Implikationen dieser Phänomene Gedanken zu machen.
Er erwähnt dabei deren Konsequenzen
für den persönlichen Glauben vieler Menschen, für das kirchliche Leben und für das Bild, das die Öffentlichkeit
von der katholischen Kirche bekommt.
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40 Lesermeinungen
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lieber herr buschor, ich habe schon öfter ihre sendungen geschaut! ich habe vor ihnen als menschenbruder
respekt. jedoch: ich verachte die katholische kirche! denn sie hat in großen teilen die mosaische kirche
übernommen! von der lehre des christus habt ihr euch nur eure vorteile gezogen. die menschen habt ihr
für dumm verkauft. das ist eine jahrtausende alte tradition. luther hat dies erkannt, ist jedoch selbst
an sich gescheitert! thomas münzer, hat da vor gott schon einen größeren wert: er war weitsichtiger
jedoch durch seine emotionen geblendet. nun sei es denn!!! was wissen sie, herr buschor, schon über das
leben? warum gibt es sie, und warum gibt es mich? warum sind sie pharrer geworden und ich nicht? was ist
das dasein, was ist das nichtdasein, was ist das nichts, und was ist das nichtdasein? wenn sie die antwort
nicht wissen dann fragen sie doch mal ihren benedikt? den stellvertreter! lieber herr buschor, ich sage
es ihnen krass: der papst ist der antichrist! sie, der sie immer der kath. kirche ihrem dienste gehorsam
waren, sie haben von gott ein eigenes gedächtnis! doch, sollen auch sie sich entscheiden! entsagen sie
dem katholizismus. seien sie mutig und liebevoll. folgen sie den worten des christus, entsagen sie jeglicher
instituion! wenn sie hilfe brauchen, ich bin für sie da. friede sei mit ihnen! ein helfer des christus.
#41 Marcelus 13:43:05 | Sonntag, 21. September 2008
Die Treue zum katholischen Glauben und zu den katholischen Sakramenten kann nicht schismatisch sein, sondern
nur die Untreue zum katholischen Glauben und zu den Sakramenten, die schismatisch und apostatisch gleichzeitig
ist. Denn sonst gibt es nirgendwo die Römische Messe und den überlieferten apostolischen Glauben, und
die Lehre des Petrusnachfolgers. Benedikt Ihre schismatische Ansicht kümmert mich nicht so wirklich.
@Mario Escorial wenn einer aus der Entfernung durch den Fernseher die Schälchen Wasser weiht, dann sind
in der Fernbehandlung angelangt. Oder ist es etwa auch so, dass ein Priester während der Wandlung die
Gestalten verwechselt und beim Brot den Kelch nimmt und die Brotkonsekrationsworte spricht, dass die Hostien
dann trotzdem gewandelt sind? und umgekehrt??? Mir scheint, Sie verwechseln die heilige Wandlung mit einer
ganz normalen Weihe.
#39 Maria Escorial 22:04:43 | Samstag, 20. September 2008
der Priester als Zauberer?? wenn einer aus der Entfernung durch den Fernseher die Schälchen Wasser weiht,
dann sind in der Fernbehandlung angelangt. Oder ist es etwa auch so, dass ein Priester während der Wandlung
die Gestalten verwechselt und beim Brot den Kelch nimmt und die Brotkonsekrationsworte spricht, dass die
Hostien dann trotzdem gewandelt sind? und umgekehrt???
#38 LandorganistII 15:41:08 | Dienstag, 16. September 2008
@Wurm… Nomen est Omen? Es sei wie es sei, aber bedenken Sie, dass der Lüster mancher Perle unecht ist
und uns Wert und Noblesse nur vorgaukelt. Ich wünsche Ihnen natürlich eine gute Andacht bei k-tv. Sie
sollten allerdings nicht von der Badewanne aus die Messfeiern verfolgen, es könnte sonst sein, dass Ihr
Badewasser unversehens zu Weihwasser verwandelt wird.
#37 pangelingua 12:26:48 | Dienstag, 16. September 2008
@hans wurm Besser kann man es wirklich nicht sagen! Solange unsere Kirchen Filialen der Spaßgesellschaft
sind, muss es dem wirklich gläubigen Katholiken möglich sein, eine wahrhaft Heilige Messe anzuhören,
und ich bleibe dabei: Eine solche am Fernseher andächtig mitzufeiern ist dem Herrn wohlgefälliger als
die zahllosen Veranstaltungen, die unter dem neumodischen Etikett „Eucharistiefeier“ angeboten und zu
Events nach dem Motto „Allen wohl und niemand weh, Karneval im MCC“ umfunktioniert werden. Der Introitus
von Fronleichnam hieß „Cibavit eos ex adipe frumenti, alleluja“ und bei uns machte man dieses Jahr zur
Abwechslung daraus die Platitüde „Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du wieder bei uns bist“. Sprüche,
die in den Kindergarten gehören, aber völlig ungeeignet zur Feier des Mysteriums Christi sind. Ich habe
ganz bewußt eine harmlose Zeile herausgegriffen, da gibt es noch viel blühenderen Blödsinn, und die
Gemeinde lässt es sich gefallen! Arme katholische Kirche!
#36 hans wurm 12:08:19 | Dienstag, 16. September 2008
K-TV:ein hervorragender echt-kath.Sender!!! In der Flut des Relativismus und der Spaßgesellschaft der
Pseudo-Katholiken in unserer Welt, ist dieser kleiner Sender aus Dornbirn, der sich nur durch Spenden
finanziert,eine echte Perle!!! Für mich und für meine Familie ist das k-tv ein Segen!!! Pfr.Buschor (
und sein ganzes Team ) ist für uns ein echtes Vorbild, als Mensch und Priester!!! Wo soll ich mir sonst
heilbringende Worte holen???…in meiner Kirche, die ständig dicht ist???In meiner Kirche, wo statt hl.Messen
das Eisbeinessen angeboten wird??? oder vielleicht in meiner Kirche, wo die Pastoralreferentin predigt???
Zu den Menschen, die das k-tv und Hr.Pf.Buschor kritisieren:DANKE FÜR EURE KRITIKEN, DARAN ERKENNT MAN
NÄMLICH, DASS DAS K-TV WIRKLICH ECHT KATHOLISCH IST UND EINE GUTE ARBEIT LEISTET!!!Warum soll es nämlich
den Schülern besser gehen, als dem Meister, den sie auch verfolgt haben? Noch zum Schluß-für alle,
die die Studiokapelle bei k-tv nicht schön finden oder die Taschentüchen nicht mögen-es gibt doch genug
ander Sender, schalten Sie, bitte, um.Kein Zwang!Kein Muss! M.f.G. hans wurm.
Geisige Kommunion Die „Geistliche Kommunion“ kann die sakramentale Kommunion nicht ersetzen, ist aber
sicher sehr zu empfehlen. Sie setzt durchaus nicht die Unmöglichkeit der Teilnahme an der Hl. Messe voraus,
da man sie auch mehrmals täglich empfangen kann. So empfahl es auch der Hl. Josef Maria Escriva, der
Gründer des Opus Dei und wird es auch heute im Opus Dei praktiziert. Hier das Gebet zur „Geistigen Kommunion“,
wie es im Opus Dei gelehrt wird. Der Wortlaut dieses Gebetes wurde Escriva von einem Piaristen-Pater gelehrt,
als er noch ein Kind war: „Ich möchte Dich empfangen, Herr, mit jener Reinheit, Demut und Andacht, mit
der Deine Heiligste Mutter Dich empfing, mit dem Geist und der Inbrunst der Heiligen.“
einiges zu k-tv @ Aquinas: meinetwegen kann der Pfr. Buschor weiter vor dem langweiligen blauen Vorhang
und der unsäglichen P.-Pio-Statue seine Statements abgeben: dass man nicht in die Kamera schnäuzt, dürfte
sich auch ihm erschließen. Mein Gott, dann gibt er dem Kameramann mal ein Zeichen und der hält für
5 Sekunden auf den P. Pio oder eine Kerze. Katholische Lehre: ein Priester, der seinen Sender (wohl vor
allem wegen Rom-Übertragungen) häufiger, als ich sieht teilte mir vor kurzem noch mit, dass die Einladung
zur „geistlichen Kommunion“ von Pfr. Buschor nicht gemäß der kirchlichen Lehre erfolge. Es würde nicht
klar darauf hingewiesen, dass dies die Unmöglichkeit zur realen Teilnahme an der Eucharistie voraussetzt,
und diese niemals ersetzen kann, sondern undifferenziert zu einer „geistl. Kom.“ aufgefordert. Die von
Juergen eingestellten Beiträge von K-tv sprechen ja wohl für sich. Die k-tvler erwarten doch nicht,
damit ernst genommen zu werden … @Unschuld: „irgendwelche Diözesanbischöfe“ sind unwesentlich?- na,
was haben Sie denn für ein Kirchenverständnis? Und Pfr. Buschor ist wesentlich? Warum denn? @MariaGoretti –
Da kann ich Ihre Position schon eher verstehen. @pangelingua: wenn ich Ihre selektive Wahrnehmung bezügl.
des heutigen Klerus einmal ausklammere und unterstelle, sie hätten Recht mit der Unterstellung der Viertel-und
Halbgläubigen Priester, so ist Ihre Äußerung doch donatistisch und somit häretisch. Der hl. Augustinus
hat sich schon zu Lebzeiten dagegen durchgesetzt.
#31 Benedikt 23:53:18 | Montag, 15. September 2008
@ Marcelus Denn sonst gibt es nirgendwo die Römische Messe und den überlieferten apostolischen Glauben,
und die Lehre des Petrusnachfolgers. Ihre schismatische Ansicht kümmert mich nicht so wirklich.
#30 Marcelus 23:17:52 | Montag, 15. September 2008
@Benedikt: Umso schlimmer Bei der Sicherstellung eines flächendeckenden Angebots an Messen kann die FSSPX
mit ihren 40 (oder so) Kapellen in Deutschland nicht wirklich mithelfen. Allein in meinem 2-Pfarreien
Pfarrverbund mit 10.000 Katholiken gibt es neun Kirchen und Kapellen. Denn sonst gibt es nirgendwo die
Römische Messe und den überlieferten apostolischen Glauben, und die Lehre des Petrusnachfolgers.
#29 Benedikt 23:11:36 | Montag, 15. September 2008
@ Marcelus es gibt keine flächendeckenden Sonntagsmessen überall, wo K-TV empfangen wird, nämlich weltweit,
und nicht einmal in Deutschland trotz der FSSPX-Meßnotzentren Bei der Sicherstellung eines flächendeckenden
Angebots an Messen kann die FSSPX mit ihren 40 (oder so) Kapellen in Deutschland nicht wirklich mithelfen.
Allein in meinem 2-Pfarreien Pfarrverbund mit 10.000 Katholiken gibt es neun Kirchen und Kapellen. @ MariaGoretti
Sie wollten noch erklären, warum Pfr. Mohr in Mainz keine reine „tridentinische“ Messe zelebriert. Bei
der Gelegenheit können Sie noch den Beleg für Ihre Behauptung mitreichen, wonach Nichtkirchgänger sich
selbst exkommunizieren.
#28 pangelingua 23:11:07 | Montag, 15. September 2008
@MariaGoretti Schießen Sie bitte nicht übers Ziel hinaus! Auch jemand, der nicht krank ist, aber die
sonntäglichen Ergüsse neumodischer, halb- oder viertelgläubiger Priester nicht mehr erträgt und sich
stattdessen um 8.00 Uhr, statt faul im Bett zu liegen, das tridentinische Hochamt aus Wigratzbad ansieht
und mit Andacht mitfeiert, sündigt nicht. Denn im (vergessenen) 3. Kirchengebot heißt es richtig: Du
sollst jeden Sonn- und Feiertag die hl. Messe mit Andacht hören. Das ist in vielen Gemeinden einem wirklich
treuen Katholiken gar nicht möglich, und deswegen ist es gut, dass K-TV dieses Angebot im Programm hat.
#27 Marcelus 23:06:16 | Montag, 15. September 2008
@MariaGoretti: Werden Sie nicht aberwitzig, es gibt keine flächendeckenden Sonntagsmessen überall, wo
K-TV empfangen wird, nämlich weltweit, und nicht einmal in Deutschland trotz der FSSPX-Meßnotzentren.
#26 MariaGoretti 22:45:03 | Montag, 15. September 2008
Kritik an K-TV Es ist ungültig, als Gesunder bei K-TV die hl. Messe mit anzuschauen, es zählt nicht
als Sonntagsmesse, aber alle die, die mit ihren Pfarrern nicht einverstanden sind, praktizieren das, sie
exkommunizieren sich alles selbst dadurch, denn es ist schwere Sünde, nicht an der Sonntagsmesse teilzunehmen,
deshalb finde ich es absolut nicht gut, dass K-TV die hl. Messen am Sonntag überträgt. Man hat so die
Verantwortung an der schweren Sünde derer, die das anschauen und sich der Gemeindemesse entziehen, mitzutragen.
K-TV ist Schuld daran.
H. Nagel, dieser Sender rüttelt am kath. Gewissen, dass kann natürlich nicht mehr dem „modernen Christen“
gefallen, diese sind schon längst nicht mehr katholisch.
#24 Lutheraner 20:26:25 | Montag, 15. September 2008
Kann mich nicht erinnern, nach Gottes Segen gerufen zu haben Atemberaubende Theorie: alle wollen in die
Kirche, aber keiner geht hin. Also lieber die Glotze anschalten. Dafür gbt’s schon einen Begriff: Couchpotatoe!
Na ja, solange ihr euren Okkultismus in den eigenen vier Wänden praktiziert, richtet ihr wenigstens keinen
Schaden an.
#23 Bernd-Jupp 18:39:43 | Montag, 15. September 2008
Die Überlegungen des Herrn Nagel sind nicht uninteressant Bei allem Wohlwollen für den „lieben“ Pfr.
Buschor – aber da geht er doch eine ganze Ecke zu weit. Aber vielleicht wäre das ja etwas für kreuz.net
und alle, die nach der „alten Messfeier“ rufen. Schaut Euch die Übertragung am Sonntagmorgen an – da
könnt ihr mit all den Leuten in Wigratzbad frohlocken, die die alte Liturgie dort feiern. Und ab und
an sieht man sogar noch einen Kardinal in weißen Pontifikalhandschühchen. Wer’s braucht … bediene
sich!!!
#22 Unschuld 18:23:40 | Montag, 15. September 2008
K-TV ist bewundernswert Liebe Mitchristen, ich finde den Einsatz von Pfarrer Buschor wirklich bewundernswert.
Die Sendungen sind recht interessant und heben sich wohltuend von den „professionell“ aber gefühlskalt
gestalteten Mainstream TV Sendungen ab. Ich denke, dass alle katholisch gesonnenen Christen gelegentlich
diesen Sender einschalten sollten. Ob da irgendwelche Diozesanbischöfe daran etwas auszusetzen haben,
ist dann ja nur sekundär. Gruß Unschuld P.S.: Bibel-TV ist auch zu empfehlen
SignumSalutis Wenn dir bei K-TV was am Studio oder der Technik nicht passt, dann unterstütze das Projekt
doch finanziell und dann wird man sicherlich einige Dinge verbessern können. Der Betrieb des Senders
kostet eine Menge Geld, alleine der Sendeplatz auf Astra verschlingt Unsummen! Pfarrer Buschor steht wirklich
mit vollem Einsatz hinter dem Projekt und das finde ich bewundernswert. Klar kann und soll K-TV nicht
die Eucharistiefeier vor Ort ersetzen, aber die hl. Messe ist ohnehin nur ein kleiner Bestandteil des
sehr vielseitigen Programms und richtet sich in erster Linie an Menschen, die aus welchem Grund auch immer
das Haus nicht mehr verlassen können. Pfarrer Buschor stellt hier auch sicher nicht den Anspruch einen
Priester vor Ort ersetzen zu können, der dem Kranken die hl. Eucharistie bringt sondern er möchte lediglich
ergänzen. Im übrigen ist mir Pfarrer Buschor mit seinen fundierten und vor allem noch wahrhaft katholischen
Aussagen in einem bescheidenen Studio mit bescheidener Technik tausend Mal lieber als ein Hochglanzsender
mit top gestylten Moderatoren und moderner Studiotechnik, deren Aussagen aber nicht mehr dem kath. Lehramt
entsprechen! Schlechte kirchliche Medien, die dann meistens auch noch groß bei den Fördermitteln der
Diözesen abräumen haben wir schon genug!
schadet mehr Auf dem Niveau von „k-tv“ ist „katholisches“ Fernsehen ja unter aller Kanone … Die Gestaltung
der Studiokapelle ist geschmacklos. Die Übertragung dilletantisch. Als ich einmal versehentlich eine
Fragesendung mit dem erwähnten Pfr. im Internet verfolgte, erlebte ich, wie er, dem Anrufenden zuhörend,
ein riesiges Taschentuch aus der Hose zog und elefantenmäßig da hinein schnäuzte. Die beste Satire
ist immer noch die Realsatire. Das Restprogramm, der „Unterhaltungsteil“, ist im Niveau noch unterhalb
von Karl Moik und zum . Ein dt. Diözesanbischof meinte mehrfach in meinem Beisein: „Dieser Sender
schadet der katholischen Kirche mehr, als dass er ihr nütze.“ Ich frage mich nur, wann die dt. Bischöfe
wach werden, und ein eigenes, ordentliches Medienkonzept umsetzen, evtl. mit dem recht ordentlichen Kölner
Domradio als Basis, statt den Horebs und k-tv’s das Feld zu überlassen. Das wäre besser, als die kränkelnde
Bistumspresse auf Biegen und Brechen mit x- Einzelredaktionen am Leben zu erhalten. Heilige Klara, Patronin
des Fernsehens, bitte für uns! o^/ SignSal
Künstlich aufgebauschte, nicht existierende Probleme Mathilde schrieb: „Der Herr sieht in die Herzen
der Menschen, ich glaube kaum, dass ein Gesunder über das Fernsehen seine Sonntagspflicht erfüllen kann.“
Und genau hierauf hat Hw. Buschor ebenfalls in einer seiner Tagsthema-Sendungen ausdrücklich hingewiesen.
Für alle Gesunden, die sonntags eine Messe in erreichbarer, dem Einzelnen zumutbarer Entfernung besuchen
können, ersetzt auch laut Hw. Buschor eine Fernsehmesse NICHT die Sonntagspflicht. Aber, und das bezieht
sich weniger auf meine Vorposterin Mathilde, als vielmehr auf +.net, es ist vermutlich schöner und einfacher,
sich ein oberflächiches Feindbild herauszupicken und lückenhaft zu zitieren als sich die Mühe zu machen,
in Ruhe zu recherchieren oder gar die Betroffenen anzuhören und zu Wort kommen zu lassen.
#15 Franziskus777 15:19:42 | Montag, 15. September 2008
Deutsches Liturgisches Institut So kennen wir ihn doch gar nicht den Herrn Nagel. Sonst wird doch auch
jedes neue Messtextlein und jede Ausuferung gutgeheissen. Wenn es aber fromm wird, dann wird polemisiert.
Armer Nagel!
#14 Marcelus 14:51:43 | Montag, 15. September 2008
Kaiser Joseph II. aus dem Hause Habsburg-Lothringen war Kaiser der Römer und Erzherzog von Österreich
etc.etc., aber sicherlich nicht Kaiser von Österreich, nachdem es einen Kaisertitel von Österreich nur
in den Jahren 2557-2671 a.u.R.c. (1804-1918 D.E.Z.) gegeben hat.
#13 Mathilde 14:41:25 | Montag, 15. September 2008
Sicehrkann man den Segen urbi et orbi per Rundfunk im selben Moment empfangen, aber nicht die Hl. Kommunion
und das ist die Hauptsache, das darf man nicht vergessen. Es ist durchaus Bequemlichkeit (von Gesunden),
wenn statt in die Kirche gegangen, der Fernseher daheim angeschaltet wird. Die Kirche lebt von der Versammlung
ihrer Mitglieder. Der Herr sieht in die Herzen der Menschen, ich glaube kaum, dass ein Gesunder über
das Fernsehen seine Sonntagspflicht erfüllen kann.
Vorschlag Josef II, Kaiser von österreich (1780 – 1790): „Ist der Segen gut, geht er auch durch den Hut!
Ich (2008): „Ist der Segen firm, geht er auch über’n Schirm!“
#10 Marcelus 13:35:34 | Montag, 15. September 2008
Auf Fernsehbildschirmen zeitgleich übertragene Meßopferfeiern sind eine gute Einrichtung, nämlich für
jene, die daran gehindert sind, persönlich und vor Ort dem Meßopfer beizuwohnen, und stattdessen zumindest
den Handlungen des Opferpriesters in einer fernen Kirche per Bildschirm folgen können und sich so der
Intention nach in dieses Meßopfer einschließen können. Und der weltweite Urbi-et-Orbi-Segen des Petrusnachfolgers
kann ausdrücklich auch per Elektronikübertragung empfangen werden.
das finde ich Dann kommt Nagel auf einen privaten TV-Sender zu sprechen, wo der verantwortliche Priester
die Zuseher auffordert, Gegenstände bis hin zu einem Schälchen Wasser vor den Fernseher zu stellen,
um dann zu behaupten, daß er diese aus der Ferne segnen werde. unsinnig! Obwohl: Der Gottesdienst über
Tv tatsächlich für Kranke optimal ist! Der Urbi et Orbi doch auch gültig ist!
@ HBR Ja, natürlich hat er so geantwortet. Ich wollte ja auch nur darauf hinweisen, zu welchen Gedanken
solcherlei Angebote den unbedarften Zuschauer verführen können.
#7 ExBochumer † 12:22:15 | Montag, 15. September 2008
Kritik darf man auch an kreuz.net vortragen – hoffe ich. Denn kreuz.net ist nicht gerade sehr wählerisch
(sich selbstnennend als „katholische Nachrichten“) in der Auswahl der erscheinenden Artikel. Da werden
rechtskräftig verurteilte Straftäter a la Lerle hier zugelassen. Auch Sedisvakantisten und gleichzeitig
verurteilte Straftäter sind hier von der Redaktion offenbar sehr willkommene Verfasser von Hetz-Artikeln.
Eigentlich, liebe Redaktion von kreuz.net – man sollte mehr von Ihnen erwarten als rechtsextremistische
und hassverherrlichende Artikel. Bitte nicht nur auf k-tv herumhacken, sondern mal auch in den eigenen
Dunstkreis schauen.
Hw. Hans Buschor gibt in seinen Antworten gewöhnlich die rechte katholische Lehre wieder, und deshalb
wird er sicherlich nicht gesagt haben, er könne Fernsegnungen vornehmen. Der Liturgiekommentator wird
sehr wahrscheinlich durch einen schwerhörigen Fernsehzuschauer falsch informiert worden sein. Aber falsch
informiert zu sein und oder falsches Zeugnisgebend, ist ja leider typisch für Kirchenkommentatoren in
den deutschen Staaten. K-TV sendet im übrigen aus dem westlichsten österreichischen Bundesland Vorarlberg,
wie man an der Erwähnung des Ortsbischofs von Feldkirch hört, weswegen man als Fernsehzuschauer Hw.
Buschor für einen vorarlbergischen Österreicher gehalten hat, da ja noch dazu die Dialektgrenze zwischen
dem stammesalemannischen Vorarlberg und St. Gallen fließend ist.
#5 FioreGraz 11:57:42 | Montag, 15. September 2008
oh mein Gott So toll es ist für Kranke, verhinderte im Busch oder Sonntags arbeitende (z.B. Krankenschwestern
und Co.) zu ermöglichen das sie sich in den Lobpreis und der Feier einreihen, wird hier die MEsse zu
einem Quasimagischen Firelfanz herabgewürdigt. Die Messe wird zur Uri Geller Show mit Hw. Buschor. Zur
Communion und Co. gehört immer noch die persönliche Communio. Wenn nun jemand aus beruflichen Gründen
nicht kann dann kann er einmal darauf verzichten (Sonntagspflicht ist nicht auf das Hostienmampfen beschränkt).
Kranken kann man die Kommunion am Krankenbett erteilen, durch Priester, Diakon oder ggf. Angehörige (auch
das wäre nichts neues in der Kirche vgl. Basilius d. Großen). Wenn jemand ein Jahr als Forscher in den
Busch muß und keine Möglichkeit liese sich auch hier eine Möglichkeit finden (auch wenns schräg klingt
Selbstmitnahme auf Vorrat ist auch nichts neues vgl. wieder Basilius). Nur das sind berechtigte Ausnahmen
(und löblich wenn jemand das begehrt) und sollten so behandelt werden und auf keinen Fall zur Regel erhoben
werden. Dann kommts nämlich soweit das daheim am Küchtisch fest gfrühstückt wird neben dem Fernseher
liegen Brot und Wein, der Messe muß man nicht mehr wirklich volkommen beiwohnen und zwischendurch heists
dann geweichte Keserl mit Nutella und für Papa und Mama einen Schluck Wein zum Nachspülen (ist kein
Wein daheim tuts Sekt auch). LG Fiore
@petrusbinsfeldus Daraufhin fragte der Anrufer, ob dies denn bei einer Videoaufzeichnung des Gottesdienstes
ebenfalls geschehen würde… Dann kennen Sie sicherlich auch die Antwort von Hw. Buschor, dass dies bei
Aufzeichnungen nicht geschehen würde.
Weihwasser Als gelegentlicher Zuschauer von k-tv kann ich die Anekdote berichten, daß dort in der Sendung
„Das Tagesthema“ ein Zuschauer anrief und Hw. Buschor fragte, ob Wasser in einer Schale vor dem Fernseher
bei einem live übertragenen Gottesdienst geweiht werden könne. Pfarrer Buschor bestätigte dies. Daraufhin
fragte der Anrufer, ob dies denn bei einer Videoaufzeichnung des Gottesdienstes ebenfalls geschehen würde…