Es war einmal eine nette Initiative, die aber schnell vom System aufgekauft und zu einem harmlosen katholischen Reservat gemacht wurde. Von Johanna Brüllmann.
(kreuz.net) Am Sonntag ging der Kongreß „Freude am Glauben“ in Fulda zu Ende.
Die jährliche Veranstaltung
kostet zigtausend Euro. Sie wird großzügig aus Kirchensteuermitteln von der Deutschen Bischofskonferenz
unterstützt und findet jeweils im neuen und modernen Kongreßzentrum Esperanto in Fulda statt.
Deutschlandweit
bringt sie gerade mal etwa tausend Leute auf die Beine.
Die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. – man
kann zu denen stehen wie man will – organisiert fast zeitgleich eine Wallfahrt nur aus Spenden und bringt
die gleiche Zahl an Gläubigen, übrigens augenscheinlich viele Familien und junge Leute, auf die Beine.
Wollen denn die Verbandskatholiken sich nur im Schweinwerferlicht sonnen und sich im geschützten Fuldaer
Rahmen eine Zeit lang „gut katholisch“ fühlen?
Merkwürdig ist schon, daß der protestantische Fuldaer
Bundestagsabgeordnete Michael Brand (34) auf dem Podium sitzt. Man fragt sich: Was will ein Protestant
einem katholischen Auditorium mitteilen?
Ökumenischer Dialog oder doch nur, piep, piep piep, wir haben
uns alle lieb?
Den Eröffnungsgottesdienst hielt der Nachfolger des Heiligen Bonifatius, dem die (Pontifikal-)Schuhe
seines seligen Vorgängers, Erzbischof Johannes Dyba († 2000) nicht recht passen wollen.
Im Hohen Dom
zeigte er sich so katholisch und freut sich über die glaubens- und papsttreuen Katholiken.
„Ick wes
ja nich…“ – würde der selige Erzbischof Dyba in der schönsten Berliner-Mundart sagen.
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Schön, werter Marcellus, daß Sie uns das eröffnen! Die Bruderschaft der Murmeltiere gibt Selbstauskunft!
Und das soll irgendjemand glauben, nachdem die gesamte „Rechtfertigungslehre“ dieser Bruderschaft auf
das Fundament einer offensichtlichen Lüge gegründet wurde? Das ist schon ziemlich dreist!
#167 Marcelus 20:20:09 | Donnerstag, 18. September 2008
Welche Quellen? Daß die PBSPX für das Papsttum eine innerkirchliche Angelegenheit ist? Die Auskünfte
finden sich unter anderem in den Broschüren der PBSPX. Sollte aber für Katholiken Allgemeinwissen sein.
Den Rosenkranz kann man ja auch auswendig und den Katechismus. Die Quellenangabe für Allgemeinwissen
ist nur auf Nachfrage zu behandeln. Die PBSPX-Regionalvertretung wird Ihnen aber behilflich sein können.
Na, werter Marcellus, Fettdruck und alberne Smileys ersetzen keine Quellenangaben und machen auf mich
auch kaum Eindruck; die mir (vorläufig vorliegenden) Quellen habe ich offengelegt; wo sind die Ihren?
#165 Marcelus 20:07:39 | Donnerstag, 18. September 2008
Die PBSPX wurde 2728 a.u.R.c. mit Billigung der Papstkurie aufgelöst? Zumindest erteilen die heutigen
römischen Behörden Auskunft, daß die PBSPX eine innerkirchliche Angelegenheit ist, und Gott sei Dank
wurde die PBSPX nicht aufgelöst. Die PBSPX hat sich dem widersetzt – und aus gutem Grund, denn die kanonisierte
Römische Messe aller Zeiten wurde unrechtmäßig verfolgt, durch das Papsttum selbst, durch dasselbe
Papsttum, das gemeint hat, berechtigt zu sein, den letzten Ort der Römisch-Katholischen Messe aller Zeiten
vernichten zu dürfen. Und das Papsttum ist bekanntlich nicht berechtigt dazu, dieSakramente, das Meßopfer
und den katholischen Glauben abzuschaffen. o^/ Und nachdem überall sonst nichtkatholische Modernisten
das Sagen haben, darf das Papsttum die Katholiken auch gar nicht daran hindern, die Offenbarung Christi
weiterzugeben.
Werter Marcellus, an dieser Stelle muß ich mich insoweit korrigieren: Für die einschlägige Auskunft
auf Wikipedia (Art. Priesterbruderschaft Pius X.): „Am 24. Januar 1975 schrieb Bischof Pierre Mamie, der
Nachfolger von Bischof Charrière, an die Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die
Gesellschaften apostolischen Lebens, dass er nach der sorgfältigen Studie der Erklärung Mgr. Lefebvres
die traurige, aber dringliche Notwendigkeit sehe, der FSSPX die von seinem Vorgänger gewährte Anerkennung
wieder zu entziehen. Kardinal Arturo Tabera, Präfekt der Kongregation, antwortet am 25. April. In dem
Schreiben drängt er Bischof Mamie dazu, der FSSPX die Anerkennung mit sofortiger Wirkung zu entziehen.
Bischof Mamie informierte Erzbischof Lefebvre am 6. Mai 1975 in diesem Sinne.“ Habe ich keinen sonstigen
Beleg gefunden; allerdings schreibt Alois Schifferle (Art. „Econe“, in: LThK3, Bd.3, col.449f); „Als Priesterseminar
verlor Econe seine kirchenrechtliche Legitimation am 6.5.1975.“
#163 Marcelus 19:14:19 | Donnerstag, 18. September 2008
@clarissa c.: Eine Halbwahrheit besteht zur Hälfte aus einem Irrtum, und das ist ja nicht der Fall, denn
gegründet wurde die PBSPX. Daß diese aufgelöst wurde, ist dagegen eine Behauptung, die Sie bis jetzt
nicht belegt haben. Zu Zeiten Papst Johannes Pauls II. war diese jedenfalls noch nicht aufgelöst, denn
sonst hätte er mit dieser logischerweise auch nicht kooperieren können.
Werter Marcellus, die kirchenrechtlich gültige Errichtung habe ich ausdrücklich eingeräumt; Ihre Halbwahrheit
besteht nur darin, daß Sie deren kirchenrechtlich gültige Aufhebung verschweigen wollen. Und, wie sollte
die Recitationsfraternität den Mangel an katholischen Klerikern ausgleichen können, wo Funktionsträger
dieser Vereinigung doch selbst und ausdrücklich einräumen, daß ihre „Kleriker“ nach Maßgabe des (für
sie immer noch geltenden) Kirchenrechts irregulär (also ungültig geweiht) sind?
#161 Marcelus 19:01:48 | Donnerstag, 18. September 2008
@clarissa colonia: Die PBSPX wurde kirchenrechtlich gültig als solche gegründet Das ist keine Halbwahrheit,
sondern eine Ganzwahrheit. Eine Halbwahrheit besteht zur Hälfte auch aus einer Nichtwahrheit, also aus
einem Irrtum, und das ist ja nicht der Fall. Persönlich kann ich das Gerücht um eine angebliche Auflösung
der PBSPX weder bestätigen, noch bestreiten. Tatsache ist jedenfalls, daß die PBSPX weiterbesteht, und
in Ermangelung katholischer Kleriker auch notwendig ist.
Aber, aber, werter Marcellus, schon wieder Halbwahrheiten? Richtig ist: Die „Bruderschaft von der Rezitation
des tridentinischen Missale“ wurde kirchenrechtlich gültig errichtet. Richtig ist auch: Besagte Bruderschaft
wurde 1975 (?) kirchenrechtlich gültig wieder aufgehoben und der Rekurs ihres Sektenführers an die Apostolische
Signatur wegen mangelnder Substantiierung des Klageantrags abgewiesen.
#159 Marcelus 18:46:21 | Donnerstag, 18. September 2008
Die Priesterliche Bruderschaft St. Pius’ X. ist eine kirchlich errichtete Priesterliche Bruder- schaft,
und nicht einfach ein Verein. Die FSSPX wird aber von weltlichen Vereinen der Freunde der FSSPX unterstützt.
@ Gotthard Pius-Verein die Pius-Vereine des 19. Jahrhunderts sind mir schon bekannt. Die sich selbst ständig
als „Pius-Bruderschaft“ bezeichnende Vereinigung ist in wirklich ein Verein und keine kirchliche Vereinigung
im Sinne einer Bruderschaft oder eines Ordens.
#156 Regina 1961 08:40:50 | Donnerstag, 18. September 2008
@clarissa colonia Endlich malwieder eine Person, die sich über den Ton hier im Forum äußert. Ich begreife
den >Zusammenhang zwischen katholisch sein und in diesem Forum so rumzupöbeln bis heute nicht. Ich begreife
es einfach nicht. Regina1961
#152 Benedikt 16:13:21 | Mittwoch, 17. September 2008
@ Major Kong Mir ist eine derartige Einseitigkeit, wie sie von Ihnen beiden hier zu lesen ist, verdächtig.
Ich verstehe nicht, wie Sie zu dieser Schlussfolgerung kommen. Ich habe sehr wohl und nicht selten die
liturgischen Missstände kritisiert und auch die Untätigkeit der Hierarchen. Nur war das eben hier nicht
Thema und wird auch generell von kreuz.net immer seltener thematisiert und wenn doch, dann nur in Form
von unbrauchbarer Polemik. Häufig(er) dagegen kommt man hier in den (fragwürdigen) Genuß der Piusbrüderapologie.
Diese ist in weiten Teilen derart falsch, dass man sie nicht unwidersprochen dastehen lassen kann. Der
Kommentarbereich ist mit „Ihre Meinung zum Thema“ überschrieben, dementsprechend fallen die Kommentare
aus. Die FSSPX macht es allerdings ihren Kritikern auch sehr einfach. Die Negierung der einfach nachzuvollziehenden
Rechtslage, der untaugliche Versuch, die FSSPX zu einer legitimen Organisation der Kirche zu erklären
etc pp. Dagegen vermisst man Ausführungen, die einem juristischen Mindest-Standard entsprechen. Dazu
fällt der FSSPX regelmäßig nur der (nicht zur FSSPX gehörende) Kirchenrechtler Prof. May ein, der
aber nicht auf alle Fragen bezüglich der rechtlichen Stellung der FSSPX Antwort gibt. In 20 Jahren war
die FSSPX also augenscheinlich nicht in der Lage, eine einigermaßen unanfechtbare Positionsbestimmung
abzugeben. Stattdessen bestimmt weiterhin Hilfslosigkeit die dünnen Erklärungen, die mitunter dann hilfsweise
auf Polemik setzen.
#149 Leblhuber 21:37:11 | Dienstag, 16. September 2008
An Elijahu, den letzten wehrhaften und wahrhaften Katholiken! Dann gründet doch einen Fanclub, ihr Affen.
Die Rotte der Verdammten stürzt sich mal wieder auf die Auserwählten Gottes wie die Geier auf das Aas.
Deine Meinung über mich kannst du mir übrigens auch noch mal in brieflicher Form zukommen lassen, …
schreib’s mir einfach auf ein Stück Klopapier und schick’s mir zu. Die Rotte der verdammten Affen wird
wohl das Aas des einzigen Auserwählten Gottes verschmähen müssen. Affen sind nun einmal keine Aasfresser.
Für den Fall, dass es Affen gibt, die dir überhaupt schreiben wollen, sollten diese ihre Mitteilungen
an dich wirklich nur auf Klopapier festhalten, wenn sie es denn der Mühe wert fänden, dich, diesen Ausbund
an Heiligkeit, überhaupt zu kontaktieren. Ein anderes Papier als Klopapier nimmst du ja wohl nicht in
die Hand. Wenn du schon auf Klopapier bestehst, wird wohl auch jeder der hiesigen Affen begreifen, dass
du gute Gründe hast, nur Klopapier zu lesen. o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ Welche emotionalen Ausbrüche
dürfen wir von dir eigentlich noch erwarten? Ein Klopapierfetischist ist sicher für so manche Überraschungen
gut.
Nein, ich glaube nicht, daß man das in Buchform publizieren könnte oder sollte – Bücher brauchen nämlich
einen Inhalt. Außerdem: Ich hatte zu keinem Zeitpunkt die Absicht, Ihnen zu schaden, zumal ich lediglich
auf Ihren Primitivitätsvorwurf (gegen mich) mit wörtlichen Wiedergaben von Aussagen beantwortet habe,
in denen ihre eigene Hand gegen Sie zeugt. Weiterhin: Ihre Zuschriften (nicht nur die beiden letzten)
belegen deutlich, daß Sie Schwierigkeiten mit Sachargumenten und der Verfolgung einer kontroversen Auseinandersetzung
haben, denn darauf reagieren Sie vorwiegend mit Zuschriften, die entweder beleidigenden Charakter haben
oder in der Absicht jemanden herabzusetzen geäußert werden (n.B.: Das verrät viel über Sie!) Schließlich:
Wären Sie sich Ihres eigenen Glaubens so sicher, wie sie andere glauben machen wollen, bedürfte dieser
wohl kaum des (G)Eifers, den Sie erkennen lassen. Sind Sie sich Ihres Glaubens etwa so unsicher, daß
sie es nicht ertragen, wenn jemand anderer Meinung ist als Sie (und diese auch äußert)?
#147 Elijahu † 19:47:49 | Dienstag, 16. September 2008
Unsere Einserschülerin in Latein kann’s nicht lassen Meinen Sie etwa sie schaden mir in irgendeiner Weise,
wenn Sie hier eine Art best-of von mir kompilieren? Von mir aus können Sie das ganze auch in einem Buch
publizieren, damit würden Sie meiner Sache einen grossen Gefallen tun. Vielleicht schreib ich ihnen dann
sogar eine 1+ ins Klassenbuch, sie kleiner Klassenprimus. Da könnt ihr gegen mich anrennen bis ihr grün
und blau werdet im Gesicht, ich stehe fest in Christus wie der Fels in der Brandung. Satan, deine Zeit
läuft ab!
#146 Ultramontanus 19:47:29 | Dienstag, 16. September 2008
@clarissa: Wenn Sie unten auf das rote Archiv klicken, kommen Sie auf eine Seite, wo Sie etwas herunterscrollen
müssen. Irgendwann kommt dann die Überschrift „Der Spiegel seit 1947“ oder so ähnlich.
#144 Elijahu † 19:38:53 | Dienstag, 16. September 2008
Dann gründet doch einen Fanclub, ihr Affen Die Rotte der Verdammten stürzt sich mal wieder auf die Auserwählten
Gottes wie die Geier auf das Aas. Deine Meinung über mich kannst du mir übrigens auch noch mal in brieflicher
Form zukommen lassen, wertes Klärchen, schreib’s mir einfach auf ein Stück Klopapier und schick’s mir
zu.
Werter Cismontanus, danke Ihnen für den Hinweis; aber, bitte, ich hätte da noch eine Frage, sofern ich
Ihnen damit nicht auf den Wecker falle: Das „Archiv“, finde ich das auf der Spiegel-Heimseite?
#141 Ultramontanus 19:16:49 | Dienstag, 16. September 2008
@clarissa: Dann müssen Sie etwas abwarten. Man kann nämlich alle Spiegelausgaben im Archiv wissen.spiegel.de/wissen/index/
nachlesen. Wann aber genau die neusten Ausgaben freigegeben werden, weiß ich jetzt nicht. Wahrscheinlich
immer in der Woche darauf…
#139 Ultramontanus 19:01:23 | Dienstag, 16. September 2008
wichtige Informazion!! Leser Elijahu wird im Spiegel zitiert! Zitat: „Ein besonders Glaubenstreuer appeliert
an die Gesinungsgenossen, die religiösen Reihen fest zu schließen: ‘Da gibt es nur eins im Angesicht
des Feindes: knallhart beim wahren Glauben an die einzige katholische Kirche bleiben’… (Der Spiegel,
Nr. 38/08, Artikel „Fegefeuer für Protestanten“) Das hat er in einem Beitrag am Donnerstag, 14. August
2008 15:18 geschrieben www.kreuz.net/…ticle.7674-page.html.
Werte/r/s Pünktchen, makellos bin ich sicher nicht und der Erlösung gleichermaßen unwert wie bedürftig,
deshalb entfährt mir mitunter auch immer wieder ein argumentum ad hominem – selbst wenn es verletzender
ist als beabsichtigt (und ich weiß, was imbezile Ideen in löchrigem sprachlichen Gewande bei mir auslösen
können). Aber: Mir Primitivität vorzuwerfen, wenn sich allein schon die Sprache des Vorwerfenden (von
Gedanken und Person wollen wir nicht reden) erkennbar unter dem Niveau Handke’scher Publikumsbeschimpfungen
bewegt, ist schon ein starkes Stück.
Nur zur Verdeutlichung der Primitivität Ihrer Zuschriften, werter Elijahu (nur die letzten Tage!): 16.09.2008:
„Irgendwo hat er doch recht, oder? Josef Berens ist eine Kreation der Modernistenkirche, das Frankensteinmonster
der 68-er Bischöfe …“ (13:11) „JMX ist halt geistig im 19. Jahrhundert steckengeblieben… „ (00:35)
15.09.2008: „Die Rotte der Verdammten wälzt sich weiter gen Verdammnis. Ja, wütet nur weiter gegen die
Wahrheit ihr Schlangenbrut.“ (17:54) „Wenn sie sowas lustig finden, dann lässt das zumindest Schlüsse
über ihren persönlichen Charakter zu: einfach armselig sowas.“ (15:15) „Die ganzen „Philosemiten“ hier
sind doch die ersten die vorm Antichristen auf die Knie fallen … Und Sie, Leblhuber, sind der Schlimmste
von allem.“ (13:08) „Na wieder auf zu später Stunde um Unheil zu stiften, werte Teufelsdienerin?“ (01:06)
„Sie dreckiger kleiner rassistischer Antisemit.“ (00:50) „…, sie Erbsenhirn.“ (00:16) 14.09.2008: „Wenn
JMX sagt, das er mit Affen vervettert ist, lässt das nur einen Schluss zu. Das Wörtchen „Cousin“ bezeichnet
eine Blutsverwandschaft.“ (22:33) „Bittlinger ist des Teufels und wer das nicht sehen kann ist auf beiden
Augen blind.“ (21:16) „… sie können mich weiss Gott mal am Ar… lecken wenn ihnen das nicht gefällt.“
(20:12) „Ein Staat aber, der Ehebruch und damit Ehescheidungen aktiv fördert, indem er Ehebrecher(-innen)
vor dem gerechten Zorn ihres Partners BESCHÜTZT und nicht den Ehebrecher selber bestraft … stellt sich
der Ordnung Gottes in den Weg. Dies ist das Reich des Pseudochristus, …“ (18:11) Nur eine Auswahl; bei
Belieben fortsetzbar!
#134 adlimina 18:25:26 | Dienstag, 16. September 2008
@ amenos Du hast Dich allzu spät zugeschaltet. Dein superschlauer Offenbarungsbeitrag wurde ganz unten
bereits ausführlich abgehandelt. Allerdings dreht sich Bonifatius nichtsdestotrotz im Grabe herum, wenn
er die schizoiden Vollzüge des Fuldaer Ordinarius wahrnimmt: Mal Rom, mal Rotary, mal Revolution der
Kirche des Jahres 2050. Der Apostel der Deutschen schaut ja aus seinem Grab heraus nach dem Rechten (nach
dem, was/wer recht, nicht was/wer rechts ist) in seiner Lieblingsgründung Fulda.
#132 Elijahu † 17:23:20 | Dienstag, 16. September 2008
Das Fräulein Schlaumeier mal wieder Sie meinen allen Ernstes, ich könnte ihre Argumente nicht nachvollziehen?
Wenn mir etwas aufstösst wie sonst nichts dann ist das ihre pseudointellektuelle Arroganz und Eitelkeit
die sie bei jeder nur denkbaren Gelegenheit durchleuchten lassen. Wen wollen sie mit diesem Affentanz
eigentlich beeindrucken? Sind sie stolz auf ihre Bildung? Bilden sie sich etwas ein auf ihre Bildung?
Ist das ihre Art, sich gegen Kritik abzuschirmen? Das ist primitiv. Na kommen sie, und jetzt kontern sie
mal schön mit einem schlauen Fremdwort oder einem vortrefflichen Zitat, Fräulein Schlaumeier. Einfach
lächerlich.
Werter Eijahu, was Primitivität angeht, sind Sie sicher mir und vielen anderen soweit über, daß man
Sie darin getrost als Experten ansehen kann; und es spricht für sich, daß Sie Argumente für primitiv
halten, wenn Sie sie nicht nachvollziehen können. Danke für Ihre freundliche Aufmerksamkeit!
#129 Elijahu † 15:18:30 | Dienstag, 16. September 2008
Unser Klärchen aus Kölle mal wieder Sie sollten ihr Näschen mal öfter in die Heilige Schrift und den
KKK stecken wenn sie gerne so katholisch sein möchten, statt in Schopenhauer und weiss Gott was für
Schundliteratur. Katholisch ist derjenige, dessen persönlicher Glaube mit den vom kirchlichen Lehramt
herausgegebenen Dogmen übereinstimmt, Taufe und Firmung vorausgesetzt. Was hetzen sie hier überhaupt
so primitiv gegen die Piusbruderschaft? Die Piusbruderschaft ist nicht exkommuniziert, auch wenn sie das
gerne sähen.
Werter Maior Kong, schon einmal schrieb ich’s und schreib es wieder: Wer einfach (und ehrlich) schreibt,
er gehe zu fraglicher Bruderschaft, weil die dortige Liturgie ihm die Seele wärmt und seinen Glauben
wohnlich macht, so daß er sich sicher sei, auf diesem Wege das Heil gefunden zu haben, der darf das haben;
der hat vielleicht das bessere Teil erwählt, das ihm (von mir jedenfalls) nicht genommen wird. Das beantwortet
zwar meine Fragen, die auch Sie andeuteten, nicht; aber das ist eine Gewißheit auf einer ganz anderen
Ebene, die (zur eigenen Sicherheit) keines Eifers, keiner Auseinandersetzung und keines Einzigartigkeitsanspruches
bedarf. Wer aber den Anspruch vertritt, nur noch er (und seine Sicht der Dinge) seien katholisch, weil
…, der muß sich wohl oder übel damit abfinden, daß ich mir das nicht gefallen lasse und seine Argumente
notfalls bis in die atomare Struktur zerlege, soweit mir möglich. Nun zum Mitleid. Ich bin generell keine
Anhängerin Schopenhauer’scher Mitleidsethik – schon gar nicht, wenn ich mir die unzähligen (ihr Name
ist Legion!) dummdreisten Unsäglichkeiten vor Augen führe, die der genannte Leser hier schon veröffentlicht
hat – und alles in erklärter Absicht, Andersmeinende als Höllenbrut (et.c.) zu klassifizieren. Wenn
besagter Leser anderenorts denken läßt, nur Wiedergekäutes hervorwürgt und nicht Herr seines eigenen
Floretts ist, dann muß er wohl oder übel in dem Sturm leben, den er als Wind gesät hat. sat est!
#126 Major Kong 11:11:48 | Dienstag, 16. September 2008
@ Benedikt, Clarissa Mir ist das kirchenrechtlich und teilweise auch dogmatisch problematische Fundament
der FSSPX sehr wohl bewußt. Ich stelle zudem nicht in Abrede, daß man sich hiermit auch sachlich auseinandersetzen
kann. ABER: Ich kann keinen Sinn darin erkennen, den Nutzer Marcellus, der offenkundig aus unzulänglichen
Ressourcen schöpft, derart vor sich her zu treiben. Trotz allem ist auch er Bruder in Christo. Zudem:
es gibt in Deutschland vielleicht 50 irreguläre Hl. Messen der FSSPX, von denen die Hälfte wahrscheinlich
nicht existieren würde, hätte man die alte Liturgie nicht so lange unterdrückt. Es gibt weit mehr „Hl.
Messen“, die offensichtlich gegen die kirchlichen Bestimmungen hinsichtlich der Liturgie gefeiert werden
und wo man, sollte man mal in eine solche geraten, sich die beiden Wörtchen „ecclesia supplet“ mantraartig
immer wieder sagen muss, um das zu überstehen. Mir ist eine derartige Einseitigkeit, wie sie von Ihnen
beiden hier zu lesen ist, verdächtig. Bis 1988 waren schon 20 Jahre ins Land gegangen. Ich verweise hier
ausdrücklich auf die Aussage Pauls IV. aus 1976? zu Jean Guitton, man könne EB Lefebvres Wunsch zur
Wiederzulassung der alten Liturgie nicht entsprechen, weil man damit das Konzil in Frage stellen würde.
Wer hat also die Liturgiefrage auf die Ebene des Kirchenstreites gehoben? PS: Clarissa, warum Zitatekrieg?
Ich wollte damit nur sagen, daß ich im Moment nicht daraus zitieren kann. Warum eine derart patzige Reaktion?
#124 zwobbel 10:04:38 | Dienstag, 16. September 2008
Ja, das nicht so viele da waren hab ich auch gehört. Aber dieses: „Ätsch, wir waren drei mehr als ihr.“
ist doch Kinderkram. Völlig lächerlich. Die mitschwingende Häme ist nicht gerade christlich. Schadenfreude
gleicht dabei eher Wundenlecken. Außerdem ist ein Kongress eben ein Kongress und keine Wallfahrt. Und
die Gemeinschaften die den alten Ritus bevorzugen waren dort sehr stark. Der Kongress war wohl zwar schwächer
als erhofft, aber ohne ihn würde auch was fehlen. Und die tradionelle IK-Wallfahrt stagniert ja auch.
Was sollte also die Lehre sein: Leute wie Dr. Gindert und Dr. Graf sollten sich wieder zusammensetzen.
Die persönlichen Befindlichkeiten der beiden interessieren niemanden. Die Spaltung der Iniativkreise
war und ist schlecht. Offensichtlich unterläuft die Basis diese Spaltung. Die Wallfahrt muß ja nicht
unbedingt nach Altötting führen und der Kongreß nicht unbedingt in Fulda sein. Man trifft sich in der
Mitte, z.B. Eichstätt, und dann treffen sich ALLE (!) zu einem Kongreß mit Wallfahrt. Dann wird die
Summe mehr sein als die Einzelteile. Ein echter Katholikentag. (Die Grabenkämpfe im Hintergrund versteht
sowie keiner und dienen nur dem Wohlfühlfaktor der Besserwisser um die reine Lehre -nicht dogmatisch
gemeint, denn da ist man sich ja einig- und die klügste Taktik.) Und dann können auch die Piusleute
dazukommen, wenn sie nicht zu Eigenbrödlern verkommen wollen. Meinetwegen auch erstmal wie in Frankreich
mit verschiedenen Wallfahrtsrichtungen.
Namenslüge? Soweit ich mich erinnere, bestand für die Pius-Vereine doch ein Zusammenhang mit der Hl.-Rock-Wallfahrt
1844 (?) und diese beriefen sich namentlich auf Pius IX. Mit Pius X. und Lefebvres Brüdern hatten die
doch gar nichts zu tun; und außerdem (im historischen potentialis gesprochen) Wie hätte wohl der „bestimmende“
Giuseppe Sarto auf Schismatiker reagiert (zumal noch auf solche, die sich auf ihn berufen)? Aber, das
ist ja reine Spekulation …
#122 Gotthard 01:11:56 | Dienstag, 16. September 2008
@Benedikt @ Gotthard Pius-Verein die Pius-Vereine des 19. Jahrhunderts sind mir schon bekannt. Die sich
selbst ständig als „Pius-Bruderschaft“ bezeichnende Vereinigung ist in wirklich ein Verein und keine
kirchliche Vereinigung im Sinne einer Bruderschaft oder eines Ordens. Ich werde mich nicht dem Namens-Zirkus
und der Namens-Lüge dieser Herren beugen!
#121 Benedikt 00:59:44 | Dienstag, 16. September 2008
Sehr geehrter Herr Major… Auch wenn ich es in der Betreffzeile versehentlich unterließ, Sie ausdrücklich
mit zu nennen, so sei doch gesagt, daß auch Sie gemeint waren. Gerade genauso wie in einem der Beiträge
vorher. Da ich keine Aussagen zum Themenkomplex Techtgläubigkeit von Päpsten/Cum ex apostolatus/etc
gemacht habe, werden Sie mir nicht übel nehmen, wenn ich mich von Ihren Beiträgen nicht angesprochen
fühlte. Wenn es Ihre Zeit zulässt können Sie ja mal darlegen, wo Sie einen „Linksdrall“ bei mir erkannt
haben, wo ich mich doch als Kritiker der anarchistisch jede kirchliche Hierarchie ablehnenden FSSPX hervorgetan
habe. Glauben Sie mir, ich persönlich habe nichts gegen die FSSPX oder ihre Anhönger. Die meisten werden
Suchende sein und haben eben dort gefunden, sei es drum. Nur nehme ich mir das Recht, die Aussendungen
der FSSPX und ihre Darstellungen sowie die ihrer Anhänger entsprechend zu kommentieren, denn nirgendwoe
steht geschrieben, dass der FSSPX die Deutungshoheit zu überlassen ist. Wenn die FSSPX permanent mit
rechtlich fragwürdigen oder polemischen Äußerungen auffällt, so dar sie sich über entsprechende Antworten
nicht wundern. @ Gotthard Pius-Verein Wie gesagt, der Piusverein war eine Laienbewegung. Der erste wurde
1848 in Mainz gegründet. Es folgte die Gründung vieler Ortsvereine in vielen Städten. Noch 1848 gab
es ein Delegiertentreffen dieser Vereine in Mainz. Das war der erste deutsche Katholikentag. Nicht verwechseln
also.
#120 Galatea 00:56:55 | Dienstag, 16. September 2008
@Gotthard: das ist ja interessant. Kennen Sie die näher? – Weil Sie sich so gut auskennen. Über Informationen
bezgl. dieser Sekte wäre ich sehr dankbar.
#119 Gotthard 00:46:41 | Dienstag, 16. September 2008
Saubermänner dieser ganze Pius-Verein ist eine Lug-und Trug-Gesellschaft. Die Mitglieder interessieren
mich nicht … … aber die Menschen, denen dieser Verein eine katholische Kirche vorgaukelt … denen
dieser Verein vorgaukelt, Sakramente zu spenden … denen dieser Verein vorgaukelt, der Weg zum ewigen
Heil zu sein… denen dieser Verein lügenhaft eintrichtert, sie seien die wahre und einzige Kirche …
denen dieser Verein einfachen Menschen das Geld aus der Tasche zieht … Menschen wie Herr Bialek und
Herr Schmidberger verbreiten offiziell Lügen – nachzulesen auf der Website dieses Pius-Vereins. Ich begreife
einfach nicht, wie intelligente Menschen dieses Sektengehabe nicht begreifen wollen.
Werter Maior Kong, Sie tun ja gerade so, als wäre die Frage der Liturgiereform das ausschlaggebende Movens
gewesen. Nahezu alles war der Hl. Stuhl vor 1988 bereit zuzugestehen, sofern sich die Bruderschaft in
die Rechtsstruktur der Kirche (z.B. als Personlaprälatur) hätte integrieren lassen. Nur der werte Missionsbischof
war (wie schon weiland zu Konzilszeiten) als Kidnapper des Hl. Geistes nicht bereit, dem Pontifex eine
Mitsprache (darum ging es nämlich nur noch 1988) bei der Bestellung des (bischöflichen) Personalprälaten
zuzugestehen. Und dann hat man an jenem schönen (und heißen) Sommertag in Econe aben gelogen, als gefragt
wurde, ob für die vier Bischofskandidaten ein päpstlicher Weiheauftrag vorliege. Ich habe das gehört,
denn ich war (interessehalber) dabei. Und jeder hat das gehört, und keiner der Herren „Saubermänner“,
die alle das Schisma wollten, hat dem widersprochen. Eine feine Gesellschaft, die auf ein solches Fundament
aufbaut …
#117 Major Kong 00:21:25 | Dienstag, 16. September 2008
Mensch Benedikt Sie sind ja noch am Leben, da kann ich mir eine kräftigere Wortwahl erlauben. Sie sind
ein ziemlicher Korinthenkacker. Auch wenn ich es in der Betreffzeile versehentlich unterließ, Sie ausdrücklich
mit zu nennen, so sei doch gesagt, daß auch Sie gemeint waren. Gerade genauso wie in einem der Beiträge
vorher. @ wahrer Glaube Könnte man nicht auch sagen, daß die „Spaltung“ von denen verursacht wurde,
die ohne Not Allen etwas neues aufzwingen wollten. Hätte man sich bei der Liturgiereform zumindest an
der „benediktinische“ Toleranz orientiert, so wäre die irreguläre Situation der FSSPX wohl nie eingetreten.
Wissen Sie, werter Maior Kong, zu Studienzeiten kam ich ganz günstig an eine (bis auf die drei ersten
Bände) vollständige Ausgabe der Papstgeschichte Ludwig von Pastors, in der ich lange mit großem persönlichen
Gewinn gelesen habe – falls Sie einen „Zitatekrieg“ anzetteln wollen. Was Sie mit „Linksdrall“ meinen
ist mir (sofern Sie mich damit gemeint haben sollten) einigermaßen schleierhaft. Recht (auch Kirchenrecht),
und darum geht es hier doch hauptsächlich, ist weder „rechts“ noch „links“; es ist Recht. Und, wenn das
Recht etwas ge- oder verbietet (und das dann auch noch sanktioniert), erheischt dieses die Anwendung.
#114 wahrerGlaube 00:08:51 | Dienstag, 16. September 2008
lieber benedikt sie haben natürlich recht, dass es nicht ok ist über einen toten schelcht zu reden…
war etwas unüberlegt von mir. Aber dennoch, Levebre hat nur spaltung gestiftet … sonst nichts… Möge
seine Seele in frieden ruhen
#112 Major Kong 00:06:42 | Dienstag, 16. September 2008
@ Clarissa Meine Quellen: 1. Geschichte der katholischen Kirche vom St. Benno Verlag www.zvab.com/…isplayBookDetails.do?itemId=1744081…
2. Papstgeschichte von Seppelt-Löffler www.antiqbook.be/…ro/133314_122C.shtml Bin derzeit leider ex
loco, daher kann ich nicht daraus zitieren. Werde das nachholen, wenn ich wieder zu Hause bin. Sie beide
können wirklich froh sein, daß Marcellus sich hier derart aufführt. Ansonsten wäre Ihr Linksdrall
schnell entlarvt.
#109 wahrerGlaube 00:03:14 | Dienstag, 16. September 2008
pius x ich verehre den Hl. Papst Pius X sehr… !!!… Aber er wird im Himmel nur für diesen komischen
Piusverein beten. Levebre war einfach ein kranker, gestörter Mann, das is alles…
Sie haben, werter Marcellus, aber behauptet, es gäbe rechtmäßige und rechtgläubige Postifices, die
aber eine antichristliche Gesinnung verträten. Das ist wohl etwas gans anderes, oder? Und zum Thema Honorius
I.: Hatten Sie da nicht schon vor längerer Zeit eine Diskussion mit einer anderen Zuschreiberin, der
Sie partout keine Quellenangaben gaben (außer dem online-Kirchenlexikon, oder ganauer als dieses, das
weiß ich nicht mehr so genau)?
#103 Marcelus 23:50:54 | Montag, 15. September 2008
Ottfried Fischer bekennt sich, obwohl aus Bayern stammend, in dem die CSU 2/3-Mehrheit besitzt, ausdrücklich
als Wähler der grünen Partei. Aber die ist immerhin für die Abschaffung der Atomkraftwerke in Deutschland
und Europa, während die angeblich christliche CSU die Atomkraftwerke unterstützt, wie auch die ÖVP,
als CDU/CSU-Schwesterpartei, auf EU-Ebene.
#102 Major Kong 23:46:29 | Montag, 15. September 2008
@Clarissa Ich weiß, daß ist jetzt ein bissel platt, Sie werden aber sicher nicht bestreiten, daß Honorius
I. rechtmäßiger Papst war. Zu seiner Rechtgläubigkeit wiederum hat sich das III. Konzil von Konstantinopel
entsprechendes ausgesagt. Es gibt somit sehr wohl einen Präzedensfall für einen rechtmäßigen aber
nicht rechtgläubigen Papst. Rückschlüsse auf andere will ich damit natürlich nicht ziehen
#100 Marcelus 23:33:13 | Montag, 15. September 2008
@clarissa colonia: Kaufen Sie sich ein Buch über die Papstgeschichte, bevor Sie das anzweifeln. „Ich
bin so betroffen darüber, daß der rechtgläubige und rechtmäßige Papst eine so antichristliche Gesinnung
vertritt!“
Wie, bitteschön, werter Marcellus, soll ein rechtmäßiger Pontifex (also im Sinne von cum ex apostolatus)
rechtmäßig sein, wenn er nicht rechtgläubig ist; und wie kann er rechtgläubig sein wenn er eine antichristliche
Gesinnung besitzt? Sind das Sprachspiele aus Ihrer Selbsthilfegruppe: „Ich bin so betroffen darüber,
daß der rechtgläubige und rechtmäßige Papst eine so antichristliche Gesinnung vertritt!“
#98 Marcelus 23:23:27 | Montag, 15. September 2008
@clarissa colonia: Rechtgläubige Katholiken und rechtmäßige Päpste können eine antichristliche Gesinnung
besitzen, obwohl diese rechtgläubig sind: Ebenso wie der Teufel und die Verdammten in der Hölle, die
um die katholische Wahrheit wissen, aber Gottes Feinde sind. Umso schlimemr.
Na, werter Marcellus, anderenorts (Montag, 15. September 2008 21:05) klang das ja noch so: „Die FSSPX
bestreitet überhaupt nicht die Rechtmäßigkeit der Papsternennungen seit 1958 D.E.Z., und auch nicht
die Rechtmäßigkeit der Einberufung und Abhaltung eines Pastoralkonzils … Die Pastoralkonzilskirche
und Paul VI. wollten niemanden ausschließen, und damit ist auch Platz für den Weg Erzbischof Lefebvres
und seiner Opposition.“ Jetzt aber (Montag, 15. September 2008 23:07) ist „die FSSPX … die einzige Organisation,
die die Messe für alle Zeiten gerettet hat, die der antichristlich gesinnte Paul VI. für alle Zeiten
ausrotten wollte.“ Erst berufen sie sich auf Paul VI., der niemanden ausschließen wollte, nun ist der
schon antichristlich gesinnt (und damit nach cum ex apostolatus doch auch unrechtmäßig Pontifex gewesen).
#95 adlimina 23:11:54 | Montag, 15. September 2008
@ U. Bonse … … sind Sie von Bischof Algermissen begrüßt, beglückwünscht und befördert worden?
Vielleicht sogar ein Angebot, die SJM- Weihen gemäß altem Ritus im Fuldaer Dom oder im Rhöner Dom zu
Schwarzbach bzw. in St. Carsten zu Eckweisbach vorzunehmen?
#91 Marcelus 23:07:44 | Montag, 15. September 2008
@clarissa colonia: Die FSSPX ist die einzige Organisation, die die Messe für alle Zeiten gerettet hat,
die der antichristlich gesinnte Paul VI. für alle Zeiten ausrotten wollte.
Werter Marcellus, „die wenigen glaubenstreuen Katholiken sind bekanntlich heutzutage insbesonders die
Söhne Erzbischof Lefebvres“, wohl besonders jene, die 1988 in Econe die entscheidende Frage (ob ein päpstlicher
Weiheauftrag vorliegt) wider besseren Wissens (das nennt man moraltheologisch Lüge!) bejaht (oder dem
nicht öffentlich widersprochen) haben, meinten Sie die etwa? Wissen Sie, ich wäre ja nicht abgeneigt
zu glauben, die Bruderschaft habe sich der „Rettung“ der „alten Messe“ verschrieben – jeder ist ja gerne
geneigt, „das Seine“ zu glauben. Aber, ein so hehres Ziel, wie Sie es für besagte Bruderschaft formulieren
auf eine schutzige, niederträchtige, offensichtliche (und für alle Anwesenden sicher durchschaubare)
Lüge zu gründen, ist das nicht sogar für Ihre Verhältnisse etwas zu dreist? Dann lehnt man zwar Hegels
Dialektik als vom Teufel ab, bedient sich ihrer aber alert, um Ungehorsam als Gehorsam zu erweisen. Ist
das nicht sogar für Ihre Verhältnisse etwas zu dreist? Dann räumt man ausdrücklich ein, die in der
Bruderschaft gespendeten Weihen seien irregulär (also nichtig) und bestreitet das drei Sätze später
wieder ausdrücklich. Ist das nicht sogar für Ihre Verhältnisse etwas dreist?
#84 Major Kong 23:03:13 | Montag, 15. September 2008
@ Benedikt, Clarissa Man müsste Sie beide wohl als Süßwassermatrosen bezeichnen. Sie scheinen auch
nichts weiter zu können, als dem armen Marcelus, der zugebenermaßen auf verlorenem Posten argumentiert,
dies um die Ohren zu hauen. An wirklichen Problemen haben Sie wohl wenig Interesse. @Benedikt Fischer
hat die Partei der „Grünen“, die eindeutig eine „pro-choice“-Haltung besitzt, mehrmals öffentlich unterstützt.
Ich verweiße hier auf die Stellungnahme des Präsidenten des päpstlichen Gerichtshofes Erzb. Burke bezüglich
der Unterstützung für pro-choice-Politik. Macht man als Katho nicht. Wenn doch, wäre die Konsequenz
zu erörtern. Insoweit muss Fischer nicht als zwingend exkommuniziert betrachtet werden, aber irgendwie
auch nicht so weit weg davon.
#80 Marcelus 22:56:26 | Montag, 15. September 2008
Die Laienhandkommunion ist durch einen Papst auf fahrlässige Weise gestattet worden, aber nur für jene
Kleriker und Laien, die das wollen. Niemand kann dazu gezwungen werden, und jene, die das ablehnen, finden
sich inbesonders in der romtreuen FSSPX.
#79 Benedikt 22:55:52 | Montag, 15. September 2008
@ Marcelus Getaufte, die die Kirche nur als Trachtenverein sehen, aber nicht den katholischen Glauben
besitzen… Woher wissen Sie, dass Fischer nicht den Glauben hat?
#78 Major Kong 22:54:36 | Montag, 15. September 2008
@Googler Hm, irgendwie scheint der Hl. Vater jedem seiner öffentlichen Kommunikanten das auch vorzuschreiben.
Wie gesagt, ausnahmsweise für deutsche Nommies, damit denen das nicht vor den Protestanten peinlich sein
muss, in der Regel aber nicht. Versuchen Sie doch mal bei den Unierten Ihr „Recht auf Handkommunion“ durchzusetzen.
Letzteres klingt irgendwie auch wie „Recht auf Abtreibung“. Um die Sache mal abzuschließen. Der Hl. Vater
wünscht sich ein friedliches Nebeneinander. Daher ist es unbotmäßig gegen die Riten und Gebräuche
der göttlichen Liturgie des Hl. Papstes Gregor zu pinkeln, wie das hier geschieht. Es offenbart sich
eine gewisse Blockwartmentalität sog. Neo-„konservativer“ Katholiken.
#77 Benedikt 22:54:12 | Montag, 15. September 2008
Dogmatiker Als Dogmatiker bezeichnet man üblicherweise jemanden, der einen Lehrstuhl für Dogmatik innehat(te).
Küng war Dogmatiker, Lehmann und auch Ratzinger. Letzterer habilitierte sich aber im Fach Fundamentaltheologie.
Lehmann wurde Professor, ohne eine Habilitationsschrift vorgelegt zu haben. Er brauchte daher einen Bürgen.
Ob man errät, wer das war?
#75 Marcelus 22:52:38 | Montag, 15. September 2008
@clarissa colonia: Die unfehlbare Definition des Universalprimates und der Universaljurisdiktion durch
den unfehlbaren sel. Papst Pius IX. und dessen unfehlbaren I. Vaticanum ist ein unfehlbares Dogma – und
ein Geschenk für die göttliche Kirche: der Inhalt als auch das Geschenk des formell fix definierten
Dogmas, das von jedem Katholiken zu glauben ist: Und die wenigen glaubenstreuen Katholiken sind bekanntlich
heutzutage insbesonders die Söhne Erzbischof Lefebvres.
#74 Ulrich Bonse 22:51:46 | Montag, 15. September 2008
Kongress Freude am Glauben Der Kongress taugte wohl etwas. Der MdB hinterließ auch einen guten Eindruck,
indem er sich entsprechend parallel zur rk Kirche äußerte. Die Veranstalter müssen jährlich einen
Riesenhaufen Spenden von Sponsoren sammeln, damit der Kongress stattfinden kann – Fulda liegt günstig
in der Mitte Deutschlands, und das Hotel auch noch günstig am Bahnhof. Dafür ist der Veranstaltungsbeitrag
niedrig – so können nämlich auch weniger Bemittelte teilnehmen. Man lernt viele ideal Gesinnte kennen.
Die vielen Stände zeigen, dass alle konservativen Gruppen der Kirche diese Veranstaltung schätzen. Auch
die KPE war mit allerhand Personal da. Ich selbst konnte eine Familie für diese konsequent rk Pfadfinderrichtung
gewinnen – im rk „Eiskeller“ Brandenburg – wir haben nämlich eine Gruppe in Zossen in der Nähe Berlins.
Können Sie nicht mal einen wohlwollenden Artikel über die KPE bringen – Webseite „www.kpe.de“? „Ein
guter Baum trägt gute Früchte“: Die haben wir: Aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Verbandes zählte
die KPE: 101 Ehepaare (mit 2 aus der Pfadfinderschaft) – davon über 400 Kinder – keine Scheidung – und –
„Nützlinge“! – 155 Priester und Ordensfrauen! (merke: Damals 1.300 zahlende Mitglieder im Bundesgebiet).
In diesem Jahr 7 Priesterweihen aus den Wurzeln der KPE und SJM (das ist der Priesterorden, den Johannes
Paul II. extra mit der Aufgabe genehmigt hat, die ehemals richtig kirchentreue katholische Pfadfinderbewegung
in Europa wieder kräftig auszubreiten. Sowas gibt’s!Ulrich Bo…
#73 Jesuit † 22:51:28 | Montag, 15. September 2008
Habt ihr eigentlich schon herausbekommen, wie dem protestantischen MdB die Kommunion gereicht wurde????
Hat die Eva Herman per Mund, per Hand oder per was anderem kommuniziert?
Ja, werter Elijahu, „Wer diese Lehrsätze nicht glauben kann oder will, der fällt nun einmal aus der
Glaubensgemeinschaft heraus.“ Und, wie steht es dann mit dem universalen Jurisdiktionsprimat des Pontifex
und dem schismatischen Akt 1988 (und der diesen begleitenden Lüge)?
#71 Elijahu † 22:47:25 | Montag, 15. September 2008
Die Aufgabe der Dogmatiker „Mit einem Dogmatiker kann es niemand aushalten, weil er sich an Dinge klammert,
die nicht halten, und damit nicht nur sich selber, sondern vor allem wahrer Gemeinschaft im Wege steht.
So gesehen machen Dogmen auch einsam.“ Eine Glaubensgemeinschaft zeichnet sich dadurch aus dass sie durch
einen gemeinsamen Glauben miteinander verbunden ist. Dieser Glaube kann durch einfache Lehrsätze definiert
werden: „Ich glaube daran dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist“, „Ich glaube daran dass er nach drei
Tagen von den Toten auferstanden ist“, und so weiter. Diese Lehrsätze nennt man Dogmen. Die meistgebrauchte
Dogmensammlung ist wohl das Glaubensbekenntnis. Der Dogmatiker defininiert also einfach was den Glaubensinhalt
einer Glaubensgemeinschaft ausmacht. Er tut dies auf der Grundlage von Schrift und Tradition, auch apokrypher
Heiliger Schriften (so geschehen auf dem ersten Vatikanum). Wer diese Lehrsätze nicht glauben kann oder
will, der fällt nun einmal aus der Glaubensgemeinschaft heraus.
Werter Marcellus, abermals: Wieso hüpfen Sie einfach zum nächsten Argument, wenn Ihnen die Argumente
ausgehen? Wie halten es Ihre Freunde denn nun mit dem Universalprimat des VatI (D1826-1837)? Haben Sie
dazu noch keine Richtungsweisung für Ihre Antwort erhalten?
#69 adlimina 22:46:54 | Montag, 15. September 2008
Springender Punkt … … im vorliegenden Fall wäre doch, ob Prof. Winter das im Auftrag und mit Billigung
von Bischof Algermissen verlangen durfte (in Erweiterung z.B.: keine Ministrantinnen, etc).
siehen selbst ein, dass die handkommunion erlaubt ist mir ist es vollkommen egal, wie man die kommunion
empfängt, daher finde ich es nicht richtig, anderen die kommunionempfangshaltung vorzuschreiben.
#65 Marcelus 22:37:55 | Montag, 15. September 2008
@Googler: Die Handkommunion wurde im nachhinein nachlegitimiert, gegen den Widerstand des Papstes Paul
VI., aber letztlich mit der Duldung dieses schwachen Petrusnachfolgers, wenn der Ortsbischof das mit dem
Papst so abspricht. Aber niemand kann zur Laienhandkommunion, die illegitimen Ursprungs ist, gezwungen
werden, weder ein Kleriker, noch ein Laie. Die einzigen, die sich klar gegen diesen Altarssakramentsmißstand
widersetzen, sind die FSSPX-Notstandspfarreien.
@ Gotthard Dieser Priester hat sich zum Herrscher über die Gläubigen erhoben! Gott sei Dank gibt es
ja nicht nur solche bösen Priester, sondern auch so tolerante Menschen wie Sie!
@Lutheraner Schwachsinn. Dogmen zeichnen sich dadruch aus, dass sie unumstößliche Glaubenswahrheiten
enthalten. Und wenn die Welt im Sterben liegt, so liegt das an der 68ern, nicht an den Dogmen der Kirche
#62 Clemens Paul 22:31:18 | Montag, 15. September 2008
@ adlimina Nicht jeder, der den hl. Pius X. verehrt, ist ein Lefebvrianer. Und Lefebvre sollte nicht
unbedingt mit dem hl. Pius X. verwechselt werden: Im Linzer kath.net Forum empörte sich vor einiger Zeit
eine Dame darüber, dass die FSSPX den 1991 verstorbenen Alterzbischof von Dakar angeblich mit Heiligenschein
darstelle, was in der Tat sehr vermessen klingt. Nur handelte es sich nach einer Überprüfung bei der
Darstellung nicht um Erzbischof Lefebvre, sondern um den hl. Pius X. Also erst denken, dann schimpfen!