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Samstag, 5. März 2005 11:34
kreuzmeldungen
Papst war fünf Stunden lang tot + Die Bannmeile kommt + Sexuelle Übergriffe + Abtreibung von Kind und Mutter + Grobe Vorstellung
Papst war fünf Stunden lang tot

Der schwedische Fernsehsender SVT erklärte Papst Johannes Paul II. am Donnerstagabend auf seiner Homepage rund fünf Stunden lang für tot. Ein Journalist der Internet-Ausgabe des Kanals publizierte irrtümlich einen für alle Fälle vorbereiteten Nachruf unter dem Titel „Papst Johannes Paul ist tot“. Dem Heiligen Vater geht es unterdessen wieder besser. Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls gab bekannt, daß der Papst am Sonntag die Gläubigen beim traditionellen Angelus-Gebet voraussichtlich von seinem Klinik-Fenster aus mit der Hand segnen werde.

Die Bannmeile kommt

Österreich. Ende Juni soll eine Novelle des Wiener Landessicherheitsgesetzes in Kraft treten. Sie soll Lebensrechtlern die Demonstration vor Wiener Abtreibungsanstalten verbieten. Dies berichtet der Österreichische Rundfunk heute Samstag. Die Novelle befindet sich derzeit in Begutachtung. Sie soll am 29. April im Landtag besprochen werden. Die Gesetzesänderung würde der Polizei das Recht verschaffen, Demonstranten aus dem Nahbereich von Abtreibungsstellen zu verweisen. Lebensrechtler sehen in der Maßnahme eine massive Einschränkung der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit.

Sexuelle Übergriffe

Össterreich. Am Donnerstag wurde der ehemalige Pfarrer von Annaberg im Bezirk Hallein (Salzburg) wegen sexueller Belästigung zu 18 Monaten bedingter Haftstrafe und 5.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Der 62-jährige Benediktinerpater aus dem Stift St. Peter hatte in den Jahren 1993-1996 einen heute 21-Jähigen, der damals Ministrant war, über 300 Mal im Genitalbereich berührt. Seit dem Bekanntwerden der Übergriffe ist der Priester nicht mehr in seiner Pfarrei tätig. Der Pater zeigte sich geständig, erbat sich jedoch drei Tage Bedenkzeit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Abtreibung von Kind und Mutter

Philippinen. Claudeth Aviles, eine 23-jährige Frau, starb kürzlich auf den Philippinen, nachdem sie die umstrittene Abtreibungspille RU 486 eingenommen hatte. Claudeth Leiche wurde gemeinsam mit der Leiche ihres Kindes in der Nähe des hauseigenen Schwimmbades gefunden. Schon vor zwei Jahren hatte sich Claudeth von ihrem Ehegatten getrennt. Sie erwartete das Kind eines anderen Mannes. Deshalb entschied sie sich für eine chemische Kindstötung mit dem Präparat Myfegine (link zu einem der früheren Artikel). Ärzte, die ihre Leiche untersuchten, kamen zur Erkenntnis, daß Claudeth aufgrund von Myfegine zuviel Blut verlor und deshalb an der Kinderabtreibung starb. Dr. Rene Josef Bullecer von der Lebensrechtsbewegung ‘Human Life International’, gab bekannt, daß auf den Philippinen jährlich 200.000 Kinder abgetrieben würden. 98% der Abtreibungen würden mit chemischen Abtreibungscocktails wie Myfegine durchgeführt.

Grobe Vorstellung

„Nicht Gott muß sich mit uns versöhnen, sondern wir mit Gott. Gott ist immer bereit, uns zu vergeben. Die Vorstellungen, als ob Gott wegen unserer Sünden beleidigt sei und daß er durch den Tod seines Sohnes versöhnt werden müsse, ist eine grobe Verstellung des biblischen Gottesbildes. Als ich in einer Beichte fragte: ‘Können Sie das Gott vergeben?’, war die Frau zunächst verwirrt. Das hatte sie noch nicht gehört, daß sie Gott etwas vergeben solle.“ Auszug aus einem Beitrag von Pater Anselm Grün OSB, der in allen Kirchenzeitungen Österreichs und Südtirol publiziert ist. Unter dem Motto „Fastenzeit mit Anselm Grün“ treten die Kirchenzeitungen der österreichischen Diözesen zum ersten Mal gemeinsam auf. Die Serie läuft zwischen 13. Februar und 3. April.
5 Lesermeinungen:
Montag, 7. März 2005 21:54
Dolfus: Bannmeile unter ÖVP-Kanzlerschaft
Was wäre eigentlich anders, säße in der Bundesregierung nicht die „katholische“ ÖVP und die „nationale“ FPÖ, sondern gleich SPÖ und Grün?

Was wäre denn nun anders?

Eine Innenministerin, die sich als linker als die SPÖ sieht, mit „rechtsextremer“ FPÖ-Unterstützung … wer regiert denn nun eigentlich Österreich? Ein katholischer Bundeskanzler wohl kaum.

Österreich hat nun alles verloren, was Österreich zu Österreich machte: die katholische Kirche wird verfolgt, wir sind – in Proportion zur Bevölkerung – das Immigrationsland der Erde Nr. 1, und die Österreicher wissen nicht mehr, wozu sie da sind, um es salopp zu sagen.

Die wichtigen Gesetze werden in Belgien produziert, von einer Kommission und einem Ministerrat, die beide kein Wähler der Welt jemals gewählt hat.
Sonntag, 6. März 2005 09:51
GerdEric: und kann nicht Mensch werden.[
Das eben ist der Grund, weshalb Juden Jesu Gottheit nicht erkennen, denn bei Juden (und Moslems) muss Gott transzendent bleiben und kann nicht Mensch werden.

Tja,
den(?) Christen ist es wie den griechischen und anderen Heiden,
da kann ein Götze selbstverständlich Mensch werden…

(Sie wissen besser als Gott, was Gott „kann“ und „nicht kann“) Menschwerdung Gottes ist und bleibt ihnen unvorstellbar.

Serlbstverständlich,
kann ein Naturgesetz mensch werden?
Hat nicht Gott selbst,
zu Moses gesagt,
dass selbst Moses,
der grösste aller Propheten,
nur den Schein Gottes sehen könne, ohne daran umzukmmen?
Wenn als Jesus Gott gewesen wäre,
dann wäre zB seine Mutter schon Prenatal an ihm gestorben…
(Ein Mensch kann Gott neich gebären,
wohl einen Götzen erfinden).

Es sei denn, sie sind so begnadet wie viele Konvertiten die vom Jodentum ode Islam zum Christentum gingen.

Und das Christentum nimmt stetig ab…
weil die Knute der Kirche fehlt.
Sonntag, 6. März 2005 09:23
Bruno-Maria Schulz: Entschuldigung
Ich sehe erst jetzt, dass ich unten einen dicken Fehler schrieb:
Ich schrieb :
selbstverständlich konnte Jesus Christus, ganz Gott und ganz Mensch; und tat es, NICHT leiden und sterben. Passion und Erlösung wäre sonst gegenstandslos gewesen…
Das NICHT muss weg:
selbstverständlich konnte Jesus Christus, ganz Gott und ganz Mensch; und tat es, leiden und sterben. Passion und Erlösung wäre sonst gegenstandslos gewesen.

Das eben ist der Grund, weshalb Juden Jesu Gottheit nicht erkennen, denn bei Juden (und Moslems) muss Gott transzendent bleiben und kann nicht Mensch werden. (Sie wissen besser als Gott, was Gott „kann“ und „nicht kann“) Menschwerdung Gottes ist und bleibt ihnen unvorstellbar. Es sei denn, sie sind so begnadet wie viele Konvertiten die vom Jodentum ode Islam zum Christentum gingen.

Bruno-Maria Schulz
Samstag, 5. März 2005 14:07
Paul Mayer: Riesengemeinheit und Unrecht
= Bannmeile, von Leuten, die ständig von Freiheit und Demokratie daherquatschen.
Man merkt, dass eben die Sozialisten von Bürgerrechten und Persönlichkeitsrechten nicht viel halten, insbesondere wenn es ungeborene Kleinstkinder sind.
Das ist Tyrannei!!
Samstag, 5. März 2005 12:25
Bruno-Maria Schulz: Krankheit und Leid ist nicht Strafe Gottes
In vielen Foren und von vielen Menschen wird die Meinung vertreten, Leid, Krankheit etc sei stets eine Strafe Gottes.

Das ist ganz offensichtlicher Unsinn, denn sonst hätte Jesus Christus der Gott ist in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit des einzigen Gottes, nicht Kranke geheilt und Leidende getröstet. Mt 4,23 + Joh 11,4

Kein Mensch wird annehmen, dass das Leiden des Papstes eine Strafe sei für von Fehlgeleiteten und Kranken im Geiste (auch in diesem Forum) behauptete Häresie Papst Johannes-Paul II.

Von daher ist die illusorische Story in
http://www.kreuz.net/article.771.html
ziemlicher Unsinn sofern vom „Herätiker“ gesprochen, denn selbstverständlich konnte Jesus Christus, ganz Gott und ganz Mensch; und tat es, nicht leiden und sterben. Passion und Erlösung wäre sonst gegenstandslos gewesen. (sie ist gegenstandslos für unseren lieben GerdEric, der überall seinen Senf dazugeben muss).
Auch hungern und dürsten. Ob Jesus, der Viele heilte und ganz offensichtliche Wunder tat, jemals auch krank war – (zB. wie dort steht, an Masern litt) ist ohne soteriologische Bedeutung und daher in der Bibel nicht erwähnt.

Bruno-Maria Schulz
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