Die Kunst des Ökumenismus scheint vor allem darin zu bestehen, gleichzeitig weiß und schwarz zu sagen und solange umzuformulieren, bis keiner mehr richtig weiß, woran er ist. Interview mit dem Ökumenekardinal.
(kreuz.net) Er will nicht von einer ökumenischen Eiszeit, aber von einer „Ernüchterung“ reden.
Das
erklärte Kurienkardinal Walter Kasper in einem großen Interview mit Daniel Deckers, das heute in der
‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ veröffentlicht wurde.
Das Interview ist zugleich Teil des Interview-Buches
„Wo das Herz des Glaubens schlägt“, das der Kardinal und der Journalist gemeinsam veröffentlichen werden.
Der Schlüssel für die Annäherung
Kardinal Kasper sieht in der subsistit-Formulierung des Zweiten
Vatikanums das Instrument, um das katholische und das evangelische „Kirchenverständnis“ einander anzunähern.
Die Formulierung mache eine doppelte Aussage. Sie nehme das Positive des evangelischen „Kirchenverständnisses“ –
die heilswirksame Gegenwart Christi durch Wort und Sakrament – auf und vertrete „keinen exklusiven Heilsanspruch“.
Die Protestanten gehören nach Kardinal Kasper zum Leib Christi: „Die evangelischen Kirchen sind aber
nicht in dem Sinn Kirche, wie die katholische Kirche ihr eigenes Kirchesein versteht, und sie wollen es
bewußt auch nicht sein.“
Emotionen-Theologie
Der Kardinal warnt vor einem „rein individualistischen“
Auslegung der Eucharistie, empfiehlt aber bei der Zulassung zur Kommunion trotzdem Einzellösungen:
„Es
gilt die Regel: Man gehört zu der Kirche, bei der man zur Eucharistie geht, und man geht in der Kirche
zur Eucharistie, zu der man gehört.“
Auf den umstrittenen Begriff der „eucharistischen Gastfreundschaft“
angesprochen, reduzierte er theologische Einsichten auf äußere Gesetzespositionen: „Ich habe nicht das
Recht und sehe auch gar nicht die Möglichkeit, andere Regeln aufzustellen, als es meine Kirche tut.“
Aber er wisse ebenso, daß man die persönliche Situation eines einzelnen nie nur unter „allgemeinen
Regeln“ betrachten könne – formuliert er wieder legalistisch.
Dann hüpft er zur theologischen Betrachtungsweise
des Problems: Die Eucharistie sei ein Sakrament des gemeinsamen Glaubens der Kirche. Daraus leitet er
die minimale Negativerkenntnis ab, daß eine „allgemeine, unterschiedslose“ Einladung zur Kommunion nicht
möglich sei.
Es könne aber „Einzelsituationen“ geben, in denen evangelische Christen persönlich den
Eucharistieglauben der katholischen Kirche teilten und – etwa wenn die Kinder katholisch getauft wurden –
„praktisch“ in der katholischen Gemeinde zu Hause seien.
Kardinal Kaspers Selbstbekenntnis: „Ich konnte
als Bischof nie eine pastorale Praxis tadeln, die in solchen Einzelsituationen den Zugang zur Kommunion
nicht verweigert“ – bleibt der Kirchenfürst im Emotionalen stecken und trennt die Eucharistie vom Empfang
der anderen Sakramente – vorab der Beichte.
Doch dann schränkt er sofort wieder dialektisch ein: „Aus
solchen Einzelsituationen kann und darf man jedoch keine allgemeine, alle Unterschiede des Glaubens einebnende
Praxis machen und allgemein zur Kommunion einladen.“
Dabei sagt er nicht deutlich genug, daß genau das
in zahllosen katholischen Pfarreien schon lange das Ergebnis der vom Kardinal empfohlenen Einzelsituations-Regelung
ist.
Gleichzeitig fragt sich der Kardinal, ohne eine Antwort zu geben, warum die angeblich „in vielen
anderen Ländern übliche Praxis“ in Deutschland nicht angenommen wird, bei der Nichtkatholiken bei der
Kommunionausteilung hinzutreten, ihren Status durch über der Brust verschränkte Hände deutlich machen
und um den Segen bitten.
„Ich halte dies für die ehrlichere Praxis. Warum will man bei uns immerzu nur
und partout auf einem Alles-oder-nichts-Standpunkt bestehen?“
Jetzt klafft die Kluft auch in der Moral
Der Kardinal stellt fest, daß es über Jahrhunderte und bis in die jüngste Vergangenheit hinein zwischen
Katholiken und Protestanten keine signifikanten Unterschiede in den moralischen Überzeugungen gab:
„In
der Zwischenzeit haben sich die katholische Kirche und die meisten protestantischen Kirchen in diesen
Fragen leider auseinanderentwickelt“ – formuliert er.
Kardinal Kasper erwähnt die Empfängnisregelung,
Kinderabtreibung, aktive Sterbehilfe, die Embryonenforschung und „gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften“.
Sein Fazit: „Das biblische Zeugnis scheint uns in den meisten dieser Fragen eindeutig zu sein.“
Darum
müsse man die „evangelischen“ Partner fragen, wie ernst sie es mit der Verbindlichkeit der Schrift und
dem Sola-Scriptura-Prinzip nehmen würden.
Interesse nur an maroden Protestanten?
Kritisch gibt sich
Kardinal Kasper den neueren Pfingstkirchen gegenüber: Sie hätten „keine verbindlichen Lehren“, seien
oft synkretistisch und neigen zu einem Evangelium der innerweltlichen Prosperität – als ob das bei den
anderen Protestanten anders wäre:
„Ein eigentlicher Dialog, außer einem Dialog des Lebens, ist hier
kaum möglich.“
Für westlich-europäisch geprägte Christen pflegen diese Gruppen – so Kardinal Kasper –
eine „wenig rationale Form der Religiosität“.
Deckers weist den Kardinal darauf hin, daß diese Gruppierungen
die etablierten evangelischen Groß- und Freikirchen zahlenmäßig weit hinter sich gelassen haben und
auch in katholisch geprägten Ländern Lateinamerikas viele Anhänger fänden.
Jetzt gibt sich der Kardinal
reumütig: „In mancher Hinsicht ist die Attraktivität der neopentekostalen Gruppen ein Spiegel der Defizite
der katholischen Kirche.“
Unklares Ziel
Das katholische Ziel des Ökumenismus sei die „volle Kirchengemeinschaft
in Einheit in Verschiedenheit im einen Glauben, denselben Sakramenten und im einen apostolischen Amt.“
Dagegen würden die Protestanten sich meist auf das Augsburger Bekenntnis berufen und zur Einheit eine
Übereinstimmung in der Predigt des Evangeliums und in der evangeliumsgemäßen Verwaltung der Sakramente
fordern.
Viele würden daraus ableiten, daß es nicht nur in der Ämterfrage, sondern auch „in dogmatischen
Formulierungen“ unterschiedliche Ausgestaltungen geben könne.
Kirche der Freiheit oder Kirche der Beliebigkeit?
Gegen eine sogenannte „Ökumene der Profile“ hat Kardinal Kasper nichts einzuwenden. Nur müßten beide
Konfessionen sich ihrer je eigenen Identität bewußt sein und sich diese „wieder in Erinnerung rufen“:
„Mit einer Schummelökumene und mit einem Wischiwaschi-Christentum ist niemandem gedient.“
Schwierig
werde es freilich, wenn aus Profil Profilierung werde und Abgrenzung an die Stelle von „Austausch der
Gaben und Reichtümer“ trete.
Das evangelische Eigenprofil als „Kirche der Freiheit“ tauge im paulinischen
Sinn, aber nicht als Abgrenzung gegen einen angeblich autoritätsfixierten Katholizismus:
„Ehrlicherweise
wird man nämlich sagen müssen, daß sich der Protestantismus bis ins neunzehnte Jahrhundert gegenüber
Katholiken gar nicht so freiheitlich verhalten hat und bis in die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts
mit dem Staat »verbandelt« war.“
Fazit: „Es wäre deshalb fatal, wenn heute an die Stelle des paulinischen
Freiheitsverständnisses Freiheit als Beliebigkeit treten würde.“
Luther voller Glaubenskraft?
Für
das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 wünscht sich Kardinal Kasper eine Rückbesinnung auf den angeblichen
Glauben des Reformators Martin Luther, der – so der Kardinal – allen heutigen liberalen Tendenzen angeblich
zutiefst abhold wäre.
Das Jubiläum könne auch für die Kirche eine Gelegenheit sein, „Luther besser
kennenzulernen“ und ihn nicht nur von seinen polemischen Schriften her oder gar aus einigen herausgerissenen
Sätzen zu verstehen:
„Sie machen dem katholischen Leser verständlicherweise und zu Recht Beschwer.“
Man solle vor allem Luthers „große und reiche“ Bibelkommentare lesen und an seine „glaubensstarken“
geistlichen Lieder erinnern, die sich inzwischen teilweise auch in katholischen Gesangbüchern fänden:
„Dann entdeckt man einen Luther voller Glaubenskraft, den man zwar nicht einfach katholisch machen kann,
der uns in vielem provoziert und fremd ist, von dem aber auch Katholiken lernen können.“
Der Kardinal
wünscht sich für das Jubiläum auch ein gemeinsames Schuldbekenntnis zwischen der Kirche und den Protestanten:
„Deshalb würde ich es begrüßen, wenn es bei diesem Jubiläum auch zu gemeinsamer gottesdienstlicher
Besinnung käme, so wie wir dies mit dem Lutherischen Weltbund besprochen haben.“
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82 Lesermeinungen
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#98 joberens 11:30:42 | Freitag, 19. September 2008
pangelingua Du wirst Dich daran gewöhnen müssen, daß es hier nicht wie in der Kirche zugeht, wo der
Priester predigt und alle ruhig zu sein haben. Hier kann und mußt widersprochen werden können, wenn
unmögliche und unsinnige Dinge verzapft werden, die ohnehin heute kaum noch selbst denkenden Christen
und Katholiken glaubhaft zu vermittel sind. Ob Du in Zukunft auf meine Beiträge eingehst oder nicht soll
Deine Entscheidung sein, mich jedoch nicht daran hindern weiterhin auf wunde Punkte hinzuweisen. Also
nochmals, wenn Du dennoch reagieren solltest bitte so, wie es sich unter unter Brüdern und Schwester
in Christus geziemt. LIebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#97 Jesuit † 00:05:43 | Freitag, 19. September 2008
Zur Nacht! Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns
am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag!
#96 joberens 22:57:39 | Donnerstag, 18. September 2008
Ihr LIeben Entschuldigt, daß ich nicht auf jeden Unsinn und falsche Unterstellungen eingehe. Zum anderen.
Versucht doch nur einmal nicht nur blind zu glauben sondern selbst zu denken. Dann müßt Ihr mir am Ende
doch zustimmen. Blinder Glaube dürfte ohnehin zu wenig sein. Versucht Euch doch einmal an das Gleichnis
von Jesus zu erinnern, in dem er den Verwaslter der Sein Talent ängstlich vergraben hat verurteilt hat.
Machen nicht sehr viele hier dasselbe? Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#95 pangelingua 22:56:40 | Donnerstag, 18. September 2008
@galatea, freddie schenk, marcelus etc. Ein unverbindlicher, aber nützlicher Vorschlag: Machen Sie es
in Zukunft wie ich, ignorieren Sie den „einfachen, denkenden Katholiken“, denn: Den Mann gibt es doch
gar nicht, er ist nur der Lärm, den er erzeugt.
#93 Galatea 22:50:38 | Donnerstag, 18. September 2008
Werter Marcelus, dieser Mensch führt einen Feldzug gegen die „Amtskirche“. Er ist weder denkend noch
suchend. Er weiß garnicht, dass er auf anderem Posten Arbeit macht, die auf kurz oder lang jedem zu Gute
kommt, dem die nachkonziliare Kirche zu blöde wird. Ein U-Boot der Altgläubigen, möglicherweise.
#92 freddie schenk 22:50:01 | Donnerstag, 18. September 2008
@joberens Einen Menschenkult wie wir Katholiken ihn um den Papst machen gibt es in der Evangelischen Kirche
einwandfrei nicht. Das weiß doch Jeder und das ist auch nicht zu leugnen. Ich kann da mit reden, denn
ich bin regelmäßig in evangelsichen Gemeinden tätig. Auch der Umgang mit Gott ist dort wesentlich glaubwürdiger,
respektvoller und überzeugender. Man weiß dort offenbar noch besser, mit wem man es bei Gott zu tun
hat. Warum konvertieren Sie dann nicht endlich?
#90 joberens 22:27:21 | Donnerstag, 18. September 2008
pangelingua Natürlich wirkt der heilige Geist aber wo er will. Er wird sich auch von Niemand, auch nicht
von dem immer noch Menschen Papst vereinnahmen lassen. Du scheinst ja aber ein ziemlich unbeherrschter
Mensch zu sein, der, wenn Argumente fehlen die Beherrschung, jegliche Fairnis, Christlichkeit und Anstand
zu verlieren scheint. Auch, wenn Du noch so viele Schimpfwörter auf mich zu verwenden versuchst, was
nicht gerade Intelligenz beweist, kannst Du mich nicht davon abhalten auch weiterhin auf wunde Stellen
bei unserer Amtskirche hinzuweisen. Auch wenn du dem neuen Bischof noch so viele Zettel über mich überreichen
willst, sollst Du es ruhig tun, wenn ein wenig Dir hilft. Das ändert aber ohnehin nichts an den Fakten.
Also nochmals und das ganz ehrlich. Wir wollen und sollten doch alle gute Katholiken sein, eine gute Kinderstube
beweisen und christlich Brüderlich miteinander umzugehen versuchen, auch, wenn es schwer fallen sollte.
Ich versuche jedenfalls immer fair zu bleiben, auch bei noch so viel Beleidigungsversuchen von Dir. So
würde ich Dich doch höflichst bitten, in Zukunft auch ein wenig mehr christliche Brüderlichkeit zu
beweisen anstatt, bei fehlenden Argumenten die Beherrschung zu verlieren. Das dürfte auch die schlechteste
Methode sein, und der Glaubwürdig kaum dienen. So sollten wir weithin frei unsere, auch gegenteiligen,
Meinungen, äußern und es dann den Lesern Überlassen, sich ein Urteil darüber zu bilden. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
#89 pangelingua 11:04:14 | Donnerstag, 18. September 2008
@karljosef „Natürlich wirkt der Heilige Geist“ Lieber karljosef, bei joberens hat er aber längst seine
Arbeit eingestellt, und deswegen kann ich Ihnen nur raten: Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht, diesem Volltrottel
mit Argumenten zu antworten. Dagegen ist er vollkommen resistent. Seit Wochen verfolge ich den hahnebüchenen
Unfug, den dieser „einfache, denkende Katholik“ hier laufend zum Besten gibt und habe anfangs auch geglaubt,
man könnte mit ihm diskutieren. Es hat aber nicht den geringsten Sinn: Ihr Kanarienvogel versteht sie
eher. Nicht umsonst schreibt er unter jeden seiner grauslichen Ergüsse „als einfacher, denkender Katholik“,
weil ja von sich aus keiner auf den Gedanken kommen könnte, daß solche Hirnrissigkeiten von einem „denkenden“
kommen könnten, dazu noch von einem Katholiken, der mit jedem Wort zu erkennen gibt, dass er alles andere
als ein solcher ist. Ich jedenfalls habe besseres zu tun als mit solchen unbelehrbaren, schlicht dämlichen
Trotteln wie diesem joberens meine Zeit zu vertun. Da beschäftige ich mich lieber mit meinen Katzen,
denn „ich brauche mich nicht sinnlos zu betrinken, um ihr oberflächliches Geschwätz ertragen zu können:
Sie schweigen und versuchen nicht, sich zu verstellen. Mag sein, daß sie an Literatur und Religion keine
Gedanken verschwenden, un doch bin ich sicher, daß sie mit der Welt in vollkommener Harmonie leben. Darum:
Wenn es ohne Vivisektion nicht geht, sollten die Dummschwätzer dafür nehmen, nicht aber die Katzen“
(Bruce Marshall).
#88 Benedikt 10:58:10 | Donnerstag, 18. September 2008
Der Herr Berens… …beweist hier wiedermal, dass sein Horizont an den deutschen Grenzen endet. Dass
es auch noch anderweitige Befindlichkeiten gibt, ist ihm fremd. Dass es auch noch andere Zustände gibt
als hier in Deutschland, ist ihm fremd. Dass es auch noch andere Frage und Probleme als die der deutschen
Katholiken gibt, ist ihm fremd. Wer sich die gleichen Fagen stellt wie er, der muss nach reiflicher Überlegung
zum selben Ergebnis kommen, oder er ist eben kein denkender Katholik. Dass man die Fragen gerade wegen
des von ihm geforderten selbstständigen Denkens auch anders beantworten kann, ist für ihn unvorstellbar.
So vorzugehen ist sein gutes Recht. Nur ist es halt ein wenig tragikomisch, wenn er sich dann über die
Kurzsichtigkeit und Engstirnigkeit des Weltepiskopats beklagt. Um diese Klage führen zu können müsste
man schon ein wenig weitsichtiger sein. Mindestens müsste man die Fähigkeit besitzen, die Denkprozesse
des anderen nachvollziehen zu können. Das ist bei Herrn B. aber offensichtlich nicht gegeben.
#87 karljosef 06:56:49 | Donnerstag, 18. September 2008
@josef berens 1/ Es gibt keine Evangelische Kirche, sonder der Protestantismus ist zersplittert ( in den
USA gibt es 12000 protestantische Gruppen.) Viele Kirchen dort hängen nur von der Personalität des Predigers
ab. Stirbt der, gehen die Anhänger eben zu einer anderen Denomination. Dies ist Personenkult. Der Papst
ist das Oberhaupt der Katholiken und es gibt viel mehr Katholiken als Protestanten. Deswegen wird viel
über ihn im Fernsehen berichtet. Wenn der Papst stirbt, wird ein neue gewählt, undim Gegensatz zum obigen
Beispiel werden dann nicht alle Katholiken Evangelisch. 2/ Ob Jesus einen Stellvertreter auf Erden wollte,
ist seine Entscheidung und nicht Deine. Was Du dazu meinst ist unwichtig. Wenn Du die Entscheidung des
Jesus nicht akzeptierst, dann ist es eben Dein Problem. Als Christen sollen wir den Willen Chisti erfüllen
und nicht unsere eigenen Vorstellungen verwirklichen. 3/ In jeder Bibel gibt es verschieden Stellen (
Du bist Petrus und auf Deine Felsen werde ich meine Kirche bauen, oder zur Sündevergebung“ Was ihr auf
Erden gebunden habt ist im Himmel gebunden und Was ihr gelöst habt ist auch im Himmel gelöst.usw) 4/Ich
empfehle Dir eine Kirchengeschichtenbuch zu lesen. Dann wir Dir klar dass die Evangelischen eine Erfindung
des 15 Jahrunders sind und nichts mit Jesus und dem Urchristentum zu tun haben wie einige Protestatische
Sekten behaupten. 5/ Dann wird Dir auch klar, dass die katholisiche Kirche vor der Bibel da war und festgelegt
hat was in die Bibel reinkommt.
#85 joberens 23:23:57 | Mittwoch, 17. September 2008
Karljosef Einen Menschenkult wie wir Katholiken ihn um den Papst machen gibt es in der Evangelischen Kirche
einwandfrei nicht. Das weiß doch Jeder und das ist auch nicht zu leugnen. Ich kann da mit reden, denn
ich bin regelmäßig in evangelsichen Gemeinden tätig. Auch der Umgang mit Gott ist dort wesentlich glaubwürdiger,
respektvoller und überzeugender. Man weiß dort offenbar noch besser, mit wem man es bei Gott zu tun
hat. Jesus hat sich auch nie einen Stellvertreter auf Erden ernannt, auch nicht Petrus. Ich weiß ja nicht,
was Du für ein Evangelium hast, aus dem du einen derartigen Anspruch entnimmst. Vielleicht kannst du
mit die Quelle mal nennen. Außerdem ist Gott Überall und hat und braucht keinen Stellvertreter auf Erden.
Das mit dem Stellvertreteranruch des Papstes ist also purer Unsinn und eine kaum noch zu überbietende
Amtsanmaßung des Papstes Gott gegenüber, die nun wirklich mit überhaupt nichts zu begründen ist. Das
hat auch mit Sukzession überhaupt nichts zu tun. Wenn unsere kath. Amtskirche nicht umdenkt und von den
hohen Rössern herunter steigt, wird sie sang und klanglos untergehen und verschwinden. Zu Vieles kann
man, bei der zunehmenden Zahl der denkenden Menschen, einfach nicht mehr glaubwürdig und glaubhaft vermitteln.
Außerdem dürfte Jesus auch nie einen der artigen Nachlaß gewollt und sich auch nie einen solchen Nachlaß
mit selbstherrlichen Herrschern und Beherrschten gewünscht haben. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
#84 Galatea 22:55:37 | Mittwoch, 17. September 2008
JoBerens: Frage: Wie verehren Sie Gott? Liegen Sie nachts im Bett und diskutieren mit Ihrem Schöpfer?
Der Hl. Geist wirkt als Sakrament und ist eine Gnade , um die man bittet. Kein Restbestand bei IKEA. Hätten
Sie im Übrigen auch nur ein Restwissen Ihres Glaubens, dann wüssten Sie, wie die Gnade wirkt. Und würden
sich mit solchen Fragen nicht quälen. Und Sie hätten eine Ahnung von Sakramenten. Selbst denkend sein
hält aber selbst redend nicht davon ab, dazu zu lernen.
#83 karljosef 22:45:44 | Mittwoch, 17. September 2008
joberens An Ihrem Artikel ist mal wieder alles falsch. Wie fast immer. 1/ Sie sagen kein Personenkult
bei Protestanten. Wo leben Sie denn ? Haben Sie denn eine Satelittenschüssel? Ich bekomme lauter evangelikale
Sender und dies immer mit den selben Predigern. Dort ist die Person die die Show abzieht ( und hinterher
die Spenden einsammelt) am aller wichtigsten. 2/ Der Papst ist nicht selbsternannter Vertreter Gottes
auf Erdren. Petrus wurde dazu von Christus ernannt und der Papst ist der nachfolger Petri. Wenn Sie dies
negieren, nehmen Sie Christus und die Urchristen nicht ernst, welche die apostolische Sukzesssion praktizert
haben. Sie lehen Gottes Heilsplans einfach so , mir nichts dir nichts ab. Und ohne Begründung (wie so
oft).
#82 joberens 22:16:32 | Mittwoch, 17. September 2008
Karljosef Natürlich wirkt der heilige Geist. Doch er wirkt bekanntlich wo er will. Er läßt sich nicht
vereinnahmen auch nicht von einem Papst. Nicht selten hat man sogar den Eindruck, daß man amtskirchlich
mit Gott umgeht, wie mit einem alten Mann, der nicht mehr alles mitbekommt. Große Respektlosigkeit vor
der Größe Gottes ist nicht selten festzustellen und man verfügt einfach eigenmächtig über Himmel
und Hölle, und tut so, als ob man Gott selber sei. So sollte auch ein Papst viel mehr Gott die Ehre überlassen,
anstatt sich als selbsternannten Stellvertreter Gottes auf Erden hin zu stellen zu versuchen und fast
wie ein Gott verehren und hofieren zu lasen. Das alles beweist Respektlosigkeit vor der Größe Gottes
und dient nicht gerade der allgemeinen Glaubwürdigkeit. Auch da könnte man von der evangel. Kirche lernen,
wo es keinen Personenkult gibt und wo man nur Gott ganz allein die Ehre gibt. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#81 karljosef 22:16:28 | Mittwoch, 17. September 2008
kasper Ich halte Kardinal Kasper für ein Kind seiner Zeit. Wenn er erst einmal verpensioniert ist , dann
wird vieles besser. Die Wahrheitsfrage kann man nicht ausschalten obwohl dies einige Forenteilnehmer gerne
so hätte. Die Katholische Kirche ist die Kirche Christi, und nicht die orthodoxe oder Protestantische
Gruppierungen. Heute wird in der sogennanten Ökumene oft vieles in einen Topf geworfen. Was mich besonders
an Kasper stört, ist dass er immer neue Gruppen findent , für die er katholische Mission als unstatthaft
ansieht. Inzwischen sind es Orthodoxe, Anglikaner und sogar Juden. Rückkehrökumene lehnt er ab. Und
solche Standpunkte sind verwirrend und nicht vereinbar mit dem Evangelium und der traditionellen katholischen
Lehre.
#76 joberens 17:58:42 | Mittwoch, 17. September 2008
Bernd-jupp Ich denke, mit Heiligsprechungen sollte man nicht so schnell sein. Der Vorgänger unseres jetzigen
Papst hatte da ja eine besondere Leidenschaft. Ich bin sogar der Meinung, daß es eine ziemlich unendliche
Amtsanmaßung Gott gegenüber ist, so zu tun, als ob man ihm Heilige an die Seite drücken könnte. Ich
persönlich sehe in derartigen Akten, im Papst einen Menschen, der den Standes- und Größenunterschied
Gott und winziger Mensch nicht mehr so recht vor Augen hat. Ich persönlich halte es für einen überheblichen,
ja vielleicht wertlosen Akt für und vor Gott. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#75 Bernd-Jupp 17:34:10 | Mittwoch, 17. September 2008
Heiligsprechung Also ich für meinen Teil würde Kard. Bea sofort heilig sprechen. Und Kard. Kasper halte
ich für einen der namhaftesten und wesentlichen Theologen unserer Zeit, was man von manchen SchreiberInnen
hier bzw. so manchem „Geweihten“ innerhalb der Pius- und Petrusbrüder nicht gerade behaupten kann.
#74 joberens 16:31:44 | Mittwoch, 17. September 2008
Bischof Kasper Sollten wir nicht fairer mit Bischof Kasper umzugehen versuchen. Er hat ja offenbar auch
einen äußerst schweren Stand. Er ist ein Betreiber und Befürworter der Ökumene und sein Chef doch
eher ein Bremser. Eigentlich sollten wir zu bedenken versuchen, daß das ganze Christentum als Nachlaß
Jesu zu sehen und jegliches Konkurrenzdenken kontraproduktiv ist. So sollten auch wir Katholiken weniger
auf Rechthaberei pochen sondern wirklich und ehrlich nach Gemeinsamkeiten und Möglichkeiten suchen, zusammen
zu kommen. Das wird nicht ohne ZUgeständnisse von allen Seiten gehen und dessen sollte auch unserer Amtskrich
sich einmal bewußt werden. Mit Rechthaberei und Alleinwahrheitsbesitz zu beanspruchen, gibt es da kein
Weiter kommen. So dürfte es auch im Sinne von Jesus sein, wenn wir Katholiken da vielleicht mit gutem
Beispiel voran gehen würden. Bischof Kasper sollte man da ein wenig mehr vertrauen und auch zugestehen,
da eine gute Hand zu haben. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#70 Elijahu † 12:29:36 | Mittwoch, 17. September 2008
„Kardinal“ Kasper… …ist ein Häretiker, der jetzige Papst Ratzinger hat bei der Ernennung Kaspers
zum Kardinal mit diesem Argument gegen diese Untat protestiert. Das deutsche Bischofskollegium hat sich
immer wieder als quasi-schismatische „Kirche-in-der-Kirche“ erwiesen.
Der Nachfolger Beas Kardinal Kasper ist der Nachfolger Kardinal Beas unseligen Gedenkens. Dank der Unterstützung
des Frevlers Roncalli brachte er es fertig sein Machwerk – ein troianisches Pferd im wahrsten Sinne des
Wortes – in die Stadt Gottes einzuführen. Wer einmal wissen möchten, mit welch hinterhältigen Methoden
dabei vorgegangen wurde, sollte sich die Mühe nehmen Beas Buch: Der Ökumenismus im Konzil – Öffentliche
Etappen eines überraschenden Weges, Freiburg i.Brsg. 1969 lesen. Dort (23) masst er die Erklärung an:
die Enzyklika Mortalium animos Pius XI brauche als praktische Entscheidung des Papstes nicht verteidigt
zu werden. Im Unterschied zu seinem Vorgänger ist Gauthier le Guignol ein vorzüglicher Kenner der römischen
Theologie hat er doch derüber seine Habilitationsschrift verfasst. Umso unverständlicher ist es deshalb,
dass er sich auf diesen ökumenischen Schwachsinn einlässt
#68 joberens 10:26:42 | Mittwoch, 17. September 2008
Amanda Liebe Amanda, es scheint wirklich so zu sein, daß Einige hier im Forum sich wirklich an dem Wort
„Sex“ ergötzen und aufgeilen können und wenn es fällt es dann auch möglichst auszukosten und auszuschlachten
versuchen. Das muß doch eigentlich daran liegen, daß man vielleicht Entzugserscheinungen oder ein gestörtes
Verhältnis dazu hat. Ich persönliche sehe die Sexualität, mormal gelebt, als großes Gottesgeschenk
und Bereicherung des Lebens und lasse mir, obwohl ich mich für einen ordentlichen Katholiken halte, da
amtskirchlich da auch überhaupt keine Vorschriften oder Regulierungsversuche aufdrängen. Ich halte mich
an Jesus und dem Evangelium und es ist eigentlich schade, daß immer noch Menschen sich diesen doch wunderschönen
und wichtigen Teil des Menschseins beschneidern und regulieren lassen. Doch, wer selbst denkt und sich
da nicht einlullen läßt kann ein gottgefälliges Leben führen ohne auf diesen Teil des Menschseins
zu verzichten. So jetzt können sich wieder einige aufzugeilen versuchen. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#66 Vineta 02:22:53 | Mittwoch, 17. September 2008
@verhaltene Clarissin! 1) Aber, aber, nur keine falsche Bescheidenheit! Unwissende belehren, das ist schließlich
ein Werk der geistigen Barmherzigkeit, die wir anderen schulden! 2) Ob das wohl so ganz okay ist? Einerseits
zu sagen, daß man begrenzte Einsichten habe, und andererseits, daß man genau wisse, was mit dem Allerweltswort
Extremismus , das jeder jedem dauernd ohne nähere Erläuterungen an den Kopf wirft, gemeint ist? 3) Bona
nox Bist a rechter Ochs (= ich) Buona notte Liebe Lotte ( =Sie)
Werter Vineta, das passiert mir ja auch extrem selten, daß jemand danach verlangt, ja geradezu lechzt,
anderer Meinung zu sein als ich; im „wirklichen Leben“ wäre das extrem gefährlich – ich gewinne nämlich
gerne (und häufig). Daher: Solange ich nicht „angaloppiere“ ist alles im „grünen Bereich“. Belehren
ist aber nun so gar nicht mein Metier, zumal mir auch (wie uns Menschen allen) nur begrenzte Einsichten
je zuteil geworden sind; sollten Sie trotzdem Fragen oder Interessen haben, werde ich jederzeit gerne
mit Ihnen plaudern – mit einer Einschränkung: Auf Extremismen (und Extremisten) reagiere ich bisweilen
höchst ungehalten. Sie aber in diese Kategorie „einzuordnen“ gaben Sie mir, meine ich, bislang keinen
Anlaß, obwohl wir, wie ich mich erinnere, schon wenigstens einmal die Klingen gekreuzt hatten. bona nox,
cc.
#64 Vineta 01:40:16 | Mittwoch, 17. September 2008
@Aha! Gut erklärt Clarissa! Ecclesia ipsissimae vocis deutete ich als Kirche persönlichen Zuschnitts
und bezog das als vorsichtig daherkommende Kritik an MEINEN Ansichten – an denen Sie aber offenbar nichts
auszusetzen haben, so daß ich leider nichts dazulernen kann und auschließlich nach der Devise handeln
muß: Unwissende belehren! Schade!
Werter Vineta! Sie schrieben: „Dienstag, 16. September 2008 23:24 @joberens:Was soll denn das nun wieder
heißen? „Jesus ist das Evangelium und sonst nichts“ Etwa, daß außer den Jesus persönlich zugeschriebenen
und zwischen Gänsefüßchen stehen Worten in der Bibel nichts Beachtung verdient, auch nicht die Aussagen
der Apostel? Damit präsentieren Sie sich hier als Gründer einer völlig neuen Sekte mit den größtmöglichen
Abstrichen von der Bibel!“ Diese Sekte nannte ich dann die „ecclesia ipsissimae vocis“ (Kirche des ureigensten
Wortes), weil sie sich nur auf die in den Evangelien überlieferten Worte des Herrn selbst (exegetisch:
ipsissima vox) stützen will.
#60 Vineta 00:19:55 | Mittwoch, 17. September 2008
Ach Humanistin aus dem heiligen bzw. moslemischen Köln, die Sie sich so gern an den Faust halten ( Mit
Worten läßt sich trefflich streiten, mit Worten …) und so ungern an das REDET UM SACHEN ( So lautete
mal ein Buchtitel in den sechziger Jahren). Sollte Ihr an mich gerichtetes Latein eine Anspielung darauf
sein, daß Ihnen meine den über 500 Postings zu entnehmen Ansichten als zu eigenwillig zurechtgezimmert
vorkommen und der von Ihnen besser erfaßten Catholic Correctness wenig entsprechen – ich lerne gerne
dazu. PS: Wenn hier so massiv die Sprache Roms gepflegt wird, so ist das genau die richtige Antwort auf
die Politiker in und um Köln, die statt Latein Türkisch als zweite Fremdsprache etablieren wollen! Meiner
Ansicht nach! Ihrer Ansicht nach wahrscheinlich kaum, obwohl Sie gerne als Römerin in Erscheinung treten!?!?
#59 Leblhuber 00:16:22 | Mittwoch, 17. September 2008
Eminenz und cc! Ich habe keine Lust, mir jetzt noch den Stowasser zu suchen, um die erlauchte Korrespondenz
vollumfänglich verfolgen zu können. Super me confirmatus est furor tuus et cunctis fluctibus tuis adflixisti
me semper Der Psalmist in 88 schreibt an uns: Du hast mich hinunter in die Grube gelegt, in die Finsternis
und in die Tiefe. Dein Grimm drückt mich nieder und du bedrängst mich immer mit allen deinen Fluten.
Und dann heißt es: 88,14 Aber ich schreie zu dir, Herr, und mein Gebet kommt frühe vor dich: 88,15 Warum
verstößt du, Herr, meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir? 88,16 Ich bin elend und dem Tode
nahe von Jugend auf; ich erleide deine Schrecken, daß ich fast verzage. 88,17 Dein Grimm geht über mich,
deine Schrecken vernichten mich. 88,18 Sie umgeben mich täglich wie Fluten und umringen mich allzumal.
88,19 Meine Freunde und Nächsten hast du mir entfremdet, und meine Verwandten hältst du fern von mir.
Was der Psalmist mir persönlich sagt, ist folgendes: Die Suche nach Erkenntnis kostet LEBEN!
#48 Vineta 23:24:49 | Dienstag, 16. September 2008
@joberens:Was soll denn das nun wieder heißen? „ Jesus ist das Evangelium und sonst nichts“ Etwa, daß
außer den Jesus persönlich zugeschriebenen und zwischen Gänsefüßchen stehen Worten in der Bibel nichts
Beachtung verdient, auch nicht die Aussagen der Apostel? Damit präsentieren Sie sich hier als Gründer
einer völlig neuen Sekte mit den größtmöglichen Abstrichen von der Bibel!
Eminenz werden verzeihen, aber welche Ausgabe liegt den Ausgaben Eurer Eminenz zugrunde; Hieronymus, die
LXX und auch der pianische Psalter sind es nicht – gibt es noch andere katholische, oder müssen wir um
Euer Eminenz Rechtgläubigkeit fürchten?
#40 Galatea 23:06:17 | Dienstag, 16. September 2008
Ich wäre allmählich froh, wenn diese unaufhörlichen Verblödelungen aufhören würden. Dieses Geschmarre
und dieses permanente persönliche. Manche wissen es nicht besser, weil sie von ganz woanders herkommen.
Andere scheinen zu vergessen, wo sie sind. Die sollten einmal versuchen, sich z.B. in einem muslimischen
Forum so aufzuführen. Es gelänge ihnen nicht einmal ansatzweise. Dann gibt es noch die, die in voller
Absicht – und auch noch wohlmeindend – aber ohne Maß kreuz.net reinigen wollen, angeblich. Gerne macht
jeder „Denkende Katholik“ nach einiger Zeit den „Brandenburgis“.
#33 freddie schenk 22:58:36 | Dienstag, 16. September 2008
Jesus hat auch nicht gesagt: Poste nicht, wenn du keine Ahnung hast, Joberens! Denken Sie deshalb, dass
ihm das entweder nicht wichtig war oder, dass er mit Ihren Postings keine Probleme hat?
#32 joberens 22:52:49 | Dienstag, 16. September 2008
Venetta Eines ist doch aber klar, und das geht nicht aus Deinem Beitrag hervor, daß Jesus sich zu allem,
was ihm Wichtig erschien auch geäußert hat. Zur ganz normalen Sexualität hat er sich nie geäußert,
was doch bedeuten müßte, daß er kein Problem damit hatte und sie als Mensch vielleicht sogar selber
gelebt hat. Das Gegenteil ist jedenfalls nicht zu beweisen und Jesus ist doch eigentlich das Evangelium
und sonst nichts. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@ Joberens Die kath. Kirche bevormundet nicht – sie gibt Ratschläge. Außerdem beruft sie sich auf die
Bibel. Die Protestanten schwimmen mit dem Strom und reden den Menschen nach dem Mund. Gott sei Dank möchten
die jungen Menschen das nicht hören – siehe die jungen Leuten beim Papstbesuch in Frankreich. Übrigens,
wir bleiben beim „Sie“ – meine Dutzfreunde suche ich mir selbst aus!
#27 freddie schenk 22:47:29 | Dienstag, 16. September 2008
Billisch, Herr Berens, billisch!!! Ihr Versuch, von Ihrem schlechten Gewissen, Ihre offenbar verkorkste
Sexualität betreffend, abzulenken, is billisch. Sie posten sich den Wolf bei dem Thema, fordern quasi
permanent, dass „amtskirchlich“ Ihr ausschweifendes Sexualleben anerkannt wird, machen sich ungefragt
zum Anwalt der jugend, der Sie freie Liebe gönnen, und schieben uns jetzt den schwarzen peter zu. So
nich, mein Lieber, so nich!
#26 bonifatius 22:44:35 | Dienstag, 16. September 2008
Kardinal Kasper ist eine Hypothek… der Römischen Kurie. Für die Katholische Kirche gibt es, wie in
der ehemaligen deutschen Politik, keinen Wandel durch Annäherung. Der Kardinal soll dafür sorgen, daß
die Katholische Kirche wieder katholisch wird und nicht weiter in das Lutherische Tohuwabohu abdriftet.
#25 Vineta 22:44:09 | Dienstag, 16. September 2008
@joberens: Einfach denken heißt vieles nicht sehen wollen! 1) Um zu Überlegungen zu kommen, wie Sie
sie hier anstellen, muß man zuvor vieles ausblenden! 2) Was Sie leider versäumen, ist: die ganze Bibel
abzuklappern nach Aussagen zum rechten Sexualverhalten. Um sicherzugehen, was gottgefällig ist, darf
man sich nicht allein auf das sechste Gebot des Mose stützen, das schlicht und einfach den Ehebruch als
schlimme Sünde anprangert. 3) Bei Jesus gibt es dazu so manche nähere Erläuterung, wie z.B. die, daß
die Ehe schon bricht, der eine andere nur begehrlich ansieht, daß von Anfang an eine Scheidung nie im
Sinne Gottes gewesen ist, daß es sogar besser sei, um des Himmelreiches willen gar nicht zu heiraten
usw. Viele Aussagen zum rechten Sexualverhalten finden sich z.B. auch bei Paulus und hier wiederum besonders
im 7.Kapitel des 1. Korintherbriefes…zum rechten Verhalten der Singles vor der Ehe (wobei aus V36/37
hervorgeht, daß man bei großem sexuellen Verlangen einfach schnell heiraten solle – und nicht aus Spaß
nur mit dem einen oder anderen Partner schlafen soll), zu bereits Verheirateten, zum Nichtheiraten usw.
4) Die von Theologen formulierten Aussagen zur Sexualmoral sind nicht einfach Phantasien von Zölibatären,
sondern lassen sich sehr wohl immer von biblischen Aussagen ableiten! Ich bin kein Theologe, aber soviel
ist mir als Laie längst klar, Ihnen anscheinend leider noch nicht!
#23 joberens 22:42:50 | Dienstag, 16. September 2008
Freddy Du, Eminenz und Amanda scheint ja ganz schöne Lüstlinge zu sein. Ihr scheint Euch ja richtig
ergötzen zu können, wenn das Wort Sex fällt. Josef Berens
Ökumenismus – Ökumene Es geht ja auch nicht un den Ökumenismus, sondern um die Ökumens. Der Ökumenismus
ist die ideologische Ausgabe der Ökumene und daher von vornherein unvertretbar!
#18 freddie schenk 22:22:05 | Dienstag, 16. September 2008
Sagen Sie mal, Herr Berens, was „versteifen“ Sie sich hier eigentlich permanent auf das Thema Sexualität?
Gibts da was aufzuarbeiten in Ihrem Leben oder warum sonst ist Ihnen das so wichtig? Fragt ein Denkender,
den das einfach interessiert PS. Schonmal vorab: Wenn Sie mir antworten mögen, bitte ich inständig,
nicht geduzt zu werden. Vielen Dank.
#14 joberens 22:14:38 | Dienstag, 16. September 2008
Biene maja Nein, Niemand will ungezügelten Sex. Man sollte aber jedem halbwegs normalen Menschen zumuten
und zutrauen, ganz normal und gottgefällig mit seiner ganz normalen, von Gott erhaltenen Sexualität
umzugehen. Dazu braucht mach nun wirklich keine amtskirchliche Hilfe und Regulierung. Auch da ist die
evangel. Kirche der Kath. voraus, denn dort wird eine derartige Bevormundung nicht praktiziert und man
gesteht den Menschen zu, in der Lage zu sein, gottgefällig mit ihrer Sexualität umzugehen. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
#13 Lutheraner 22:13:20 | Dienstag, 16. September 2008
Daß Luther mehr Katholik war als die Katholiken heute dafür reicht ein Blick auf die protestantische
Kirchengeschichte und das Augsburger Bekenntnis. Kardinal Kasper erwähnt die Empfängnisregelung, Kinderabtreibung,
aktive Sterbehilfe, die Embryonenforschung und „gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften“. Sehr geehrter
Herr Kardinal Warum tragen sie diesbezügliche Probleme nicht mal den katholischen EU-Abgeordneten, Bundestagsabgeordneten,
respektive Ministern an? Fast 400 der 612 Bundestagsabeordneten sind schließlich katholisch oder evangelisch.
Leisten Sie Überzeugungsabreit, wielleicht stimmen sie das nächste mal gegen derartige Perfidie?? Oder
wenn Sie’s lieber mit Ministern tun, Christian Wulf wäre sicher der rechte Mann. Oder Joschka Fischer,
der VISA-Grüne Katholik, er gähnt schon wieder und hätte bestimmt Zeit für Sie. Dank für die schnelle
Hilfe erwartet nicht Ihr Lutheraner
#11 Amanda 22:09:15 | Dienstag, 16. September 2008
pangelingua wird vermutlich statt eines Zettels eine Papierrolle benötigen, wie sie an den Supermarktkassen
Verwendung findet. Oder gleich Klopapier, was dem Inhalt der Berensschen Aussagen angemessener erscheinen
dürfte.
#10 freddie schenk 22:07:54 | Dienstag, 16. September 2008
@Bienchen Glückwunsch zur halb renovierten Wohnung und Hut ab. Ehrlich. Aber mal genauso ehrlich: 60
is doch kein Alter. Junger Hüpfer, Sie! Danke für die „.“ und „,“ – eine wahre Erholung für meine
Augen. :(3
#9 Biene Maja 22:04:12 | Dienstag, 16. September 2008
freddi schenk müde ja. Ich habe in 3 Wochen meine halbe Wohnung renoviert, bin schon 60 Jahre alt. Werde
bald ins Bett gehen. Gute Nacht . Habe den PC erst seit einen halben Jahr und vieles schon gelernt. Aber
es macht mir Freude.
#6 joberens 21:42:22 | Dienstag, 16. September 2008
Vienta Kennst du überhaupt den Urtext des sechsten Gebotes? Das hat überhaupt nicht mit dem zu tun,
was man amtskirchlich daraus gemacht hat. Man versucht es nach eigenen Interessen umzubauen und umzudichten.
Die Amtskirchliche Sexualeinstellung ist nicht im geringsten mit dem Urtext in Verbindung zu bringen.
Die Evangel. Kirche hat das offenbar längst erkannt und sieht die ganz normal menschliche Sexualität
in einem ganz anderen, sicherlich sogar eher gottgefälligen Licht. Fakt ist doch, daß die kath. Einstellung
zur normalen menschlichen Sexualität nicht das geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat und
eher als Schikane den Menschen gegenüber gesehen werden muß. Die Zölibatären Herren finden offenbar
eine Befriedigung darin, Mitmenschen diesen wichtigen Teil des Menschseins zu nehmen bzw. zu regulieren.
Mit Gott dürfte das nicht das Geringste zu tun haben. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
(Vielleicht wieder etwas für panglinguas Zettel für den neuen Bischof).
#5 Burgorus 20:50:04 | Dienstag, 16. September 2008
Auseinandersetzung und Quellenstudien Zunächst kurze Korrektur: Es heißt natürlich, den Frieden zwischen
den Alliierten (nicht: Deutschland) und den Mittelmächten. @Clarissa: Über Luther gibt es sicher massenweise
Literatur, aber nur wenig davon bezieht sich wohl auf Original-Quellen. Ich weiß natürlich nicht, was
Kasper gelesen hat. Aber hätte er nur ein wenig kritische Quellen beachtet, dann würde er nicht von
Luther als Grund für ein Jubiläum sprechen. Pater Mock schreibt z.B., dass der heutige protestantische
Glaube vor allem aur Melanchton zurückgeht, der sich bei seiner Theologie halt auf die Autorität Luthers
berufen hatte.
Auf daß Kasper aus seinen Träumen erwache ! „In der Zwischenzeit haben sich die katholische Kirche und
die meisten protestantischen Kirchen in diesen Fragen leider auseinanderentwickelt“ – formuliert er. Kardinal
Kasper erwähnt die Empfängnisregelung, Kinderabtreibung, aktive Sterbehilfe, die Embryonenforschung
und „gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften“. Was moralische Überzeugungen angeht, so gab es vor
50 Jahren kaum Unterschiede zwischen Katholiken und Lutheranern. Man war sich da ziemlich einig. 1)Inzwischen
fragt man sich, ob bei letzteren im Bereich des sechsten Gebotes und des Sexualverhaltens überhaupt noch
irgend etwas als Sünde zählt, sei es nun die Onanie, die Pornographie, der Sex vor der Ehe, die Verhütung
mit Pille oder Kondom, die Prostitution, der Homohedonismus, die Homo-Ehe, die Wiederverheiratung nach
der Scheidung, die Abtreibung, die Embryonenforschung usw. Was sollen Beratungen und Verhandlungen mit
Christen, die das sechste Gebot eliminieren? 2) Gleichzeitig sollte aber nicht realitätsblind sein und
die Augen davor verschließen, daß auch beim katholischen Kirchenvolk die Sexualmoral am Boden liegt
und kaum noch irgend etwas als sündhaft empfunden wird und daß nicht wenige katholische Bischöfe die
laxe protestantische Sexualmoral mehr oder weniger übernommen haben und verkünden, ohne von Rom gemaßregelt
zu werden.
Werter Burgorus, schön Sie hier wieder einmal zu sehen, resp. zu lesen! Wahrscheinlich hat sich Walter
Kasper mit Luther aber schon auseinandergesetzt; das tat er sogar schon in „Kirche – Ort des Geistes“,
Freiburg 1976.
#2 Burgorus 20:33:22 | Dienstag, 16. September 2008
1917 statt 2017; der Luther-Fluch Warum denn schon von 2017 sprechen? Sprechen wir doch erst mal von 1917.
Papst Benedikt XV. vermittelte einen Frieden zwischen Deutschland und den Mittelmächten, bei dem Deutschland
gar nicht so schlecht weggekommen wäre. Aber die protestantisch geführte deutsche Führung lehnte ab.
Man könne doch nicht im Lutherjahr 1917 einen päpstlichen Frieden annehmen. Und danach starben noch
sehr viele Menschen. Wann werden wir diesen Luther-Fluch endlich los? „Abschied von Luther“ heißt das
Buch des katholischen Paters Mock. Damit bezieht er sich aber auf die Protestanten, denn diese haben längst
von Luther Abschied genommen. In irgendeinem Jubiläum war auffällig wenig von Luther die Rede. Warum
denn wohl? Weil die Lutheraner auch Quellenstudien machen und den Erstgeborenen dieser Mörder-Dynastie
gut kennen sowie auch den theologischen Schwachsinn, den er verzapft hat. Aber nein, jetzt, wo die Protestanten
mit Luther nichts mehr zu tun haben wollen, kommt auf einmal unsere Eminenz, Walter Kasper, daher, der
als Katholik natürlich keine Luther-Quellenstudien gemacht hat, sondern die Legenden, die Luther verklären,
wie ein dummes Kind glaubt, und will den Luther-Fluch neu beleben.
Begriffsklärung? „Aber er wissen ebenso, daß man die persönliche Situation eines Einzelnen nie nur
unter „allgemeinen Regeln“ betrachten könne – formuliert er wieder legalistisch.“ Legalistisch oder kasuistisch?