Vatikan. Der Christbaum für den Petersplatz wird heuer aus Niederösterreich
kommen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Am 13. Dezember empfängt Papst Benedikt XVI. eine Delegation
aus Niederösterreich, die vom umstrittenen christdemokratischen Landeshauptmann Erwin Pröll angeführt
wird. Am selben Tag wird der Christbaum übergeben.
Erneuerung in Afrika
Benin. Bischof Pascal N’koué
(49) von Natitingou im Norden Benins ist ein großer Förderer der lateinischen Sprache. Das berichtete
der neue Lateinlehrer des kleinen Seminars der Diözese, Hw. Bernard Pellabeuf, auf seinem Weblog. Hw.
Pellabeuf erwähnte, daß Bischof N’koué bei einem kürzlichen Treffen der altgläubigen Vereinigung
CIEL in Rom im Alten Ritus zelebriert hat. In seiner Diözese hat der Bischof für die Altgläubigen eine
Personalpfarrei errichtet. Ferner hat er eine Gemeinschaft von Benediktinerinnen in seine Diözese geholt,
welche die Liturgie auf Lateinisch singen. Bei einem kürzlichen Kirchenbau entschied der Bischof, daß
der Altar an der Wand errichtet wird.
Blutendes Herz
Deutschland. Der suspendierte Meckenheimer Pfarrer
Michael Jung wird am nächsten Wochenende keine Messen lesen. Das gab das Erzbistum Köln in einer Pressemeldung
bekannt. Generalvikar Dominik Schwaderlapp sieht darin ein Zeichen der Umkehr. Noch am Donnerstag hatte
Hw. Jung bei einem 90minütigen Gespräch mit dem Generalvikar keine Bereitschaft gezeigt, die gegen ihn
verhängten Strafmaßnahmen zu akzeptieren. Kardinal Joachim Meisner von Köln erklärte zur Suspendierung
des Priesters: „Mir blutet das Herz dabei.“ Es handle sich um eine Personalie, über die er in der Öffentlichkeit
nicht sprechen könne. Er müsse seinen Priester schützen.
Keine Riesenstatue
Deutschland. Die 55 Meter
hohe Christusstatue, die für den 1614 Meter hohen Berg Predigtstuhl bei Bad Reichenhall in Niederbayern
geplant ist, darf nicht errichtet werden. Das entschied der Stadtrat von Bad Reichenhall am Freitag, ohne
daß eine formelle Voranfrage zum Bau eingegangen war. Das Vorhaben des Dresdner Unternehmers Harry Vosberg
würde angeblich zuviele öffentliche Belange beeinträchtigen – so der Stadtrat.
Interreligiöser Schulgottesdienst
Österreich. 260 Schüler der Salzburger Hauptschule Nonntal haben das neue Schuljahr mit einer interreligiösen
Feier begonnen. Das berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’. Der Schuldirektor hat sich offenbar daran
gestoßen, daß die nichtkatholischen Schüler den Schulgottesdienst nicht mitfeiern konnten. Darum waren
die Gebete der Feier jetzt neu auf Deutsch und auf Arabisch. Bei dem Gottesdienst wurden auch arabische
Koranverse vorgelesen und übersetzt.
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24 Lesermeinungen
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#25 joberens 19:57:12 | Sonntag, 21. September 2008
hbr… Das mag ja Deine persönliche Meinung und auch Überzeugung sein. Mehr kann es aber auch nicht
sein. Auch Deine vermeintlichen Begründungen sind letztlich keine unüberwindlichen Hindernisse. Du nennst
da die Trinität, solltest aber bedenken, daß diese auch nur mit einem menschlichen Dogma begründet
wird. Das verschiedene Vorstellung über Gott bei den drei Religionen bestehen dürfte auch nicht wirklich
ein Grund dafür sein, daß es sich nicht doch um denselben handeln könnte. Auch die anderen von Dir
genannten Gründe sind letztlich nicht unbedingt stichhaltig dafür, das es sich nicht um denselben Gott
handeln könnte. Die Moslems sehen, wie die Juden in Jesus ein großen Gottesgesandten, jedoch nicht den
Sohn Gottes und Messias wie wir Christen. Da sind wir zwar nicht einer Meinung, aber auch da wäre sicherlich
ein sich Näherkommen nicht unbedingt unmöglich. Ob Du es glaubst oder nicht. Ich gehe davon aus, daß
die drei genannten Religionen mit denselben Wurzeln und dem einen Urgott, wenn man ihn so nennen kann,
auch irgendwann, wenn es diesen Urgott gibt, woran ich fest glaube, auch zusammen finden werden. Dazu
werden zwar von allen Seiten Kompromisse und auch schmerzliche Zugeständnisse nicht zu vermeiden sein.
So bin ich auch der festen Meinung, daß dieser Trend irgendwann, auch wenn es noch Generationen dauern
sollte, einsetzten wird und letztlich auch zum Erfolg und der Vereinigung, dieser drei Religionen führen
wird. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@Joberens Ich frage mich langsam, ob sie wirklich Katholik sind. Bei so manchen ihrer Postings lese ich
eher protestantische Standpunkte. Ist ja nicht schlimm, nur sollte man dann so ehrlich sein und dies offen
zugeben. Aber zum Thema: Der Gott des Islam hat so ziemlich gar nichts mit dem Gott des Christentums gemein.
Der mohammedanische Allah ist völlig transzendent, besteht nicht in einer Trinität und hat die Menschen
lediglich deshalb erschaffen, damit sie ihm dienen und seine Vorschriften beachten. Wer die Vorschriften
nicht befolgt, wandert laut Koran in die Hölle. Es ist also ein Gott, der aus Drohungen lebt. Anders
hingegen der christliche Gott. Dieser ist mit der Schöpfung und dem Menschen verbunden, schon allein
durch die Menschwerdung Christi. Er besteht aus Vater, Sohn und heiligem Geist, was ein deutlicher Unterschied
zu „Allah“ ist. Hinzu kommt, dass wir Menschen nicht die Diener Gottes, sondern quasi seine Kinder sind.
Die christliche Botschaft ist eine Botschaft der Hoffnung. Man könnte das alles noch viel ausführlicher
darlegen, nur würden dann die Zeichen der Postings nicht reichen. Im übrigen gibt es einen Unterschied
zwischen Ökumene (der Zusammenarbeit der katholischen Kirche mit den unterschiedlichen kirchlichen Gemeinschaften)
und einem interreligiösen Dialog. Der Islam hat mit dem Christentum so gut wie nichts gemein, außer
dass Jesus dort noch gerade als ein Prophet anerkannt wird.
#23 joberens 19:05:34 | Sonntag, 21. September 2008
hbr… Warum sollen Chriten nicht mit Mohamedaner ökumenische Gottesdienste Feier? Es gibt bekanntlich
nur einen Gott. Bekanntlich haben Judentum, Christentum und auch der Islam dieselben Wurzeln, nämlich
im alten Testament und so ist z. B. der Gott Abrahams der Gott letztlich doch einwandfrei der Gott von
allen. Jegliche Ausgrenzungversuche dürfte da dann doch unbegründet und äußerst fraglich sein. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#22 Marcelus 12:41:27 | Sonntag, 21. September 2008
@orthokathole: Welche Päpste sollen das gewesen sein? Das Papsttum ist der Inkulturation heidnischer
Praktiken normalerweise immer weit entgegengekommen, oder hat sich um diese erst gar nicht sonderlich
gekümmert, und diese Fragen der Ortshierarchie überlassen, die die Inkulturation auch normalerweise
gefördert hat, was wir ja am christlichen Brauchtum sehen. Es ist aber richtig, daß die Weihnachtsbäume
noch bis ins 19. Jahrhundert D.E.Z. unter deutschen Katholiken als protestantischer Brauch galten. Aber
man kann ja auch protestantische Bräuche inkulturieren, und welche Päpste sollen sich dagegen gewandt
haben? als Päpste sogenannte «Weihnachtsbäume» noch als unchristliches Zeug abtaten und in den katholischen
Häusern stattdessen nur eine Krippe zu finden war.
Das ist das letzte Österreich. 260 Schüler der Salzburger Hauptschule Nonntal haben das neue Schuljahr
mit einer interreligiösen Feier begonnen. Das berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’. Der Schuldirektor
hat sich offenbar daran gestoßen, daß die nichtkatholischen Schüler den Schulgottesdienst nicht mitfeiern
konnten. Darum waren die Gebete der Feier jetzt neu auf Deutsch und auf Arabisch. Bei dem Gottesdienst
wurden auch arabische Koranverse vorgelesen und übersetzt. Entweder macht man einen Gottesdienst oder
eine aber eine mohammedanische Veranstaltung. Beides in Kombination ist aber nicht möglich. Zu unterschiedlich
ist der Glaube. Dazu hat der Koran für einen Christen keine religiöse Bedeutung. Ein ökumenischer Gottesdienst
zwischen Christen ist immer möglich. Hier wird der selbe Gott angebetet. Christen und Mohammedaner aber
beten in ihrem Wesen völlig unterschiedliche Gottesgestalten an. Das ist nicht im geringsten vereinbar.
Daher ist christlich/islamischer Gottesdienst in der Tat ein Götzendienst…für beide Seiten!
#20 Gotthard 22:46:44 | Samstag, 20. September 2008
Krippe diese widerliche weihnachtliche Anbiederei mit dem Christbaum muss endlich aufhören! Stellt wenigsten
eine Krippe unter den Baum – wie bei meinen Eltern schon lange vor Vat II geschehen!
#19 Graf von Galen 22:45:54 | Samstag, 20. September 2008
Wider den antichristlichen Islam „Bei dem Gottesdienst wurden auch arabische Koranverse vorgelesen und
übersetzt.“ Dann war es kein Gottesdienst, dann war es ein Götzendienst. Gott schütze unsere Kinder
vor diesen Volksverderbern und Judaschristen !
#18 orthokathole 19:24:27 | Samstag, 20. September 2008
Weihnachtsbaum Noch so ein Vat2-Missstand! Man erinnere sich an selige Zeiten, als Päpste sogenannte
«Weihnachtsbäume» noch als unchristliches Zeug abtaten und in den katholischen Häusern stattdessen
nur eine Krippe zu finden war.
#16 Marcelus 16:23:15 | Samstag, 20. September 2008
Die gottesfürchtig Lebenden, die ohne eigene Schuld Mohammedaner sind, gehören außerdem nach Lehre
der Kirche aufgrund der impliziten Begierdetaufe zur unsichtbaren Kirche und können gerettet werden,
im Gegensatz zu den schuldhaften Mohammedanern, aber ebenso zu den schuldhaft schwer sündigen Katholiken.
Sie führen meist ein Leben, das Gott nicht sonderlich beleidigt und werden sich wohl am äußeren Rande
der Hölle verewigen.
#14 Marcelus 15:51:50 | Samstag, 20. September 2008
@Franz Kappes: Wieso lassen die deutschen Herrscher auch Millionen Mohammedaner auf ihren Grund und Boden,
nachdem Deutschland nach der Aufnahme der etwa zwölf Millionen überlebenden deutschen Heimatvertriebenen
aus Ostdeutschland und aus den Ostsiedlungen immerhin noch dichter besiedelt war als zu Zeiten des Deutschen
Reiches.
#12 Marcelus 15:46:38 | Samstag, 20. September 2008
Die deutsche Minderheit in Köln fürchtet sich wahrscheinlich vor der türkischen und mohammedanische…
Mehrheitsbevölkerung. Die Deutschen sind leider nicht eines der intelligentesten Völker, wie wir aus
vielen Geschichtslektionen her wissen. Schiffskatitän, Busfahrer und Taxifahrer weigern sich, die Rechte
zu befördern … Wirte schließen sie aus ihren Lokalen aus! Bravo Köln!!!!!
#11 Franz Kappes 14:01:02 | Samstag, 20. September 2008
@Gotthard Die Polizei löst die Demo von Pro Köln auf, da sie die Sicherheit der kölnischen Bürger
nicht gewahrleisten kann (3000 (!) Beamte waren im Einsatz). Was ist denn da los? Völlige Inkompetenz?
Lieber Gotthard, den Intoleranten müssen wir auf die Zehen steigen, denen müssen wir schaden wo es geht!
Schlagt sie tot, weil sie nicht so tolerant sind wie wir!
#7 Gotthard 13:14:14 | Samstag, 20. September 2008
Islam-Kongress in Köln Schiffskatitän, Busfahrer und Taxifahrer weigern sich, die Rechte zu befördern …
Wirte schließen sie aus ihren Lokalen aus! Bravo Köln!!!!!
#6 Fragender 12:44:33 | Samstag, 20. September 2008
leider nicht… die vom umstrittenen christdemokratischen Landeshauptmann Erwin Pröll angeführt Ach
wäre Pröll doch nur umstritten ( und nicht so unumstritten) und wäre er nur christdemokratisch (und
nicht nur machtgeil und erzkonservativ)… Manchmal sind die dummen Lügen von kreuz.net fast ein Gebet
nach Realisierung wert… aber nur sehr selten, geb ich zu…
„umstritten“ … … gehört wie „angeblich“, „kirchenfeindlich“ und „…ideologe“ zu den attributen,
die der +.net-beitrags-automat wahllos in jeden text einstreut. nicht drüber wundern. das angeblich umstrittene
kirchenfeindliche +.net (oder: die umstrittene angeblich „katholische“ kirchenfeindliche website) hält
das für angeblich kritischen „journalismus“ …
#3 Franz Kappes 09:36:38 | Samstag, 20. September 2008
Interreligiöser Schulgottesdienst Ich kann mir so etwas nicht vorstellen. Für einen Katholiken bleibt
die Hl. Messe die erstrebenswerte Form der Gottesverehrung.
#2 Marcelus 08:18:48 | Samstag, 20. September 2008
Ein Christbaum für den Petersplatz wurde auch bereits von einem noch umstritteneren österreichische…
Landesregierungschef geliefert, nämlich von einem nicht nur unter Katholiken umstrittenen Landeshauptmann,
sondern vom auch im westlichen Ausland sehr umstrittenen damaligen FPÖ-Landeshauptmann Dr. jur. Jörg
Haider von Kärnten (heute BZÖ-Landeshauptmann von Kärnten).
Guten Morgen zusammen ! Ich wünsche allen ein schönes Wochenende! Ich dachte schon + Net ware gesperrt
worden, da stundenlang kein Zugriff mehr möglich war! Zum Thema: So ein Schwachsinn: Das Vorhaben des
Dresdner Unternehmers Harry Vosberg würde angeblich zuviele öffentliche Belange beeinträchtigen – so
der Stadtrat. Dann würden auch alle Kirchen, Kapellen, Kreuzwege, Kniefälle öffentliche Belange beinträchtigen!
War das eine einstimmige Meinung aller Stadträte?