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Mit Gelassenheit? + Papst in Afrika + Luther als Kirchenlehrer? + Gestrichen + Bruchstelle
Mit Gelassenheit?

Vatikan. Gestern empfing Papst Benedikt XVI. in Castelgandolfo die Teilnehmer des Generalkapitels der Benediktiner in Audienz. Der Heilige Vater erwähnte nach einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ auch die schwindende Zahl von Ordensberufungen: „Laßt euch nicht entmutigen, sondern stellt euch dieser schmerzvollen Krisensituation mit Gelassenheit.“

Papst in Afrika

Vatikan. Papst Benedikt XVI. könnte im Jahr 2009 Afrika besuchen. Das sagte der Erzbischof von Dakar, Theodore Kardinal Sarr, vor der italienischen Nachrichtenagentur ‘SIR’. Als möglichen Anlaß nannte der Kirchenfürst die 40-Jahr-Feiern des gesamtafrikanischen Bischofsrats SECAM im Oktober nächsten Jahres. Die Bischöfe werden darüber bei ihrem Treffen im Oktober sprechen.

Luther als Kirchenlehrer?

Deutschland. Der Papst sollte den Kirchenspalter Martin Luther († 1546) zum Kirchenlehrer erheben. Das wünscht sich der Direktor des Instituts für Ökumenische Forschung in Tübingen, der katholische Theologe Bernd Jochen Hilberath. Er äußerte sich bei der sogenannten Lutherdekade in Wittenberg. Die Dekade ist eine Vorbereitung auf das 500jährige Jubiläum des angeblichen Wittenberger Thesenanschlags des Jahres 1517. Luther sei zwar kein römisch-katholischer, gleichwohl aber ein „katholischer Theologe“ – treibt Hilberath einen Keil.

Gestrichen

Belgien. Der größte französischsprachige Pfadfinderverband in Belgien hat das Wort „katholisch“ aus seinem Namen gestrichen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Aus der „Katholischen Pfadfinder-Föderation“ werden nun „Die Pfadfinder“. Die Vereinigung zählt nach eigenen Angaben rund 40.000 Mitglieder.

Bruchstelle

„Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich das katholische Lutherbild gewandelt, obwohl Luther damit nicht vom Ketzer zum Heiligen geworden ist. Ich sehe ihn als eine geistliche und theologische Herausforderung auch für uns Katholiken. Wir kommen auf dem Weg zur Einheit der getrennten Christen an ihm nicht vorbei und müssen uns mit ihm beschäftigen. Luther hat durchaus Ecken und Kanten, und ich meine, dass er inzwischen selbst evangelische Christen provozieren dürfte.“

Bischof Gerhard Feige von Magdeburg im Interview mit Michael Dorndorf für die Webseite seines Bistums.
      
109 Lesermeinungen
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#109   Jesuit †   19:15:36 | Dienstag, 23. September 2008
Allerwerteste Clarisissima!
Du weißt doch, manchmal ist es durchaus sinnvoll, sich dem Niveau der page anzupassen.
Was aber viel schlimmer ist: was ist mit den aves los??? Seit 1 Stunde und 25 Minuten liegt der AnalogThread brach! Ich muss da doch wohl ein ernstes geistliches Wort sprechen! Bei aller Liebe für www.kreuts.net sollten wir unsren christlichen Auftrag hier nicht außer Acht lassen! Aves Inferni, eilt herbei!
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#108   derLeser   19:07:11 | Dienstag, 23. September 2008
Jesuit sie sind ein erbärmlicher Mensch
leider sind sie nur ein Spinner.
da kann man halt nix machen…
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#107   clarissa colonia   19:06:08 | Dienstag, 23. September 2008
Waren Jesuiten
früher nicht einmal subtiler in ihrer Gedankenführung, variantenreicher in deren Darlegung und weniger redundant im sprachlichen Ausdruck?
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#106   Jesuit †   19:03:27 | Dienstag, 23. September 2008
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Es war in einer Münchner Bäckerei, direkt am Viktualienmarkt.
„Guten Tag, ich hätte gerne vier Schrippen.“
„Vier woas?“
„SCHRI-PP-EN“
„Woas? Des gibt’s hier net.“
„Doch, ich seh’ sie doch. Da, die runden Dinger, sie sind essbar. Auch Brötchen genannt.“
„Gute Frau. Des heißt hier Semmeln. Si san in Boiern, Kruxifix no a moal.“
„Okay, dann halt Semmeln.“
„Pass auf, sonst kriegst glei a Watschn. Schleich di, bläder Saubraiss.“
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#105   karljosef   21:35:38 | Montag, 22. September 2008
lorenz
1/ Der übertriebene Ablasshandel wurde auch von dem Trienter Konzil gebremst.
2/ Luther kann gar nicht heiliggesprochen werden. Er ist von der Kirche abgefallen.
3/ Das sola scriptura ist in sich unlogisch. Die Kirche hat festgelegt was in die Bibel kommt da sie zuerst da war. Daher kann man nicht sagen, Bibel ja Kirche nein.
4/ Jeder der die Bibel liest, interpretiert sie doch anders. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es in den USA 12000 verschiedene Denominationen gibt, und auch so verrückte wie die Zeugen Jehovas welche letzendlich auch eine Frucht des Protestantismus sind.
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#104   Lorenz   12:47:41 | Montag, 22. September 2008
Ablaßhandel
Zum wiederholten Male möchte ich davor warnen, den Ablasshandel schlechtzureden.
Der Ablaßhandel ist ordnungspolitisch ein 1a-Finanzierungsinstrument für öffentliche Güter.
Er ist auch pastoral 1a, weil ein reuiger Sünder gern etwas tun möchte (auch stellvertretend), um sich die gefühlte Sündenlast zu verringern. Und wenn es dann ein gutes Werk oder ein aufrichtiges Gebet ist?
Was soll man dagegen sagen?
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#103   LandorganistII   10:10:46 | Montag, 22. September 2008
+net sollte dem Beispiel
der Pfadis folgen und das Gleiche tun!
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#102   Vineta   23:37:58 | Sonntag, 21. September 2008
Mir unbegreiflich, wie Sie hier diese Angelegenheit als völlig irrelevant herunterspielen möchten!
Daß die Mohammedaner die Autorität des heutigen Papsttums falsch interpretieren,
Für so dumm sollten Sie die Moslems nicht halten. Die wissen nämlich genau , daß es immer noch eine erhebliche Zahl von Katholiken gibt, die meinen, dem Papst in gar keinem Fall und auf gar keinem Gebiet widersprechen zu dürfen oder zu sollen – also auch nicht in bezug auf seine Einladung an die Türkei, in die EU zu kommen. Und von daher muß man schon sagen, daß durch besagte Einladungsworte ( eines klugen Bayern ????) für die Muslime und ihre Absichten in Mitteleuropa ein Hindernis beseitigt wurde.
Brüssel kümmert es keinen Deut, was der Papst sagt oder nicht sagt
Aber den wenigen irgendwo noch katholischen Politikern in Brüssel, die den Massenansturm der Türken auf Mitteleuropa verhindern wollen, ist der Papst in den Rücken gefallen. Er hat sie alles andere als ermutigt, hat sie im Stich gelassen, so daß sie sich der Islamisierung nur mehr halbherzig entgegenstemmen können.
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#101   karljosef   23:29:35 | Sonntag, 21. September 2008
tyrus
Im 17 Jahrhundert wurde in Hessen Kassel der Herzog calvinistisch. Er zwang alle Untertanen auch Calvinisten zu werden, obwohl Sie vorher Lutheraner waren.
Dies war damals gängige Praxis und die Untertanen sollten die gleiche Religion wie der Herrscher haben um den Staat zu stablilisieren. So ein Verhalten ist im historischen Kontext zu sehen und nicht als konstitutiver Teil des jeweiligen Bekenntnisses.
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#100   Tyrus   23:13:25 | Sonntag, 21. September 2008
@ Bernd Stromberg
Dass ich mich mit Wyclif vertan habe, fiel mir in dem Moment auf, in dem ich den Post abgeschickt hatte… musste dann allerdings weg.
Meine Aussage war im Nachhinein betrachtet vermutlich zu pauschalisierend. Ich wollte die Reformation nicht in den Himmel lohnen, letztlich sind die evangelikalen Bibelfundamentalisten heute auch Protestanten und berufen sich auf die Reformation. Dass wir die Religionsfreiheit weder von frommen (=autoritätsgläubigen) Katholiken noch von Protestanten von dergleichem Schlage verdanken haben, liegt auf der Hand. Ich danke für deine differenzierteren Ausführungen, da mein Wissen über diese Eboche auch bisher noch gewissen Lücken aufweist.
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#99   karljosef   23:11:25 | Sonntag, 21. September 2008
Aleph
Schön dass Sie Luther als Katholiken deklarieren, nur glaube ich nicht dass er selbst in seiner Sterbestunde auch so gesehen hätte.
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#98   Marcelus   22:58:27 | Sonntag, 21. September 2008
@Vineta: Daß die Mohammedaner die Autorität des heutigen Papsttums falsch interpretieren,
da kann man ihnen auch nicht helfen.
Zuständig ist aber für alle EU-Fragen Brüssel, und Brüssel kümmert es keinen Deut, was der Papst sagt oder nicht sagt,
der für Brüssel genauso wichtig oder unwichtig ist wie der Dalai Lama.
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#97   Vineta   22:56:03 | Sonntag, 21. September 2008
@Marcelus
Daß der Vatikan nicht EU-Mitglied ist, dürfte auch Erdogan nicht entgangen sein.
Dennoch kostete man in der Türkei das (warum eigentlich erfolgte ???????????) Einknick-Zugeständnis des Papstes als der wichtigsten Symbolfigur des Abendlandes als Triumph über das Abendland aus .
Inzwischen triumphiert auch Persien über ein ähnliches Einknick-Zugeständnis des Papstes, insofern letzterer nämlich den iranischen Religionsführern zusicherte, nie mehr heikle Koranstellen, in denen zur Gewalt aufgerufen wird, ins Gespräch zu bringen.
Sagen Sie Marcelus, was versprechen Sie sich eigentlich von derartigen völlig unnötigen Einknickereien, die von den Muslimen lediglich als Feigheit, Schwachsinn und Selbstaufgabe interpretiert werden und sie zu immer mehr Dreistigkeiten ermuntern!!
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#96   Marcelus   22:29:42 | Sonntag, 21. September 2008
@Vineta: Der Papst, dessen Staat nicht zur EU gehört,
kann in EU-Angelegenheiten sagen, was er will,
nachdem er leider nicht zuständig ist.
Hätte der Papst die Entscheidung zutreffen, würde er diese als kluger Bayer treffen.
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#95   Vineta   22:22:47 | Sonntag, 21. September 2008
@der Leser und Marcelus
@der Leser:
Sie haben recht, die fast 4 Millionen Muslime in Deutschland können ihr Glück gar nicht fassen, daß ihnen das deutsche Gutmenschentum ( bei höchstem Einsatz für das Recht auf Homo-Ehe und Abtreibung kinderlos verschwinden will) ihnen rote Teppiche auslegend Mitteleuropa zu Füßen legt. Sie reiben sich daro verwundert die Augen, reiben sich vergnügt die Hände und klatschen auf ihre Schenkel angesichts soviel Schwachsinn.
@Marcelus: Unverständlich, was Sie hier zur Regensburger Rede des Papstes vorbringen und damit sagen wollen.
Offenbar ist Ihnen
entgangen, daß der Papst Erdogan wissen ließ, daß seine Türkei als EU-Mitglied willkommen sei ( und damit weitere 15-20 Millionen ungebildete Anatolier, die schon auf gepackten Koffern sitzen und von Deutschland träumen)
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#94   Aleph †   22:12:14 | Sonntag, 21. September 2008
pangelingua
Singen Sie weiterhin pangelingua gloriosumund dann werden Sie ja sehen wie weit Sie kommen.
Ganz bestimmt aber nicht soweit wie der Münchner, der immer …luja gsungen hat…
Aber Luther ist nun mal als Katholik gestorben und nicht als Protestant und seine Theologie hat ihre breite Basis in der katholischen Theologie.
Auch wenn Sie sich auf den Kopf stellen. Das ist nun einmal Tatsache… :-) :-) :-)
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#93   Marcelus   22:09:08 | Sonntag, 21. September 2008
@derleser: Die Mohammedaner haben sich auch Gewaltausbrüche und Morde geleistet,
aus typisch mohammedanischem Ärger und Gewalttätigkeit heraus,
wenn auch eher außerhalb Europas gegenüber den christlichen Minderheiten,
denen Europa Asyl geben sollte:
Und nicht den Mohammedanern.
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#92   derLeser   22:00:48 | Sonntag, 21. September 2008
Nun denn:
Ich habe mir 1989 (in der DDR) nicht das Recht auf freie Meinung auf der Straße erkämpft, um es mir von Anhängern einer fremden Religion (dem Islam) wieder nehmen zu lassen.
zur Zeit unterdrücken aber keineswegs die Muslime die freie Meinung sondern vielmehr die Gutmenschen.
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#91   Marcelus   22:00:11 | Sonntag, 21. September 2008
@Vineta: Das ist leider bereits Realität
Vom Bundestagsabgeordneten Henry Niitzsche wurden die Vorgänge in Köln folgendermaßen auf den Punkt gebracht:
Ich habe mir 1989 (in der DDR) nicht das Recht auf freie Meinung auf der Straße erkämpft, um es mir von Anhängern einer fremden Religion (dem Islam) wieder nehmen zu lassen.
Man denke auch an das völlig richtige Byzanzkaiserzitat des Heiligen Vaters in Regensburg.
Die Mohammedaner sollen Europa verlassen.
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#90   Vineta   21:57:29 | Sonntag, 21. September 2008
@Marcelus und Fragender: Der 20. September 2008 wird in die Geschichte als Wendemarke eingehen!
Vom Bundestagsabgeordneten Henry Niitzsche wurden die Vorgänge in Köln folgendermaßen auf den Punkt gebracht:
„Ich habe mir 1989 (in der DDR) nicht das Recht auf freie Meinung auf der Straße erkämpft, um es mir von Anhängern einer fremden Religion (dem Islam) wieder nehmen zu lassen.
Nicht genug, daß in Köln die Politiker sämtlicher Parteien ( Gewerkschaften, Kirchen, Schwulen-und Lesbenverbände usw. vergaß er aufzuzählen) gemeinsame Sache mit gewaltbereiten Linksextremisten (also dem aus ganz Europa zusammengekarrten Pöbel vergaß er zu erwähnen) machen, und Grundrechte wie Rede-und Demonstrationsfreiheit mit Füßen treten –
nun muß man auch noch auf die Befindlichkeiten von islamischen Fundamentalisten Rücksicht nehmen, um nicht seinen Kopf zu riskieren.“
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#89   joberens   21:17:19 | Sonntag, 21. September 2008
pangeligua
Mit dem Wort Fairness hast Du mich ja erwischt. Da will ich Dir auch nicht widersprechen. Aber, was Du sonst so von Dir gibst und gegeben hast war nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Schön, daß Du aber wieder da bist und so können wir ja nun wieder, aber bitte fair, miteinander um das Wohl unserer geschätzten kath. Kirche streiten.
Wer sich im Recht glaubt, hat ja eigentlich auch keinen Grund ausfallend und unfair zu werden.
Ich habe noch nie etwas bestritten, was unbestritten ist. Fragliche Dinge werde ich aber auch weiterhin unter die Lupe nehmen und zum Denken in dieses Forum stellen. Sicherlich wirst Du nicht in allem meiner Meinung sein, aber das ist es ja, was eine Diskussion interessant macht.
Ich denke auch, Deine Meinung, daß man sich keiner eigene eigene Meinung aus den hier vertretenen macht, zeigt Überheblichkeit, denn da dürften wir beide keinen Einfluß haben.
Es gibt immer mehr selbst denkende Katholiken, die sich nicht mehr einlullen lassen und das ist Gut so und kann nur gefördert werden. Ich denke auch, daß es hier kein Stammtischgeschwätz gibt, wie Du es nennst, sondern wer hier mit ließt will sich nicht selten doch nach allen Seiten hin informieren und zu eigenen Denken anregen.
So wollen wir auch weiterhin gemeinsam und fair für eine bessere und glaubhaftere kath. Kirche streiten und hoffen, daß die Leser, egal in welcher Richtung, etwas für sich daraus lernen zu können.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
Josef Berens
(als einfacher, den
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#88   Marcelus   21:09:01 | Sonntag, 21. September 2008
@Sich Fragender: Leute, die ihr Heimatland verteidigen,
finden sich in allen politischen Lagern.
Leute, die das nicht tun, weil sie der herrschenden Klasse folgen, sind aber zutreffenderweise als einfältige mit dem Strom schwimmende Masse zu bezeichnen, und das ist ja das Hauptmerkmal des Faschismus.
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#87   Fragender   20:59:27 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
ich verstehe:
pro Köln, der Vlaamsblock, die rechts-Fundamentalisten der FPÖ und der Lega Nord & Co verteidigen denkend ihre Heimat und alle anderen Deutschen, Österreicher etc. sind faschismusmarionetten.
Hab ich Sie richtig verstanden?
Wenn ja, dann wundern mich auch Ihre Ansichten zum Katholizismus nicht weiter…
abgesehen davon ist der internationale Zusammenschluss der Nationalisten schon eine Monty-Phyton-reife Idee…
… und eigentlich sollten die vereinigten Nationalisten ja viel Freude mit dem radikalen Islam haben:
Beide verachten Demokratie und Rechtsstaat, beide sind Antisemitisch, beide haben den „Krieg der Kultren“ erklärt, beide sind patriachale Männerbewegungen mir einem Frauenbild aus längst vergangenen Jahrhunderten…
… bei so viele Gemeinsamkeiten wäre doch ein wenig Freundschaft fast naheliegend, oder?
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#86   pangelingua   20:46:37 | Sonntag, 21. September 2008
Fairness
Wenn man dieses Wort immer wieder strapaziert, sollte man es wenigstens orthographisch korrekt schreiben können, statt die Intelligenz anderer anzuzweifeln. Fairness hat nun einmal nichts mit Finsternis zu tun.
Im übrigen: Wer sich immer wieder wie ein Perpetuum mobile als „einfachen, denkenden Katholiken“ bezeichnet, der sollte auch katholische Positionen vertreten. Doch das glatte Gegenteil ist der Fall.
Was würde man von einem CDU-Politiker halten, der ständig Positionen der Linken vertritt? Oder von einem Skatspieler, der die Spielregeln nicht kennt?
Wer sich laufend als Mr. Ahnungslos outet, darf sich nicht wundern, wenn er harte Kritik erntet. Da nützt kein Appell an die christliche Nächstenliebe, das hat ganz einfach mit dem Wahrheitsbegriff zu tun.
Es wäre, das habe ich inzwischen eingesehen, auch eine unmögliche Zumutung, einen Bischof mit solchen unausgegorenen Parolen zu konfrontieren, das habe ich aber auch schon hier geäußert, ist aber offensichtlich ebenfalls nicht kapiert worden. Wie auch?
Ich jedenfalls werde auf diesen Unfug in Zukunft weder direkt noch indirekt reagieren. Es lohnt nicht.
Die Leser, denen er immer wieder das Urteil überlassen will, haben doch längst ihr Urteil gesprochen. Aber auch das ist ihm entgangen.
Eine sachliche Diskussion mit Andersdenkenden ist immer von Nutzen, aber Stammtischgeschwätz gehört einfach an die Theke in der Kneipe, aber nicht in ein ernstzunehmendes Forum.
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#85   Bernd Stromberg   20:42:47 | Sonntag, 21. September 2008
Lieber Tyrus,
Wyclif und Hus beispielsweise hatten sehr ähnliche Ideen, aber sie wurden verbrannt.
Zumindest Wyclif blieb dieses schreckliche Schicksal zu Lebzeiten erspart; 1418 wurden seine Gebeine verbrannt, über 30 Jahre nach seinem Tod.
Der Verdienst der Reformation ist allerdings, dass kritische und undogmatische Denker nicht mehr so sehr den Foltertod der Inquisition fürchten mussten und dass ihre Lehren überhaupt in Betracht gezogen werden konnten.
Leider stimmt dies auch nicht so ganz. Die Reformatoren haben teilweise sogar die Verbrennung als Hinrichtungsart übernommen. Der wohl berühmteste Fall ist die Hinrichtung des Arztes Michel Servet in Genf 1553, da er antitrinitarisch gesonnen war. Calvin oder Zwingli waren nicht toleranter als ihre kath. „Kollegen“, Luther übrigens auch nicht. Religionsfreiheit ist kein Prinzip, das die Reformatoren gerne allgemein verwirklicht gesehen hätten. Als „Papist“ hätte man in Genf wenig zu lachen gehabt. Versöhnliche Geister wie Melanchthon stehen nicht an der Tagesordnung der Zeit. Man ist sich einig: Die Wahrheit hat nicht das gleiche Recht wie der Irrtum. Was die Wahrheit ist, darin gehen die Ansichten auseinander. Aber nur dieser kommt ein Recht auf Existenz zu; Religionsfreiheit gibt es in Europa erst später.
Sorry, es ist nicht gegen Dich gerichtet. Aber ich denke, dass man sich vor historischem Schwarz-Weiß-Denken hüten sollte. Das ist heute sehr beliebt und wird hier sehr gerne bedient.
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#84   joberens   20:08:08 | Sonntag, 21. September 2008
pangelingua
Entschuldige, Du scheinst ja ein ziemlich unbeherrschter Mensch zu sein, der, wenn Argumente fehlen die Beherrschung, jegliche Fairnis, Christlichkeit und Anstand zu verlieren scheint. Auch, wenn Du noch so viele Schimpfwörter auf mich zu verwenden versuchst, was nicht gerade Intelligenz beweist, kannst Du mich nicht davon abhalten auch weiterhin auf wunde Stellen bei unserer Amtskirche hinzuweisen.
Auch wenn du dem neuen Bischof noch so viele Zettel über mich überreichen willst, soll es Dir unbenommen sein, wenn Dir dann ein wenig hilft. Das ändert aber ohnehin nichts an den Fakten.
Also nochmals und das ganz ehrlich. Wir wollen und sollten doch alle gute Katholiken sein, eine gute Kinderstube beweisen und christlich Brüderlich miteinander umzugehen versuchen, auch, wenn es schwer fallen sollte.
Ich versuche jedenfalls immer fair zu bleiben, auch bei noch so viel Beleidigungsversuchen von Dir, die nicht gerade von Intelligenz zeugen.
So würde ich Dich doch höflichst bitten, in Zukunft auch ein wenig mehr christliche Brüderlichkeit zu beweisen anstatt, bei fehlenden Argumenten die Beherrschung zu verlieren und drauf los zu poltern. Das dürfte auch die schlechteste Methode sein, und der Glaubwürdig kaum dienen.
So sollten wir weiterhin versuchen, frei unsere, vielleicht auch gegenteiligen, Meinungen zu äußern und es dann den Lesern Überlassen, sich ein Urteil darüber zu bilden.
Liebe Grüße
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#83   Marcelus   20:06:02 | Sonntag, 21. September 2008
@Der Fragende: Landsleute, die ihr Land verteidigen, und nicht fremden Landnehmern freigeben,
sind keine Faschisten, sondern denkend,
im Gegensatz zu jenen deutschen Machthabern, die Deutschlands Städte fremden Landnehmern ausliefern.
Und Leute, die Machthabern zujubeln, sind die eigentlichen Faschismusmarionetten, also jene, die das Land den fremden Landnehmern ausliefern.
Aber soll die deutsche Nation doch in Europa sukzesive durch Fremdvölker ersetzt werden,
das war ja auch der ursprüngliche Plan der angelsächsichen Weltherrscher nach 1945 D.E.Z.,
nur mußte man wegen der gefährlichen UdSSR etwas zuwarten, und konnte eine deutsche Pufferzone in Europa aus britisch-französischer Sicht gut gebrauchen.
Der sich Fragende
und 2:0in Köln für die Antifaschisten
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#82   pangelingua   19:56:22 | Sonntag, 21. September 2008
@aleph
Lieber aleph,
dass ausgerechnet Sie die Feststellung machen, dass das Hirn von Strepto von Kokke „total versülzt“ ist, lässt tief blicken.
Ihr Hirn muss doch völlig ausgesetzt haben, denn Ihre Auslassungen über Martin Luther lassen tatsächlich auf einen hohen IQ schließen. Sie sollten Ihr Hirn für die Organspendung freigeben, vielleicht wird es im Ernstfall auf Joberens übertragen. Aber ich glaube kaum, dass dann irgend jemand eine Verbesserung registrieren könnte.
Mein Gott, der menschlichen Dummheit sind wahrlich keine Grenzen gesetzt!
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#81   Krak des Chevaliers   18:54:15 | Sonntag, 21. September 2008
lieber Joberens
Luther hat Mißstände benannt. Das haben auch die großen Heiligen getan, wie Franziskus oder Hildegard von Bingen. Aber Luther hat die Kernaussagen des katholischen Glaubens angegriffen, und das hätte ein wirklicher Heiliger niemals getan. Ich habe eher den Eindruck, dass du in einem Teller der protestantischen Verliebtheit steckst und die Wahrheit nicht sehen willst. Aber tröste doch, da gibt es noch andere, die dir Gesellschaft leisten. o.O
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#80   joberens   18:43:09 | Sonntag, 21. September 2008
krak des
Ich denke, von Macht verlieren kann da überhaupt keine Rede sein. Versuche doch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#79   Krak des Chevaliers   18:34:16 | Sonntag, 21. September 2008
jobrens – Früchte
Lieber Joberens: Es gilt, was ich gesagt habe: Luther hat Messe, Priestertum und den Stellvertreter Jesu Christi mit Dreck beworfen. Ich weiss auch, dass damals (wie heute) nicht alles okey war und ist. Es gab auch andere Persönlichkeiten, die das damals erkannt hatten, wie der Heilige Franziskus und andere Heilige, die trotzdem gehorsam geblieben sind. Letztlich hat es die Katholische Kirche immer wieder geschafft, den katholischen Glauben von Fehlentwicklungen zu befreien. Das wird auch in unseren Tagen der Fall sein, wenn die protestantischen und freimaurerischen Einflüsse an Macht verlieren. O:)
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#78   joberens   18:28:51 | Sonntag, 21. September 2008
Krak des
Doch wer kann beweisen, daß Martin Luther damals nicht vollkommen Recht hatte? Es herrschten ja auch nicht gerade vorbildliche Zustände in der kath. Kirche. Das war ja auch der Grund für das Auftreten Martin Luthers überhaupt.
Ich habe viel über ihn gelesen und halte ihn für einen ganz wichtigen, hervorragenden und frommen Katholiken, dem man auch als heutiger Katholik Respekt und Achtung zollen sollte.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#77   Krak des Chevaliers   18:21:53 | Sonntag, 21. September 2008
joberens
joberens – Luther hat alles, was dem Katholischen Glauben heilig ist, mit Dreck beworfen – Die Messe, die Firmung, das sakramentale Priestertum, die Krankensalbung (unctio extrema) sowie Amt und Person des Heiligen Vaters. Er hat sogar noch auf dem Sterbebett den Papst als „Antichristen“ beschimpft. Was die angebliche Bibeltreue des Protestantismus angeht, so zeigt sich diese wohl vorrangig darin, dass man einen Teil der Bibel auslässt – das Buch der Makkabäer, weil dort zum Gebet für die Verstorbenen aufgefordert wird, was ja ein protestantisches Unding ist – und dass heute im Protestantismus bekennende Schwule und Lesben hohe Ämter übernehmen können und homosexuelle „Paare“ gesegnet und getraut werden. Der Protestantismus ist wirklich eine ganz tolle Religion. o.O
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#76   joberens   18:12:28 | Sonntag, 21. September 2008
Luther
Ich glaube, über das Seelenheil von Martin Luther brauchen wir Katholiken uns keine Gedanken zu machen.
Wenn alle, von der kath. Kirche heilig Gesprochene bei Gott sind, dürfte das bei Martin Luther, trotz kath. Exkommunizierung und ohne Heiligsprechung mit Sicherheit auch der Fall sein. Er war doch und das ist nicht zu leugnen, ein vorbildlich frommer Christ und Katholik.
Das sollten wir Katholiken, auch wenn es noch so schwer fällt, anzuerkennen und zu akzeptieren versuchen. Was uns trennt ist doch in Wirklichkeit hauptsächlich nur unsere, äußerst fragliche, kath. Rechthaberei.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#75   Aleph †   18:02:08 | Sonntag, 21. September 2008
Liebster Strepto
Dass Ihr Hirn total versülzt ist, brauchen Sie wirklich nicht so sodomistisch schamlos wie ein Pfau zur Schau zu stellen…
:-) :-) :-)
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#74   Krak des Chevaliers   17:54:11 | Sonntag, 21. September 2008
Luther Kirchenlehrer?
Wie kann jemand als katholischer Kirchenlehrer bezeichnet werden, der das Heilige Messopfer und das Priestertum mit Dreck beworfen und darüber hinaus seine Ordensgelübte gebrochen hat? Es können nur vom Ökumenismus verdrehte Gehirne sein, die Luther zum katholischen Kirchenlehrer erheben wollen. Luther ist letztlich verantwortlich für die Zerstörung der kirchenlichen Einheit, für den Dreißigjährigen Krieg und für den Untergang des Sacrum Imperium Romanum. Möge Gott seiner armen Seele gnädig sein! o.O
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#73   Tyrus   17:29:14 | Sonntag, 21. September 2008
@Stromberg
Ich bin beileibe kein Luther-Fan. Er ist ersetzbar. Wyclif und Hus beispielsweise hatten sehr ähnliche Ideen, aber sie wurden verbrannt. Luther hatte Glück und den Zeitgeist auf seiner Seite. Er muss ein naiver und zutiefst abergläubiger Mensch gewesen sein und ganz sicher war er kein Humanist.
Ich entschuldige mich, wenn ich den Eindruck erweckt habe, dass ich Luther und die Philosophen der Aufklärung in einen Topf würde werden wollen. Habe da wohl unscharf formuliert. Der Verdienst der Reformation ist allerdings, dass kritische und undogmatische Denker nicht mehr so sehr den Foltertod der Inquisition fürchten mussten und dass ihre Lehren überhaupt in Betracht gezogen werden konnten.
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#72   JMX   17:04:10 | Sonntag, 21. September 2008
Martin Luther:
„Vernunft ist die höchste Hur, die der Teufel hat“
Mit Aufklärung hat das wohl nichts zu tun, beim besten Willen nicht.
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#71   Tyrus   16:46:59 | Sonntag, 21. September 2008
Der Dämon der Freiheit von Hirngespinsten
Eines ist festzuhalten. Sie, Josef Berens sind kein frommer Katholik, denn Sie beten nicht blind alles nach, was von oben kommt. Der Bibel messen Sie zwar meines Erachtens zu viel Autoriät zu, aber Sie sind wenigstens redlich dabei und lassen sich nicht von den aburden Erfindungen der Scholastik blenden. Es ist außerordentlich widersprüchlich, dass die kath. Kirche einerseits behauptet, eine „aufgeklärte“ Religionsgemeinschaft zu sein und auf der anderen Seite propagiert, im Besitz absoluter Wahrheiten und absoluter Autorität zu sein, was ja exakt den Grundgedanken der Aufklärung („Sapere Aude!“ nach Kant) widerspricht.
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#70   joberens   16:42:27 | Sonntag, 21. September 2008
Strepto
Lieber Strepto, versuche doch zu verstehen, daß ich Katholik bin und auch für immer bleiben werde.
Gerade aber, weil ich meine kath. Kirche mag, will ich meinen Teil dazu beitragen, ihr vielleicht wieder zu mehr Glaubwürdigkeit zu verhelfen und und daß sie wieder in besseres Fahrwasser kommt.
Gesunde Kritik muß doch auch unter Brüdern und Schwestern unserer kath. Kirche möglich sein.
Schon in der Apostelgeschichte wurde bekanntlich gestritten und ins Angesicht widersprochen, wenn es um den Nachlaß Christi ging. So etwas kann doch nur befruchtend wirken.
Josef Berens
(als einfacher , denkender Katholik)
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#69   Bernd Stromberg   16:38:00 | Sonntag, 21. September 2008
@Tyrus
Ohne Menschen wie Luther hätten wir keine Aufklärung und keinen Humanismus erlebt. Alle Erzeugnisse der modernen Wissenschaft (u.a. Medizin, Elektrizität) und Philosophie (u.a. Menschenrechte) wäre Teufelswerk. Die Willkürherrschaft des Monarchismus und die Feudalwirtschaft hätten nie ihre Populariät verloren. Meinungsfreiheit, Handlungsfreiheit, Rechtsschutz gäbe es nicht, ganz zu schweigen von den sozialen Menschenrechten. Ich kann nicht verstehen, wie man sich ernsthaft eine Zeit der Willkürherschaft, des sozialen Elends und des Aberglaubens zurücksehnt.
Ähm, aus Sicht eines Historikers etwas zu holzschnittartig. Geistesgeschichtlich besitzt Luther sicherlich eine nicht geringe Bedeutung. Aber man sollte als Antwort auf kritische Stimmen nicht übertreiben. Luther hat zB. den (Renaissance)humanismus nicht ausgelöst. Und auch ansonsten scheinen Sie mir etwas naiv vorzugehen. Luther war ein Mensch seiner Zeit, Hexenglaube zB. war für ihn selbstverständlich, leider auch Antisemitismus. Und gegen die „Willkürherrschaft des Monarchismus“ hat er sich m. W. auch nicht explizit ausgeprochen.
Was die theologische Seite angeht: Die Zeiten, in denen sich die Konfessionen mit Steinen bewarfen, sind vorbei -Deo gratias, abgesehen von letzten Bastionen wie kreuz-net. Allerdings sollte man nicht unkritisch in der Wahrnehmung sein. Luther hat ohne Zweifel eine katholische Basis, die er in seinen späteren Schriften aber durchaus verlassen hat. So ehrlich sollte man dann schon sein.
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#68   Strepto von Kokke   16:32:58 | Sonntag, 21. September 2008
@Joberens
Was bei in der evangel. Kirche fasziniert und überzeugt ist, daß man sich da strikt am Evangelium hält und orientiert, während bei uns Katholiken daß menschlich dazu Erfundene nicht selten die größere Rolle spielt.
Eigentlich sollte Jesus und das Evangelium doch erste und Hauptrichtschnur sein.
Na, dann solltest du dich aber schleunigst dorthin begeben, wo man sich strikt an das Evangelium hält und nicht an menschliche Erfindungen.
Aber dass du inkonsequent bist, weiss hier auch jeder.
Also, ausser dummen Geschwätz von dir und deinem Dämon nicht Neues.
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#67   joberens   16:27:49 | Sonntag, 21. September 2008
Evangel. Kirche
Was bei in der evangel. Kirche fasziniert und überzeugt ist, daß man sich da strikt am Evangelium hält und orientiert, während bei uns Katholiken daß menschlich dazu Erfundene nicht selten die größere Rolle spielt.
Eigentlich sollte Jesus und das Evangelium doch erste und Hauptrichtschnur sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#66   Strepto von Kokke   16:22:55 | Sonntag, 21. September 2008
@Aleph
Was denn anderes sollte der Papst tun. Luther war bis zum letzten Atemzug katholisch. Ein Kirchenvater Luther würde sehr gut in die k a t h o l i s c h e Kirche passen, denn Luther und seine Theologie haben keine protestantische, sondern eine k a t h o l i s c h e Basis.
Schreibt der „Breitenbachklon“ Aleph – höhö!
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#65   Aleph †   16:20:10 | Sonntag, 21. September 2008
Luthers katholische Basis
Der Papst sollte den Kirchenspalter Martin Luther († 1546) zum Kirchenlehrer erheben. Das wünscht sich der Direktor des Instituts für Ökumenische Forschung in Tübingen, der katholische Theologe Bernd Jochen Hilberath. Er äußerte sich bei der sogenannten Lutherdekade in Wittenberg. Die Dekade ist eine Vorbereitung auf das 500jährige Jubiläum des angeblichen Wittenberger Thesenanschlags des Jahres 1517. Luther sei zwar kein römisch-katholischer, gleichwohl aber ein „katholischer Theologe“ – treibt Hilberath einen Keil.
Was denn anderes sollte der Papst tun. Luther war bis zum letzten Atemzug katholisch. Ein Kirchenvater Luther würde sehr gut in die k a t h o l i s c h e Kirche passen, denn Luther und seine Theologie haben keine protestantische, sondern eine k a t h o l i s c h e Basis.
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#64   Tyrus   16:10:30 | Sonntag, 21. September 2008
Bei so manchem Kirchenvater, Papst und Bischof
könnte man aber eine wesentlich längere und problematischerere Liste zusammenstellen als die des Herr von Kokke über Luther… allein beim jetzigen Papst kommt einiges zusammen, was ein gewisser Herr Bittlinger sehr schön ihn Liedform besungen. :-)
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#63   Fragender   15:58:57 | Sonntag, 21. September 2008
und 2:0
in Köln für die Antifaschisten
:-@
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#62   Franz Kappes   15:57:54 | Sonntag, 21. September 2008
5:2 gestern
für Bremen :-S
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#61   Fragender   15:56:54 | Sonntag, 21. September 2008
@Strepto
1:0
für joberens
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#60   Strepto von Kokke   15:55:19 | Sonntag, 21. September 2008
@Joberens
Man solle nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.
Diese Beurteilung wollen wir doch der von dir so sehr geschätzten Leserschaft und ihrer Urteilskraft überlassen Josef !
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#59   joberens   15:49:05 | Sonntag, 21. September 2008
Strepto
Man solle nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.
Josef Berens
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#58   Strepto von Kokke   15:41:51 | Sonntag, 21. September 2008
@Joberens – und der Judenhasser!
Das war ja nun auch wirklich so, muß anerkannt werden, und ein Luther wäre vielleicht auch heute wieder nicht das Schlechteste, was unserer kath. Kirche passieren könnte.
Ja, dann würde bestimmt auch das „Menschheitsbeschneidungsdogma“ endlich abgeschafft.
Ja, und den „Briefen des Joberens“ würde endlich die so sehr erhofft und ersehnte Anerkennung widerfahren.
Und nicht zu vergessen sind ebenfalls die überaus lieben Zeilen Luthers über unsere Brüder und Schwestern jüdischen Glaubens. www.judentum-projekt.de/…ichte/neuzeit/luther/
Zitat:
Luther fordert von der Obrigkeit:
Vernichtung aller Synagogen („mit Feuer, Schwefel und Pech“)
Zerstörung aller Privathäuser der Juden
Entwendung aller liturgischen Bücher und der Bibel
Untersagung des Besuchs öffentlicher Gottesdienste und jeder Lehrveranstaltung der Rabbiner (ansonsten Todesstrafe)
Verbot, Gottes Namen auszusprechen
Juden nicht mehr als Händler wirken lassen; Verbot, sich frei auf der Straße zu bewegen
Verbot des Wuchers; Geld und Wertsachen wegnehmen
Zwangsarbeit für alle jungen Juden beiderlei Geschlechts
–--------
Die kürzeste Entfernung zwischen zwei Blödheiten = 1 Joberens
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#57   Tyrus   15:30:15 | Sonntag, 21. September 2008
Ich kann Jo Berens nur beipflichten.
Er hat vollkommen recht. Die Ignoranz und Borniertheit vieler Katholiken in diesem Forum ist wirklich bedenklich und auch traurig. Ich bin von Katholiken erzogen worden, für die Nächstenliebe das wichtigste Gebot war und nicht die ignorante und reformfeindliche Haltung, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Ohne Menschen wie Luther hätten wir keine Aufklärung und keinen Humanismus erlebt. Alle Erzeugnisse der modernen Wissenschaft (u.a. Medizin, Elektrizität) und Philosophie (u.a. Menschenrechte) wäre Teufelswerk. Die Willkürherrschaft des Monarchismus und die Feudalwirtschaft hätten nie ihre Populariät verloren. Meinungsfreiheit, Handlungsfreiheit, Rechtsschutz gäbe es nicht, ganz zu schweigen von den sozialen Menschenrechten. Ich kann nicht verstehen, wie man sich ernsthaft eine Zeit der Willkürherschaft, des sozialen Elends und des Aberglaubens zurücksehnt.
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#56   Fragender   15:27:31 | Sonntag, 21. September 2008
@ Hank: Irrtümer
Offenbarung besteht aus Schrift UND Tradition!
… und wenn sich Schrift und Tradition widersprechen- wer hat dann geirrt?
Gott bei den Schriften oder die Kirche bei deren (durchaus von Zeitgeist und politischen Zielen beeinflussten) Interpretation?
Für mich ist die Antwort klar.
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#55   joberens   15:14:14 | Sonntag, 21. September 2008
Luther
Sollten wir nicht einmal ganz ehrlich zu bedenken versuchen, wo unsere Kath. Kirche wohl hin gekommen und gelandet wäre, wenn es Luther nicht gegeben hätte?
Rom war damals ja wirklich auf einem schrecklichen Zustand und Irrweg.
Allein die Ablaßgeschicht war doch schon ein kaum noch zu übertreffendes Teufelswerk.
Luther wollte bekanntlich nie eine neue Kirche gründen sondern ganz allein darauf hinweisen, daß Rom sich auf einem gewaltigen Irrweg befand und sich unendlich weit vom Evangelium entfernt hatte. Das war ja nun auch wirklich so, muß anerkannt werden, und ein Luther wäre vielleicht auch heute wieder nicht das Schlechteste, was unserer kath. Kirche passieren könnte.
Die Kirchenspaltung hätte damals problemlos verhindert werden können, wenn Rom nicht so borniert und rechthaberisch gewesen wäre.
Die Kirche hat sich so gespalten in einen kath. und evangel. Teil, zwei christliche Kirchen, die z. b. heute hier in unserem Land etwas gleich bedeutend und auch gleich groß sind.
Darüber, welche der beiden der Wahrheit nun näher ist, weiß nur Gott ganz allein und jegliche Rechthaberei ist da unsinnig und führt zu nichts.
So solle man doch wohlwollen aufeinander zuzugehen versuchen, ein Prozeß, bei dem Rechthaberei größtes Hindernis ist und der nur über gegenseitige Zugeständnisse möglich ist.
Alleinige Orientierung am Evangelium und Verabschiedung von fraglichen, von Menschen erfundenen Dingen wäre da sehr hilfreich.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#54   Fragender   14:51:31 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
Danke für Ihre Unterstützung gegenüber Hank :(3
ich vermute er hat mich gemeint, aber so ganz klar sind seine Parolen nicht…
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#53   Hank   14:49:16 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender
Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, dass sowohl die West- als auch die Ostkirche es unter Führung und Beistand des verheißenen Hl. Geistes als gut und angemessen befunden haben, daß die Bischöfe zölibatär zu leben haben. Offenbarung besteht aus Schrift UND Tradition!
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#52   Marcelus   14:47:59 | Sonntag, 21. September 2008
@Hank: Ihre dummen Lästerungen
sollen ein Argument für welchen Standpunkt sein?
Wenn ja, dann haben Sie offenbar kein Argument mehr.
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#51   Fragender   14:45:42 | Sonntag, 21. September 2008
@Marcelus
Das Verdrehen der Hl. Schrift ist die Sache des Teufels
Da sind wir einer Meinung- die Frage ist nur, WER VERDREHT HIER?
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#50   Hank   14:43:56 | Sonntag, 21. September 2008
@Marcelus
Eine Diskussion mit Psychiatrie-Patienten ist gehalt- und sinnvoller als mit Links-Katholiken oder Links-Christen…
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#49   Marcelus   14:41:46 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Das Verdrehen der Hl. Schrift ist die Sache des Teufels
Ihr Weg führt deshalb in das Teufelsreich, nachdem Sie die Hl. Schrift bewußt gegen die Kirche verdrehen.
Hoffentlich sind Sie sich dessen bewußt, denn aus der Hölle gibt es kein Entrinnen mehr,
im Gegensatz zur Zeit bis zum physischen Tod oder bis zur Wiederkunft Christi.
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#48   Hank   14:39:19 | Sonntag, 21. September 2008
Im übrigen…
… finde ich es immer putzig, wenn die Linken den Hl. Paulus selektiv für sich in Anspruch nehmen. Bei Paulus’Aussagen zur Homosexualität wollen sie dann plötzlich von ihm nichts mehr wissen.
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#47   Fragender   14:39:01 | Sonntag, 21. September 2008
@Hank @Marcelus
@Hank
und- kennen Sie einen, der schon im Ehebund steht????
netter Versuch, und sicher gut gemeint!
:-D
@ Marcelus:
D.h. sie sind zugunsten der Kirchenlehre bereit, alles, was sie über die deutsche Sprache (sowie deren Verständnis) und alles, was sie an logischem Denken gelernt haben, an die Experten im Vatikan abzutreten?
Ich bewundere Ihren Glauben, aber mein Weg ist das sicher nicht.
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#46   Marcelus   14:37:06 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Im Ausspielen der Hl. Schrift gegen die göttliche katholische Lehre
zieht man immer den Kürzeren.
Aus diesem Grund sind die Protestantenführer, die das wissen müßten, eigentlich unentschuldbar.
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#45   Hank   14:33:41 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender
Da steht nicht: er SOLL verheiratet sein, sondern er SOLL EINMAL verheiratet sein, wenn er nun schon im Ehebund steht. Das ist etwas völlig anderes, als was Sie hier zu suggerieren versuchen.
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#44   Marcelus   14:33:17 | Sonntag, 21. September 2008
Das ist eine Kirchenrechtsfrage,
und nicht göttliches Recht,
ob der Bischof verheiratet ist oder nicht.
Soetwas als Widerspruch zu erklären, zeugt von großer Unkenntnis der kirchlichen Rechtslage und Lehre.
Kein Wunder, daß die lutherische Lehre eine Lehre für Uninformierte ist.
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#43   Fragender   14:31:04 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
Wo soll es einen Widerspruch zur katholischen Lehre geben?
und hier der Widerspruch:
Ein Bischof SOLL verheiratet sein (hl. Schrift)
Ein Bischof DARF NICHT verheiratet sein (r.k. Kirche)
Wenn Sie diesen Widerspruch nicht erkennen, kann ich Ihnen auch nicht helfen.
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#42   Hank   14:31:01 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender
Die meisten Apostel waren verheiratet, da sie vor ihrer Berufung in den Ehestand getreten sind. Hätten sie sich danach scheiden lassen sollen? Wohl kaum. Das sagt aber nichts über die Zölibatsverpflichtung aus, die sich ja in der Ostkirche ja gerade bei den Bischöfen erhalten hat.
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#41   Marcelus   14:30:50 | Sonntag, 21. September 2008
@Tyrus: Sie sind zwar Nichtkatholik,
aber Vernunftgebrauch ist insbesonders ein katholisches Merkmal,
sonst wären die Katholiken ja auch nicht katholisch.
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#40   Tyrus   14:28:26 | Sonntag, 21. September 2008
Man muss kein Theologe sein
um die Texte der Bibel zu verstehen und zu interpretieren. Fromme Katholiken sind offenbar nicht nur abergläubisch, sondern haben auch noch Minderwertigkeitskomplexe und ein Bedürfnis nach einem starken Führer. Kleiner Tipp: Gehen Sie an eine Uni: Dort wird man (sofern man nicht geradt Theologie studiert) von allen Seiten ermutigt, seinen eigenen Verstand zu benutzen und sich von keiner noch so heiligen Autorität einschüchtern zu lassen. Menschen können sich irren und sie tun es. Egal ob sie ein Etikett mit Dr., Prof. oder Papst aufgeklebt bekommen haben, sie bleiben Menschen und können nur im Rahmen des menschlichen Verstandes interpretieren. Für mich als angehender Lehrer ist das die wichtigeste Botschaft, die ich zu vermittlen habe: Seid mutig, euch eures eigenen Verstandes zu bedienen. Man kann gar nicht kritisch und skeptisch genug werden gegenüber Behauptungen und Thesen beliebiger Art. Der (selbst)kritische Mensch ist weise, das erkannte schon Protagoras: „Von den Göttern weiß ich nichts, weder dass es solche gibt, noch dass es keine gibt, noch wie sie an Gestalt sind. Denn vieles gibt es, was mich daran hindert: die Nichtwahrnehmbarkeit und die Kürze unseres Lebens.“
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#39   Marcelus   14:26:24 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Die Hl. Schrift widerspricht
nirgendwo der katholischen Lehre.
Spricht nicht besonders für Sie, das zu behaupten.
Wo soll es einen Widerspruch zur katholischen Lehre geben?
Können Sie ja gerne dem Publikum erklären.
Einfach nur dumm, zu behaupten, die von der Kirche ausgewählte Hl. Schrift würde der Kirche widersprechen,
aber das haben ja schon Luther & Co nicht kapiert,
und vielleicht gelten Sie deshalb auch vor Gott wegen mangelnden Wissens nicht ganz schuldfähig, wie man hoffen darf.
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#38   Fragender   14:23:18 | Sonntag, 21. September 2008
@Marcelus
Ich verstehe diesen Vers sehr gut, und finde diese Anforderungen an einen Bischof zwar sehr anspruchsvoll, aber es ist ja auch ein sehr verantwortungsvolles Amt.
Also ich glaube, man benötigt kein Heer von Theologen um diesen Vers zu verstehen: er ist sonnenklar und widerspricht ebenso sonnenklar der katholischen Lehre und Tradition.
Man benötigt aber sicherlich ein Heer von Theologen, um diesen so offensichtlichen Widerspruch mit sablungsvollen Worten und heren Thesen zu verleugnen.
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#37   Marcelus   14:18:25 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Die Hl. Schrift
erklärt Ihnen das Lehramt,
und Katholiken, die nicht das Lehramt sind, können Ihnen nur weitergeben, wie es das Lehramt lehrt.
Und was verstehen Sie an der Beschreibung des Bischofs im von Ihnen zitieren Gemeindebrief nicht?
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#36   Fragender   14:15:09 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
die Hl. Schrift, sind oft schwer zu verstehen, und werden deshalb vom gleichfalls göttlich eingesetzten Lehramt der Kirche ausgelegt
was genau verstehen Sie an dem zitierten Vers nicht?
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#35   Marcelus   14:13:57 | Sonntag, 21. September 2008
Der Heilige Geist spricht natürlich durch die Hl. Schrift,
die nach Lehre der Kirche theologisch irrtumslos ist.
Aber diese kanonisierten Heiligen Schriften, kurz die Hl. Schrift, sind oft schwer zu verstehen, und werden deshalb vom gleichfalls göttlich eingesetzten Lehramt der Kirche ausgelegt, die ja auch bereits definiert, welche Schriften Teil der göttlich inspirierten Hl. Schrift ist.
Der Hl. Geist spricht sowohl durch die Hl. Schrift, als auch durch das Lehramt der Kirche.
Die Auslegungshoheit besitzt aber in jedem Fall durch göttliche Anordnung das Lehramt, das deshalb auch durch den Hl. Geist inspiriert wird, ebenso wie die Hl. Schrift,
und in endgültigen Entscheidungen ebenso theologisch irrtumslos ist.
Das kann aber nur für endgültige Lehrentscheidungen gelten, und nicht für alle Aussagen, oder für einfache Disziplinarentscheidungen.
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#34   Fragender   14:09:03 | Sonntag, 21. September 2008
@Marcelus
… und jetzt mal ohne viel Herumgerede:
Kennen Sie so einen katholischen Bischof? Ja oder nein:
Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren (…) Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen.; 1.Tim, 3,2 und 4
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#33   Tyrus   14:08:15 | Sonntag, 21. September 2008
Spricht der heilige Geist
denn weniger durch die heilige Schrift als durch Männer wie Konstantin, Augustinus und die ersten Päpste? Selbst wenn ich gläubig wäre würde ich das doch arg bezweifeln.
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#32   Marcelus   14:07:13 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender Schriftzitierender: Die Hl. Schrift
wird von der Kirche Petri definiert, und von dieser alleine ausgelegt.
Ihre Antworten gibt ihnen das Lehramt der Kirche, das unter unfehlbarer Führung steht, nämlich unter jener Christi und dessen selbst eingesetzten Vikars, des Petrus und des jeweiligen Petrusnachfolgers.
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#31   Franz Kappes   14:04:42 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender
Unterschätze nicht den Heiligen Geist. o^/
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#30   Tyrus   14:04:34 | Sonntag, 21. September 2008
Wenn man die Autoriät keines Papstes kritisieren darf
muss man dann nicht Ablasshandel, Folter, Hexenverbrennung, Simonie und Ablehnung von Demokratie und Menschenrechten für moralisch einwandfrei erklären?
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#29   Fragender   14:01:45 | Sonntag, 21. September 2008
@Marcelus
Kennen Sie sao einen katholischen Bischof?
Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren (…) Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen.; 1.Tim, 3,2 und 4
… nur so als Beispiel…
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#28   Marcelus   14:01:37 | Sonntag, 21. September 2008
Ein rechtmäßiger Papst ist in endgültigen Lehramtsentscheidungen
immer unfehlbar,
unabhängig von seinen persönlichen Sünden.
Es muß nur der rechtmäßige Petrusnachfolger sein, egal ob es ein Heiliger oder Sünder ist.
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#27   N-man   13:58:59 | Sonntag, 21. September 2008
Fragen eines Laien
Marcelus schrieb:
Die endgültige lutherische Lehre leugnet sämtliche unfehlbare Papst- und Konzilsentscheidungen

auch wenn äußerer Anlaß seines Irrweges die korrupte Kirchenführung war, einschließlich des Petrusnachfolgers.
Inwieweit ist ein korrupter Papst den eigentlich unfehlbar?
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#26   Marcelus   13:57:17 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Die katholische Lehre widerspricht nicht der Hl. Schrift,
und was die Hl. Schrift ist, war ebenfalls die Entscheidung der Kirche, die der Hl. Schrift angeblich widerspricht.
Die Hl. Schrift mit Zitaten gegen die göttliche Lehre ausspielen zu wollen,
das versuchte bereits der Teufel im Teufel-Christus-Aufeinandertreffen im Evangelium,
und Christus zitiert das richtige Gegenzitat.
Das tut auch das kirchliche und göttliche Lehramt gegen Luther.
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#25   Franz Kappes   13:53:41 | Sonntag, 21. September 2008
Luther und andere Gemeinheiten
Liebe Christgläubigen, erkennt doch endlich den Primat des Papstes an. o^/
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#24   Fragender   13:53:23 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
naja- bei dem, was sich im Laufe der Zeit so alles Papst nennen durfte (Borgias&co) ist das doch durchaus verständlich, oder?
ich halte auch Ihren Gleichsetzung von „antichristlich“ und „gegen die katholische Lehre“ für sehr gewagt… alleine schon ,wenn ich bedenke, wie oft die katholische Lehre der Bibel widerspricht…
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#23   Marcelus   13:48:34 | Sonntag, 21. September 2008
Luther leugnet die Unfehlbarkeit
des päpstlichen Lehramtes,
und bereits das Amt des Petrusnachfolgers selbst,
um seine eigene Gegenkirche gründen zu können.
Luther ist deshalb ein klarer Antichrist.
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#22   Fragender   13:46:59 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
Was konkret hat Luther geleugnet?
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#21   Marcelus   13:44:49 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Die Apostasie von der katholischen Lehre
ist immer antichristlich.
Wer ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen – und damit die gesamte Kirche,
und das hat Luther getan.
Seine 95 Thesen sind deshalb nicht mehr wichtig, höchstens für die Anhänger der lutherischen Irrlehre und dessen Irrweges weg von Christus und dessen Kirche.
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#20   Franz Kappes   13:41:51 | Sonntag, 21. September 2008
Luther und Juden
Wie war das noch mit Luther und dem jüdischen Glauben?
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#19   Fragender   13:40:39 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
Was konkret an Luthers Thesen finden Sie aus heutiger Sicht „unkatholisch“ oder gar „antichristlich“?
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#18   Marcelus   13:39:29 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Luther hat als rechtgläubiger Katholik begonnen,
wie jeder spätere Häretiker, der einmal katholisch war.
Die endgültige lutherische Lehre leugnet sämtliche unfehlbare Papst- und Konzilsentscheidungen und damit die gesamte Kirche Christi und St. Petri.
Es ist also eindeutig, daß Luther derjenige war, der vom Glauben abgefallen ist,
auch wenn äußerer Anlaß seines Irrweges die korrupte Kirchenführung war, einschließlich des Petrusnachfolgers.
Aber der Glaubensabfall war Luthers eigene Irrentscheidung.
Niemand hat Dr. Luther zu seinem Häresieirrweg gezwungen, auch nicht der korrupte Petrusnachfolger.
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#17   Fragender   13:35:37 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
haben Sie schon mal die 95 Thesen gelesen?
(… einfach mal nachgoogeln…)
Was konkret davon finden Sie aus heutiger Sicht „unkatholisch“ oder gar „antichristlich“?
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#16   Marcelus   13:33:25 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Luther ist vom Glauben abgefallen,
und ein verstockter Irrender gehört aus eigener Entscheidung nicht mehr zur Kirche.
Die Kirchenhierarchie kann bei verstockten Irrenden dann nur mehr formell die Apostasie feststellen,
aber da war Dr. Luther ja nicht der erste dieser Art,
sondern ist nur einer von vielen in der Häretikergeschichte der göttlichen Kirche.
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#15   Fragender   13:31:00 | Sonntag, 21. September 2008
@ Marcelus
sorry: Luther ist nicht aus der Kirche „ausgetreten“ sondern wurde- definitiv gegen seinen Willen- rausgeworfen…
… und das aufgrund von Aussagen, die heute die meisten Katholiken sicherlich unterstützen würden…
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#14   Marcelus   13:17:05 | Sonntag, 21. September 2008
@Fragender: Luther ist von der Lehre der Kirche abgefallen,
und hat eine Gegenkirche gegründet.
Ein Reformheiliger bleibt in der Kirche, allein schon um seines eigenen Seelenheiles wegen.
Luther ist ein Antichrist.
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#13   karljosef   13:15:31 | Sonntag, 21. September 2008
Luther
1/ Luther hat den übertrieben Ablasshandel kritisiert.
2/ Luther wollte anfangs keine eigene Kirche aufbauen.
3/ Politisch passte die Lutherideologie dann vielen Fürsten. Sie konnten die Güter der Klöster einheimsen und den Lehnseid auf den Katholischen Kaiser des Deutschen Reiches aufkündigen und unabängig werden. Ohne diese Konstellation wäre die Reformation nicht so weit gekommen.
4/ Die Protestantische „Kirche „wurde dem Fürsten untertan . Kein Papst konnte dem Fürsten mehr dazwischenfunken. Ich glaube Kaiser Wilhelm war doch Oberhaupt der evangelischen Kirche im Kaiserreich.
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#12   Fragender   13:09:45 | Sonntag, 21. September 2008
@marcelus
… also so weit ich mich erinnere, wurde er aufgruund durchaus christlicher Standpunkte aus der Kirche hinausgeworfen, die aus gewissensgründen nicht aufgeben wollte: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir“ steht auf dem Luther-Denkmal in Worms…
inwieweit hätte Gott seine heilig-Werdung unterstützt?
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#11   Marcelus   13:05:04 | Sonntag, 21. September 2008
Dr. Luther ist vom apostolischen, katholischen Glauben
abgefallen, und ist kein Reformheiliger,
sondern ein weiteres Ärgernis der Christenheit,
und noch dazu ein faschistoider Diktaturanhänger.
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#10   Fragender   13:02:16 | Sonntag, 21. September 2008
@Marcelus … versteh ich nicht…
Luther ist aber kein Heiliger geworden, obwohl dies Gott auch unterstützt hätte,
sondern Dr. Luther wurde zu einem Apostaten,
ich bitte um Erklärung…
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