Für die Zelebration der Alten Messe bestimmte der Bischof drei 72 bis 78 Jahre alte Priester: „Die Beauftragung und Schulung jüngerer Priester ist nicht gewünscht.“
(kreuz.net) Klatsch-, Mitmach- und Gedichtgottesdienste sind mit der Alten Messe nicht möglich. Darum
sieht sich mancher Bischof zur Gegenwehr aufgerufen.
Das erklärte der Kulturjournalist Alexander Kissler
gestern in der ‘Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung’.
Kissler zitiert den Papst: „Die Liturgie ist
nicht etwas von uns Konstruiertes; sie ist das gemeinsame Singen mit dem Chor der Geschöpfe und das Eintreten
in die kosmische Wirklichkeit selbst.“
Er konfrontiert diese Aussage mit einem Zitat von Kardinal Joseph
Ratzinger aus dem Jahr 2003, wonach ein Mainstream herrschender Tendenzen heute dafür sorge, „daß die
neuen Altäre die Form eines Serviertischchens haben“.
Dann zitiert Kissler die Vorsitzende der Laienorganisation
‘Pro Missa Tridentina’, Monika Rheinschmitt.
Sie stößt nach eigenen Angaben noch überall auf Priester,
die ihre liturgische Neugier für den Alten Ritus nicht auszusprechen wagen: „Noch immer ist der Einsatz
für die Alte Messe ein Karriererisiko.“
Kapelle einer psychiatrischen Klinik
Um die Alte Liturgie zu
bremsen, verfügen die Ordinariate nach Kisslers Angaben über viele Möglichkeiten: „Beliebt ist die
Zuweisung entlegener Kapellen und exotischer Zeiten.“
Beispiele: In Aachen treffen sich die Altgläubigen
am Donnerstag abend in der Kapelle einer psychiatrischen Klinik – in Trier am Sonntag morgen bei den Vereinigten
Hospitien.
Eine wirkungsvolle Bremsmethode ist auch die „Beauftragung ad personam“.
Das funktioniert
so: Der Bischof bestimmt einen vorzugsweise älteren Geistlichen, der sich nicht vertreten lassen darf.
Wird er krank oder ist er im Urlaub, muß die Messe in der neuen Form gefeiert werden.
Kissler nennt
als Beispiele Augsburg und Mönchengladbach im Bistum Aachen.
Ein weiteres Mittel ist – so Kissler –
die Verschleppung: „Bereits seit September 2002 warten mehr als 200 Gläubige aus Gießen im Bistum Mainz
auf eine Antwort von Kardinal Lehmann.“
Gegenwärtig wird ihnen eine monatlich Messe in einer Kapelle
zugestanden.
Auch die Petrusbruderschaft hat einen schweren Stand, weil die Bischöfe – so in Freiburg
und Fulda – oft auf Priestern aus der eigenen Diözese beharren, die meist auch in der alten Form, also
vor 1970, geweiht worden sein müssen.
Lage hat sich veschlechtert
In Heidelberg im Erzbistum Freiburg
habe sich die Lage trotz Motu Proprio verschlechtert:
„Nur einmal monatlich darf eine Sonntagsmesse in
einer winzigen Kapelle stattfinden, neuerdings zelebriert von einem 77 Jahre alten Priester im Ruhestand.
Dem dort bisher aushilfsweise tätigen 49 Jahre alten Pfarrer wurde die Zelebration untersagt.“
Der zynische
Kommentar des Erzbistums: Man wolle an der „bewährten Praxis“ des nur einmal im Monat gestatteten Sonntagsgottesdienstes
festhalten.
In Fulda bestimmte der dortige Bischof drei 72 bis 78 Jahre alte Priester: „Die Beauftragung
und Schulung jüngerer Priester ist nicht gewünscht.“
Dann kommt Kissler auf Bischof Gebhard Fürst
von Stuttgart-Rottenburg zu sprechen:
Dieser könne trotz vieler Anträge, etwa aus Tübingen und Horb,
nur „Einzelpersonen oder kleine Gruppen“ erkennen, die sich um die Alte Messe bemühen.
Bewußt unliturgische
Atmosphäre
Auf der Suche nach den Gründen für die Aversion der Herren Bischöfe Zollitsch und Lehmann,
Fürst, Algermissen und Mussinghoff zitiert Kissler den Pfarrer von Herzogenrath in der Diözese Aachen,
Hw. Guido Rodheudt.
Der Geistliche hält die Priesterausbildung für den Dreh- und Angelpunkt. Dort herrsche
eine „bewußt unliturgische Atmosphäre“.
Nur langsam wachse eine Generation nach, die Kult und Kultur,
Seelsorge und Gottesdienst nicht mehr als Gegensätze begreife:
„Der Bezug zum Heiligen ist vollkommen
zerstört worden durch die Zeitumstände, und die Kirche hat den Fehler gemacht, diese Zeitumstände völlig
aufzusaugen, bis hin zu Kirchenbau und Liturgiereform.“
Die kleine deutsche Papstfraktion
Kissler nennt
drei deutsche Bischöfe, die den liturgischen Anordnungen des Papstes Folge geleistet haben – die Oberhirten
von Regensburg, Speyer und Eichstätt.
In Regensburg gibt es sieben Meßorte. In Speyer zelebriert der
Generalvikar öffentlich nach dem alten Meßbuch.
Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt widmete in
seiner Bischofsstadt eine Kirche um, damit die Gläubigen „alle Sakramente und Segnungen auch in der früheren
Form des Römischen Ritus erbitten und erhalten“ können.
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56 Lesermeinungen
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@Täubchen Was machen Suppenhühner mittwochs? Ja, gestern fühlten sich einige Damen als „Suppenhühner“
angesprochen und haben sich zu heftigen Reaktionen hinreissen lassen. Leider wurden die Beiträge nicht
von der Redaktion zensuriert. Nachdem mir mein „Schnuckelmops“ heute schon Beachtung geschenkt hat, geht
es mir wirklich gut und ich danke der Nachfrage.
@Dumdideldiöh Bonjour ma chère Colombe :(3 –----------- Hören Sie auf, sich wie ein Aal zu winden!
Die plumpe Anmache haben Sie bereits früher bei mir versucht. Mein kleiner Landorganist, ich hab Sie
eben lieb, wie mich selbst.
@Landorganist Bitte unterlassen Sie diese Vertraulichkeiten! Ich hasse solche Distanzlosigkeiten! Sie
fühlten sich also angesprochen, obwohl nichts in meinem Beitrag diese, Ihre Annahme rechtfertigt, dass
ich Sie mit „Schnukelmops“ gemeint haben könnte. Einzig der Hinweis, dass einer vom Land das nicht hinbekommt,
könnte Ihnen als schwaches Indiz für Ihre Annahme gedient haben. Sollte ich Sie trotzdem in irgendeiner
Weise verletzt haben, kraule ich Ihnen im Sinne der Busse die Nasenhaare.
#50 No Comment 17:48:16 | Dienstag, 23. September 2008
Alte Messe: Fliegenfalle der „Reaktion“ Je hysterischer die „Phalanx“ ein Junktim zwischen Rechtgläubigkeit
und alter Messe zu konstruieren versucht, umso weniger papsttreu ist sie (vgl. BXVI in Frankreich: Interview
im Flugzeug, Ansprache an die frz. Bischöfe).
#45 LandorganistII 09:39:20 | Dienstag, 23. September 2008
Werte Clarisse, Ihr Link verweist nur auf den Email-Kontakt. Wo kann man den Katalog einsehen? Ich interessiere
mich so sehr. Aber bitte nicht weitersagen.
#44 Benedikt 00:49:05 | Dienstag, 23. September 2008
@ Defensor Der Kissler hat die Infos zu seinem Artikel doch völlig unreflektiert von den einschlägigen
Internetpostillen übernommen. Einige Formulierungen kamen mir wirklich derart bekannt vor…„In Gießen
warten seit 2002…“. Über Einschränkungen in Regensburg stand halt nix drin also hat er auch nichts
darüber geschrieben.
#43 Defensor Fidei 00:42:04 | Dienstag, 23. September 2008
3 Bischöfe… Kissler nennt drei deutsche Bischöfe, die den liturgischen Anordnungen des Papstes Folge
geleistet haben – die Oberhirten von Regensburg… Naja……mehr oder weniger halt. Im o.g. Fall wohl
eher weniger. Da sollte man sich von den 7 Meßstandorten mal nicht täuschen lassen. Gerade der Satz
„Die Beauftragung und Schulung jüngerer Priester ist nicht gewünscht.“ trifft auch auf Regensburg voll
und ganz zu. Oder warum war es nicht erwünscht, daß bei der diözesanen Fortbildung auch Kapläne anwesend
sind? Warum ist Seminaristen das Ministrieren im überlieferten Ritus in Regensburg verboten? Warum werden
Seminaristen, die den überlieferten Ritus besuchen massiv eingeschüchtert, so daß sie sich (in Regensburg)
nicht mehr in die alte Messe trauen? Ja wohl kaum, weil der Regensburger Oberhirte den Anordnungen des
Papstes Folge geleistet hat, oder?
#40 Gotthard 00:01:39 | Dienstag, 23. September 2008
Laufsteg ich denke einmal, es sollte eine große Modenschau der Paranmentik des Tradi-Ritus in einer zentralen
Bischofsstadt stattfinden. Die Menschen kennen doch einfach nicht mehr die wirkliche Schönheit der Paramentik –
sowohl als Dessous wie als Obergewand. Eine solche Modenschau mit ansehnlichen Tradi-Modells, vielleicht
noch auf einem Open-Air-Laufsteg, würde der Tradi-Liturgie bestimmt einen ungeheuren Push geben.
Care sacerdos, wenn Sie sagen, daß die eine Quaste blau ist, will ich Ihnen das (incl. der Erklärung)
gerne glauben; die Unterschiede schienen mir aber nur eine Farbvarainz von violett zu sein. Herzlichen
Dank für die freundliche Aufklärung über die liturgischen Neuerungen aus Gricigliano, cc.
Birette Schauen Sie genauer, dann sehen Sie, dass ein Birett violette, das andere blaue Quasten hat. Nun,
die blauen Quasten sind eine Spezialität des Institutes Christus König und Hoherpriester (die haben
das vor 1-2 Jahren als Bestandteil ihrer „Chorkleidung“ eingeführt), warum der andere Levit (der mit
der „hohen Stirn“) violette Quaste hat, weiss ich nicht, es könnte aber sein, dass er entweder Monsignore
oder Kanoniker (=Domkapitular) ist.
Warum nur tragen Subdiakon und Diakon Birette mit violetten Quasten in Hände? Bei nur einem solchen hätte
ich ja angenommen, es wäre das des Zelebranten, aber so …
#34 LandorganistII 22:21:56 | Montag, 22. September 2008
@Copertino Ich kann Ihrem wirren Gestammel nicht folgen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich mit diesem
Subjekt „Noch ein Landorganist“ nicht verwandt, nicht verschwägert, und auch sonst nichts zu tun habe.
Nur wo LOII draufsteht, ist auch LOII drin, Sie Simpel, Sie! Wenn dann zitieren Sie mich, wenn Sie meinen,
sich aus Ihrer Suhle bequemen zu müssen. Und an den anderen Depp, der mit dem rechten Weg: Dann machen
Sie doch Ihrem Nick alle Ehre, rechts sind Sie eh schon, machen Sie sich endlich auf den Weg, Sie Windbeutel,
Sie.
Kissler ein Glücksfall! Ein Glück, dass Kissler auch die linksliberale SÜDDEUTSCHE mit katholischer
Wahrheit bereichert und zum Diskutieren anregt! www.alexander-kissler.de
#32 Copertino 18:37:50 | Montag, 22. September 2008
@Gehe den rechten Weg „@Landonanist…“ Der Mensch nennt sich LandORGanist. Bitte ziehen Sie den angesehenen
Kirchenmusikerstand nicht in den Schmutz! „Sie sollten sich was schämen!“ Schrieben Sie nicht an einen
anderen Mitdiskutanden, er solle den eigenen Balken beachten? „Ihre notgeile Schleimspur auch nur in Gedanken
in die geheiligten Hallen Gottes zu tragen!“ An dieser Stelle verraten Sie sich wieder einmal durch bemühten
Pathos. „Aber keine Sorge, das Fegefeuer wird ihnen den Mund (und alles andere) schon trocknen!“ …was
auch für diese Stelle gilt. „Schandmaul sondergleichen!“ Beachten Sie, dass jener Finger, der auf Andere
zeigt, schmutzig sein könnte. Am besten trollen Sie sich in ein anderes Forum, das www hat ja noch so
viel Platz. …
#31 Bellarmino 18:17:15 | Montag, 22. September 2008
@moguntius nur war kardinal ratzinger nicht der papst, der für alle katholiken da ist, sondern auch noch
eine privatperson. dies ist heute sicher anders. ansonsten empfinde ich seine aussagen nicht so sehr widersprüchlich.
man sollte, ähnlich wie bei der hl schrift, die dinge auch im gesamten sehen. nicht nur herausgerissene
zitate. ein sehr gutes buch ist ja sein „geist der liturgie“, wo er seine meinung und sorge ja sehr ausführlich
darlegt.
Werter Eli’baal, Hexen verwenden dafür, ließ ich mir sagen, heutigentags elektrische Reinigungsgeräte;
wie formulierte das Loriot schon so umwerfend: „Es saugt und bläst der Heizelmann, wo Mutti sonst nur
blasen kann.“
Photo Wo hat man denn den alten Diakon und Subdiakon her? Soll nicht jeder in der Liturgie das und nur
das tun, was ihm von seinem Weihegrad her zukommt? „Spielt“ da vielleicht ein Priester Diakon und ein
anderer „spielt“ Subdiakon? DAS nenne ich z.B. Mißbräuche in der alten Liturgie!
#26 Moguntinus 17:00:27 | Montag, 22. September 2008
an Bellarmino Fabianus ist meines Erachtens insofern zuszustimmen, als der Papst in der Tat (zumindest
zu Zeiten, als er noch Kardinal Ratzinger war) sehr deutliche (und durchaus fundierte) Kritik an der neuen
(ordentlichen) Form der Messe geübt hat. Daß er jüngst so deutlich Partei für die ordentliche Form
ergriffen hat, kann daher verwirrend erscheinen. Allerdings vermute ich, daß er als echter Pontifex (Brückenbauer)
vermitteln will. Relativieren will er, da stimme ich Ihnen zu, bestimmt nicht. Daß es schwierig ist,
zwischen den Anhängern der beiden Formen zu vermitteln, sieht man ja an den Beiträgen in diesem Forum.
Ich wünsche ihm indes viel Kraft und den Beistand des heiligen Geistes bei dieser schwierigen Aufgabe.
#25 Elijahu † 16:57:52 | Montag, 22. September 2008
Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein, es ist Jesuit der Superchrist Muss ich mich jetzt ausgetrieben
fühlen? Oder soll ich in ihren Gesang miteinstimmen? Klären sie mich auf sie Superchrist.
#24 Jesuit † 16:54:20 | Montag, 22. September 2008
Für Herrn Elijahuhu! Warum toben die Heiden??? Die Herren ratschlagen sich mit einander wider den Herrn
und seinen Gesalbten! Aber der im Himmel wohnet, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.
#23 Elijahu † 16:47:31 | Montag, 22. September 2008
Hexhex! Schau an schau an, das werte Klärchen erfreut uns mal wieder mit ihrer Gegenwart. Schon alles
geplant für den Ritt zur Walpurgisnacht nächstes Jahr, werte Dame? Da hab ich noch ein ganz bequemes
Besenmodell für sie, falls sie noch was suchen.
Na, werter Neutronenzähler, in Ihrer transatlantischen Heimat werden’s doch sicher einen Ordinarius finden,
der Ihren Maßstäben von Rechtgläubigkeit gerecht wird; andernfalls schlage ich vor, daß Sie selbst
die Bischofsweihe empfangen; es gibt ja genügend episcopi vagantes, deren Sukzessionslinien für Ihre
Zwecke ausreichen dürften …
#21 Bellarmino 16:24:36 | Montag, 22. September 2008
@fabianus der hl vater sieht den ritus als solchen nur als einen an. in zwei formen. von daher geht es
ihm nicht darum, den einen mit dem anderen zu relativieren. vielmehr geht es doch darum, die mitte des
christlichen lebens, also christus, unter den menschen gegenwärtig zu machen. dies muss sowohl im ritus,
als auch im leben ausdruck finden. durch sein mp, oder auch seine stellungnahmen, will er darauf aufmerksam
machen, dass es nicht um den ritus als solchen geht. sondern um die gegenwart christi unter den menschen.
wenn wir durch rechthabereien, streitigkeiten, usw., diese gegenwart christi verunglimpfen, dann sind
wir nicht mehr glaubwürdige zeugen. es geht ihm vielleicht darum, dass er mehrere wege für die ihm anvertrauten
gläubigen eröffnen will. wobei das zentrum für den hl vater überall dasselbe ist: christus. so habe
ich es zumindest verstanden. es geht doch auch nicht darum, dass wir etwas für gott tun, sondern dass
gott in der hl messe etwas für uns tut.
Sie behaupten immer noch Priester zu sein Marannenjäger, warum hören Sie jetzt nicht die Beichte oder
verteilen Krankenkommunion oder Krankensalbung oder beten in der Kapell zu Maria um ihre HIlfe für diese
trostlose Welt; sie verschwenden hier unnütz Irre Zeit!
Werter Kastanienquetscher, mir scheint, Sie selbst sind der nachhaltigste Dieb ihrer Zeit, sofern nicht
Sie in bischöflichem Auftrag im Internet-Apostolat tätig sind.
#17 Benedikt 16:07:03 | Montag, 22. September 2008
Kissler Hätte Herr Kissler die in Gießen vorgeschlagene Kapelle gesehen, dann hätte er sich vielleicht
gefragt, wie die 200 Antragsteller da wohl reinpassen… Was ist eigentlich aus der Sache geworden?
#15 Fabianus 15:54:15 | Montag, 22. September 2008
@Bellarmino Danke für die Antwort. Steuert der Papst damit nicht auf opportunistische Verhaltensweisen
zu? Er scheint beide Seiten befriedigen zu wollen; beide Seiten fragen sich,wer denn nun Recht hat. Ich
denke, dass es mit der Aussage, es gäbe keine eindeutige Antwort und man müsse alles in einem gewissen
Kontext sehen, nicht getan ist. Vielmehr wäre dies eine Antwort im VII-Stil. Muss der Katholik von heute/morgen
relativistisch denken? (Wobei ja dieser vom Papst in einer Rede (nicht Handlung) verurteilt worden ist.
@Landonanist … Sie sollten sich was schämen! Ihre notgeile Schleimspur auch nur in Gedanken in die
geheiligten Hallen Gottes zu tragen! Aber keine Sorge, das Fegefeuer wird ihnen den Mund (und alles andere)
schon trocknen! Schandmaul sondergleichen! …
#10 Bellarmino 15:39:57 | Montag, 22. September 2008
@fabianus kann es nicht sein, dass der hl vater, der ja der erste garant der einheit sein soll, sich bewußt
in seiner eigenen meinung zurücknimmt, und daher mal dies und mal jenes mehr betont? er widerspricht
sich ja nicht. ich denke, er möchte, gerade auch durch das mp, die einheit in seiner amtszeit unter den
katholiken wiederherstellen. leider sind halt die bischöfe, speziell in deutschland, oder sollen wir
europa sagen, nicht unbedingt eine hilfe in seinen unternehmungen. witzigerweise lag den bischöfen alles
an einer erziehung zur mündigkeit der gläubigen. allerdings nur von den gläubigen, die ihre persönlichen
vorlieben teilen. jetzt schlägt die mündigkeit der gläubigen halt zurück. ich kann nicht nur einen
teil der menschen eine meinung zugestehen.
#9 Copertino 15:25:46 | Montag, 22. September 2008
@Zweiter Landorgler Splitter und Balken und deren sinnvolle Verwendung sind mein Metier. Ich bin in einer
Schreinerei aufgewachsen. Auch so gilt, worauf ich Sie aufmerksam gemacht hatte. Das in allem Anstand
und mit Sägemehl in den Augen gesagt.
#8 Major Kong 15:17:19 | Montag, 22. September 2008
@landoII Das Niveau Ihres Eingangsbeitrages spricht Bände und zeigt ganz klar wes Geistes Kind Sie sind,
Vade Retro! Sie können sich auch nicht darauf berufen, provoziert worden zu sein, im Gegensatz zu Hank.
@ abgesetzter Tastenquäler II Sind Sie eigentlich der Organist, dessen Orgel man kürzlich zerschlagen
hat? Die Gemeinde konnte wohl ihren Mist auch nicht mehr ertragen
#5 Copertino 14:09:32 | Montag, 22. September 2008
@Zweiter Landorgler Schweigen Sie! Über jedes Wort, jede Beschimpfung und ungerechtfertigte Unterstellung
werden Sie einmal Rechenschaft abzulegen haben, vergessen Sie das nicht.
Woran liegt es eigentlich, dass bei Ratzinger sowohl Arugumenre für die „alte“ als auch solche für die
„neue“ zu finden sind? Es scheint, als tendiere er mal hier und mal dorthin. Beides muss sich ja nicht
ausschließen, abner auffällig ist es schon. Mal äußert er überzeugende Argumente für die alte Messe
bzw. auch gegen durch die Liturgiereform möglich gewordenen Mißbräche, ein anderes mal scheint er vom
NOM vollkommen in Gedanken, Worten und Handlungen erfüllt zu sein. Ich frage mich: Wofür steht der Papst?
Schwankt er Hin und Her? Ich erkenne keine Linie, der ich innerlich folgen kann.
Interessant… …sie treffen sich in der Kapelle einer psychiatrischen Klinik…ein Schelm der Böses
dabei denkt! Außerdem passt den Tradis nun auch nicht mehr das Alter der Priester, sehr aufschlussreich!
Was wollt Ihr? Junge, knackige Burschen am Hochaltar? Pfui, schämt Euch, Ihr Lüstlinge in trad. Gewande.
Sehr entlarvend das alles!