Alte Messe
Wirksame Bremsmethoden
Für die Zelebration der Alten Messe bestimmte der Bischof drei 72 bis 78 Jahre alte Priester: „Die Beauftragung und Schulung jüngerer Priester ist nicht gewünscht.“
Diakon und Subdiakon im Alten Ritus.
Diakon und Subdiakon im Alten Ritus.
© traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net) Klatsch-, Mitmach- und Gedichtgottesdienste sind mit der Alten Messe nicht möglich. Darum sieht sich mancher Bischof zur Gegenwehr aufgerufen.

Das erklärte der Kulturjournalist Alexander Kissler gestern in der ‘Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung’.

Kissler zitiert den Papst: „Die Liturgie ist nicht etwas von uns Konstruiertes; sie ist das gemeinsame Singen mit dem Chor der Geschöpfe und das Eintreten in die kosmische Wirklichkeit selbst.“

Er konfrontiert diese Aussage mit einem Zitat von Kardinal Joseph Ratzinger aus dem Jahr 2003, wonach ein Mainstream herrschender Tendenzen heute dafür sorge, „daß die neuen Altäre die Form eines Serviertischchens haben“.

Dann zitiert Kissler die Vorsitzende der Laienorganisation ‘Pro Missa Tridentina’, Monika Rheinschmitt.

Sie stößt nach eigenen Angaben noch überall auf Priester, die ihre liturgische Neugier für den Alten Ritus nicht auszusprechen wagen: „Noch immer ist der Einsatz für die Alte Messe ein Karriererisiko.“

Kapelle einer psychiatrischen Klinik

Um die Alte Liturgie zu bremsen, verfügen die Ordinariate nach Kisslers Angaben über viele Möglichkeiten: „Beliebt ist die Zuweisung entlegener Kapellen und exotischer Zeiten.“

Beispiele: In Aachen treffen sich die Altgläubigen am Donnerstag abend in der Kapelle einer psychiatrischen Klinik – in Trier am Sonntag morgen bei den Vereinigten Hospitien.

Eine wirkungsvolle Bremsmethode ist auch die „Beauftragung ad personam“.

Das funktioniert so: Der Bischof bestimmt einen vorzugsweise älteren Geistlichen, der sich nicht vertreten lassen darf. Wird er krank oder ist er im Urlaub, muß die Messe in der neuen Form gefeiert werden.

Kissler nennt als Beispiele Augsburg und Mönchengladbach im Bistum Aachen.

Ein weiteres Mittel ist – so Kissler – die Verschleppung: „Bereits seit September 2002 warten mehr als 200 Gläubige aus Gießen im Bistum Mainz auf eine Antwort von Kardinal Lehmann.“

Gegenwärtig wird ihnen eine monatlich Messe in einer Kapelle zugestanden.

Auch die Petrusbruderschaft hat einen schweren Stand, weil die Bischöfe – so in Freiburg und Fulda – oft auf Priestern aus der eigenen Diözese beharren, die meist auch in der alten Form, also vor 1970, geweiht worden sein müssen.

Lage hat sich veschlechtert

In Heidelberg im Erzbistum Freiburg habe sich die Lage trotz Motu Proprio verschlechtert:

„Nur einmal monatlich darf eine Sonntagsmesse in einer winzigen Kapelle stattfinden, neuerdings zelebriert von einem 77 Jahre alten Priester im Ruhestand. Dem dort bisher aushilfsweise tätigen 49 Jahre alten Pfarrer wurde die Zelebration untersagt.“

Der zynische Kommentar des Erzbistums: Man wolle an der „bewährten Praxis“ des nur einmal im Monat gestatteten Sonntagsgottesdienstes festhalten.

In Fulda bestimmte der dortige Bischof drei 72 bis 78 Jahre alte Priester: „Die Beauftragung und Schulung jüngerer Priester ist nicht gewünscht.“

Dann kommt Kissler auf Bischof Gebhard Fürst von Stuttgart-Rottenburg zu sprechen:

Dieser könne trotz vieler Anträge, etwa aus Tübingen und Horb, nur „Einzelpersonen oder kleine Gruppen“ erkennen, die sich um die Alte Messe bemühen.

Bewußt unliturgische Atmosphäre

Auf der Suche nach den Gründen für die Aversion der Herren Bischöfe Zollitsch und Lehmann, Fürst, Algermissen und Mussinghoff zitiert Kissler den Pfarrer von Herzogenrath in der Diözese Aachen, Hw. Guido Rodheudt.

Der Geistliche hält die Priesterausbildung für den Dreh- und Angelpunkt. Dort herrsche eine „bewußt unliturgische Atmosphäre“.

Nur langsam wachse eine Generation nach, die Kult und Kultur, Seelsorge und Gottesdienst nicht mehr als Gegensätze begreife:

„Der Bezug zum Heiligen ist vollkommen zerstört worden durch die Zeitumstände, und die Kirche hat den Fehler gemacht, diese Zeitumstände völlig aufzusaugen, bis hin zu Kirchenbau und Liturgiereform.“

Die kleine deutsche Papstfraktion

Kissler nennt drei deutsche Bischöfe, die den liturgischen Anordnungen des Papstes Folge geleistet haben – die Oberhirten von Regensburg, Speyer und Eichstätt.

In Regensburg gibt es sieben Meßorte. In Speyer zelebriert der Generalvikar öffentlich nach dem alten Meßbuch.

Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt widmete in seiner Bischofsstadt eine Kirche um, damit die Gläubigen „alle Sakramente und Segnungen auch in der früheren Form des Römischen Ritus erbitten und erhalten“ können.
      
56 Lesermeinungen
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#62   Jesuit †   11:20:29 | Mittwoch, 24. September 2008
Kokke!
Du bist aber nun wirklich das allersüsseste Schnukelmöpschen, das mir je begegnet ist!
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#61   Strepto von Kokke   09:21:03 | Mittwoch, 24. September 2008
@Landorganist
Sie verkokkter Simpel, Sie!
I love you honey, you are sweetening my day!
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#60   LandorganistII   09:08:59 | Mittwoch, 24. September 2008
Unverschämtheit
Sie verkokkter Simpel, Sie!
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#59   Colombe de la paix   09:08:12 | Mittwoch, 24. September 2008
Mein Schnuckelmops
:-D süß! :)3
Aber wir hatten nach Ihrem Posting gestern viel Spass!
Wobei ich mich nicht als Suppenhuhn betrachtete! :-D
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#58   Strepto von Kokke   09:00:49 | Mittwoch, 24. September 2008
@Täubchen
Was machen Suppenhühner mittwochs?
Ja, gestern fühlten sich einige Damen als „Suppenhühner“ angesprochen und haben sich zu heftigen Reaktionen hinreissen lassen. Leider wurden die Beiträge nicht von der Redaktion zensuriert.
Nachdem mir mein „Schnuckelmops“ heute schon Beachtung geschenkt hat, geht es mir wirklich gut und ich danke der Nachfrage.
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#57   Colombe de la paix   08:54:43 | Mittwoch, 24. September 2008
Strepto
sind Sie heute besser gelaunt!
Was machen Suppenhühner mittwochs? :-O
Wobei ich immer noch ein Täubchen bin! :-] :-P
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#56   Strepto von Kokke   08:50:14 | Mittwoch, 24. September 2008
@Dumdideldiöh
Bonjour ma chère Colombe :(3
–-----------
Hören Sie auf, sich wie ein Aal zu winden! Die plumpe Anmache haben Sie bereits früher bei mir versucht.
Mein kleiner Landorganist, ich hab Sie eben lieb, wie mich selbst.
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#55   LandorganistII   08:46:14 | Mittwoch, 24. September 2008
@Kokke
Hören Sie auf, sich wie ein Aal zu winden! Die plumpe Anmache haben Sie bereits früher bei mir versucht.
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#54   Colombe de la paix   08:42:12 | Mittwoch, 24. September 2008
Hallo Streppto
Das Täubchen grüßt S :-] :)3 :(3 ie
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#53   Strepto von Kokke   08:36:46 | Mittwoch, 24. September 2008
@Landorganist
Bitte unterlassen Sie diese Vertraulichkeiten! Ich hasse solche Distanzlosigkeiten!
Sie fühlten sich also angesprochen, obwohl nichts in meinem Beitrag diese, Ihre Annahme rechtfertigt, dass ich Sie mit „Schnukelmops“ gemeint haben könnte.
Einzig der Hinweis, dass einer vom Land das nicht hinbekommt, könnte Ihnen als schwaches Indiz für Ihre Annahme gedient haben.
Sollte ich Sie trotzdem in irgendeiner Weise verletzt haben, kraule ich Ihnen im Sinne der Busse die Nasenhaare.
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#52   karljosef   21:34:18 | Dienstag, 23. September 2008
@no comment
Ich würde es anders formulieren. Je mehr sich ein Bischof der alten Messe entgegenstemmt, umso fragwürdiger ist er.
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#51   Jesuit †   18:44:19 | Dienstag, 23. September 2008
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#50   No Comment   17:48:16 | Dienstag, 23. September 2008
Alte Messe: Fliegenfalle der „Reaktion“
Je hysterischer die „Phalanx“ ein Junktim zwischen Rechtgläubigkeit und alter Messe zu konstruieren versucht, umso weniger papsttreu ist sie (vgl. BXVI in Frankreich: Interview im Flugzeug, Ansprache an die frz. Bischöfe).
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#49   Freinsberg   14:55:49 | Dienstag, 23. September 2008
@ Gotthard
<<sowohl als Dessous<< … und Marini II als Model! ;-)
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#48   LandorganistII   11:40:06 | Dienstag, 23. September 2008
@Kokke
Bitte unterlassen Sie diese Vertraulichkeiten! Ich hasse solche Distanzlosigkeiten!
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#47   sacerdos helveticus   10:46:34 | Dienstag, 23. September 2008
Chorkleidung
Von der Einführung der himmelblauen Chorkleidung wird dort in den Institusnachrichten von 2006 berichtet auf Seite 5.
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#46   Strepto von Kokke   09:45:50 | Dienstag, 23. September 2008
@Schnukelmops
… wundert mich nicht, dass einer vom Land das nicht hinbekommt! >:)
Link …stitut-christus-koenig.de/…_2008/juni_2008.html
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#45   LandorganistII   09:39:20 | Dienstag, 23. September 2008
Werte Clarisse,
Ihr Link verweist nur auf den Email-Kontakt. Wo kann man den Katalog einsehen? :-@ Ich interessiere mich so sehr. Aber bitte nicht weitersagen.
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#44   Benedikt   00:49:05 | Dienstag, 23. September 2008
@ Defensor
Der Kissler hat die Infos zu seinem Artikel doch völlig unreflektiert von den einschlägigen Internetpostillen übernommen. Einige Formulierungen kamen mir wirklich derart bekannt vor…„In Gießen warten seit 2002…“.
Über Einschränkungen in Regensburg stand halt nix drin also hat er auch nichts darüber geschrieben.
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#43   Defensor Fidei   00:42:04 | Dienstag, 23. September 2008
3 Bischöfe…
Kissler nennt drei deutsche Bischöfe, die den liturgischen Anordnungen des Papstes Folge geleistet haben – die Oberhirten von Regensburg…
Naja…:-S…mehr oder weniger halt.
Im o.g. Fall wohl eher weniger. :'(
Da sollte man sich von den 7 Meßstandorten mal nicht täuschen lassen. Gerade der Satz „Die Beauftragung und Schulung jüngerer Priester ist nicht gewünscht.“ trifft auch auf Regensburg voll und ganz zu.
Oder warum war es nicht erwünscht, daß bei der diözesanen Fortbildung auch Kapläne anwesend sind? Warum ist Seminaristen das Ministrieren im überlieferten Ritus in Regensburg verboten? Warum werden Seminaristen, die den überlieferten Ritus besuchen massiv eingeschüchtert, so daß sie sich (in Regensburg) nicht mehr in die alte Messe trauen?
Ja wohl kaum, weil der Regensburger Oberhirte den Anordnungen des Papstes Folge geleistet hat, oder?
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#42   clarissa colonia   00:14:15 | Dienstag, 23. September 2008
Den aktuellen Katalog
kann man hier …stitut-christus-koenig.de/Juni_2008.pdf einsehen.
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#41   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:04:47 | Dienstag, 23. September 2008
Gotthard
eine große Modenschau der Paranmentik des Tradi-Ritus
:)3 ! Ich säße im Publikum!
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#40   Gotthard   00:01:39 | Dienstag, 23. September 2008
Laufsteg
ich denke einmal, es sollte eine große Modenschau der Paranmentik des Tradi-Ritus in einer zentralen Bischofsstadt stattfinden.
Die Menschen kennen doch einfach nicht mehr die wirkliche Schönheit der Paramentik – sowohl als Dessous wie als Obergewand.
Eine solche Modenschau mit ansehnlichen Tradi-Modells, vielleicht noch auf einem Open-Air-Laufsteg, würde der Tradi-Liturgie bestimmt einen ungeheuren Push geben.
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#39   clarissa colonia   23:19:52 | Montag, 22. September 2008
Care sacerdos,
wenn Sie sagen, daß die eine Quaste blau ist, will ich Ihnen das (incl. der Erklärung) gerne glauben; die Unterschiede schienen mir aber nur eine Farbvarainz von violett zu sein. Herzlichen Dank für die freundliche Aufklärung über die liturgischen Neuerungen aus Gricigliano, cc.
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#38   sacerdos helveticus   23:13:35 | Montag, 22. September 2008
Birette
Schauen Sie genauer, dann sehen Sie, dass ein Birett violette, das andere blaue Quasten hat. Nun, die blauen Quasten sind eine Spezialität des Institutes Christus König und Hoherpriester (die haben das vor 1-2 Jahren als Bestandteil ihrer „Chorkleidung“ eingeführt), warum der andere Levit (der mit der „hohen Stirn“) violette Quaste hat, weiss ich nicht, es könnte aber sein, dass er entweder Monsignore oder Kanoniker (=Domkapitular) ist.
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#37   clarissa colonia   22:50:49 | Montag, 22. September 2008
Warum nur
tragen Subdiakon und Diakon Birette mit violetten Quasten in Hände? Bei nur einem solchen hätte ich ja angenommen, es wäre das des Zelebranten, aber so …
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#36   Jesuit †   22:46:55 | Montag, 22. September 2008
Der Diakon auf dem Foto
ist ja nun doch ein bisschen zu jung, odder?
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#35   Benedikt   22:36:48 | Montag, 22. September 2008

Ein Glück, dass Kissler auch die linksliberale SÜDDEUTSCHE mit katholischer Wahrheit bereichert und zum Diskutieren anregt!
Ach, tatsächlich?
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#34   LandorganistII   22:21:56 | Montag, 22. September 2008
@Copertino
Ich kann Ihrem wirren Gestammel nicht folgen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich mit diesem Subjekt „Noch ein Landorganist“ nicht verwandt, nicht verschwägert, und auch sonst nichts zu tun habe. Nur wo LOII draufsteht, ist auch LOII drin, Sie Simpel, Sie! Wenn dann zitieren Sie mich, wenn Sie meinen, sich aus Ihrer Suhle bequemen zu müssen.
Und an den anderen Depp, der mit dem rechten Weg:
Dann machen Sie doch Ihrem Nick alle Ehre, rechts sind Sie eh schon, machen Sie sich endlich auf den Weg, Sie Windbeutel, Sie.
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#33   Reformeifer2008   20:42:38 | Montag, 22. September 2008
Kissler ein Glücksfall!
Ein Glück, dass Kissler auch die linksliberale SÜDDEUTSCHE mit katholischer Wahrheit bereichert und zum Diskutieren anregt!
www.alexander-kissler.de
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#32   Copertino   18:37:50 | Montag, 22. September 2008
@Gehe den rechten Weg
„@Landonanist…“
Der Mensch nennt sich LandORGanist. Bitte ziehen Sie den angesehenen Kirchenmusikerstand nicht in den Schmutz!
„Sie sollten sich was schämen!“
Schrieben Sie nicht an einen anderen Mitdiskutanden, er solle den eigenen Balken beachten?
„Ihre notgeile Schleimspur auch nur in Gedanken in die geheiligten Hallen Gottes zu tragen!“
An dieser Stelle verraten Sie sich wieder einmal durch bemühten Pathos.
„Aber keine Sorge, das Fegefeuer wird ihnen den Mund (und alles andere) schon trocknen!“
…was auch für diese Stelle gilt.
„Schandmaul sondergleichen!“
Beachten Sie, dass jener Finger, der auf Andere zeigt, schmutzig sein könnte. Am besten trollen Sie sich in ein anderes Forum, das www hat ja noch so viel Platz.
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#31   Bellarmino   18:17:15 | Montag, 22. September 2008
@moguntius
nur war kardinal ratzinger nicht der papst, der für alle katholiken da ist, sondern auch noch eine privatperson. dies ist heute sicher anders.
ansonsten empfinde ich seine aussagen nicht so sehr widersprüchlich. man sollte, ähnlich wie bei der hl schrift, die dinge auch im gesamten sehen. nicht nur herausgerissene zitate. ein sehr gutes buch ist ja sein „geist der liturgie“, wo er seine meinung und sorge ja sehr ausführlich darlegt.
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#30   clarissa colonia   17:51:54 | Montag, 22. September 2008
Werter Eli’baal,
Hexen verwenden dafür, ließ ich mir sagen, heutigentags elektrische Reinigungsgeräte; wie formulierte das Loriot schon so umwerfend: „Es saugt und bläst der Heizelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann.“
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#29   juergen   17:30:48 | Montag, 22. September 2008
Photo
Wo hat man denn den alten Diakon und Subdiakon her?
Soll nicht jeder in der Liturgie das und nur das tun, was ihm von seinem Weihegrad her zukommt?
„Spielt“ da vielleicht ein Priester Diakon und ein anderer „spielt“ Subdiakon?
DAS nenne ich z.B. Mißbräuche in der alten Liturgie!
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#28   Benedikt   17:27:18 | Montag, 22. September 2008
Seit wann…
…war es eigentlich eine Ermessensfrage, ob man sich einem Bischof unterstellt?
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#26   Moguntinus   17:00:27 | Montag, 22. September 2008
an Bellarmino
Fabianus ist meines Erachtens insofern zuszustimmen, als der Papst in der Tat (zumindest zu Zeiten, als er noch Kardinal Ratzinger war) sehr deutliche (und durchaus fundierte) Kritik an der neuen (ordentlichen) Form der Messe geübt hat. Daß er jüngst so deutlich Partei für die ordentliche Form ergriffen hat, kann daher verwirrend erscheinen. Allerdings vermute ich, daß er als echter Pontifex (Brückenbauer) vermitteln will. Relativieren will er, da stimme ich Ihnen zu, bestimmt nicht. Daß es schwierig ist, zwischen den Anhängern der beiden Formen zu vermitteln, sieht man ja an den Beiträgen in diesem Forum. Ich wünsche ihm indes viel Kraft und den Beistand des heiligen Geistes bei dieser schwierigen Aufgabe.
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#25   Elijahu †   16:57:52 | Montag, 22. September 2008
Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein, es ist Jesuit der Superchrist
Muss ich mich jetzt ausgetrieben fühlen? Oder soll ich in ihren Gesang miteinstimmen? Klären sie mich auf sie Superchrist.
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#24   Jesuit †   16:54:20 | Montag, 22. September 2008
Für Herrn Elijahuhu!
Warum toben die Heiden???
Die Herren ratschlagen sich mit einander wider den Herrn und seinen Gesalbten!
Aber der im Himmel wohnet, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer.
:-@
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#23   Elijahu †   16:47:31 | Montag, 22. September 2008
Hexhex!
Schau an schau an, das werte Klärchen erfreut uns mal wieder mit ihrer Gegenwart. Schon alles geplant für den Ritt zur Walpurgisnacht nächstes Jahr, werte Dame? Da hab ich noch ein ganz bequemes Besenmodell für sie, falls sie noch was suchen.
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#22   clarissa colonia   16:44:15 | Montag, 22. September 2008
Na, werter Neutronenzähler,
in Ihrer transatlantischen Heimat werden’s doch sicher einen Ordinarius finden, der Ihren Maßstäben von Rechtgläubigkeit gerecht wird; andernfalls schlage ich vor, daß Sie selbst die Bischofsweihe empfangen; es gibt ja genügend episcopi vagantes, deren Sukzessionslinien für Ihre Zwecke ausreichen dürften …
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#21   Bellarmino   16:24:36 | Montag, 22. September 2008
@fabianus
der hl vater sieht den ritus als solchen nur als einen an. in zwei formen. von daher geht es ihm nicht darum, den einen mit dem anderen zu relativieren. vielmehr geht es doch darum, die mitte des christlichen lebens, also christus, unter den menschen gegenwärtig zu machen. dies muss sowohl im ritus, als auch im leben ausdruck finden. durch sein mp, oder auch seine stellungnahmen, will er darauf aufmerksam machen, dass es nicht um den ritus als solchen geht. sondern um die gegenwart christi unter den menschen. wenn wir durch rechthabereien, streitigkeiten, usw., diese gegenwart christi verunglimpfen, dann sind wir nicht mehr glaubwürdige zeugen. es geht ihm vielleicht darum, dass er mehrere wege für die ihm anvertrauten gläubigen eröffnen will. wobei das zentrum für den hl vater überall dasselbe ist: christus.
so habe ich es zumindest verstanden.
es geht doch auch nicht darum, dass wir etwas für gott tun, sondern dass gott in der hl messe etwas für uns tut.
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#19   Colombe de la paix   16:17:12 | Montag, 22. September 2008
Sie behaupten
immer noch Priester zu sein Marannenjäger, warum hören Sie jetzt nicht die Beichte oder verteilen
Krankenkommunion oder Krankensalbung
oder beten in der Kapell zu Maria um ihre HIlfe für diese
trostlose Welt; sie verschwenden hier unnütz Irre Zeit!
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#18   clarissa colonia   16:11:55 | Montag, 22. September 2008
Werter Kastanienquetscher,
mir scheint, Sie selbst sind der nachhaltigste Dieb ihrer Zeit, sofern nicht Sie in bischöflichem Auftrag im Internet-Apostolat tätig sind.
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#17   Benedikt   16:07:03 | Montag, 22. September 2008
Kissler
Hätte Herr Kissler die in Gießen vorgeschlagene Kapelle gesehen, dann hätte er sich vielleicht gefragt, wie die 200 Antragsteller da wohl reinpassen…
Was ist eigentlich aus der Sache geworden?
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#15   Fabianus   15:54:15 | Montag, 22. September 2008
@Bellarmino
Danke für die Antwort.
Steuert der Papst damit nicht auf opportunistische Verhaltensweisen zu? Er scheint beide Seiten befriedigen zu wollen; beide Seiten fragen sich,wer denn nun Recht hat. Ich denke, dass es mit der Aussage, es gäbe keine eindeutige Antwort und man müsse alles in einem gewissen Kontext sehen, nicht getan ist. Vielmehr wäre dies eine Antwort im VII-Stil. Muss der Katholik von heute/morgen relativistisch denken? (Wobei ja dieser vom Papst in einer Rede (nicht Handlung) verurteilt worden ist.
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#13   Colombe de la paix   15:44:52 | Montag, 22. September 2008
@ Marannenjäger
Na , wieder beruhigt!
Oder geht das Jagen heute wieder los?!
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#12   Gehe den rechten Weg   15:43:47 | Montag, 22. September 2008
@Landonanist

Sie sollten sich was schämen!
Ihre notgeile Schleimspur auch nur in Gedanken in die geheiligten Hallen Gottes zu tragen!
Aber keine Sorge, das Fegefeuer wird ihnen den Mund (und alles andere) schon trocknen!
Schandmaul sondergleichen!
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#10   Bellarmino   15:39:57 | Montag, 22. September 2008
@fabianus
kann es nicht sein, dass der hl vater, der ja der erste garant der einheit sein soll, sich bewußt in seiner eigenen meinung zurücknimmt, und daher mal dies und mal jenes mehr betont? er widerspricht sich ja nicht. ich denke, er möchte, gerade auch durch das mp, die einheit in seiner amtszeit unter den katholiken wiederherstellen. leider sind halt die bischöfe, speziell in deutschland, oder sollen wir europa sagen, nicht unbedingt eine hilfe in seinen unternehmungen. witzigerweise lag den bischöfen alles an einer erziehung zur mündigkeit der gläubigen. allerdings nur von den gläubigen, die ihre persönlichen vorlieben teilen. jetzt schlägt die mündigkeit der gläubigen halt zurück. ich kann nicht nur einen teil der menschen eine meinung zugestehen.
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#9   Copertino   15:25:46 | Montag, 22. September 2008
@Zweiter Landorgler
Splitter und Balken und deren sinnvolle Verwendung sind mein Metier. Ich bin in einer Schreinerei aufgewachsen. Auch so gilt, worauf ich Sie aufmerksam gemacht hatte. Das in allem Anstand und mit Sägemehl in den Augen gesagt.
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#8   Major Kong   15:17:19 | Montag, 22. September 2008
@landoII
Das Niveau Ihres Eingangsbeitrages spricht Bände und zeigt ganz klar wes Geistes Kind Sie sind, Vade Retro! Sie können sich auch nicht darauf berufen, provoziert worden zu sein, im Gegensatz zu Hank.
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#7   noch ein Landorganist   15:12:13 | Montag, 22. September 2008
@ abgesetzter Tastenquäler II
Sind Sie eigentlich der Organist, dessen Orgel man kürzlich zerschlagen hat? Die Gemeinde konnte wohl ihren Mist auch nicht mehr ertragen :-[
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#5   Copertino   14:09:32 | Montag, 22. September 2008
@Zweiter Landorgler
Schweigen Sie! Über jedes Wort, jede Beschimpfung und ungerechtfertigte Unterstellung werden Sie einmal Rechenschaft abzulegen haben, vergessen Sie das nicht.
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#4   Fabianus   13:59:55 | Montag, 22. September 2008
Woran
liegt es eigentlich, dass bei Ratzinger sowohl Arugumenre für die „alte“ als auch solche für die „neue“ zu finden sind? Es scheint, als tendiere er mal hier und mal dorthin. Beides muss sich ja nicht ausschließen, abner auffällig ist es schon. Mal äußert er überzeugende Argumente für die alte Messe bzw. auch gegen durch die Liturgiereform möglich gewordenen Mißbräche, ein anderes mal scheint er vom NOM vollkommen in Gedanken, Worten und Handlungen erfüllt zu sein.
Ich frage mich: Wofür steht der Papst? Schwankt er Hin und Her? Ich erkenne keine Linie, der ich innerlich folgen kann.
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#3   Hank   13:16:33 | Montag, 22. September 2008
Wie????
Schwuler Landorganist? Das müßte Dir doch gefallen. Wahrscheinlich besuchst Du dann auch die Alte Messe… :-D :-!
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#2   ottaviani   13:16:15 | Montag, 22. September 2008
es ist höchste Zeit das endlich
die so oft angekündigten Ausführungsbestimmungen zum Motu proprio kommen
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#1   LandorganistII   13:13:00 | Montag, 22. September 2008
Interessant…
…sie treffen sich in der Kapelle einer psychiatrischen Klinik…ein Schelm der Böses dabei denkt!
Außerdem passt den Tradis nun auch nicht mehr das Alter der Priester, sehr aufschlussreich! Was wollt Ihr? Junge, knackige Burschen am Hochaltar? Pfui, schämt Euch, Ihr Lüstlinge in trad. Gewande. Sehr entlarvend das alles!
Redaktion benachrichtigen
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