Hindu-Gewalt
Christenverfolger verhaftet
Er hat zwanzig Kirchen auf dem Gewissen. Jetzt sitzt er hinter Schwedischen Gardinen: „Für die Hindu-Gemeinschaft sind wir immer bereit, täglich ins Gefängnis zu gehen.“
Im indischen Bundesstaat Orissa sind die Christen massiven Verfolgungen ausgesetzt.
Im indischen Bundesstaat Orissa sind die Christen massiven Verfolgungen ausgesetzt.
© Rita Willaert, CC
(kreuz.net) Die indische Polizei hat einen mutmaßlichen Drahtzieher der Christenverfolgung im Bundesstaat Karnataka verhaftet. Das berichtete die indische Presse.

Karnataka befindet sich im Südwesten des Landes.

Der verhaftete Christenverfolger heißt Mahendra Kumar. Er gehört zur radikalen hinduistischen Bewegung „Bajrang Dal“. Zur Zeit sitzt er in der südlichen Küstenstadt Mangalore in Haft.

„Bajrang Dal“ ist die Jugendorganisation des „Welt-Hindurats“ – „Vishwa Hindu Parishad“ –, der auch in Konflikten mit Musulmanen involviert ist.

Kumar soll hinter Angriffen auf mindestens zwanzig christliche Kirchen in südindischen Städten wie Mangalore stecken. Die Vorfälle ereigneten sich vor einer Woche.

Nach seiner Verhaftung erklärte Kumar: „Wir sind bereit, für die Hindu-Gesellschaft ins Gefängnis zu gehen. Für die Hindu-Gemeinschaft sind wir immer bereit, täglich ins Gefängnis zu gehen.“

Außer Kumar wurden weitere 77 Verdächtige verhaftet, die zur gleichen Gruppierung gehören.

Am 15. September war die Polizei brutal gehen christliche Demonstranten – unter ihnen Frauen und Schwestern – vorgegangen.

Die antichristlichen Ausschreitungen in Karnataka folgten der Gewalt gegen Christen im Bundesstaat Orissa, wo mindestens 45 Menschen ums Leben kamen und Zehntausende in die Flucht getrieben wurden.

56 Kirchen, elf Schulen und vier weitere kirchliche Einrichtungen wurden zerstört.

Heute berichtete die US-Tageszeitung ‘International Harald Tribune’, daß weitere drei Kirchen im Bundesstaat Karnataka verwüstet wurden.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Jesuit †   18:43:43 | Dienstag, 23. September 2008
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#9   Franz Kappes   13:46:16 | Dienstag, 23. September 2008
Die Christengemeinschaft
… ist da ja richtig harmlos. ^-^
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#8   Gehe den rechten Weg   03:44:27 | Dienstag, 23. September 2008
@Karljosef

„Eine Sache ist wenn man etwas nicht mag, und eine andere ist , wenn man einen anderen wegen seines Glaubens umbringt.“
Wo steht das geschrieben?
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#7   karljosef   21:22:40 | Montag, 22. September 2008
juergen
Naja Sie haben wohl ein bischen übertrieben. Eine Sache ist wenn man etwas nicht mag, und eine andere ist , wenn man einen anderen wegen seines Glaubens umbringt.
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#6   Lutheraner   21:07:55 | Montag, 22. September 2008
Versucht mal bitte
RADIKAL und EXTREMISTISCH auseinander zu halten. Radikale Lösungen anzustreben ist in keinem Land der Welt ein Verbrechen! Außer natürlich in der Europäischen Union, wo die Extremisten in den Parlamente sitzen.
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#5   Jesuit †   17:59:25 | Montag, 22. September 2008
Würden die
sich selbst verherrlichenden „Christen“ a la kreuz.net, wenn sie denn dürften, nicht genauso verbrecherisch handeln wie diese radikale Gruppe???
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#4   juergen   17:28:12 | Montag, 22. September 2008
Schlimm schlimm
Der verhaftete Christenverfolger heißt Mahendra Kumar. Er gehört zur radikalen hinduistischen Bewegung „Bajrang Dal“.

„Bajrang Dal“ ist die Jugendorganisation des „Welt-Hindurats“

„Wir sind bereit, für die Hindu-Gesellschaft ins Gefängnis zu gehen…
Aha!
Da setzten sich doch tatsächlich Hindus für eine hinduistische Gesellschaft ein.
Aber Moment mal!
Da war doch was…
Achja:
Letztes Wochenende organisierte die rechtsgerichtete Partei ‘Pro Köln’ eine Kundgebung gegen die angebliche Islamisierung Deutschlands.
Da meinten doch noch die „guten“ Christen zu: „Ich fände es wichtig, dass man die Gefahr der Islamisierung nicht völlig vom Tisch wischt, sondern offensiv die eigene Leitkultur vertritt.“
(Exemplarisch mal eine Lesermeinung zitiert)
Aha!
Wenn Hindus gegen eine Christianisierung ihrer Gesellschaft sind, ist das in den Augen mancher ganz ganz böse.
Wenn Christen gegen eine Islamisierung ihrer Gesellschaft sind, ist das in den Augen mancher gut.
o.O o.O o.O
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#3   stimme der vernunft †   16:59:44 | Montag, 22. September 2008
@Jesuit
Hier ist aber ausdrücklich von christlichen Schwestern die Rede, die zusammen mit den christlichen Frauen demonstrierten.
Es scheint in Indien also eine relevante Anzahl christlicher Schwuler zu geben, das ist ja schon mal ein deutlicher Unterschied zu Europa, wo die Christen alle Schwulen, die nicht in den Klerus wollen, rausekeln.
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#2   Jesuit †   16:56:57 | Montag, 22. September 2008
Vorsicht!!!!!!!!
Hindus sind alle schwul!!!!!!
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#1   stimme der vernunft †   16:44:14 | Montag, 22. September 2008
Gender-Ideologie
unter ihnen Frauen und Schwestern
Wie darf man das denn verstehen? Homos bezeichnen sich manchmal gegenseitig als Schwestern. Haben da etwa radikale christliche Sodomisten demonstriert? War es dann nicht aus Sicht der sogenannten angeblichen „Redaktion“ gut, dass die Polizei hart gegen die Perversen vorging?
Der sogenannte angebliche „Artikel“ ist mal wieder ziemlich wirr geraten.
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