19:43:30 | Montag, 22. September 2008
Je entfremdeter ein Katholik seiner Kirche ist, desto weniger kann er mit der Alten Messe anfangen. Doch wer katholisch wird, der hat fast immer Sehnsucht danach.

Katholische Finnen bevorzugen die Alte Messe.
© traditionalcatholic.org.uk(kreuz.net) Der bisherige Bischof von Helsinki, Mons. Józef Wróbel (55), war der Alten Messe gegenüber
aufgeschlossen.
Das berichtete der Leser ‘Presbu’ am 19. September in einem Posting auf der französischsprachigen
Webseite ‘Le Forum catholique’.
Der Bischof errichtete allerdings auch ein Priesterseminar, das von der
in Spanien gegründeten katholischen Gemeinschaft Neokatechumenaler Weg geleitet wird, die für ihre
liturgischen
Eskapaden bekannt ist.
Inzwischen ist der Bischofssitz in Helsinki verwaist, da Mons. Wróbel am 28.
Juni zum Weihbischof von Lublin in Polen ernannt wurde.
Einst war Finnland zu 99,5 Prozent lutherisch
mit einigen musulmanischen Tataren. Jetzt ist der Anteil der praktizierenden Protestanten bei zwei Prozent
angelangt.
Von den 5.2 Millionen Finnen sind nur etwa 0.2 Prozent – 9.000 Personen – katholisch.
Doch
Finnland hat weltweit das beste Verhältnis zwischen Seminaristen und katholischer Bevölkerung.
Nach
Angaben von Hw. Cristiano Magagna – Vizerektor des Priesterseminars in Helsinki – studieren dort vierzehn
Seminaristen. Sie stammen allerdings aus sieben verschiedenen Nationen.
Hw. Magagna nannte diese Zahlen
vor der jüngsten Ausgabe des US-amerikanischen Magazins ‘The Catholic World Report’.
Importierte Seminaristen
Der Herausgeber der Diözesanzeitung ‘Fides’ Marko Tervaportti zeigt sich dem Priesterseminar gegenüber
eher kritisch:
„Die Seminaristen leben hier, studieren aber in Lugano in der Schweiz. Es tut mir leid
zu sagen, daß sie nicht wirklich Finnisch sprechen oder die Diözese kennen.“
Teemu Hairamu, Vorsitzender
der ‘Societas Sancti Gregorii Magni’, die sich für den Alten Ritus einsetzt, fügt hinzu:
„Die Neokatechumenalen
importieren Seminaristen aus dem Ausland, um im Priesterseminar zu studieren. Die meisten von ihnen gehen
nach Studienabschluß wieder weg.“
Die anderen vier finnischen Seminaristen sind zwei Finnen vietnamesischer
Herkunft, die in Rom studieren.
Von den zwei einheimischen Finnen, die sich auf das Priestertum vorbereiten,
ist einer Seminarist bei der Petrusbruderschaft und der andere Seminarist im ebenfalls altgläubigen Institut
Christus König und Hoher Priester bei Florenz.
„Wir Finnen lieben Stille, Schönheit und Feierlichkeit –
nicht Lärm und Aktivismus“ – erklärte Tervaportti vor der Webseite ‘Catholic World Report’:
„Unser
Verhältnis zu Gott ist sehr vertikal. Ein horizontales Verhältnis ist für uns mehr oder weniger unpassend.
Wo Lehre und Liturgie orthodox sind, gibt es Berufungen, die durchhalten.“
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Tilly 15:21:56 | Dienstag, 23. September 2008
#15
Tridentinus 12:18:47 | Dienstag, 23. September 2008
#14
Freinsberg 11:55:21 | Dienstag, 23. September 2008
#13
Tridentinus 11:28:09 | Dienstag, 23. September 2008
#12
Krak des Chevaliers 08:25:06 | Dienstag, 23. September 2008
#11
Freinsberg 08:15:17 | Dienstag, 23. September 2008
#10
r.ruhrgebietler 07:02:26 | Dienstag, 23. September 2008
#9
Gotthard 00:18:16 | Dienstag, 23. September 2008
#8
Benedikt 00:05:07 | Dienstag, 23. September 2008
#7
Gotthard 23:46:32 | Montag, 22. September 2008
#6
sacerdos helveticus 23:07:50 | Montag, 22. September 2008
#5
LandorganistII 22:29:29 | Montag, 22. September 2008
#4
karljosef 21:24:56 | Montag, 22. September 2008
#3
HeinrichvonOfterdingen 20:31:43 | Montag, 22. September 2008
#2
clarissa colonia 20:21:05 | Montag, 22. September 2008
#1
Gotthard 20:19:26 | Montag, 22. September 2008