Alte Messe
Der Bedarf wäre bei weitem größer
Für die Produktion von Theaterstücken und Fernsehshows oder für den Empfang von Staatsoberhäuptern wird ein gewaltiger Aufwand betrieben. Von Monika Rheinschmitt.
Der Bedarf an Schulungen für die Alte Messe ist größer als das Angebot.
Der Bedarf an Schulungen für die Alte Messe ist größer als das Angebot.
(kreuz.net) Das Ziel des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ ist, die Alte Messe allen Katholiken zugänglich zu machen, das heißt, sie in jeder größeren Stadt in einer zentralen Kirche zu ermöglichen.

Dazu gehören nicht nur ein Kirchenraum, sondern auch Priester, Ministranten und eine Choralschola, die ihre Aufgaben gemäß den Rubriken erfüllen.

Da diese Fähigkeiten nach einer fast vierzigjährigen Unterbrechung weder bei den Älteren – die den Alten Ritus nur aus ihrer Jugend kennen – noch bei den Jüngeren – die ihn nie erlebt haben – vorausgesetzt werden können, fanden in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt zehn liturgische Schulungen statt, die von der ‘Laienvereinigung für den klassischen römischen Ritus’ oder von der Priesterbruderschaft St. Petrus organisiert wurden.

Doch der Bedarf wäre bei weitem größer. Leider finden nicht alle für eine Meßfeier im klassischen römischen Ritus Engagierten Zeit für einen drei- bis fünftägigen Kurs sowie für Übungen zu Hause, um das Gelernte zu vertiefen.

Andere wiederum befürchten übles Gerede und andere Nachteile, wenn sie an einer liturgischen Schulung teilnehmen und sich anschließend für solche Meßfeiern zur Verfügung stellen.

Dadurch wird an manchen Orten die Heilige Messe im klassischen römischen Ritus zwar mit viel gutem Willen, aber nicht so schön und feierlich zelebriert, wie dies angemessen wäre.

In seiner Ansprache an die Bischöfe sagte Papst Benedkit XVI in Lourdes:

„Hört nicht auf, mit dem heiligen Pfarrer von Ars, einem Sohn Eures Landes und Patron aller Pfarrer der ganzen Welt, zu wiederholen, daß ein Mensch nichts Größeres tun kann, als den Gläubigen den Leib und das Blut Jesu zu reichen und die Sünden zu vergeben.“

Welcher Aufwand an Proben und Vorbereitungen wird für ein Theaterstück getrieben, für die Produktion einer Fernsehshow, für den Empfang eines Staatsoberhaupts: Wie genau wird Regie geführt, das Protokoll eingehalten!

In jeder Heiligen Messe geschieht etwas viel Gewaltigeres als im Theater, in einer Fernsehshow oder bei einem Staatsbesuch: Der Sohn Gottes – eines Wesens mit dem Allmächtigen Vater – wird auf dem Altar präsent und schenkt sich den Gläubigen in der heiligen Kommunion.

Darum sollten Priester wie Laien alles in ihrer Macht Stehende tun, diese Feier so schön und würdig zu gestalten, wie es nur irgend möglich ist.

Dazu gehören der geeignete Raum, die Gewänder, die Musik, Weihrauch, Blumen, selbstverständlich auch die jahrhundertelang gewachsene und bewährte Form der Gebete.

Das Bewußtsein des ungeheuerlichen Geschehens in der Heiligen Messe ist vielerorts verlorengegangen. Oft stehen die Menschen, die angebliche Gemeinschaft unter den Gläubigen oder die persönliche Profilierung von Priestern oder Laien im Vordergrund.

Unter diesen Umständen ist es auch nicht so wichtig, eine bestimmte Form einzuhalten.

Das Tremendum, das ehrfurchtgebietende Geheimnis, wieder erahnbar zu machen, die göttliche Majestät wieder in den Mittelpunkt zu stellen, ist ein Ziel des Motu Proprio.

Wie werden diese Ziele in Deutschland und seinen Nachbarländern umgesetzt?

Luc Perrin, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Straßburg, sagte Ende Juli in einem Interview: „Die französischen Bischöfe betreiben eine ‘Eindämmungspolitik’.“

Deren Ziel sei eine Praxis wie in den Jahren 1984 (Quattuor Abhinc Annos) bis 1988 (Ecclesia Dei Afflicta) aufrecht zu erhalten: „Die Bischöfe wollen sich über die Rechte, die der Papst den Pfarrern und Gemeindepriestern gewährt hat, hinwegsetzen und es sich vorbehalten, die Feier der außerordentlichen Form zu erlauben oder zu verbieten.“

Nur eine Minderheit der französischen Bischöfe sei wirklich offen für eine bereitwillige Umsetzung des Motu Proprio.

Die Webseite ‘summorum-pontificum.de’ stellt fest, daß das ziemlich exakt der deutschen Situation entspricht:

„Die Indulte von 1984 und 1988, welche die Entscheidung über den Gebrauch des alten Ritus in die Hände der Bischöfe legten und diese zur Großzügigkeit aufforderten, wurden von den meisten deutschen Bischöfen rundweg ignoriert.“

Nachdem der Papst den Bischöfen mit dem Motu Proprio diese Entscheidungsgewalt genommen habe, würden sie versuchen, wenigstens den Status der Jahre 1984 bis 2007 zu retten:

Die Bischöfe wollten es sich vorbehalten, die Feier der außerordentlichen Form zu erlauben oder zu verbieten.

„Wie so oft geht es nicht um Theologie oder das Heil der Seelen, sondern um Macht.“

Für den Vatikanisten Armin Schwibach bleibt die teilweise vehemente negative Reaktion vieler Bischöfe unverständlich.

Jahrzehntelang sei jeder auch noch so extremen Form von Mißbräuchen der Liturgie schweigend stattgegeben worden:

„Wovor also macht der Alte Ritus Angst? Daß der Christ sich bewußt wird, daß er gegenüber dem unerfaßbaren Ereignis des Altares in Schweigen zu versinken hat?“

Nach fast vierzigjähriger quasi-Unterbrechung könne jetzt ein Neubeginn stattfinden, der sich bemüht, Fehlentwicklungen aus den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu vermeiden.

Die Verfasserin ist Vorsitzende der Vereinigung ‘Pro Missa Tridentina’.
      
24 Lesermeinungen
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#25   clarissa colonia   17:41:34 | Donnerstag, 25. September 2008
Werter Zitronenfalter,
Sie kennen Sie sich damit aber gut aus – Sie sind sicher Leiter einer einschlägigen Selbsthilfegruppe!
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#23   r.ruhrgebietler   13:08:31 | Donnerstag, 25. September 2008
@Franz Kappes – Sie irren
denn wenn der Glaube, die Tradition und die trid. Liturgie bekämpft wird, wie von Ihnen, dann bin ich gewiss daß dahinter Satan steckt!
Jesus Christus sein gelobt!
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#22   clarissa colonia   10:19:45 | Donnerstag, 25. September 2008
Werter Bernd,
diese Ihre Auffassung teile ich, zwar selbst nur passiv musikalisch, durchaus. cc.
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#21   Bernd Stromberg   09:57:37 | Donnerstag, 25. September 2008
@Clarissa Colonia
Ich hatte mich eher auf die liturgischen Fehlentwicklungen der zweiten Hälfte der 60er Jahre und vor allem der 70er Jahre bezogen. Damit meine ich übrigens nicht die Liturgiereform oder das Missale Pauls VI., sondern die entgegen Sacrosanctum concilium und der kirchlichen litugischen Gesetzgebung einsetztende Zerstörung von Liturgie durch Willkür und Profanierung. Auf dem Gebiet der Kirchenmusik zB. könnte man dies in extenso zeigen.
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#20   Franz Kappes   08:24:01 | Donnerstag, 25. September 2008
@Priester
Wovor also macht der Alte Ritus Angst? Daß der Christ sich bewußt wird, daß er gegenüber dem unerfaßbaren Ereignis des Altares in Schweigen zu versinken hat?
Priester, seid von Herzen demütig!
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#19   Heinz Josef   08:17:46 | Donnerstag, 25. September 2008
nur noch die ewig gültige
nur noch die ewig gültige trid. Liturgie zelbriert wird!
kleine Anmerkung: „ewig“ war das von den Aposteln und ihren Nachfolgern gefeierte Gedächtnis des Todes und der auferstehung Jesu Christi nur gültig aber nicht ewig gültig? Was ist mit dem einen opfer unseres Herrn und Gottes Jesus Christus?
zum „Nur noch“
Meinen Sie wirklich, dass außer dem tridentinischen Ritus alle anderen Riten ungültig sind?
Ewig gültige Messen erst ab Trient?
Das ist wirklich sehr überzeugend!
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#18   Franz Kappes   08:10:13 | Donnerstag, 25. September 2008
@r.ruhrgebietler
Ihre blasphemischen Spott- und Hämeorgien sind schwer zu ertragen. o^/
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#17   r.ruhrgebietler   07:34:47 | Donnerstag, 25. September 2008
Der Ssegeen des Herrn Jesus Christus möge auf die Verfasserin herabkommen
damit SCHNELL, ÜBERALL und VERBINDLICH nur noch die ewig gültige trid. Liturgie zelbriert wird!
Anbetung, Reue, Sündenbkenntnis Lossprechung, Buße, Demut, Wiedergutmachung der begangenen Sünden, und Seelenrettung für den Himmel!! Das sollte dem rechtgläubigen röm.-kath. Katholiken das herzensanliegen sein!
Auf +.net wird man allerdings vergeblich nach einer solchen, auf Gott gerichteten Anschauung, stoßen?!?!?
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#16   Fabianus   00:47:01 | Donnerstag, 25. September 2008
@Kilian
Gerne morgen weitere Unterhaltung mit Ihnen, diese Frage interessiert mich doch sehr.
Bis dahin eine gesegnete Nachtruhe!
Fabianus
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#15   Kilian   00:44:29 | Donnerstag, 25. September 2008
Fabianus
Nein haben Sie nicht.
Muß jedoch zugeben, daß ich heute das erste Mal davon gehört habe und das Direktorium von 1969 nicht gut kenne. Wir haben noch den alten Kalender, in dem Pius X. noch am 3. Sept. gefeiert wird. Welchen Rang er dort jedoch hat, kann ich nicht genau sagen. Da muß ich erst nachschauen.
Gute Nacht!
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#14   Fabianus   00:40:18 | Donnerstag, 25. September 2008
@Kilian
Pius X’s feast day was assigned in 1955 to 3 September, to be celebrated as a Double. It remained thus for 15 years. In the 1960 calendar (incorporated in the 1962 Roman Missal of Pope John XXIII, whose continued use as an extraordinary form of the Roman Rite is authorized under the conditions indicated in the motu proprio Summorum Pontificum) the rank was changed to Third-Class Feast. The rank in the General Roman Calendar since 1969 is that of Memorial and the feast day is obligatorily celebrated on 21 August, closer to the day of his death (20 August, impeded by the feast day of St Bernard).[29]
Quelle: (leider) wikipedia
Habe ich etwas falsch verstanden?
Grüße und gute Nacht!
Fabianus
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#13   Kilian   00:32:27 | Donnerstag, 25. September 2008
Die Sonntage sind
II. Klasse.
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#12   clarissa colonia   00:27:34 | Donnerstag, 25. September 2008
Oho, Pius X. war nur III. Klasse?
„Darunter“ gab es doch nur noch die IV. Klasse, während schon die Sonntage II. Klasse waren, oder?
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#11   Kilian   00:00:03 | Donnerstag, 25. September 2008
@ Fabianus
Also ich habe an diesem Tag meinen guten Patres die beste Albe und das beste Messgewand aufgelegt.
Im Ritus von 1962 hat der gute Pius X. 3. Klasse.
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#10   Fabianus   23:54:43 | Mittwoch, 24. September 2008
@Kilian
Die entscheidene Frage ist, welche Kategorie Pius XII. bei der Heiligsprechung Pius X. zugeordnet hat.
Ich denke nicht, dass dieser den heutigen eher niedirgen Stellenwert hatte.
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#9   Kilian   22:58:19 | Mittwoch, 24. September 2008
Fabianus
Soweit ich weiß, ist das Fest des hl. Papst Pius ein gebotener Gedenktag. Der aber von einigen „Priestern“ einfach umgangen wird, in dem sie ihn nicht feiern und auch nicht comemorieren (?).
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#8   Fabianus   22:44:41 | Mittwoch, 24. September 2008
Kurze Frage
vom Thema abweichend an die Experten hier: Ist es richtig, dass das Fest von Pius X. durch die Kalenderreformen des V.II Schritt für Schritt in der Rangordnung niedergestuft wurde bis zum heutige nicht gebotenen Gedenktag?
Danke den (möglichen) Antwortenden!
Fabianus
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#7   Lutheraner   20:45:55 | Mittwoch, 24. September 2008
Wie kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr?
Gar nicht. Oder? Soll aber nicht meine Sorge sein.
Theater, Quizshows und den Empfang eines Staatsoberhaupts in eine vergleichende Reihe zu stellen, ist vorsichtig gesagt, absonderlich.
Wenn es dieses ach so große Bedürfnis nach eurem Trallala gibt, was hält euch auf?
Ihr könnt nicht ernsthaft erwarten, daß Staatsoberhaupter in der Scheune nächtigen, während ihr euer christliches Ich im barocken Überfluß befriedigt. Meldet die Gloze ab und werft sie aus dem Fenster. Dann habt ihr Geld.
WSonst fragt eure katholischen Börsenzocker. Oder sitzt man da auf seinem Geiz?
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#6   iustus   20:30:12 | Mittwoch, 24. September 2008
Fehlentwicklungen
Tja: In den 50er und 60er Jahren gab es wenigstens noch die Liturgie, aber sie war zugedeckt mit Liedern und deutschen Gebeten. Dann kam die Liturgiereform und die Lieder blieben, diesmal aber ANSTELLE der Messgebete.
Ein berühmter Kardinal hat diesen Vorgang einmal mit einem Fresko verglichen, das völlig übermalt war. Die Liturgiereform habe es freigelegt.
Aber was war die Folge: Das Fresko selbst wurde zerstört und an die Stelle der alten Farben traten die neuen.
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#5   clarissa colonia   20:20:29 | Mittwoch, 24. September 2008
Also, da muß ich ja nun ausnahmsweise mal zustimmen!
Also diese Betsingmessen mit den Diözesangesangbüchern seit den 40er Jahren des XIX. Jahrhunders waren ja schon eine liturgische Aberration sonder Gleichen; und erst das unsägliche DBK-Modernisten-Einheitzgesangbuch! Das war ja die Krönung, und mehr noch: Die Pest!
Da konnten die armen Zelebranten nicht einmal mehr in ihrer liquiden Muttersprache zelebrieren, ohne ständig durch irgendwelchen fremdsprachlichen Gemeindegesang in der Gott wohlgefälligen zelebrativen Andacht gestört zu werden.
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#4   iustus   20:10:09 | Mittwoch, 24. September 2008
Womöglich und wahrscheinlich
meint Frau Rheinschmitt eher die Bet-Sing-Messen oder Vorbeter – Erscheinungsformen der Messe, bei denen die Liturgie „zugedeckt“ war von allen möglichen gelungenen und weniger gelungenen Liedern und Gebeten.
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#3   clarissa colonia   20:09:09 | Mittwoch, 24. September 2008
Werter Bernd,
wollen Sie damit etwa andeuten, daß es in den 50er oder (frühen) 60er Jahren des XX. Jahrhunderts unter den (sogenannten – ich passe mich an!) Zelebranten der Kirche solche gegeben hätte, welche sich (mit welcher Rechtfertigung auch immer) nicht an die Rubriken des (angeblich – s.o.!) dogmatisierten Meßbuches gehalten haben?
Jetzt schämen Sie sich aber bitte gründlich, … so etwas zu unterstellen!
Dabei wissen wir doch genau, daß das Wiedererstarken der Heiligen Kirche ausschließlich an der peniblen Einhaltung der alleinseligmachenden Rubriken des von Paul V. dogmatisierten Meßbuches hängt.
Welche liturgischen Fehlentwicklungen, werter Bernd, sollten denn gemeint sein, wenn nicht die von mir (auszugsweise) Genannten?
Diese Fehlentwicklungen hätten ja bereits unter dem Pontifikat des letzten glaubenstreuen Pontifex’ stattfinden müssen – und die (angebliche) Liturgiereform des (sogenannten) Pastoralkonzils ist doch erst durch den (angeblichen) Pontifex Paul VI. gegen die (angebliche) Tradition in den (sogenannten) hortus conclusus der (angeblichen) liturgischen Gralsritter eingelassen worden!
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#2   Bernd Stromberg   19:54:17 | Mittwoch, 24. September 2008
@Liebe Clarissa
so könnte man es auch interpretieren. Man könnte aber auch jene Tendenzen in der Liturgie meinen, die aus dieser ein Happening machen wollen und die die Profanierung des Heiligen beabsichtigen. Dies sind m. E. objektive Fehlentwicklungen, die mit der Liturgiereform eigentlich nichts zu tun haben.
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#1   clarissa colonia   19:44:06 | Mittwoch, 24. September 2008
Eheu, eheu:
„Nach fast vierzigjähriger quasi-Unterbrechung könne jetzt ein Neubeginn stattfinden, der sich bemüht, Fehlentwicklungen aus den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu vermeiden.“
Alsda wären (ex.gr.):
1) Die Neuordnung der Hebdomada Sancta (1955);
2) der Codex Rubricarum (1960);
3) das Missale Romanum (1962).
Also daher weht der Wind bei der angeblichen (es war wahrscheinlich nur ein redaktionelles Versehen, dieses Attribut vergessen zu haben) Vereinigung „Pro Missa Tridentina“ …
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