08:46:30 | Donnerstag, 25. September 2008
Umstrittene Einladung + Päpstlicher Privatsekretär wollte Kartäuser werden + Vorläufige Einigung + Schreibtischposten + Protestanten haben Ärger mit Lehman
Umstrittene EinladungVatikan. Bei der Bischofssynode im Oktober wird erstmals auch ein Rabbiner eine
Ansprache halten. Papst Benedikt XVI. hat den Oberrabbiner von Haifa, Schear Jaschuw Cohen, gebeten, am
6. Oktober zu referieren. Cohen betrachtet die Einladung als „Zeichen der Hoffnung“. Einige Kollegen hätten
ihm geraten, die Einladung abzulehnen. Denn der interreligiöse Dialog sei ein Versuch, Juden zu bekehren.
Sollten diese Kollegen recht haben mache er einen Fehler – so Cohen: „Ich glaube aber nicht, daß dies
der Fall ist.“
Päpstlicher Privatsekretär wollte Kartäuser werdenDeutschland. Der Privatsekretär
des Papstes, Prälat Georg Gänswein, wollte ursprünglich in einen strengen Orden eintreten. Das sagte
er dem Magazin der deutschen Zeitung ‘Zeit’: „Die Kartäuser haben mich angezogen“ – so Prälat Gänswein:
„In einem Kartäuserkloster habe ich einmal bei einem alten Mönch gebeichtet. Ich fragte ihn: ‘Pater,
was soll ich tun?’ Er sagte mir: ‘Erst mal mach dein Studium zu Ende. Wenn dann noch Fragen offen sind,
komm wieder.’“ Später habe er Benediktinermönch werden wollen: „Es ist dann mehr und mehr darauf hinausgelaufen,
das zu werden, was ich nie sein wollte und jetzt bin: Weltpriester.“
Vorläufige EinigungDeutschland.
Der frühere Pfarrer von Meckenheim, Hw. Michael Jung, fügt sich vorläufig seiner Amtsenthebung. Im
Gegenzug wird das Erzbistum Köln seine Suspendierung aufheben. Das berichtete die Nachrichtenagentur
‘ddp’. Hw. Jung wird die noch in seinem Besitz befindlichen Schlüssel zu den Kirchen und Pfarrräumen
abgeben.
SchreibtischpostenVatikan. Papst Benedikt XVI. hat mehrere Priester in das Beratungsgremium
des päpstlichen Büros für die Liturgie ernannt. Unter ihnen ist der deutschstämmige Pater Uwe Michael
Lang, der zum Londoner Oratorium St. Philipp Neri gehört. Ein weiterer Berater ist der Benediktinerpater
Paul Gunter, der an der päpstlichen Hochschule Sant’Anselmo Liturgiewissenschaft lehrt.
Protestanten
haben Ärger mit LehmanDeutschland. Die Evangelisch-Lutherische Gemeinschaft in Oldenburg soll beim
Zusammenbruch der US-Investmentbank ‘Lehman Brothers’ über eine ihrer Hausbanken Anlagen in Höhe von
etwa 4,3 Millionen Euro verloren haben. Die US-Bank hatte am 15. September Insolvenz angemeldet.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#14
Vineta 02:25:07 | Freitag, 26. September 2008
#13
iustus 20:38:22 | Donnerstag, 25. September 2008
#12
SignumSalutis † 17:13:23 | Donnerstag, 25. September 2008
#11
Freinsberg 13:10:16 | Donnerstag, 25. September 2008
#10
sacerdos helveticus 12:37:51 | Donnerstag, 25. September 2008
#9
clarissa colonia 12:30:31 | Donnerstag, 25. September 2008
#8
Tilly 11:50:29 | Donnerstag, 25. September 2008
#7
clarissa colonia 11:35:44 | Donnerstag, 25. September 2008
#6
Tilly 11:13:57 | Donnerstag, 25. September 2008
#5
Strepto von Kokke 10:43:59 | Donnerstag, 25. September 2008
#4
Ministrant 10:42:49 | Donnerstag, 25. September 2008
#3
Pünktchen 10:40:01 | Donnerstag, 25. September 2008
#2
Colombe de la paix 09:00:14 | Donnerstag, 25. September 2008
#1
Pünktchen 08:57:19 | Donnerstag, 25. September 2008