(kreuz.net) Vor gut einem Jahr – am 14. September 2008 – hat Papst Benedikt XVI. die Heilige Messe in
ihrer sogenannten vorkonziliaren Form rehabilitiert.
Wörtlich sagte der Heilige Vater damals: „So möchte
ich darauf aufmerksam machen, daß das Missale von Pius V. nie rechtlich abrogiert wurde und insofern
im Prinzip immer zugelassen blieb.“
Damals war die Aufregung groß, weil viele Gläubige hierin einen
angeblichen Rückschritt sahen und den Verlust liebgewonnener Gewohnheiten der nachkonziliaren Liturgie
fürchteten.
Mittlerweile haben die Bischöfe Entwarnung gegeben: Das Interesse an der Alten Messe sei
„vergleichsweise gering“. Deswegen müsse sich in den Gemeinden auch nichts ändern.
Es könne alles
beim Alten bleiben…
Ist das tatsächlich so? In unserer Pfarrgruppe zelebriere ich nun regelmäßig
auch die Alte Messe. Auch hier ist die Zahl der Teilnehmer zugegebenermaßen überschaubar.
Andrerseits
fragt man sich, seit wann die Bedeutsamkeit kirchlicher Vollzüge von der Zahl derer abhängt, die daran
teilnehmen.
Mit diesem Argument könnte man auch das Bußsakrament, das Ehesakrament oder die Priesterweihe
abschaffen.
Denn auch hier ist das Interesse in den letzten Jahren „vergleichsweise gering.“
Gerade
jüngere Priester haben die Gedanken Benedikts XVI. über die Liturgie dankbar aufgegriffen. In den Priesterseminarien
ist dies deutlich zu erkennen.
Deswegen sollte man die Überlegungen des Papstes zur Liturgie nicht vorschnell
zu den Akten legen.
Im Gegenteil: Ein vertieftes Nachdenken steht noch aus und wäre wichtig.
Der Text
erschien ursprünglich als Pfarrbrief.
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36 Lesermeinungen
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#35 la cousine 00:16:42 | Freitag, 26. September 2008
Mon Dieu, ob er auch die gleichen Fehler in seinem Pfarrbrief hatte? Die Freude über die Veröffentlichung
hier „im großen Rahmen“ wird grenzenlos sein. Shalom et Bonne nuit.
#34 Gotthard 23:47:46 | Donnerstag, 25. September 2008
@HvO … die Bedeutsamkeit kann kaum jemand erkennen … dem Gedicht zum Trotz! Ich spreche von der objektiven
Bedeutsamkeit für die Kirche – nicht von der subjektiven Bedeutsamkeit für einige wenige Katholiken.
Lieber Gotthard, Eine besondere Bedeutsamkeit des Alt-Ritus kann ich nicht erkennen. Als unnötigen Luxus
Herzustellen verbot, was die Leute Lampen nennen, König Tharsos von Xantos, der Von Geburt Blinde. (aus
Günter Kunert, Der ungebetene Gast.Gedichte, Berlin und Weimar, 1965)
#32 Gotthard 20:41:50 | Donnerstag, 25. September 2008
@Jolie Seit wann hängt die Bedeutsamkeit kirchlicher Vollzüge von der Zahl derer ab, die daran teilnehmen?
Eine besondere Bedeutsamkeit des Alt-Ritus kann ich nicht erkennen. Er wurde ausschließlich um der Wünsche
einiger weniger Menschen willen wieder reaktiviert. In der Feier der Eucharistie nach dem Messbuch Paul
VI. wird Gott in allem die Ehre gegeben, wird das Opfer Christi dem Vater dargebracht. Sie ist Quelle
und Höhepunkt christlichen Lebens. Es braucht eigentlich nicht mehr!!!!!!!!!!!!!! Darum kann sehr wohl
nach der Bedeutsamkeit der Feier des Alt-Ritus gefragt werden, wenn er kaum besucht wird. Er ist nicht
notwendig – außer zur Befriedigung der Sonderwünsche einiger weniger Gläubigen.
#31 Max Mustermann 20:29:07 | Donnerstag, 25. September 2008
Lieber Konrad, Ihre Vorsicht in Ehren (wahrscheinlich haben Sie schon viele „Altritus-Fundamentalisten“
kennen gelernt), aber ich möchte doch widersprechen! Übrigens fallen mir gewisse Widersprüche auf,
wenn ich z.B. am 4. März 2008 von Ihnen hier im Forum zu lesen bekomme: Das „Motu proprio“ vom Juli 2007
ist eine Privatmarotte/Spleen des gegenwärtigen Petrusnachfolgerts. Wie wollen Sie denn jetzt im Ernst
sich auf Benedikt in Lourdes berufen, wenn Sie an zitierter Stelle das Motu proprio von Papst Benedikt
herabsetzen? Ich halte es da doch lieber mit den sachlichen und überzeugenden Ausführungen von Pfr.
Hartmann, den Sie unbedingt einmal kennen lernen sollten (!), als mit ihren gekünstelten Unterscheidungen
#30 Konrad 20:05:23 | Donnerstag, 25. September 2008
S. g. „Mustermann“ nein keineswegs pauschal. Nichts spricht grundsätzlich gegen den alten Ritus, wenn
er „außerordentlich“ bleibt, wie auch BXVI. in Lourdes betont hat. Aber der zitierte Pfr. Hartmann konnte
2005 in einem Konzilsartikel wohl nicht ahnen, welche Woge an Pharisäismus das „motuproprio“ in Gang
brachte. Deshalb muss diesen traditionalistischen Liturgie-Fundamentalisten, die wie ein Guido Rodheuth
(Priesternetzwerk-Gründer) im Bistum Aachen (oder wie die Spaßkatholikin Gloria) die außerordentliche
Liturgie zur ordentlichen erklären wollen, entschieden contra geboten werden, erst recht in einem „Jahr
des hl. Paulus“!
#27 Kilian 15:22:42 | Donnerstag, 25. September 2008
Also, wer hat den da den Altar bereitet? Das ist ja furchtbar. Man stellt die Kanontafeln nicht schräg
hin. Glaub der Küster sollte mal bei mir in die Lehre gehen. Jawoll!
#26 Max Mustermann 15:19:49 | Donnerstag, 25. September 2008
@Konrad Ist das Urteil nicht zu pauschal? Wenn die tridentinische Messe manche schlechte Verteidiger hat,
spricht das doch nicht grundsätzlich gegen diese Form der Liturgie, für deren größere Möglichkeit
wir dem Heiligen Vater wirklich dankbar sein müssen!
#25 Konrad 15:16:38 | Donnerstag, 25. September 2008
@Mustermann: Mit der Ergänzung „Eine vernünftige Pluralität in der Einheit desselben Glaubens und einer
geordneten Liturgie könnte der Kirche mit all ihren Charismen, Ständen und geistlichen Bewegungen ein
bleibend junges und anziehendes Gesicht geben. So wird sich die „allgemeine Berufung zur Heiligkeit“ (Kirchenkonstitution
„Lumen gentium“, Kap. V) aller Getauften immer neu inkarnieren und vervollkommnen – sowohl einzeln, als
auch in Gemeinschaft.“ Statt „Heiligkeit“ brachten die Verteidiger der tridentinischen Messe Arroganz
und Rechthaberei in die liturgische ‘Debatte!
Cara maledicanda, Sie schrieben: „Fakt ist, daß die Lehmännchen die katholische Messe mit allen erdenklichen
Mitteln unterdrücken … Fakt ist, daß durch die Einführung der neuen Messe im Jahr nach der Kulturrevolution
die Gottesdienstbesucherzahl merkbar rapide absank, während sie vorher nahezu konstant blieb.“ Das, meine
Werteste, postulieren Sie, ohne es zu beweisen; oder liegen Ihnen etwa authentische Aussagen deutscher
Bischöfe vor, in denen diese ausdrücklich einräumen, die „katholische Messe“ (meinen Sie damit etwa
exklusiv die „alte“) unterdrückt zu haben, zu unterdrücken oder unterdrücken zu wollen? Können Sie
einen kausalursächlichen Zusammenhang zwischen „neuer Messe“ und Gottesdienstbesucherzahlen beweisen?
N.B.: Eine (eventuelle) zeitliche Koinzidenz beider Phänomene beweist gar nichts, weil sie nämlich (ohne
Beweis) auf einem logischen Fehlschluß beruht: „cum hoc, ergo propter hoc“.
#23 Max Mustermann 14:02:58 | Donnerstag, 25. September 2008
@Konrad Speziell für Sie habe ich dieses bemerkenswerte Zeugnis von Pfr. Hartmann www.die-neue-ordnung.de/Nr62005/SH.html
gefunden: „Die Liturgie bedarf der bereits unter Papst Johannes Paul II. mit der Eucharistieenzyklika
(2003) und der Instruktion ‘Redemptionis sacramentum’ (2004) eingeleiteten Konsolidierung. Wenn es aber
noch nicht zu der von Kardinal Ratzinger seinerzeit vorgeschlagenen ‘Reform der Reform’ kommen kann, sollte
in der Tat der Wunsch erfüllt werden, allen Priestern die Wahl zwischen beiden lateinischen Riten (1962
oder 1969) freizustellen. Das übrig gebliebene Volk Gottes hätte dann (‘participatio actuosa’!) Gelegenheit,
selbst ‘mit den Füßen abzustimmen’, welche Form der Liturgie größere Anziehung und geistlichere Früchte
zu vermitteln in der Lage ist. Die scheinbare ‘Konkurrenz’ würde beiden anerkannten Formen in der Praxis
gut tun und die Würde der Liturgie wieder mehr gewährleisten.“ Offenbar setzt Pfr. Jolie genau das um,
was sein ehemaliger Mitstreiter im Priesternetzwerk in diesem Beitrag so klar und engagiert vorgeschlagen
hat!
#22 bonifatius 13:38:22 | Donnerstag, 25. September 2008
Lieber Konrad… leben denn sie nicht in einer zeitgeistigen Scheinwelt. Und sicherlich sind sie psychisch
ausgeglichen. Der Appetit ist großartig, die Verdauung ist in Ordnung und der Stuhlgang regelmäßig.
Die Seele baumelt, denn wir wollen Gott nicht beunruhigen. Außerdem kommen wir ja eh alle in den Himmel.
#21 Maledica 13:18:53 | Donnerstag, 25. September 2008
Aggiornamento @Clarissa ist aber grundsätzlich historisch illegitim; wir müssen uns an das halten, was
ist! Dann halten Sie sich doch an Ihre eigenen Worte und vermeiden Sie ihre hypotetischen Rechnungen!
Fakt ist, daß die Lehmännchen die katholische Messe mit allen erdenklichen Mitteln unterdrücken. Ehe
nicht wirkliche Freiehit herrscht, erübrigen sich Ihre Spekulationen. Fakt ist, daß durch die Einführung
der neuen Messe im Jahr nach der Kulturrevolution die Gottesdienstbesucherzahl merkbar rapide absank,
während sie vorher nahezu konstant blieb. Da ich keiner Statistik glaube, die ich nicht selbst gefälscht
hbe, lege ich die unverfängliche Statistik des Lehmann-Clubs vulgo DBK zugrunde
@Sonnenschein Diese Bischöfe, wie auch die Laien werden mehrheitlich den Kreuzweg zu gehen haben, bevor
es für die Kirche wieder ein Ostern geben wird. Dafür sind die Dinge zu weit gekommen und die Bischöfe
haben es zugelassen. Nur noch die Bitte um BARMHERZIGKEIT wird die Dinge abmildern, die auf uns alle zukommen.
#19 r.ruhrgebietler 13:10:55 | Donnerstag, 25. September 2008
Es lebe die trid. Liturgie! Wörtlich sagte der Heilige Vater damals: „So möchte ich darauf aufmerksam
machen, daß das Missale von Pius V. nie rechtlich abrogiert wurde und insofern im Prinzip immer zugelassen
blieb.“ so ist es! es lebe die trid. Liturgie!
@Konrad Junge Priester, die sich auf sie spezialisieren, bewegen sich in Scheinwelten und sind psychisch
oft unausgeglichen. Aha, dann war das der Grund für die Abschaffung der tridentinischen Messe. Nach Jahrhunderten
der würdigen Feier hatte man endlich eingesehen, dass die Spezialisten dieses Ritus in einer Scheinwelt
zelebrierten, psychisch oft unausgeglichen waren und deshalb diesen Krankheitskeim aus der Kirche entfernt.
Konrad, Sie sind ein wahrer Spezialist! :(3
Oha, hat der mainzer Kardinal nun schon eine Ausnahmemagistratur inne? Die war doch auf ein halbes Jahr
begrenzt – ist das nicht längst verstrichen? Nun gut, cara maledicenda, wir haben also allsonntäglich
eine Zahl von rund 82.000 Gläubigen, die die „alte Messe“ nach dem MP hören, und, sind wir großzügig,
nochmals die gleiche Zahl, die dies bei der schismatischen Murmeltierbruderschaft tun; ergo 165.000. Das
sind (in Relation zu den geschätzten 2.000.000 Katholiken, die ihre Sonntagspflicht erfüllen) nach meiner
überschlägigen Rechnung so etwas über 8%. Nun gehen wir mal (das war ja Ihr Argument) davon aus, daß
die Zahl der „alten Messen“ (und ihrer Hörer) bei großzügigerer Genehmigungspraxis in der Vergangenheit
größer sein könnte und unterstellen daher (vom status quo ausgehend) den Faktor 2 (das wären 100%
mehr Messen und Hörer), da kommen wir (da alle Zahlen von mir großzügig angenommen worden sind, um
dem Vorwurf der Kleinrechnerei zu vermeiden) also, praetermissis praetermittendis, zu einer Zahl von etwa
15 % aller „Gottesdienstkatholiken“ oder absolut 330.000 Gläubige (der historische Konditionalis, „was
wäre gewesen, wenn …“, ist aber grundsätzlich historisch illegitim; wir müssen uns an das halten,
was ist!). Diese 15% (oder 330.000) Katholiken sind natürlich ein ganz starkes Indiz dafür, daß die
Zukunft der Kirche in ihren „volkskirchlichen Strukturen“ durch die flächendeckende Wiedereinführung
der „alten Messe“ praktisch schon „in trockenen Tüchern“ wäre, wären da nicht die Lehmann-Brothers.
#15 Kilian 12:43:47 | Donnerstag, 25. September 2008
Die Bischöfe weisen auf die Besucherzahlen hin, um aller Welt mit zu teilen, daß bei ihnen in der „Messe“
drei Leute mehr da sind. Die Dt. Bischöfe sind sowieso weltfremd. Die sehen nur die Besucher, wenn sie
mal irgedwo auftreten, ansonsten wissen die gar nicht was sonst so abgeht in den Kirchen.
#14 Maledica 12:42:53 | Donnerstag, 25. September 2008
Betonkatholiken der 68er Diktatur @Konrad „Nie und nimmer ist sie ein Weg in die Zukunft.“ Dann müssen
wir wohl weiter diesen glorreichen Kurs bestreiten, der vor 40 Jahren eingeschlagen wurde!!! Also weiter
das Grab schaufeln und noch den letzten vetreiben „Junge Priester, die sich auf sie spezialisieren, bewegen
sich in Scheinwelten und sind psychisch oft unausgeglichen.“ So, welche Priester denn, konkretisieren
bitte! Ich erlebe eigentlich nur solche Betonkatholiken weihepriesterlichen Standes als unausgeglichen,
welche immer noch in den 70er Jahren stehen, die Gläubigen aus den Kirchen vertrieben haben, nun vor
leeren Bänken und den von ihnen grauübertünchten Malereien Wände anpredigen, welche die Realität
nicht wahrhaben wollen, daß gerade sie und ihresgleichen eine große Mitschuld an dem ganzen Schlammassel
tragen!!! EB Zollitsch hat das Nötige dazu vorgestern gesagt.
#13 Lorenz 12:40:24 | Donnerstag, 25. September 2008
Warum ist es den Bischöfen nicht peinlich… auf die Besucherzahlen hinzuweisen? Richtig ist doch, dass
diese überhaupt kein Kriterium für die Wünschbarkeit eines Ritus sind. Richtig ist auch, dass die traditionelle
Form ihren Besuchern zumeist höhere und in sehr vielen Fällen prohibitive Aufwendungen abverlangt.
@Sonnenschein Es wäre mal an der Zeit, statt Kritik an den deutschen Bischöfen zu üben, für sie zu
beten und den Hl. Geist zu bitten, gute, sehr gute und aufopferungsvolle Bischöfe für unser Land zu
bekommen. Ach so, eine Bitte um Auswechselung der Führungsspitze. Nicht schlecht … Für einge der
Herren könnte man um Bewährungsaufstieg bitten.
#11 Konrad 12:36:12 | Donnerstag, 25. September 2008
lieber jolie wie lange willst du noch in deiner sackgasse mit dem kopf gegen die wand rennen? Die tridentinische
Messe ist (nur extra-ordinär!) geduldet um der Einheit der Kirche willen. Nie und nimmer ist sie ein
Weg in die Zukunft. Junge Priester, die sich auf sie spezialisieren, bewegen sich in Scheinwelten und
sind psychisch oft unausgeglichen. EB Zollitsch hat das Nötige dazu vorgestern gesagt.
#10 Maledica 12:32:09 | Donnerstag, 25. September 2008
Diktator Lehmann Verkennen Sie da nicht etwas die Relationen? Bei rund 20 mio. Katholiken in Deutschland
und etwa 5.000 Pfarreien (diese im Schnitt mit 4.000 Katholiken gerechnet), gibt bei einem Gottesdienstbesuch
von durchschnittlich 10% Eben, mit Lehmännischer Argumentation hat doch die Neue Messe gar keine Daseinsberechtigung,
wo doch 90% zuhause bleiben!!! sind es für die „alte Messe“ bei 823 Meßorten bei angenommenen 100 Gottesdienstbesuchern
im Schnitt also 82.300 Gottesdienstbesucher. Die prozentuale Vergleichsrechnung überlasse ich anderen.
Eben, für einen Katholiken spielst die Masse keine Rolle, sondern die Hl. Messe. Abgesehen davon kann
man bei der Diktatur und der Unterdrückung durch Lehmann und seine Kumpels nicht erwarten, daß Viele
zur richtigen Messe kommen. Ein Vergleich der Masse ist daher schlecht möglich
Cara maledicenda, Sie schrieben: „Bei den leeren Kirchen des Novus Ordo und den stets leerer werdenden
Kirchen durch den Novus Ordo, sollte man vielleicht mal überlegen, die Neue Messe abzuschaffen, denn
das Interesse wird immer geringer.“ Verkennen Sie da nicht etwas die Relationen? Bei rund 20 mio. Katholiken
in Deutschland und etwa 5.000 Pfarreien (diese im Schnitt mit 4.000 Katholiken gerechnet), gibt bei einem
Gottesdienstbesuch von durchschnittlich 10% gerechnet 2 Mio Katholiken allsonntäglich, also pro Pfarrei
im Schnitt 400 Gottesdienstbesucher/Sonntag. Laut einem hier eingestellten Artikel (Dienstag, 23. September
2008 12:11 – Mehr Orte weniger Messen) sind es für die „alte Messe“ bei 823 Meßorten bei angenommenen
100 Gottesdienstbesuchern im Schnitt also 82.300 Gottesdienstbesucher. Die prozentuale Vergleichsrechnung
überlasse ich anderen.
#8 sonnenschein 12:08:09 | Donnerstag, 25. September 2008
@an alle Es wäre mal an der Zeit, statt Kritik an den deutschen Bischöfen zu üben, für sie zu beten
und den Hl. Geist zu bitten, gute, sehr gute und aufopferungsvolle Bischöfe für unser Land zu bekommen.
Ein Blick genügt, in die Reihen der Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda zu werfen. Dank
auf diesem Weg Joachim Kard. Meisner für die sehr gute Predigt heute früh. :(3 Statt zu kritisieren,
wäre es sinnvoll, nach Fulda zu pilgern und die deutschen Bischöfe durch Anwesenheit der Gläubigen
zu unterstützen und zu bestärken.
#7 Kilian 11:56:35 | Donnerstag, 25. September 2008
Stimmt Die Dt. Bischöfe haben angst vor der überliefterten Messe. Das Jammern, weil sie keine Berufungen
mehr haben ist auch nur rethorisch, weil dann nicht so auffällt, daß die Dt. Bischöfe echte Berufungen
gern zerstören. Alles nur, um die Skandale, die sich die „Laienhelfer“ anmaßen zu decken. Aber dahinter
steht der „Andere“…
Also wirklich! Mittlerweile haben die Bischöfe Entwarnung gegeben: Das Interesse an der Alten Messe sei
„vergleichsweise gering“. Deswegen müsse sich in den Gemeinden auch nichts ändern. Wie kann man auch
Interesse wecken, wenn „Alte Messen“ nicht celebriert werden ?! Davor haben die Bischöfe Angst!
#5 Maledica 11:46:19 | Donnerstag, 25. September 2008
Populismus Bei den leeren Kirchen des Novus Ordo und den stets leerer werdenden Kirchen durch den Novus
Ordo, sollte man vielleicht mal überlegen, die Neue Messe abzuschaffen, denn das Interesse wird immer
geringer. Werktagsgottesdienste im neuen Ritus sind dann schon längst überfällig, denn bei solch geringem
Interesse wo die Kirchen auch in Innenstädten nur mit ein paar Einzelnen gefüllt sind, besteht doch
eigentlich so gut wie kein Interesse. Lehmann und Co sollten lieber die Kirchen abreißen und Disko-Tempel
errichten, denn das ist es, was die Jugend wünscht! Gottes Wille ist nicht mehr Maßstab sondern Populismus
#4 Franziskus777 11:33:50 | Donnerstag, 25. September 2008
Sehr schön… Ich wünsche dem Pfarrer Jolie auch gute Früchte beim Priesternetzwerk.net Soweit sind
wir schon, dass Priester sich zusammenschliessen müssen um die Lehre zu verkünden!
@vergleichsweise gering Das Interesse an der Alten Messe sei „vergleichsweise gering“. Deswegen müsse
sich in den Gemeinden auch nichts ändern. Richtig, wenn alle Gemeinden erst einmal an „Messkrücken“
gewöhnt sind, wird das Interesse „vergleichsweise gering“ sein diese Krücken abzulegen und es einmal
ohne zu versuchen. –--- Hochw. Jolie :)3