Alte Messe
Viele Gläubige bei den Gottesdiensten
Die Wallfahrtstage begannen mit einer Alten Messe. Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz sprach in der Festpredigt über das Kreuz.
Erzbischof Wolfgang Haas und sein Generalvikar Prälat Walser im Gespräch mit dem Ortsbürgermeister.
Erzbischof Wolfgang Haas und sein Generalvikar Prälat Walser im Gespräch mit dem Ortsbürgermeister.
(kreuz.net, Tann) Letztes Jahr wurde – in Anknüpfung an die frühere große Zeit der Wallfahrt zum „Herrgott von Tann“ – erstmals ein Tanner Wallfahrtstag durchgeführt.

Tann befindet sich zwölf Kilometer von Marktl am Inn – dem Geburtsort des Heiligen Vaters – entfernt.

Der „Herrgott von Tann“ ist der volkstümliche Name des wundertätigen Kreuzes in der Tanner Kirche.

Der letztjährige Wallfahrtstag ging auf eine Anregung von Bischof Wilhelm Schraml von Passau zurück.

Der Erfolg des Anlasses und der liturgische Kalender ermutigten, es heuer mit drei Wallfahrtstagen zu versuchen – von Freitag Mariä Namen bis Sonntag Kreuzerhöhung.

Die beiden Zelebranten – Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz und Kaplan Stephan Maeßen – kamen beide aus dem Erzbistum Liechtenstein.

Mons. Haas in Tann
Pfarrer Morhard mit Erzbischof Haas, PRälat Walser und einigen Ministranten.Alte Messe in der Wallfahrtskirche Tann.Mons. Haas auf der Kanzel.

Das Erzbistum ist mit dem Pfarrverband Tann durch den dort geweihten ersten Kaplan Martin Fohl – jetzt Pfarrer in Pleiskirchen – verbunden.

Die Wallfahrtstage begannen mit einer Alten Messe, an der etwa hundert Gläubige teilnahmen.

Seit einem Jahr wird in Tann wöchentlich die Liturgie im alten Ritus gem. Motu Proprio „Summorum Pontificum“ gefeiert, was auch vom Bischöflichen Ordinariat in Passau anerkannt wurde.

Mit der Eröffnungsmesse wurde dem Herrgott von Tann und der Muttergottes zum Fest Mariae Namen für das Motu Proprio gedankt.

Die Messe wurde als Missa cantata mit Weihrauch, Missa de Angelis und Gemeindegesängen – einschließlich des Tanner Wallfahrtsliedes – gefeiert.

In seiner Predigt ging Kaplan Stephan Maeßen – Spiritual der Schwesterngemeinschaft in Sankt Pelagiberg im Kanton Thurgau – auf die Bedeutung der Gottesmutter während der Passion ein.

Bei seinem anschließenden Vortrag im Pfarrsaal sprach er zum Thema „Priestertum in der Bewährung“.

Wichtigste Feststellung: Der priesterliche Dienst ist ein ganzheitliches Opfer. Er bleibt für das Volk Gottes, das ein Recht auf die Sakramente und die Leitung durch identitätsbewußte Geistliche hat, unverzichtbar und unersetzbar.

Zeichen der Neubesinnung auf den Opfercharakter des Priestertums sei die Rückbesinnung auf die liturgische Tradition im Gefolge des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.

Etwas mehr Besucher hätte man sich bei der musikalischen Abendandacht am Samstagabend gewünscht. Sie wurde von den Dekanatsbläsern Neuötting und Regionalkantor Stephan Thinnes an der Orgel gestaltet.

Am Sonntag zogen Pilger bereits vor acht Uhr von den Dörfern Eiberg und Zimmern zur Wallfahrt nach Tann.

Am Tanner Marienbrunnen trafen sich die Wallfahrer mit Erzbischof Haas, der von Generalvikar Markus Walser – einem Studienfreund des Ortspfarrers Hw. Anton Morhard – begleitet wurde.

Pfarrer Morhard, die Bürgermeister Adi Fürstberger und Helmut Damböck sowie Vertreter der Kirchgemeinden empfingen die hohen Gäste.

Zwei Mädchen der Grundschule Tann entboten einen Blumengruß.

Nach einer Statio zog ein langer Kirchenzug unter Gebet zum Tanner Gotteshaus. Dort zelebrierte der Erzbischof das festliche Pontifikalamt mit dreihundert Gläubigen.

Der Regionalchor Simbach sang die „Missa Stella Maris“ von Peter Griesbacher.

In der Festpredigt sprach Erzbischof Haas vom Kreuz, das durch den „Herrgott von Tann“ noch die richtige Mitte von Kirche und Ort bilde.

Dagegen würde das Kreuz vielerorts aus der Öffentlichkeit und aus den Herzen verschwinden.

Um so wichtiger sei es darum, daß die Christen überall Opferbereitschaft für das Kreuz zeigten: „Denn im gekreuzigten Herrn ist Leben, Heil und Hoffnung.“

Zum Ende des Pontifikalamtes überreichte Pfarrer Morhard den Gästen aus Liechtenstein Andenken aus Tann.

Nach dem feierlichen Segen schloß auch diese Messe mit dem Tanner Wallfahrtslied.

Viele Kirchenbesucher – unter ihnen Bürgermeister Adi Fürstberger – nutzten danach die Gelegenheit, mit Erzbischof und Generalvikar während der anschließenden Brotzeit zu plaudern.

Mit ihr klangen die Wallfahrtstage bayerisch-gemütlich aus.
      
43 Lesermeinungen
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#43   Regina 1961   08:21:38 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@ruhrgebietler
Mensch, das schaffen selbst NOM-Katholiken ohne Ihren „Fahrplan“. Sie nehmen Sich viel zu wichtig. Kümmern Sie Sich lieber um Ihr eigenes Seelenheil.
Regina1961
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#42   r.ruhrgebietler   08:09:05 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Gelobt sei die Gottesmutter und die Alte Messe
Heute, zum Beginn des Rosenkranzmonates Oktober möchte ich unser aller Seeleninteresse auf die hlg trid. Liturgie lenken…
o^/
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#41   Jesuit †   01:23:07 | Sonntag, 28. September 2008
Zur Nacht!
Gepriesen seist Du, unser Gott, König der Welt und Gott der Juden und Christen, der die Bande des Schlafes sich auf meine Augen herniedersinken lässt und den Schlummer auf meine Augenlider. Möge es Dir wohlgefällig sein, mein Gott und Gott meiner Vorfahren, dass du mich ruhen lässt in Frieden und wieder aufstehen zum Frieden, dass mich nicht ängstigen Gedankenbilder, böse Träume und schlimme Regungen der Seele, dass meine Lagerstätte eine tadellose sei vor deinem Antlitze; erleuchte mein Auge, dass es nicht zum Tode entschlafe, denn Du bist es, der Licht gibt dem Augapfel. Gepriesen seist Du, der erleuchtet die ganze Welt mit seiner Herrlichkeit.
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#40   Gunsenum   23:53:34 | Freitag, 26. September 2008
Der Bischof sieht…
…nicht gerade gesund aus. Der Leib soll ein Tempel des Herrn sein und keine gigantomanische Halle!
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#39   Defensor Fidei   17:52:47 | Freitag, 26. September 2008
@ Bernd-Jupp
Das allerdings würde als Überschrift ganz super treffen
Grandios, Bernd-Jupp! Das erinnert mich doch an eine Szene, die sich regelmäßig im Kindergarten abspielt: „Du bist blöd!“…„Ja, aber du noch viel blöder.“
Denn mit Ihrer hier geäußerten Argumentation widerlegen Sie nichts
Wollte ich denn etwas widerlegen? Vielleicht habe ich Ihre Äußerungen ja auch bloß kommentiert?! Aber schauen wir doch mal:
Sie sprachen von einer ach so bekannten Wallfahrt und wiesen darauf hin, daß die Besucherzahl hierfür extrem niedrig sei. Ich habe daraufhin festgestellt, daß diese ach so bekannte Wallfahrt so bekannt gar nicht sein könne, wenn sie in der Zwischenzeit sogar schon eingeschlafen war und erst wieder zum Leben erweckt werden mußte. Schon 50 km von Tann entfernt, kennt diese Wallfahrt heute kein Mensch mehr – vor allem bei den NOM’s.
Desweiteren haben Sie behauptet, daß die Teilnehmerzahl lediglich von den Altgläubigen schöngeredet werden würde. Ich habe mit dem Verweis auf die offizielle Pressemitteilung gezeigt, daß sich die hier bei kreuz.net geäußerte Einschätzung voll und ganz mit der des Bistums Passau deckt. Von einseitigem Hochjubeln kann also gar nicht die Rede sein.
Und schließlich zeigt Ihr Hinweis auf die Bernharduswallfahrt gar nichts. Erstens haben Sie (laut Geislinger Zeitung) 3.000 Pilger dazugeschwindelt und zweitens kam nicht ein einziger dieser Pilger wegen der dort gefeierten NOM-Liturgie. Der von Ihnen gezogene Kausalschluß ist damit hinfällig.
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#38   LandorganistII   13:32:24 | Freitag, 26. September 2008
@Jürgen
Nu nehmen Sie’s aber ganz genau! ;-) Sowas machen die hier eigentlich nur, wenn es darum geht ein überflüssiges Komma im Hochgebet des NOM zu finden.
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#37   juergen   12:17:51 | Freitag, 26. September 2008
Missa de angelis
Mit der Eröffnungsmesse wurde dem Herrgott von Tann und der Muttergottes zum Fest Mariae Namen für das Motu Proprio gedankt.
Die Messe wurde als Missa cantata mit Weihrauch, Missa de Angelis und Gemeindegesängen – einschließlich des Tanner Wallfahrtsliedes – gefeiert
Missa de angelis in einer Marienmesse?
Das grenzt ja schon an liturgische Mißbräuche.
:-@
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#36   Bernd-Jupp   12:14:35 | Freitag, 26. September 2008
@Major King und Defensor Fidei
Jetzt spielen Sie sich mal nicht so auf. Der Wert einer Wallfahrt hängt doch nicht von Ihrer Teilnehmerzahl ab.
Entschuldigung: Wer geilt sich denn hier immer daran auf, wieviele Leute doch gerne die „Alte Liturgie“ feiern möchten und die – ach so bösen – deutschen Bischöfe dem nicht stattgeben? Also nehme ich doch nur das auf, was von Ihrer Seite immer geäußert wird.
Was Ihre beleidigenden Ausfälle (und die anderer Nutzer) gegen EB Haas angeht, so tut Zurechtweisung not. Ihr Niveau ist derart niedrig…
Nun lieber Major King Kong – das Ihrige scheint mir auch nicht besonders hoch zu sein, wenn Sie nicht mal erkennen, dass ich Herrn Haas in keinster Form beleidigt habe. Wie auch? Was will man da denn noch beleidigen???
So ein Schwachsinn!!!
Das allerdings würde als Überschrift ganz super über Ihre Äußerung hier treffen, lieber Defensor Fidei. Denn mit Ihrer hier geäußerten Argumentation widerlegen Sie nichts, aber auch gar nichts, von dem was ich zuvor geschrieben hatte.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
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#35   juergen   11:18:35 | Freitag, 26. September 2008
platzen
Ich warte nur noch drauf, dass der Haas irgendwann platzt, so wie der aussieht.
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#34   Frasim   11:16:58 | Freitag, 26. September 2008
@Hans Bendix
Ja, ich habe zwei Unterschiede entdeckt. Und nun? Was waollen Sie damit sagen?
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#33   Hans Bendix   01:33:41 | Freitag, 26. September 2008
Das ist halt der Unterschied zwischen Bischöfen und Erzbischöfen:
Beim Vergleich des Fotos zu diesem Artikel mit der Fotostrecke zum kreuz.net Artikel „In Fulda ging nicht, was in Rom möglich war“ von Montag, dem 8. September 2008, 11:57 Uhr, (Bild 8 von 9) erkennt man ihn! Wer sieht ihn?
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#32   Jesuit †   00:00:26 | Freitag, 26. September 2008
Was ist denn
das für eine Bischofsfigur?????
Iss die echt oder nicht doch ein Schweinderl-Imitat aus Marzipan?
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#31   Major Kong   23:22:30 | Donnerstag, 25. September 2008
@B-J so nicht!
Jetzt spielen Sie sich mal nicht so auf. Der Wert einer Wallfahrt hängt doch nicht von Ihrer Teilnehmerzahl ab. Mag sein, daß es anderswo mehr Leute gibt, na und. Im Glauben zählt Qualität nicht Quantität, da wird der Herrgott selbst entscheiden, wo die ist. Außerdem, wenn irgendwo 100 Jugendliche in zeitgeistiger Manier „kirchlich“ zusammenkommen, kriegen manche Kleriker auch gleich das Herzflattern vor Modernität. Also Bitte.
Wenn Ihnen der alte Usus egal ist, was geilen Sie sich eigentlich an der Ihrer Ansicht nach geringen Nachfrage auf? Mir scheint, Sie missgönnen!
Was Ihre beleidigenden Ausfälle (und die anderer Nutzer) gegen EB Haas angeht, so tut Zurechtweisung not. Ihr Niveau ist derart niedrig, daß ich es nicht einmal unterbieten könnte, wenn ich mich etwa über den Vorsitzenden der DBK und seiner Kenntnisse über das Internet, über die man hier www.gloria.tv/?video=dhjo2xzu… mehr erfahren kann, lustig machen würde.
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#30   Defensor Fidei   22:48:06 | Donnerstag, 25. September 2008
@ Bernd-Jupp
Da wo nicht von langer Hand alles vorbereitet wird und die Leute aus allen Richtungen herangekarrt werden, da ist eben aucn nichts los. 100 Leute bei einer solch bekannten Wallfahrt.
So ein Schwachsinn!!!
Von dieser „so bekannten“ Wallfahrt haben Sie in Ihrem Leben doch bestimmt zuvor noch nie etwas gehört. Das würde auch nicht weiter verwundern, weil die Wallfahrt ja auch erst letztes Jahr von Bischof Schraml erneut ins Leben gerufen wurde.
Im übrigen heißt es selbst in der offiziellen Pressemitteilung des Bistums: „Auch die zweiten Tanner Wallfahrtstage erfolgreich – Viele Gläubige bei den Gottesdiensten…“
Da strömen in anderen Gebieten bei weit weniger bekannten Feierlichkeiten mehrere Tausend (z.B. unlängst am Bernhardusberg mit Kardinal Kasper waren es über 8000) zur Feier der Liturgie
Waren die aus Gewohnheit da, wegen des Kaspers oder aber wegen der Liturgie?
die das II. Vat. Konzil als verbindlich festgelegt hat
Das II. Vat. Konzil hat überhaupt gar keine Liturgie verbindlich festgelegt. Das Konzil endete 1965. Der NOM stammt aus dem Jahr 1969.
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#29   Bernd-Jupp   22:15:48 | Donnerstag, 25. September 2008
100 sind wirklich lachhaft…
…wenn von Ihrer Seite hier imme so getan wird, als strömten die Massen der Gläubigen zu Ihrer Feier der „Alten Liturgie“. Nein – Sie müssen sich eingestehen, es ist eben nicht so. Da wo nicht von langer Hand alles vorbereitet wird und die Leute aus allen Richtungen herangekarrt werden, da ist eben aucn nichts los. 100 Leute bei einer solch bekannten Wallfahrt. Da strömen in anderen Gebieten bei weit weniger bekannten Feierlichkeiten mehrere Tausend (z.B. unlängst am Bernhardusberg mit Kardinal Kasper waren es über 8000) zur Feier der Liturgie, die das II. Vat. Konzil als verbindlich festgelegt hat!! Und diese Liturgie würden Leute wie Sie, lieber Marcel Faber, ja am Liebsten verbannen!! Im wahrsten Sinne des Wortes – oder nicht?? O:)
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#28   Marcel Faber   22:09:18 | Donnerstag, 25. September 2008
100 gläubige Menschen
sind wohl gar nichts?
Und gehen Sie mal zu unserer Fuldawallfahrt. Da werden Sie sehen, daß es eine Nachfrage gibt. Und wie!
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#27   Bernd-Jupp   22:02:25 | Donnerstag, 25. September 2008
Zwei Anmerkungen
Hat der EB Haas eigentlich nichts besseres zu tun als irgendwo eine Wallfahrt zu „betütteln“?? Wenn er dann wenigstens pilgern würde, dann könnte man es ihm auf der gesundheitlichen Habenseite verbuchen – aber mit dem dicken Dienstfahrzeug chauffiert werden, gut essen und trinken und dann von der Kanzel ein paar salbungsvolle Worte sprechen – das muss man haben oder auch nicht!
Zum anderen für alle, die hier immer nach einem breiteren Angebot für die „alte Liturgie“ schreiben: Wenn bei einer solchen prädestinierten und weit über die Diözesangrenzen hinaus publizierte Wallfahrt nur knapp 100 Leute zur „Alten Messfeier“ kommen, dann lobe ich mir unsere Bischöfe, die jetzt bei der Herbstvollversammlung ebenfalls wieder klar zum Ausdruck gebracht haben, dass das Angebot vollkommen ausreichen ist!!! Ein Lob und einen Dank an Herrn EB Zollitsch!!
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#26   Marcel Faber   21:59:17 | Donnerstag, 25. September 2008
Kardinal Lehmann
ist mindestens so korpulent wie Erzbischof Haas. Aber da stört es eigenartigerweise niemanden.
Bedauerlich, daß der Vaduzer Oberhirte dann doch mt Ministrantinnen zelebrieren mußte. Daß der Morhardt solche überhaupt hat! Bin enttäuscht. Und in der Option für die ganze Tradition neu bestärkt.
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#25   Gotthard   20:33:48 | Donnerstag, 25. September 2008
Aachener Heinrichskanzel
von dieser Kanzel verkündete der Kaiser das Evangelium – als Ehrendiakon!
(war das eigentlich ein sehr früher Liturgie-Missbrauch?)
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#24   clarissa colonia   19:42:04 | Donnerstag, 25. September 2008
Werter Wundertäter,
klänge receperunt iam mercedem suam nicht besser?
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#23   Franz Kappes   19:40:18 | Donnerstag, 25. September 2008
Auf der Kanzel
Wie schön :)3
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#22   Alexander von Eich   19:23:05 | Donnerstag, 25. September 2008
Woher wollen wir übrigens wissen,
ob EB Haas exquisite Speisen konsumiert? Es könnte doch auch sein, dass er sich im Dienstwagen zu Fast-Food-Lokalitäten bringen lässt. Vielleicht zieht er auch Currywurst vor?
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#21   Bernd Stromberg   19:20:47 | Donnerstag, 25. September 2008
@Prada aliique
Und dann wundert man sich als katholischer Christ, dass die Kirche niemand mehr ernst nimmt! Hier ist eine der Anworten darauf, ein ranzig gewordenes Praliné in einer Hülle aus Sammet und Goldpapier. Schon der Anblick lässt ahnen, wie übel es einem werden kann, wenn man es kosten sollte!
Lieber Prada, Sie legen eine Menschenverachtung an den Tag, für die Sie sich schämen sollten. Sie hätten in Zeiten unseligen Andenkens sehr gut eine journalistische Tätigkeit beim Hetzblatt „Stürmer“ besetzen können. Die Kriterien „Hassgefühl“ und „Menschenverachtung“ erfüllen Sie vollkommen.
Man muss mit Erzbischof Haas nicht einer Meinung sein, aber was manche Leser hier posten, ist genauso primitiv wie das, was andere über Bischöfe wie Lehmann oder Zollitsch von sich geben. Proleten bleiben eben Proleten, die jeweilige Ausrichtung ist da egal. Und die Anonymität hier scheint einige Leser von jedem anständigen Verhalten zu entbinden. Oder sind es wirklich eine defizitäre Erziehung oder gar charakterliche Schwächen bis hin zu psychischen Störungen, die hier einige Herrschaften zu solchen Entgleisungen veranlassen?
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#20   thaumaturgos   19:12:52 | Donnerstag, 25. September 2008
lieber JMX
erstens Mal: gegenüber Eminenz zu äußern …
er ist als EB nur eine Exzellenz, eminenter sind die domini cardinales ecclesiae!
zweitens, es macht kein gutes bild, denkt man daran, dass ein gewisser religionsgründer nicht auf das leibliche wohl und die pralle geldtasche bedacht war …
und, wie sagte man von den einigen der episcopi germancae beim Zweiten Vatikanum:
habet suam mercedem …
das ändert sich in der staatsfinanzierten kirche in d und lux wohl nie
aber hauptsache der degenerierte fürst hat seinen hofbischof …
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#19   JMX   19:05:33 | Donnerstag, 25. September 2008
Sozialneid – aber sicher!
Sie sind doch nur neidisch, weil Sie sich keine exquisiten Speisegewohnheiten leisten können.
Stimmt, weil wir mit unseren allgemeinen(!) Steuern (NICHT der Kirchensteuer!) die ca. 10.000 € bezahlen, die der Herr Haas als Monatsgehalt bekommt (plus mietfreies Wohnen, Dienstwagen und weitere Zulagen).
Dieser Neid eines Proleten veranlasst Sie nun, sich derart ungebührlich gegenüber Eminenz zu äußern. Dies ist äußerst abstoßend und verrät nur ihre Herkunft aus der Gosse.
Naja, aber er ist ja auch wirklich fett. Finanzieren unsere Krankenkassenbeiträge demnächst seine Bypässe? Ach ja, der ist ja bestimmt Privat versichert…
Bei Eminenz hingegen ist die äußere Erscheinungen ein Abbild des seelischen Adels, zeugend von dem Reichtume der vorzüglichen geistigen Disponiertheit.
Unbeweglich und träge? Oder welche geistige Fähigkeit wird durch starkes Übergewicht symbolisiert? o.O
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#18   Rodolfo Panetta   19:01:47 | Donnerstag, 25. September 2008
Erzbischof Haas setzt sich für uns ein!
Herzlichen Dank Seiner Excellenz für die pastorale Betreuung unserer Familien!
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#17   noch ein Landorganist   18:25:56 | Donnerstag, 25. September 2008
wie sollte
das hier de.youtube.com/watch?v=Ft7xHhqVokA
mit einem Ambo funktionieren :-]
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#16   Hank   18:23:18 | Donnerstag, 25. September 2008
@neL…
Warum sind die meisten so verächtlich gegenüber Dingen, die unsere Vorfahren mit viel Können und Liebe gestaltet haben?
Ja, das ist die besondere „Kunst“ der 68er, die sich dieses ja in jeder Hinsicht auf ihre Fahnen geschrieben haben. Aber keine Sorge! Ihre Zeit läuft ab…
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#15   Alexander von Eich   18:21:45 | Donnerstag, 25. September 2008
Sehr geehrter Prada,
Sie sind doch nur neidisch, weil Sie sich keine exquisiten Speisegewohnheiten leisten können. Dieser Neid eines Proleten veranlasst Sie nun, sich derart ungebührlich gegenüber Eminenz zu äußern. Dies ist äußerst abstoßend und verrät nur ihre Herkunft aus der Gosse. Bei Eminenz hingegen ist die äußere Erscheinungen ein Abbild des seelischen Adels, zeugend von dem Reichtume der vorzüglichen geistigen Disponiertheit.
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#14   noch ein Landorganist   18:14:58 | Donnerstag, 25. September 2008
Fragen über Fragen
Warum muss man viel Geld ausgeben für oftmals künstlerisch fragwürdige und zumeist nicht ins Gesamtgefüge des Raumes passende Ambonen?
Wenn eine Kanzel da ist, warum sollte man nicht diese weiterhin benutzen?
Warum sind die meisten so verächtlich gegenüber Dingen, die unsere Vorfahren mit viel Können und Liebe gestaltet haben?
Stattdessen sieht man die Kanzeln heute oftmals ihrer Aufgänge beraubt als zwecklosen Zierrat herumhängen.
(Vor wenigen Monaten kam im BR ein Bericht über mehrere Kanzeln, die [in benutzen Kirchen] heruntergebrochen sind, weil sich niemand mehr um deren Statik kümmerte.)
Für die abgelesenen (Laien)Predigten heutzutage könnte man auch eine zusätzliche Auflage an den Kanzeln anbringen. (Siehe Protti-Kirchen)
Im übrigen ist das Lustigmachen über Hw. Haas’ Gesichtsfarbe ziemlich daneben. Das ist eine Krankheit und hat mit dem Gewicht erstmal garnichts zu tun. Ich kenne einen ziemlich dünnen Mann, der auch darunter leidet.
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#13   clarissa colonia   18:13:39 | Donnerstag, 25. September 2008
Werter Gotthard,
na Sie können einem ja schon einen gehörigen Schrecken einjagen mit Ihren unvorsichtigen Überschriften. Ich mußte sofort auf der Homepage des Erzbistums verifizieren, daß dort nur der GV promoviert ist:
Übrigens, werter prada, nicht nur Pralinés, auch Getoastetes kann unappetitlich sein/werden!
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#12   Hank   18:08:59 | Donnerstag, 25. September 2008
@Sig…
Zwar schon später, aber immerhin schon um 1014 ein schönes Beispiel für die Kanzel (in erster Linie zur Evangeliumsverkündigung!): die Aachener Heinrichskanzel: de.wikipedia.org/…achenerDomKanzel.jpg Die Aachener Münsterkirche benötigte damals sicher diese Kanzel nicht aus akustischen Gründen, denn sie war damals sehr klein (noch ohne Chorhalle). Die Kanzel als Ort der Verkündigung des Evageliums ist doch liturgisch eine gute Sache.
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#11   prada   18:05:20 | Donnerstag, 25. September 2008
Wohl der Kirche,
die solche Hirten hat!
Und dann wundert man sich als katholischer Christ, dass die Kirche niemand mehr ernst nimmt! Hier ist eine der Anworten darauf, ein ranzig gewordenes Praliné in einer Hülle aus Sammet und Goldpapier. Schon der Anblick lässt ahnen, wie übel es einem werden kann, wenn man es kosten sollte! :-!
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#10   Gotthard   18:00:57 | Donnerstag, 25. September 2008
erzbischöfliche Promotion
Herr EB Haas auf Promotion-Tour für einen in Vergessenheit geratenen Wallfahrtsort … eine interessante Nebenbeschäftigung für einen unterbeschäftigten Erzbischof.
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#9   Hank   18:00:54 | Donnerstag, 25. September 2008
@Sig…
Abgehobene Kanzeln sicher nicht. Das ist richtig. Aber selbst der ganz frühe Ambo war sicher nicht das, was wir heute landläufig da stehen sehen: ein mit einem Wischmob überhängtes Rednerpult. (Übrigens auch in Moscheen gibt es ja die Kanzel, und immer noch im Gebrauch trotz Strom.)
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#8   Jonas78 †   17:54:41 | Donnerstag, 25. September 2008
Wenn ich mich mal einmischen darf
… irgendwie habt ihr beide recht.
aus dem Ambo entstand quasi die Kanzel. Das Ambo hieß früher canceli und war eine Art Wall zwischen den Gläubigen und dem Priester um die Wichtigkeit des Wortes Gottes zu unterstreichen – und nebenbei auch noch die des Priesters. Das wurde dann im Laufe der Zeit erhöht, um den Priester besser sehen zu können, denn die Kirchen wurden ja immer größer und prachtvoller gebaut und irgendwann fiel der arme Kerl gar nicht mehr auf im Altarraum *g*
Das Schalldach war dann die praktische Fortsetzung des Ganzen, um ihn auch besser verstehen zu können. Wir verbinden jedoch heute damit eher eine Donnerpredigt, die mit erhobenen Zeigefinger von der Kanzel herunter gepredigt wurde. Auch wenn das nicht die ursprüngliche Absicht war, wird dies do so empfunden, daher finde ich es gut, dass heutzutage weitesgehend drauf verzichtet wird. Das ist mein Wissensstand – Sollte ich falsch liegen, weist mich ruhig drauf hin.
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#7   paramedic   17:50:00 | Donnerstag, 25. September 2008
Barock scheint mir beim …
… Haas nicht nur der Aufzug, sondern auch das, was in dem Aufzug drinnensteckt … Ich weiß schon, Übergewicht kann schon eine Geisel sein, aber da ist nicht nur gutes Essen dabei, so rot seine Wangerln sind …
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#6   SignumSalutis   17:48:49 | Donnerstag, 25. September 2008
Kanzeln?
@Hank Nach meiner Kenntnis hatten frühchristliche Kirchen dezent hervorgehobene Ambonen, wie sie in Rom in San Clemente noch zu sehen sind, aber keine abgehobenen Kanzeln. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren – vieleicht gibt’s im Internet Bildmaterial
SignSal
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#5   sacerdos helveticus   17:48:28 | Donnerstag, 25. September 2008
Pontifikallamt in Tann
Das Pontifikalamt mit dem Erzbischof von Vaduz war im Neuen Ritus, die Eröffnungsmesse mit Kaplan Maessen im Alten ritus.
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#4   Hank   17:43:04 | Donnerstag, 25. September 2008
Irrtum! Signum
Das Schalldach entwickelte sich aus dem von Dir genannten Grund. Nicht die Kanzel als solche. Siehe frühe Kirchenbauten.
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#3   Pascal123   17:39:09 | Donnerstag, 25. September 2008
HiHi Signum
Was du wohl nicht weisst der EB HAAS sitz in der Kanzel auf dem Trimm- Dich- Rad und erstrampelt sich den Strom für den lautsprecher.
wird Ihm mal ganz gut tun, etwas abzunehmen, man hat ja Angst das der gute sofort nen Herzschlag kriegt.
Der Kopf ist so puterrot.
Man sollte EN Haas mal sagen das Völlerei eine Sünde ist, außerem sollte e etwas auf seinen Blutdruck achten.
Wie kann der eigentlich gucken durch diese Speckigen Augen, da sieht unser Bobtail ja mehr.
Nun gut wems gfällt.
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#2   SignumSalutis   17:30:02 | Donnerstag, 25. September 2008
Mein Name ist …
EB Haas hat in seinem Erzbistümchen Vaduz wohl Langeweile. Für Firmreisen dürfte er ja vielleicht zwei oder drei Sonntage in seinem metropolitanen Kirchenbezirk benötigen. ;-) Da hat er ausreichend Zeit für tridentinische Messfeiern. :-@ Doch halt! – was sieht der aufmerksame Betrachter auf den Fotos: Mädchen ministrieren beim Alten Ritus! Und tragen Alben als Gewänder.
Viele Kirchenbesucher – unter ihnen Bürgermeister Adi Fürstberger – nutzten danach die Gelegenheit, mit Erzbischof und Generalvikar während der anschließenden Brotzeit zu plaudern.
Mit ihr klangen die Wallfahrtstage bayerisch-gemütlich aus.
Schön – Wallfahrt als frommes Oktoberfest? :-D O:) :-D O:) Echte Antworten auf pastorale und liturgische Fragen der Gegenwart! EB Haas hilft da wirklich weiter! Vorwärts in die Vergangenheit, je barocker, desto besser? o^/ o^/ o^/
Sein Name ist Haas – und er scheint nicht viel davon zu wissen, was los ist in der Welt. Hübsche Aufnahme übrigens, wie man noch so schön von unten zu der Kanzel hinaufblicken kann (Kanzeln wurden übrigens dereinst aus akustischen Gründen eingebaut, braucht man heute nicht mehr, wo es elektr. Strom gibt – oder wird der von den ganz traditionellen auch schon abgelehnt?).
SignSal
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#1   Freinsberg   17:19:41 | Donnerstag, 25. September 2008
Dalmatik?
Wieso trägt Markus Walser eine Dalmatik?
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