Die Wallfahrtstage begannen mit einer Alten Messe. Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz sprach in der Festpredigt über das Kreuz.
Erzbischof Wolfgang Haas und sein Generalvikar Prälat Walser im Gespräch mit dem Ortsbürgermeister.
(kreuz.net, Tann) Letztes Jahr wurde – in Anknüpfung an die frühere große Zeit der Wallfahrt zum „Herrgott
von Tann“ – erstmals ein Tanner Wallfahrtstag durchgeführt.
Tann befindet sich zwölf Kilometer von
Marktl am Inn – dem Geburtsort des Heiligen Vaters – entfernt.
Der „Herrgott von Tann“ ist der volkstümliche
Name des wundertätigen Kreuzes in der Tanner Kirche.
Der letztjährige Wallfahrtstag ging auf eine Anregung
von Bischof Wilhelm Schraml von Passau zurück.
Der Erfolg des Anlasses und der liturgische Kalender
ermutigten, es heuer mit drei Wallfahrtstagen zu versuchen – von Freitag Mariä Namen bis Sonntag Kreuzerhöhung.
Die beiden Zelebranten – Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz und Kaplan Stephan Maeßen – kamen beide
aus dem Erzbistum Liechtenstein.
Das Erzbistum ist mit dem Pfarrverband Tann durch
den dort geweihten ersten Kaplan Martin Fohl – jetzt Pfarrer in Pleiskirchen – verbunden.
Die Wallfahrtstage
begannen mit einer Alten Messe, an der etwa hundert Gläubige teilnahmen.
Seit einem Jahr wird in Tann
wöchentlich die Liturgie im alten Ritus gem. Motu Proprio „Summorum Pontificum“ gefeiert, was auch vom
Bischöflichen Ordinariat in Passau anerkannt wurde.
Mit der Eröffnungsmesse wurde dem Herrgott von
Tann und der Muttergottes zum Fest Mariae Namen für das Motu Proprio gedankt.
Die Messe wurde als Missa
cantata mit Weihrauch, Missa de Angelis und Gemeindegesängen – einschließlich des Tanner Wallfahrtsliedes –
gefeiert.
In seiner Predigt ging Kaplan Stephan Maeßen – Spiritual der Schwesterngemeinschaft in Sankt
Pelagiberg im Kanton Thurgau – auf die Bedeutung der Gottesmutter während der Passion ein.
Bei seinem
anschließenden Vortrag im Pfarrsaal sprach er zum Thema „Priestertum in der Bewährung“.
Wichtigste
Feststellung: Der priesterliche Dienst ist ein ganzheitliches Opfer. Er bleibt für das Volk Gottes, das
ein Recht auf die Sakramente und die Leitung durch identitätsbewußte Geistliche hat, unverzichtbar und
unersetzbar.
Zeichen der Neubesinnung auf den Opfercharakter des Priestertums sei die Rückbesinnung
auf die liturgische Tradition im Gefolge des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
Etwas mehr Besucher
hätte man sich bei der musikalischen Abendandacht am Samstagabend gewünscht. Sie wurde von den Dekanatsbläsern
Neuötting und Regionalkantor Stephan Thinnes an der Orgel gestaltet.
Am Sonntag zogen Pilger bereits
vor acht Uhr von den Dörfern Eiberg und Zimmern zur Wallfahrt nach Tann.
Am Tanner Marienbrunnen trafen
sich die Wallfahrer mit Erzbischof Haas, der von Generalvikar Markus Walser – einem Studienfreund des
Ortspfarrers Hw. Anton Morhard – begleitet wurde.
Pfarrer Morhard, die Bürgermeister Adi Fürstberger
und Helmut Damböck sowie Vertreter der Kirchgemeinden empfingen die hohen Gäste.
Zwei Mädchen der
Grundschule Tann entboten einen Blumengruß.
Nach einer Statio zog ein langer Kirchenzug unter Gebet
zum Tanner Gotteshaus. Dort zelebrierte der Erzbischof das festliche Pontifikalamt mit dreihundert Gläubigen.
Der Regionalchor Simbach sang die „Missa Stella Maris“ von Peter Griesbacher.
In der Festpredigt sprach
Erzbischof Haas vom Kreuz, das durch den „Herrgott von Tann“ noch die richtige Mitte von Kirche und Ort
bilde.
Dagegen würde das Kreuz vielerorts aus der Öffentlichkeit und aus den Herzen verschwinden.
Um so wichtiger sei es darum, daß die Christen überall Opferbereitschaft für das Kreuz zeigten: „Denn
im gekreuzigten Herrn ist Leben, Heil und Hoffnung.“
Zum Ende des Pontifikalamtes überreichte Pfarrer
Morhard den Gästen aus Liechtenstein Andenken aus Tann.
Nach dem feierlichen Segen schloß auch diese
Messe mit dem Tanner Wallfahrtslied.
Viele Kirchenbesucher – unter ihnen Bürgermeister Adi Fürstberger –
nutzten danach die Gelegenheit, mit Erzbischof und Generalvikar während der anschließenden Brotzeit
zu plaudern.
Mit ihr klangen die Wallfahrtstage bayerisch-gemütlich aus.
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43 Lesermeinungen
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#43 Regina 1961 08:21:38 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@ruhrgebietler Mensch, das schaffen selbst NOM-Katholiken ohne Ihren „Fahrplan“. Sie nehmen Sich viel
zu wichtig. Kümmern Sie Sich lieber um Ihr eigenes Seelenheil. Regina1961
Gelobt sei die Gottesmutter und die Alte Messe Heute, zum Beginn des Rosenkranzmonates Oktober möchte
ich unser aller Seeleninteresse auf die hlg trid. Liturgie lenken… o^/
#41 Jesuit † 01:23:07 | Sonntag, 28. September 2008
Zur Nacht! Gepriesen seist Du, unser Gott, König der Welt und Gott der Juden und Christen, der die Bande
des Schlafes sich auf meine Augen herniedersinken lässt und den Schlummer auf meine Augenlider. Möge
es Dir wohlgefällig sein, mein Gott und Gott meiner Vorfahren, dass du mich ruhen lässt in Frieden und
wieder aufstehen zum Frieden, dass mich nicht ängstigen Gedankenbilder, böse Träume und schlimme Regungen
der Seele, dass meine Lagerstätte eine tadellose sei vor deinem Antlitze; erleuchte mein Auge, dass es
nicht zum Tode entschlafe, denn Du bist es, der Licht gibt dem Augapfel. Gepriesen seist Du, der erleuchtet
die ganze Welt mit seiner Herrlichkeit.
#39 Defensor Fidei 17:52:47 | Freitag, 26. September 2008
@ Bernd-Jupp Das allerdings würde als Überschrift ganz super treffen Grandios, Bernd-Jupp! Das erinnert
mich doch an eine Szene, die sich regelmäßig im Kindergarten abspielt: „Du bist blöd!“…„Ja, aber
du noch viel blöder.“ Denn mit Ihrer hier geäußerten Argumentation widerlegen Sie nichts Wollte ich
denn etwas widerlegen? Vielleicht habe ich Ihre Äußerungen ja auch bloß kommentiert?! Aber schauen
wir doch mal: Sie sprachen von einer ach so bekannten Wallfahrt und wiesen darauf hin, daß die Besucherzahl
hierfür extrem niedrig sei. Ich habe daraufhin festgestellt, daß diese ach so bekannte Wallfahrt so
bekannt gar nicht sein könne, wenn sie in der Zwischenzeit sogar schon eingeschlafen war und erst wieder
zum Leben erweckt werden mußte. Schon 50 km von Tann entfernt, kennt diese Wallfahrt heute kein Mensch
mehr – vor allem bei den NOM’s. Desweiteren haben Sie behauptet, daß die Teilnehmerzahl lediglich von
den Altgläubigen schöngeredet werden würde. Ich habe mit dem Verweis auf die offizielle Pressemitteilung
gezeigt, daß sich die hier bei kreuz.net geäußerte Einschätzung voll und ganz mit der des Bistums
Passau deckt. Von einseitigem Hochjubeln kann also gar nicht die Rede sein. Und schließlich zeigt Ihr
Hinweis auf die Bernharduswallfahrt gar nichts. Erstens haben Sie (laut Geislinger Zeitung) 3.000 Pilger
dazugeschwindelt und zweitens kam nicht ein einziger dieser Pilger wegen der dort gefeierten NOM-Liturgie.
Der von Ihnen gezogene Kausalschluß ist damit hinfällig.
#38 LandorganistII 13:32:24 | Freitag, 26. September 2008
@Jürgen Nu nehmen Sie’s aber ganz genau! Sowas machen die hier eigentlich nur, wenn es darum geht ein
überflüssiges Komma im Hochgebet des NOM zu finden.
#37 juergen 12:17:51 | Freitag, 26. September 2008
Missa de angelis Mit der Eröffnungsmesse wurde dem Herrgott von Tann und der Muttergottes zum Fest Mariae
Namen für das Motu Proprio gedankt. Die Messe wurde als Missa cantata mit Weihrauch, Missa de Angelis
und Gemeindegesängen – einschließlich des Tanner Wallfahrtsliedes – gefeiert Missa de angelis in einer
Marienmesse? Das grenzt ja schon an liturgische Mißbräuche.
#36 Bernd-Jupp 12:14:35 | Freitag, 26. September 2008
@Major King und Defensor Fidei Jetzt spielen Sie sich mal nicht so auf. Der Wert einer Wallfahrt hängt
doch nicht von Ihrer Teilnehmerzahl ab. Entschuldigung: Wer geilt sich denn hier immer daran auf, wieviele
Leute doch gerne die „Alte Liturgie“ feiern möchten und die – ach so bösen – deutschen Bischöfe dem
nicht stattgeben? Also nehme ich doch nur das auf, was von Ihrer Seite immer geäußert wird. Was Ihre
beleidigenden Ausfälle (und die anderer Nutzer) gegen EB Haas angeht, so tut Zurechtweisung not. Ihr
Niveau ist derart niedrig… Nun lieber Major King Kong – das Ihrige scheint mir auch nicht besonders
hoch zu sein, wenn Sie nicht mal erkennen, dass ich Herrn Haas in keinster Form beleidigt habe. Wie auch?
Was will man da denn noch beleidigen??? So ein Schwachsinn!!! Das allerdings würde als Überschrift ganz
super über Ihre Äußerung hier treffen, lieber Defensor Fidei. Denn mit Ihrer hier geäußerten Argumentation
widerlegen Sie nichts, aber auch gar nichts, von dem was ich zuvor geschrieben hatte. Liebe Grüße und
einen schönen Sonntag!
#33 Hans Bendix 01:33:41 | Freitag, 26. September 2008
Das ist halt der Unterschied zwischen Bischöfen und Erzbischöfen: Beim Vergleich des Fotos zu diesem
Artikel mit der Fotostrecke zum kreuz.net Artikel „In Fulda ging nicht, was in Rom möglich war“ von Montag,
dem 8. September 2008, 11:57 Uhr, (Bild 8 von 9) erkennt man ihn! Wer sieht ihn?
#31 Major Kong 23:22:30 | Donnerstag, 25. September 2008
@B-J so nicht! Jetzt spielen Sie sich mal nicht so auf. Der Wert einer Wallfahrt hängt doch nicht von
Ihrer Teilnehmerzahl ab. Mag sein, daß es anderswo mehr Leute gibt, na und. Im Glauben zählt Qualität
nicht Quantität, da wird der Herrgott selbst entscheiden, wo die ist. Außerdem, wenn irgendwo 100 Jugendliche
in zeitgeistiger Manier „kirchlich“ zusammenkommen, kriegen manche Kleriker auch gleich das Herzflattern
vor Modernität. Also Bitte. Wenn Ihnen der alte Usus egal ist, was geilen Sie sich eigentlich an der
Ihrer Ansicht nach geringen Nachfrage auf? Mir scheint, Sie missgönnen! Was Ihre beleidigenden Ausfälle
(und die anderer Nutzer) gegen EB Haas angeht, so tut Zurechtweisung not. Ihr Niveau ist derart niedrig,
daß ich es nicht einmal unterbieten könnte, wenn ich mich etwa über den Vorsitzenden der DBK und seiner
Kenntnisse über das Internet, über die man hier www.gloria.tv/?video=dhjo2xzu… mehr erfahren kann,
lustig machen würde.
#30 Defensor Fidei 22:48:06 | Donnerstag, 25. September 2008
@ Bernd-Jupp Da wo nicht von langer Hand alles vorbereitet wird und die Leute aus allen Richtungen herangekarrt
werden, da ist eben aucn nichts los. 100 Leute bei einer solch bekannten Wallfahrt. So ein Schwachsinn!!!
Von dieser „so bekannten“ Wallfahrt haben Sie in Ihrem Leben doch bestimmt zuvor noch nie etwas gehört.
Das würde auch nicht weiter verwundern, weil die Wallfahrt ja auch erst letztes Jahr von Bischof Schraml
erneut ins Leben gerufen wurde. Im übrigen heißt es selbst in der offiziellen Pressemitteilung des Bistums:
„Auch die zweiten Tanner Wallfahrtstage erfolgreich – Viele Gläubige bei den Gottesdiensten…“ Da strömen
in anderen Gebieten bei weit weniger bekannten Feierlichkeiten mehrere Tausend (z.B. unlängst am Bernhardusberg
mit Kardinal Kasper waren es über 8000) zur Feier der Liturgie Waren die aus Gewohnheit da, wegen des
Kaspers oder aber wegen der Liturgie? die das II. Vat. Konzil als verbindlich festgelegt hat Das II. Vat.
Konzil hat überhaupt gar keine Liturgie verbindlich festgelegt. Das Konzil endete 1965. Der NOM stammt
aus dem Jahr 1969.
#29 Bernd-Jupp 22:15:48 | Donnerstag, 25. September 2008
100 sind wirklich lachhaft… …wenn von Ihrer Seite hier imme so getan wird, als strömten die Massen
der Gläubigen zu Ihrer Feier der „Alten Liturgie“. Nein – Sie müssen sich eingestehen, es ist eben nicht
so. Da wo nicht von langer Hand alles vorbereitet wird und die Leute aus allen Richtungen herangekarrt
werden, da ist eben aucn nichts los. 100 Leute bei einer solch bekannten Wallfahrt. Da strömen in anderen
Gebieten bei weit weniger bekannten Feierlichkeiten mehrere Tausend (z.B. unlängst am Bernhardusberg
mit Kardinal Kasper waren es über 8000) zur Feier der Liturgie, die das II. Vat. Konzil als verbindlich
festgelegt hat!! Und diese Liturgie würden Leute wie Sie, lieber Marcel Faber, ja am Liebsten verbannen!!
Im wahrsten Sinne des Wortes – oder nicht??
#27 Bernd-Jupp 22:02:25 | Donnerstag, 25. September 2008
Zwei Anmerkungen Hat der EB Haas eigentlich nichts besseres zu tun als irgendwo eine Wallfahrt zu „betütteln“??
Wenn er dann wenigstens pilgern würde, dann könnte man es ihm auf der gesundheitlichen Habenseite verbuchen –
aber mit dem dicken Dienstfahrzeug chauffiert werden, gut essen und trinken und dann von der Kanzel ein
paar salbungsvolle Worte sprechen – das muss man haben oder auch nicht! Zum anderen für alle, die hier
immer nach einem breiteren Angebot für die „alte Liturgie“ schreiben: Wenn bei einer solchen prädestinierten
und weit über die Diözesangrenzen hinaus publizierte Wallfahrt nur knapp 100 Leute zur „Alten Messfeier“
kommen, dann lobe ich mir unsere Bischöfe, die jetzt bei der Herbstvollversammlung ebenfalls wieder klar
zum Ausdruck gebracht haben, dass das Angebot vollkommen ausreichen ist!!! Ein Lob und einen Dank an Herrn
EB Zollitsch!!
#26 Marcel Faber 21:59:17 | Donnerstag, 25. September 2008
Kardinal Lehmann ist mindestens so korpulent wie Erzbischof Haas. Aber da stört es eigenartigerweise
niemanden. Bedauerlich, daß der Vaduzer Oberhirte dann doch mt Ministrantinnen zelebrieren mußte. Daß
der Morhardt solche überhaupt hat! Bin enttäuscht. Und in der Option für die ganze Tradition neu bestärkt.
#25 Gotthard 20:33:48 | Donnerstag, 25. September 2008
Aachener Heinrichskanzel von dieser Kanzel verkündete der Kaiser das Evangelium – als Ehrendiakon! (war
das eigentlich ein sehr früher Liturgie-Missbrauch?)
Woher wollen wir übrigens wissen, ob EB Haas exquisite Speisen konsumiert? Es könnte doch auch sein,
dass er sich im Dienstwagen zu Fast-Food-Lokalitäten bringen lässt. Vielleicht zieht er auch Currywurst
vor?
#21 Bernd Stromberg 19:20:47 | Donnerstag, 25. September 2008
@Prada aliique Und dann wundert man sich als katholischer Christ, dass die Kirche niemand mehr ernst nimmt!
Hier ist eine der Anworten darauf, ein ranzig gewordenes Praliné in einer Hülle aus Sammet und Goldpapier.
Schon der Anblick lässt ahnen, wie übel es einem werden kann, wenn man es kosten sollte! Lieber Prada,
Sie legen eine Menschenverachtung an den Tag, für die Sie sich schämen sollten. Sie hätten in Zeiten
unseligen Andenkens sehr gut eine journalistische Tätigkeit beim Hetzblatt „Stürmer“ besetzen können.
Die Kriterien „Hassgefühl“ und „Menschenverachtung“ erfüllen Sie vollkommen. Man muss mit Erzbischof
Haas nicht einer Meinung sein, aber was manche Leser hier posten, ist genauso primitiv wie das, was andere
über Bischöfe wie Lehmann oder Zollitsch von sich geben. Proleten bleiben eben Proleten, die jeweilige
Ausrichtung ist da egal. Und die Anonymität hier scheint einige Leser von jedem anständigen Verhalten
zu entbinden. Oder sind es wirklich eine defizitäre Erziehung oder gar charakterliche Schwächen bis
hin zu psychischen Störungen, die hier einige Herrschaften zu solchen Entgleisungen veranlassen?
#20 thaumaturgos 19:12:52 | Donnerstag, 25. September 2008
lieber JMX erstens Mal: gegenüber Eminenz zu äußern … er ist als EB nur eine Exzellenz, eminenter
sind die domini cardinales ecclesiae! zweitens, es macht kein gutes bild, denkt man daran, dass ein gewisser
religionsgründer nicht auf das leibliche wohl und die pralle geldtasche bedacht war … und, wie sagte
man von den einigen der episcopi germancae beim Zweiten Vatikanum: habet suam mercedem … das ändert
sich in der staatsfinanzierten kirche in d und lux wohl nie aber hauptsache der degenerierte fürst hat
seinen hofbischof …
Sozialneid – aber sicher! Sie sind doch nur neidisch, weil Sie sich keine exquisiten Speisegewohnheiten
leisten können. Stimmt, weil wir mit unseren allgemeinen(!) Steuern (NICHT der Kirchensteuer!) die ca.
10.000 € bezahlen, die der Herr Haas als Monatsgehalt bekommt (plus mietfreies Wohnen, Dienstwagen und
weitere Zulagen). Dieser Neid eines Proleten veranlasst Sie nun, sich derart ungebührlich gegenüber
Eminenz zu äußern. Dies ist äußerst abstoßend und verrät nur ihre Herkunft aus der Gosse. Naja,
aber er ist ja auch wirklich fett. Finanzieren unsere Krankenkassenbeiträge demnächst seine Bypässe?
Ach ja, der ist ja bestimmt Privat versichert… Bei Eminenz hingegen ist die äußere Erscheinungen ein
Abbild des seelischen Adels, zeugend von dem Reichtume der vorzüglichen geistigen Disponiertheit. Unbeweglich
und träge? Oder welche geistige Fähigkeit wird durch starkes Übergewicht symbolisiert?
#16 Hank 18:23:18 | Donnerstag, 25. September 2008
@neL… Warum sind die meisten so verächtlich gegenüber Dingen, die unsere Vorfahren mit viel Können
und Liebe gestaltet haben? Ja, das ist die besondere „Kunst“ der 68er, die sich dieses ja in jeder Hinsicht
auf ihre Fahnen geschrieben haben. Aber keine Sorge! Ihre Zeit läuft ab…
Sehr geehrter Prada, Sie sind doch nur neidisch, weil Sie sich keine exquisiten Speisegewohnheiten leisten
können. Dieser Neid eines Proleten veranlasst Sie nun, sich derart ungebührlich gegenüber Eminenz zu
äußern. Dies ist äußerst abstoßend und verrät nur ihre Herkunft aus der Gosse. Bei Eminenz hingegen
ist die äußere Erscheinungen ein Abbild des seelischen Adels, zeugend von dem Reichtume der vorzüglichen
geistigen Disponiertheit.
Fragen über Fragen Warum muss man viel Geld ausgeben für oftmals künstlerisch fragwürdige und zumeist
nicht ins Gesamtgefüge des Raumes passende Ambonen? Wenn eine Kanzel da ist, warum sollte man nicht diese
weiterhin benutzen? Warum sind die meisten so verächtlich gegenüber Dingen, die unsere Vorfahren mit
viel Können und Liebe gestaltet haben? Stattdessen sieht man die Kanzeln heute oftmals ihrer Aufgänge
beraubt als zwecklosen Zierrat herumhängen. (Vor wenigen Monaten kam im BR ein Bericht über mehrere
Kanzeln, die [in benutzen Kirchen] heruntergebrochen sind, weil sich niemand mehr um deren Statik kümmerte.)
Für die abgelesenen (Laien)Predigten heutzutage könnte man auch eine zusätzliche Auflage an den Kanzeln
anbringen. (Siehe Protti-Kirchen) Im übrigen ist das Lustigmachen über Hw. Haas’ Gesichtsfarbe ziemlich
daneben. Das ist eine Krankheit und hat mit dem Gewicht erstmal garnichts zu tun. Ich kenne einen ziemlich
dünnen Mann, der auch darunter leidet.
Werter Gotthard, na Sie können einem ja schon einen gehörigen Schrecken einjagen mit Ihren unvorsichtigen
Überschriften. Ich mußte sofort auf der Homepage des Erzbistums verifizieren, daß dort nur der GV promoviert
ist: Übrigens, werter prada, nicht nur Pralinés, auch Getoastetes kann unappetitlich sein/werden!
#12 Hank 18:08:59 | Donnerstag, 25. September 2008
@Sig… Zwar schon später, aber immerhin schon um 1014 ein schönes Beispiel für die Kanzel (in erster
Linie zur Evangeliumsverkündigung!): die Aachener Heinrichskanzel: de.wikipedia.org/…achenerDomKanzel.jpg
Die Aachener Münsterkirche benötigte damals sicher diese Kanzel nicht aus akustischen Gründen, denn
sie war damals sehr klein (noch ohne Chorhalle). Die Kanzel als Ort der Verkündigung des Evageliums ist
doch liturgisch eine gute Sache.
#11 prada 18:05:20 | Donnerstag, 25. September 2008
Wohl der Kirche, die solche Hirten hat! Und dann wundert man sich als katholischer Christ, dass die Kirche
niemand mehr ernst nimmt! Hier ist eine der Anworten darauf, ein ranzig gewordenes Praliné in einer Hülle
aus Sammet und Goldpapier. Schon der Anblick lässt ahnen, wie übel es einem werden kann, wenn man es
kosten sollte!
#10 Gotthard 18:00:57 | Donnerstag, 25. September 2008
erzbischöfliche Promotion Herr EB Haas auf Promotion-Tour für einen in Vergessenheit geratenen Wallfahrtsort …
eine interessante Nebenbeschäftigung für einen unterbeschäftigten Erzbischof.
@Sig… Abgehobene Kanzeln sicher nicht. Das ist richtig. Aber selbst der ganz frühe Ambo war sicher
nicht das, was wir heute landläufig da stehen sehen: ein mit einem Wischmob überhängtes Rednerpult.
(Übrigens auch in Moscheen gibt es ja die Kanzel, und immer noch im Gebrauch trotz Strom.)
#8 Jonas78 † 17:54:41 | Donnerstag, 25. September 2008
Wenn ich mich mal einmischen darf … irgendwie habt ihr beide recht. aus dem Ambo entstand quasi die
Kanzel. Das Ambo hieß früher canceli und war eine Art Wall zwischen den Gläubigen und dem Priester
um die Wichtigkeit des Wortes Gottes zu unterstreichen – und nebenbei auch noch die des Priesters. Das
wurde dann im Laufe der Zeit erhöht, um den Priester besser sehen zu können, denn die Kirchen wurden
ja immer größer und prachtvoller gebaut und irgendwann fiel der arme Kerl gar nicht mehr auf im Altarraum
*g* Das Schalldach war dann die praktische Fortsetzung des Ganzen, um ihn auch besser verstehen zu können.
Wir verbinden jedoch heute damit eher eine Donnerpredigt, die mit erhobenen Zeigefinger von der Kanzel
herunter gepredigt wurde. Auch wenn das nicht die ursprüngliche Absicht war, wird dies do so empfunden,
daher finde ich es gut, dass heutzutage weitesgehend drauf verzichtet wird. Das ist mein Wissensstand –
Sollte ich falsch liegen, weist mich ruhig drauf hin.
#7 paramedic 17:50:00 | Donnerstag, 25. September 2008
Barock scheint mir beim … … Haas nicht nur der Aufzug, sondern auch das, was in dem Aufzug drinnensteckt …
Ich weiß schon, Übergewicht kann schon eine Geisel sein, aber da ist nicht nur gutes Essen dabei, so
rot seine Wangerln sind …
#6 SignumSalutis 17:48:49 | Donnerstag, 25. September 2008
Kanzeln? @Hank Nach meiner Kenntnis hatten frühchristliche Kirchen dezent hervorgehobene Ambonen, wie
sie in Rom in San Clemente noch zu sehen sind, aber keine abgehobenen Kanzeln. Lasse mich aber gerne eines
Besseren belehren – vieleicht gibt’s im Internet Bildmaterial SignSal
#3 Pascal123 17:39:09 | Donnerstag, 25. September 2008
HiHi Signum Was du wohl nicht weisst der EB HAAS sitz in der Kanzel auf dem Trimm- Dich- Rad und erstrampelt
sich den Strom für den lautsprecher. wird Ihm mal ganz gut tun, etwas abzunehmen, man hat ja Angst das
der gute sofort nen Herzschlag kriegt. Der Kopf ist so puterrot. Man sollte EN Haas mal sagen das Völlerei
eine Sünde ist, außerem sollte e etwas auf seinen Blutdruck achten. Wie kann der eigentlich gucken durch
diese Speckigen Augen, da sieht unser Bobtail ja mehr. Nun gut wems gfällt.
#2 SignumSalutis 17:30:02 | Donnerstag, 25. September 2008
Mein Name ist … EB Haas hat in seinem Erzbistümchen Vaduz wohl Langeweile. Für Firmreisen dürfte
er ja vielleicht zwei oder drei Sonntage in seinem metropolitanen Kirchenbezirk benötigen. Da hat er
ausreichend Zeit für tridentinische Messfeiern. Doch halt! – was sieht der aufmerksame Betrachter auf
den Fotos: Mädchen ministrieren beim Alten Ritus! Und tragen Alben als Gewänder. Viele Kirchenbesucher –
unter ihnen Bürgermeister Adi Fürstberger – nutzten danach die Gelegenheit, mit Erzbischof und Generalvikar
während der anschließenden Brotzeit zu plaudern. Mit ihr klangen die Wallfahrtstage bayerisch-gemütlich
aus. Schön – Wallfahrt als frommes Oktoberfest? Echte Antworten auf pastorale und liturgische Fragen
der Gegenwart! EB Haas hilft da wirklich weiter! Vorwärts in die Vergangenheit, je barocker, desto besser?
o^/ o^/ o^/ Sein Name ist Haas – und er scheint nicht viel davon zu wissen, was los ist in der Welt. Hübsche
Aufnahme übrigens, wie man noch so schön von unten zu der Kanzel hinaufblicken kann (Kanzeln wurden
übrigens dereinst aus akustischen Gründen eingebaut, braucht man heute nicht mehr, wo es elektr. Strom
gibt – oder wird der von den ganz traditionellen auch schon abgelehnt?). SignSal