Die deutsche Bischofskonferenz muß eingestehen, daß die Zahl der Orte für die Alte Messe im Land massiv ansteigt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
Die Gläubigen sehnen sich nach der Alten Messe.
(kreuz.net, Fulda) Am Freitag hielt der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz,
Mons. Robert Zollitsch, eine Pressekonferenz über die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe.
Aktiv aufgenommen und umgesetzt?
Zur Alten Messe erklärt der Pressebericht, daß die Bischöfe das
Motu Proprio Summorum Pontificum angeblich „aktiv aufgenommen und umgesetzt“ hätten.
Die Bischöfe beziehen
sich auf eine Umfrage vom letzten August über die Häufigkeit und Verbreitung der Alten Messe:
„Die
Zahl der Orte, an denen solche Meßfeiern stattfinden, wurde seit 2006 verdreifacht und liegt bei 98 (2006:
31 Orte).
Die Zahl der Priester, die als Zelebranten zur Verfügung stehen, hat sich im selben Zeitraum
von 78 auf 145 nahezu verdoppelt.
Die größte Zunahme ist bei der Gruppe der Diözesanpriester zu verzeichnen
(2006: 46, 2008: 101).“
Die Teilnehmerzahl in den einzelnen Orten zeigt nach Angaben der Bischöfe, daß
angeblich nur eine sehr begrenzte Zahl von Gläubigen das „Angebot“ der Alten Messen wahrnehme.
Das „Angebot“
trage den geistlichen und liturgischen Bedürfnissen Rechnung.
Verlegung des Friedensgrußes in der Messe
Die Bischöfe beschäftigten sich auch mit der Verlegung des Friedensgrußes während der Messe. Dieser
lärmige und Unruhe schaffende Ritus soll vor das Offertorium verlegt werden.
Die vatikanische Liturgiekongregation
hat alle nationalen Bischofskonferenzen gebeten, sich zu einer möglichen Verlegung zu äußern.
Die
deutsche Bischofskonferenz wendet sich gegen die Erneuerung:
„Die Vollversammlung hält eine Verlegung
aus theologischen, liturgischen und pastoralen Gründen für nicht sinnvoll und spricht daher die Empfehlung
aus, von einer Verlegung abzusehen.
Statt dessen sollten die Bemühungen fortgesetzt werden, eine würdige
Form des Friedenszeichens in der liturgischen Praxis zu gewährleisten.“
Kirche und Medien
Am Mittwoch
beschäftigten sich die deutschen Bischöfe den ganzen Tag mit dem Thema „Kirche und Medien“.
Mehrere
Referenten verdeutlichten den Bischöfen die großen Chancen im Ausbau von Internetangeboten.
Die Verbreitung
eines eigenen Fernsehprogramms über Kabel oder Satellit soll zu einem späteren Zeitpunkt geprüft werden.
Viele Fragen nach Modellen und Möglichkeiten der Finanzierung blieben offen.
Eine neu eingerichtete
Kommission wird die Ergebnisse des Studientages auswerten und Vorschläge für die Weiterentwicklung machen.
Vertrag von Lissabon, Exorzismus und Moscheenbau
Zum EU-Vertrag von Lissabon erklärten die Bischöfe,
daß sie dessen Unterzeichnung „ausdrücklich“ unterstützen, wenngleich die Situation nach der Ablehnung
Irlands schwieriger geworden sei.
Die Bischofskonferenz gab ferner bekannt, daß sie die Übersetzung
des Rituale für den Exorzismus ‘De Exorcismis et Supplicationibus quibusdam’ – „Exorzismen und Bittgebete“ –
von 1999 angenommen hat.
Inoffizielle Übersetzungen dieses Rituale sind bereits seit einigen Jahren
im Buchhandel erhältlich.
Zum Moscheebau erklärten die Bischöfe, daß die Muselmanen ein „Recht auf
den Bau würdiger Moscheen“ besäßen.
Die Genehmigung von Moscheebauten in Deutschland dürfe nicht
davon abhängig gemacht werden, ob den Christen in muslimischen Ländern Möglichkeiten zur Errichtung
von Kirchen eingeräumt würden.
Zur Begräbnisfeier entschieden die Bischöfe, daß Kinder, die nach
dem Willen der Eltern getauft werden sollten, aber vor der Taufe gestorben sind, grundsätzlich ein kirchliches
Begräbnis erhalten.
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94 Lesermeinungen
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#94 Benedikt 18:43:39 | Montag, 29. September 2008
@ josberens Das Problem ist doch, daß nun wirklich einfach kein Sinn in dieser Veränderung zu sehen
ist Sie sehen da kein Sinn. Sie sind aber nicht der Nabel der Welt. Schritt rückwärts Das ist doch eine
hohle Phrase. Was soll denn ein Schritt rückwärts überhaupt sein? In welche Richtung bewegt sich denn
die Liturgie? Will man den Gottesdienst zu einer reinen Kulthandlung verkommen lassen Gottesdienst IST –
das sagt ja das Wort schon – eine Kulthandlung. Ich muß mich wiederholen und sagen, daß das Ganze für
mich eindeutiger Beweise dafür ist, daß man zumindest Probleme damit dem hat, was man da tut und sich
daher in eine Art Zauberformel flüchtet, die dann eben niemand versteht. Sie bleiben für diese merkwürdige
Meinung weiterhin jede Begründung schuldig. Bei Internationalen Gottesdiensten könnte man es ja noch
verstehen. So? Warum das denn nun schon wieder? Jedenfalls, und ich muß die evangelischen Kirche da wieder
als Vorbild nennen, käme man da sicherich nie auf die unsinnige Idee die Wandlungsworte, die dieselben
wie bei uns Katholiken sind, für die Gottesdienstbesucher unverständlich zu sprechen. Für wie blöd
halten Sie eigentlich Ihre Brüder in Christo? Als ob man sich nicht merken könnte, was „Hoc est enim
Corpus meum“ heißt. Glaubt man dort vielleicht doch mehr und hat dort keine Probleme mit dieser Handlung?
Das ausgerechnet Sie sich darüber Gedanken machen…
#93 Galatea 21:53:39 | Sonntag, 28. September 2008
Eine interessante Frage, Marcelus, bzgl. der Sektengründer. Die zentrale Lage Deutschlands ist offensichtlich.
Ein Transitland für Ideen ist unser Land wohl oder übel. Im Guten wie im Schlechten. Was denken Sie
darüber hinaus?
#92 Biene Maja 14:14:07 | Sonntag, 28. September 2008
Jesuit mit mir baden? NEIN ICH LEBE ZÖLIBATÄR und das schon lange, ich habe es im Übertragenen Sinn
gemeint. Baden in der Gnade Gottes, haben Sie schlechte Gedanken!
#91 Marcelus 14:06:08 | Sonntag, 28. September 2008
Möge Gott die Gerechten aus dem tschechischen Volk retten, und mit dem Rest dieses Volkes sein reiches
Erbarmen walten lassen, das sich von der Kirche und von Gottes Gesetz abgewandt hat.
Eieiei Satuit Was hällt der hl. Wenzel wohl von eurem immer mehr verunstaltet werdenden NOM? o^/ Also
tu nicht so als wenn du einen Bezug zu ihm hättest und mit ihm gut klar kommst!
#89 Jesuit † 13:57:29 | Sonntag, 28. September 2008
Für den Sozi nochmal: Mit ohne Tippfehler, damit er auch den Segen des heiligen Wenzel erfahren möge:
Am Tag des heiligen Wenzel grüße ich alle tapferen aves inferni, die unermüdlich im Kampf gegen die
kreuz.net Häetiker stehen: Svatý Václave, vévodo české země, kněže náš, pros za ny Boha, svatého
Ducha. (…) Pomoci tvé žádámy, smiluj sě nad námi; uťež smutné, oťzeň vše zlé … Heiliger
Wenzel, Herzog des böhmischen Landes, unser Fürst, bitte für uns zu Gott, den Hl. Geist. (…) Wir
ersuchen Deine Hilfe, erbarme Dich unser; tröste die Traurigen, zernichte alles Böse…
#87 Jesuit † 13:51:19 | Sonntag, 28. September 2008
Am Tag des heiligen Wenzel von Böhmen grüße ich alle tapferen aves inferni, die unermüdlich im Kampf
gegen die kreuz.net Häetiker stehen: Svatý Václave, vévodo české země, kněže náš, pros za ny
Boha, svatého Ducha. (…) Pomoci tvé žádámy, smiluj sě nad námi; uťež smutné, oťzeň vše
zlé … Heiliger Wenzel, Herzog des böhmischen Landes, unser Fürst, bitte für uns zu Gott, den Hl.
Geist. (…) Wir ersuchen Deine Hilfe, erbarme Dich unser; tröste die Traurigen, zernichte alles Böse…
#86 Marcelus 13:44:34 | Sonntag, 28. September 2008
Den christlichen Glauben auszubreiten, ist die Mission eines jeden Christen, aber eben nur des rechtgläubigen
Christen, der ein Abgesandter Christi ist, und das sind nur die Söhne und Töchter der Römischen Kirche
unter dem außerordentlich unfehlbar lehrenden Petrusnachfolger.
#84 Marcelus 13:34:00 | Sonntag, 28. September 2008
joberens sollte es von der Redaktion untersagt bekommen, sich als Katholik zu bezeichnen, nachdem die
Antiunfehlbarkeitssekte mit ihrem Irrlehrer Ignaz v. Döllinger keine Katholiken sind. Vielleicht könnten
sich ja einige bei der Redaktion beschwerden, und den AKK-Propagandisten joberens, der sich fälschlich
als Katholik ausgibt, zur Sperrung vorschlagen. Denn für dumm verkaufen braucht man sich als Katholik
nicht lassen. Wer sich über die AKK informieren will, kann ja zu ihnen dorthin gehen, wo Sie herkommen:
www.alt-katholisch.de/ Schon wieder aus Deutschland (19. Jahrhundert D.E.Z.), wie der erste Protestantismus
(16. Jahrhundert D.E.Z.) auch. Die deutsche Nation ist anscheinend zu wenig fromm und strebt zu wenig
nach Heiligkeit, oder warum sind die maßgeblichen Sektengründer der Kirchengeschichte Deutsche?
#83 joberens 13:27:13 | Sonntag, 28. September 2008
Aquinus Missionieren ist nicht meine Aufgabe. Ich möchte nur zum eigenen Denken anregen und nicht mehr
und nicht weniger. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#82 Aquinus 08:14:02 | Sonntag, 28. September 2008
Darauf hätte ich gerne eine Antwort! @joberens Du bist hier mit deiner Meinung alleine auf weiter Flur,
was aber auch für ein Wunder in einem KATHOLISCHEN Forum , und da frage ich mich schon, wieso du uns
hier missionieren musst? Im Partenia Forum erfährst du ohnehin nur Zustimmung, von ganz wenigen Ausnahmen
mal abgesehen. Wieso gibst du deine einfachen Gedanken nicht dort zum besten und lässt uns hier in Frieden?
Du trittst doch immer für freie Entscheidungen von selbst denkenden Menschen ein, denen man keine fragwürdigen
Vorschriften mehr machen soll. Gut, das akzeptiere ich, aber nimm dich doch bitte bei der Nase und halte
dich selbst daran! Wir alle hier haben es nämlich auch nicht notwendig uns von DIR sagen zu lassen was
wir glauben dürfen und was nicht. Ist die Frage nicht pikant genug, oder warum antwortest du nicht?
#80 Galatea 23:48:14 | Samstag, 27. September 2008
Marcellus, die Mär, unsere Vorfahren hätten sich nicht gewaschen, im Gegensatz zu den komplett-rasierten,
immer wohlduftenden Muslimen gehört zu den meistverbreitetsten Irrtümern, und zu den am besten funktionierenden,
um unsere eigene Kultur schlechtzureden. Ungewaschene Barbaren als Vorfahren zu haben, wer möchte das
schon. Es gab, wirklich, in frühchristlicher Zeit hier bei uns öffentliche Bäder und Saunen, die absolut
frei von Heidentum waren.
#77 Marcelus 23:40:26 | Samstag, 27. September 2008
@Galatea: Der Bäderkult ist eine heidnische Einrichtung und wurde durch das Christentum vielerorts abgeschafft,
und ist erst wieder im nachchristlichen Deutschland und Europa derart verbreitet. Das heißt aber nicht,
daß das Christentum das Wasser verboten hätte.
@Joberens Willst du wieder zu Deinem Lieblingsthema? Bist Du Zölibatärer? Josef Berens, du hast meine
Frage nicht beantwortet. Das sollte für dich als denkender, einfacher Pseudokatholik doch nicht zu schwer
sein, – eine einfache Frage zu beantworten, wo du doch weitaus komplexere Fragen von Kindern selbstverständlich
gern beantwortest. Also Josef, wie steht es mit der Beantwortung meiner Frage?
#71 Galatea 23:29:48 | Samstag, 27. September 2008
Sie irren, Marcellus. Gebadet wurde ausgiebig im Mittelalter. Gesaunt wurde schon bei den Germanen und
Sachsen. Erst recht nach der Christianisierung. Es gibt Berichte über Bäder hier bei uns von italienischen
Reisenden, die perplex waren, wie sauber und reinlich die Menschen waren. Nachzulesen in der „Geschichte
des Alltags“, ein Werk, das sicherlich nicht katholisch inspiriert ist, da von französichen Soziologen
verfasst. Bei Bedarf liefere ich Ihnen gerne die ISBN-Nr. – und es baut auf zeitgenössische Quellen auf.
Joberens: Sie müssen kein Latein können, um der lateinischen Messe zu folgen. Sie können andächtig
und mit offenem Mund sämtliche Gebete mitlesen. Auf Deutsch. Reicht das jetzt? Oder soll ich es fett
schreiben?
@Joberens – deine Rituale Das erinnert doch nun wirklich an heidnische Rituale und Opferkulte. Wir wissen,
welche Rituale dir lieber sind, wobei es dir bei diesen Ritualen nur am das Wohlergehen der Menschen geht.
Josef Berens: Es ist heute ja auch ganz normal, daß die KInder mit ihren Eltern in die Badewanne steigen
oder unter die Dusche gehen und dann ja auch fragen stellen. Josef, fragst du die Kinder auch, ob sie
mit dir baden oder duschen wollen, bevor du ihre Fragen beantwortest?
#68 joberens 23:10:41 | Samstag, 27. September 2008
Nochmals zum Thema Die meisten Gottesdienstbesucher verstehen kein Latein und so dürfte es unsinnig sein,
wichtige Teile des Gottesdienstes für die Besucher unverständlich zu machen. Will man den Gottesdienst
zu einer reinen Kulthandlung verkommen lassen, wie es bei heidnischen Völkern oft der Fall ist? Ich muß
mich wiederholen und sagen, daß das Ganze für mich eindeutiger Beweis dafür ist, daß man zumindest
Probleme damit hat, selbst zu glauben, was man da tut und sich deshalb in eine Art Zauberformel flüchtet,
die dann eben niemand versteht. Bei Internationalen Gottesdiensten könnte man es ja noch verstehen. Es
stellt sich auch die Frage, ob man in Rom nichts Besseres zu tun hat. Sollte man sich den Kopf dort besser
über wichtigere Dinge zerbrechen?? Auch hier ist die evangelischen Kirche wieder Vorbild. Dort käme
man sicherich nie auf die unsinnige Idee die Wandlungsworte, die dieselben wie bei uns Katholiken sind,
für die Gottesdienstbesucher unverständlich zu sprechen. Offenbar gibt es dort einen besseren Glauben
und man hat dort keine Probleme, die Wandlungworte für Jedermann verständlich zu sprechen. Sicherlich
wäre es auch gottgefälliger, wenn die Christen gemeinsam Gottesdienst feiern, anstatt, das da einer
vorne steht, der unverständliche Dinge vor sich hin murmelt, von denen man nur erahnen kann ob es Zauberformel
oder sonst etwas ist. Das erinnert doch nun wirklich an heidnische Rituale und Opferkulte. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
@Joberens Mir geht es geht dabei um das Wohl der Menschen, denen man amgskirchlich, unsinniger weise,
und offenbar nur zur eigenen Befriedigung, Teile des ganz normalen Menschseins zu nehmen versucht. Ach
so, für dich und deinesgleichen ist es Teil des ganz normalen Menschseins, wenn Kinder in der Badewanne
oder unter der Dusche nach Geschlechtsteilen fragen. Josef, nur eine Frage, fragt ihr die Kinder ob sie
mit euch duschen oder baden möchten, bevor sie euch etwas fragen?
#63 Aquinus 22:02:12 | Samstag, 27. September 2008
Danke Strepto! Es ist heute ja auch ganz normal, daß die KInder mit ihren Eltern in die Badewanne steigen
oder unter die Dusche gehen und dann ja auch fragen stellen. Also jetzt wundert mich nichts mehr In meinem
ganzen Bekanntenkreis, und da sind viele Eltern mit kleinen Kindern dabei, gibt’s niemanden, der mit seinem
Kindern GEMEINSAM in die Dusche geht und bei der Gelegenheit auch noch irgendwelche „Fragen“ beantwortet
Ich bin jetzt lieber ganz , sonst schreibe ich noch was unüberlegtes Auf jeden Fall habe ich noch
nie so einen Schmarrn gelesen, aber es eröffnet jedenfalls tiefen Einblick in die abstruse Gedanken-
und Phantasiewelt eines joberens. Eines würde mich aber wirklich noch interessieren: @joberens Du bist
hier mit deiner Meinung alleine auf weiter Flur, was aber auch für ein Wunder in einem KATHOLISCHEN Forum
, und da frage ich mich schon, wieso du uns hier missionieren musst? Im Partenia Forum erfährst du ohnehin
nur Zustimmung, von ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Wieso gibst du deine einfachen Gedanken nicht
dort zum besten und lässt uns hier in Frieden? Du trittst doch immer für freie Entscheidungen von selbst
denkenden Menschen ein, denen man keine fragwürdigen Vorschriften mehr machen soll. Gut, das akzeptiere
ich, aber nimm dich doch bitte bei der Nase und halte dich selbst daran! Wir alle hier haben es nämlich
auch nicht notwendig uns von DIR sagen zu lassen was wir glauben dürfen und was nicht.
#61 Leblhuber 21:12:25 | Samstag, 27. September 2008
Marcelus: Schon mal was vom jüdichen Bäderkult gehört? Die Mikveh, das rituelle Bad, das mit mayim
chaim („lebendiges“, nicht-stehendes Wasser) gefüllt ist (Jordan), verlangt vor dem Untertauchen eine
akribische Säuberung des ganzen Körpers, vom Haarewaschen bis zum Nägelschneiden und Nägelputzen.
Die Mikve wäscht dann nicht sauber, sondern „rein“. Dieser Bäderkult ist uns bereits aus Qumran bestens
bekannt. Man kann also beruhigt annehmen, dass auch Jesus vor seiner „Taufe“ sich dieser gründlichen
Reinigung unterzogen hat. So viel zum heidnischen Bäderkult!
#60 derLeser 21:04:11 | Samstag, 27. September 2008
Leblhuber Ich bin davon überzeugt, dass auch unter den sonntäglichen Gottesdienstbesuchern eine Mehrheit
Ihre Ansichten weitgehend teilt. Das ist ihr Wunschdenken dass die Mehrzahl der Gottesdienstbesucher ungläubig
ist. Hat mit der Realität nichts zu tun
#59 Leblhuber 20:57:54 | Samstag, 27. September 2008
@Streptococcus: Ich bin mir auch noch nicht ganz klar darüber, ob du zu den guten oder bösen Mikroorganismen
gehörst, mit denen wir es zu tun haben können. Aber auch die Bösen kann man ganz gut im Griff haben,
wenn man sich vorsieht.
#58 Marcelus 20:54:41 | Samstag, 27. September 2008
Der Bäderkult ist fixer Bestandteil jeder heidnischen Kultur, und deshalb auch nicht verwundernswert,
daß dem Heidentum huldigende Pseudochristen wie joberens große Anhänger des Bäderkultes sind, der
ja zuerst vom heidnischen Römischen Reich ausgebreitet wurde, und auch fixer Bestandteil des nicht mehr
christlichen und wieder heidnischen Europas ist, egal unter welchem Heidenregime.
@Aquinus Unter dem Beitrag Jobernes Samstag, 20. September 2008 18:11 nachlesen. Dieses Thema war ihm
und seinem Dämon so wichtig, dass er den Beitrag zweimal in das Forum kopiert hat.
#56 Marcelus 20:46:39 | Samstag, 27. September 2008
joberens versucht, als angeblicher Katholik die Antiunfehlbarkeitssekte der Alt- bzw. Christkatholischen
Kirche zu bewerben. Die sich angesprochen fühlende Zielgruppe, die deutschen Modernismusprofessoren,
werden aber nicht beitreten, weil diese sonst auf ihre riesigen Gehälter als »römisch-katholische Theologen«
verzichten müßten.
#54 Leblhuber 20:35:29 | Samstag, 27. September 2008
Lieber Joberens! Irgendwie bewundere ich Sie! Dass Sie sich der Häme des hier vertretenen Klüngels in
diesem Maß aussetzen, geht sicher an die Grenze dessen, was man aushalten kann. Ich nehme einmal an,
dass Sie der Vertretung Ihrer Standpunkte eine ganz persönliche Wichtigkeit beimessen. Diese hiesige
Seilschaft von Fundamentalisten und Traditionalisten, bis hin zu mancherlei Sektierern, hat aber in der
Kirche kaum Bedeutung. Deren rechthaberische Meinungen, Dogmatik hin oder her, teilen nur die allerwenigsten
Katholiken. Ich bin davon überzeugt, dass auch unter den sonntäglichen Gottesdienstbesuchern eine Mehrheit
Ihre Ansichten weitgehend teilt. Was mich besonders erbost ist, dass hier inquisitorisch versucht wird,
Sie zur Abgabe eines Glaubensbekenntnisses zu zwingen. Wenn ich auch nicht alle Ihre Standpunkte teile,
möchte ich Sie meiner Hochachtung versichern. Glauben Sie mir, auch ich habe diese inquisitorische Befragung
über mich ergehen lassen und die Prüfung nicht bestanden. Aber die Kirche ist mir Heimat und aus der
lasse ich mich auch durch die Impertinenz der paar „Rechtgläubigen“ nicht vertreiben. Freundliche Grüße
#53 Aquinus 20:14:52 | Samstag, 27. September 2008
Bitte ein paar Links!!!! Bitte Strepto, stell doch ein paar Links hier rein, besonders das mit der Badewanne
interessiert mich jetzt. Ich habe ja schon so manchen geistigen Höhenflug (oder sollte ich Tiefflug sagen)
von joberens miterlebt, aber seine Ausführungen zur Badewanne fehlen mir noch
#52 joberens 20:13:31 | Samstag, 27. September 2008
Strepto LIeber Strepto, wenn ich über Sex Schreibe geschieht das immer nur unter HInweis auf die unsinnige
Menschseinsbeschneidungen, die man amtskirchlich MItmenschen mit unsinnigen Regulierungs- und Beschneidungsversuchen
auf diesem Gebiet aufzuzwingen versucht. Mir geht es geht dabei um das Wohl der Menschen, denen man amgskirchlich,
unsinniger weise, und offenbar nur zur eigenen Befriedigung, Teile des ganz normalen Menschseins zu nehmen
versucht. Das müßtest du doch eigentlich auch schon längst erkannt haben. Das gilt übrigens auch für
Priester und Priesteramtskandidaten, denen man das unsinnige, mit nichts zu begründende Pflichtzölibat
aufzudrängen versucht. Grund allen Übels auf diesem Gebiet ist doch die fragliche, unsinnige, ja sogar
feindselige, amtskirchliche Sexualeinstellung. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Josef Berens – das bist du! Eines sollst Du wissen. Ich lebe meine Sexualität ganz normal, bin so ausgeglichen
und habe auch keine Probleme damit, frei und unvoreingenommen darüber zu sprechen, mit dem Thema umzugehen
und ohne mich mit Worten daran ergötzen zu müssen, was bei einigen hier anders zu sein scheint, die
jede auch nur mögliche Gelegenheit aufgreifen, um sich so vielleicht allein mit Worten abreagieren zu
können. Josef, du sprichst nur über Sex. Es sind die Geistlichen, die sich in der Beichte an deinen
Sünden erregen, da du diese Art von Sünden beichten musst. Also weisst du doch, dass das was du tust
Sünde ist, gehst aber nicht mehr zur Beichte, da du fürchtest, dass sich ein Geistlicher an deiner Beichte
erregen könnte. Oder unterstellst du einfach ohne selbst diese Erfahrung gemacht zu haben? Du doch nicht
Josef. Ein einfacher selbstständiger Denker wie du macht so etwas nicht. Oder? Dann sind es die im Zölibat
lebenden Priester, auf deren „Menschseinsbeschneidung“ du in jedem zweiten Satz hinweist. Dann der „Scharlatan“
in ROM, der im Kreis der alten Herren doch garnicht über Sex sprechen kann, da ihm die Erfahrung des
Josef Berens / Chorleiter aus Prüm fehlt. Dann die Homosexuellen, deren Sexualität ebenfalls lebenswert
ist, da Josef Berens diese Art für gottgebenen erklärt. Und zum Schluss kommen wir wieder auf die Badewanne
zu sprechen, in der Josef Berens nackt sitzt und sich an den Fragen der Mitbadenden erfreut. Josef, Links
gefällig oder erinnerst du dich?
#50 joberens 19:14:24 | Samstag, 27. September 2008
strepto Eines sollst Du wissen. Ich lebe meine Sexualität ganz normal, bin so ausgeglichen und habe auch
keine Probleme damit, frei und unvoreingenommen darüber zu sprechen, mit dem Thema umzugehen und ohne
mich mit Worten daran ergötzen zu müssen, was bei einigen hier anders zu sein scheint, die jede auch
nur mögliche Gelegenheit aufgreifen, um sich so vielleicht allein mit Worten abreagieren zu können.
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@Joberens A, jetzt habe ich Dir wieder offenbar wieder zu Deinem Lieblingstheme verholfen, um vielleicht
Entzugserscheinungen abzubauen. Wo von das Herz voll ist… Josef, jetzt wirst du billig. Du hast dieses
Thema aufgebracht und deine Freude darüber bekundet, wenn dir Fragen zu deinen Geschlechtsteilen gestellt
werden. Ich gehe davon aus, dass du zu diesem Thema auf umfangreiches Wissen zurückgreifen kannst und
deshalb aus Erfahrung sprichst. Oder unterstellst du wieder?, – was aber ebenfalls für deine schmuddelige
Phantasie spricht. Vielleicht ist dir dieses Thema jetzt auch peinlich, dann solltest du aber um Entschuldigung
bitten, da du wieder einmal voll danebengetreten bist und moralisch versagt hast – wie schon so oft.
#48 joberens 18:10:56 | Samstag, 27. September 2008
strepto A, jetzt habe ich Dir wieder offenbar wieder zu Deinem Lieblingstheme verholfen, um vielleicht
Entzugserscheinungen abzubauen. Wo von das Herz voll ist… Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
@Joberens Das mit der Psyche möchte ich an dich zurück geben. Ich fühle mich sehr, sehr wohl und habe
damit nicht die geringsten Probleme. Es wundert mich nicht, dass du gerne über die Bedeutung deiner Geschlechtsteile
referierst und dich dabei wohlfühlst und keine Probleme damit hast von dem von dir angesprochenen jungen
Personenkreis !!! dazu befragt zu werden.
@Joberens – Erfahrung Aber bemüht Euch jetzt nicht zu erfahren, was ich mitspreche und was nicht. Und
du glaubst in deinem Grössenwahn, nachdem du hier beinahe täglich Zeugnis davon ablegst was du nicht
glaubst, dass es dann noch von Interesse sein könnte, – zu erfahren, was du glaubst. Deinen Haufen privaten
Unflats darfst du mit deinen teuflischen Eidgenossen widerkäuen. Du bist ein dummer Diener des Bösen.
Du, der du Priestern in der Beichte sexuelle Neugier unterstellt, sprichst von dir selbst, indem du das
Thema, „sexuelle Neugierde und Begierde“, was dich und deine Freunde am meisten fasziniert auf andere
Menschen projezierst. Du bist der perverse und abartige Lüstling, der nicht einmal öffentlich davor
zuschreckt zu erklären, dass er zu bestimmten Fragen von Kindern in der Badewanne auch die entsprechenden
Antworten liefert. Dein Verhalten und deine Aussagen lassen einen tiefen Einblick in deine Psyche zu.
#44 joberens 16:55:42 | Samstag, 27. September 2008
realitätsfremd Was nützt es, wenn man das Glaubensbekenntnis am Sonntag mit spricht, aber überhaupt
nicht überlegt, was man da zu glauben verspricht. Um sich von der ‘Realität der Glaubenden ein wirkliches
Bild machen zu können, sollte man vielleicht einmal „Mein Credo“ erschienen bei Publok Forum lesen. Da
kann man lesen, was allgemein noch geglaubt wird. Mit unserem Glaubensbekenntnis hat das nur noch ganz
wenig zu tun. Meist wird er Anfang und das Ende geglaubt und dazwischen gibt es eine riesige Lücke. Wunschvorstellung
vom Glauben der Katholiken bringen nichts. Die Realität sieht bekanntlich ein wenig anders aus und damit
sollte man sich auch in Rom einmal auseinander zu setzten versuchen. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
#43 Pünktchen 14:17:41 | Samstag, 27. September 2008
joberens bemüht Euch jetzt nicht zu erfahren, was ich mitspreche und was nicht Sie sprechen das kürzeste
Glaubensbekenntnis aller Zeiten: >> ICH.Amen. <<
@Jobehres: Es gibt unterschiedliche Formen des Glaubensbekenntnisses Ich denke, dass für Sie die ökumenische
Form dieses Gebetes wohl das geeignetste sein dürfte
#41 joberens 13:21:59 | Samstag, 27. September 2008
Glaubensbekenntnis Ihr Lieben eins will ich Euch verraten. Mir hat einmal ein kluger Mann gesagt, man
sollte beim Glaubensbekenntnis nur das mitsprechen, was man auch wirklich glaubt. Eine gute Idee, die
ich mir auch zu eigen gemacht habe. Da gibt es Teile die man problemlos glauben kann und andere, bei denen
doch Zweifel, auch beim besten Willen, nicht auszuschließen sind. Aber bemüht Euch jetzt nicht zu erfahren,
was ich mitspreche und was nicht. Josef Berens Als einfacher, denkender Katholik)
@Joberens Joberens öffentliches Glaubensbekennntis: Ich glaube an Breitenbach, den genialen und einzigartigen
Denker, dem ich bereit bin in die Hölle nachzufolgen. Ich glaube an Breitenbach, der losgelöst von den
Gnaden der Kirche, seine eigene Heilslehre verkündet. Ich glaube an Breitenbach, dessen Meinung zu Themen
der Sexualmoral, auch meiner Meinung als einfach denkendem Privatgläubigen entspricht. Ich glaube an
Breitenbach, den Inkonsequenten, der wie auch ich eine andere Kirche will, die nur noch aus solchen Denkern
wie uns besteht, die auf Tradition, Amtskirche und Lehre pfeift. Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass
sich Priester in der Beichte nur „erregen“ wollen, die „alten Herren“ in ROM von Sex nichts verstehen,
alle Päpste sowieso nur Scharlatane waren, und bevor ich nicht als Berater dieser Kirche tätig werden
darf, die Herren in ROM weiterhin auf ihren hohen Rössern reiten werden und mir Josef Berens nichts,
aber auch rein gar nichts sagen können, was ich als einfach denkender Pseudokatholik auch nur ansatzweise
verstehen könnte. Amen!
#39 Pünktchen 11:23:42 | Samstag, 27. September 2008
Joberens, Sie beten auf Deutsch und öffentlich folgende Worte: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt,
gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische/christliche[1]
Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten (wörtlich: des Fleisches)
und das ewige Leben. Amen. Hier darauf angesprochen, ob Sie womöglich einiges oder gar das meiste „persönlich“
nicht glauben, weichen Sie aus und flüchten sich in leere Floskeln! Was sagen Sie eigentlich, wenn Sie
öffentlich „Ich glaube…“ sagen? Bedeutet dies: „Ich glaube“ oder bedeutet dies „Ich glaube nicht“.
Wie nennen Sie jemanden, der äußerlich und vielen anderen gegenüber etwas über seine persönlichen
Überzeugungen erklärt, was er in Wahrheit nicht meint? So etwas nennt man: Lügner, Heuchler und Betrüger!
@Joberens Außerdem dürfte mein persönliches Glaubensbekenntnis Niemanden, auch Dich nichts angehen.
Ja, Josef ist ein Geheimnisträger. Obwohl, wie Sie hier gerne bekennen, ist das Erteilen von Sexualkundeunterricht
in der Badewanne ecx.images-amazon.com/…uL._SL500_AA240_.jpg ein Teil Ihres Bekenntnisses.
#36 Pünktchen 11:00:56 | Samstag, 27. September 2008
Joberens mein persönliches Galubensbekenntnis Sie geben aber als Katholik kein „persönliches Glaubensbekenntnis“
ab, sondern ein öffentliches – deutlich hörbar und in Deutsch – in jedem Gottesdienst! Ihr Problem ist:
sie wissen selbst nicht mehr woran Sie glauben! Sie wollen aber anderen hier etwas über den rechten Gottesdienst
und über die katholische Kirche erzählen! Sie stehen überhaupt nicht mehr für ein attraktives Christentum,
sondern für eine senil gewordene Revoluzzer-Generation von Kirchenkritikern, die nur noch sagen und bekennen
können, woran sie nicht glauben! Da ihr öffentliches Galubensbekenntnis öffentliche Heuchelei ist,
sind alle Ihre Ausführungen hier: NULL UND NICHTIG!
Liebes Pünktchen… … ich glaube, damit werden Sie keinen Erfolg haben. Das haben schon andere versucht.
Joberens bekennt nicht öffentlich seinen Glauben. Das scheint für ihn entweder Privatsache oder beschämend
zu sein. Originell finde ich nur, dass er sich von „Institutionen“ bezahlen lässt, die seiner ansciht
nach sein Christus und gott nicht gewollt hat. Ich glaube, Heuchelei nennt man so etwas…
#34 joberens 10:46:15 | Samstag, 27. September 2008
Pünktchen Das hat nun wirklich ja überhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Außerdem dürfte mein persönliches
Glaubensbekenntnis Niemanden, auch Dich nichts angehen. Liebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
#33 Pünktchen 10:41:15 | Samstag, 27. September 2008
joberens feiert Gottesdienst auf Deutsch! Dabei betet er das Apostolische Glaubensbekenntnis – auf Deutsch!
Er bekennt damit, daß Gott Vater, Sohn und Hl. Geist ist – auf Deutsch! Joberens – glauben Sie das auch?
Sagen Sie es uns – auf deutsch! Er bekennt weiterhin, daß Jesus aus einer Jungfrau geboren ist. Er bekennt
dies auf Deutsch! Joberens – glauben Sie das auch? Sagen Sie es uns – auf Deutsch! Er bekennt weiterhin,
daß Jesus von den Toten auferstanden ist und in den Himmel aufgefahren – alles bekennt er auf Deutsch!
Nun, Joberens, glauben Sie das auch? Sagen Sie es uns – auf Deutsch! Auch ist joberens mit den folgenden
Worten zu hören: „Ich glaube an den hl. Geist… Die eine Hl. katholische Kirche“ – es sind deutsche
Worte. Für ihn und für jedermann verständlich! Und daher fragen wir ihn, joberens, den „einfach denkenden
Katholiken“:Sagen Sie es uns, joberens, in ihrer Muttersprache: Glauben Sie das oder nicht? Wenn Sie all
diese Fragen nicht mit einem uneingeschränkten „ja“ beantworten können, welchen Sinn hat dann ihr öffentliches
Bekenntnis? Welcher Sinn soll darin liegen, daß Sie dieses Bekenntnis in Deutsch ablegen, wenn Sie doch
alle seine Inhalte (oder doch die meisten und wichtigsten) in Wahrheit nicht glauben? Welchen Sinn hat
es zu heucheln – auf Deutsch? Joberens, das könnten Sie uns verraten – auf Deutsch!
#32 joberens 10:16:40 | Samstag, 27. September 2008
Hocus pocus Gottesdienst? Das Problem ist doch, daß nun wirklich einfach kein Sinn in dieser Veränderung
zu sehen ist, ja sie sogar unsinnig, ein Schritt rückwärts ist und daß doch, und daran gibt es nichts
zu deuteln, die meisten Gottesdienstbesucher kein Latein verstehen können. Will man den Gottesdienst
zu einer reinen Kulthandlung verkommen lassen, wie es bei heidnischen Völkern oft der Fall ist? Ich muß
mich wiederholen und sagen, daß das Ganze für mich eindeutiger Beweise dafür ist, daß man zumindest
Probleme damit dem hat, was man da tut und sich daher in eine Art Zauberformel flüchtet, die dann eben
niemand versteht. Bei Internationalen Gottesdiensten könnte man es ja noch verstehen. Als ob man in Rom
nichts Besseres zu tun hätte. Vielleicht sollte man sich dort besser den Kopf über wichtigere Dinge
zerbrechen. Jedenfalls, und ich muß die evangelischen Kirche da wieder als Vorbild nennen, käme man
da sicherich nie auf die unsinnige Idee die Wandlungsworte, die dieselben wie bei uns Katholiken sind,
für die Gottesdienstbesucher unverständlich zu sprechen. Glaubt man dort vielleicht doch mehr und hat
dort keine Probleme mit dieser Handlung? Sicherlich ist es doch gottgefälliger, wenn die Christen gemeinsam
Gottesdienst feiern, anstatt, das da einer vorne steht, der unverständliche Dinge vor sich hin murmelt,
von denen man nur erahnen kann was oder ob es Zauberformel oder sonst etwas ist. Das erinnert doch wirklich
eher an heidnische Rituale. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholi…
‘@Joberens, auf daß er Latein schätzen lerne! Zu der Meinung, die Sie hier uns darlegen, gelangt man
nur , wenn man zwei Dinge nicht in Betracht zieht: 1) Latein ist die Grundlage für jegliche sprachliche
Bildung, hört man oft. Es ist aber auch das Fundament für die Sprachen der abendländischen Christenheit .
Und ein Symbol für die Verbundenheit der Christen mit dem Felsenmann in Rom. 2) Auch wer nur spärliche
oder gar keine Lateinkenntnisse hat, erlebt die lateinischen Wandlungsworte keineswegs als unverständlichen
Hokuspokus, sofern er seine Augen auf die deutsche Übersetzung richtet, die ihm im Gebetbuch, auf fotokopierten
Blättern oder sogar auf einem großen Monitor dargeboten werden kann. Die Psychologie weiß übrigens,
daß nur Gehörtes den Menschen kaum erreicht und auch schlecht behalten wird, da wir meistens visuelle
Typen sind. Also ideal: Hören + lateinisch hören mit einem Hauch Vergangenheit, Mystik und Tradition +
sehen und (er)lesen!!!
#30 Benedikt 00:21:16 | Samstag, 27. September 2008
@ Josberens Ist es nicht reine, unsinnige Spinnerei wieder zur alten Messe zurück kehren zu wollen. Nein,
wieso? Für mich gibt es dafür nur eine Erklärung nämlich die, daß Priester, die die Wandlungsworte
nicht mehr für Jedermann verständlich sprechen wollen, selbst vielleicht nicht mehr an das glauben,
was die sie da tun und das Ganze so einer Zauberformel ähnlich verpacken wollen. Und wie kommen Sie darauf?
Einen anderern Grund kann ich da nun wirklich nicht erkennen. Da haben Sie ja etwas, worüber Sie nachdenken
können.
#29 joberens 00:12:34 | Samstag, 27. September 2008
Hocus pocus Messe Ist es nicht reine, unsinnige Spinnerei wieder zur alten Messe zurück kehren zu wollen.
Für mich gibt es dafür nur eine Erklärung nämlich die, daß Priester, die die Wandlungsworte nicht
mehr für Jedermann verständlich sprechen wollen, selbst vielleicht nicht mehr an das glauben, was die
sie da tun und das Ganze so einer Zauberformel ähnlich verpacken wollen. Einen anderern Grund kann ich
da nun wirklich nicht erkennen. Will man die Messe denn wirklich zu einen Hocus pocus Gottesdienst machen,
wie Jemand es, sicherlich nicht zu Unrecht, genannt hat. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#28 Galatea 21:56:19 | Freitag, 26. September 2008
@Juergen: „Messangebot“ Allein schon der Begriff. Das klingt ja so neudeutsch wie „Beschulung“. Wir gehen
aber zu Gott in der hl. Messe. Und wir vollziehen das Kreuzesopfer seines über alles geliebten Sohnes
nach. Wir wollen uns nicht unterhalten, wir opfern. Im Übrigen sollte die Tatsache, dass bei Ihnen die
Gläubigen nicht genug bekommen können von der Messe aller Zeiten, vielleicht ein Anlass sein, einmal
selber daran teilzunehmen. Es wird vielleicht etwas dran sein.
Hilfe! Liebe Leute, gerade habe ich im TV den Anfang der 3. Folge des kitschigen Vierteilers „Die Dornenvögel“
gesehen. Zu Beginn, bei der Bischofsweihe von „P. Ralph“ wird ein sehr schönes „Ecce sacerdos magnus“
gesungen. Kennt einer von euch den Komponisten??? Auf keinem Sountrack ist dieses Stück zu finden!
#25 für die Kirche 20:40:55 | Freitag, 26. September 2008
@Juergen; @Benedikt „Reicht man diesen Leuten einen kleinen Finger, und schon ist der ganze Arm weg“.
Aber was ist weg, wenn mehr Messen zelibriert wird? Die Anzahl der NOM-Messe ist ja doch nicht dadurch
beeinträchtigt.
#24 Benedikt 20:36:50 | Freitag, 26. September 2008
@ juergen Kommen die Zelebranten im Dom und der Gaukirche denn für einen Einsatz in den Gemeinden überhaupt
in Frage? Oder anders gefragt: Wären sie in eine Gemeinde geschickt worden, wenn es dieses Angebot nicht
gäbe? Auf der von Ihnen angebenen Internetseite judica-me.de werden ja nur zwei Ruheständler als Zelebranten
genannt.
Lieber Monguntinus Ich freue mich über Ihre Antwort , die ein tiefes liturgisches Verständnis erkennen
läßt ! Ich kann Ihnen , Ihrem Pfarrer und Ihrer Gemeinde nur gratulieren ! Ich habe Organisten kennen
gelernt , wie Herrn Flicker aus Rothemann oder Herrn Östereich in Eichenzell u.a. , die jeden Piester
in seiner Frömmigkeit tragen ! Da geht sogar noch einem alten Kämpfer das Herz auf ! Solch tiefgläubigen
Organisten/innen gilt meine ganze Achtung und Verehrung ! Ich spüre Hingabe und Glauben spätestens nach
vier Akkorden ! Eigentkich schon , wie sich ein/e Organist/in einem „fremden“ Pfarrer VOR dem Gottesdienst
vorstellt… und sich ihm gegenüber benimmt ! Ich könnte Ihnen eine Vielzahl Erfahrungen mit Organisten/Innen
nennen , die weder die Grundgesetze der Liturgie verstehen noch den primitivsten Anstand dem Priester
gegenüber gerafft haben ! Wenn das Herz nicht zur Ehre Gottes spielt und die Ehre vor dem Priester –
die offensichtlich bei Kaiser und Co nicht mehr gelehrt wird – , die innere Haltung zur Eucharistie bestimmt ,
können Finger nicht gläubig sein… Dann verdient man mit dem Orgespiel eben nur Geld ! Vielleicht sollten
auch Organisten/Innen sich wieder klar werden , wer der Priester in Wirklichkeit ist ! Eine Eucharistiefeier
ist ohne Organist/IN IMMER möglich , NIE ohne Priester !
#22 juergen 19:40:39 | Freitag, 26. September 2008
Ausweitung Also an der Ausweitung eines Gottesdienstangebots an sich kann ich jetzt noch nichts Verwerfliches
finden. Verwerflich ist es sicher nicht. Wenn man aber über den Tellerrand des Messangebotes im Dom und
der Gaukirche hinwegblickt und in die umliegenen Gemeinden in der Stadt guckt, stellt man fest, daß dort
das Messangebot zurückgegangen ist, da durch Zusammenlegungen mehrerer Pfarreien zu sog. Pastoralverbünden
mit teils nur einem oder zwei Priestern pro Pastoralverbund, notgedrungen dort das Messangebot zurückgegangen
ist, weil eben ein oder zwei Priester mehrere Pfarreien nicht mehr in der Form versorgen kann, wie es
noch vor wenigen Jahren möglich war, als jede Pfarrei eigenständig war und ihren eigenen Pfarrer hatte.
Auf der anderen Seite wird das Angebot im außerordentlichen Ritus erweitert und damit Kapazitäten für
eine kleine Gruppe gebunden, die in einer großen Pfarrei vielleicht besser eingesetzt werden könnten.
#20 juergen 19:17:28 | Freitag, 26. September 2008
Reicht man nur den kleinen Finger ist schnell der ganze Arm weg… Seit Sept 07 gibt es jeweils mittwochs
eine Abendmesse (18:30 Uhr) im außerordentlichen Ritus im Hohen Dom. Das reichte den Leuten nicht; sie
wollten IHRE Sonntagsmesse. Dann wurde eine Sonntagsmesse (11:00Uhr) in der Gaukirche, wenige Meter vom
Dom entfernt, eingeführt. Offensichtlich reichte das wiederum manchen nicht aus… Inzwischen gibt es:
Sonntags: 11:00 Uhr Gaukirche Montags: 6:50 Stillmesse in einer Seitenkapelle des Doms Dienstags: 6:50
Stillmesse in einer Seitenkapelle des Doms Mittwochs: 18:30 in der Krypta des Doms Donnerstags: 6:50 Stillmesse
in einer Seitenkapelle des Doms Die Zeiten der Stillmesse scheinen etwas zu variieren. Teilweise scheint
sie auch um 7:00 zu sein. Dabei ist zu bedenken, daß fast ZEITGLEICH eine Messe (6:30 und 7:15) im NOM
in der Krypta stattfindet. aktuelle Termine: www.judica-me.de/termine.htm Reicht man den Leuten nur den
kleinen Finger ist schnell der ganze Arm weg…
#18 derLeser 17:45:32 | Freitag, 26. September 2008
Benedikt Es ist momentangegenwärtig im deutschsprachigem Raume folgendermassen: Die Anzahl der „Liturgiewissenschfter“,
„Religionssoziologen“ , „Verkündigungsprofessoren“ , „Spiritualitätspsychologen“ ist direkt proportional
zur Größe des Unglaubens. „Wovon reden Sie überhaupt?“
#16 Guiseppe 17:22:15 | Freitag, 26. September 2008
@Sash 73 „Die Zahl der Orte, an denen solche Messfeiern stattfinden, wurde seit 2006 verdreifacht und
liegt bei 98 (2006: 31 Orte).“ Sash 73: „… der FSSPX in Deutschland, deren Anteil hieran somit heute
also 1/3 beträgt.“ Die meisten Bischöfe in Deutschland sorgen schon dafür, dass der FSSPX-Anteil an
allen Messfeiern im überlieferten Ritus nicht kleiner wird!
#15 derLeser 17:01:32 | Freitag, 26. September 2008
aus… liturgiewissenschftlicher Sicht. was sagen denn da die Religionssoziologen und Verkündigungsprofessoren
dazu ? herrlich die Theoszene vor dem Kollaps
#14 Benedikt 16:52:52 | Freitag, 26. September 2008
Verlegung des Friedensgrußes Die Verlegung des Fridensgrußes mag aus liturgiewissenschaftlicher Sicht
sinnvoll sein, ist aber überflüssig, da sich oftmal nicht mal Hauptamtliche für Liturgie(wissenschaft)
bzw Liturgik wirklich interessieren. Die Verlegung wird daher von niemandem verstanden werden und würde
nur zu unnötigen Irritationen führen.
#13 Bernd-Jupp 15:46:30 | Freitag, 26. September 2008
@bonifatius Zusammengefasst: Die Bischofskonferenz ist ein Kropf, ein ganz überflüssiger. Ach hätt
ich mich gefreut wenn Sie noch an diese Bemerkung angehängt hätten: Und ich auch!!!
#12 bonifatius 15:41:10 | Freitag, 26. September 2008
Die Deutsche Bischofskonferenz- überflüssig wie ein Kropf „Die Teilnehmerzahl in den einzelnen Orten
zeige, daß angeblich nur eine sehr begrenzte Zahl von Gläubigen das „Angebot“ der Alten Messen wahrnehme.“
Es geht auch eine sehr begrenzte Zahl von Kirchensteuer Zahlenden in die VII-Messe. Verlegung des Friedensgrußes
in der Messe Weder ich noch mein mir unbekannter Nachbar spende(t) mir Frieden. Den Frieden schenkt mir
Jesus Christus. Alles andere ist eine unzumutbare Ablenkung von der Hl. Eucharistie. „Mehrere Referenten
verdeutlichten den Bischöfen die großen Chancen im Ausbau des Internetangebots.“ Zum Glück haben wir
ein ausreichendes Angebot, das die unverfälschte Botschaft Christi verkündet. Wer glaubt noch an das
freimaurerische Zeitgeistgefasel der Lehmannkirche? „Die Verbreitung eines eigenen Fernsehprogramms über
Kabel oder Satellit soll zu einem späteren Zeitpunkt geprüft werden.“ Gott seis gedankt, dass hierzu
die Lehmannkirche zu spät aufgestanden ist. Zusammengefasst: Die Bischofskonferenz ist ein Kropf, ein
ganz überflüssiger.
#11 Moguntinus 15:22:40 | Freitag, 26. September 2008
an Wolfgang Heil Seit meinem 15. Lebensjahr (seit 25 Jahren) bin ich als Organist tätig (in verschiedenen
Gemeinden). Fast immer gibt es zwei Lesungen am Sonntag, fast immer einen Antwortpsalm und immer ein Halleluja
bzw. einen Christusruf. Fast immer werden Lieder thematisch ausgewählt, die zu den Lesungen passen, zumindest
zum Eingang und zur Gabenbereitung. Ich denke, es hängt ganz entscheidend vom Pfarrer und vom Organisten
ab, wie die Kirchenmusik in der Gemeinde gepflegt wird. Hier gibt es durchaus auch viele positive Beispiele.
Zwar mag ich den „tridentinischen“ Ritus, also die außerordentliche Form, sehr, doch spiele ich weiterhin
mindestens zwei Mal wöchentlich in Gottesdiensten der ordentlichen Form, eben gerade, weil man sie auch
würdig und kirchenmusikalisch ansprechend und anspruchsvoll gestalten kann.
Mehr als lästig finde ich dieses anfallartige krampfige Händegeschüttel nach allen Seiten hin – im
heiligsten Moment der Messe. Muss das denn wirklich sein?
Wolfgang H . Heil, katholischer Priester Ich reibe mir – wieder einmal – die Augen ! Über unsere „Probleme“ !
Das Gotteslob ist 1975 „erschienen“; in vielen Gemeinden sind die meisten Lieder des GL außerhalb des
fast in jeder Gemeinde als Propruim gepflegten Anhangs nicht bekannt ! Ganz selten werden Psalmen gesungen !
Viele Organisten/Innen bei Liedvorschlägen : „Die können wir nicht; die werden bei uns nie gesungen“!
Die Vorbereitung der Lektoren/Innen ? 2 Minuten vor Beginn der Heiligen Messe stürmt jemand in die Sakristei
und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich: „Was ist heute dran?“ „Bei uns gibt’s nur eine Lesung“! „Die Fürbitten
betet der Pfarrer selbst.“ „Mysterium fidei“ ? Mitte der Eucharistiefeier ? „Magnalia Dei“? „Wort des
lebendigen Gottes“? „Ein ‘anständiger’ Gottesdienst darf nicht länger als 45 Minuten dauern“! „Nach
45 Minuten gehen die Leut nach Hause!“ Liturgisches Wissen gleich Null – aber osculatorium ! Die innere
Haltung vor Gott? „Ich steh vor Dir mit leeren Händen…“? Kinder und Jugendliche anziehen…; ich weiß,
wie schwer das ist! Mit lüsternen Ohren und schwatzenden Zungen schaffen wir das nicht ! Der Friedens“kuß“
in der jetzigen Form gehört ersatzlos gestrichen ; für viele Gottesdienstteilnehmer ist er nur peinlich !
Über Moscheenbauten brauchen wir nicht zu streiten : Siehe Nordafrika , Syrien , Türkei! Bei gleichbleibendem
Desinteresse der Christen an Sakramenten, Offenbarung ,Fürsorge u. Anstand werden unsere Dome u. Kirchen
den Muslims als reife Früchte in den Schoß fallen. …
#8 Franz Kappes 13:40:44 | Freitag, 26. September 2008
Am Bedarf vorbei Da brat mir doch einer ‘n Storch. Das haben die ja glatt völlig falsch eingeschätzt
und halten auch jetzt noch, wider besseren Wissens, an dem NOM fest. Warum S.E. Prof. Dr. Ludwig Schick
noch vor einigen Jahren die Gläubigen verurteilte, die die „Alte Messe“ der FSSPX besuchten, bleibt ein
Rätsel.
Zuzüglich der 50 Meßorte… „Die Zahl der Orte, an denen solche Messfeiern stattfinden, wurde seit 2006
verdreifacht und liegt bei 98 (2006: 31 Orte).“ … der FSSPX in Deutschland, deren Anteil hieran somit
heute also 1/3 beträgt.
#6 für die Kirche 12:56:26 | Freitag, 26. September 2008
@Bischofskonferenz zum Moscheenbau Kath.net berichtet: 1)Die deutschen Bischöfe erinnern an die Grundsätze
über die Rechte der Religionen in Staat und Die Genehmigung von Moscheebauten in Deutschland darf nicht
davon abhängig gemacht werden, dass den Christen in muslimischen Ländern in gleicher Weise Möglichkeiten
zur Errichtung von Kirchen eingeräumt werden. Gerade weil wir Christen die Einschränkungen der Religionsfreiheit
in muslimisch geprägten Ländern ablehnen und verurteilen, setzen wir uns nicht nur für die Rechte der
dortigen Christen ein, sondern auch für die Rechte der Muslime bei uns. 2) Mit Nachdruck richten die
deutschen Bischöfe jedoch die Erwartung an die hier lebenden Muslime, sich in ihren Ursprungs- oder Heimatländern
für die Rechte der Christen und der Kirchen einzusetzen. Mit Punkt 1 bin ich einverstanden. Mit Punkt
2 bin ich auch einverstanden: die eigentliche Frage ist aber, ob diese Erwartung überhaupt erfüllbar
ist. Daran habe ich Zweifel.
#5 Tridentinus 12:43:41 | Freitag, 26. September 2008
O, doch, ruhrgebietler! In der trid. Liturgie gibt es sogar ein eigenes liturgisches Gerät, mit dem der
Friedensgruß oder -kuß auch an alle Gläubigen – beiderlei Geschlechts – erteilt werden kann. Oft war
es üblich, daß nur diejenigen ihn empfingen, die anschließend auch kommunizierten. Dieses Gerät heißt
Paxtafel oder osculatorium. Auch die 62iger Bücher sehen diese Möglichkeit vor. Sie besteht in jeder
Messe, gleichgültig wie feierlich.
Friedensgruss In der trid. Liturgie jedenfalls ist für diesen weltlichen Quatsch ganz sicher nie ein
Platz Achwas!?! Qua Oratione finita, si est daturus pacem, osculatur Altare in medio et instrumentum pacis
ei porrectum a ministro juxta ipsum ad dexteram, hoc est, in cornu Epistuae, genulexo, et dicit: Pax tecum.
Minister respondet: Et cum spiritu tuo. Das ist wohl eine verkümmerte Version des ehemaligen Friedensgrusses.
Es gab auch mal eine Zeit, wo sog. Pax-Tafeln rumgereicht wurden… Die Pax-Tafel ist hier mit „instrumentum
pacis“ gemeint.
Friedensgruß?? was soll dieser Blödsinn? Hat denn niemand mehr Zeit sich vor oder nach der hlg. Messe
zu grüßen?? In der trid. Liturgie jedenfalls ist für diesen weltlichen Quatsch ganz sicher nie ein
Platz – DER Einzige der dort gegrüßt wird ist Jesus Christus bzw. Gott selber. IHM gebührt während
der hlg. Liturgie alle Ehre und jeder Gruß! Wer darüberhinaus ein gutes Werk machen möchte grüße
die liebende Jungfrau und Gottesmutter Maria und empfehle sich Ihrer Fürsprache bei Gott! Denke wir doch
bitte immer an das erste von den zehn Geboten!
Friedensgruss Für eine Verlegung vor die Opferung würden m.E. zwei Punkte sprechen. Ostkirchliche Riten
haben den Friedensgruss ebenfalls an der Stelle; und es wäre gleichsam biblisch begründet (Mt 5,23f.)
23 Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich
hat, 24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder,
dann komm und opfere deine Gabe. Über die Form sollte man sich aber auf jeden Fall Gedanken machen. Das
was teilweise praktiziert wird, ist eher unpassend. Der Herr ist zu dem Zeitpunkt, wo heute der Friedensgruss
stattfindet, auf dem Altar wahrhaft gegenwärtig und die Leute habe nix besseres zu tun, als sich die
Hände zu schütteln oder gar noch rumzulaufen um irgendwem um den Hals zu fallen.