Prominenz
Mel Gibson in Sorge um seine Familie
Der Regisseur des Kinoerfolgs „Die Passion Christi“ ist in Bedrängnis. Trotz eines gerichtlichen Annäherungsverbotes belagert ein 34-Jähriger sein Haus. Nach eigenen Angaben hat er einen Auftrag von Gott.
(kreuz.net, Malibu) Seit längerem belagert der 34-jährige Zacharias Sinclair das Haus des Schauspielers und Regisseurs Mel Gibson im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Das berichtete der Britische Rundfunk.

Sinclair steht jetzt vor Gericht und ist angeklagt, ein letztes Jahr ausgesprochenes gerichtliches Annäherungsverbot an das Grundstück von Gibson ignoriert zu haben. Außerdem hat er sich der privaten Wachmannschaft von Mel Gibson entzogen. Sinclair möchte sich nach eigenen Angaben mit Gibson treffen, um mit ihm zu beten.

Uneingeladene Gäste sind schon früher am Privathaus von Mel Gibson aufgetaucht. Doch die Hartnäckigkeit von Sinclair gebe ihm Anlaß, für seine Familie zu fürchten, erklärte Gibson letzten Donnerstag nach seiner Zeugenaussage vor einem Gericht in Los Angeles.

Zacharias Sinclair wurde bereits im letzten Oktober wegen der Belagerung des Hauses von Mel Gibson festgenommen. Vorher war er verschiedentlich am Eingangstor zu Gibsons Haus aufgetaucht und hatte allen Versuchen, ihn abzuweisen, widerstanden.

Es sei für ihn seltsam, daß Sinclair keinen Sinn für persönliche Grenzen kenne, meinte Gibson. Zwar habe ihn Sinclair nie bedroht, aber seine Frau Robyn sei besorgt und würde es sich nicht wünschen, den unerwünschten Gast eines Tages in der Stube beim Teetrinken zu entdecken.

Schon im letzten Oktober hat Gibson gegen Sinclair ein gerichtliches Betretungsverbot erwirkt. Weil Sinclair das Verbot mißachtet hat, riskiert er 16 Monate Gefängnis, wenn er vom Gericht schuldig gesprochen wird. Bereits innerhalb von 24 Stunden, nachdem das Betretungsverbot ausgesprochen worden war, hatte sich Sinclair dem Haus des Schauspielers erneut angenähert.

Der Mann, der aus dem US-Bundesstaat Idaho stammt, begann im Juli 2004 damit, insgesamt zwölf Briefe an Gibson zu schreiben, nachdem er den Film „Die Passion Christi“ gesehen hatte. In seinen Briefe behauptet er, daß Gott ihn nach Kalifornien gesandt habe, um mit dem Schauspieler zu beten.

Sinclair trat vor Gericht ohne Rechtsanwalt auf und hat auf sein Recht verzichtet, Mel Gibson ins Kreuzverhör zu nehmen.
      
2 Lesermeinungen
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#2   Yersinia   20:18:03 | Montag, 7. März 2005
na ja, wenn ihn Gott gesand hat
also ich würd es als ein Zeichen sehen
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#1   GerdEric   19:26:31 | Montag, 7. März 2005
Ich verstehe nicht
warum Braveheart nicht mit dem Mann beten will,
könnte doch eine Lösung sein.
oder ist Mel Gibson doch nicht so ein „Wir waren Helden“…
oder ist Sinclair doch nur ein penetranter Autogrammjäger?
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