Mission
Er kehrt zurück
Er wäre heute noch ein Mittel, um die entgeisterte Jugend zu begeistern: Mit achtzig Jahren unternahm er noch eine Schiffsreise nach Japan.
Die zwei Seiten des Flugblatts für eine Nonni-Ausstellung in Japan.
Die zwei Seiten des Flugblatts für eine Nonni-Ausstellung in Japan.
(kreuz.net) Am 18. März 1937 gelangte Nonni – der berühmte isländische Konvertit, Jesuit und Erzähler Pater Jón Svensson († 1944) – per Schiff nach Japan.

Pater Svensson wurde auch als zweiter Hans Christian Andersen oder als Mark Twain Islands bekannt.

Bei seiner Ankunft erfüllte sich ein Wunsch, den der inzwischen Achtzigjährige lebenslang gehegt hatte. Nachdenklich meinte er damals: „Jules Verne sah die Welt in achtzig Tagen. Ich sehe sie mit achtzig Jahren.“

Nonni - Pater Jón Svensson
Nonni – Pater Jón Svensson
Nonni reiste nach Japan, um die Spuren des Jesuiten Franz Xaver zu verfolgen, der das Christentum im Jahr 1549 ins Land brachte.

Ein Jahr blieb er in Japan und wohnte im Kulturheim der Jesuiten an der katholischen Sophia-Universität in Tokyo.

Der damalige Rektor der Universität – Pater Hermann Heuvers SJ – war mit Nonni eng befreundet.

Auch der immer noch aktive Pater Klaus Luhmer SJ (92), der ebenfalls im Jahr 1937 nach Japan kam und bis vor kurzem Vize-Präsident der Sophia-Universität war, lernte Nonni in jungen Jahren kennen.

Nonni hielt im Land mehr als fünfzig Vorträge – hauptsächlich an Schulen und Universitäten. Dabei sprach er auf Französisch, Deutsch oder Englisch. Oft hatte er auch einen japanischen Dolmetscher.

In der Schule „Jiyu Gakuen“ in Tokyo wurde sein Vortrag vor 600 Schülern mit großer Begeisterung aufgenommen.

Er schrieb viele Artikel in Zeitschriften und Zeitungen und sprach ebenfalls im Radio.

Jon Sveinsson „Nonni“
Nonni begeistert die Kinder in JapanStatue von Pater Jon Sveinsson in Island.Nonnis Grab im Melatenfriedhof in Köln

Während seines Japan-Aufenthalts veröffentlichte er drei seiner Bücher auf Japanisch.

Über die Japaner schrieb er in sein Tagebuch: „Die Japaner sind sehr höflich und das angenehmste Volk, das ich kenne.“

Inzwischen sind fünfzehn Nonni-Bücher ins Japanische übersetzt. Die meisten erzählen von Nonnis Kindheitsabenteuern. Das letzte erschien im Jahr 1995.

Als Nonni am 18. März 1938 von der Hafenstadt Kobe wieder in Richtung London abfuhr, kamen über zweitausend Kinder zum Schiff, um von ihm Abschied zu nehmen.

Nonni schrieb darüber in sein Tagebuch: „Die vielen kleinen Japaner winkten mir nach, solange sie mich noch sehen konnten.“

In Kürze wird Nonni zum zweiten Mal – im Rahmen einer Ausstellung in Tokyo – in Japan auftauchen.

Sie findet anläßlich des 70. Jahrestags seines Japanbesuchs statt.

Der frühere japanische Geschäftsträgers in Island, Motokatsu Watanabe, hat dieses Comeback angeregt. Gegenwärtig stellen die Japanisch-Isländischen Gesellschaft und das Nonni-Museum in der isländischen Stadt Akureyri die Tafeln für die Photoausstellung zusammen.

Die Ausstellung trägt den Titel „Nonnis zweite Reise nach Japan. 70. Jahrestag von ‘Nonnis’ Besuch in Japan 1937-1938“.

Sie findet vom 14. bis 18. Okt. 2008 in der Schule „Jiju Gakuen“ in Tokyo statt, wo Nonni vor siebzig Jahren die Schüler mit seinem Vortrag begeisterte.
      
11 Lesermeinungen
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#11   bonifatius   17:25:04 | Sonntag, 28. September 2008
@Jesuit: sie Nachtgespenst
Man könnte sie eher den Muslimen oder Semiten zuordnen, aber keinesfalls sind sie vom christliche-katholischem Glauben beseelt. Dazu ist ihr Geschreibsel zu eindeutig.
@SignumSalutis:„Aber Gott zieht sie langsam aus dem Verkehr – mangels Nachkommen“.
Aber Boni, wie darf ich das verstehen…?
Vielleicht stehen sie auf der Leitung. Etwas Seite gehen!
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#10   SignumSalutis †   16:58:26 | Sonntag, 28. September 2008
Nonni
Aber Gott zieht sie langsam aus dem Verkehr – mangels Nachkommen. :-( :-( :-( :-( :-(
Aber Boni, wie darf ich das verstehen…?
Wenn Sie eine Musikgruppe promoten wollen,wenden Sie sich an den Musikantenstadel.
:-@ :-@ :-@ Wem es um MUSIK geht, ist gerade dort falsch … Ws der „Stadel“ für die Musik, ist diese Homepage für den katholischen Glauben! :'( :'( :'( Die Frage ist nur: wer ist hier der Karl Moik? Der verkriecht sich feige, hat keinen A… in der Hose, sich für seinen Dünns…, der hier verzapft wird, zu verantworten.
Die Bücher von Nonni habe ich als Kind mit Freude gelesen. Er scheint ein wirklich guter und glaubwürdiger Kerl gewesen zu sein. Ich vermisse aber hier den Hinweis, dass er auf jeden Fall für die alte Liturgie eingetreten wäääääääre … ;-) ;-) ;-) .
(Sicher irgendwo abgekupfert, dieser Artikel.)
SignSal
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#9   Franz Kappes   08:10:08 | Sonntag, 28. September 2008
Danke
… für diesen Artikel. Ich muss zugeben, ich kannte Jón Svensson vorher noch nicht. :(3
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#8   Jesuit †   01:15:57 | Sonntag, 28. September 2008
Zur Nacht!
Gepriesen seist Du, unser Gott, König der Welt, der die Bande des Schlafes sich auf meine Augen herniedersinken lässt und den Schlummer auf meine Augenlider. Möge es Dir wohlgefällig sein, mein Gott und Gott meiner Vorfahren, dass du mich ruhen lässt in Frieden und wieder aufstehen zum Frieden, dass mich nicht ängstigen Gedankenbilder, böse Träume und schlimme Regungen der Seele, dass meine Lagerstätte eine tadellose sei vor deinem Antlitze; erleuchte mein Auge, dass es nicht zum Tode entschlafe, denn Du bist es, der Licht gibt dem Augapfel. Gepriesen seist Du, der erleuchtet die ganze Welt mit seiner Herrlichkeit.
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#7   Galatea   23:59:02 | Samstag, 27. September 2008
Jesuit,
können Sie noch etwas anderes als spammen und Namen verhunzen?
Viele Grüße Glatzenthea.
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#6   Jesuit †   22:19:55 | Samstag, 27. September 2008
Bonifurz
Wie kannst du denn das verantworten, wo er doch ein „Feind des Reiches“ war?
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#5   bonifatius   21:23:52 | Samstag, 27. September 2008
Jesuit, falsche Federn
Jesuit, sie schmücken sich mit fremden Federn. In meiner Jugendzeit war ich einglühender Verehrer von P. Delp und bin es heute noch.
Leider ist die Marschrichtung des Jesuitenorden heute in umgekehrter Richtung. Die verantwortliche Führung ist seit jahrzehnten blind. Aber Gott zieht sie langsam aus dem Verkehr – mangels Nachkommen. Komisch, es ist wie mit den ehemals christlichen Völkern Europas. Aber von Jesuiten geprägte Bischöfe widersprechen halt gerne dem Papst (Königstein läßt grüßen).
P.S. Bitte mit ihrer Schrift nicht so laut schreien, ich brauche noch keine Brille!!
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#4   Jesuit †   21:06:17 | Samstag, 27. September 2008
Im Angesicht des Todes!
Ich hatte nicht daran gedacht, dass dies mein Weg sein könnte … Ehrlich und gerade: ich würde gerne noch weiterleben und gern und jetzt erst recht weiterschaffen und viele neue Worte und Werte verkünden, die ich jetzt erst entdeckt habe. Es ist anders gekommen. Gott halte mich in der Kraft, ihm und seiner Fügung und Zusallung gewachsen zu sein! …
Der eigentliche Grund der Verurteilung ist der, dass ich Jesuit bin und geblieben bin… Grundthese: ein Jesuit ist a priori der Feind und Widersacher des Reiches…
Gegen Mittag werde ich noch zelebrieren und dann in Gottes Namen den Weg seiner Fügung und Führung gehen.
Ihnen Gottes Segen und Schutz
Ihr dankbarer Alfred Delp S. J.“
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#3   bonifatius   20:52:07 | Samstag, 27. September 2008
Damals war die Welt noch in Ordnung
Nonni – ein brillanter Erzähler, dessen Impulse damals in den jungen Herzen die heute schon vergessenen christlichen Ideale weckten. Na ja, heute sind Aufklärung in Sexualpraktiken „in“, um junge Seelen zu verderben. Aber was solls, die Königsteiner Erklärung wird von unseren „Glaubenshirten“ neu aufgelegt. Und das ist eminent wichtig!!! O arme Mietlinge!!!!
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#2   Marcelus   20:38:21 | Samstag, 27. September 2008
@Jesuit: Wenn Sie eine Musikgruppe promoten wollen,
wenden Sie sich an den Musikantenstadel.
Wollen Sie Genaueres über den Jesuitenorden erfahren, oder möchten Sie das Leben der Jesuiten kennenlernen, wenden Sie sich bitte an:
für Deutschland:
P. Lutz Müller SJ
Lutz.Mueller@jesuiten.org
für Österrreich:
P. Johannes Herz SJ
Domgasse 3
A-4010 Linz
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#1   Jesuit †   20:33:19 | Samstag, 27. September 2008
Ein ganz ungewohnter Stil auf dieser antikirchlichen Seite!
Sollte es gar redaktionelle Veränderungen gegeben haben?
Wollen Sie Genaueres über den Jesuitenorden erfahren, oder möchten Sie das Leben der Jesuiten kennenlernen, wenden Sie sich bitte an:
für Deutschland:
P. Lutz Müller SJ
Lutz.Mueller@jesuiten.org
für Österrreich:
P. Johannes Herz SJ
Domgasse 3
A-4010 Linz
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