Die Schlußfolgerung entspricht nicht der Wirklichkeit
Die bischöfliche Beobachtung, daß an manchen Orten für die Alte Messe nur eine sehr begrenzte Zahl von Gläubigen auftaucht, stimmt. Aber es gibt Gründe dafür. Von Monika Rheinschmitt.
(kreuz.net) In ihrer Presseerklärung vom 26. September konstatieren auch die deutschen Bischöfe ein
Anwachsen der Meßorte, an denen die Alte Messe regelmäßig gefeiert wird, sowie ein Anwachsen der Zahl
der Zelebranten.
Doch die bischöfliche Schlußfolgerung, daß damit in Deutschland ein „Angebot auf
breiter Ebene“ zur Verfügung stehe, „das den geistlichen und liturgischen Bedürfnissen Rechnung trägt“,
entspricht leider nicht der Wirklichkeit.
Dagegen trifft die bischöfliche Beobachtung für manche Meßorte
zu, daß „nur eine sehr begrenzte Zahl von Gläubigen“ die zelebrierten Alten Messen wahrnimmt.
Doch
die Ursache dafür ist nicht das verwendete Meßbuch, sondern vielmehr das Datum oder die Uhrzeit und
manchmal auch die Örtlichkeit der Meßfeier.
Die untenstehende Liste – die keineswegs vollständig ist –
enthält mehr als sechzig Orte, an denen „den geistlichen und liturgischen Bedürfnissen“ der Gläubighen
nicht ausreichend Rechnung getragen wird.
Die Grund dafür: Es finden dort gar keine Meßfeiern im Alten
Ritus statt; die Termine liegen ungünstig oder die Messen werden zu selten zelebriert.
In der Gemeinde
Gerzen im Bistum Regensburg findet die Alte Messe montags um 7.30 Uhr statt. In Bingen-Dietersheim im
Bistum Mainz montags um 8.00 Uhr.
In Gießen gibt es gerade mal am zweiten Freitag des Monats um 17.00
Uhr und in Adenau am ersten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr eine Heilige Messe im Alten Ritus. Beide
Orte gehören zum Bistum Mainz.
Dagegen sehen die Verhältnisse dort, wo die Alte Messe täglich gefeiert
wird und vor allem wo es sonntags ein gesungenes Hochamt gibt, anders aus.
In Stuttgart versammeln sich
sonntags um 9.30 h mehr als zweihundert Gläubige in St. Albert – darunter fünfzig Kinder und Jugendliche.
Am Mittwoch abend um 18.30 Uhr sind es ungefähr fünzig Meßbesucher.
Papst Benedikt XVI. schreibt in
seinem Begleitbrief zum Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ an die Bischöfe:
„Mir kommt da ein Wort aus
dem zweiten Korintherbrief in den Sinn, wo Paulus den Korinthern sagt: ‘Unser Mund hat sich für euch
aufgetan, Korinther, unser Herz ist weit geworden. In uns ist es nicht zu eng für euch; eng ist es in
eurem Herzen. Laßt doch als Antwort darauf auch euer Herz weit aufgehen!’ (2 Kor 6, 11-13).
Paulus sagt
das in anderem Zusammenhang, aber sein Anruf kann und soll uns gerade auch in dieser Sache berühren.
Machen wir unser Herz weit auf, und lassen wir all dem Raum, wozu der Glaube selbst Raum bietet.“
In
einem Jahr der Anwendung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ ist vieles im Sinne des Heiligen Vaters
umgesetzt worden.
Noch mehr aber bleibt zu tun, bis zumindest in jeder größeren Stadt die Gelegenheit
besteht, die „geistlichen und liturgischen Bedürfnisse“ der traditionellen Gläubigen zu erfüllen.
Die Verfasserin ist Vorsitzende von ‘Pro Missa Tridentina’ – einer Laienvereinigung für den klassischen
römischen Ritus in der katholischen Kirche.
Email-Adressen der Empfänger
33 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Alte Messen montags um 3 Uhr früh Wenn es keine Nachfrage für die Alte Messe gibt, muss doch nicht nach
liturgischen und anderen Bedürfnissen geforscht werden. Was soll denn das? Nach der Alten Messe haben
zwei Generationen nicht gefragt und jetzt soll diese Art Messe zu feiern diesen Generationen als belastendes
Erbe der Vergangenheit auferlegt werden? Ich bin für Alte Messen montags früh um 3 Uhr. Damit möglichst
viele Altgläubigen daran ungestört teilnehmen können…
Liebe Maria Escorial, Nicht der Text des vorkonziliaren Ritus ist langweilig sondern einfach das Latein.
… mit Verlaub ein ziemlicher Unsinn. Wie kann eine Sprache langweilig sein? Eigentlich nur wenn man
sie nicht versteht, oder? Ein wenig mühe macht es ja vielleicht, aber ich gucke ja nach Möglichkeit
einen amerikanischen Film auch im Original mit Untertitel (wenn er einfach genug ist auch ohne) an. Der
Gewinn überwiegt die Mühe, hier wie dort. Zudem gibt es lateinische Priester, die sich häufig verhaspeln
und zudem die stillen Texte so rasant lesen, das ich sogar als Schnelleserin mich frage, was hat er denn
jetzt alles weggelassen vom Hochgebet?… Das geht mit allerdings genauso. Ich kann den Text meistens
gar nicht so schnell lesen, wie der Priester am Altar. Entweder haben die viel mehr Übung oder sie lassen
einfach die Hälfte weg. Ich weiss es nicht. Störend ist häufig auch die Aussprache. Die schlimmsten
sind die Franzosen. Obwohl ich nicht so gut Französisch kann, unterhalte ich mich mit den Franzosen,
mit denen ich beruflich zu tun habe auf französisch. Deren Englisch ist einfach unverständlich, obwohl
sie es oft besser sprechen als ich (zumindest wenn man die Aussprache mal ausser Acht läßt). Noch schlimmer
ist allerdings das Latein der frazösischen Priester. Da bin selbst ich manchmal der Meinung, dass es
besser wäre ihnen die Messe in ihrem sekundären lateinischen Dialekt zuzugestehen.
#28 Maria Escorial 20:53:46 | Dienstag, 30. September 2008
manchmal sind die Wiederholungen in Latein langweilig. Nicht der Text des vorkonziliaren Ritus ist langweilig
sondern einfach das Latein. Ich hab schon viele lateinische Messen und Hochämter mitgefeiert, aber es
geht mir immer wieder mal so, dass ich einfach des lateins müde werden beim anhören. Ich mach mir da
nichts vor, wie die anderen die da so überenthusiastisch alles glorifizieren was in Latein gesungen und
gesprochen wird. Zudem gibt es lateinische Priester, die sich häufig verhaspeln und zudem die stillen
Texte so rasant lesen, das ich sogar als Schnelleserin mich frage, was hat er denn jetzt alles weggelassen
vom Hochgebet?… Wem’s auch so geht der melde sich doch mit Votum?.
#26 28.IX-28.X 08:02:53 | Dienstag, 30. September 2008
Also doch zweite Klasse Messe?! Da der Erzbischof kommt, wird die Hl.Messe abgesagt! Warum feiert der
Erzbischof nicht die Hl.Messe sondern nur ein Mahl? Die wollen die Kirche zerstören und nicht aufbauen.
Da ist,Gott sei Dank, die FSSPX dagegen resistent! :)3
#25 Hochmut 00:07:38 | Dienstag, 30. September 2008
Berichtigung bzw. Aktualisierung In Traunstein, (Primizstadt des Heiligen Vaters), Erzdiözese München-Freising,
gibt es ab Sonntag, den 05.Oktober regelmäßig eine Sonntagsmesse im ausserordentlichen Ritus. Die Uhrzeit
steht noch nicht fest. Es zelebriert ein Priester des Instituts Christkönig / Bayrisch Gmain in der Salinenkapelle
am Karl-Theodor-Platz in der Au. Jede Menge Parkplätze vorhanden. In der Salinenkapelle ca. Platz für
70 Gläubige. Gleich eine Woche später, am 12.0ktober besucht Erzbischof Marx die Stadt Traunstein. An
diesem Sonntag wird es keine Hl. Messe im ausserordentlichen Ritus geben.
@st.georg Die Liste soll verdeutlichen, an welchen Orten die alte Messe von Gläubigen gewünscht wird,
dies aber gar nicht oder sehr restriktiv gehandhabt wird… Alle Orte, wo Sonntagsmessen oder eine feste
Gemeinde im alten Ritus bereits existiert, sind auf ihr nicht verzeichnet!
#22 Gotthard 22:51:10 | Montag, 29. September 2008
@HvO … Wenn sie damals mindestens 20 waren, so sind sie schon alle dem Rentenalter ziemlich nahe. Und
dem Tode. Du bist doch ein absoluter Idiot! Deine Lebendigkeit habe ich noch alle Male … was kannst
Du schon vorweisen? Außer dummem Geschwätz kommt von Dir doch überhaupt nichts … arme nachwachsende
Generation!
#21 st.georg 22:11:14 | Montag, 29. September 2008
@artikel was soll diese begefügte gefakte liste? keine der hl.messen im ausserordentlichen ritus im erzbistum
berlin sind hier aufgeführt ( sowohl wochentags- als auch sonntagsmessen ). berliner und gläubige aus
dem umland dürften kein problem haben eine kirche mit öffentlichen verkehrsmittel zu erreichen ( 5 stellen
in berlin / 1 in potsdam )…
Werter Clemens Paul, sollte ich von falschen Zahlen ausgehen, wären es die in diesem Forum genannten.
Nun werden Sie wohl kaum bezweifeln wollen, daß die Katholiken Ingolstadts nunmehr die – wie beliebten
Sie das auszudrücken? – „echte Wahlfreiheit“ unter echten Bedingungen hatten. Diese Wahlfreiheit wurde
immerhin von nachweislich ca. 0,15% der Katholiken Ingolstadts genutzt. Das ist schon beachtlich.
Lieber Clemens Paul, Sie haben wohl recht, weil das Herz des Menschen das Wahre und das Unverfälschte
sucht. Und weil die Modernisten auch so schon ziemlich alt aussehen. Alles Leute, die im Jahre ‘68 intellektuell
geerdet sind. Wenn sie damals mindestens 20 waren, so sind sie schon alle dem Rentenalter ziemlich nahe.
Und dem Tode.
#18 Clemens Paul 21:52:57 | Montag, 29. September 2008
Werte Clarissa, Sie gehen von falschen Voraussetzungen und von falschen Vergleichszahlen aus. Was wäre,
wenn die Kirchgänger in allen Pfarreien echte Wahlfreiheit zwischen außerordentlicher und ordentlicher
Messform hätten – unter den gleichen Bedingungen? Ich glaube, die Freunde des NOM sähen relativ alt
aus.
#17 Thomas-2 21:33:49 | Montag, 29. September 2008
Matthias_DD Sie sprechen von einem Exerzitienkurs, den H. H. Pater Martin Ramm zweimal jährlich in Marienfried
durchführt und damit aus Sicht der Gebetsstätte zu einer etwas besseren Auslastung des Exerzitienhauses
beiträgt. Bei den an den Kirchentüren angekündigten Einkehrtagen und Exerzitienkursen wird H. H. Pater
Ramms Exerzitienangebot allerdings schamhaft verschwiegen. Es stimmt, dass während der angesprochenen
Exerzitien täglich die Hl. Messe in der außerordentlichen Form angeboten wird. Damit widerlegen Sie
aber nicht meine Schilderungen, die beispielhaft aufzeigen, wie lieblos und ungerecht man in Marienfried
mit Priestern und Gläubigen umgeht, die die überlieferte Form der Liturgie schätzen. Wer dafür die
Hauptverantwortung zu tragen hat, kann ich nicht beurteilen. Tatsache ist, dass sowohl an Allerheiligen
als auch am 1. und auch am 2. Weihnachtfeiertag keine Hl. Messe in der außerordenlichen Form stattfinden
darf, weil diese Tage nicht auf einen Sonntag fallen. Im Übirgen wäre ich sehr vorsichtig mit Dingen,
„die man so hört“. Ausdrücklich möchte ich Sie, lieber Matthias jedoch ermutigen, Marienfried trotzdem
die Treue zu halten. Vielleicht eröffnet der für Sommer nächsten Jahres angekündigte Wechsel in der
Leitung der Gebetsstätte endlich die Möglichkeit, dass Marienfried aus dem schon 13 Jahre andauernden
Dornröschenschlaf endlich erwacht. Beten wir dafür!
#15 Gotthard 21:17:04 | Montag, 29. September 2008
Rheinschmitt Sprecherin Monika Rheinschmitt wünscht sich, „in jeder größerenStadt eine Kirche, in der
sonntags zu vernünftiger Zeit der alte Ritus gefeiert werden kann“… so im WDR! Streicht auf ihrer Liste
alle „kleineren Städte und Dörfer“, dann schaut das Ergebnis doch schon recht ordentlich aus.
#14 Clemens Paul 21:16:22 | Montag, 29. September 2008
@ Ludwig Zeigt aber auch Verständnis für den grossen Teil der Gläubigen die am NOM festhalten wollten.
Die Gläubigen, die am NOM festhalten wollen, gehören einer aussterbenen Rasse an. Noch nie waren NOM-Messen
so schlecht besucht wie heute.
#13 Matthias_DD 20:26:20 | Montag, 29. September 2008
@thomas Marienfried Was Sie sagen stimmt (mindestens teilweise) einfach nicht! Ich hatte im März Gelegenheit,
in der Gnadenkapelle eine ganze Woche täglich die Hl. Messe im trid. Ritus mit Pater Ramm FSSP zu feiern,
gerade marienfried macht sich unter den deutschen Wallgfahrtsstätten sehr verdienst um die Erhaltung
der Tradition (wie man so hört, handeln sie sich damit auch eine Menge Ärger ein!)
Listen Man könnte gut eine Liste aufstellen, die hier sicher mehrere Seiten füllt, wenn man all jende
Gemeinden aufführt, wo es auch keine Messe im NOM gibt.
Da, darin muß ich Ihnen zustimmen, werte Ordensburg, das Motuproprio die Entscheidungsbefugnis zunächst
in die Kompetenz des um Zelebration angegangenen Geistlichen legt, gerät jeder Versuch, dies an die Zustimmung
eines Dritten zu binden in den Verdacht der Rechtsbeugung. Gleichwohl bitte ich zu berücksichtigen, daß
das Motuproprio Regelungen trifft, die in die genuine Amtsbefugnis des Episcopus loci resp. dioecesanus
fallen (cfr. cann. 381-402 CIC), ohne daß eine wirklich tragfähige Einordnung in die Frage der pastoralen
Gesamtverantwortung des Bischofs vorgenommen worden ist – nun ja, das ist ja für „PapaRatzi“ nichts wirklich
Neues. Daß in dieser Situation die Diözesanbischöfe bzw die Bischofskonferenzen (und beileibe nicht
nur die deutsche) Ausführungsbestimmungen erlassen, liegt in deren konkreter Seelsorgsverantwortung und
darf nicht verwundern – obwohl nicht zu streitig ist, in welchem „Geiste“ diese ergangen sind.
Ungehorsam? Ich kenne Priester, die schon vor der Veröffentlichung des MPs die alte Messe in forma privata
zelebriert haben. War das nun Ungehorsam dem Bischof gegenüber? Im Nachhinein kann das nicht als Ungehorsam
ausgelegt werden, da die Alte Messe ja nie verboten gewesen ist. Wie aber sind dann all die Verbote zu
werten, die von bischöflichen Ordinarriaten gegenüber Priestern ausgesprochen wurden, die die Alte Messe
zelebriert haben? Wie ist es zu werten, wenn sogar jetzt noch Priestern mehr oder weniger offen verboten
wird, die Missa Tridentina zu feiern? Die Modernisten in den Ordinarriaten sind immerhin noch so intellegent,
Mittel und Wege zu finden, der Alten Messe und den Priestern, die sie feiern wollen, immer wieder neue
Steine in den Weg zu legen. Man könnte da evtl. sogar von Rechtsbeugung sprechen.
Die genannte Vereinigung und ihre respektable Vorsitzende machen sich also anheischig, Interessenvertretung
der „tridentinischen Messe“ in der Kirche, oder gegenüber der Kirche, oder der „itdentinisch-meßinteressierten
Gläubigen“ gegenüber den Diözesanverwaltungen zu sein. Angesichts dieses Anspruchs wird man wohl unterstellen
müssen, daß die dieses Anliegen ansprechenden Sprecher auch entsprechenden diözesanen Ansprechpartner
kennen. Also, wendete ich mich an Bischof Dr. Genn oder Generalvikar Dr. Thönnes am Zwölfling in Essen,
um eine tridentinische Messe in Bad Münstereifel zu beantragen, erhielte ich wohl die frustrierende Auskunft,
da sei man wohl leider nicht zuständig; wäre man mir freundlich gesonnen, riete man mir vielleicht,
mich mit meinem Antrag in die kölner Marzellenstraße zu begeben … Wenn schon die Voraussetzungen fehlerhaft
sind, wie müssen dann wohl die Schlußfolgerungen aussehen …?
Ergänzung An der Gebets- und Pilgerstätte Marienfried, 89284 Pfaffenhofen (Diöz. Augsburg) gilt an
kirchlichen Feiertagen die Sonntagsordung. Einzige Ausnahme: Die Hl. Messe in der außerordentlichen Form,
die am Sonntag üblicherweise um 11:30 Uhr beginnt, darf an Festtagen, die nicht zufällig auf einen Sonntag
fallen, nicht zelebriert werden. Üblich ist auch, das Ansuchen von Priestern um eine Zelebrationsmöglichkeit
(privat, oder mit einer Pilgergruppe) mit einer fadenscheinigen oder gar keiner Begründung willkürlich
abzulehnen. – Reine Schikane! Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen: Unmittelbar nach der
Veröffentlichung von „Summorum pontificum“ wurde einem Priester die „private“ Zelebration verweigert,
mit dem Hinweis, dass die „alte“ Messe noch verboten sei. Dass die „alte“ Messe nie verboten war gilt
erst ab dem Fest Kreuzerhöhung!?
Messverzeichnis Leute ihr seit doch selbst schuld. Wenn ihr die Priester und Bischöfe wie Dreck behandelt,
ihnen vorwerft sie handeln falsch, verstossen gegen welche Richtlinien dann dürft ihr euch nicht wundern
wenn eure Anträge in der Kirchenbürokratie untergeht. Behandelt die Priester und Bischöfe so wie ihr
auch angesprochen und behandelt werden. wollt. Zeigt aber auch Verständnis für den grossen Teil der
Gläubigen die am NOM festhalten wollten. Meint nicht dass ihr weil das ganze auf Latein stattfindet die
besseren Christen seit. Die meisten Priester haben soviel Arbeit, dass diese nicht mehr wissen wo Ihnen
der Kopf steht und dann kommt ihr und wollt eine Extrawurst gebraten haben. Im übrigen beherrschen die
meisten Priester auch nicht mehr das Handwerk um den tridentinischen Ritus zu zelebrieren. Es ist doch
auch keinem Priester zu zumuten dass der das Handwerkszeug bei den schismatischen und exkomunizierten
Piustransen lernt. Die vorstehende Liste ist nicht vollständig. Es wurde zum Beispiel die Diözese Passau
vergessen. Sowohl in Altötting als auch in Tann wird diese Messe auch gehalten. Das Angebot ist ausreichend.
Mit etwas guten Willen ist es doch euch „Rechtgläubigen“ möglich so eine Messe zu besuchen. Bildet doch
einfach Fahrgemeinschaften oder fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmittel dahin. Das keine Opfer an Geld
und Zeit könnt ihr doch sicherlich bringen. Als sich nicht aufregen und aus den Gegebenheiten das Beste
machen. Denkt daran Konkurrenz belebt das Geschäft.
#6 Clemens Paul 18:03:19 | Montag, 29. September 2008
Wie soll es weitergehen? Es gibt in Deutschland also mehr als 60 Orte, an denen „den geistlichen und liturgischen
Bedürfnissen“ der Gläubigen nicht ausreichend Rechnung getragen wird. Da würde ich gerne einmal wissen,
wie die betroffenen Gläubigen jetzt weiter verfahren wollen. Soll ein zweiter Versuch gestartet werden?
Haben sich die betroffenen Gruppen direkt an ihren Diözesanbischof gewandt? Wurde die Päpstliche Kommission
„Ecclesia Dei“ informiert?
Wann beschäftigt sich kreuz.net mit den riesigen Lücken in der Altmess-Standortkarte …w.pro-missa-tridentina.de/…en/standortkarte.htm,
die im Norden und Osten des Jurisdiktionsbezirkes der DBK klaffen?
Auch die Bischöfe müssen gehorchen Auch die Bischöfe müssen dem Heiligen Vater gehorchen. Mit irgendwelchen
Tricks jedoch handeln sie gegen die Willen des Heiligen Vaters.
Veröffentlichungsverbot So sieht die Realität aus: Wir haben eine feste Gruppe, einen Priester, einen
Kantor und das „Zubehör“ (vom Missale bis Kasseln usw.), aber: – Katholische Kirchen bleiben uns verschlossen
(obwohl es natürlich freie Termine gäbe) – Messe soll in einer Art Wohnzimmer stattfinden in einem Pfarrhaus.
Dies ist völlig ungeeignet (zu kleiner Altar, keine musikalische Begleitung möglich, Kniebänke fast
ein Fall für Amnesty International) – Veröffentlichung der Termine verboten!!!!!!!!!!!!! (Anträge zur
Veröffentlichung werden nicht beantwortet, Zettel vor den Kirchen verteilen wird als spalterische Akt
scharf verurteilt) – Im Parrhaus, wo die Messe stattfinden soll, steht in den Vermeldungen: „Keine Heilige
Messe“ für den Tag, wo sie stattfindet – Haben eine geeignete evangelische Kirche gefunden, die bereit
ist, uns zu beherbergen: Das Ordinariat verbietet das!!!!!!!!!!!!!!!!!! (Selbstredend finden Messen im
NOM in vielen evangelischen Landkirchen im Umkreis statt.) Der Priester ist natürlich dem Bischof Gehorsam,
was anders kommt nicht in Frage auch für die Gläubigen. Das Umfrageergebnis kann man aber so in die
Tonne kloppen, es ist manipuliert. Man muss noch zusätzlich bedenken, dass diese feindliche Reaktionen
natürlich viele Gläubige, die Interesse signalisiert hatten, verschreckt. Die Bischöfe setzen des MP
nicht um!!!!!
Veröffentlichung verboten Die Ordinarriate verbieten Priestern, die die Alte Messe in forma privata feiern,
die Veröffentlichung der Messzeiten. So kann man es auch machen, wenn man die Alte Messe unterdrücken
will.