Während des nachkonziliaren Niedergangs verließ eine Klosterschwester ihren Orden, um sich mit einem Kapuziner einzulassen. Nun schlägt sie aus ihrem unseligen Leben etwas Kapital.
Frau Gämperle auf dem Buchcover.
(kreuz.net, Chur) Anfang September veröffentlichte die abgefallene Klosterschwester Maria Gämperle (75)
ihre Autobiographie.
Das Boulevardwerk trägt den Titel „Klosterleben inbegriffen – Nonne heiratet Kapuziner“.
Frau Gämperle stammt ursprünglich aus der Vorarlberger Gemeinde Altach in Westösterreich.
Sie wurde
dort am 22. April 1933 in eine Familie mit vierzehn Kindern hineingeboren.
Im Jahr 1957 legte sie bei
den Baldegger Schwestern in der Zentralschweiz die Ewigen Gelübde ab.
Danach wirkte sie als Missionarin
in Tansania. Dort arbeitete sie mit dem Kapuzinerpater Lukas Gämperle zusammen.
Eines Tages gestand
Schwester Maria einer Mitschwester, in den Kapuziner verliebt zu sein.
Die Schwesternkongregation beschloß
daraufhin, die verliebte Schwester in die Schweiz zurückzubeordern.
Dort lebte die Schwester im Mutterhaus
ihres Ordens in Baldegg.
Eine traurige Angelegenheit
Jahre später – in den kirchlichen Wirren der 70er
Jahre – verließ der Kapuziner schließlich seinen Orden.
Als die damalige Klosterfrau das hörte, zerbrach
sie sich den Kopf nicht lange. Es sei für sie das „Natürlichste“ der Welt gewesen, ihre Gelübde nach
25 Jahren Klosterleben zu brechen – erklärt sie:
„Ich konnte mir nicht vorstellen, daß Lukas sein Leben
ohne Partnerin verbringen würde.“
Als sie ihren Oberin ihr unselige Vorhaben unterbreitete, begannen
diese zu weinen – erinnert sich die abgefallene Klosterfrau.
Die Schwester verließ das Kloster in ihrer
Ordenstracht und mit 5000 Franken – 3000 Euro – in der Tasche über den Lieferanteneingang: „Es war eine
traurige Angelegenheit.“
Ihren Habit sandte sie später zurück, das Brustkreuz nicht.
Im Jahr 1976
versprach die Untreue dem untreuen Ex-Kapuziner die Treue. Danach wirkte sie als Heimleiterin im Zentralschweizer
Kanton Luzern.
Im Jahr 1995 wurde bei ihrem Mann die Zitterlähmung Parkinson diagnostiziert. Er starb
einige Jahre später.
Heute lebt die abgefallene Klosterfrau allein in Horw – einem Vorort von Luzern.
Sie malt dort Bilder und schreibt.
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205 Lesermeinungen
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#214 Andreas_Rau 09:47:29 | Mittwoch, 25. März 2009
Diese Frau hat im Einklang mit ihrem Gewissen und Gott das Kloster verlassen… Das als Abfall zu bezeichnen
ist zynisch… Jede Ordensfrau und jeder Oredensmann wird es bestätigen, Berufungen verändern sich.
Was ist das Problem daran? Und bloß weil ein Bienchen hier später mal auf ihrem Grabstein stehen hat
„Ungeöffnet an Absender zurück“ – hat diese Exnonne nichts unrechtes getan.
#213 Kunstmaler † 19:38:10 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@ Seefeldt Ich hatte geglaubt, aber da bin ich mir nun nicht mehr sicher, dass Gott die materielle Welt
nicht wollte. War vielleicht ein Irrglaube – denn ich habe über das Argument von HeinrichvonOfterlingen
nachgedacht und entdeckt, dass ja auch ich eben den Menschen in seiner Körperlichkeit male – also habe
ich mich vielleicht geirrt – das gebe ich offen zu. :(3 Dennoch glaube ich, dass der Tod schön ist –
sofern man die Gnade hat bei Christus zu sein. An beide Diskutanten einen schönen Abend
@Kunstmaler Für meine Annahme, daß Gott die materielle Welt wollte, nannte ich die Begründung, daß
Gott die materielle Welt schuf. Was bewegt Sie nun zu der Annahme, daß Gott die materielle Welt nicht
wollte, obwohl er sie doch schuf?
#211 Kunstmaler † 16:18:39 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@ HeinrichvonOfterlingen Körperlichkeit – ich habe damit jene Menschen gemeint, die anderen Menschen
Schaden zufügen z.B. Gewalttaten. Ein Gemälde mit einer historischen Szene oder einem christlichen Thema
zu malen, tut niemanden weh. Sie können sicher sein, dass der Herr dieser Welt (Teufel) mir nicht gut
gesonnen ist – Der Teufel hätte es viel lieber, wenn ich ihm dienen würde mit einer abstrakten Schmieraktion.
#209 Kunstmaler † 15:56:13 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@ HeinrichvonOfterlingen Ich male christliche Gemälde! Jedoch kann ich Ihre Gedanken, was die heutige
Kunstszene betrifft, nachvollziehen. Sie dürfen nicht alle Maler in einen Topf werfen.
Lieber Kunstmaler, Körperlichkeit – wir sind sehr wohl durch diese Form dem Bösen ausgeliefert. … und
Sie leben sogar davon, vorausgesetzt, Sie sind wirklich Kunstmaler.
#207 Kunstmaler † 15:44:14 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@Seefeldt Sie glauben, dass Gott die materielle Welt gewollt hat – also, ich glaube es nicht. Körperlichkeit –
wir sind sehr wohl durch diese Form dem Bösen ausgeliefert. Geld, Schönheit bzw. Hässlikchkeit sind
all jene Dinge, mit der der Teufel die Seele fangen kann. Wir sind abhängig von diesen Dingen – wer Geld
hat, dem geht es wohl besser, als jenen der keines hat. Die Liste kann ich fortführen ins Unendliche
…die irdische Welt ist ungerecht und diese Ungerechtigkeit wollte Gott nicht, auch nicht indem er uns
die Freiheit gab. Durch die Körperlichkeit befinden wir uns in einer Gefangenschaft – Freiheit kann ich
nur für jene erkennen, die vom Teufel in dieser Welt bevorzugt behandelt werden. Natürlich ist der Teufel
ein Geistwesen – doch er fand ein Mittel den Menschen zu versklaven – durch die Körperlichkeit in dieser
Welt hat er Macht über den Menschen. Erst im Reich Christi hat er keine Macht mehr, denn dort herrscht
keine Zeit (Christus spricht: Der Teufel hat keine Zeit mehr…) und keine Körperlichkeit. P.S – ich
will Sie nicht grantig machen oder ständig widersprechen, aber das emfpinde ich so. :(3
Wenn Gott … eine rein geistige Welt gewollt hätte, hätte er eine solche geschaffen und nicht die materielle.
Die Urknalltheorie (sie ist nichts anderes als eine Theorie) halte ich für Unsinn. Wir sind keineswegs
durch die Körperlichkeit dem Bösen ausgeliefert. Auch der Teufel ist ausschließlich ein Geistesunwesen.
#205 Kunstmaler † 14:58:17 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@Seefeldt Vielleicht wollte Gott aber eine rein geistige Welt und nur durch einen Zufall (Urknall) sind
wir materiell geworden. Man muss bedenken, dass wir gerade durch die Körperlichkeit dem Bösen ausgeliefert
sind. Diese Frage stellt sich mir – aber vielen Dank für Ihre Erklärung
Gott der Freiheit Gott ist ein Gott der Freiheit, und deswegen läßt er den von ihm geschaffenen Menschen
die Freiheit, auf Erden ihr Leben zu führen und ihre Welt zu bauen. Und weil er ein Gott der Freiheit
ist, läßt er auch den Teufel wirken – vielleicht auch, weil Gott in seinem Willen zur menschlichen Freiheit
für den Menschen die Wahl zwischen Gut und Böse will, denn was wäre eine Freiheit ohne Wahlmöglichkeit?
Was die Menschen auf der Erde treiben, entspricht keineswegs immer Gottes Willen, aber er läßt eben
den Menschen deren Freiheit. Bei Christi Aussage „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ ist das Umfeld
zu beachten. Er sagte das ja auf Fragen des Pilatus, nachdem er sein Königtum bejaht hatte. Ein König
hat üblicherweise ein Reich auf der Erde, aber Christus eben nicht, denn andernfalls hätten seine Streitkräfte
Christi Auslieferung verhindert, wie Christus hinzufügte. Immer zu beachten ist, daß Christus Gott,
und Gott ein reines Geisteswesen ist. Gottes Welt ist die geistige Welt, während die Erde und das Weltall
materielle Welt sind. Es gibt aber keine scharfe Trennung zwischen geistiger und materieller Welt, denn
der Mensch ist sowohl ein Geistes- (Seele) als auch ein Materiewesen (Körper). Auch hat Gott ja die materielle
Welt geschaffen, überläßt sie zwar meistens der von ihm geschaffenen Ordnung, greift aber auch gelegentlich
ein, wie beispielsweise bei seiner Menschwerdung.
#203 Kunstmaler † 12:50:04 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@Seefeldt Gott hat ja die Welt, wie sie ist, geschaffen und geordnet. Ich will Ihnen nicht widersprechen,
denn ich achte Ihre Meinung, aber warum hatte dann Christus gesagt, dass dieses Reich (also unsere Welt)
nicht sein Reich ist? Das macht mich stutzig, denn das muß doch einen Grund haben, so wie alle Worte,
die Christus an uns gerichtet hat. Vielleicht wollte Christus uns eben verständlich machen, dass hier
eben nicht alles geordnet ist. Die Freiheit des Menschen – auch da bin ich skeptisch, denn ich glaube,
dass Gott die Welt „in dieser Form, wie sie jetzt vorhanden ist“ nicht wollte, sondern dass der Teufel
hier hineingepfuscht hat.
Warum? Eine Erklärung für die so verständliche Frage, warum Gott es zuläßt, daß so viele Menschen
gequält werden, ist eigentlich in meinem Vorbeitrag enthalten: Gott läßt den Menschen weitgehend deren
Freiheit, eben auch die Freiheit, Gutes oder Böses zu tun. Ein anderer Erklärungsversuch: Gott hat ja
die Welt, wie sie ist, geschaffen und geordnet. Und da Gott kein Chaot ist, läßt er der Welt meistens
ihren Lauf. Der Aussage, daß es infantil wäre, von Gott anzunehmen, er wolle die Leiden als Prüfung,
stimme ich zu. Im übrigen will ich keineswegs, daß Gott ein strafender Gott ist. Vielmehr ist es mein
Eindruck, daß Gott zuweilen ins Erdengeschehen eingreift – zuweilen helfend, zuweilen aber auch strafend.
#201 Kunstmaler † 15:42:39 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Seefeldt Danke für die lange Antwort. Das würde ich Ihnen ja gerne glauben, dass Gott Macht hat, aber
dann erklären Sie mir doch bitte, warum, und da möchte ich jetzt keine endlose Aufzählung vornehmen,
so viele Menschen gequält werden. Gott will das NICHt – sagen Sie jetzt aber bitte nicht, dass Gott das
absichtlich machen würde – quasi als Prüfung für die Täter oder womöglich für die Opfer – das wäre
zu infantil. Ich glaube immer noch, dass Gott nur durch Menschen Macht in dieser Welt haben kann, oder
eben durch Gebete an Christus, aber Gott selbst, so befürchte ich, lebt eben in einem anderen geistigen
Universum. Was mich auch stutzig macht – immer wollen, Sie, dass Gott ein „strafender Gott“ ist. Mancher
Mensch entfernt sich selbst von Gott und erntet leider dann die schlechten Früchte nach dem Tod im Reich
des Teufels. Das hat nichts mit Gott zu tun.
Gottes Wirken auf die Welt Das Thema göttliches Eingreifen auf der Erde hatten wir ja schon. Fest steht,
daß Gott lebhaften Anteil an dem Erdgeschehen und an uns Menschen nimmt, denn sonst wäre er nicht Mensch
geworden. Fest steht auch, daß Christus während seiner Erdenzeit in das Geschehen auf der Erde eingriff,
eben durch seine Wunder. Zwar hält sich Gott mit Eingriffen in der Welt zurück, aber es gibt Anzeichen,
daß er zuweilen doch eingreift – helfend, aber auch strafend. Denn Gott ist nicht jener Kuscheljesus,
als der er von so einigen Verblendeten dargestellt wird. Wie schon geschrieben, lassen Sprichwörter der
Welt als Kollektiverfahrung vermuten, daß Gott tatsächlich gelegentlich schon auf Erden straft. Die
Behauptung, Gott habe keine Macht auf der Erde, ist falsch, denn Gott ist allmächtig, also hat er sehr
wohl Macht auch auf dieser Erde. Er übt sie allerdings selten aus. Gründe dafür können sein, daß
Gott der von ihm geschaffenen und geordneten Welt ihren Lauf lassen will und daß er vor allem den Menschen
Freiheit gewährt – darunter auch die Freiheit, im Guten oder im Schlechten zu handeln.
#199 Kunstmaler † 14:43:08 | Samstag, 4. Oktober 2008
@ Seefeldt Aber gerade Gottes Menschwerdung und vor allem der Kreuzestod zeigen, daß es für Gott nicht
nur den Schmusekurs gibt. Gott straft nicht, lässt uns nicht leiden. Christus ist seine Liebe für uns,
aber Gott hat seinen Sohn das nicht angetan, sondern jene Menschen, die dem Teufel damals gedient haben.
Immer wieder interessant, dass man meint, dass Gott sadistisch wäre – das Böse ist der Sadist und Jesus
war auch kein Masochist, denn er hoffte, „dass der Kelch vorübergeht“. Doch in diesem Reich, welches
nicht das Reich Gottes ist, hatte Christus keine Macht und so wurde er vom Teufel getötet – doch gleichzeitig
war der Tod Christi unsere Erlösung. Menschen haben ihn hingerichtet, nicht Gott.
Sie irren, Joberens Ich versuche nicht, ihre berechtigten Thesen zu verdrehen, sondern Ihnen in Ihren
Verdrehungen noch halbwegs gangbare Fluchtwege aufzuzeigen, damit Sie endlich entweder vernunftbegabt
argumentieren können oder aber die Klappe halten. Entschuldigen Sie meine Grobheit.
Es gibt nur EINEN Gott, … keinen „neutestamentarischen Gott“ oder einen „alttestamentarischen Gott“.
Dagegen gibt es durchaus unterschiedliche Gottesvorstellungen, und die jüdische Gottesvorstellung Jahwe
ist etwas ganz anderes als der sich in Christus offenbarte Gott. Wer allerdings sich einbildet, Gott,
der Gott des Neuen Testamentes sei nur lieb und sonst nichts, kennt das Neue Testament nicht. Christus
konnte auch durchaus hart und scharf sein. So sprach er auch wiederholt über die Verdammnis der Sünder.
Gott ist gut, und Gott liebt die Menschen, sonst wäre er ja nicht Mensch geworden. Aber gerade Gottes
Menschwerdung und vor allem der Kreuzestod zeigen, daß es für Gott nicht nur den Schmusekurs gibt. Um
nochmals auf die unterschiedlichen Gottesvorstellungen zu kommen: Gott hat sich den Menschen offenbart,
und wir Christen haben Gottes Offenbarung angenommen, glauben also an den wahren Gott. Mohammedaner, Juden
usw. lehnen dagegen den Glauben an Gottes Offenbarung ab und verweigern damit den Glauben an den wahren
Gott.
Freddie Auch wenn Du noch so versuchst meine berechtigten Thesen hier zu verdrehen werde ich nicht müde
werden, auf die nicht wenigen Ungereimtheiten unserer kath. Kirche immer wieder hinzuweisen. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
#195 Bayern-Tradi 22:05:05 | Freitag, 3. Oktober 2008
@joberens Sie sind kein einfacher, denkender Katholik. Es mag vielleicht sein, dass sie einfach und denkend
sind, aber ein Katholik sind Sie beim besten Willen nicht. Unentwegt verbreiten Sie hier ihre Häresien
und liberalen Ammen-Märchen. Hören Sie endlich auf damit. Es langweilt.
Seien Sie versichert, Joberens dass alle mündigen leser sich hier bereits ein Urteil gebildet haben.
Jedes einzelne dieser urteile dürfte Ihnen jedoch wenig schmeicheln, fürchte ich. Ich fass nämlich
mal Ihr Geschreibsel „einfach“ zusammen: Der Papst in Rom ist alt, senil und deswegen ein Trotzkopf, der
nur auf Prinzipien rumreitet. Die Frauen, die Kinder im Mutterleib töten, werden schon ihre Gründe dafür
haben. Sollen sie doch! Jesus hat zu allem was gesagt, wenn es ihm wichtig war. Hat er nix gesagt, wars
auch nicht wichtig! Deshalb kanns jeder halten wie er will! Die Amtskirche ist an allem Schuld! Die Jugend
macht ihr Ding und braucht keine Alten, schon gar keine alten Amtskirchler, die ihr Werte vermitteln.
Die Protestanten machen alles besser! Die Bibel ist von Menschen gemacht und deswegen völlig frei interpretierbar!
Vor allem: nix is da bindend! Der Heilige Geist weht, wo er will. Halt nur nicht bei anderen als bei Joberens!
Hab ich was vergessen? ‘tschuldigung, bei mir war der Heilige Geist halt auch noch nicht!
Einfach Denkender Vielleicht ist es wirklich das Beste, den Rat des Users Prof aus einem anderen Strang
zu überdenken, die lebende Worthülse joberens einfach mal links liegen zu lassen… Was nützt ein Dialog
mit jemanden, der offenbar diskussionsresistent ist… Viel Feind – viel Ehr, und ich glaube joberens
hat hier schon genug Aufmerksamkeit genossen. Es besteht ja immerhin die Hofnung, daß der einfach Denkende
einfach wieder verschwindet.
Münidge Leser Auch hier sollten wir es den mündigen Lesern überlassen, sich ein persönliches Urteil
zu bilden Josef Berens (als einfcher, denkender Katholik)
#190 Kunstmaler † 19:22:53 | Freitag, 3. Oktober 2008
@joberens Bei diesem netten Textchen, dass Sie uns in Ihrer Weisheit hinzufügen, möchte ich immer noch
die ungeborenen Kinder ansprechen, die ihrer Meinung nach, zumindest jene, die ja von ihren Rabenmüttern
nicht gewollt werden, abgetrieben werden. Sie haben keinen Respekt vor der Größe Gottes – denn Sie meinen,
dass Tötung von Unschuldigen wurscht ist, in dem Sinne, dass ein Weib ihren Schädl durchsetzen möchte.
Das ist respektlos dem Herrn gegenüber, allwissener Jo.
Ein Gott und Gott aller Religionen Ihr LIeben, ich denke, daß Jeder endlich erkennen und wissen müßte,
daß es nur einen Gott gibt. Er ist genau so der Gott der Christen wie der Juden sowie auch der Moslems
und vielleicht noch einer Reihe anderer Religionen. Wir Katholiken können Gott nicht vereinnahmen, auch
wenn wir es noch so möchten und glauben. Versuchen wir Katholiken so weniger Rechthaberei zu praktizieren
und ein wenig mehr Respekt vor der Größe Gottes insgesamt zu beweisen, der sich sicherlich nicht aufteilen
läßt und der Gott aller Menschen ist. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#188 Kunstmaler † 19:12:57 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Gehe den rechten Weg Mit Christus kam für mich der barmherzige Gott, denn er sprach:„Ich habe eure
Opfer satt“. Damit trat Christus gegen die Grausamkeit und die Dummheit der Opferungen auf. Mit Joberens
bin ich einmal einer Meinung – Gott ist ein liebender Geist und kein strafender. Um so mehr wundert mich,
dass Joberens nichts gegen Abtreibung hat. Denn Gott ist sicher nicht für eine Abtreibung, egal, was
das schwangere Weib nun will oder nicht. Welche Flausen so eine Frau in ihrem Schädl hat.
@joberens und Kunstmaler … Ihre Götter scheinen beide einem „Ich bau mir meinen eigenen Gott“-Bastelkasten
entsprungen zu sein. @Kunstmaler und Joberens Unterscheiden Sie zwischen einemem neu- und dem alt-tesamentarischen
Gott? Ich meine nicht als Person, sondern in der „Denkweise“ und den Handlungen? Und wenn ja, inwiefern?
…
#186 Kunstmaler † 18:53:18 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Gehe den rechten Weg Das Fegefeuer wurde NICHT von Gott entzündet ! Es ist der Wohnort des Teufels.
Ich bleibe dabei – Gott liebt und straft nicht. Er hat uns Christus gesendet, weil er uns so sehr liebt –
er wollte, dass wir durch dem Bösen (und vor allem dem Fallstrick des Bösen) entgehen. Der Teufel wartet
darauf unsere Seelen zu sich zu holen, durch die Sünden, die wir begehen – Gott wartet wo anders auf
uns!
Gehe den rechten Weg Ja, richtige Fundis brauchen einen strengen und strafenden Gott sowie heißes Fegefeuer
und ewige Hölle. Wenn sie sich damit wohl fühlen sollen sie das haben. Ich glaube an einen guten Gott,
der uns Menschen liebt und nicht auf Strafen aus ist, sondern bei dem die Güte und das Verständnis uns
Menschen gegenüber überwiegt. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@Kunstmaler … Gott straft sehr wohl! Und das ist gut so. Gehören Sie auch zu jenen, die zwischen einem
neu- und einem einem alttesamentarischen Gott unterscheiden? Es ist ein und der selbe Gott, vergessen
Sie das nicht! Der Glaube ist nun mal kein Zuckerschlecken, wie es die weichgespülten Human-Christen
oft weismachen wollen. Erklären Sie mir doch bitte mal, warum Ihrer Ansicht nach das Fegefeuer von Gott
entzündet wurde? …
#183 Kunstmaler † 18:09:25 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Gehe den rechten Weg Gott straft nicht ! Wir strafen uns selbst, wenn wir von ihm abfallen und uns dem
Bösen hingeben. Der Kosmos ist kein „Kindergarten“ und keine „Schulbank“, wo der Lehrer den Kindern auf
die Finger klopft. Das Leben ist keine Prüfung, wie so mancher Mensch glaubt. Es ist ein Geschenk an
uns und der Teufel neidet es dem Menschen und verführt ihn. Diese ewige Schuldaufladen ist nicht im Sinne
Gottes. Das Böse will uns schuldig machen, damit wir blind für das Gottesreich werden.
@Sarah … „Unser Gott ist nicht nur ein Gott der Gerechtigkeit, sondern auch der Barmherzigkeit. Er erhört
unsere Gebete, auch die Gebete für andere und die armen Seelen.“ Diese, Ihre Eigeninterpretation wird
Gott nicht nur nicht gerecht, sie verunglimpft ihn gar. In Ihren Augen handelt Gott offenbar wie ein perverser
Familienvater, der ein Kind, welches verfehlt hat, so lange verprügelt, bis seine anderen Kinder ihn
anflehen, damit aufzuhören, weil er Gefallen am Flehen seiner Kinder empfindet. Richtig ist vielmehr:
Gott straft, wenn Strafe sein muß und er straft so lange, wie es sein muß! …
Franz kappes LIeber Franz, der heilige Geist wirkt bekanntlich wo er will und läßt sich von Niemand,
nicht vom Papst und auch nicht von der Amtskirche vereinnahmen. Vielleicht wirkt er so auch in Dir und
mir, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind. Josdf Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Selbst wenn die Beichte eine menschliche Erfindung ist, kann es doch hin und wieder ganz hilfreich sein,
sich seinen ganzen Seelenmüll von selbiger zu reden und Gott (nicht den Priester, wie Sie fälschlich
denken könnten) um Vergebung der Sünden zu bitten. Ein Akt der Befreiung, wenn mans ernst meint! Also,
ich finde, dieses Auslaufmodell könnte man noch ne Weile beibehalten – für alle die, die das wollen,
versteht sich. Sie brauchen das ja vermutlich nicht, Joberens. etwa, weil Sie ohne Sünde sind? fragt
freddie
Beichte – menschliche erfindung Ist die Beichte nicht, besonders auch bei selbst denkenden Katholiken,
mehr oder weniger zum Auslaufmodell geworden? Ist sie überhaupt noch glaubhaft zu vertreten? Mit Jesus
hat die Ohrenbeichte ja nun wirklich nichts zu tun. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#177 Franz Kappes 13:31:34 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Kunstmaler Schön, dass Sie wieder da sind. Noch einen schönen Feiertag für Sie. Vielleicht finden
Sie noch Gelegenheit, meine Ansinnen zur Kenntnis zu nehmen: Sie schreiben, aber belegen nicht, dass nach
dem Glauben der Kirche eine Entschuldigung fällig ist, wenn ein Mensch „verletzt“ wurde. Ich kenne diese
Regel in der Kirche nicht. Ich bin aber gerne bereit, dazu zu lernen und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn
Sie mir dies anhand eines Katechismus oder des Kirchenrechtes „belegen“. Sie müssen das nicht tun – es
wäre aber m.E. bei einer Fortführung der gemeinsamen Aktivitäten sinnvoll.
#176 Kunstmaler † 13:27:05 | Freitag, 3. Oktober 2008
Pseudo & Beichte @ Kappes – Pseudo-Debatten Ich habe Respekt vor Ihnen, aber Sie haben schon eine Art!
@ Seefeldt genau das wollte ich damit ja ausdrücken. Sühne ist wichtig.
Keine Pseudodebatte Wir haben uns überhaupt nicht vom Thema der letzten Beiträge entfernt, ging es doch
darum um Beichte, Vergebung und Entschuldigung. Mit meinem Hinweis auf die Wiedergutmachungspflicht habe
ich diese Diskussion lediglich erweitert. Wiedergutmachungspflicht schließt gleichsam Entschuldigungspflicht
ein. Was soll eine Beichte, wenn der Täter nicht versucht, sich mit dem Tatopfer auszusöhnen? Zur Aussöhnung
gehört die Wiedergutmachung (wenn möglich), aber auch die Entschuldigungsbitte (wenn angebracht).
#173 Franz Kappes 13:15:20 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Seefeldt Entfernen wir uns jetzt nicht weit vom Thema? Wiedergutmachung ist für die Kirche auch ein
Thema, soweit ich da informiert bin. Was ist eigentlich mit der Antwort von Kunstmaler? Da wäre ich schon
sehr interessiert. Pseudo-Debatten brauchen wir nicht und da habe ich auch, ehrlich gesagt, kein Interesse
dran.
Sühneleistung Zur Befreiung von der Sünde gehört nicht nur die Beichte, sondern auch möglichst die
Sühnung. Was soll beispielsweise die Beichte eines Raubes, wenn der Räuber seine Beute nicht wieder
zurückgibt? Es kann sein, daß er die Beute nicht mehr zurückgeben kann, aber dann ist er zu anderweitigem
Schadenersatz verpflichtet. Einen Ermordeten kann man nicht mehr lebendig machen, aber man kann versuchen,
den Angehörigen Sühre zu erstatten. Zwar kann ich es derzeit nicht belegen, aber meines Wissens ist
die Pflicht der Sühnung durchaus kirchliche Lehre.
#171 Franz Kappes 12:59:08 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Kunstmaler Wenn Sie via E-Mail erreichbar wären, könnten wir unseren kleinen Diskurs in aller Ruhe
weiterführen. Zur Häresie: Sie schreiben, aber belegen nicht, dass nach dem Glauben der Kirche eine
Entschuldigung fällig ist, wenn ein Mensch „verletzt“ wurde. Ich kenne diese Regel in der Kirche nicht.
Ich bin aber gerne bereit, dazu zu lernen und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dies anhand eines
Katechismus oder des Kirchenrechtes „belegen“. Sie müssen das nicht tun – es wäre aber m.E. bei einer
Fortführung der gemeinsamen Aktivitäten sinnvoll.
#170 Kunstmaler † 12:54:12 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Franz Kappes Nein, das haben Sie nicht! Es ist mir nur unklar, warum Sie mir eine häretische Natur
zuweisen. Sie können mich aufklären – ich bin immer bereit zu lernen.
#168 Kunstmaler † 12:48:48 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Franz Kappes häretischer Natur – ich hoffe, die Redaktion weiß, dass ich das nicht bin. Sind Sie
so stolz, dass Sie sich, falls Sie einem Mitmenschen verletzt haben, nicht bereit sind, sich bei ihm zu
entschuldigen. Ich haben nicht behauptet, dass dies die Beichte ersetzt. Bitte keine Unterstellungen!!
#167 Franz Kappes 12:45:53 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Kunstmaler War nur ein Wortspiel. Wir sollten uns hier auf dem Boden der römisch-katholischen Kirche
bewegen, ansonsten wird es u.U. schwierig. Zeige mir die Regel der katholischen Kirche, nach der man sich
bei den Menschen, die man „verletzt“ hat (was der „Verletzer“ ja auch dann wissen muss), entschuldigen
soll. Heißt es nicht vielmehr „wie auch wir vergeben unsern Schudigern“? Ich habe übrigens deinen Eintrag
der Redaktion gemeldet, da er häretischer Natur zu seien scheint.
#164 Kunstmaler † 12:38:52 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Franz Kappes Reiner Tisch – damit meine ich, sich bei jenen Menschen, die man verletzt hat, zu entschuldigen.
Beichten schön und gut – aber was bringt das, wenn ein Mitmensch wegen einer Sünde, die man begangen
hat, verzweifelt oder gekränkt ist? Nichts gegen die Beichte o^/
#162 Franz Kappes 12:34:14 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Kunstmaler Mit seiner Umwelt? Welchen Glauben hast du denn? Reiner Tisch muss schon einmal gar nicht
gemacht werden. Wenn ich dieses Kinderkack schon höre. Das richtige Instrument ist die Gewissenserforschung
und der Beichtspiegel. Schon einmal davon gehört?
#158 Kunstmaler † 12:00:03 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Franz Kappes Genau – eine alljährliche Reinigung der Seele ist besser, als alle Sünden auf einmal
am Totenbett. Reue ist dabei entscheidend und nicht Angst vor dem Herrn, das wäre dann ja wie bei einem
Handel. Außerdem bin ich auch dafür, dass, falls man einem Mitmenschen Unrecht getan hat, sich diesem
gegenüber auch entschuldigt. Das wäre sinnvoller, als nur um sein eigenes Seelenheil zu zittern.
#156 Kunstmaler † 11:47:40 | Freitag, 3. Oktober 2008
Erbsünde @Franz Kappes Erbsünde hin und her – man ist trotzdem selber für sein Tun in dieser Welt verantwortlich.
@Joberens Erbsünde ist sehr wohl vorhanden, denn wir alle haben Eltern, die sie uns weitergegeben haben
durch unsere „Menschwerdeung“ – nur Christus war davon befreit. Doch wir haben die Aufgabe diesen Sünden
(also den menschlichen Sünden wie Habgier, Neid, Egoismus usw.) so weit es uns möglich ist, aus unserer
Seele zu verbannen.
#151 Kunstmaler † 11:39:39 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Franz Kappes Erbsünde – man darf sich nicht immer auf die Erbsünde rausreden (falls ich Sie jetzt
richtig verstanden habe) – man kann auch selber denken und weiß, was in diesem Leben gut und recht ist.
Da gibt es keine Ausreden.
#149 Kunstmaler † 11:35:58 | Freitag, 3. Oktober 2008
@joberens Panikmache Na ja, man sollte schwere Sünden schon unterlassen, weil man ja sonst keinen Zugang
zum positiven Kosmos nach dem Tod hat – also, ein wenig Vorsicht ist hier schon geboten. Alles kann man
sich nicht erlauben – doch, die meisten Menschen wissen einfach nicht,dass nicht Gott richtet, sondern
sie sich selbst richten durch ihren eigenen Egoismus. Nicht Gott straft – das Böse nimmt sich die Seele –
so ist das.
Ein wenig Panikmache Es ist doch so, daß die allermeisten Mesnchen sich an die Gebote Gottes halten,
die ja eigentlich das ganz normale Leben mehr oder weniger regulieren und die es auch, in verschiedenensten
Variationen in fast allen Religionen gibt. Die, im Laufe der Zeit von Menschen dazu gedichteten Ge- und
Verbote sind nicht Gottes Gebote. Daran ändert auch nichts, wenn man sie als Gottes Eingebung zu verkaufen
versucht. Es dürfte sogar fraglich sein, ob sie überhaupt von Gott anerkannt und akzeptiert werden.
Doch mit angeblichen, fraglichen Sünden kann man nicht selbst denkenden Menschen leicht ein schlechtes
Gewissen bereiten und sie mit Fegefeuer und Höllendrohung manipulieren und gefügig machen. Bei selbst
denkenden Christen und Katholiken wird das doch, Gott sei Dank, immer schwieriger, denn man kann doch
sicher eher von einem liebevollen und guten Gott ausgehen als von einem rachsüchtigen. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik)
#147 Kunstmaler † 10:29:00 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Sarah Sündenvergebung am Sterbebett Sind Sie wirklich so eine naive Tante? Wenn eine Frau z.B. das
Leben einer Familie zerstört hat, weil Sie unbedingt einen Familienvater für sich haben möchte und
damit nicht nur die Ehefrau, sondern auch die Kinder ins Unglück stürzt, dann soll diese Frau Vergebung
erlangen??? Ja, ja, im Leben fest sündigen, Egoismus durchsickern lassen, sich ständig im Recht glauben
usw…am Sterbebett aber dann das große Zittern kriegen? Plötzlich bereut man -Reue ist eine Sache
des Herzens und keine Sache der Angst. Wer ein Leben lang dem Teufel gut zu Gesicht gestanden ist und
ihm gedient hat, der wird auch diese bösen Früchte im Tod ernten und das hat nichts mit Katechismus
zu tun. Christus spricht: „Sie werden mit den Zähnen klappern,…“ Nicht etwa, dass ich ein rachsüchtiger
Mensch wäre, aber ein Leben lang Sch… machen und dann sich rausreden, weil ein Mann in einer Soutane
vor einem steht – wer das wirklich glaubt, kennt die Gesetze des Kosmos nicht.
Sarah In wie weit Du mit Deinem Argument Fegefeuer noch punkten kannst weiß ich nicht. Denkenden Katholiken
und Christen ist es jedenfalls nicht mehr so einfach zu vermittel. Die Tatsache, daß im Katechismus davon
die Rede ist, dürfte nicht all zu viel aussagen, denn dieser ist bekanntlich rein Menschenwerk, Menschenmeinung
und Ansicht und nicht mehr und nicht weniger. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@Kunstmaler Sie haben zwar gute Gedanken, aber Ihr Glaube scheint doch eher selbstgestrickt als katholisch
zu sein. Bitte. nehmen Sie mir diese Feststellung nicht übel. Besitzen Sie den gültigen Katechismus
der Katholischen Kirche? Lesen Sie bitte nach, was das Lehramt über das Fegefeuer sagt. Falls Sie keinen
Katechismus besitzen, sollten Sie sich einen zulegen. Im 2. Abschn. unter „Das christliche Glaubensbekenntnis“
finden Sie bei Artikel 12 /III(Das ewige Leben) auch den Text über die Läuterung. Dieser Glaube wurde
vor allem auf den Konzilien v. Florenz u. Trient formuliert. Sie schreiben, dass Sie nicht daran glauben,
dass einem Sünder auf dem Sterbebett durch Reue und Beichte vergeben wird. Da irren Sie sich. Durch die
sakramentale Beichte und Absolution können alle Sünden vergeben werden. Schon bei Jesaja 1,18 heisst
es: Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiss werden.“ oder Eph 1,7: In ihm haben wir
die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. Vor seine Gerechtigkeit hat Gott die Barmherzigkeit
gesetzt, u. Jesus gab dem hl. Petrus u. den Aposteln die Binde- u. Lösegewalt, somit auch den Nachfolgern
u. geweihten Priestern. Vielleicht kennt hier auch jemand die hl. Sr. Faustyna. Ihr offenbarte Jesus während
einer Anbetung: „Mit den Seelen, die sich zu Meiner Barmherzigkeit flüchten und mit denen, die anderen
von Meiner grossen Barmherzigkeit künden und sie rühmen, werde Ich in der Todesstunde nach Meiner unendlichen
Barmherzigkeit verfahren.“
#142 Kunstmaler † 18:50:08 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Biene Immer wieder fällt mir auf, wie sehr Sie sich mit Selbstanklagen peinigen – genießen Sie doch
mal Ihr Dasein. Vielleicht sollten Sie (das meine ich lieb) sich selbst gegenüber mal nicht so streng
sein. Das ist auf die Dauer doch nicht lustig für Sie. Lassen Sie mal locker. Sie werden schon durch
die Himmelstür passen.
#140 Kunstmaler † 18:36:59 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Macht & Fegefeuer @Cutty Sark Gott hat Macht – nur wir nicht z.B. wenn wir einen Hungernden (simpl ausgedrückt)
sehen und ihm nichts zu essen geben, dann hat Gott keine Macht in dem Sinne, dass er ja dem Hungerndem
helfen möchte. In dieser Welt müssen wir Gutes tun, um im Sinne Gottes tätig zu werden – das habe ich
mit der Machtlosigkeit Gottes in dieser Welt gemeint. @Biene Seien Sie doch nicht so masochistisch – warum
sollten Sie denn ins Fegefeuer wandern – Sie doch nicht :(3
#139 Biene Maja 17:55:06 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Fegefeuer… ich bin mal froh wenn ich ins Fegefeuer komme da werde ich gereinigt, das ist Gnade, dann
kann ich vor dem Vater tretten. Ich habe einmal eine Krankheit gehabt wo ich geglaubt habe ich sei in
der Hölle bis das ich begriff das es nur eine Prüfung war inwieweit mein Glaube schon gewachsen ist,
da habe ich Gott angebettelt nur einen kleinen Platz im Himmelreich einnehmen zu dürfen Wenn ich zum
Tisch des Herrn bete ich sehr oft verwirf mich nicht vor deinen Angesicht ob Sünden. AMEN.
#138 Cutty Sark 15:40:41 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
kunstmaler wäre hier Gott in seinem Schaffen wirklich frei, dann wäre schon in dieser Welt „das Himmelreich“.
Dem ist nicht so, deshalb hat Gott hier keine Macht, außer wir geben Gott durch unser Verhalten die Macht
und das wollte Christus uns mitteilen. Geben wir Gott jetzt durch unser Verhalten die Macht. Ist Gott
ohne unser dem entsprechendes Verhalten machtlos??? Ich glaube an Gott, den Vater, Schöpfer des Himmels
und der Erde, der allmächtig, allwissend und allgütig ist. Und ich glaube, dass der Versuch, ihn zu
verstehen, um damit das „Warum“ in unserer Welt zu beantworten, zwar menschlich, aber aussichtslos ist.
Weil wir dafür zu klein sind. Ich hab immer gesagt, wenn ich schreckliche Bilder in den Nachrichten gesehen
habe: Ich glaube, dass das in Seinen Händen Sinn macht. Ich verstehe es nicht, aber ich vertraue ihm.
Als ich dann krank wurde, war es Glauben im Ernstfall. Ich verstehe nicht, warum (diese) Krankheit sein
muss, aber ich glaube (inzwischen wieder fest), dass das alles in seinen Händen Sinn macht. Weil er ist
allmächtig, allgütig und allwissend – und er braucht nicht unser Verhalten, um mächtig zu werden. Und
ich weiß auch nicht, wo Christus ihm das mitgeteilt haben sollte.
#137 Gratias Agamus 15:35:24 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Danke, @ Kunstmaler Ich glaube, wir liegen nicht sehr weit auseinander. Wir sind in Freiheit geschaffen
und zur Freiheit berufen. Wir haben die Freiheit der Entscheidung und dann auch die Freiheit der Entschiedenheit,
die wir finden, wenn wir uns in Freiheit Christus anvertrauen. Von einem leichtfertigen „alles-wird-schon-wieder-gut“
Katholizismus halte ich auch nicht viel. Aber es ist nicht an mir, darüber zu entscheiden, wer wirkliche
Reue empfindet und wer nicht. Gott kennt die Herzen der Menschen. Ihm können wir nichts vormachen, und
brauchen es auch nicht zu tun. Und doch dürfen wir darauf vertrauen, dass Gottes Gnade immer größer
ist. :(3 :(3
#136 Kunstmaler † 15:26:32 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Gratias Agamus Ich weiß nicht warum, aber Sie verstehen mich schon wieder falsch. Gott ist frei – klar !
Aber wir sind nicht frei – wir müssen erst erkennen, dass wir nur dann frei sind, wenn wir uns Christus
schenken (nicht immer als Geistliche, sondern als Mensch) Das liebende Ja, welches uns zu Gott bringt,
ist jenes Ja, welches von uneigennützigen Gedanken und fern jedes Egoismus zu finden ist. Deshalb habe
ich ja gemeint, dass das ewige Beichten oft eine Lüge ist. Immer sündigen und dann glauben, dass eine
Beichte alles wieder wegnimmt, finde ich „verlogen“. Einfach an den Mitmenschen denken und sich in seine
Lage versetzen, ersetzt so manche Beichte. Ich muss jetzt den Computer verlassen – es war schön mit Ihnen
zu bloggen – auch Ihre anderen Beiträge habe ich gelesen und viele davon haben mir gefallen :(3
#135 Gratias Agamus 15:18:15 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Wenn Sie sagen: „Das klingt ein bisschen fanatisch, ich weiß, aber wäre hier Gott in seinem
Schaffen wirklich frei, dann wäre schon in dieser Welt „das Himmelreich“. Dem ist nicht so, deshalb hat
Gott hier keine Macht, außer wir geben Gott durch unser Verhalten die Macht und das wollte Christus uns
mitteilen.“, dann haben Sie das Christentum verlassen. Gott ist frei, auch hier und jetzt. Genau hier
und jetzt hat er auch Macht. Nur zwingt Gott uns nicht, ihn zu lieben. Das wäre nämlich keine Liebe,
sondern Erpressung. Es will unser freies, liebendes „Ja“ zu ihm.
#134 Kunstmaler † 14:49:48 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Gratias Agamus Dann bin ich ja schon wieder nicht frei, sondern nur der Spielball zwischen Gut und Böse.
Sie haben es erfasst – wir sind oftmals Spielball des Teufels in dieser Welt und wir müssen seinen Fängen
entgehen durch unser Verhalten. Das klingt ein bisschen fanatisch, ich weiß, aber wäre hier Gott in
seinem Schaffen wirklich frei, dann wäre schon in dieser Welt „das Himmelreich“. Dem ist nicht so, deshalb
hat Gott hier keine Macht, außer wir geben Gott durch unser Verhalten die Macht und das wollte Christus
uns mitteilen. Wir sind, auch wenn es noch so schwer ist, für unser weiteres Seelenleben in einer anderen
Existenz verantwortlich. Wir müssen darauf achten auch in dieser Welt dem Bösen (so fern dies möglich
ist) keine Macht zu geben. Wenigstens in unserem Umfeld sollten wir versuchen „gut zu handeln“. Und so
können wir ausbrechen aus dem Kreis – nämlich Spielball zu sein.
#133 Gratias Agamus 14:42:47 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Nur meine Seele ist in Freiheit von Gott geschaffen? Und der Rest nicht? Das hört sich äußerst
dualistisch an. Gott hat nur den Geist geschaffen oder nur die Seele? Und diese freie Seele ist im Körper
gefangen und muss daraus befreit werden? Dass die Welt nicht das Reich Christi ist, ist mir schon klar.
Aber wenn ich kein böses Prinzip brauche, wieso spielt dann der Teufel mit meiner Psyche? Dann bin ich
ja schon wieder nicht frei, sondern nur der Spielball zwischen Gut und Böse.
#132 Kunstmaler † 14:37:21 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Gratias Agamus Sie brauchen kein böses Prinzip – Sie haben mich anscheinend nicht verstanden. Es gibt
das Böse und das Gute in dieser Welt. Wir sind auch nicht in Freiheit geschaffen – nur Ihre Seele ist
in Freiheit von Gott geschaffen – diese irdische Existenz ist nicht das Reich Christi – seine eigenen
Worte. Die Gnade, die Sie meinen, haben wir nur durch Christus erhalten, der für uns in dieser Welt gelebt
hat und uns so sein Verständnis für unsere Sünden vor Augen gehalten hat, indem er diese verzeiht.
Das Verzeihen ist deshalb so wichtig – damit wir eben dem Teufel nicht in die Falle gehen. Der Teufel
kennt die Psyche des Menschen und er spielt sich damit. Das Böse will, dass wir mit Gott hadern, damit
uns der Weg zu ihm durch Schuldgefühle verbaut wird. Ich mag es auch nicht, wenn manche Geistliche den
Gläubigen in eine ständige Beichtsituation hineintreiben will. Psychisch betrachtet ist es nicht gut,
sich immer schlecht vorzukommen (außer es handelt sich um Mord, aber dann braucht man auch nicht zu glauben,
dass man einfach durch die Beichte zu Gott gelangt)
#131 Gratias Agamus 14:25:31 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Wieso schiebe ich Gott die Schuld in die Schuhe, wenn ich ihm dankbar dafür bin, dass er
mich in Freiheit geschaffen hat? Er will meine Antwort auf sein Gnadenangebot in Freiheit und aus Liebe.
Freiheit beinhaltet eben auch, dass ich „nein“ sagen kann. Wozu brauche ich da ein „böses Prinzip“?
#130 Kunstmaler † 14:01:42 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Gratias Agamus Ich denke (wissen kann ich es nicht), dass es das Böse gibt, das den Menschen zu sich
hinabziehen will, damit wir uns von Gott gedanklich so weit entfernen, um nach dem Tod eben nicht in eine
höhere Späre kommen können. Das ist ja der Sinn des Teufels – Gott seine Seelen wegzunehmen. Doch der
Mensch, welcher in dieser Welt den Fängen des Bösen ausgeliefert ist, kann eben nur auf Christus hoffen,
damit es diesem Bösen widersteht. Christus kam, um uns Beistand zu leisten und uns zu trösten. Damit
wir nicht verzweifeln und vor allem, damit wir nicht immer Gott alles zuschieben. Das will der Teufel
nämlich, dass wir immer Gott die Schuld geben. Damit will der Teufel uns Menschen ein Trotzgefühl einreden,
damit wir uns von Gott abwenden. So verführt uns das Böse nämlich. Und viele Menschen meinen dann,
Gott würde den Menschen strafen. Doch das ist „reines Blendwerk“. Gott liebt uns und will, dass wir bei
ihm sind und der Teufel tut alles „in dieser Welt“, damit wir nicht in „die Welt Gottes“ gelangen – das
ist der Plan des Bösen.
#129 Gratias Agamus 13:53:34 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Ist es also denkbar, dass gar nicht ein personifiziertes Prinzip namens „Teufel“ gegen Gottes
Allmacht streitet, sondern der Mensch selbst, der von Gott aus freien Stücken und in Freiheit geschaffen
wurde? Wäre es in Ihrem Weltbild vorstellbar, dass wir nicht die Schuld für unsere Verfehlungen auf
einen „Gott-Sei-Bei-Uns“ schieben dürfen, sondern vielmehr bei uns selbst anfangen müssen? Alles andere
klingt in meinen Ohren stark nach Kabbalismus bzw. Dualismus und dem Wahnsinn der Selbsterlösung.
#128 Kunstmaler † 13:51:16 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Sarah Es gibt in der negativen Sphäre (wie wir sie auch immer nennen mögen) keine Stufenbildung –
keinen Reinigungsort oder solchen Schwachsinn. Es gibt Gott und den Teufel – und in dieser Welt entscheidet
sich die Seele welchen Weg sie gehen wird, durch ihr Verhalten. Christus spricht: „Glaubt an mich, nur
durch mich kommt ihr zum Vater!“ Das bedeutet, dass es nur eine Möglichkeit gibt – nämlich Christus.
Ich bin katholisch, aber an Reinigungsorte und dergleichen glaube ich nicht. Ich glaube auch nicht, dass
man durch eine Beichte am Sterbebett seine Sünden los wird – womöglich ein ganzes Leben lang Böses
tun und dann das große Zittern haben – nö, so einfach ist das nicht. Natürlich gibt es nicht nur gute
und nur böse Menschen – eh klar, aber ein gewisses Maß an Unschuld muss der Mensch haben, um zu Gott
zu kommen.
Fegefeuer Hierüber könnte man noch unendlich schreiben. Viele kennen die Lehre der kath. Kirche darüber
jedoch nur ungenau. Das ist wieder mal eine Folge der nachkonziliaren Zeit – leider. @Gehe den rechten
Weg Auf Ihre Frage: Ich habe mich schon lange entschieden. Ich bin röm.-kath. Christin. Unser Gott ist
nicht nur ein Gott der Gerechtigkeit, sondern auch der Barmherzigkeit. Er erhört unsere Gebete, auch
die Gebete für andere und die armen Seelen. Ich verweise auf meinen Beitrag von vorhin. @Kunstmaler Das
Fegefeuer ist nicht der Ort der Seelen, die nicht zu Gott gefunden haben. Ich habe den Eindruck, dass
Sie eher die protestantische Richtung vertreten, d.h. entweder bei Gott oder nicht bei Gott. Doch, es
sind im Fegefeuer auch Strafen abzubüssen, nämlich ein Teil der zeitlichen Sündenstrafen, die auch
nach der Vergebung der Sünden in der Beichte (wobei wir möglichst Liebesreue erwecken sollen) noch bleiben.
Diese Strafen muss man entweder im Leben auf sich nehmen durch Busse und Sühne oder durch geduldige Annahme
der grossen u. kleinen Kreuze, die uns geschickt werden. Geschieht dies nicht, so müssen wir die verbliebenen
Sündenstrafen später im Fegefeuer erleiden, was für uns viel schwerer sein wird als die erste Möglichkeit.
Beim Aufenthalt im Reinigungsort handelt es sich um eine Verzögerung der Anschauung Gottes, denn diese
Menschen sind im Stande der Gnade verstorben und gerettet, nicht zu verwechseln mit den für immer Verdammten
in der Hölle. Gelobt sei Jesus Christus!
#125 Kunstmaler † 13:31:44 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Gratias Agamus Gott will das Heil aller Menschen, aber er kann nicht jedem Menschen helfen. Wer in dieser
Welt dem Teufel ständig und unablässig (damit meine ich schwere Sünden, wie Mord) dient, der hat seelisch
aufgrund seiner Schlechtigkeit keine Möglichkeit mehr zum Geist Gottes zu gelangen. Verstehen Sie das
nicht??? Gott will allen Menschen helfen und alle sollen zu ihm kommen, doch der Teufel verhindert es
durch diese irdische Welt, die den Menschen lockt und verführt. Das klingt etwas krass – ist mir auch
bewusst, aber leider ist es so. Gott ist allmächtig, doch in dieser Welt hat der Teufel leider „seinen
eigenen Laden“ eröffnet und das schwächt Gott in seiner Allmacht. Nur wir selbst können uns zu Gott
führen, indem wir durch seinen Sohn Christus seinen Geist aufnehmen – dann haben wir eine Chance zu Gott
zu kommen – und nur so!
#124 Gratias Agamus 13:22:59 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ Kunstmaler Wenn man sich dem Teufel angleicht, dann zieht es die Seele in diesen Abgrund und Gott kann
nicht mehr helfen. Aha, dann ist Gott also gar nicht allmächtig? Der Teufel ist stärker als Gott? Zwei
gleichbereichtigte Prinzipien kämpfen gegeneinander und Gott hat in der Regel das Nachsehen? Komisch.
Ich dachte immer, Gott will das Heil aller Menschen?
#123 Kunstmaler † 12:58:09 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Cutty Sark Der Aufenthalt im Fegefeuer dient ja wohl nicht dem Zweck, andere zum bitten zum bringen,
sondern der Reinigung und Buße, meinetwegen auch der Strafe. Das Fegefeuer ist keine Strafe von Gott –
es ist der Weg jener Seelen, die nicht zu Gott gefunden haben. Gott würde niemals eine Seele bestrafen!!!!
Der Teufel holt sich die Seelen, wenn diese ihm gedient haben, weil diese Seelen seinesgleichen sind –
aber Gott hat damit nichts zu tun. Gott und der Teufel sind zwei verschiedene Welten – und wir Menschen
kommen aufgrund unserer Verhaltensweisen, Gedanken und schließlich und endlich aufgrund unseres Charakters
in gute oder böse Gefilde. Wenn man sich dem Teufel angleicht, dann zieht es die Seele in diesen Abgrund
und Gott kann nicht mehr helfen.
Fegefeuer Ich bin schockiert, wie man hier grösstenteils über das Fegefeuer denkt bzw. informiert ist.
Die armen Seelen im Fegefeuer gehören genau wie wir zum mystischen Leib Christi. Sie können für sich
selbst nichts mehr tun und sind auf unsere Hilfe angewiesen. Sie befinden sich im Reinigungsort, weil
es der göttliche Wille so verlangt und sie wollen auch dort sein, solange es Gott gefällt. Die hl. Katharina
von Genua hat schon gesagt: „Von seiten der Seele ist es so, dass sie keine freie Willensentscheidung
mehr treffen kann und dass sie nichts anderes mehr sehen kann als das, was Gott will.“ Wir als streitende
Kirche auf Erden haben die Pflicht, unseren Brüdern und Schwestern durch Gebet und Sühne zu helfen,
um so die Zeit ihrer Läuterung abzukürzen. Es ist Gottes Wille, dass wir einander helfen. Es zeigt sich
so eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen Lebenden und Toten. Diese Wahrheit ist auch enthalten in einem
Teil des grossen Dogmas von der Gemeinschaft der Heiligen. Den grössten Wert bringt den armen Seelen
das hl. Messopfer, gefolgt v. Rosenkranzgebet und Ablässen. Hinzufügen möchte ich noch, dass auch die
triumphierende Kirche Fürbitte für die armen Seelen übt. Wir beten ja auch, dass Gott auf die Fürbitte
der allerseligsten Jungfrau Maria und aller Heiligen die Seelen der Verstorbenen in die ewige Seligkeit
aufnehmen möge. Das ist katholischer Glaube.
#121 Cutty Sark 12:08:10 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
rechter Weg .B. Weil man damit den Religionskritikern das Wort redet. Wie wollen sie denen einen Gott
erklären, der die Menschen ins Fegefeuer schmeißt, damit andere ihn darum bitten müssen, diese Unsympathen
wieder raus zu lassen? Der Aufenthalt im Fegefeuer dient ja wohl nicht dem Zweck, andere zum bitten zum
bringen, sondern der Reinigung und Buße, meinetwegen auch der Strafe. Und Gott darum zu bitten, den betreffenden
Menschen – natürlich nach seinem Willen – bald in seine Herrlichkeit zu nehmen, finde ich so nicht schwer.
Schon mal ganz bestimmt nicht bei Menschen, die nicht solche „Unsympathen“ sind, sondern bei denen, die
man vielleicht kennt, mag, mit denen man verwandt ist, aber die – wie wir alle – Sünder sind und nach
ihrem Tod den Konsequenzen ihres Lebens stellen müssen und der Vorbereitung und Reinigung bedürfen.
Natürlich müssen wir nicht für alle beten – schon gar nicht, wenn wir es nicht aufrichtig können,
heucheln sollte man da nicht. Gott läßt sich nicht belügen – so auf die Art, ich tue jetzt schön demütig
und mitmenschlich und bete für… Klappt bestimmt nicht, Gott weiß nämlich alles. Und in letztlich
liegt es bei Gott.
@Cutty Sark „Und noch ein Wort zur Fürbitte: „Warum sollte man für die Seelen im Fegefeuer beten, Gott
hat sie doch selbst dahingetan.“ Was für eine Aussage.“ Der Zeitknappheit wegen (ich muß gleich rüber)
nur ein Grund: z.B. Weil man damit den Religionskritikern das Wort redet. Wie wollen sie denen einen Gott
erklären, der die Menschen ins Fegefeuer schmeißt, damit andere ihn darum bitten müssen, diese Unsympathen
wieder raus zu lassen? Oder sind Sie auch schon vom Humanismus unterwandert? „Aber warum sollte man nicht
für sie beten und Gott bitten. Schließlich hat Christus uns gesagt, wir dürfen den Vater bitten. Und
außerdem hat er es selbst getan (Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun).“ Die Betonung
liegt auf „dürfen“! Niemand, nicht einmal Gott, zwingt uns dazu, für die Ekelpakete der Welt zu beten.
Wenn Sie wünschen, daß Glaubensverräter möglichst bald das Fegefeuer verlassen sollen, so ist das
Ihre Sache. Ob Gott dafür Verständnis hat, wage ich zu bezweifeln. …
#119 Cutty Sark 10:28:23 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
auch das noch Da Gott ein Gott der Liebe ist, dürfte er auch Niemand verurteilen, der der Liebe wegen
ein Zölibatsversprechen glaubt nicht mehr halten zu können. Jetzt macht er nicht nur dem Papst Vorschriften
und sagt ihm, wie er ist und was er machen soll, sondern sogar Gott. Größenwahnsinnig. Menschseinsbeschneidung:::::was
für ein Wort Klar doch, alles was man gerade so will, muss man sich nehmen, muss man kriegen, koste
es, was es wolle. Und weil Gott ein Gott der Liebe ist, darf er das und denjenigen auch nicht verurteilen.
Und der einfache Katholik weiß das genau. Und das lehrt der „einfache Katholik“. Eigentlich sollte man
diesen Troll nur noch ignorieren, aber er schafft es immer wieder, sich selbst zu toppen und eine Antwort
zu provozieren. Und noch ein Wort zur Fürbitte: „Warum sollte man für die Seelen im Fegefeuer beten,
Gott hat sie doch selbst dahingetan.“ Was für eine Aussage. Aber warum sollte man nicht für sie beten
und Gott bitten. Schließlich hat Christus uns gesagt, wir dürfen den Vater bitten. Und außerdem hat
er es selbst getan (Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun). Und zur Biene: Ich habe große
Achtung vor Ihrer Lebensform. Nur – warum muss sich diese darin ausdrücken, dass Sie uns allen das Lesen
erschweren, weil Sie keine Satzzeichen nutzen. Versteh ich nicht.
@Human-Christen … „Die Bibel lehrt doch das sich Gott und nur Gott allein mit der „Bestrafung“ und „Vergebung“
der Sünden befasst.“ Genau. Und deshalb lassen wir einfach mal alle Fünfe grade sein und so richtig
die Sau raus. Gott vergibt uns dann schon. Sie haben Nerven! …
#117 Deux_Ex 04:05:47 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Wie kann das sein Ein großteil der hier gelesene Posts gehört sofort gelöscht. Es verwundert mich nicht
warum der Zulauf zur Kirche stagniert. Wen ich ein Gotteshaus mit Fanatikern teilen muss die nix liebr
machen als Menschen zu Strafen ihnen den Scheiterhaufen wünschen oder sogar mit der Hölle drohen. Das
ist nicht euer Recht. Die Bibel lehrt doch das sich Gott und nur Gott allein mit der „Bestrafung“ und
„Vergebung“ der Sünden befasst. Es kann doch nicht sein das einer Frau und ihrem Mann keine Liebe gewährt
werden darf weil sie Ordensbruder und Schwester sind. Aber was ist mit dem Soldaten der tötet weil er
Geschworen hat sein Land und seine Mitmenschen zu schützen. Das ist Garantiert nicht Gottes Wille und
wer anderes behauptet sollte seinen Glauben überdenken den die Bibel spricht vom Barmherzigen Gott und
nicht vom Strafenden Gott. Es wird allen die Sünde verziehen die sich zu Gott bekennen. (Im Frieden begraben
Söhne ihre Väter, im Krieg Väter ihre Söhne) Gruß Deux_Ex
@Sarah … Die Sünder, die Irrenden, (…) und die armen Seelen im Fegefeuer brauchen dringend unsere
Hilfe. Da sieht man mal wieder, wie sehr verätzt viele „Christen“-Gehirne von der Säure des Humanismus
sind. Denken Sie doch mal logisch: Wieso sollten wir den „armen Seelen“ im Fegefeuer helfen? Gott selbst
hat sie schließlich dort hinein gesteckt, und dem Herrn sollten wir nicht ins Handwerk pfuschen. Sie
müssen sich entscheiden: Christin oder Humanistin…?
@Gehe den rechten Weg Sie liegen falsch, wenn Sie nur für solche Menschen beten wollen, die es verdient
haben. Überlegen Sie mal. Ist das eine christliche Einstellung? Natürlich können Sie beten, für wen
Sie wollen. Am ehesten brauchen jedoch die Kranken den Arzt, nicht die Gesunden. Die Sünder, die Irrenden,
die Kranken, die Sterbenden und die armen Seelen im Fegefeuer brauchen dringend unsere Hilfe. Es ist sogar
unsere Pflicht, die Barmherzigkeit Gottes für all’ diese Seelen anzurufen. Es ist doch nicht so, dass
wir nur uns und die nach unserer Meinung Rechtgläubigen mit dem Kreuz segnen sollen. Wir kennen doch
das doppelte Liebesgebot: Du sollst Gott lieben und Deinen Nächsten wie Dich selbst. Wir dürfen nicht
hochmütig werden und uns selbst niemals in Sicherheit glauben. Um den rechten Glauben müssen wir uns
täglich neu bemühen. Gelobt sei Jesus Christus!