Macht das Papstamt automatisch heilig? + Berechtigte Zweifel + Gleich und gleich gesellt sich gern + Gruseliges Google + Katholisch ausflippen
Johannes Paul I.
Macht das Papstamt automatisch heilig?
Vatikan. Die Seligsprechung von Papst Johannes Paul I. ist in
der „Zielgeraden“ und „greifbar“. Das erklärte der Patriarch von Venedig, Angelo Kardinal Scola, am Sonntag
zum dreißigsten Todestag des Verstorbenen. Als notwendiges Wunder für die Seligsprechung wird die Heilung
des Magentumors eines Süditalieners benützt. Spontanheiligungen bei Krebs sind zwar selten, werden aber
in der Medizin immer wieder beschrieben.
Berechtigte Zweifel
Vatikan. Die US- Demokraten sind dabei,
eine „Partei des Todes“ zu werden. Das erklärte der neue Präfekt des Obersten Gerichtshofes im Vatikan,
der Apostolischen Signatur, Erzbischof Raymond Burke, vor der italienischen Tageszeitung ‘Avvenire’. Der
aus den USA stammende Erzbischof kritisierte die beiden angeblich katholischen US-Abtreibungspolitiker
Joe Biden und Nancy Pelosi. Er selber habe immer klar gefordert, Verteidigern der Abtreibungsgewalt die
Kommunion zu verweigern. Doch die US-Bischofskonferenz habe sich nie zu einer gemeinsamen Erklärung durchringen
können. Zur Frage, warum das Problem in Europa nicht thematisiert werde, erklärte der Erzbischof: „Ich
weiß nicht, ob katholische Politiker in Europa konsequenter sind, aber ich habe meine Zweifel.“
Gleich
und gleich gesellt sich gern
Schweiz. Die kirchenfeindliche Fernsehpredigerin und katholische Pastoralreferentin
im Kanton Zürich, Monika Schmid, hat letzten Freitag den „Prix Courage 2008“ des Schweizer Wochenmagazins
‘Beobachter’ erhalten. Das berichtete die Webseite ‘kath.ch’. Das Magazin ist für seine notorisch antikatholischen
Positionen bekannt. Der Preis ist mit 10.000 Franken – etwa 6.300 Euro – dotiert. Bei der Verleihung war
das Establishment aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien versammelt. Frau Schmid ließ sich
von diesen Herrschaften als „besonders mutig“ feiern.
Gruseliges Google
USA. Am 4. November stimmen
die Bürger Kaliforniens über ein Verbot der kürzlich eingeführten Privilegien für Homo-Paarungen
ab. Dazu erklärte ein Mitbegründer der Internet-Firma ‘Google’ auf dem Weblog des Unternehmens, daß
er sich „ausnahmsweise“ zu politischen Themen äußere: Google habe sich entschlossen, das Referendum
gegen das Homo-Gesetz wegen angeblich „gruseliger und diskriminierender Auswirkungen“ öffentlich abzulehnen.
Katholisch ausflippen
„Zur Eröffnung der Meßfeier sangen die Meßdiener und die Organisatoren den
selbst kreierten ‘Meßdiener-Rap’ mit dem Titel ‘Gemeinsam sind wir stark – mit Gottes Hilfe ziehen wir
an einem Strick, das hält die Gemeinde und uns im Glauben fit’. Mit dem Song durften die Meßdiener in
der Pfarrkirche einmal »katholisch ausflippen«, wie Carsten Rakers es zuvor beim Üben im Jugendhaus
beschrieb.“
Aus einem Bericht über ein kürzliches Ministrantentreffen in der Ahlener Zeitung vom 30.
September.
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74 Lesermeinungen
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@JoBerens Nun, ich habe Deine Beiträge gelesen. Ich habe dort nur gelesen, dass die evangelische Kirche
als großes Vorbild bezeichnet wurde, von dem die katholische Kirche nur lernen könne. Ich habe nicht
einmal gelesen, dass die katholische Kirche auch nur in einem Punkt etwas aufweist, was sie der evangelischen
Kirche voraushat. Dies ist Deine Überzeugung. Nun, dann verwundert es aber jeden hier, dass Du trotzdem
bei der soooo schlechten katholischen Kirche aushältst. Warum aus der katholischen Kirche eine evangelische
Ausgabe machen? Ist es nicht einfacher, wenn Leute wie Du einfach konvertieren? Dann sind alle zufrieden.
Die Katholiken, die ihre Kirche lieben, und diejenigen, die eher die evangelische Sicht der Dinge bevorzugen.
Denn was Du Dir wünschst, das gibt es ja alles bereits schon. P.S.: Ich hatte gedacht, dass Du einmal
eine klare Antwort auf eine klare Frage geben würdest. Du bist dazu wohl völlig unfähig. Schade! Für
einen denkenden Katholiken ist das ein bißchen wenig, findest Du nicht?
Was für ein Forum? Da behauptet dieser Leblhuber doch, er hätte gerne ein katholisches Form. Das ist
wieder einmal eine Lüge von ihm. Dieser alte jüdische Christenhasser würde gerne dieses Forum zu einem
jüdischen Forum machen, in dem nur Gesinnungs-, Glaubensgenossen und judenfreundliche Scheinchristen
„diskutieren“ dürfen. Da ist es doch viel besser, wenn in diesem Forum weiterhin sehr frei wirklich diskutiert
werden kann.
@Benedikt! Was mich nur wundert ist, dass die Redaktion dieses Schabernack-Treiben weitgehend geschehen
lässt. Ich frage mich, was damit wohl bezweckt werden soll. Ich verstehe nicht ganz! Wissen Sie es wirklich
nicht? Damit kann man sich doch den Anschein von Lauterkeit geben, ohne seine eigentlichen Ziele auch
für den Dümmsten zu offenbaren. Würde man strikt nach strategischen Vorgaben redigieren, wäre kreuz.net
schnell weg vom Fenster. Da hilft die eingeschlagene Taktik doch eher weiter. Die eigentliche Botschaft
lässt sich damit recht gut kaschieren. Die Trottel sind wir, die bei diesem Spiel mitmachen. Tut mir
leid für Sie und mich! Guß Leblhuber
@ Leblhuber Was mich nur wundert ist, dass die Redaktion dieses Schabernack-Treiben weitgehend geschehen
lässt. Ich frage mich, was damit wohl bezweckt werden soll.
@Benedikt: Ich hätte gerne ein katholisches Forum, das so gut formal aufbereitet wäre, wie kreuz.net
und auch ordentlich redigiert, wo ich mich mit Ihnen, mit Stromberg, mit Pünktchen, ja sogar mit Heger
streiten könnte, ohne diese unqualifizierte Schei.e von Rechtsaußen und irgendwelchen Sektierern wie
Lingens und Marranenjäger ständig im Auge behalten zu müssen. Aber das ist hier offensichtlich gar
nicht gewollt. Schade! Kreuz.net ist weder eine katholische Seite, noch eine christliche. Hier werden
knallhart staatsfeindliche, politische Ziele verfolgt. Auch wenn der Erfolg ausbleibt und die Finanziers
ihr investiertes Kapital in den Sand setzen, bleibt es doch eine kirchenfeindliche, feige Bande, die anonym
und aus dem rechtsfreien Abseits ihr Unwesen treibt. Irgendwie erfüllt es mich mit einer gehörigen Portion
Schadenfreude, dass es Menschen gibt, die aus Protest auf kreuz.net ihren Schabernack treiben. Freundliche
Grüße Ihr Leblhuber
@Benedikt: Müsste man eigentlich, aber zuvor muss man noch rausfinden, ob er plötzlich aufgetauchte
Dr. Guillotin nicht bloß ein Vertreter des besonders schwarzen Humors ist. Ist kreuz.net nun eine Seite
für SCHWARZEN HUMOR oder eine „kath.“ Seite? Und wenn es schwarzer Humor wäre, wäre die Frage zu stellen,
warum sich dieser schwarze Humor auf einer „kath.“ Seite breitmacht? Ich wüsste 1000 Gründe! Und Sie?
o^/ o^/ o^/
@ Leblhuber Müsste man eigentlich, aber zuvor muss man noch rausfinden, ob er plötzlich aufgetauchte
Dr. Guillotin nicht bloß ein Vertreter des besonders schwarzen Humors ist.
@Bernd Stromberg: Ob Sie es glauben oder auch nicht, ich halte diesen Joberens so wenig aus, wie die geifernden
und kläffenden NOM-, Homosexuellen-, Freimaurer und Judenhasser. Nur ist der Joberens vergleichsweise
harmlos. Ein eigentlich gutmeinender Schwätzer kann keinen großen Schaden anrichten. Er plappert ein
wenig und weiß selbst nicht so genau, was er eigentlich sagen will! Auf die Palme bringt er mich immer
dann, wenn er seine unreflektierten Anwürfe gegen Benedikt XVI. loslässt. Aber auch die sind vergleichsweise
harmlos, gemessen an den Fouls der sedisvakantistischen Sekte. Meiner Meinung nach könnte man den Joberens
als irrelevant ad acta legen. Auf kreuz.net gibt es ganz andere Kaliber, deren Schaden-Nutzen Analyse
wesentlich nachteiliger für die Kirche ausfällt. Ein Dr. Guillotin schreibt: „Dummheit und Unwissen
muss mit dem Tode bestraft werden. Josef Berens , es geht ganz schnell.“ Sollte man nicht dagegen zuallererst
seine Stimme erheben?
#65 Seefeldt 23:58:32 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Zu welcher Kirche eigentlich? Die Aufforderung an joberens, zur evangelischen Kirche zu konvertieren,
hat schon ihre Berechtigung – aber zu welcher? Es gibt die Lutheraner, Reformierten, Calvinisten, Zwinglianer
usw. usf. Der von Luther gesetzte Spaltpilz hat sich in Luthers eigener Einrichtung breitgemacht … Davon
abgesehen gründete Christus nur eine Kirche, und die eine von Christus und damit von Gott gegründete
Kirche ist die katholische. Alles andere sind lediglich kirchliche Gemeinschaften.
@JoBerens Ist die evangel. Kirche aus dieser Sicht nicht wirklich eher die gottgefällige????????? Dann
aber mal los, lieber Josef. Denn wenn Du dies erkennst, aber nicht handelst, dann handelst Du gegen Dein
Gewissen. Auf zur evangelischen Kirche! Gibt es eigentlich irgendetwas, in dem die katholische Kirche
vielleicht gottgefälliger ist als die evangelische? Ich erwarte auf meine klare Frage bitte eine klare
Antwort, lieber Josef!
#62 Seefeldt 23:14:27 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Heiligkeit @joberens: Kaum zu glauben, aber ich kann einmal einer Aussage von Ihnen zustimmen, nämlich
der Aussage, daß das Papsttum nicht automatisch heiligmacht. Der Papst führt zwar den Titel „Heiliger
Vater“, aber dieser Titel gilt dem Amt, nicht dem Amtsträger. Es sind auch bei weitem nicht alle Päpste
heiliggesprochen worden. Mit Ihrer Behauptung aber, daß jede Heiligsprechung unsinnig sei, und mit Ihrem
anderen Unsinn über Heilige und Heiligsprechungen verraten Sie eine nahezu vollständige Ignoranz des
Katholikentums. Sie haben vielleicht einen katholischen Taufschein, aber ein Katholik des Glaubens sind
Sie wirklich nicht. Zu Martin Luther: Es gab zwar damals Mißstände in der Kirche, die Luther aber keineswegs
zu dem berechtigten, was er verbrach. Luther ist ein Verräter und Meineidiger. Nebenbei bemerkt: Es gab
auch schon vor Luther Bibelübersetzungen.
#61 Galatea 23:13:01 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Die apostolische Sukzession gilt für die evangelische Kirche? Sie, Herr JoBerens, sind ein Ökumenist
und wollen sämtliche Unterschiede zum Protestantismus tilgen, ausradieren und das, was noch übrigbleibt,
möglichst teuer als „Schuld und Verbrechen“ der kath. Kirche verkaufen. Was die Frage nicht beantwortet,
ob Sie im Rosenkranzmonat auch eifrig mithalten.
#60 freddie schenk 23:07:52 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Nur in Rom? Selbstherrlichkeit und Rechthaberei und nicht die fragliche Sukzession, sind zu viel Triebfeder
in Rom. Selbstherrlichkeit und Rechthaberei und nicht die fragliche Sukzession, sind zu viel Triebfeder
in Rommershausen.
#59 joberens 23:05:46 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
galatea Die so gerne genannte Sukzession gilt genau so viel und genau so wenig für die Katholiken wie
für die evangelische Kirche. Da sollte man sich doch nicht vorzumachen versuchen. Selbstherrlichkeit
und Rechthaberei und nicht die fragliche Sukzession, sind zu viel Triebfeder in Rom. Ich möchte noch
einen Schritt weiter gehen. Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß unsere Herren in Purpur sich mit ihren
erfundenen Ge-und Verboten und den fraglichen Menschseinsbeschneidungen nicht sogar schwer vor Gott versündigen
könnten?????????? Ist die evangel. Kirche aus dieser Sicht nicht wirklich eher die gottgefällige?????????
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik) Josef Berens (als einfaher, denkender Katholik)
#58 Galatea 22:51:36 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
JoBerens: es ist ein kaum zu überbietender Unsinn, den Sie hier verbreiten, eine kaum zu überbietende
Arroganz sowie eine kaum zu überbietende Realitätsresistenz. Noch einmal: wenn Ihnen apostolische Sukzession
dermassen zuwider ist, werdens halt protestantisch oder schweigen Sie, möglichst für immer. Es ist im
übrigen eine kaum zu überbietende Wissenslücke bzgl. Ihres Glaubens erkennbar. JoBerens, es ist Oktober,
Rosenkranzmonat. Gerade jetzt ist katholische Gesinnung gefragt.
#56 joberens 22:41:27 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Nochmals zurück zum thema Es ist ein kaum noch zu überbietender Unsinn, anzunehmen, dass das Papsttum
automatisch heilig macht. Der Papst ist und bleibt ein Mensch wie jeder andere und nicht mehr und nicht
weniger. Bester Beweis ist die Papstgeschichte. Das Päpste sich gegenseitig heilig sprechen ist genau
so unsinnig wie jede andere Heiligsprechung. Es sind kaum noch zu überbietende Amtsanmaßungen Gott gegenüber
und Beweis dafür, dass man den Standes- und Größenunterschied Gott und winziger Mensch nicht mehr vor
Augen hat und jeglichen Respekt vor der Größe Gottes verloren hat. So kann darüber spekuliert werden,
ob Heiligsprechungen vielleicht nicht mehr und nicht weniger als rein menschliche Spielereien ohne die
geringste Bedeutung für Gott sind. Zu eine Heiligsprechung gehört Popularität, eine Lobby und natürlich
sogenannte Wunder. Ein ganz normaler Sterblicher, oder eine fromme alleinerziehende Mutter, oder auch
der beste einfache Priester haben da kaum ein Chance. Popularität und Lobby ist bei Päpsten kein Problem.
Sogenannte Wunder gibt es überall und in allen Religionen. So ist die Beschaffung bei der Lobby kein
Problem. Der Glaubwürdigkeit unserer kath. Kirche würde es sehr gut tun, wenn man amtskirchlich wieder
auf den Boden käme und erkennen und beweisen würde, sich des Größen und Standesunterschiedes Gott
und Mensch wieder bewusst zu sein. Heiligsprechungen beweisen genau das Gegenteil. Vorbild auch hier die
evangel. Kirche. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
@Franz Kappes Falls Sie implizieren, die „offene Tür“ für andere hindere daran, Zeit zu finden, um die
persönliche, intime Gottesbeziehung zu pflegen, dann muss ich Ihnen sagen, dass ich diese Ansicht nicht
teile. Es geht nicht um Aktion oder Kontemplation, sondern um das eine wie auch das andere. Jedes zu seiner
Zeit.
#51 Franz Kappes 14:37:27 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Amanda Es ist schwierig, wenn die Tür offen steht Die Zeit des Angelus wäre auch so eine Möglichkeit.
Oder morgends, oder abends. Ich bete vorwiegend abends oder in einer Kirche.
@Franz Kappes Wer Zeit zum Gebet finden will, der findet auch welche. Und wenn es nur fünf Minuten am
Tag sind! Ich stehe morgens eine Stunde eher auf, als ich müsste, um Laudes und Rosenkranz beten zu können.
@Vineta: Wo war ich denn von „oben herab“ zu Joberens? Ich habe, ganz im Gegenteil, ihn darauf aufmerksam
machen wollen, dass er auf jeden „von oben herab“ reagiert, der nicht seiner Meinung ist! Vielleicht sollten
Sie mal genauer nachlesen. Lesen bildet! Herr Berens schreibt immer so, als habe er allein den Heiligen
Geist, das sollten Sie mal nachlesen, dann verstehen Sie vielleicht auch, dass es Menschen gibt, die ihm
das nicht abnehmen!
Nochmal @Gotthard Die vom Ruhrgebietler erwähnten Vorzüge des heiligen Rosenkranzes gegenüber anderen
Formen des Gebetes werden daraus abgeleitet, dass die Gottesmutter bei all ihren Erscheinungen immer wieder
zum Rosenkranzgebet aufgefordert und Verheißungen damit verknüpft hat. Davon unberührt bleibt selbstverständlich
die Tatsache, dass jedes Gebet, welches fromm und andächtig und in Liebe zu Gott verrichtet wird, von
Gott auch erhört wird.
@Gotthard Ich meine mich zu erinnern, dass es eine fromme Legende gibt, der zufolge die Gottesmutter dem
heiligen Dominikus erschienen und ihm den Rosenkranz „geschenkt“ haben soll.
#44 LandorganistII 10:44:08 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Interessante Theorie, der Rosenkranz ist also die Leiter in den Himmel! So, so. Wenn es ihn also nicht
gäbe, gäbe es auch keine Katholiken im Himmel? Während der Rosenkranz die Leiter zum Himmel ist, ist
die Messfeier (die alte!) nur eine Sprosse. Mensch Ruhrgebietler, Ihren Glauben möcht ich nicht haben.
Sie Ärmster!
#43 Gotthard 10:42:32 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@r.ruhrgebietler Aber die trid. Liturgie ist sicherlich eine Sprosse auf der Leiter in den Himmel – und
die Leiter in den Himmel hat uns die liebende Gottesmutter im Rosenkranzgebet selber gegeben. Was verbreitest
Du denn hier für Lehren? Die Gottesmutter hat uns den Rosenkranz nicht gegeben – er ist für Laien dem
Psalter nachempfunden worden. Welche besondere Qualität soll der Rosenkranz gegenüber anderem Beten
haben? Christus selbst ist „die sichre Leiter, darauf man steigt zum Leben, das Gott will ewig geben“.
Die Liturgie im außerordentlichen Ritus hat keinerlei Vorzüge im Blick auf die Heiligung des Gläubigen.
@Ludwig – lesen mach schlau und da scheinen Sie defizitär. Ganz vorneweg habe ich Ihnen kein DU angeboten –
bitte beachten Sie dies zukünftig! Soviel zeitgleich zu Thema der von Ihnen geführten Arroganz! Die
hlg. und ewig gültige trid. Liturgie ist natürklich KEIN Freifahrtschein! Wer dies behauptet ist falsch
informiert! Aber die trid. Liturgie ist sicherlich eine Sprosse auf der Leiter in den Himmel – und die
Leiter in den Himmel hat uns die liebende Gottesmutter im Rosenkranzgebet selber gegeben.
@Franz Kappes: Guten Morgen, Herr Kappes, das ist ein guter Vorsatz. Ich denke, der führt dazu, selbst
zu den „Heiligen“ zu gehören! Herzliche Grüße und einen gesegneten Tag, Ihr Michael Müller
#40 Franz Kappes 07:55:04 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Müller „Gewährt jederzeit Gastfreunschaft!“ (Röm 12,13b) Unter der Überschrift „Aufforderungen zu
einem Leben aus dem Geist“ steht das genannte Zitat. Find ich gut. Meine Wohnung steht allen offen, die
„heilig“ sind.
Päpste @r.ruhrgebietler Woher ist dir bekannt wer nach dem Tod wo ist?. Bist du vielleicht Berater,beisitzender
Richter oder wenigstens Schöffe am göttlichen Gerichtshof? Andernfalls ist das nur ein Ausflug an Selbstgerechtigkeit
und bodenloser Arroganz zu behaupten die und die Päpste sind im Himmel, oder im Fegenfeuer – wenn es
dies überhaupt gibt – oder gar in der Hölle. Übrigens die Feier der tridentinischen Messe ist kein
Freifahrtsschein in den Himmel. @ Müller Wunder gibt es nicht nur im römischen Patriachart sondern auch
in der rechtgläubigen orthodoxen Kirche. Auch viele Heilige gibt es in der orthodoxen Kirche.
Gott sei Dank mach der Papst-Job nicht automatisch heilig viele Päpst sind in der Hölle gelandet, noch
viele mehr im Fegfeuer ( z.B. J-XXXIII, P-VI). Dehalb ist es besonders wichtig für die Kleriker zu beten –
damit sie, aufgrund ihrer Verantwortung Seelen für das Himmelreich zu retten, den Beistand der liebenden
Gottesmutter und aller Heilige bei der Zelebration der trid. Messe und in der Ausübung ihres Priesterstandes
haben. Gelobt sei ohne End, Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Mein Kommentar zu Kommentaren von Joberens, Müller, Freddie Schenk: @Joberens: Schon in den ersten Jahrhunderten
machte die Christenheit die Erfahrung, daß das Sich-Befassen mit den Lichtgestalten der Christenheit (
die erst seit 993 durch Rom als Heilige empfohlen werden) an Leib und Seele heilen kann und daß Ungläubige
dadurch tiefgläubig werden können – wie z.B Edith Stein nach dem Lesen von Texten der hl. Therese von
Avila. @Müller Finden Sie denn nachträglich nicht, Joberens in unschöner Weise von oben herab behandelt
zu haben und ihm zudem die Antwort auf sein ihn beunruhigendes Hauptanliegen noch schuldig zu sein? Immerhin
glaubt er doch zu wissen, daß es Wunder nicht nur bei den Heiligen der RKK gibt, sondern auch in anderen
Konfessionen bzw. Religionen! @Freddie Schenk: Ohne den Kopf zu schütteln, läßt sich das nicht lesen,
wie Sie zuerst Kritik an der Kirche für berechtigt halten, dann aber offenbar den Bischöfen recht geben,
wenn sie für würdige Moscheen sich einsetzen ( sogar ohne verstehbare deutsche Sprache) und bundesweiten
Koranunterricht mit dem Buch vom Köselverlag – obwohl doch Erdogan sein Vorhaben preisgab: „Die Demokratie
ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die
Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Als ob Jesus
uns nicht geraten hätte, klug wie die Schlangen zu sein , d.h. uns nicht unnötig in Gefahr zu bringen
durch törichte Handlungsweisen gegenüber Wölfen im Schafspelz.
Aquinus: Im Grunde würde ich Ihnen zustimmen, entpuppt sich doch der einfache, denkende Katholik in zunehmendem
Maße als Post-o-mat. Auf der anderen Seite fasziniert mich jede seiner Zuschriften/Pseudoantworten ungemein.
Weil er genau das wiedergibt, was Christen beider Konfessionen glauben heute denken zu müssen. Auch in
unserer Stadt gibt es Lokalfernsehen. Ein regional bekannter ev. Pfarrer/Priester/Pastor, hemdsärmlig
und bevollbartet, erzählte freimütig im „Wort zum Sonntag“, dass er, obwohl Gottes Bodenpersonal, die
ganze Woche noch nicht einmal an Gott gedacht hatte, mit dem Fazit, wenn ihm dies Ungemach schon geschehe,
wie viel eher verzeilich sei es doch dem Zuschauer. Man müsse sich für so etwas doch nicht schämen.
Das war mein Eindruck. Das ist für mich: ein JoBerens. Deswegen ist seine Anwesenheit wichtig und eine –
wenn auch recht harmlose, bedenkt man andere – Herausforderung.
@ josberens Dort gibt es sicherlich genau so viele große, hervorragende Persönlichkeiten, wie z.b. Matin
Luther oder Bonhöfer und viele andere, von denen man fest annimmt, daß sie bei Gott sind. Man maßt
sich aber nicht an zu bestimmen, daß sie bei Gott zu sein haben und als Fürsprecher angerufen werden
können. Die Heilgsprechung ist keine „Bestimmung“. Sie haben keinen blassen Schimmer von den Dingen,
über die Sie hier urteilen. Man könnte meinen, Sie seien ein Fünftklässler. Meine Güte…
Eine kleine Wette Was würde wohl passieren, wenn es alle Forumsteilnehmer schaffen würden, den einfach
denkenden joberens ein paar Tage zu ignorieren? Ich gehe jede Wette ein, dass wir danach Ruhe hätten
und nichts mehr von ihm lesen müssten. Joberens macht nichts anderes als uns alle hier gehörig zu verar***en!
Er hat Spaß daran zu sehen, wie wir uns ärgern und händeringend versuchen mit ihm vernünftig zu diskutieren.
Die Freude sollte man ihm eigentlich nicht gönnen. Im übrigen bezweifele ich mittlerweile ohnehin alles
was er hier so schreibt, begonnen beim Namen, über den Chorleiter und Organisten bis hin zum Katholiken.
Nur ein Beispiel für eine Ungereimtheit: Joberens behauptet 1936 geboren zu sein und bereits mit 15 seinen
Vater an der Orgel vertreten zu haben. Zu der Zeit wurde die Messe noch in der alten Form und damit komplett
in Latein gefeiert! Wie kann es da sein, dass der Organist nichtmal die einfachsten lateinischen Gebete
kannte? Selbst wenn er sie als 15 jähriger noch nicht konnte, hatte er immerhin noch Zeit bis er weit
über 30 war diese zu erlernen. Erst dann kam es zur Liturgiereform!
Joberens – Sie fangen an, mir zu gefallen! Ich finde Ihre Beiträge gar nicht so übel, da Sie ja versuchen,
nicht hoch theologisch, sondern mit etwas gesundem Menschenverstand die Dinge zu hinterfragen. Ich weiß
nicht, wie ernst der „Aufrechte Katholik“ seine Erwiderungen meint, wenn er Sie bereits in der Hölle
schmoren sieht. Provozieren Sie ruhig diese Pharisäer weiterhin und äußern Sie Ihre Sichtweise so klar
wie bisher.
Weiß jetzt jemand, wo der Bischof Braun abgeblieben ist? Das würde mich ech mal interessieren. Kann
mir da jemand weiterhelfen. Oder soll ich den Matthias doch besser mal anrufen?
aufrechterkatholik Du machst Deinem Namen nun aber wirklich alle Ehre. Sind das die Manieren von Menschen,
die glauben vorbildlich katholisch zu sein????? Wenn es denn so wäre würde das viel für den Abwärtstrend
unsere kaht, Kirche beweisen. So etwas ist mir und ich muß es wieder sagen, in der evangel. Kirche noch
nicht passiert. Versuche doch mal ein besseres Bild von Dir abzugeben. Es ist bezeichnend, wie radikal
und flegelhaft manche in diesem Forum sich benehmen, wenn man ihnen nicht nach dem Mund redet. Das ist
doch eigentlich ein Beweis von Schwäche und Unvermögen von chritlichem Umgang ganz zu schweigen. Wir
sollten doch alle zuversichtlich davon auszugehen versuchen, daß die Wahrheit am Ende siegen wird und
es sollte unser aller Bemühen sein, in einem brüderlichen Umgang danach zu suchen. So denke ich auch,
daß die meisten Leser in diesem Forum in der Lage sind zu entscheiden, wer sachlich argumentiert und
wer da nur wild und flegelhaft um sich zu schlagen versucht. Also beweist mal wieder christliche Brüderlichkeit.
Das gilt natürlich nur für einige und da braucht man ja nun wirklich keine Namen zu nennen, von denen
die sich leider nicht benehmen können und eine ziemlich miserabele Kinderstube beweisen. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Berens, Sie sind ja blöder als ein kastrieter Hamster! Auch diesbezüglich könnten wir von der ev. Kirche
lernen, wo allein Gott verehrt wird und nur ihm Ehre gebührt. Dann werden Sie doch Mitglied dieser kirchenähnlichen
Vereinigung. Aber dann können Sie nicht mehr in Schweinfurt die Orgel spielen und darüber jammern, dass
Sie zu wenig verdienen. Dort gibt es sicherlich genau so viele große, hervorragende Persönlichkeiten,
wie z.b. Matin Luther oder Bonhöfer Sie Oberblödmann! Lernen Sie doch erst einmal, die Leute richtig
zu schreiben. Achten Sie auf Ihre Gehirnzelle, dass diese sich ja nicht irgendwo fortpflanzt, Sie nicht
einmal mehr einfach blöder Heide! Wie kann man eigentlich so heiß auf die Hölle sein!
Heilige und Heiligenverehrung Auch diesbezüglich könnten wir von der ev. Kirche lernen, wo allein Gott
verehrt wird und nur ihm Ehre gebührt. Dort gibt es sicherlich genau so viele große, hervorragende Persönlichkeiten,
wie z.b. Matin Luther oder Bonhöfer und viele andere, von denen man fest annimmt, daß sie bei Gott sind.
Man maßt sich aber nicht an zu bestimmen, daß sie bei Gott zu sein haben und als Fürsprecher angerufen
werden können. Jemand hat einmal gesagt, daß wenn alle von der kath. Kirche Heilige gesprochenen bei
Gott sein sollten, wohl Niemand den Himmel verfehlen könne. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#24 bonifatius 13:56:18 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
freddy schenk Als Katholiken, als Christen, haben wir nach meiner Überzeugung „nur“ die Kraft der Liebe,
nicht die des Schwertes! Das Schwert soll beim Christen der Mut und die Treue zu Wahrheit sein, die der
Teufel ebenso fürchtet wie die Liebe in Christus.
@Benedikt und @Pangelingua Aus Ihm spricht allein der Heilige Geist, denn er ist unter anderem die Kirche!
Er ist halt der einfach denkende, und dennoch allwissende Allgeist! Er ist halt Er, der Jo, der Berens!
Entweder hat er ein enorm übersteigertes Selbstbewusstsein. In dem Fall verweise ich ihn an seinen und
von uns allen geehrten sel. Papst Johannes XXIII: „Jo(hannes), nimm dich selbst nicht so wichtig!“ Oder
aber er hat geheime Offenbarungen, die er nur Schritt für Schritt enthüllt. In dem Fall wende er sich
an die Glaubenskongregation zwecks Prüfung nach Angabe der Zeit, der Dauer und des Inhaltes der Offenbarungen
inkl. Urheberschaft.
#20 pangelingua 12:16:18 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Benedikt Das wird man ja wohl noch dürfen.[kursiv] Nein, Sie müssen erst Joberens I. fragen, ob Sie
das dürfen. Ohne dessen unfehlbare Lehrmeinung dürfen Sie gar nichts!
@ josberens In einer Heiligsprechung kommt lediglich die Meinung des Gottesvolkes zum Ausdruck, dass sich
die bestimmte Person im Himmel befindet. Das wird man ja wohl noch dürfen.
Ja, Pünktchen ich habe – das wurde mir beim Schreiben deutlich – auch nicht nur auf Ihr Post geantwortet.
Es erfordert Mut, die „Wahrheit“ öffentlich zu bekennen, weil diese Wahrheit unbequem sein kann, vielleicht
sein muss. Ich habe respekt vor jedem, der „seine Wahrheit“ bezeugt, dafür einsteht. Schwierigkeiten
habe ich einzig damit, wenn versucht wird, diese Wahrheit Anderen nicht Kraft Überzeugung und Argumenten,
sondern mit brachialeren Methoden vermitteln zu wollen. Und hier sind sich fundamentalistische Kreise
der verschiedenen religionen erstaunlich ähnlich! – Als Katholiken, als Christen, haben wir nach meiner
Überzeugung „nur“ die Kraft der Liebe, nicht die des Schwertes!
Herr Kappes: Noch ein Hinweis: Zu den „Heiligen“ bietet sich auch das erste Kapitel im Epheserbrief an.
Eine Frage an alle: Antwortet Herr Berens Euch und Ihnen auch nie? er weicht immer auf ein anderes thema
aus! Auf der anderen Seite passt das ja auch zu seiner „Unfehlbarkeit“: Er ist zusätzlich wohl einer
der letzten Universalgelehrten, der zu jedem Thema Unfehlbares leistet und bietet! Wow, was für ein Genie!
Sogar der Papst liest ihn bzw. seine Briefe (denkt er, der einfach denkende alles wissende Jo!).
#16 Pünktchen 11:37:11 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Lieber Freddie, im Prinzip kann ich allem zustimmen, was Sie sagen. Es ging allerdings nicht um das Recht
zu Kirchenkritik, das ich so wenig irgendjemandem bestreite wie Sie, sondern nur darum, welche Aussagen
heutzutage „Mut“ erfordern. Was die Religionsfreiheit betrifft, so ist sie in der Tat kein Geschäft auf
Gegenseitigkeit, sondern sie ist in unserem Kulturbereich als prinzipielles Menschenrecht konzipiert.
Das Problem beginnt dort, wo eine Religion mit Verfassungsgrundsätzen (und das heißt zumeist: mit anderen
Menschenrechten als der Religionsfreiheit) in Konflikt gerät. Wenn eine Religion z.B. auf die gewaltsame
Unterwerfung aller Nicht-Gläubiger bestehen muß aufgrund ihrer normativen Quellen und die Unterdrückung
von Personen eines bestimmten Geschlechtes für unabänderliche Anordnung von oben hält, dann muß die
Frage erlaubt sein, ob es sich hier überhaupt noch um eine „Religion“ im Sinne des Art. 4 GG handelt!
(Nur zur Verdeutlichung: stellen Sie sich vor, es würde jemand die Wiedereinführung der Azteken-Religion
betreiben und damit zugleich die Wiederbelebung des täglichen Menschenopfers www.mexiko-lexikon.de/…1b/Menschenopfer.JPG!
Wäre das auch noch von der Freiheit zur Religionsausübung gedeckt?) Infos zur verfassungsfeindlichen
Islam-Ideologie: hier www.kreuz.net/bookentry.3204.html und hier www.kreuz.net/bookentry.3209.html! Hinweis
auf eine heutige Sendung im TV: hier www.kreuz.net/bookentry.3218.html! Grüße: pünktchen.
Herr Kappes: Lesen Sie im Römerbrief: „Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind“. Römer 12, V 13a „Grüßt
jeden Heiligen in Christus Jesus! Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind. 22 Es grüßen euch
alle Heiligen, besonders die aus dem Haus des Kaisers.“ Phil 4,21-22
Ja, es braucht Mut sich als Katholik zu outen! Ich rede „billiger Kirchenpolemik“ nicht das Wort, weiß
Gott nicht. Kirchenkritik halte ich aber für rechtens (Sie muss ja nicht immer von joberens kommen!).
Und wieso sollte Kirche in einer pluralen Gesellschaft anders behandelt werden, als andere? Die Möglichkeit
der freien Meinungsbildung lässt jedem(r) die Möglichkeit offen, sich für oder gegen seinen Weg mit
Gott und dessen Kirche zu entscheiden. Gott hat uns zu freien Menschen gemacht! Seine Kirche hat die Aufgabe,
das Evangelium zu verkünden und den Menschen nahe zu bringen, d.h., es den Menschen verständlich zu
machen. Die Art dieser Verständigung ist Herausforderung für die Kirche. Das mag mit Messen im alten
Ritus gelingen und auch mit Jazz-, Pop- oder HippHopp-Messen. Hier können unterschiedliche Menschen unterschiedliche
Zugänge finden. Warum auch nicht? Ich bin auch für die freie Religionsausübung. Muslime (Juden, Orthodoxe,
Buddhisten …) sollen hier auch ihre Moscheen bauen dürfen, wenn sie sich ansonsten auf dem Boden unseres
demokratischen Rechtsstaates bewegen. Dass, andersrum, in muslimischen Ländern keine christlichen Kirchen
errichtet werden dürfen, ist Unrecht! Das gilt es zu benennen und zu verändern. Deswegen aber – Auge
um Auge – hier Gleiches mit Gleichem vergelten zu wollen, ist der falsche Weg!
#10 Pünktchen 11:10:08 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Konrad Es ging nicht um die Frage, wie die Aussagen der einen oder anderen Person zu bewerten seien, sondern
darum, welche Aussagen heutzutage „Mut“ erfordern. Der Preis an die Schweizerin heißt ja „Prix Courage
2008“. Sie bekommt ihn, weil sie ihren Bischof öffentlich anbellt. Das ist aber in den Medien längst
das erwartungsgemäße Verhalten, das dort auch entsprechend honoriert wird. Würde sie den Bischof unterstützen,
dann müßte sie tatsächlich all ihren Mut zusammennehmen!…
Herr Berens… „Es sind, meiner bescheidenen Meinung nach, kaum noch zu überbietende Amtsanmaßungen
Gott gegenüber und Beweis dafür, dass man den Standes- und Größenunterschied Gott und winziger Mensch
nicht mehr vor Augen hat und jeglichen Respekt vor der Größe Gottes verloren hat.“ Sie haben keine bvescheidene
Meinung. Sie sind ein einfach denkender Besserweisser in allen Lebenslagen. Sie mepfinden sich und Ihre
Meinung als unfehlbar. Das unterscheidet Sie vom Heiligen Vater. Er urteilt nur in Fragen der Moral und
des Glaubens unfehlbar, wenn eine Entscheidung in Communio mit der ganzen Kirche ex cathedra verkündet
wird. Bei Ihnen ist alles unfehlbar. Sogar der heilige Paulus nennt alle Christen Heilige. Wo ist also
Ihr Problem? Die Kirche ist doch durchaus schriftgemäß, wenn Sie gleich dem hl. Paulus Menschen als
Heilige ehrt, nicht anbetet! Sie geben sich hier demütig, urteilen aber hochmütig. Ich fragte Sie schon
einmal, ohne antwort zu erhalten, von wem Sie wann und wo Ihre unfehlbaren Privatoffenbarungen erhalten
haben. Schriftgemäß sind Sie und Ihre Äußerungen nicht!
#8 Franz Kappes 11:05:54 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Stimmt nicht Ein ganz normaler Sterblicher, oder eine fromme allein erziehende Mutter, oder auch der beste
einfache Priester haben da kaum ein Chance. Bitte besser recherchieren.
Protestantismus ist, ich wußte es immer schon, hochinfektiös. Daß er allerdings auch durch das Drücken
„protestantischer“ Orgeltasten übertragen werden kann, ist ein mir bislang unbekannter Infektionsweg.
@ „Pünktchen“: Kaum jemand macht den Glauben derart lächerlich wie die Skandal-Fürstin und Faschings-Ordenträgerin
(von Westerwelle bejubelt!) Gl. vTuT.
Heiligsprechungen für Gott bedeutungslos??? Es ist ein kaum noch zu überbietender Unsinn, anzunehmen,
dass das Papsttum automatisch heilig macht. Der Papst ist und bleibt ein Mensch wie jeder andere. Bester
Beweis ist die Papstgeschichte. Das Päpste sich gegenseitig heilig zu sprechen versuchen ist genau so
unsinnig wie jede andere Heiligsprechung. Es sind, meiner bescheidenen Meinung nach, kaum noch zu überbietende
Amtsanmaßungen Gott gegenüber und Beweis dafür, dass man den Standes- und Größenunterschied Gott
und winziger Mensch nicht mehr vor Augen hat und jeglichen Respekt vor der Größe Gottes verloren hat.
So kann sogar angenommen werden, dass Heiligsprechungen nicht mehr als rein menschliche Spielereien ohne
die geringste Bedeutung für Gott sind. Zu einer Heiligsprechung gehört Popularität, eine Lobby und
sogenannte Wunder. Ein ganz normaler Sterblicher, oder eine fromme allein erziehende Mutter, oder auch
der beste einfache Priester haben da kaum ein Chance. Popularität und Lobby ist bei Päpsten natürlich
kein Problem. Sogenannte Wunder gibt es überall und in allen Religionen. So ist die Beschaffung bei einer
entsprechenden Lobby wohl auch kaum ein Problem. Der Glaubwürdigkeit unserer kath. Kirche würde es sehr
gut tun, wenn man amtskirchlich wieder auf den Boden käme wieder beweisen würde, sich des Größen und
Standesunterschiedes Gott und Mensch wieder bewusst zu sein. Heiligsprechungen beweisen genau das Gegenteil.
Auch da ist die ev. Kirche eher Vorbild. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Prix Courage 2008 Lächerlich! Heute braucht es Courage, wenn man sich in den Medien als traditioneller
Katholik „outet“! Billigste Kirchenkritik dagegen ist inzwischen Mainstream. Das Gegenteil davon erfordert
Rückgrat, es wird erbarmungslos abgestraft: s. Gloria v.TuT!
#3 Franz Kappes 09:39:40 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Dabei bleiben Google habe sich entschlossen, das Referendum gegen das Homo-Gesetz wegen angeblich „gruseliger
und diskriminierender Auswirkungen“ öffentlich abzulehnen. Wäre er mal bei seinem Standpunkt geblieben.
o^/
Ja, das Papstamt macht seit dem 19. Jhdt. automatisch heilig. Damit keine langwierigen und kostspieleigen
Prozesse geführt werden müssen, schlage ich die in cumulo-Selig- und zugleich Heiligsprechung (denn
das Papstamt ist nie lokal oder auf einen Ordcen begrenzt) der Päpste: Pius IX., Leo XIII., Benedikt
XV., Pius XI., Pius XII., Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I. und Johannes Paul II. vor. Derart
eingebettet würde die Kritik abprallen! Vielleicht solltr Benedikt XVI. sich auch gleich selbst mit heilig
sprechen oder dies durch den Präfekten der Heiligsprechungskongregation vornehmen lassen. Dann hätten
wir endlich einen selbstbewussten Katholizismus!