Respekt vor den Apostlen + Lefebvre im Vatikan + Wieder Tagesschau-Sprecherin? + Es geht sie nichts an + Mit dem Rücken zum Hochaltar?
Respekt vor den Apostlen
Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz erneut
über den Heiligen Paulus. Dieser habe die zwölf Apostel geachtet – auch während der Spannungen auf
dem Apostelkonzil in Jerusalem. Die offene Aussprache habe die Kirche vorwärts gebracht.
Lefebvre im
Vatikan
Frankreich. Stanislas Lefebvre de Laboulaye (61) ist als französischer Botschafter beim Heiligen
Stuhl im Gespräch. Das berichtete die katholische französische Tageszeitung ‘La Croix’. Gegenwärtig
ist Lefebvre de Laboulaye französischer Botschafter in Moskau. Im Juni lehnte der Vatikan einen vorgeschlagenen
Kandidaten ab, der sich selber als Sodomist bezeichnet hatte.
Wieder Tagesschau-Sprecherin?
Deutschland.
Die Fernsehmoderatorin und Buchautorin Eva Herman strebt eine Rückkehr als Sprecherin der deutschen Nachrichtensendung
‘Tagesschau’ an. Das sagte sie der evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’. Derzeit läuft ihr Berufungsverfahren
gegen den Norddeutschen Rundfunk. Am Mittwoch erklärte der vorsitzende Richter, daß man aus den Äußerungen
von Frau Herman keine Verherrlichung des Nationalsozialismus entnehmen könne. Der Richter hofft auf eine
außergerichtliche Einigung.
Es geht sie nichts an
Deutschland. Die Kirche ist sehr darauf bedacht,
ein gutes Verhältnis zu den Juden zu haben – erklärte der Jesuitenpater Peter Gumpel im Gespräch mit
der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ über eine mögliche Seligsprechung Pius XII († 1958). Benedikt XVI.
werde versuchen, „den Angriffen bestimmter – ausdrücklich: bestimmter – jüdischer Kreise Rechnung zu
tragen“- so Pater Gumpel. An sich wollten die Juden mit Fragen von Selig- und Heiligsprechungen nichts
zu tun haben: „Das ist eine interne katholische Angelegenheit.“ Zudem gebe es immer mehr jüdische Stimmen,
die zugeben, daß Pius XII. alles getan hat, was er konnte, um möglichst viele Juden zu retten.
Mit
dem Rücken zum Hochaltar?
„Lange galt die Gebetsrichtung nach Osten in Richtung des Sonnenaufgangs als
Glaubensbekenntnis an Jesus Christus. Da der Priester Richtung Osten betete, stand er mit dem Rücken
zum Altar und zur Gemeinde. Erst nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Altar als Tisch wiederentdeckt
und in die Mitte oder wenigstens näher an die Gemeinde gerückt. So leitet nun der Priester die liturgische
Feier mit dem Gesicht zur Gemeinde.“
Aus einem Bericht der regionalen Tageszeitung ‘Schwetzinger Zeitung’
über die bevorstehende Mahltisch-Konsekration in der Stadt Hockenheim in Baden-Württemberg durch den
Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch
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42 Lesermeinungen
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#42 Marcelus 21:24:42 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Nach der großen Aufregung um Frau Eva Hermann ist an eine Rückkehr als Tagesschausprecherin nicht z…
denken. Denn Tagesschausprecher und -innen müssen bekanntlich möglichst unauffällig sein, und kein
Stein des Anstoßes sein, und das ist fixer Bestandteil der Stellenbeschreibung eines Tagesschausprechers
des Staatsfernsehens, und sicherlich insbesonders auch und gerade in Deutschland, dem Land der braven
und arbeitsamen Bürger.
Lieber pneumat, das ist nicht witzig, noch geistreich: es ist reiner Unsinn was Sie da schreiben. Klar,
wenn man wie hier anonym ist, dann kann man mal die Sau rauslassen. Mich erinnern Ihre Postings an den
Vandalismus in den U-Bahnen und an die häßlichen Scraffitti, die viele Gebäude und Brücken verunzieren.
#40 pneumat 21:02:00 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
„die gebets-ostung …hat also eine symbolische bedeutung“ – Dann darf man Christus Luzifer heißen. Wenn
man gen Westen betet, betet man das satanische FM-Pentagramm an. Darin ist der Sinn der Änderung. Der
Widersacher „kümmert“ ums „Humane“.
Es hört nicht auf, was pfeift und quiekt denn da nur immer in den höchsten Misstönen… Was ist das
nur? Hmm… besser nicht drauf eingehen ist zu schief, krumm und sowieso viel zu dümmlich um irgendwas
zu verstehen
@stimme der … Richtig, das ist egal. Sie ham wohl net verstanden was ich meine, es geht um das gemeinsam
unterwegs sein, und zwar gemeinsam in eine Richtung
@noch’n Orgler Man stelle sich die Lächerlichkeit einer Fronleichnamsprozession vor, Dass die, die vor
der Monstranz laufen, dieser den Rücken zukehren ist egal, oder?
Die einheitliche Gebetsrichtung ist sicher ein bemerkenswerter Ansatz für den interreligiösen Dialog
mit dem Islam, zumal dieser ja auch nach Osten hin betet. Aus 1 Cor 11 erfahren wir mehr über die Versammlung
der Gemeinde um den Tisch des Herrn: Anknüpfend an die Feier des Herrenmahles in der Traditionen antiker
Gastmahle kam man zusammen, aß und trank. Am Beginn dieser Feier stand das gemeinsame Brechen des Brotes,
am Ende der feierliche Schluss mit dem Kelch des Weines. Dazwischen lagen Gespräche, wahrscheinlich Gebete
und Lesungen, und ein gemeinsames Essen. Erhalten hat sich das sogar noch in den Wandlungsworten: et postquam
cenatum est … Das VatII hat sich nun (einstimmig, d.h. auch mit Zustimmung Lefebvres) entschieden, an
diese Tradition wieder anzuknüpfen. Wenn man nun sieht, was für ein pseudodogmatisches Gewese um die
Zelebrationsrichtung (resp. die Stellung des Zelebranten relativ zur Gemeinde) gemacht wird, verrät das
sehr deutlich, daß es dabei nur um sekundäre Fragen geht.
Meine Meinung als einfacher, (mit)denkender Katholik: @ Franz Kappes: genau richtig! Eine genaue Ostung
oder eine andere Ausrichtung des Kirchengebäudes ist nachrangig. Viel wichtiger: die gemeinsame Ausrichtung
von Priester und Gemeinde in der Kirche. Da ist Bewegung drin, das ist tatsächlich „Volk Gottes unterwegs“,
unterwegs zu Gott. Nicht der Stillstand, die eine statische Versammlung um ein geschmacklosen Ma(h)ltisch
ausdrückt. Auch beim Ringelrein kommt man nicht vom Fleck. Aber Hauptsache man kann schön sein Gegenüber
beobachten und sich selbst modisch präsentieren. Typisch: der Mensch dreht sich um sich selbst. Man stelle
sich die Lächerlichkeit einer Fronleichnamsprozession vor, mit dem Priester vorweg, natürlich im Rückwärtsgang,
damit auch alle hinter ihm ihm ins Gesicht glotzen können (Achtung Monstranz möglichst niedrig halten,
der Leib Christi ist doch nur nebensächliches Symbol, aber das Priestergesicht muss zu sehen sein.)
#25 pangelingua 11:16:47 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@zwobbel Seien Sie froh, dass Sie nicht die Geistesgaben des Landorgelmannes geerbt haben. Der könnte
doch glatt mit unserem einfach denkenden Josef eine große Orgel-Koalition gründen. Zwei Geistesblitze
auf einmal: Ein Donnerschlag – und dann endlich Ruhe!
@zwobbel Deshalb ist es ja auch unsinnig, mehr Demokratie innerhalb der Kirche einzufordern. Denn Demokratie
bedeutet „Herrschaft des Volkes“ – in der Kirche herrscht aber allein Christus.
#21 zwobbel 11:01:04 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
VOLXzugehörigkeit – oder die geistige Verengung der Moderniban Wieviel liturgische Ahnung ich habe, werde
ich hier im Kreise von landdummdödlern, deibelweichlingen usw., sicher nicht verrraten. Fakt ist, daß
der Volksaltar den Irrtum der Moderne, vom Menschen als Zentrum und „Maß aller Dinge“, in die Liturgie
geholt hat. Die verengte „Geografisierung“ des Begriffes „Osten“ hier in diesem Zusammenhang, kommt nicht
von mir und auch nicht aus dem Artikel. „Wiener“ war hier etwas ungenau/unkonzentriert und versucht so
den anderen zu widerlegen. Weil es eben immer als „Osten“ galt zur Apsis hin zu zelebrieren, ist die bewußt
erfolgte Abwendung in die Gegenrichtung eben doch eine Abkehr von Gott und eine Verdrehung der Meßrichtung.
(schön doppeldeutig) Wem opfert denn der Priester am Volksaltar das Lamm Gottes auf? Dem Volk etwa? (Ja,
ich weiß, viele wollen gar nichts mehr opfern.) Der „Osten“ ist übrigens sogar evangelisch: „Denn wie
der Blitz bis zum Westen hin leuchtet, wenn er im Osten aufflammt, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes
sein.“ Mt.24,27 Volkswagen Volkstum Volksdemokratie Volksarmee Volksgerichtshof Volkspolizei Volksempfänger
Volkseigentum Volksaltar
#17 Gotthard 10:45:12 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@r.ruhrgebietler Die Pfarrkirche in meinem Ort wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Norden ausgerichtet!
Wahrscheinlich war die Gemeinde damals schon der Häresie verfallen…
#14 Aleph † 10:31:40 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
r.ruhrgebietler Die Ausrichtung nach Osten ist vielfach beherzigt wordenden, besonders in der Kirche des
Alten Ritus. Seither aber nicht mehr. In der Bibel steht nichts von der zwingenden Richtung nach Osten.
@Aleph – sektiererischer Unsinn?? Bitte versuchen Sie uns allen zu erklären, warum die hlg. röm.-kath.
Kirche den Chorraum bei den Kirchenbauten immer sucht nach Osten auszurichten?? Haben die Baumeister alle
sich als Sektierer entlarvt??
#11 Aleph † 09:45:27 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
zwobbel Christus hat im ganzen Zweiten Testament niemals von sich behauptet, dass sich seine Wiederkunft
ausschließlich auf den Osten konzentriert. Ebensowenig begründet er seine Präsenz: Ich bin bei Euch…
nicht ausschließlich von Osten. Deshalb ist es mehr als unklug, dass der/diejenige, die nicht nach Osten
betet, sich von Christus abwendet. Das ist katastrophaler sektiererischer Unsinn.
Homosexueller Botschafter im Vatikan Man muß einfach nur ein wenig suchen – und findet entsprechendes.
Zitat: „Paris hatte nämlich Jean-Loup Kuhn-Delforge für den Posten in Rom vorgesehen, den brillanten
ehemaligen Botschafter in Sofia – und Aktivisten der Schwulenbewegung. Kuhn-Delforge lebt mit seinem Partner
zusammen. Die Kurie ließ mitteilen: Non placet. Kommt nicht in Frage. Das persönliche Profil stimme
nicht.“ Der gesamte Artikel: www.spiegel.de/…,1518,581713,00.html Warum sollte eigentlich die römisch-katholische
Kirche und der Vatikan den eigenen Normen untreu werden? Übrigens: Der „Spiegel“ handelt auch schon mit
zwei Namen für den Posten des franz. Botschafters im Vatikan.
@ zwobbel Jetzt betet er in die Jesus Christus entgegen gesetzte Richtung. nun denn, auf ein neues: die
gebets-ostung ist nicht entstanden, weil christus im osten „ist“, sondern weil die aufgehende sonne als
bild des in herrlichkeit wiederkommenden christus gedeutet wurde. es hat also eine symbolische bedeutung.
nun ist der altar ebenfalls ein symbol für die gegenwart christi: „wo zwei oder drei in meinem namen
versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ – „ich bin bei euch alle tage“. daher verneigt sich bspw.
der priester vor der verkündigung des evangeliums vor dem altar, er küsst ihn am beginn und ende der
messe usw. was sagt uns das: es gibt unterschiedliche möglichkeiten der gebetsrichtungen (anders als
im islam), die alle auf christus verweisen (vgl. das „gebet um das kreuz“ in taizé, wo das kreuz der
(sinnvolle) bezugspunkt des gebets ist, oder das beten mit ikonen. daher betet niemand „in die jesus christus
entgegengesetzte richtung“ – solche aussagen „theologischer geographie“ künden somit nicht unbedingt
von liturgischer ahnung.
„Lefebvre im Vatikan“ – lustig! Aber nochmal zu dem angeblichen „Sodomisten“: Ich denke – und hoffe –,
das Problem dürfte nicht allein die sexuelle Veranlagung gewesen sein, die sucht sich ja niemand aus.
Auch ein Homosexueller darf homosexuell sein, solange er dieser Veranlagung nicht aktiv folgt. Das heißt,
auch der Homosexuelle ist zur Keuschheit berufen. Ich glaube vielmehr, es handelte sich um einen „bekennenden
Homosexuellen“, der vielleicht auch in entsprechenden Gruppierungen und Verbänden tätig ist, vielleicht
gar in einer homosexuellen Partnerschaft lebt. Wenn er daraufhin abgelehnt wurde, muss man das ebenso
verstehen wie die Absetzung des Wetzlarer Pfarrers Peter Kollas als Bezirksdekan. Aber leider sagt der
Artikel hierüber nichts Näheres aus…
Wer den Altar umdreht, der dreht die Hl. Messe um die Gebetsrichtung nach Osten in Richtung des Sonnenaufgangs
als Glaubensbekenntnis an Jesus Christus. Da der Priester Richtung Osten betete Jetzt betet er in die
Jesus Christus entgegen gesetzte Richtung. Christus ist „der Weg und die Wahrheit und das Leben“. Der
Priester wendet sich also von der Wahrheit und dem Leben ab und geht den entgegen gesetzten Weg. „Niemand
kommt zum Vater außer durch mich“ da der Priester in die entgegen gesetzte Richtung betet, wendet er
sich von Vater ab. Wem wendet er sich zu? Wen betet er an?
@ aquinus Natürlich ist joberens eine schillernde Persönlichkeit, leider gar nicht mehr so geliebt auch
unter den Sekten a la Partenia und WsK. Aber warum dieses Thema hier vertiefen? Sektenführer Breitenbach
hat sich ja schon geäußert. Also: Wenn sich schon die Extremisten und Kirchenzerstörer von joberens
abwenden, ist das doch auch ein Grund, joberens hier zu ignorieren. Aber: Es ist halt Off-Topic.
Auch Partenia lacht über joberens Hanna Grafeneder schrieb gestern folgenden Beitrag in Partenia www.partenia.org/phorum5/read.php?1,8659,8675
Bemerkenswert dabei besonder dieser Satz „Fast bist Du zu bewundern ob Deiner Hartnäckigkeit, mit der
Du dort schon gebetsmühlenartig Deine Ansichten vorbringst. Manchmal stockt mir allerdings der Atem,
nämlich dann, wenn Du jedwede kirchliche Lehre ignorierst – oder sie vielleicht gar nicht genau kennst.“
Man hat wohl auch schon in diesen Kreisen erkannt, daß joberens ein Dampfplauderer ist Roland Breitenbach
ist ihrer Aussage nach natürlich nicht joberens geistiger Mentor O:O kein Wunder, bei so einem Schützling
würde ich mich auch distanzieren 40 Minuten später musste natürlich auch besagter Roland Breitenbach
seine Meinung abgeben. Wer auf kreuz.net schreibt mache sich schmutzig. Nur gut, daß uns Roland Breitenbach
damit hier als Forumsteilnehmer erspart bleibt. Er zieht es vor sich selbst zu beschmutzen, in dem er
ständig mit dem Finger auf die angeblichen Sünden seiner Mitbrüder im Bischofsamt zeigt. Dabei wissen
wir doch alle wie das mit dem ausgestreckten Finger ist…
#2 Marcel Faber 08:23:21 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Fragwürdig „Im Juni lehnte der Vatikan einen vorgeschlagenen Kandidaten ab, der sich selber als Sodomist
bezeichnet hatte.“ Naja, vermutlich wird er sich nicht gerade einen „Sodomisten“ genannt haben. Es gibt
doch auch andere, gesellschaftsfähigere Bezeichnungen für diesen Greuel.