„Von einem Tag auf den anderen wurde die Alte durch die Neue Liturgie ersetzt, der wir uns heute verbunden fühlen und in der wir die Messe mit einer freudigen inneren Anteilnahme feiern.“ Prälat Georg Ratzinger im Interview.
Prälat Georg Ratzinger
(kreuz.net) Während der Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanums begab sich Prälat Georg Ratzinger –
der Bruder von Papst Benedikt XVI. – nie nach Rom.
Das erklärte er am Montag in einem großen Interview
mit der Mailänder Zeitung ‘Il Giornale’: „Ich reiste nur einmal zusammen mit Joseph und einigen deutschen
Professoren dorthin, die im Rahmen des Konzils als Experten tätig waren.“
Für den Prälat ist es „klar“,
daß damals eine „Notwendigkeit zur Öffnung und zu einer theologischen Entwicklung bestand“:
„Mein Bruder
hat mit seiner ganzen spirituellen Kraft an der Verwirklichung von alledem beigetragen. Ich glaube, daß
ein Teil des Verdienstes um die Einführung einiger neuer Ideen, die ein integraler Teil unserer Überzeugungen
und unseres Glaubens waren, ihm gebührt.“
Die Zeit in Tübingen
Prälat Ratzinger glaubt nicht, daß
sich sein Bruder in der Zeit als Professor in Tübingen verändert hat: „Die Jugendlichen in Deutschland
durchlebten damals eine Zeit der Verwirrung.
Der Drang zur Veränderung, der sich im Konzil gezeigt hatte,
manifestierte sich noch verstärkter bei den Laien. Die Jugend in Deutschland und in anderen Ländern
lebten in einem instabilen Klima, ohne Kontrolle.
Es herrschte die Ansicht vor, daß sich alles verändern
sollte und daß man Neuigkeiten einführen mußte: Mein Bruder nahm die guten Ideen an, aber er verwarf
jene Ansichten, die mit dem Glauben nicht vereinbar waren.
Die Vorstellung, daß das Konzil nur Neuigkeiten
hätte hervorbringen sollen, war nicht korrekt. Denn das Ziel bestand darin, den immer gültigen Glauben
in einer Form zu präsentieren, die der Zeit angemessen war.“
Die Ratzinger-Geschwister in Regensburg
„Ich erinnere mich noch an den Abend, als Joseph und meine Schwester Maria gemeinsam im Regensburger
Hotel Karmeliten ankamen“ – erzählt Prälat Ratzinger:
„Nach der Probe mit meinen Domspatzen erreichte
ich die beiden im Hotel: Wir waren glücklich, zusammen zu sein und uns wiedergefunden zu haben.“
„Am
darauffolgenden Sonntag besuchte ich meine Geschwister wieder: Sie lebten im Hotel, bis das neue Haus
bezugsbereit war. Für uns war das eine schöne Zeit.“
Prälat Ratzinger erinnert sich an die Regensburger
Lehrtätigkeit des jetzigen Papstes: „Die Studenten bereiteten meinem Bruder einen guten Empfang. Sie
betrachteten ihn als einen Professor, von dem man viel lernen konnte.“
„In seinen Studien inspirierte
sich mein Bruder an einigen französischen Theologen. Als Vorbild besaß er vor allem Henri de Lubac und
den Schweizer Theologen Hans Urs von Balthasar.
Im Zentrum seiner Arbeit standen die Heilige Schrift
und die Schriften der Kirchenväter. Während seiner universitären Arbeit hatte er sich bemüht, diesen
Schatz wiederzuentdecken, aus der Vergessenheit herauszuholen und ihn zu beleben.“
Das Zentrum des Glaubens
Die Liturgie, die Messe, war für die Ratzinger-Brüder das Zentrum ihres Glaubens: „Die Heilige Messe
stand natürlicherweise an erster Stelle. Wir hätten uns einen Tag ohne die Messe, ohne die Liturgie,
nicht vorstellen können.“
Auf die Frage, warum Papst Benedikt XVI. die Alte Messe freigegeben hat, antwortet
sein Bruder:
„Während der Liturgiereform kamen die Änderungen schnell. Es war nicht für alle leicht,
sie anzunehmen. Von einem Tag auf den anderen wurde die Alte durch die Neue Liturgie ersetzt, der wir
uns heute verbunden fühlen und in der wir die Messe mit einer freudigen inneren Anteilnahme feiern.
Es gab aber in der Kirche einige, die diesen ‘Sprung’ nicht vollkommen akzeptierten, weil der Verlust
der Alten Liturgie ihnen etwas genommen und ihren Glauben erschüttert hatte.
Um diese Personen nicht
alleine zu lassen und um sie wieder voll in die kirchliche Gemeinschaft einzugliedern, beschloß mein
Bruder, die alte vorkonziliare Liturgie freizugeben.“
Nächstes Mal: Ich war ein bißchen enttäuscht
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39 Lesermeinungen
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@ Carlos Miguel Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Sie haben G. Ratzinger der unwahren Aussage beschuldigt
und haben zum Beleg eine Definition der Messe gebracht. Dazu hat Ratzinger sich aber hier gar nicht geäußert.
Ihre Begründung ist daher nicht nachvollziehbar.
#38 Heinz Josef 19:56:06 | Montag, 6. Oktober 2008
Löscht den brauen Scheiß carlosalberto Wann werden endlich die antisemitischen Schmirereien eines carlosalberto
gelöscht, und er selbst auch, statt die Postings derer die dagegen protestieren!
man kann ja verstehen,daß ein Papst auch nur ein… Mensch ist+oft vor anderer Menschen Meinung einknickt.
Diese Haltung findet aber in gewisser Weise einen gnädigen Herrgott, siehe Petrus! Um es allen noch einmal
zu vergegenwärtigen: Petrus, ein Mann aus der „Mittelschicht“ hätte es nie nötig gehabt der Magd Rede+
Antwort zu stehen. Er war aber so von Angst gepackt, daß sein logisches Nachdenken zu kurz kam+ so verleugnete
er seinen Herrn + dieses sein Tun wurde ihm verziehen. Wie oft knicken wir ein vor Freunden+ Bekannten,
wie viel öfter vor möglichen Kunden, aus Angst sie könnten dem Geschäft verloren gehen. Wir wollen
daher nicht einen Menschen verurteilen, der Papst ist+einen irren Job machen muß: Jedem soll er es recht
machen: über 4000 gebildeten Bischöfen, hunderttausenden studierter Priester, millionen alles besser
wissenden Laien+ wenn er nicht geschickt genug ist um 2 unter einem Hut zu vereinen, dann droht ihm der
3. mit Austritt. Den Äüsserungen der letzten Päpste, noch dazu von einer fragwürdigen Presse gefiltert+
von oft fragwürdigen Prälaten beeinflußt, stehe ich daher erst einmal neutral bis abwartend gegenüber.
Aber bei einem so belesenen Genius der Kirchenmusik wie es Georg Ratzinger nun mal ist, fällt es schwer
zu glauben was man hier lesen muß. Der Mann weiß doch, daß all die Musik, die er seit Jahrzehnten aufführt,
die Trid. Messe würdigend, verfasst wurde. Das macht Sinn! Aber ein „hochzeitliches Mahl“ durch „Fastfood“
ersetzen zu wollen: das ist zu kurz gedacht lieber Herr Domkapellmeister a.D.
#36 carlosmiguel 11:23:48 | Samstag, 4. Oktober 2008
Ja, leider… Grüß Gott, Stephanus! Du hast mit Deinen Vermutungen wahrscheinlich recht, denn viel zu
oft müssen wir erleben, wie obere und oberste Würdenträger der Modernisten sich selbst in die Taschen
und uns anlügen, und deswegen ist ein Mißtrauen natürlich berechtigt. Im Falle des greisen Herrn Georg
Ratzinger und seines Bruders bin ich womöglich meinen wertkonservativen Ansichten erlegen, denen zu Folge
ich hochbetagten Menschen vorrauseilend Respekt entgegen bringe; einen Respekt, der in der Sache aber
freilich nicht gerechtfertigt wäre. Wir wissen um die fatalen Verheerungen, die das Zweite Vatikanum
in unserer Kirche angerichtet haben, und wir müssen um Heilung beten; jenes „Konzil“, welches ja im Grunde
u.a. nichts anders war, als eine beispiellose, ehedem niemals dagewesene Annäherung an den Protestantismus.
Nur: Die protestantischen Kirchen sind leer, noch viel leerer als die Konzilskirchenhäuser. Allein schon
deswegen unlogisch die anmaßenden Forderungen, noch mehr Protestantismus, wie z.B. Abschaffung von Zölibat
und Zulassung von Weiberpriesterinnen, zu übernehmen, und alles wäre paletti. Die beiden Ratzinger-Brüder
stehen ohnehin in Bälde vor ihrem Schöpfer, und ich möchte um Gottes Willen nicht pharisäerhaft vorgreifen.
Gelobt sei Jesus Christus! o^/ carlosmiguel
Ein Leserbrief aus der „Jungen Freiheit“ … Ich fühle mich von Tag zu Tag unwohler in einer Kirche,
deren Entscheider die tridentinische Messe für gefährlich und Moscheen für einen interreligiösen Segen
halten. Diplom-Theologe Michael van Laack, Voerde
Und wenn er nicht die Unwahrheit sagt?… dann meint der an sich sympathische ältere Herr vielleicht
doch was er sagt: Wir wollten mit dem Alten brechen, weil es eben als das Katholische, jener Welt, die
ja alles daransetzte alles Mögliche zu sein, nur nicht mehr katholisch,nicht mehr vermittelbar schien.
Dann eher einem Protest hinterher laufen der zwar schon in die Jahre gekommen war, nämlich seit ca. 450
Jahren schon, aber immer noch als sehr aktuell galt, als in gilt und der wie kaum vorher einmal als mainstream
die Köpfe der Menschen beherrscht. Lassen wir die Liturgie einmal einwenig beiseite, so dürfen wir doch
bei allem Wohlwollen den damaligen Verantwortlichen gegenüber nie vergessen, daß sie sich auf dem Konzil
oft in zweifelhafter Art und Weise auszudrücken pflegten, sie sich wiederholt in für den Laien wie für
den Fachmann in oft undurchschaubarer zweideutiger Art äüßerten um dann vor allem in Deutschland als
Väter des Massenmordes am ungeborenen Leben, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Viele der Herren Bischöfe
haben in den letzten Jahrzehnten nach der sogenannten Königssteiner Erklärung eine so große Schuld
auf sich geladen, eine Schuld die zum Himmel schreit. Das sollte der Herr Prälat Ratzinger auch bedenken,
wenn er so wohlwollend den Bruch mit der fast 2000jährigen Tradition der Kirche beklatscht. Das Konzil
und die Königsteiner Erklärung ect. tragen die gleiche Handschrift und die ist ganz sicher nicht vom
Heiligen Geist inspiriert!
#33 carlosmiguel 15:25:54 | Freitag, 3. Oktober 2008
an die Schwurbler an Benedikt: „Und wo genau hat Georg Ratzinger jetzt gelogen?“ Lern’ gefälligst mal
lesen . Ich habe bewußt von Unwahrheit und nicht von Lüge gesprochen, weil in einer Lüge immer böse
Absichten mitschwingen, und die würde ich dem Herrn Prälat keinesfalls unterstellen. Zum selben Behufe:
Studier’ du mal die beiden Meßbücher genau; das geht natürlich nur, wenn du vorher anständig lesen
und verstehen gelernt hast… :&) An Gotthard: „warum sind diese sogenannten „Altgläubigen“ davon ausgeschlossen?
Jeder Pius-Freund darf doch durch die geöffnete Kirchentür eintreten und teilnehmen …“ Laß’ doch
dein billiges Geheuchel, du weißt doch selber ganz genau, wie das läuft. Offizielle, höfliche Einladungen
ergehen immer nur am alle anderen, darunter eben vor allem an deine „sogenannten Neugläubigen“. Davon
abgesehen, lern’ auch du gefälligst lesen; ich hab’s doch grad geschrieben: Noch für jeden Scheiß entweihen
die Modernisten die altehrwürdigen Gotteshäuser, nicht jedoch für die Pius-Bruderschaft und die lateinische
Alte Messe. Hopfen und Malz verlo … äh… Gott erhalt’s … o^/ carlosmiguel
@carlosmiguel von denen die Altgläubigen aber grundsätzlich ausgeschlossen bleiben. warum sind diese
sogenannten „Altgläubigen“ davon ausgeschlossen? Jeder Pius-Freund darf doch durch die geöffnete Kirchentür
eintreten und teilnehmen …
#30 carlosmiguel 14:43:18 | Freitag, 3. Oktober 2008
Tut mit leid, Herr Prälat… Ohne dem greisen Herrn Prälat zu nahe treten zu wollen, aber hier erzählt
er die Unwahrheit. Betrachten wir’s nüchtern, indem wir die beiden völlig unterschiedlichen Definitionen
und Verständnisse von „Messe“ aus dem Römischen Meßbuch (RM) und dem NOM zitieren: 1. RM: „Die Heilige
Messe ist die Vergegenwärtigung des Kreuzopfers. Christus opfert hier durch die Vermittlung des menschlichen
Priesters seinen Leib und sein Blut, die er am Kreuz auf blutige Weise hingeopfert hat, auf unblutige
Weise seinem Vater auf.“ 2. NOM: „Das Herrenmahl oder die hl. Messe ist die heilige Zusammenkunft oder
die Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz eines Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis
des Herrn zu feiern. Deshalb gilt von der örtlichen Versammlung der hl. Kirche in hervorragendem Maße
die Verheißung Christi: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dort bin ich mitten unter
ihnen!“ All dies manifestiert sich u.a. auch darin, daß in präkonziliarer Zeit niemand auf die absurde
Idee verfallen wäre, unsere Gotteshäuser mit völlig kirchenfremden Veranstaltungen zu entweihen, auch
nicht für gemeinsame „Gebetsfeiern“ oder dergleichen, die man zwar mit Evangelen, Moslems u.a. ausrichtet,
von denen die Altgläubigen aber grundsätzlich ausgeschlossen bleiben. Selbstredend, daß Synagogen oder
Moscheen für derlei Firlefanz niemals offen stünden… carlosmiguel
#29 pangelingua 10:42:12 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Benedikt Ich glaube, dass im Prinzip zwischen uns keine großen Differenzen in der Sicht der Dinge liegen.
Ob es zu bedauern ist, dass Breitenbach keine Alte Messe feiern will, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Wer so eingestellt ist wie er, würde bei einer solchen Feier ja ohnehin heucheln müssen. Da soll er
es besser ganz bleiben lassen.
#28 Benedikt 23:02:55 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ pangelingua Im Prinzip richtig, nur würde Breitenbach bestimmt keine Messe im außerordentl. Ritus
feiern. Leider, leider… Im NOM gibt es auch Rubriken, aber diese sind so weit gefasst und so verschwommen,
dass man für jeden Missbrauch eine „offene Stelle“ findet. Ich habe mich unglücklich ausgedrückt, als
ich von „bewussten“ Mißbräuchen gesprochen habe. Der Punkt ist doch: Im Fall der meisten Missbräuche
handelt es sich um eine eindeutige Missachtung geltender und bekannter Regeln, seien es nun Rubriken oder
Anweisungen wie Redemptionis Sacramentum (das ja seinerseits nur die Zusammenfassung bereits geltender
Regeln ist). Wer also das missachtet, der hat auch kein Problem damit, irgendwelche Rubriken direkt zu
brechen. Nur: Der Kreis der Zelebranten der „alten Messe“ setzt sich aus Priestern zusammen, die ein gewisses,
ich sage mal „Faible“ für Liturgie haben, eine besondere Liebe zum ordnungsgemäßen liturgischen Vollzug.
Ein liturgischer Freistilringer fängt erst gar nicht an, die alte Messe zu zelebrieren. Das ist der wirkliche
Grund, warum die Besucher dort vor unerwünschten Überraschungen verschont bleiben. Würden alle Priester
die alte Messe lesen, dann wäre es damit schnell vorbei und es würden wieder Missbräuche eintreten,
wie es sie auch schon früher gegeben hat.
#27 pangelingua 21:58:37 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Benedikt Und nichts und niemand könnte Pfr. Breitenbach davon abhlaten, seine rote Karnevalsnase auch
während einer Messe in der außerordentlichen Form aufzusetzen. Im Prinzip richtig, nur würde Breitenbach
bestimmt keine Messe im außerordentl. Ritus feiern. Im NOM gibt es auch Rubriken, aber diese sind so
weit gefasst und so verschwommen, dass man für jeden Missbrauch eine „offene Stelle“ findet. Ich habe
mich unglücklich ausgedrückt, als ich von „bewussten“ Mißbräuchen gesprochen habe. Diese waren vielleicht
von den Initiatoren nicht geplant, aber die Richtung war schon vorgegeben. Und wenn Sie mal die Pfingstmesse
von Paul VI. im Heiligen Jahr 1975 näher betrachtet, dann kann man nur von Blasphemie sprechen. Damals
kamen die Anhänder der Pfingsbewegung in Scharen nach Rom, und vor den Augen des Papstes teilten Priester
die konsekrierten Hostien händeweise aus, damit sie in den Bänken weitergereicht werden konnten. Das
und noch etliche andere Unglaublichkeiten spielten sich damals an Heiliger Stätte ab, vor den Augen des
Pontifex. Da war schon System dabei, und es nützte dann auch nichts, wenn Paul VI. später meinte, der
„Rauch Satans“ sei in die Kirche eingedrungen. Er selbst hat Türen und Fenster dafür geöffnet, und
diese Schuld nimmt ihm niemand ab.
#26 Benedikt 21:37:00 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ pangelingua Rubriken gibt es auch in der ordentlichen Form. Und nichts und niemand könnte Pfr. Breitenbach
davon abhalten, seine rote Karnevalsnase auch während einer Messe in der außerordentlichen Form aufzusetzen.
Man kann ohnehin nicht sagen, dass die Messe „bewusst“ Missbräuche zulasse. Eine Messe hat kein Bewusstsein,
also kann sich diese Zulassung nur auf den beziehen, der das Messbuch eingeführt hat, also den Papst.
Die Päpste schreiben aber schon seit 40 Jahren gegen die liturgischen Missbräuche an, so dass von einer
bewussten Zulassung im Sinne eines zielgerichteten Handelns keine Rede sein kann.
#25 pangelingua 20:54:59 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Benedikt Sie haben sicher recht, dass die zahlreichen Liturgiemissbräuche nicht zuletzt auf schlechte,
mangelnde Ausbildung in den Priesterseminaren zurückzuführen sind. Es ist auch richtig, dass es zu allen
Zeiten Liturgen gegeben hat, die alles andere als andächtig und erbauend die Hl. Messe gelesen haben.
Ein entscheidender Unterschied bleibt aber: Die alte Liturgie öffnete nicht bewusst Missbräuchen und
Entartungen Tür und Tor, sondern hatte festgefügte Formen (Rubriken), die nicht einfach missachtet werden
konnten. Karnevalsmessen, Tänze um den Altartisch, Luftballons über dem Altarkreuz (siehe: www.summorum-pontificum.de)
hätten da keinen Platz gehabt.
#24 bonifatius 20:49:49 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Wahres Bild @jesaja: Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Perisset, sagte,
Lehmann entspreche dem Bild eines wahren Bischofs… in Deutschland. Die Frage ist nur,ob dies dem Bild
eines wahren Apostelnachfolgers entspreche. Da habe ich bei diesem Niedergang unserer Kirche erhebliche
Zweifel. @HBR Also doch…es war die goldene Brücke, um die „altgläubigen“ Sektierer und Schismatiker
die Rückkehr in die Kirche zu ermöglichen. Nicht mehr und nicht weniger. Bin weder ein Sektierer noch
Schismatiker. Finde es eine grobe Verletzung der Person, Menschen, die mit innerem Frieden vor VII die
Hl.Eucharistie feierten, und nach VII mit der gleichen inneren Sammlung Gott die Ehre geben. so abzustempeln.
Und wenn sie jetzt noch Begriffe wie Nazi und Antisemmit nachschmeißen es würde mich weder Verwundern
noch beleidigen, denn ihre Argumentation ist typical political correktness.
#23 Benedikt 17:49:15 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@ pangelingua Bei aller Verehrung für Hw. Georg Ratzinger: Hier kann man ihm keineswegs zustimmen. Der
NOM öffnet dem Missbrauch Tür und Tor; da hilft es auch nicht, dass einige Priester diesen mit Würde
und Andacht zu feiern versuchen. Naja, zumindest das halte ich für ein Märchen. Das Problem ist nicht
ein bestimmter Ordo, sondern die Ausbildung des Klerus. Von jedem Ordo lässt sich abweichen, es ist ja
nicht so, dass ein Messbuch psychische Blockaden aufbauen könnte. Und so haben auch früheren Zeiten
Missbräuche bei der Messe erlebt.
#22 Jesaja † 17:35:14 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Danke und Glückwunsch, lieber Karl! 2.10.2008 „Vater, Hirte und Diener“ Feier zum Bischofsjubiläum von
Kardinal Lehmann Mit einem Festgottesdienst im Mainzer Dom ist am Donnerstag das 25-Jahr-Jubiläum der
Bischofsweihe von Kardinal Karl Lehmann begangen worden. Dazu hatten sich rund 1.500 Menschen im Dom versammelt.
Lehmann dankte „für die Gaben Gottes und die Hilfe der Menschen in diesen 25 Jahren“. Der Apostolische
Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Perisset, sagte, Lehmann entspreche dem Bild eines wahren
Bischofs. Er sei „Vater, Hirte und Diener“ der ihm anvertrauten Ortskirche.
@Krak … dass die Neue Messe völlig gescheitert ist. Gescheitert? Das sehen die meisten Katholiken wohl
anders. Mit ihr ist ein beispielloser Niedergang der Liturgie und des eucharistischen Bewußtseins verbunden:
Massenabwanderung aus der Kirche, Verlust der Jugend, Sakrilegien an der Tagesordnung. Erklären Sie mir
doch mal bitte, wo der Zusammenhang zwischen dem ordentlichen Ritus auf der einen Seite und der Abwanderung
aus der Kirche besteht. Die evangelischen kirchlichen Gemeinschaften haben eine im Verhältnis viel höhrere
Abwanderungsquote. Aber: Gab es dort eine Liturgiereform? Ich glaube nicht. Wo also soll hier der Kausalzusammenhang
zwischen Abwanderung aus der Kirche und neuer Messe bestehen?
#20 pangelingua 16:58:51 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Freudige innere Anteilnahme Bei aller Verehrung für Hw. Georg Ratzinger: Hier kann man ihm keineswegs
zustimmen. Der NOM öffnet dem Missbrauch Tür und Tor; da hilft es auch nicht, dass einige Priester diesen
mit Würde und Andacht zu feiern versuchen. Ich kann Hw. Ratzingers Worte nur in dem Licht sehen, dass
er in seinem hohen Alter die Tragweite der Neuerungen nicht richtig einschätzen kann. Ich unterstelle
ihm auch, dass er die Hl. Messe nicht zu Events ausarten lässt. Das ist aber noch lange keine Entschuldigung
für den NOM.
einige können immer noch nicht begreifen… … dass die Neue Messe völlig gescheitert ist. Mit ihr
ist ein beispielloser Niedergang der Liturgie und des eucharistischen Bewußtseins verbunden: Massenabwanderung
aus der Kirche, Verlust der Jugend, Sakrilegien an der Tagesordnung. Ich kenne Orte, die zu 85 % katholisch
sind, wo aber mal gerade 15 % der Katholiken des Sonntags zur Kirche gehen. Wenn dort kein Priester mehr
herkommt, kommt halt die Gemeindereferentin und hält eine Wort-Gottes-Feier, wie das jetzt seit Neuestem
heißt. Dann kommen noch weniger und den Leuten machts eh nichts mehr aus. Wie schlimm muss es eigentlich
noch kommen damit die Oberen in Rom und in den Ordinarriaten es endlich begreifen?
Kardinal Hoyos sagt die alte Messe soll in Zukunft wieder in allen Pfarreien gefeiert werden dürfen!
Pfr. Breitenbach sagt: www.partenia.org/phorum5/read.php?1,8189,8189: „Lieber Kardinal: Mit uns nicht,
bei uns nicht!“
#10 LandorganistII 14:23:22 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Schön zu lesen, welch wacher Geist auch an Jahren alten Menschen innewohnen kann. :(3 Schlimm zu lesen,
was die Katholiban und deren Anhänger, aber auch Sedis & Co, insbesondere auf diesem Portal an geistiger
Enge, manchmal an Dummheit grenzend, darbieten.
Das was ich auch immer sage Um diese Personen nicht alleine zu lassen und um sie wieder voll in die kirchliche
Gemeinschaft einzugliedern, beschloß mein Bruder, die alte vorkonziliare Liturgie freizugeben.“ Also
doch…es war die goldene Brücke, um die „altgläubigen“ Sektierer und Schismatiker die Rückkehr in
die Kirche zu ermöglichen. Nicht mehr und nicht weniger. Was hier auf +.net dagegen manche in das Motu
Proprio reininterepretieren ist völlig abenteurlich.
#8 ottaviani 13:19:08 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
wieso wunschdenken das die mehrheit die die alte Messe wollen das Konzil nicht mehr wirklich erlebt haben
ist erwiesen da irrt der gute prälat ganz klar und ich praktiziere meinen glauben ohne mit der Liturgiereform
in berührung zu kommen wo ist da wunschdenken
#4 ottaviani 12:08:55 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
ich denke daß der hochverehrte Prälat den ich persönlich kenne und schätze hier irrt den die menschen
die heute die alte Messe wünschen sind zum Großteil nach dem Konzil geboren und aufgewachsen wenn man
hier wirklich eine Versöhnung will muß man der überlieferten Liturgie auch in der Praxis völlige Freiheit
geben
Der Prälat irrt! …der wir uns heute verbunden fühlen und in der wir die Messe mit einer freudigen
inneren Anteilnahme feiern.“ Herr Prälat, es ist erschreckend wie Sie hier die Seelen bewußt in die
Irre führen! Bei den Tingeltangelveranstaltungen der V-II-Events, welche sie auch noch als „Messe“ bezeichnen
fühle ich mich nicht verbunden, weil sie nicht mit Gott verbunden ist. Eine Prüfung der V-II-Messe mit
dem Ersten der 10 Gebote fördet diese Erkenntnis sofort an’s Tageslicht! Und weil die Seele dort auch
keinen Frieden findet, kann die Seele dieser Form auch nicht „mit einer freudigen inneren Anteilnahme“
beiwohnen. Die NOM ist von ihrer Form her nicht auf Gott gerichtet. Gerade Sie, Herr Prälat, sollten
doch diesen Unterschied schon lange gemerkt haben – spätestens, als Sie zum ersten Male abgefallen sind
und wider besseren Wissens die NOM hielten. Ich bin entsetzt!
#1 Exodus † 11:48:28 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Sie hetzen weiter! Um diese Personen nicht alleine zu lassen und um sie wieder voll in die kirchliche
Gemeinschaft einzugliedern, beschloß mein Bruder, die alte vorkonziliare Liturgie freizugeben.“ Und was
machen dieses Brüder! Sie hängen weiterhin ihrer Häresie nach und denken gar nicht daran, eine ausgestreckte
Hand anzunehmen. Im Gegenteil: Sie hetzen weiter und frönen ihrer Sekte!