Was ist die Anna-Schäffer-Bruderschaft?
Heute vor sechs Jahren wurde Anna Schäffer von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Die „Anna-Schäffer-Bruderschaft“ will die Verehrung der Seligen verbreiten und ihr geistliches Erbe lebendig erhalten. Die Vereinigung bemüht sich um eine Stärkung des katholischen Glaubens durch die Förderung der eucharistischen Frömmigkeit und die Sorge für die Kranken.
(kreuz.net) Die Mitglieder der Anna-Schäffer-Bruderschaft verehren und beten den eucharistischen Heiland
nach dem Vorbild der seligen Anna an. Sie haben auch ein waches Herz und offene Augen für die Kranken
und Notleidenden in ihrer Umgebung.Das geistliche Rückgrat der Mitgliedschaft ist die stille oder öffentliche Verehrung des allerheiligsten Sakramentes des Altares. Sie soll pro Woche mindestens eine halbe Stunde betragen. Die Anbetung kann vor dem in der Monstranz ausgesetzten Allerheiligsten oder im stillen Gebet vor dem geschlossenen Tabernakel geschehen.
Darüber hinaus soll den Mitgliedern die häufige, möglichst tägliche, Anwesenheit bei der heiligen Messe ein besonderes Anliegen sein.
Die halbstündige Anbetung des Allerheiligsten muss nicht am Stück geschehen, sondern kann über die Wochentage verteilt werden. Alte und kranke Mitglieder der Bruderschaft, denen die Erfüllung dieser Aufgabe nicht möglich ist, können der Verpflichtung Genüge tun. Dazu sollen sie in sich die Sehnsucht nach dem eucharistischen Herrn wecken und sich wie die selige Anna Schäffer in geistiger Weise vor dem Tabernakel einfinden.
Die Mitglieder der Bruderschaft sind auch angehalten, sich wenigstens einmal im Monat um kranke und notleidende Menschen in ihrer Umgebung zu bemühen. Sie wissen, daß durch den Dienst am Notleidenden eine echte Christusbegegnung erfahren wird: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.
Die Apostolische Pönitentiarie in Rom hat den Mitgliedern der Anna-Schäffer-Bruderschaft Ablässe für besondere Tage gewährt. Solche Tage sind der Gedenktag der seligen Anna Schäffer am 26. Juli, ferner der Tag der Aufnahme des einzelnen Mitglieds in die Bruderschaft sowie die eigene Sterbestunde. Weitere Tage, die im Leben der seligen Anna Schäffer wichtig waren, sind ebenfalls mit Ablässen versehen, so der Tag ihres Unfalls (4. Februar), ihr Geburtstag (18. Februar), der Tag ihrer Seligsprechung (7. März) und ihr liturgischer Gedenktag am 5. Oktober.
Ablässe können unter den üblichen Bedingungen gewonnen werden, wenn ein Bruderschaftsmitglied seelische oder körperliche Schmerzen in bußfertiger Anrufung Gott aufopfert, sich im Dienst an den Notleidenden einsetzt oder bei religiösen Feiern, an denen es als Bruderschaftsmitglied teilnimmt, ein offenes Zeugnis des Glaubens ablegt.
Mitgliederbeiträge gibt es nicht. Freiwillige Spenden sind aber willkommen. Das Anliegen der Bruderschaft ist in erster Linie ein geistliches: die Förderung der eucharistischen Anbetung und die Sorge um Kranke und Notleidende.
Die Mitglieder der Bruderschaft werden deshalb gebeten, eifrig für die Mitgliedschaft in der Bruderschaft zu werben.
Anmeldungen zur Anna-Schäffer-Brudeschaft können unter folgender Adresse geschehen:
Abteilung Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Schwarze-Bären-Str. 2, D-93047 Regensburg, Telefon 0941/57565 oder email: heilige@bistum-regensburg.de
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