Eigentlich ist die Initiativen ganz harmlos – aber offenbar nicht harmlos genug, um nicht einen Rattenschwanz von Gegnern auf den Plan zu rufen. Ein Jugendlicher betet in seiner Kirche den Rosenkranz.
Für das Rosenkranzgebet geosteter Volksaltar.
(kreuz.net, Vienenburg) In Vorbereitung auf das bevorstehende Rosenkranzfest am 7. Oktober beten Gläubige
in der Kleinstadt Vienenburg am Harz seit dem 27. August öffentlich den Rosenkranz.
Vienenburg befindet
sich vierzig Kilometer südlich von Braunschweig im deutschen Bundesland Niedersachsen. Kirchlich gehört
der Ort zur Diözese Hildesheim.
Der Rosenkranz findet jeden Abend um 19.00 Uhr in der ehemaligen Vienenburger
Pfarrei zur Heiligen Familie statt. Das Anliegen: die Nöte der Kirche und besonders die Priesterberufungen.
Die seit einem Jahr von einer Pfarrei zur Filialkirche degradierte Gemeinde ist für ihre relativ anspruchslosen
Kindergottesdienste bekannt.
Am Schluß des Rosenkranzes wird jeweils das Salve Regina gesungen. Jeden
Sonntag folgt die Lauretanische Litanei in lateinischer Sprache.
Die Idee, sich mit einer vierzigtägigen
Rosenkranzkette auf das Rosenkranzfest vorzubereiten, hatte Anfang August ein zwanzigjähriger Bursche
aus der Gemeinde.
Er erbat sich vom Ortspfarrer die Erlaubnis, jeden Abend in der Kirche beten zu dürfen
und den Altar zu schmücken.
Dazu ordnet der Jugendliche den nach dem Zweiten Vatikanum vom Hochaltar
losgelösten und Richtung Kirchenbänke geschobenen Mahltisch jeweils wieder auf den Hochaltar hin.
Der
Jugendliche ostet den Mahltisch, indem er einen Altaraufbau mit sechs Kerzen und einer Muttergottesstatue
im Zentrum improvisiert.
Die Muttergottes hat er selber geschnitzt. Die langen
Leuchter stammen von seinem Hausaltar. Die Blumen zwischen den Kerzen pflückt er im elterlichen Vorgarten.
„Wichtig ist, daß es würdig und schön aussieht, und wir an die Tradition der Kirche anknüpfen“ –
erklärte der Jugendliche in einer Stellungnahme: „Wir müssen wieder zu den Quelle zurückkehren und
aus ihnen schöpfen.“
Die vierzigtägige Rosenkranz-Novene begann mit fünf Betern. Innerhalb von zwei
Wochen waren es bereits fünfzehn. Die Initiative leistet einen aktiven Beitrag, das in der Pfarrei eingeschlafene
Rosenkranzgebet wieder zu neuem Leben zu erwecken.
Daß die Widerstände gegen diese kleine Initiative
groß sein würden, war fast vorauszusehen.
In der ersten Woche des Gebets lag ein anonymes Schreiben
auf dem Altar.
Der Verfasser hatte einen Auszug aus irgendeinem Liturgielexikon herauskopiert, in dem
eine Rechtfertigung der nach dem Zweiten Vatikanum angeblich veränderten Stellung des Altars versucht
wird.
In dem Artikel wird unter anderem gesagt, daß nichts Profanes – anonyme Briefe wohl eingeschlossen –
auf den Altar gelegt werden sollen.
Der jugendliche Initiant ließ sich von dieser Aktion nicht abschrecken:
„Daran sieht man, daß dem Anonymus nur das einseitig interpretierte Recht wichtig ist, welches er versucht,
gegen uns zu drehen.“
Obwohl es in der Gemeinde eine regelrechte Boykottfront gegen den Rosenkranz gibt,
spricht sich die Initiative immer weiter herum.
Nach einer anfänglichen Gewöhnungsphase singen die
Beter die lateinische Litanei nun immer herzhafter und selbstbewußter.
„Die Anliegen des Gebetes sind
so wichtig: Wir werden weiterbeten und lassen uns von Ewiggestrigen nicht beirren“ – erklärt der jugendliche
Initiant.
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53 Lesermeinungen
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Exodus Exodus ist beim Hohen Rat des Forums wohl ins Visier geraten… Was täte auch der Hohe Rat, ohne
Exodusverfolgen zu können. Gleichzeitig tropft und läuft die Braune Scheiße durch sämtliche Knopflöcher
des Hohen Rats. Und der Hohe Rat gafft und gafft und gafft auf die Braune Scheiße…!
#52 Heinz Josef 19:51:58 | Montag, 6. Oktober 2008
Löscht den brauen Scheiß carlosalberto Wann werden endlich die antisemitischen Schmirereien eines carlosalberto
gelöscht, und er selbst auch, statt die Postings derer die dagegen protestieren!
Zur neuen Woche: Der Pfarrer:„Die heutige Predigt hat das dritte Kapitel des Briefes des Apostels Jakobus
zur Grundlage. Es geht dort um den Fleischzipfel, mit dem die greulichsten von allen Sünden getan werden…„[leiser]
„Soll ich ihn euch nennen?“[noch leiser] „Nein, ich werde ihn euch zeigen!“ [Streckt der Gemeinde die
Zunge heraus]
Altar und Internetauftritt @ Gotthard: Ich meinte den Internetauftritt der Pfarrei. Welchen sonst? Mit
,,sie“ meinte ich die Gemeinde. @Marcellus: Es ist ja auch nur ein Rosenkranz. Deshalb ein Andachtsaltar
mit Marienstatue. Im Mai war es doch früher gute Sitte vor einem Maialtar den Rosenkranz zu beten und
in ähnlicher Weise wird das hier wohl auch zu verstehen sein.
Der Altar ist ein wunderbarer römisch-katholischer Meßopferaltar Die Marienfigur ist aber tatsächlich
eine Marienfigur für die persönliche Andacht, und nicht für einen Altar.
@domenico nachdem ich mir den Internetauftritt ansah und ihn mir näher anschaute, würde ich sie bis
auf den Rosenkranz nicht weiter kennen lernen wollen. welchen Internetauftritt meinst Du? Wen möchtest
Du nicht weiter kennen lernen?
Nobis quoque peccatoribus- @Studivz: sehe ich ähnlich. Habe Mut! Das Prinzip ist einfach! @Gotthard:
Nein, Gotthard, nachdem ich mir den Internetauftritt ansah und ihn mir näher anschaute, würde ich sie
bis auf den Rosenkranz nicht weiter kennen lernen wollen. Überzeugen Sie sich meinetwegen selbst. Abgeflacht
ist in diesem Kontext die Zusammenfassung der Adjektive ,,verweltlicht, seicht, horizontal, überaltert
und soziallimitiert“. Also fast eine normale deutsche Gemeinde. Ist dies präzise genug für Sie? Ach
ja, Gotthard, was halten Sie davon, nicht einfach auch den Rosenkranz öffentlich zu beten und selbst
anzufangen? Seine ,,Fehler“ haben Sie ja wohl erkannt. Dann wird das sicher ganz perfekt! Auf!
top sache was soll dieses gehässige geschreibe? es ist doch ganz natürlich, dass der mensch seiner
liebe, seinem vertrauen und seiner verehrung gott gegenüber ausdruck verleihen möchte. dies geschieht
in dieser initiative auf ganz besonders schöne weise durch die marianische akzentuierung bei der ausschmückung
des (andachts)altars und nicht zuletzt durch das gemeinschaftliche gebet selbst. prima sache! ich wäre
heilfroh, wenn ich in meiner stadt wenigstens eine kirche, eine kapelle fände, in der ich im monat oktober
täglich den rosenkranz in gemeinschaft beten könnte. so sieht’s doch aus! es ist so leicht, zu kritisieren
und zu mäkeln und sich in tiraden zu ergehen. aber es bedeutet mut, aufzustehen und und die initiative
zu ergreifen. :)3 mir fehlte der bislang leider
Viel Lärm um Nichts Es scheint in der Tat eine Leuchterbank zu sein! Die ungebildete persönliche Frömmigkeit
eines Gotthard hat seinen Ort in dessen privaten Räumen – aber nicht in der Kirche. Ich hoffe, der zuständige
Bischof wird ihm das schonend, aber bestimmt nahebringen.
Abflachung? Wenn man bedenkt, daß er in einer abgeflachten Pfarrei auf eine solch ganz ungewohnte Weise
die Tradition näher bringt, was soll denn eine „abgeflachte Pfarrei“ sein? Kennst Du die Pfarrei? Kannst
Du sie einmal beschreiben?
Anmaßungen und eigene Ungenauigkeit. @gotthard Schändung ist doch eher, wenn man den Altar mit Pappregenbögen
behängt, oder? Sie wissen nicht, was Schändung heißt! und: wissen Sie, ob er ungebildet ist? Sie sind
anmaßend! Kennen Sie ihn? Wenn man bedenkt, daß er in einer abgeflachten Pfarrei auf eine solch ganz
ungewohnte Weise die Tradition näher bringt, scheint da schon ein gewisses Köpfchen dahinterzustecken.
@Wiener Sechs Kerzen ist eine alte Tradition. Die entsprechende Vorschrift wurde erst vor wenigen Jahrzehnten
aufgegeben und das liturgische Bild des Karfreitags dominiert seither unsere Kirchen. Gottlob geht der
Heilige Vater hier mit gutem Beispiel voran, das wieder zu ändern. Hier ist der Altar geschändet worden…
Geht’s noch?
Anerkennen muss man auch. Sind sie sicher, dass die Leuchterbank auf dem Altar ruht? Sie scheint eher
dahinter aufgebaut zu sein. Der Tabernakel wird außerdem nicht von der Mutter Gottes verdeckt, wenn ich
mir das auf den Bildern rekonstruiere. So groß ist die Madonna nicht. Ich schätze, der junge Mann hat
sich bei der Aufstellung mehr Gedanken gemacht, als einige von Ihnen zusammen- @wiener: er hat das alles
beachtet, wie mir scheint.
verschandelt Wie kann man nur aus dem Altar eine solche marianische Kitsch-Verehrungsbank machen? Hier
ist der Altar geschändet worden… die ungebildete persönliche Frömmigkeit eines jungen Menschen hat
seinen Ort in seinen privaten Räumen – aber nicht in der Kirche. Ich hoffe,d er zuständige Pfarrer wird
ihm das schonend aber bestimmt nahebringen.
„liegekreuze“ … … wie sie sie bezeichnen, sind üblicherweise dort in verwendung, wo es im altarraum
ein gut sichtbares kreuz gibt. auf dem altar liegt dann ein kleineres kreuz, damit auch der priester immer
ein kreuz „im blick“ haben kann. lesen sie aus den anweisungen des messbuchs, die ich zuvor zitiert habe,
irgendeine vorgeschriebene symmetrie oder gar die anzahl der zu verwendenden kerzen heraus? heiligenfiguren
jedeweder art haben jedoch auf einem zelebrationsaltar nichts verloren.
Na also Die Leuchter können auf den Altar gestellt werden, ebenso ein Kreuz. Wenn man sich das Bild ansieht,
ist festzustellem dass alles harmonisch aufeinander abgestimmt ist und die Gläubigen gut zum Altar sehen
können. Anders dagegen die unsymetrische Anordnung im „Normalzustand“: links die Kerzen, rechts die Blumen.
Das Minikreuz kann man nur erahnen… Grausam. DAS ist eine Degradierung des Herrn. Diese Liegekreuze
sagen aus, dass die Front des Priesters wichtiger ist als das Kreuz!
ausstattung des altares gültig ist nicht, wie der papst zelebriert, sondern was in den liturgischen büchern
vorgeschrieben ist: 268. Zum Zeichen der Ehrfurcht vor der Feier des Herrengedächtnisses und des Mahles,
bei dem Leib und Blut Christi gereicht werden, ist der Altar mit wenigstens einem Tuch zu bedecken, das
in bezug auf Form, Ausmaß und Schmuck zu ihm passt. 269. Die Leuchter, die Zeichen der Verehrung sind
und den festlichen Charakter der verschiedenen liturgischen Feiern betonen, können auf oder um den Altar
gestellt werden. Dabei nehme man Rücksicht auf Altar und Altarraum, damit alles harmonisch aufeinander
abgestimmt ist und die Gläubigen gut zum Altar sehen können. 270. Auf dem Altar oder in seiner Nähe
soll für die ganze Gemeinde gut sichtbar ein Kreuz sein. bei nochmaligem hinsehen ist festzustellen,
dass der zelebrationsaltar ohnehin nicht „zugeräumt“ wurde, sondern nur der hochaltar. anscheinend steht
die madonnenstatue unmittelbar vor dem tabernakel :(
Altar letzterer ist nicht in die private verfügbarkeit eines gläubigen gestellt, sondern sollte von
dem verantwortlichen geschmückt werden. Genau! Und zwar nach dem Vorbild des Papstaltares: Mit mindestens
sechs Leuchtern (bei der Bischofsmesse: sieben) und einem Kreuz in der Mitte!
man sollte … … zwischen einem hausaltar (also dem klassischen „herrgottswinkel“ und dem zelebrationsaltar
einer kirche unterscheiden. letzterer ist nicht in die private verfügbarkeit eines gläubigen gestellt,
sondern sollte von dem verantwortlichen geschmückt werden.
#32 Biene Maja 14:10:07 | Samstag, 4. Oktober 2008
Hausaltar habe ich auch so geschmückt wenn ich nicht aus ge- sundlichen Gründen nicht in die Kirche
gehen kann. Ich habe Gott all das hingelegt was mir wichtig geworden ist auf meinen persönlichen Glaubensweg
hin zu Gott. Da kann der Pfarrer kommen mit der HEILLIGEN KOMUNION kommen jederzeit. Man weis nie den
Tag und die Stunde haltet Euch bereit Amen.
Altardekoration ich halte es für unpassend, den altar, an dem die eucharistie gefeiert wird, zu einem
abstelltisch zu degradieren, indem man ihn mit kerzenleuchtern, heiligenstatuen, blumenrabatten etc. voll
räumt. Das Gegenteil ist der Fall: Der Altar wird damit AUFgewertet. Er wird geschmückt. Degradiert
wird er am Karfreitag, wenn das ganze abgeräumt wird. In manchen modernistischen Kirchen bietet der Altar
aber das ganze Jahr über das Bild des Karfreitags… Ein leegeräumter Altar ist ein degradierter Christus!
es ist vielleicht eine naive frage … … aber aus welchem grund geht hier nichts ohne ideologie und
lagerdenken? warum kann nicht einfach eine gute gebetsinitiative als das stehen, was sie ist – nämlich
eine gute initiative? warum muss daraus gleich wieder ein kampf gegen – „angebliche“ – modernisten, ewig-gestrige,
tradis etc. – inszeniert werden? ich hoffe sehr, dass es nicht das anliegen des jungen mannes war/ist,
durch seine gebetsinitiative zu streit, spaltung und unchristlicher ausgrenzung anderer beizutragen –
sondern dass seine initiative hier nur für etwas instrumentalisiert wird, das sicher nicht vom guten
kommt: entzweiung und verketzerung anstelle von einmütigkeit und gegenseitiger hochachtung (vgl. phil!).
Die Artikelüberschrift ist irreführend Unbeirrt von den Ewiggestrigen Die Ewiggestrigen sind schließlich
jene, welche die Kirche wieder in den vorkonziliaren Stand versetzen wollen.
@ gotthard: zustimmung! – ja, die gebetsinitiative des jungen mannes ist gut und lobenswert. – allerdings
stellte sich auch mir die frage, aus welchem grund er (hoffentlich nach rücksprache mit dem zuständigen
pfarrer) den altarraum der kirche verändern muss. – ich halte es für unpassend, den altar, an dem die
eucharistie gefeiert wird, zu einem abstelltisch zu degradieren, indem man ihn mit kerzenleuchtern, heiligenstatuen,
blumenrabatten etc. voll räumt.
#26 consolamini 08:55:52 | Samstag, 4. Oktober 2008
Gott segne diesen Jugendlichen …und seine ganze Initiative. Mögen doch noch immer mehr an mögliochst
vielen Orten sich trauen, die Erneuerung der Kirche vorwärtszubringen. Sancta Maria, ora pro nobis! o^/
:)3
#23 sexychrist 01:06:52 | Samstag, 4. Oktober 2008
naja… … „jugendlich“ ist etwas übertrieben. Mit 20 ist man nicht mehr jugendlich… Aber was ich
als pöserpöser Zweifler nicht verstehen kann ist diese Einordnung der enthaltenen „Kraft“ diverser Gebete.
Sicher ist das gemeinsame Beten eines speziellen Gebets ein Akt in dem eine mitreißende Massendynamik
aufkommt, aber ich persönlich finde es deutlich angenehmer, in Ruhe und ungebundener Gelassenheit meine
persönliche gedankliche Zwiesprache mit Gott zu halten. Ob mans laut sagt oder leiser, der liebe Gott
hört es doch trotzdem…
Die Gaffer sollten wollen nicht gaffen Ich bin überhaupt nicht negativ. Ich denke ja nicht daran. Aber
wenn Rosenkranzmonat ist, beten Tausende den Rosenkranz. Warum soll da ein 20-jähriger Jugendlicher wie
ein Star herausgehoben werden, als hielte er die ganze Welt in seiner Hand, weil er den Rosenkranz bet’…?
Das können doch die Zuschauer und Gaffer genauso machen… Sie sollten es halt auch wollen, nicht nur
gaffen
#20 Franz Kappes 23:23:36 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Aleph Quatsch, du bist mal wieder so negativ. Zur Eröffnung des Rosenkranzmonates in unserem Pastoralverbund
war ich mit neun Herrschaften in der Kirche, die leider allesamt gut zwanzig Jahre älter waren als ich.
Der Pastoralverbund umfasst ca. 9000 Menschen.
schöne Initiative Es ist doch schön, wenn Menschen die Initiative ergreifen zum gemeinschaftlichen Gebet
in einer Kirche. Es ist dabei völlig gleichgültig, was und wie sie beten … Es kann aber nicht angehen,
dass ein Zwanzigjähriger sich einfach die Freiheit nimmt, den Chorraum nach seinem persönlichen Geschmack
umzugestalten… außerdem: welche Funktion hat der Altar bei einem solchen privaten gemeinsamen Gebet? –
keine! Dieser junge Mann sollte seine Kirche so lassen, wie sie der verantwortliche Pfarrer eingerichtet
hat … und er sollte sich weiterhin mit anderen zum Gebet versammeln.
Kreuz.Nattern applaudieren Ein Jugendlicher betet in seiner Kirche den Rosenkranz. Dafür applaudieren
alle Kreuz.Nattern…in der ganzen weiten Welt und schauen g… und gierig zu wie sich der Jugendliche
allein abmüht…
Wenn der Pastor den Kompass schwenkt und den Kelch sucht Auf der zum Tabernakel geschobenen Mensa in der
Bilderserie ist so viel freier Platz. Da könnten noch eine ganze Menge von Heiligenfiguren aufgestellt
werden. Zum Zelebrieren genügt doch eine klitzkleine Altarkante. Hauptsache ist doch, dass alles schön
zugestellt ist und der Zelebrant einen Kompass braucht, um Patene oder Kelch im richtigen Moment zu erwischen.
Sieht ja niemand von den blökenden Schafen in den Kirchenbänken, wenn der Pastor den Kompass schwenkt,
obwohl er den Kelch sucht…!
@Franz Kappes: kreuzgang.org/viewtopic.php?t=8262&highlig… Was wollen Sie uns damit sagen? Sollen wir
an dem gemeinschaftlichen Entsetzen auf kreuzgang.org teilnehmen oder genügt es, wenn man Abartigkeiten
jedweder Art mit Missfallen zur Kenntnis nimmt und bei deren Straffälligkeit darauf vertraut, dass Recht
gesprochen wird. Wer den christlichen Glauben verhöhnen will, kann das auf mannigfaltige Weise tun. Dazu
braucht er kein Video und keine Schwarze Messe! Wer mit dem Schwert in der Hand „Gott will es“ schreit
und mordet, verhöhnt den Glauben auch. Wer glaubt, der Rosenkranz helfe gegen die Übel der Welt, der
soll ihn beten. Ich kenne aber keine Vorschrift des CIC, die mich dazu zwingt.
Franz Kappes nichts erzwingen das ist eine geistliche Übung denken Sie an Christus dabei unbeirrt den
Weg weiter gehen legen Sie zuerst Christus alles hin was Sie bewegt und beunruhigt dann gehen Sie ins
Gebet der innere Nebel wird vergehen
Rosenkranz es beruhigt mich ungemein stark da kommt die Seele in eine gesunde Schwingung neben den Herrengebet
das Vater Unser das schönste Gebet Maria hat ja gesagt betet den Rosenkranz da kann man das Evangelium
betrachten Glaubenswahrheiten.
#6 Franz Kappes 21:05:11 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Sirilo Der Rosenkranz wurde und wird gebetet. In einigen Gemeinden mehr, in anderen weniger. Ich habe
eine Beerdigungsmesse erlebt, in der zuerst der Rosenkranz gebetet wurde. Sehr eindrucksvoll.
Ja, noch gibt es… …historische Kirchen, in denen der Ungeist noch nicht zementiert wurde und man den
Altarraum recht einfach wieder seine intendierte und liturgisch sinnvollen Gestalt geben kann. Na hoffentlich,
führt dieses vorbildliche Verhalten nicht dazu, dass der anonyme Briefeschreiber und die Vienenburger,
die im Gestern der 60er und 70er verhaftet sind und ihre Felle davonschwimmen sehen, sich noch schnell
und panisch ein hässliches Kirchenzerstörerdenkmal in Form eines unverrückbaren Steinklotzaltares in
der Raummitte setzen, wie man es vielenorts heute sehen kann. Durfte heute erst wieder ein Paradebeispiel
unkünstlerischer Kirchenzerstörung aus dem Jahre 2002 begutachten. Und die Verantwortlichen rühmen
sich sogar in einer Beschreibung, bewusst alles so unpassend wie möglich gemacht zu haben! Da ist dann
schon erheblich mehr Aufwand zur Wiederherstellung des Kirchenraumes durch eine intelligentere neue Generationen
nötig, als einfaches Verrücken.
Was ist ewiggestrig? „Die Anliegen des Gebetes sind so wichtig: Wir werden weiterbeten und lassen uns
von Ewiggestrigen nicht beirren“ – erklärt der jugendliche Initiant. Das klingt ziemlich widersinnig.
Wenn er sich doch auf Jahrhunderte alte Rituale und Gebete beruft und ihnen gegenüber verhältnismäßig
neuen Vorgehensweisen den Vorrang gibt, legt das doch den Schluss nahe, dass a) er der Gestrige ist b)
er es keineswegs verkehrt findet, ewiggestrig zu sein. Mal davon abgesehen: Ist hier eigentlich irgendwas
Interessantes passiert, außer das „angeblich“ ein anonymer Brief gefunden wurde.
Rosenkranz Entlich mal ein Jugendlicher, der Mut zum wahren Glauben hat. Der Rosenkranz ist nach der hl.
Messe das kräftigste Gebet. Es ist ganz klar, dass die Gegner des Glauben ihn bekämpfen. Ich wünsche
den Betern Mut zum Durchhalten.