Liturgie
Unbeirrt von den Ewiggestrigen
Eigentlich ist die Initiativen ganz harmlos – aber offenbar nicht harmlos genug, um nicht einen Rattenschwanz von Gegnern auf den Plan zu rufen. Ein Jugendlicher betet in seiner Kirche den Rosenkranz.
Für das Rosenkranzgebet geosteter Volksaltar.
Für das Rosenkranzgebet geosteter Volksaltar.
(kreuz.net, Vienenburg) In Vorbereitung auf das bevorstehende Rosenkranzfest am 7. Oktober beten Gläubige in der Kleinstadt Vienenburg am Harz seit dem 27. August öffentlich den Rosenkranz.

Vienenburg befindet sich vierzig Kilometer südlich von Braunschweig im deutschen Bundesland Niedersachsen. Kirchlich gehört der Ort zur Diözese Hildesheim.

Der Rosenkranz findet jeden Abend um 19.00 Uhr in der ehemaligen Vienenburger Pfarrei zur Heiligen Familie statt. Das Anliegen: die Nöte der Kirche und besonders die Priesterberufungen.

Die seit einem Jahr von einer Pfarrei zur Filialkirche degradierte Gemeinde ist für ihre relativ anspruchslosen Kindergottesdienste bekannt.

Am Schluß des Rosenkranzes wird jeweils das Salve Regina gesungen. Jeden Sonntag folgt die Lauretanische Litanei in lateinischer Sprache.

Die Idee, sich mit einer vierzigtägigen Rosenkranzkette auf das Rosenkranzfest vorzubereiten, hatte Anfang August ein zwanzigjähriger Bursche aus der Gemeinde.

Er erbat sich vom Ortspfarrer die Erlaubnis, jeden Abend in der Kirche beten zu dürfen und den Altar zu schmücken.

Dazu ordnet der Jugendliche den nach dem Zweiten Vatikanum vom Hochaltar losgelösten und Richtung Kirchenbänke geschobenen Mahltisch jeweils wieder auf den Hochaltar hin.

Der Jugendliche ostet den Mahltisch, indem er einen Altaraufbau mit sechs Kerzen und einer Muttergottesstatue im Zentrum improvisiert.

Vom Mahltisch zum Altar

Die Muttergottes hat er selber geschnitzt. Die langen Leuchter stammen von seinem Hausaltar. Die Blumen zwischen den Kerzen pflückt er im elterlichen Vorgarten.

„Wichtig ist, daß es würdig und schön aussieht, und wir an die Tradition der Kirche anknüpfen“ – erklärte der Jugendliche in einer Stellungnahme: „Wir müssen wieder zu den Quelle zurückkehren und aus ihnen schöpfen.“

Die vierzigtägige Rosenkranz-Novene begann mit fünf Betern. Innerhalb von zwei Wochen waren es bereits fünfzehn. Die Initiative leistet einen aktiven Beitrag, das in der Pfarrei eingeschlafene Rosenkranzgebet wieder zu neuem Leben zu erwecken.

Daß die Widerstände gegen diese kleine Initiative groß sein würden, war fast vorauszusehen.

In der ersten Woche des Gebets lag ein anonymes Schreiben auf dem Altar.

Der Verfasser hatte einen Auszug aus irgendeinem Liturgielexikon herauskopiert, in dem eine Rechtfertigung der nach dem Zweiten Vatikanum angeblich veränderten Stellung des Altars versucht wird.

In dem Artikel wird unter anderem gesagt, daß nichts Profanes – anonyme Briefe wohl eingeschlossen – auf den Altar gelegt werden sollen.

Der jugendliche Initiant ließ sich von dieser Aktion nicht abschrecken: „Daran sieht man, daß dem Anonymus nur das einseitig interpretierte Recht wichtig ist, welches er versucht, gegen uns zu drehen.“

Obwohl es in der Gemeinde eine regelrechte Boykottfront gegen den Rosenkranz gibt, spricht sich die Initiative immer weiter herum.

Nach einer anfänglichen Gewöhnungsphase singen die Beter die lateinische Litanei nun immer herzhafter und selbstbewußter.

„Die Anliegen des Gebetes sind so wichtig: Wir werden weiterbeten und lassen uns von Ewiggestrigen nicht beirren“ – erklärt der jugendliche Initiant.
      
53 Lesermeinungen
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#53   Aleph †   19:54:15 | Montag, 6. Oktober 2008
Exodus
Exodus ist beim Hohen Rat des Forums wohl ins Visier geraten…
Was täte auch der Hohe Rat, ohne Exodusverfolgen zu können.
Gleichzeitig tropft und läuft die Braune Scheiße durch sämtliche Knopflöcher des Hohen Rats.
Und der Hohe Rat gafft und gafft und gafft auf die Braune Scheiße…!
:-! >:) :-! >:)
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#52   Heinz Josef   19:51:58 | Montag, 6. Oktober 2008
Löscht den brauen Scheiß carlosalberto
Wann werden endlich die antisemitischen Schmirereien eines carlosalberto gelöscht, und er selbst auch, statt die Postings derer die dagegen protestieren!
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#51   Jesaja †   00:34:15 | Montag, 6. Oktober 2008
Zur neuen Woche:
Der Pfarrer:„Die heutige Predigt hat das dritte Kapitel des Briefes des Apostels Jakobus zur Grundlage. Es geht dort um den Fleischzipfel, mit dem die greulichsten von allen Sünden getan werden…„[leiser]
„Soll ich ihn euch nennen?“[noch leiser]
„Nein, ich werde ihn euch zeigen!“ [Streckt der Gemeinde die Zunge heraus]
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#50   Aleph †   13:04:45 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Wunderbar prächtig
Was ist denn wunderbar römisch-katholisch…?
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#49   Domenico   13:01:59 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Altar und Internetauftritt
@ Gotthard: Ich meinte den Internetauftritt der Pfarrei. Welchen sonst? Mit ,,sie“ meinte ich die Gemeinde.
@Marcellus: Es ist ja auch nur ein Rosenkranz. Deshalb ein Andachtsaltar mit Marienstatue. Im Mai war es doch früher gute Sitte vor einem Maialtar den Rosenkranz zu beten und in ähnlicher Weise wird das hier wohl auch zu verstehen sein.
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#48   Aleph †   12:03:46 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Marcellus
Was ist denn ein römisch-katholischer Volksaltar?
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#47   Marcelus   21:21:32 | Samstag, 4. Oktober 2008
Der Altar ist ein wunderbarer römisch-katholischer Meßopferaltar
Die Marienfigur ist aber tatsächlich eine Marienfigur für die persönliche Andacht, und nicht für einen Altar.
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#46   Gotthard   21:11:42 | Samstag, 4. Oktober 2008
@domenico
nachdem ich mir den Internetauftritt ansah und ihn mir näher anschaute, würde ich sie bis auf den Rosenkranz nicht weiter kennen lernen wollen.
welchen Internetauftritt meinst Du? Wen möchtest Du nicht weiter kennen lernen?
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#45   Domenico   21:04:15 | Samstag, 4. Oktober 2008
Nobis quoque peccatoribus-
@Studivz: sehe ich ähnlich. Habe Mut! Das Prinzip ist einfach!
@Gotthard: Nein, Gotthard, nachdem ich mir den Internetauftritt ansah und ihn mir näher anschaute, würde ich sie bis auf den Rosenkranz nicht weiter kennen lernen wollen. Überzeugen Sie sich meinetwegen selbst.
Abgeflacht ist in diesem Kontext die Zusammenfassung der Adjektive ,,verweltlicht, seicht, horizontal, überaltert und soziallimitiert“. Also fast eine normale deutsche Gemeinde. Ist dies präzise genug für Sie?
Ach ja, Gotthard, was halten Sie davon, nicht einfach auch den Rosenkranz öffentlich zu beten und selbst anzufangen? Seine ,,Fehler“ haben Sie ja wohl erkannt. Dann wird das sicher ganz perfekt! Auf! ^-^
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#44   studiVZ   19:13:28 | Samstag, 4. Oktober 2008
top sache
was soll dieses gehässige geschreibe? :-@ :-[
es ist doch ganz natürlich, dass der mensch seiner liebe, seinem vertrauen und seiner verehrung gott gegenüber ausdruck verleihen möchte. dies geschieht in dieser initiative auf ganz besonders schöne weise durch die marianische akzentuierung bei der ausschmückung des (andachts)altars und nicht zuletzt durch das gemeinschaftliche gebet selbst. prima sache! :-] ich wäre heilfroh, wenn ich in meiner stadt wenigstens eine kirche, eine kapelle fände, in der ich im monat oktober täglich den rosenkranz in gemeinschaft beten könnte. so sieht’s doch aus! o.O
es ist so leicht, zu kritisieren und zu mäkeln und sich in tiraden zu ergehen. aber es bedeutet mut, aufzustehen und und die initiative zu ergreifen. :)3 mir fehlte der bislang leider :-$
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#43   iustus   17:04:26 | Samstag, 4. Oktober 2008
Viel Lärm um Nichts
Es scheint in der Tat eine Leuchterbank zu sein!
Die ungebildete persönliche Frömmigkeit eines Gotthard hat seinen Ort in dessen privaten Räumen – aber nicht in der Kirche. Ich hoffe, der zuständige Bischof wird ihm das schonend, aber bestimmt nahebringen.
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#42   Gotthard   17:03:15 | Samstag, 4. Oktober 2008
Abflachung?
Wenn man bedenkt, daß er in einer abgeflachten Pfarrei auf eine solch ganz ungewohnte Weise die Tradition näher bringt,
was soll denn eine „abgeflachte Pfarrei“ sein?
Kennst Du die Pfarrei?
Kannst Du sie einmal beschreiben?
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#41   Domenico   16:43:02 | Samstag, 4. Oktober 2008
Anmaßungen und eigene Ungenauigkeit.
@gotthard
Schändung ist doch eher, wenn man den Altar mit Pappregenbögen behängt, oder? Sie wissen nicht, was Schändung heißt!
und: wissen Sie, ob er ungebildet ist? Sie sind anmaßend! Kennen Sie ihn? Wenn man bedenkt, daß er in einer abgeflachten Pfarrei auf eine solch ganz ungewohnte Weise die Tradition näher bringt, scheint da schon ein gewisses Köpfchen dahinterzustecken.
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#40   iustus   16:31:15 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Wiener
Sechs Kerzen ist eine alte Tradition. Die entsprechende Vorschrift wurde erst vor wenigen Jahrzehnten aufgegeben und das liturgische Bild des Karfreitags dominiert seither unsere Kirchen. Gottlob geht der Heilige Vater hier mit gutem Beispiel voran, das wieder zu ändern.
Hier ist der Altar geschändet worden…
Geht’s noch?
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#39   Domenico   16:31:10 | Samstag, 4. Oktober 2008
Anerkennen muss man auch.
Sind sie sicher, dass die Leuchterbank auf dem Altar ruht? Sie scheint eher dahinter aufgebaut zu sein. Der Tabernakel wird außerdem nicht von der Mutter Gottes verdeckt, wenn ich mir das auf den Bildern rekonstruiere. So groß ist die Madonna nicht. Ich schätze, der junge Mann hat sich bei der Aufstellung mehr Gedanken gemacht, als einige von Ihnen zusammen-
@wiener: er hat das alles beachtet, wie mir scheint.
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#38   Gotthard   16:24:48 | Samstag, 4. Oktober 2008
verschandelt
Wie kann man nur aus dem Altar eine solche marianische Kitsch-Verehrungsbank machen?
Hier ist der Altar geschändet worden…
die ungebildete persönliche Frömmigkeit eines jungen Menschen hat seinen Ort in seinen privaten Räumen – aber nicht in der Kirche.
Ich hoffe,d er zuständige Pfarrer wird ihm das schonend aber bestimmt nahebringen.
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#37   wiener   15:45:42 | Samstag, 4. Oktober 2008
„liegekreuze“ …
… wie sie sie bezeichnen, sind üblicherweise dort in verwendung, wo es im altarraum ein gut sichtbares kreuz gibt. auf dem altar liegt dann ein kleineres kreuz, damit auch der priester immer ein kreuz „im blick“ haben kann.
lesen sie aus den anweisungen des messbuchs, die ich zuvor zitiert habe, irgendeine vorgeschriebene symmetrie oder gar die anzahl der zu verwendenden kerzen heraus?
heiligenfiguren jedeweder art haben jedoch auf einem zelebrationsaltar nichts verloren.
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#36   iustus   14:39:59 | Samstag, 4. Oktober 2008
Na also
Die Leuchter können auf den Altar gestellt werden, ebenso ein Kreuz. Wenn man sich das Bild ansieht, ist festzustellem dass alles harmonisch aufeinander abgestimmt ist und die Gläubigen gut zum Altar sehen können.
Anders dagegen die unsymetrische Anordnung im „Normalzustand“: links die Kerzen, rechts die Blumen. Das Minikreuz kann man nur erahnen… Grausam. DAS ist eine Degradierung des Herrn. Diese Liegekreuze sagen aus, dass die Front des Priesters wichtiger ist als das Kreuz!
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#35   wiener   14:32:54 | Samstag, 4. Oktober 2008
ausstattung des altares
gültig ist nicht, wie der papst zelebriert, sondern was in den liturgischen büchern vorgeschrieben ist:
268. Zum Zeichen der Ehrfurcht vor der Feier des Herrengedächtnisses und des Mahles, bei dem Leib und Blut Christi gereicht werden, ist der Altar mit wenigstens einem Tuch zu bedecken, das in bezug auf Form, Ausmaß und Schmuck zu ihm passt.
269. Die Leuchter, die Zeichen der Verehrung sind und den festlichen Charakter der verschiedenen liturgischen Feiern betonen, können auf oder um den Altar gestellt werden. Dabei nehme man Rücksicht auf Altar und Altarraum, damit alles harmonisch aufeinander abgestimmt ist und die Gläubigen gut zum Altar sehen können.
270. Auf dem Altar oder in seiner Nähe soll für die ganze Gemeinde gut sichtbar ein Kreuz sein.
bei nochmaligem hinsehen ist festzustellen, dass der zelebrationsaltar ohnehin nicht „zugeräumt“ wurde, sondern nur der hochaltar. anscheinend steht die madonnenstatue unmittelbar vor dem tabernakel :(
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#34   iustus   14:28:11 | Samstag, 4. Oktober 2008
Altar
letzterer ist nicht in die private verfügbarkeit eines gläubigen gestellt, sondern sollte von dem verantwortlichen geschmückt werden.
Genau! Und zwar nach dem Vorbild des Papstaltares: Mit mindestens sechs Leuchtern (bei der Bischofsmesse: sieben) und einem Kreuz in der Mitte!
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#33   wiener   14:22:31 | Samstag, 4. Oktober 2008
man sollte …
… zwischen einem hausaltar (also dem klassischen „herrgottswinkel“ und dem zelebrationsaltar einer kirche unterscheiden.
letzterer ist nicht in die private verfügbarkeit eines gläubigen gestellt, sondern sollte von dem verantwortlichen geschmückt werden.
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#32   Biene Maja   14:10:07 | Samstag, 4. Oktober 2008
Hausaltar
habe ich auch so geschmückt wenn ich nicht aus ge-
sundlichen Gründen nicht in die Kirche gehen kann.
Ich habe Gott all das hingelegt was mir wichtig geworden
ist auf meinen persönlichen Glaubensweg hin zu Gott.
Da kann der Pfarrer kommen mit der HEILLIGEN KOMUNION
kommen jederzeit. Man weis nie den Tag und die Stunde
haltet Euch bereit Amen.
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#31   iustus   13:12:47 | Samstag, 4. Oktober 2008
Altardekoration
ich halte es für unpassend, den altar, an dem die eucharistie gefeiert wird, zu einem abstelltisch zu degradieren, indem man ihn mit kerzenleuchtern, heiligenstatuen, blumenrabatten etc. voll räumt.
Das Gegenteil ist der Fall: Der Altar wird damit AUFgewertet. Er wird geschmückt. Degradiert wird er am Karfreitag, wenn das ganze abgeräumt wird. In manchen modernistischen Kirchen bietet der Altar aber das ganze Jahr über das Bild des Karfreitags…
Ein leegeräumter Altar ist ein degradierter Christus!
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#30   wiener   10:38:40 | Samstag, 4. Oktober 2008
es ist vielleicht eine naive frage …
… aber aus welchem grund geht hier nichts ohne ideologie und lagerdenken?
warum kann nicht einfach eine gute gebetsinitiative als das stehen, was sie ist – nämlich eine gute initiative?
warum muss daraus gleich wieder ein kampf gegen – „angebliche“ – modernisten, ewig-gestrige, tradis etc. – inszeniert werden?
ich hoffe sehr, dass es nicht das anliegen des jungen mannes war/ist, durch seine gebetsinitiative zu streit, spaltung und unchristlicher ausgrenzung anderer beizutragen – sondern dass seine initiative hier nur für etwas instrumentalisiert wird, das sicher nicht vom guten kommt: entzweiung und verketzerung anstelle von einmütigkeit und gegenseitiger hochachtung (vgl. phil!).
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#29   HeinrichvonOfterdingen   10:28:15 | Samstag, 4. Oktober 2008
Ach nee HBR,
ewiggestrig sind die Modernisten, die aus der Kirche eine neo-gnostische Sekte gemacht haben.
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#28   HBR   10:20:16 | Samstag, 4. Oktober 2008
Die Artikelüberschrift ist irreführend
Unbeirrt von den Ewiggestrigen
Die Ewiggestrigen sind schließlich jene, welche die Kirche wieder in den vorkonziliaren Stand versetzen wollen.
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#27   wiener   10:17:00 | Samstag, 4. Oktober 2008
@ gotthard: zustimmung!
– ja, die gebetsinitiative des jungen mannes ist gut und lobenswert.
– allerdings stellte sich auch mir die frage, aus welchem grund er (hoffentlich nach rücksprache mit dem zuständigen pfarrer) den altarraum der kirche verändern muss.
– ich halte es für unpassend, den altar, an dem die eucharistie gefeiert wird, zu einem abstelltisch zu degradieren, indem man ihn mit kerzenleuchtern, heiligenstatuen, blumenrabatten etc. voll räumt.
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#26   consolamini   08:55:52 | Samstag, 4. Oktober 2008
Gott segne diesen Jugendlichen
…und seine ganze Initiative. Mögen doch noch immer mehr an mögliochst vielen Orten sich trauen, die Erneuerung der Kirche vorwärtszubringen.
Sancta Maria, ora pro nobis!
o^/ ;-) :)3
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#25   r.ruhrgebietler   07:40:42 | Samstag, 4. Oktober 2008
Dem Jungen kann nur Gottes Segen gewünscht werden!
Weiter so!!! Die liebende Gottesmutter wirds segnen!
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#24   Exodus †   01:22:38 | Samstag, 4. Oktober 2008
Ich bete
auch den Rosenkranz! Wundere mich, dass sich kreuz.net noch nie für mich interessiert hat!
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#23   sexychrist   01:06:52 | Samstag, 4. Oktober 2008
naja…
… „jugendlich“ ist etwas übertrieben. Mit 20 ist man nicht mehr jugendlich…
Aber was ich als pöserpöser Zweifler nicht verstehen kann ist diese Einordnung der enthaltenen „Kraft“ diverser Gebete.
Sicher ist das gemeinsame Beten eines speziellen Gebets ein Akt in dem eine mitreißende Massendynamik aufkommt, aber ich persönlich finde es deutlich angenehmer, in Ruhe und ungebundener Gelassenheit meine persönliche gedankliche Zwiesprache mit Gott zu halten. Ob mans laut sagt oder leiser, der liebe Gott hört es doch trotzdem…
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#22   Franz Kappes   23:42:40 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Aleph
Weil es für kreuz.net heute schon bemerkenswert ist, wenn ein junger Erwachsener den Rosenkranz betet?
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#21   Aleph †   23:30:14 | Freitag, 3. Oktober 2008
Die Gaffer sollten wollen nicht gaffen
Ich bin überhaupt nicht negativ. Ich denke ja nicht daran.
Aber wenn Rosenkranzmonat ist, beten Tausende den Rosenkranz.
Warum soll da ein 20-jähriger Jugendlicher wie ein Star herausgehoben werden, als hielte er die ganze Welt in seiner Hand, weil er den Rosenkranz bet’…?
Das können doch die Zuschauer und Gaffer genauso machen…
Sie sollten es halt auch wollen, nicht nur gaffen
:-S :-S :-S
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#20   Franz Kappes   23:23:36 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Aleph
Quatsch, du bist mal wieder so negativ. Zur Eröffnung des Rosenkranzmonates in unserem Pastoralverbund war ich mit neun Herrschaften in der Kirche, die leider allesamt gut zwanzig Jahre älter waren als ich.
Der Pastoralverbund umfasst ca. 9000 Menschen.
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#19   Gotthard   23:22:42 | Freitag, 3. Oktober 2008
schöne Initiative
Es ist doch schön, wenn Menschen die Initiative ergreifen zum gemeinschaftlichen Gebet in einer Kirche.
Es ist dabei völlig gleichgültig, was und wie sie beten …
Es kann aber nicht angehen, dass ein Zwanzigjähriger sich einfach die Freiheit nimmt, den Chorraum nach seinem persönlichen Geschmack umzugestalten…
außerdem: welche Funktion hat der Altar bei einem solchen privaten gemeinsamen Gebet? – keine!
Dieser junge Mann sollte seine Kirche so lassen, wie sie der verantwortliche Pfarrer eingerichtet hat … und er sollte sich weiterhin mit anderen zum Gebet versammeln.
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#18   Aleph †   23:21:55 | Freitag, 3. Oktober 2008
Kreuz.Nattern applaudieren
Ein Jugendlicher betet in seiner Kirche den Rosenkranz.
Dafür applaudieren alle Kreuz.Nattern…in der ganzen weiten Welt und schauen g… und gierig zu wie sich der Jugendliche allein abmüht…
:-O :-O o.O
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#17   Franz Kappes   23:08:48 | Freitag, 3. Oktober 2008
Kreuzgang
Hat sich wohl erledigt. Da wollte jemand lustig sein. o.O
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#16   Aleph †   23:02:16 | Freitag, 3. Oktober 2008
Wenn der Pastor den Kompass schwenkt und den Kelch sucht
Auf der zum Tabernakel geschobenen Mensa in der Bilderserie ist so viel freier Platz.
Da könnten noch eine ganze Menge von Heiligenfiguren aufgestellt werden.
Zum Zelebrieren genügt doch eine klitzkleine Altarkante.
Hauptsache ist doch, dass alles schön zugestellt ist und der Zelebrant einen Kompass braucht, um Patene oder Kelch im richtigen Moment zu erwischen.
Sieht ja niemand von den blökenden Schafen in den Kirchenbänken, wenn der Pastor den Kompass schwenkt, obwohl er den Kelch sucht…! :-S :-S :-S
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#15   pneumat   22:45:41 | Freitag, 3. Oktober 2008
Der Rosenkranz ist um 1400 entstanden?
Rosenkranz beteten bereits die ägyptischen Altväter (z.B.Makarios der Grosse, III. Jh.)
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#14   Franz Kappes   22:40:19 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Biene Maja
Schaust du bitte auch noch im Kreuzgang vorbei. Danke. Gute Nacht!
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#13   Biene Maja   22:33:53 | Freitag, 3. Oktober 2008
an alle
Gute Nacht habe heute viel gearbeitet bin müde
ich möchte noch beten Gottes Segen Amen.
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#12   Franz Kappes   22:30:53 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Leblhuber
Lesen Sie und überlegen Sie. Mehr will ich dazu nicht sagen.
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#11   Leblhuber   22:05:41 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Franz Kappes:
kreuzgang.org/viewtopic.php?t=8262&highlig…
Was wollen Sie uns damit sagen? Sollen wir an dem gemeinschaftlichen Entsetzen auf kreuzgang.org teilnehmen oder genügt es, wenn man Abartigkeiten jedweder Art mit Missfallen zur Kenntnis nimmt und bei deren Straffälligkeit darauf vertraut, dass Recht gesprochen wird.
Wer den christlichen Glauben verhöhnen will, kann das auf mannigfaltige Weise tun. Dazu braucht er kein Video und keine Schwarze Messe! Wer mit dem Schwert in der Hand „Gott will es“ schreit und mordet, verhöhnt den Glauben auch.
Wer glaubt, der Rosenkranz helfe gegen die Übel der Welt, der soll ihn beten.
Ich kenne aber keine Vorschrift des CIC, die mich dazu zwingt.
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#10   Franz Kappes   21:40:13 | Freitag, 3. Oktober 2008
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#9   Biene Maja   21:28:30 | Freitag, 3. Oktober 2008
Franz Kappes
nichts erzwingen das ist eine geistliche Übung denken Sie
an Christus dabei unbeirrt den Weg weiter gehen legen
Sie zuerst Christus alles hin was Sie bewegt und beunruhigt
dann gehen Sie ins Gebet der innere Nebel wird vergehen
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#8   Franz Kappes   21:17:47 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Biene Maja
Hängt von der betenden Gemeinschaft ab. Leider kann ich mich oft nicht so konzentrieren, wie ich es mir wünschen würde. :-S
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#7   Biene Maja   21:14:24 | Freitag, 3. Oktober 2008
Rosenkranz
es beruhigt mich ungemein stark da kommt die Seele in
eine gesunde Schwingung neben den Herrengebet das
Vater Unser das schönste Gebet Maria hat ja gesagt
betet den Rosenkranz da kann man das Evangelium
betrachten Glaubenswahrheiten.
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#6   Franz Kappes   21:05:11 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Sirilo
Der Rosenkranz wurde und wird gebetet. In einigen Gemeinden mehr, in anderen weniger.
Ich habe eine Beerdigungsmesse erlebt, in der zuerst der Rosenkranz gebetet wurde. Sehr eindrucksvoll.
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#5   Sirilo   21:00:12 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Ute
Der Rosenkranz ist um 1400 entstanden. Wieso konnte die Kirche so lange ohne das „kräftigste Gebet“ überleben?
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#4   noch ein Landorganist   20:50:55 | Freitag, 3. Oktober 2008
Ja, noch gibt es…
…historische Kirchen, in denen der Ungeist noch nicht zementiert wurde und man den Altarraum recht einfach wieder seine intendierte und liturgisch sinnvollen Gestalt geben kann. Na hoffentlich, führt dieses vorbildliche Verhalten nicht dazu, dass der anonyme Briefeschreiber und die Vienenburger, die im Gestern der 60er und 70er verhaftet sind und ihre Felle davonschwimmen sehen, sich noch schnell und panisch ein hässliches Kirchenzerstörerdenkmal in Form eines unverrückbaren Steinklotzaltares in der Raummitte setzen, wie man es vielenorts heute sehen kann.
Durfte heute erst wieder ein Paradebeispiel unkünstlerischer Kirchenzerstörung aus dem Jahre 2002 begutachten. Und die Verantwortlichen rühmen sich sogar in einer Beschreibung, bewusst alles so unpassend wie möglich gemacht zu haben!
Da ist dann schon erheblich mehr Aufwand zur Wiederherstellung des Kirchenraumes durch eine intelligentere neue Generationen nötig, als einfaches Verrücken.
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#3   Franz Kappes   20:33:54 | Freitag, 3. Oktober 2008
Ein leuchtendes Beispiel
So etwas würde ich mir von jungen Erwachsenen in unserer Gemeinde auch wünschen. Das Beispiel rührt mich an :(3
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#2   Peter-Pan   20:10:56 | Freitag, 3. Oktober 2008
Was ist ewiggestrig?
„Die Anliegen des Gebetes sind so wichtig: Wir werden weiterbeten und lassen uns von Ewiggestrigen nicht beirren“ – erklärt der jugendliche Initiant.
Das klingt ziemlich widersinnig. Wenn er sich doch auf Jahrhunderte alte Rituale und Gebete beruft und ihnen gegenüber verhältnismäßig neuen Vorgehensweisen den Vorrang gibt, legt das doch den Schluss nahe, dass
a) er der Gestrige ist
b) er es keineswegs verkehrt findet, ewiggestrig zu sein.
Mal davon abgesehen: Ist hier eigentlich irgendwas Interessantes passiert, außer das „angeblich“ ein anonymer Brief gefunden wurde.
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#1   Ute   20:09:22 | Freitag, 3. Oktober 2008
Rosenkranz
Entlich mal ein Jugendlicher, der Mut zum wahren Glauben hat. Der Rosenkranz ist nach der hl. Messe das kräftigste Gebet. Es ist ganz klar, dass die Gegner des Glauben ihn bekämpfen. Ich wünsche den Betern Mut zum Durchhalten.
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