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Freitag, 3. Oktober 2008 15:39
Die Deutschen sind genetisch bedingte Verbrecher
Heute feiert die Bundesrepublik Deutschland das fünfjährige Jubiläum einer Rede, deren Folgen noch nicht abzuschätzen sind. Von Leo G. Schüchter.
Martin Hohmann auf seiner Webseite.
Martin Hohmann auf seiner Webseite.
(kreuz.net) Heute vor fünf Jahren – am 3. Oktober 2003 – hielt der CDU- Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann in seinem Heimatort Neuhof bei Fulda eine Rede gegen die herrschende Medienmeinung.

Hohmanns Schlußaussage seiner elfseitigen Ansprache lautete:

„Daher sind weder »die Deutschen« noch »die Juden« ein »Tätervolk«. Die Gottlosen mit ihren gottlosen Ideologien, sie waren das Tätervolk des letzten, blutigen Jahrhunderts.“

Dreifaches Gesinnungsverbrechen
Damit hatte Hohmann in dreifacher Hinsicht gegen das Glaubensbekenntnis der Mächtigen verstoßen.

In ihrem Namen erklärte Kardinal Karl Lehmann von Mainz, daß es „falsch und belastend“ gewesen sei, daß Hohmann „zwischen dem Bolschewismus und dem Nationalsozialismus die Gottlosigkeit als große Gemeinsamkeit“ erkannte.

Auch Gottlosenvereine begannen als getroffene Hunde zu bellen. Sie stellten gegen Hohmann Strafanzeige. Bis heute waschen sie bekanntlich den atheistischen Massenmörder Joseph Stalin († 1953) und seine bolschewistischen Henker vom roten Terror und Völkermord rein.

Das wahre Tätervolk
Auf die zweite These Hohmanns, für die Deutschen das Verdikt »Tätervolk« abzulehnen, prügelte die gesamte Medienindustrie ein.

Das Boulevardmagazin ‘Der Spiegel’ stellte fest, daß die verachtenswerten Deutschen das einzige und „wahre Tätervolk“ seien.

Hinter dieser merkwürdigen Selbstbeschimpfung von Volksmitgliedern, die den Respekt vor ihrem eigenen Volk verloren haben, steht die Kollektivschuldthese, welche die herrschende Klasse als Rechtfertigung für die Fremdarbeiterentschädigung brauchte.

Die rot-grüne Bundesregierung hatte sich im Jahr 2000 von jüdisch-amerikanischen Kreisen erpressen lassen und trieb vom deutschen Volk zehn Milliarden DM – über fünf Milliarden Euro – für jüdische und osteuropäische Fremdarbeiter der NS-Diktatur ein.

Davon wurden über die Hälfte aus Steuergeldern entwendet, die von der zweiten und dritten Generation nach dem Ende des NS-Staates aufgebracht worden waren.

Diese Steuerzahler hatten mit der Ausbeutung der Fremdarbeiter durch damalige Staats- und Privatfirmen im Rahmen des Nationalsozialismus nichts zu tun.

Als Rechtfertigung für die Ausgleichszahlungen durch Steuergelder brauchte man die Kollektivschuldthese und den unfehlbaren Glauben an die quasi genetisch bedingte Verwerflichkeit aller Deutschen.

Die Hauptanklage
Der Hauptanklagepunkt von Medien und Politik gegen Hohmann beruhte aber auf dessen Aussage, daß die Juden kein Tätervolk seien.

Hohmann hatte sich bei seiner Argumentation gegen die Tätervolkthese auf politische Kriminelle jüdischer Abkunft bezogen, um die Absurdität der Stigmatisierung eines ganzen Volkes aufzuzeigen:

Bei 100.000 deutschen Tätern an den Judenmorden – die Zahl stammt von dem antideutschen US-Schriftsteller Daniel Goldhagen – würde ein ganzes Volk von achtzig Millionen Menschen als Tätervolk bis in die dritte Generation in Haftung genommen.

Mit der gleichen Logik könnte man die am bolschewistischen Terror weit überrepräsentierten Juden ein Tätervolk nennen.

Da es aber abwegig wäre, von einem limitierten Verbrecherkreis auf ein ganzes Volk zu schließen, dürfe man auch die Deutschen nicht als »Tätervolk« bezeichnen – folgerte Hohmann.

Die Mediengewaltigen konnten der Beweisführung Hohmanns keine Argumente entgegenstellen und verlegten sich darum auf Empörungstaktik.

Damit konnten sie ihre antideutsche Beschuldigungsstrategie der Bevölkerung aufdrücken.

Strafrechtlich irrelevanter Antisemit
Daß Hohmann dann noch als Antisemit beschimpft wurde, gehörte zum üblichen Ablauf des Rituals.

Zunächst beschuldigten einige Medien Hohmann als konjunktivischen Antisemiten. Dieser Antisemitismus wäre besonders mies, weil er strafrechtlich irrelevant war.

Der Historiker Jörg Barbarowski mußte zugeben, daß viele Juden an den Schlächtereien der Sowjetrevolution führend teilgenommen hatten.

Doch Hohmann habe verschwiegen, daß die von Juden geleiteten Massenmorde wegen der angeblichen antisemitischen Unterdrückung der Zaren berechtigt gewesen seien. Darum wären seine historischen Hinweise selber antisemitisch.

Zum Schluß erinnerten sich die Anti-Hohmann-Propagandisten sogar an den nationalsozialistischen Propagandaminister Paul Joseph Goebbels († 1945).

Sie erklärten triumphierend – zum Beispiel die ‘Süddeutsche Zeitung’ –, daß die Verbindung „zwischen der jüdischen Herkunft diverser Sowjetrevolutionäre und dem verbrecherischen, massenmörderischen Sowjetsystem direkt aus dem Arsenal von Goebbels stammt.“

Der Hinweis wäre schon deshalb ein antisemitisches Klischee.

Antisemitismus auf der Gefühlsebene
Nach drei Wochen Kesseltreiben mußten führende deutsche Boulevard-Medien einschließlich des ‘Spiegels’ und der ‘Frankfurter Rundschau’ allerdings rechtsverbindlich die Aussage zurücknehmen, daß Hohmanns Rede antisemitisch gewesen wäre oder er die Juden als Tätervolk bezeichnet hätte.

Die ‘Bildzeitung’ zahlte wegen Wiederholung der Aussagen 30.000 Euro.

Darum erfand man die Formulierung: „eine als antisemitisch empfundene Rede“, die von den meisten Mediengewaltigen seither verwendet wurde.

Diese Redewendung hat wegweisende Bedeutung auch für zukünftige Verleumdungskampagnen durch die Medienindustrie.

Man braucht nicht mehr nach Wahrheit zu forschen, sondern darf sich auf die Vermittlung journalistischer Empfindungen konzentrieren.

Zwecklose Entschuldigungsrituale des Todeskandidaten
Vor den Parteigremien der CDU hatte sich Hohmann dreimal entschuldigt.

Daraufhin wurde ihm vom Parteivorstand eine scharfe Rüge erteilt und für den Wiederholungsfall der Parteiausschluß angedroht.

Doch jüdische Propagandisten und die Israel-Lobby der Mediengewaltigen erpreßten die rückgratlose CDU solange, bis sie Hohmann auch ohne Wiederholung aus der Partei warf.

Der Frankfurter Philosoph Werner Becker hat den politischen Ächtungsprozeß gegen Hohmann als Teil der Holocaustreligion auf den Punkt gebracht:

„Die politischen Eliten hüten die Kernmoral der Bundesrepublik um Auschwitz wie ein Tabu. Für das Gedenken an die Holocaust-Katastrophe haben wir ‘geheiligte’ Formen des Miteinander-Umgehens entwickelt.“

„Die Wächter unserer politischen Kernmoral richten einen Tabubrecher ohne Nachsicht und ohne förmliche prozessuale Verhandlung und strafen ihn mit gesellschaftlicher Ächtung.“

„In der Regel verfällt er dem stärksten Verdikt, das unsere politische Sprache kennt: ‘Antisemit’ und ‘ewig gestriger Nazi’ zu sein.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 200 Lesermeinungen:
Donnerstag, 9. Oktober 2008 17:52
Earendil: @Marcelus: Ihre Behauptungen haben nichts mit der Realität zu tun
Die Wahlergebnisse der NSDAP sind mir bekannt. Nach der Machtübernahme der Nazis aber standen die Deutschen mehr und mehr geschlossen hinter ihrem Führer, was v.a. eine Folge des Kompromisses der Konservativen mit den Nazis war. Und der war deshalb so leicht, weil gewichtige inhaltliche Übereinstimmungen vorlagen (aggressiver und Nationalismus, Militarismus, Antisemitismus, Antikommunismus usw.). Die Ideologie der Volksgemeinschaft wurde so zu einem gewissen Teil Realität.

Die NSDAP finanzierte sich zum größten Teil aus Mitgliedsbeiträgen, dazu kamen in- und ausländische Spenden. Dass die NSDAP „us-amerikanisch“ (vom State Departement oder wie?) finanziert worden wäre, ist so formuliert Blödsinn. (Jetzt müsste doch eigentlich GdrW kommen und behaupten, die Briten hätten die Nazis finanziert, die waren doch bei dem immer alles. Oder mal sehen, wann wieder einer mit den Juden ankommt. Die Deutschen jedenfalls haben mit den Nazis ganz sicher nichts zu tun, so viel ist klar… )

Aber wenigstens haben Sie in einem Recht: Ich bin Protestant und Deutscher. Für letzteres kann ich ja nichts…
Donnerstag, 9. Oktober 2008 17:47
Heinz Josef: @kirchengegner
Allein im KZ Dachau waren 2718 christliche Geistliche und 2 muslimische Geistliche, die die Nazis als Gegner internieren ließen.

Übersicht über die Glaubensrichtungen:

2.579 katholisch
109 evangelisch
22 griechisch-orthodox
8 altkatholisch
2 muslimisch

Nicht mitgerechnet sind Geistliche die in anderen KZ’s oder Gefängnissen interniert waren. Sie können keinesfalls von einigen wenigen Gegnern sprechen.
Donnerstag, 9. Oktober 2008 17:39
kirchengegner: @den Autor des obigen Beitrags
Ich glaube, ich müsste meine Unterhosen jahrelang
tragen, damit sie so braun wird wie Ihre Gesinnung. Sie
sind im Geiste den totalitären Verbrechern des 20. Jhd.
viel näher als alle Brights und die meisten sonstigen
Atheisten. Sie lehnen einerseits den Begriff „Tätervolk“
ab (zu Recht, dies ist ein zu pauschales Urteil über die
Deutschen). Andererseits werfen Sie alle Atheisten in
einen Topf und begehen damit denselben Fehler, den
Sie anderen vorwerfen. Die Brights sind Humanisten und
verurteilen sowohl Stalins als auch Hitlers Verbrechen.
Und: so atheistisch war Nazi-Deutschland nicht. Die
Kirchen haben im 3. Reich mitgespielt, Gegner wie zum
dern Theologen Bonnhoeffer gab es auch in der Kirche
nur wenige. Im Gegenteil, mit der Judenverfolgung
zogen die Nazis Sympathisanten auch unter kirchlichen
Würdenträgern an. Sie argumentieren mit Schaum vor
dem Mund ( sind Sie tollwutgeimpft? ) und können
nicht ansatzweise differenzieren. Ich höre hier erstmal
auf, bevor Ihr Geifer noch den Monitor herunterläuft.
Geschichtsbildung ist bei denen, die hier schreiben,
wohl nur rudimentär vorhanden.
Ich lese jetzt Werke von Schmidt-Salomon, der DENKT
NACH, BEVOR er schreibt. Sollten Sie auch versuchen.
Donnerstag, 9. Oktober 2008 12:48
Marcelus: @Earendil: Ihre Behauptungen haben nichts mit der Realität zu tun
Die NSDAP hatte niemals die absolute Mehrheit im Deutschen Reich,
sondern immer nur die relative Mehrheit,
und zwar in der letzten freien Wahl 1932 ausschließlich wegen der Mehrheiten in den protestantischen Teilen des Reiches.
Und die Finanzierung der Partei war eine US-amerikanische (siehe die Nachforschung des preußischen Innenministeriums).

Sie wären deshalb gut beraten, sich entsprechend der historischen Fakten zu informieren,
aber wahrscheinlich sind Sie selbst ein deutscher Protestant.
Donnerstag, 9. Oktober 2008 09:49
Earendil: @versammeltes Revanchistenpack
1. Der Aufstieg Hitlers verdankt sich in erster Linie der fanatischen Unterstützung der großen Mehrheit der Deutschen aller Gegenden und Schichten. Keine ausländischen Mächte haben ihn „groß gemacht“, eure Verschwörungstheuorie sind aus der Luft gegriffen. (Naja, haben Verschwörungstheorien halt so an sich.)

2. Die Präventivkriegthese ist längst widerlegt. Hitlers Kriege waren reine Angriffskriege und hatten nix mit Verteidigung zu tun.

3. Wenn ein bekennender Nazi und Rechtsgeher hier darlegt, dass der NS-Terror inkl. KZ und Holocaust nichts mit Krieg oder Frieden zu tun hatte, dann hat er er: Recht. Die Naziverbrechen waren eigentlich nie eine Reaktion auf irgendwas, sondern eben Konsequenz ihrer Ideologie.
Donnerstag, 9. Oktober 2008 01:49
Exodus †: Gute Nacht, Freunde!
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