Neue Alte Messe
In der Wahlheimat des Erzbischofs
In der Schweiz gibt es 21 Orte, an denen die Alte Messe zelebriert wird. Ab dem nächsten Sonntag wird ein 22. Ort dazukommen.
Erste Alte Messe in der Stadt Brig im November 2007 seit vierzig Jahren.
Erste Alte Messe in der Stadt Brig im November 2007 seit vierzig Jahren.
(kreuz.net) Ab dem kommenden Sonntag wird in Brig in der Schweiz regelmäßig die Alte Messe zelebriert.

Die Gemeinde Brig-Glies besitzt 12.000 Einwohner. Sie befindet sich im Kanton Wallis in der Südwestschweiz. Kirchlich gehört der Ort zum Bistum Sitten.

In dem gleichen Kanton und Bistum gründete Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) im Jahr 1971 das an der Tradition ausgerichtete Priesterseminar von Ecône. Ecône gehört zur 2.500-Seelen-Gemeinde Riddes. Der Erzbischof liegt in der Seminarkirche begraben.

Die neue Alte Messe in Brig wird monatlich um 17.00 Uhr in der Kollegiumskirche zelebriert.

Die im 17. Jahrhundert erbaute Kirche ist Teil eines Gymnasiums, das sich früher in kirchlicher Trägerschaft befand.

Am vergangenen 25. November war in dem Gotteshaus die erste Alte Messe seit vierzig Jahren gefeiert worden. Der Andrang der Gläubigen war überwältigend.

Erste Alte Messe seit vierzig Jahren
Am 25. November zelebrierte Hw. Reto Nay in der Schweizer Stadt Brig die erste Alte Messe seit vierzig Jahren.Der Zelebrant trägt den Gläubigen das Evangelium ein zweites Mal auf Deutsch vor. Zur Predigt - nach klassischem Meßverständnis kein Teil der Messe - legt er die Kasel ab.Die liturgische Farbe der Messe ist rot, weil das Fest der Heiligen Katharina von Alexandria - Landespatronin des Kantons Wallis - gefeiert wird.

Die Alte Messe wird bereits an 21 Orten in der Schweiz regelmäßig zelebriert.

Nach Angaben der Organisatoren der Briger Alten Messe, versteht sich der lateinische Ritus nicht als Konkurrenz zum Neuen Ritus: „Beide sind gleichermaßen Ausdruck des einen Glaubens der Kirche.“

Der augenfälligste Unterschied sei neben der Sprache, daß der Priester die Messe am Hochaltar liest – „womit Gemeinde und Priester dieselbe Gebetsrichtung nach Osten haben, zur aufgehenden Sonne als Symbol für den auferstandenen Herrn.“

Fazit der Organisatoren: „Freuen wir uns über die Vielfalt, die uns die Liturgie bietet und hüten wir uns davor, einander deswegen die Rechtgläubigkeit abzusprechen, denn die Messe soll die Menschen einen und nicht spalten.“
      
24 Lesermeinungen
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#24   Aleph †   20:06:38 | Montag, 6. Oktober 2008
LÖSCHT DEN BRAUNEN SCHEISS
o.O :-O :-S :-| :-#
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#23   Heinz Josef   19:50:48 | Montag, 6. Oktober 2008
Löscht den brauen Scheiß carlosalberto
Wann werden endlich die antisemitischen Schmirereien eines carlosalberto gelöscht, und er selbst auch, statt die Postings derer die dagegen protestieren!
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#22   LandorganistII   11:34:49 | Montag, 6. Oktober 2008
Wieviele NOM-Messstandorte
gibt es in der Schweiz?
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#21   Jesaja †   00:31:22 | Montag, 6. Oktober 2008
Zur Nacht!
Der Pfarrer:„Die heutige Predigt hat das dritte Kapitel des Briefes des Apostels Jakobus zur Grundlage. Es geht dort um den Fleischzipfel, mit dem die greulichsten von allen Sünden getan werden…„[leiser]
„Soll ich ihn euch nennen?“[noch leiser]
„Nein, ich werde ihn euch zeigen!“ [Streckt der Gemeinde die Zunge heraus]
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#20   Gotthard   12:09:53 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@monti
Predigt (die ja nicht zur eigentlichen Messe gehört)
natürlich ist die Predigt ein integraler Bestandteil der Messe – zumindest an Sonn- und Feiertagen.
Was soll die Predigt denn sonst sein?
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#19   kritischerbeobachter   10:20:20 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@ Monti
Ja, der Priester mußte den Manipel ablegen.
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#18   monti   09:36:14 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Mal ‘ne frage zu den Bildern:
Müsste der Priester bei der Predigt (die ja nicht zur eigentlichen Messe gehört) nicht auch das Manipel ablegen ? (Bild 2)
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#17   karljosef   07:47:13 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Famliengereche Messe
Ein Messe um 17h00 ist ein Fortschritt. Familienfreundlich ist jedoch der Sonntagvormittag.
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#16   Franz Kappes   07:37:29 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Danke
… an den Ortsbischof. :(3
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#15   Marcelus   22:17:27 | Samstag, 4. Oktober 2008
Jeder römische Katholik ist Untertan des Papstes auf Erden, der der Vicarius Christi ist
Das ist Dogma der Kirche.
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#14   Aleph †   22:15:10 | Samstag, 4. Oktober 2008
Marcelus
… hat irgendwo ein Loch für kesse Sprüche: dem Papst untertan… :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#13   Marcelus   22:13:05 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Gotthard: Jeder römische Katholik ist dem Römischen Papst unterworfen,
unterwerfen brauchen sich nur jene, die dies noch nicht sind.
Und das war bei Erzbischof Lefebvre nicht der Fall, weil dieser bereits dem Papst unterworfen war und dies auch blieb bis zu seiner Abberufung durch Christus.
Der Papst hat ein ungerechtes Urteil gefällt,
und beide haben ihr Urteil durch Christus bereits erhalten,
Erzbischof Lefebvre und der ehemalige Papst Johannes Paul II.
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#12   Gotthard   22:06:01 | Samstag, 4. Oktober 2008
@marcelus
diesesind dem Römischen Papst natürlich auch unterworfen,
Du schreibst einen absoluten Unfug:
Bischöfe sind nicht per se „unterworfen“ – sie haben sich zu unterwerfen …
und genau DIES gilt nicht für die Pius-„Bischöfe“
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#11   ursula   21:42:38 | Samstag, 4. Oktober 2008
alte Hl.Messe
Es wäre schön wenn es in jeder Stadt der Schweiz eine Möglichkeit zur tridentinischen Messe gäben würde.Das Bedürfnis ist sicher gross und nicht alle Menschen haben eine Fahrmöglickeit .
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#10   Marcelus   20:40:46 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Gotthard: Die PBSPX-Bischöfe sind nach katholischer Lehre gültig geweihte Weihbischöfe
und diese sind dem Römischen Papst natürlich auch unterworfen, so wie jeder Katholik kraft dem Dogma von der päpstlichen Universaljurisdiktion dem Papst unterworfen ist,
und was jeder römische Katholik auch anerkennt, und natürlich auch Erzbischof Lefebvre und die PBSPX-Bischöfe und deren Gläubige.
Die Exkommunizierung des Inhabers päpstlichen Universaljurisdikition, Johannes Paul II., war aber ungültig, wegen der Kirchenkrise.
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#9   Gotthard   20:34:38 | Samstag, 4. Oktober 2008
@marcelus
zu den exkommunizierten „Bischöfen“ der Pius-Leute kann nur so viel gesagt werden:
Bonifaz VIII.:
Wir erklären, sagen und definieren nun aber, daß es für jedes menschliche Geschöpf unbedingt notwendig zum Heil ist, dem Römischen Bischof unterworfen zu sein.
diese Herren und ihre Priester haben sich eindeutig nicht dem Papst unterworfen…
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#8   Marcelus   19:01:11 | Samstag, 4. Oktober 2008
Die PBSPX-Bischöfe sind disziplinarisch exkommuniziert,
aber sie sind zumindest römisch-katholischer Religion,
im Gegensatz zu angeblich nicht exkommunizierten Bischöfen auch im deutschen Sprachraum.
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#7   Dr. Josef A. Feigenbaum   18:59:05 | Samstag, 4. Oktober 2008
Notwendige Klarstellung
Ich danke HBR bestens für seine Klarstellung. Die Ecône-Gemeinschaft steht unter der Leitung von exkommunizierten Bischöfen.
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#6   wiener   18:40:15 | Samstag, 4. Oktober 2008
zustimmung!
„Freuen wir uns über die Vielfalt, die uns die Liturgie bietet und hüten wir uns davor, einander deswegen die Rechtgläubigkeit abzusprechen, denn die Messe soll die Menschen einen und nicht spalten.“
und das sei vielen kampfpostern hier ins stammbuch geschrieben!
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#5   Don Camillo   17:48:48 | Samstag, 4. Oktober 2008
Schon wieder etwas gelernt…
Nach Angaben der Organisators der Briger Alten Messe, versteht…
Und ich dachte immer, dass Christus die Menschen zur Eucharistiefeier zusammenruft. Tja, jetzt wissen wir es besser. Schon wieder was gelernt!
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#4   Insinuator   16:43:54 | Samstag, 4. Oktober 2008
Schöne Bilder
Ich hätte da noch eine alte Gardine und einen Brokatvorhang, sicherlich auch 40 a alt. Wo gibt es Schnittmusterbögen für diese Kleidchen?
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#3   HBR   16:01:26 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Seminarist
Wollen Wir doch nicht noch die 27(!) Orte vergessen, an denen die FSSPX die Messe aller Zeiten regelmässig zelebriert!
Es geht hier doch offensichtlich um katholische Messen und nicht um jene von schismatischen kirchlichen Gemeinschaften ;-)
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#2   Seminarist   15:53:59 | Samstag, 4. Oktober 2008
22+27=-V2
Wollen Wir doch nicht noch die 27(!) Orte vergessen, an denen die FSSPX die Messe aller Zeiten regelmässig zelebriert!
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#1   Alois Bischof   15:19:03 | Samstag, 4. Oktober 2008
E pluribus unum?
Das ist das Motto der Freimaurer, für die es keine unveränderliche Glaubenswahrheit gibt.
Der Unterschied zwischen ‘neuem’ und ‘altem’ Ritus bleibt unverändert, und auf Pfarrebene besteht eine gleichzeitige Kontradiktion zwischen den beiden ‘Formen’ des römischen Ritus (wobei der Novus Ordo Missae historisch kein Bestandteil des römischen Ritus ist oder auch nur werden kann).
Es geht übrigens nicht um die Liturgie oder um liturgische Reservate zu schaffen; die Flucht in eine unierte katholieke Byzantinische oder Maronitische oder Syro-Malankarische Liturgie steht jedem lateinischen Katholiken offen. Es geht um die unveränderte römisch-katholische Glaubenslehre. Um die Dogmen.
In der modernistischen Struktur werden diese geleugnet und heruntergespielt. Nur in den Kirchen und Kapellen der unveränderten römisch-katholischen Kirche aller Zeiten gibt es die unversehrte Glaubenswahrheiten des einen, katholischen Glaubens.
Nein, es gibt zwischen byzantinischem und (überliefertem) römischem Ritus keinen Gegensatz! Im Gegenteil.
Zwischen Novus Ordo und überlieferten katholischer Meßliturgien, egal welchen Ritus, gibt es dagegen gigantische Unterschiede und Gegensätze.
Wie kann das sein, wenn doch die Konzilskirche nach den Indult- und neokonservativen Aktivisten angeblich die Glaubenssubstanz beibehalten hat?
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