Bin ich eine Frau oder ein Mann? Kann ich gleichzeitig Nino und Nina heißen? Wie wäre es überhaupt, als Nin durch die Welt zu gehen? Von Franz Cosmin.
Das Stück „Nin’s Archiv“ läuft in Wien als angeblichs „Kinderprogramm“.
(kreuz.net) Pornographie auf öffentlichen Plakatwänden, Homophilie und Propagierung der Abtreibungsgewalt
quer durch die Pubertät – man sollte meinen, es ginge nicht schlimmer.
Doch das ist ganz offensichtlich
eine Täuschung.
Seit dieser Woche läuft im Kinder- und Jugendtheater „Foxfire“ in Wien ein Stück mit
dem scheinbar harmlosen Titel „Nin’s Archiv“.
Damit ist es aber mit der Harmlosigkeit schon wieder vorbei.
„Mach Dir Dein eigenes Geschlecht!“ – titelt dazu ein österreichisches Emanzen-Kampf-Webseite namens
‘dieStandard.at’ euphorisch. Es handelt sich um den feministischen Abklatsch der rosafarbenen Wiener Tageszeitung
‘Der Standard’.
Eine Autorin namens Lilly Axter erklärt die komplizierte Situation heutiger Kinder:
„Bin ich eine Frau oder ein Mann? Kann ich gleichzeitig Nino und Nina heißen? Wie wäre es überhaupt,
als Nin durch die Welt zu gehen? Was würden wohl die Klassenkollegen und -kolleginnen dazu sagen? Und
finde ich dann jemals eine Freundin/einen Freund?“
Ein neunjähriges Kindwesen stellt sich nach den Vorstellungen
der Autorin diese Fragen.
Denn schließlich weiß jedes Kind, daß solche Nöte neunjährigen Mädchen
und Buben auf der Seele brennen.
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51 Lesermeinungen
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GENDER dazu hatte ich hineulich einen Vortrag gehört man behauptet einfach die JUNGEN seien in der heutigen
ZEIT benachteiligt alles wäre nicht gender-gerecht, sondern zumindest in der SCHULE nur auf Mädchen
ausgerichtet
#55 Peter-Pan 06:33:52 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@für die Kirche die ganze Zeit versuchen Sie, mir Ihre eigene Ideologie aufzuzwingen. Ideologie ist Ihre
„Religion“. Ich habe weder eine Ideologie noch eine Religion und versuche niemanden etwas aufzuzwingen.
Ich versuche auch niemanden weiß zu machen, jemand handle sich die eine oder andere Form der Verdammnis
ein, wenn er oder sie meinen Standpunkt nicht teilt – was nun mal die Basisüberzeugung fast aller Religion
und Ideologie ist. Offensichtlich lieben Sie die Ideologie so sehr, daß Sie diese ständig verarmlosen
möchten. Schauen Sie die DDR an, ein guter Ort, wo die Leute sich der Ideologie freiwillig anhingen.
Ich wüßte nicht, inweit ich irgendeine Ideologie verharmlose mit der Feststellung, dass die Menschen
ihnen meist allzu bereitwilig anhängen. Wie Religion bietet auch Ideologie meist einfache Antworten auf
sehr komplexe Fragen und spricht damit viele Leute an. Jeder Mensch hat gewisse Tradition, niemand ist
ohne soziales Umfeld, Familentradition in die Welt gekommen. Wenn Sie das alles als Zwang empfinden, dann
müssen Sie sich in dem Urwald wünschen, dort erleben Sie aber leider auch Zwang: den Zwang der nackten
Naturgewalt. Was hat das mit meinem Beispiel zu tun, dass viele Menschen heute gläubig sind, weil man
ihren Ahnen den Glauben aufzwang. @HeinrichvonOfterdingen Schwachsinn. Ein Beispiel: Wenn Hitler den 2.
Weltkrieg nicht gestartet hätte, hätte es irgendwann bestimmt jemand anders getan – vielleicht noch
schlimmer. Mildert dass in irgendeinerweise Hitlers Schuld.
#54 Heinz Josef 15:18:48 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Entfernen Sie den Originaltext und seine Wiedergabe. Entfernen Sie antikatholischen Judenhass oder …
Entfernen Sie den Originaltext und seine Wiedergabe. Entfernen Sie antikatholischen Judenhass oder nennen
Sie sich einfach Judenhass.net Heinz Josef
Noch immer stehen auf kreuz.net diese Hetzparolen! Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften
geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe.
Danke liebe SS.
Redaktion! Löschen Sie dieses abartige posting!!! carlosroberto: Die Juden haben in der Gaskammer ja
auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort
jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS. Ich schäme mich für diesen angeblichen Christenmenschen!
@Peter Pan: die ganze Zeit versuchen Sie, mir Ihre eigene Ideologie aufzuzwingen. Ideologie ist Ihre „Religion“.
Offensichtlich lieben Sie die Ideologie so sehr, daß Sie diese ständig verarmlosen möchten. Schauen
Sie die DDR an, ein guter Ort, wo die Leute sich der Ideologie freiwillig anhingen. Jeder Mensch hat gewisse
Tradition, niemand ist ohne soziales Umfeld, Familentradition in die Welt gekommen. Wenn Sie das alles
als Zwang empfinden, dann müssen Sie sich in dem Urwald wünschen, dort erleben Sie aber leider auch
Zwang: den Zwang der nackten Naturgewalt.
Lieber Ultramontanus, theoretisch haben Sie recht. Ich habe ja selbst noch viele (wirklich viele!) Gespräche
mit Leuten geführt, die damals zum Wählen gegangen sind. Die Leute haben das so verstanden, entweder
werden im Endeffekt die Kommunisten oder die Nationalsozialisten an der Macht sein. Vielleicht war diese
Analyse nicht richtig, mag sein. Aber als Zeitgenosse hat man nie den überlegenen Überblick eines Spätgeborenen.
Lieber P.-P., Die Deutschen sind 1933 nicht dazu gezwungen worden, Hitler zu wählen. So traurig das auch
ist, sie taten es aus freien Stücken. … viele sicher auch aus der Überzeugung das kleinere Übel zu
wählen. Was passiert wäre, wenn in Deutschland die Kommunisten an die Macht gekommen wären, das weiß
keiner. Vielleicht wäre dann heute die ganze Welt kommunistisch. Und man würde sich fragen, warum die
Deutschen damals so dumm waren, nicht die Nazionalsozialisten zu wählen. Schlimm genug, wenn man in Wahlen
nicht das Gute wählen kann, sondern sich zwischen verschiedenen Übeln entscheiden muß.
@für die Kirche Wenn man gezwungen ist, zu „glauben“, dann ist es kein Glaube mehr, sondern eine Ideologie.
Zum Glauben gezwungen zu sein ist aber eigentlich nicht möglich, denn man kann zwar mündlich was beipflichten,
aber der Glaubensakt kann nicht gezwungen werden, denn so heißt es nicht mehr Glauben. Ich sagte, Glaube
kann erzwungen werden, nicht dass man jemanden zwingen kann zu glauben. Und sehen Sie sich um auf der
Welt. Wie viele gläubige von Menschen, deren Vorfahren eine Religion aufgezwungen, die zwangsmissioniert
wurden, gibt es heute? Und Ideologie wird nicht erzwungen, Menschen hängen ihr an. Aus Überzeugung.
Man zwingt niemanden eine Ideologie anzunehmen, allenfalls sich ihr zu unterwerfen. Die Deutschen sind
1933 nicht dazu gezwungen worden, Hitler zu wählen. So traurig das auch ist, sie taten es aus freien
Stücken.
@ walküre Was ist der Unterschied zwischen Gulags und KZs? Finden Sie es unfassbar, wenn der leninistisch/trotzkistische
Völkermord an 9 Mio. Russen geleugnet wird? Finden Sie es unfassbar, wenn der stalinistische Völkermord
an den 8 Mio. Ukrainern geleugnet wird? Finden Sie es unfassbar, wenn die stalinistische Deportion und
Ermordung am Volk der Tschetschenen geleugnet wird? Finden Sie es unfassbar, wenn die stalinistische Vertreibung
und Ermordung an den Wolga-Deutschen geleugnet wird? Finden Sie es unfassbar, wenn die Bombardierung der
Zivilbevölkerung durch Alliierte Streitkräfte geleugnet wird? In China gibt es bis heute KZs. Finden
Sie es unfassbar, daß auf einen durch Sklavenarbeit hergestellten PC herumhämmern? 80 Mio. Menschen
sind durch die Handlanger der chinesischen KP interniert oder auf offener Straße ermordet worden. Finden
sie es unfassbar, wenn das jemand leugnet? Die Christen haben bei der Besiedlung Amerikas 100 Mio. Indianer
ermordert und auf 300 Tausend dezimiert. Bis in die 70er Jahre wurden die Indianer verfolgt und durch
Sterilisierung unfruchtbar gemacht. Finden Sie das unfassbar, wenn das jemand leugnet? Finden Sie es unfaßbar,
wenn die christliche Negersklaverei mit mehreren 10 Mio. Opfern geleugnet wird? Ich finde Ihre Kaltschnäzigkeit
(und die einiger anderer hier auf dieser Seite) unfassbar!
@Peter Pan: Das ist Ihre Religion, nicht die meine. Sie benutzen selber das Wort „Gläubige“, die Gläubigen
müssen also auch glauben, was sie als ihre Religion vermittelt bekommen. Glauben bedeutet dann Reflexion,
Wahrhaftigkeit, und vor allem den Willen zu glauben. Die jenigen, die den anderen nur nachsprechen, ohne
zu glauben, sind keine Gläubigen, sie sind vielleicht als Mitglieder einer Kirche eingetragen, aber echte
Gläubige sind sie nicht. Auch einfache Menschen können zum tiefen Verständnis der Religion gelangen,
eine alte Bäuerin, die jeden Tag Rosenkranz lesen und ihre Nächsten liebt z.B., versteht vielleicht
mehr von ihrem Glauben als ein Doktor der Theologie. Wenn man gezwungen ist, zu „glauben“, dann ist es
kein Glaube mehr, sondern eine Ideologie. Zum Glauben gezwungen zu sein ist aber eigentlich nicht möglich,
denn man kann zwar mündlich was beipflichten, aber der Glaubensakt kann nicht gezwungen werden, denn
so heißt es nicht mehr Glauben. Der Begriff „Glaube“ beinhaltet analytisch die Freiwilligkeit. Wenn jemand
sich aber freiwillg einer Ideologie anhängt, dann tut er mir herzlich leid: das ist jemand, der nicht
selbständig denken kann.
@für die Kirche Religion ist ein Komplex: sie kann man nicht ohne hinreichendes Studium verstehen. Und
wie viele Gläubige denken Sie, haben ihre Religion studiert? Nein, Religion muss einfach sein, simpel
und leicht zu verstehen, mit primitiven Antworten auf die schwierigsten Fragen. Religion setzt freien
individuellen Willen voraus, Ideologie gesellschaftlichen Zwang. Blödsinn, Religion kann anerzogen oder
sogar erzwungen werden, und Ideologie sehr aus wohl voller Überzeugung hervorgehen.
@Peter Pan: Religion ist keine Ideologie Religion ist ein Komplex: sie kann man nicht ohne hinreichendes
Studium verstehen. Religion setzt freien individuellen Willen voraus, Ideologie gesellschaftlichen Zwang.
Man kann Religion mißbrauchen und zur Ideologie degradieren, aber sie ist eine viel höhere Idee als
von Menschen gemachte Ideologie.
@für die Kirche Eine Gehirnwäsche und Ideologie ist, komplexe Sachverhalte zu vereinfachen, und Leute
zu bestimmten Meinungen und Verhalten zu suggestieren. … Also Religion! Sie verurteilen die Bibel nach
Ihrer Ideologie. Die Bibel enthält blutige Ratschläge, wenn sie lehrt: Du sollst Vater und Mutter ehren,
Du sollst Deine Nächsten lieben wie Dich selbst? Sie kennen die Bibel wohl nicht. Aber egal, Bibel bleibt
das meist gelesene Buch in der Welt, Sie können sagen wie Sie wollen. Doch, ich kenne die Bibel, Sie
offenbar nicht. Sie zitieren ein paar nette Phrasen und meinen das war es. Was ist mit all der Gewalt,
all den Aufforderungen zu Mord- und Totschlag, den Listen todeswürdiger Verbrechen, was ist mit Gottes
Taten selbst, wie die Erstgeborenen Ägyptens abzuschlachten, Städte niederzubrennen und die ganze Welt
zu ersäufen. Was ist damit? was ich sagen wollte, ist, daß die Kinder, wenn man sie so lassen, bereits
von selber aus sich in eine bestimmte Geschlechtsrolle einfügen, Solche Geschlechterrollen sind sozial
definiert. All die damit verbundenen Ideen haben wir uns ausgedacht. Ich bin gegen jegliche Propaganda
und ideologische Bevormundung. Gut, treten Sie gegen Religion ein. Aktionsfiguren sind eben keine Puppen
im üblichen Sinne, hier wollen Sie bloß die Begriffe vertauschen. Nein, will ich nicht. Die Ideen die
dahinterstecken sind letztlich dieselben.
@Peter Pan: das Kapital „Das Kapital“ von Karl Marx ist ein wichtiges Werk der Ideengeschichte, wenn die
Kinder so frühreif sind und sich selbständig mit diesem Werk auseinandersetzt, ist es eher erfreulich.
Denn dieses Werk ist keine Gehirnwäsche. Eine Gehirnwäsche und Ideologie ist, komplexe Sachverhalte
zu vereinfachen, und Leute zu bestimmten Meinungen und Verhalten zu suggestieren. So ist das Buch „Das
Kapital“ nicht: die meisten 68er haben nicht einmal das Buch gelesen und sind schon auf die Straßen gerannt.
Sie verurteilen die Bibel nach Ihrer Ideologie. Die Bibel enthält blutige Ratschläge, wenn sie lehrt:
Du sollst Vater und Mutter ehren, Du sollst Deine Nächsten lieben wie Dich selbst? Sie kennen die Bibel
wohl nicht. Aber egal, Bibel bleibt das meist gelesene Buch in der Welt, Sie können sagen wie Sie wollen.
Ich sage nicht, daß Spielzeuge mit der Natur zu tun haben, was ich sagen wollte, ist, daß die Kinder,
wenn man sie so lassen, bereits von selber aus sich in eine bestimmte Geschlechtsrolle einfügen, dies
kann ein Ergebnis der Evolution sein, da der Menschen ein soziales Wesen ist, ist seine soziale Rolle
nicht von der Natur gänzlich zu trennen. Dieses Stück kenne ich ehrlich gesagt nicht, aber die dahinter
stehende Ideologie schon. Ich bin gegen jegliche Propaganda und ideologische Bevormundung. Aktionsfiguren
sind eben keine Puppen im üblichen Sinne, hier wollen Sie bloß die Begriffe vertauschen.
@für die Kirche Mindestens ist die Bibel eine der wichtigsten Werke der Weltliteratur, die in eindrucksvoller
Sprache geschrieben hat. Dasselbe könnte man auch über „Das Kapital“ sagen. Was ist also Ihr Punkt?
Die Bibel ist durch und durch moralisch fragwürdig, brutal und voller zweifelhafter Ratschläge. Selbst
überzeugte Christen sind in der Regel klug genug sie nicht ungefiltert ihren Kindern zuzuführen. Dieses
Theaterstück ist dagegen ein moderne Gehirnwäsche. Tendenzenliteratur der üblichsten Art. Die Transsexualität
ist angeboren und ist eher selten. Die meisten Kinder sind eben nicht mit solcher Perplexe konfrontiert.
Ein Minderheitsproblem zu verallgemeinern ist eine Dummheit. Wünscht der Autor des Theaterstücks, daß
jeder zweite Junge sich für die Kastration entscheidet? Äh, mich beschleicht das Gefühl, dass sie keine
Ahnung haben, worum es in dem Stück geht. Buben sollen lieber Mädchen werden, die müssen stricken lernen…
Mädchen sollen vergessen, daß sie Mutter werden können. Dabei spielen die Mädchen eben gerne mit Puppen…
1. Was um alles in der Welt haben Strickzeug und Puppen mit der Natur zu tun. 2. Jungen spielen genausogerne
mit Puppen – zum Beispiel mit so genannten Actionfiguren.
@Peter Pan: eben nicht! Ein völlig harmloses Stück ohne irgendeine gefährliche Moral. Wesentlich gefahrloser
Kinder so ein Stück sehen zu lassen, als sie zum Lesen der Bibel aufzufordern. Mindestens ist die Bibel
eine der wichtigsten Werke der Weltliteratur, die in eindrucksvoller Sprache geschrieben hat. Dieses Theaterstück
ist dagegen ein moderne Gehirnwäsche. Tendenzenliteratur der üblichsten Art. Die Transsexualität ist
angeboren und ist eher selten. Die meisten Kinder sind eben nicht mit solcher Perplexe konfrontiert. Ein
Minderheitsproblem zu verallgemeinern ist eine Dummheit. Wünscht der Autor des Theaterstücks, daß jeder
zweite Junge sich für die Kastration entscheidet? Totaler Unsinn. Die Natur als Wälder, Biber, Flüsse
soll man schützen und so belassen, wie sie ist. Die Arten soll man schützen, aber das naturgegebene
Geschlecht der Menschen wird in unserer verrückten Gesellschaft nun als unerwünscht betrachtet: Buben
sollen lieber Mädchen werden, die müssen stricken lernen… Mädchen sollen vergessen, daß sie Mutter
werden können. Dabei spielen die Mädchen eben gerne mit Puppen… Diese dumme Ideologie soll endlich
mal aufhören!
#26 Heinz Josef 05:22:05 | Montag, 6. Oktober 2008
Lutheraner – Thomas Evangelium authentischer ????????? Wenn Sie bedenken, daß die Bibel allein in den
letzten 500 Jahren an die 200 Tausend mal umgeschrieben worden ist, dafor nur in lateinisch zu haben war
und zu den meist indexierten Bücher der Welt gehört, sollte man schließen, daß das Thomas-Evangelium
authentischer ist. Von was Sie keine Ahnung haben, sollten Sie besser schweigen. Als Lutheraner
sollten Sie wissen das Martin Luther vor 500 Jahren nach Wittenberg kam. Die ältesten Codices sind über
1000 Jahre älter. Die des ersten Testamentes sogar 2000 Jahre (vgl. Qumran). Gerade diese Codices belegen
dass hier äußerster Wert auf authentische Überlieferung gelegt wurde. Die überlieferten Texte weichen
von den alten Texten wenn überhaupt nur unwesentlich ab.
@ Seefeldt Wenn Sie bedenken, daß die Bibel allein in den letzten 500 Jahren an die 200 Tausend mal umgeschrieben
worden ist, dafor nur in lateinisch zu haben war und zu den meist indexierten Bücher der Welt gehört,
sollte man schließen, daß das Thomas-Evangelium authentischer ist. @ großwildjäger Das dürfen Sie
sich denken. Steht doch da. Danke übrigens, wollte Seefeldt noch nachtragen.
@ Seefeldt Die meisten Juden in Deutschland kommen aus der GUS, also den ehemaligen Sowjetrepubliken.
Sie werden systematisch angesiedelt. Synagogen, Rabbiner, Schulen, Kindergärten, Sprachkurse werden vom
deutschen Steuerzahler dazugeliefert. Außerdem wird ihnen die „deutsche Kultur“ nahe gebracht. Was genau
vermittelt wird, darf man sich denken. Geschichliche Kenntnisse über die ehem. Sowjetunion werden nicht
abgefragt, noch spielt es eine Rolle, welche Ämter sie inne hatten. Bekannt ist mir, daß der Zentralrat
der Juden (Dachverband) der progressiven Richtung angehört, sich jedoch kürzlich dem liberalen Judentum
geöffnet hat. Welche Richtung die GUS-Juden präferieren, kann ich aus dem Stand nicht sagen, würde
mich jedoch interessieren. Anmerkung: Nach dem Tod Werner Nachmanns wurde der Vorwurf erhoben, Nachmann
habe in der Zeit von 1981 bis 1987 etwa 33 Millionen DM an Zinserträgen aus Wiedergutmachungsgeld der
Bundesregierung veruntreut. Das Geld blieb unauffindbar.
Welcher Ausprägung? Wenn die weitaus meisten Juden in Europa, den USA und Israel der liberalen Richtung
angehören – welcher Ausprägung denn? Dem progressiven Judentum oder dem Reformjudentum?
@Heinz Josef: Liberales Judentum tritt in 2 Ausprägungen auf: Progressives Judentum und Reformjudentum.
In Europa, den USA und Israel ist die weitaus größte Gruppe von Juden der liberalen Richtung zuzurechnen.
Auch viele Gemeinden, die sich noch als orthodox bezeichnen, sind in Wahrheit liberal. david.juden.at/…ft/70-75/74-much.htm
über Or Chadasch, Wien Eveline Goodman-Thau wurde 1934 in Wien geboren. Nach dem Einmarsch Hitlers floh
Familie Thau Ende 1938 mit ihrer Familie in die Niederlande, wo sie in Hilversum bis Kriegsende versteckt
lebte. Nach dem 2. Weltkrieg studierte Eveline Goodman-Thau an der Universität Amsterdam englische Literatur
und Judaistik. 1956 übersiedelte sie nach Israel und setzte dort ihr Studium fort. Am 18. Oktober 2000
wurde sie in Jerusalem zur ersten orthodoxen Rabbinerin ordiniert.Heute lehrt sie an der Universität
Wien als Gastprofessorin jüdische Kulturphilosophie. „Eine Rabbinerin in Wien“ www.literaturhaus.at/…uch/rez/goodman_thau/
#17 Heinz Josef 18:46:48 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Jüdische Rabinerinnen Klar gibt es jüdische Rabinerinnen! Allerdings nur im liberalen Judentum, nicht
bei den Orthodoxen. www.bet-debora.de/ Viel Spaß beim lesen
Frauen und Männer in der Kirche Die „Männeramtskirche“ ist etwa 2000 Jahre lang mit ihrem „Männeramt“
(meistens) sehr gut gefahren. Wenn man sich kirchliche Gemeinschaften anschaut, wo auch Frauen „Priester“
spielen, kann man auf Frauen-„Priester“ getrost verzichten. Wie schon in dieser Reihe beschrieben, denken
(und handeln) Frauen und Männer anders. Die „Männeramtskirche“ hat auch immer wieder Frauen gesehen,
die Hervorragendes für Kirche und Welt leisteten (wurde auch schon in dieser Reihe beschrieben). Es bestehen
also für Frauen auch in der „Männeramtskirche“ durchaus genug Möglichkeiten, Wichtiges zu leisten.
Da sich hier ja mindestens ein Jude für das Frauenamt einsetzt: Wie ist das eigentlich mit dem Judentum?
Gibt es weibliche Rabbiner?
#15 Heinz Josef 18:13:37 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Bei Euch aber soll es nicht so sein … Trotzdem hat die Kirche den Frauen, trotz aller Vorzüge, die
vornehmen Tätigkeiten des Putzens der Kirchen und Altarschmückens wohlwollend reserviert, vor allem
auch die Rolle Ancilla Domina zu sein. Ist es das, was Männer nicht leisten können? In der Tat tun sich
Männer damit schwer. Aber wenn Jesus sagt: „Wer der größte sein will sei der Diener aller“ reicht es
nicht aus dass sich ein Papst „Servus Servorum Dei“ nennt oder das Priester am Gründonnerstag ausgewählten
Gemeindegliedern die Füße waschen. Wenn Jesus sagt: „Tut einander was ich euch getan hab!“ dann ist
das für mich nicht die Aufforderung ein Ritual zu vollziehen sondern wirklich den untersten Dienst einander
zu tun, die Schuhe putzen, den Boden, den Müll wegräumen etc. und es nicht einem bestimmten Geschlecht
oder einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zu überlassen. Frauen bringen für mich nicht nicht das dienen
ein, sondern eine eigene Sicht auf das Reden und Handeln Jesu, eine Erweiterung und Ergänzung meiner
Perspektive, ohne die ich nicht erkennen kann was Gott will. Deshalb kann ich auch nicht verstehen, dass
Frauen so wenig Mitsprachemöglichkeiten z.B. auf der Ebene der Bischöfe bekommen. Es braucht auch heute
Frauen wie Hildegard von Bingen, Katharina von Siena, Theresia von Avila oder auch Birgitta von Schweden.
Auch eine Frau wie Theresia vom Kinde Jesu hat unverzichtbares eingebracht. Ich denke aber auch an Frauen
wie Dorothee Sölle. Die Männeramtskirche braucht dringent auch das weibliche.
Frauen in der Kirche Frauen haben in den Gemeinden heute ein sehr weites Betätigungsfeld. Die Pfarrsekretärin
ist die erste Seelsorgerin für Menschen, die in ein Pfarrhaus kommen. Katechetinnen sind unersetzlich
für die Weitergabe des Glaubens. In der Liturgie stehen ihnen alle Aufgaben offen – bis auf die priesterliche.
Sie bringen Kranken und Alten die hl. Kommunion nach Hause. Sei beerdigen. Sie sind als Gemeinde-und Pastoralreferentinnen
wichtige Seelsorgerinnen in den Gemeinden.
Heinz Josef Frauen bringen in Kirche und Gesellschaft etwas ein was von Männern nicht geleistet werden
kann und damit mein ich nicht das putzen, kochen oder den Blumenschmuck, dass können auch Männer. Trotzdem
hat die Kirche den Frauen, trotz aller Vorzüge, die vornehmen Tätigkeiten des Putzens der Kirchen und
Altarschmückens wohlwollend reserviert, vor allem auch die Rolle Ancilla Domina zu sein. Ist es das,
was Männer nicht leisten können?
#12 Heinz Josef 17:54:04 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Wohl gleichartig aber dennoch anders @Amanda: Männer und Frauen sind natürlich gleichwertig, aber nicht
gleichartig Warum sagt dann Adam: „Endlich Fleisch von meinem Fleisch“? Gleichartig sind wir irgendwie
schon, aber dennoch unterschiedlich. Mir fällt nicht der richtige Begriff ein. Von Frauen als Kollegen
erwarte ich nicht dass sie die besseren Männer sind sondern dass sie ihren Job als Frauen machen. Das
bedeutet sehr wohl dass sie es anders wie männliche Kollegen machen, sonst könnte man ja wechselseitig
aufeinander verzichten. Der Artikel ist allerdings kompletter Schwachsinn. Franz Cosmin ist entweder des
Lesens nicht kundig oder aber der verharmlost Kindesmissbrauch. Selbst wenn er Theaterstücke zum Thema
als jugendgefährdent oder pornographisch betrachten sollte kann eine Gleichsetzung mit Kindesmissbrauch
nur als Verharmlosung bezeichnet werden.
#10 Heinz Josef 17:21:02 | Sonntag, 5. Oktober 2008
@Aleph Wenn Gott schon Vater und Mutter sein kann, wird auch der Mensch in etwas bescheidenerem Umfang
auch dazu in der Lage sein oder…? Mit dem bescheidenen Hinweis, das der Mensch nicht Gott ist, ja nicht
einmal wie Gott ist. Der Unterschied zwischen Mann und Frau beschränkt sich nicht auf biologische Geschlechtsmerkmale,
also aufs gebären und stillen. Das bedeutet nicht, dass ein Mann nicht auch mütterlich sein könnte
oder eine Frau väterlich. Soziale Rollen sind auch keine Naturgesetze sondern werden in der Tat gemacht,
bzw. selbst konstruiert. Völlig beliebig scheint mir der Vorgang des Roll tacking und Roll making in
Bezug auf die Geschlechterrollen nicht zu sein. Wenn Gott den Menschen als Mann und Frau, bzw. als männlich
und Weiblich geschaffen hat, dann ist der Menmsch nur in gegenseitiger Ergänzung ganz. Dass es dabei
nicht nur um den „kleinen“ Unterschied zwischen den Beinen geht sondern um mehr, kann Dir auch jeder Gehirnforscher
mit Leichtigkeit beweisen. Männer und Frauen ticken unterschiedlich und dass ist auch gut so. Ich mag
gerade deshalb den Austausch und Ergänzung mit Frauen auch im spirituellen und geistlichen Bereich. Frauen
bringen in Kirche und Gesellschaft etwas ein was von Männern nicht geleistet werden kann und damit mein
ich nicht das putzen, kochen oder den Blumenschmuck, dass können auch Männer.
Natürliche Geschlechterrollen Die Geschlechterrollen sind nicht „sogenannt“, sondern tatsächlich, und
sie entwickelten sich natürlich aus den unterschiedlichen biologischen Gegebenheiten (daß der Mann keine
Kinder austragen und mit der Brust ernähren kann, ist nur ein Teilbereich). Das „Thomasevangelium“ ist
eine Fälschung. Da Christus immer nur von seinem Vater sprach und er selbst ja auch ein Mann ist und
außerdem eines Wesens mit dem Vater, ist Gott auch nicht „Vater und Mutter“.
@Peter-Pan „Wesentlich gefahrloser Kinder so ein Stück sehen zu lassen, als sie zum Lesen der Bibel aufzufordern.“
Mit Verlaub, das sehe ich genau umgekehrt…
Heinz Josef Die sogenannten Geschlechterrollen sind sehr wohl zu hinterfragen, weil diese nicht per se
da sind, sondern innerhalb einer gesellschaftlichen Gruppierung entstanden sind. Die Geschlechterrollen
sind keine unumstößlichen Naturgesetze, sondern lassen sich sehr wohl harmonisieren, wie das auch im
Thomas-Evangelium beschrieben ist. Trotz unterschiedlichen Geschlechts lassen sich die jeweiligen Rollen
austauschen, auch wenn ein Mann keine Kinder gebären und nicht mit der Brust ernähren kann. Das Thomas-Evangelium
verlangt auch nicht den androgynen Menschen…! Wenn Gott schon Vater und Mutter sein kann, wird auch
der Mensch in etwas bescheidenerem Umfang auch dazu in der Lage sein oder…?
#6 Heinz Josef 16:25:55 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Es geht nicht um den androgynen Mensch sondern um sex und gender von Menschen. Selbstverständlich haben
Männer und Frauen nicht nur ein unterschiedliches Geschlecht sondern auch unterschiedliche Geschlechtsrollen.
Beim Gender geht es nicht darum Geschlechterrollen zu verwischen sondern sich ihrer bewußt zu werden
um daraus resultierende Benachteiligungen zu mindern.
Hirnlose Panikmache Ein völlig harmloses Stück ohne irgendeine gefährliche Moral. Wesentlich gefahrloser
Kinder so ein Stück sehen zu lassen, als sie zum Lesen der Bibel aufzufordern.
Der gnostische Einfluß? (22)“…wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem einzigen macht, so
daß das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich ist… dann werdet ihr in [das Königreich]
eingehen.“ Das Evangelium nach Thomas.
Aus Apokryphen? (114)„Simon Petrus sprach zu ihnen: „Mariham soll von uns fortgehen, denn die Frauen sind
des Lebens nicht würdig.“ Jesus sprach: „Seht, ich werde sie führen, um sie männlichzu machen, daß
auch sie ein lebendiger Geist [πνευ~μα] wird, der euch Männern gleicht. Denn jede Frau, die sich
männlich macht, wird in das Königreich des Himmels eingehen.“ Das Evangelium nach Thomas.