Der schwere Glaubensverlust in Klerus und Kirchenvolk sowie der Massenabfall der ehemaligen Gläubigen führt in Deutschland dazu, daß die Pfarreien zusammengelegt werden müssen. In dieser Situation ist guter Rat nicht billig.
(kreuz.net, Würzburg) Kürzlich veranstaltete das Bistum Würzburg in Heidenfeld, ein Dorf im unterfränkischen
Landkreis Schweinfurt, einen Priester- und Diakonentag.
In der Pfarrkirche des Ortes ruhen die Gebeine
des seligen Märtyrerpriesters Liborius Wagner.
An der Veranstaltung zum Thema „Pfarreiengemeinschaft
als Weg in die Zukunft“ nahmen rund dreihundert Geistliche Teil.
Es ging dabei um die Frage, wohin der
Weg der Diözese Würzburg geht und welche Rolle die Geistlichen in den neuen Strukturen spielen.
Der
Hauptreferent, Jesuitenpater Medard Kehl aus Frankfurt-Sankt Georgen, betonte im Heidenfelder Sportheim,
daß eine heute „kollegiale Leitung“ nötig sei: „Pfarrer-Sein heute geht nur noch in der Wir-Form.“
Der Jesuit behauptete in seinem Referat, daß der Versuch, die Pfarrei als Pfarrgemeinde zu verstehen,
die Seelsorge in den vergangenen vierzig Jahren „erfolgreich“ geprägt habe.
Doch inzwischen sei dieses
Konzept an seine Grenzen gestoßen.
Gründe hierfür sieht Pater Kehl in zurückgehenden Priesterzahlen,
großen Seelsorgeeinheiten und in der Tatsache, daß für die Menschen Religion zur persönlichen, freiwilligen
Sache geworden sei.
Mit letzter Formulierung scheint er den Massenabfall der Gläubigen zu umschreiben.
Heute hat eine Pfarreiengemeinschaft für den Jesuiten am ehesten eine Chance, sich als „Kirche Jesu
Christi vor Ort“ zu repräsentieren.
In einer solchen Seelsorgeeinheit könne ein weiteres Spektrum der
Seelsorge „geboten“ werden mit einer großen Vielfalt an kultureller Diakonie und liturgischen Feiern.
Neben niederschwelligen Angeboten seien gleichzeitig intensive Glaubenszellen möglich.
Nach Pater Kehl
spielt die Liturgie eine „immer größere Rolle“. Sie besitze die am breitesten ausgreifende Integrationskraft.
Deshalb hänge viel von einer „gut gestalteten“ Liturgie ab. Hierzu zählten die musikalische Gestaltung,
gute Predigten, Vermeidung zu vieler Worte und eine Abwechslung zwischen einfachen Gottesdiensten und
Hochformen der Liturgie.
Wichtig seien begeisterte und begeisternde Pfarrer sowie neue pastorale Projekte.
Neue Projektteams sollten auch mit neuen Leuten besetzt werden, die nicht schon in den kirchlichen Gremien
arbeiteten. Woher diese neuen Leute kommen sollten, führte der Jesuit nicht aus.
Pater Kehl warnte davor,
sich von unbeweglichen Gläubigen das Gesetz des Handelns vorschreiben zu lassen: „Wenn der Glaube so
wenig wert ist, daß man nicht in den Nachbarort geht, …“
An die Priester appellierte der Pater, sich
auf die besonderen Aufgaben des Pfarrers zu konzentrieren.
Sie müßten vom Wunsch nach einer flächendeckenden
pastoralen Präsenz Abschied nehmen: „Es wird nicht mehr gehen, bei jedem Fest dabei zu sein.“
Vorrangige
Gruppe des Interesses der Pfarrer sollten die Haupt- und Ehrenamtlichen sein.
Nach dem Vortrag setzten
sich die Geistlichen in Arbeitsgruppen mit dem Tagesthema auseinander.
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60 Lesermeinungen
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Die Synode von Elvira … schrieb um 306 n.Chr. den Pflichtzölibat als Gesetz auf. Das ist dokumentiert,
da aufgeschrieben! Und es war damals der Brauch, Gesetze erst aufzuschreiben, nachdem sie durch den Alltag
schon vorgelebt wurden. Die Praxis des Zölibats ist daher wahrscheinlich noch älter und geht möglicherweise
bis zu den Aposteln zurück. Der Pflichtzölibat von Elvira hatte allerdings nicht die Form des heutigen
Zölibats. Er erlaubte Verheirateten die Weihen, verpflichtete aber die Geweihten zur Enthaltsamkeit.
Im Laufe der Zeit wurde gegen die Zölibatspflicht so oft verstoßen, daß 1139 n.Chr. der Enthaltsamkeitszölibat
durch den Ehelosigkeitszölibat ersetzt wurde. Dadurch wurde die Verletzung der Zölibatspflicht deutlich
erschwert. Das sind die Tatsachen zum Zölibat, ob sie dem joberens nun gefallen oder nicht.
@joberens: Ist das ein Dogma der Altkatholischen Pseudokirche? Das ist einfach Unsinn und nicht wahr.
Ein Pflichtzöllibat gibt es eindeutig erst sein dem Jahr 1139.
Keine Spekulation In meinem Beitrag von 16:21 schrieb ich, daß der verpflichtende Enthaltsamkeitszölibat
auf der Synode von Elvira (um 306 n.Chr.) als Gesetz aufgeschrieben wurde. Wohlbemerkt: aufgeschrieben!
Es steht somit fest, daß es den Pflichtzölibat in seiner Enthaltsamkeitsform spätestens seit Anfang
des 4.Jhd. gibt. Es mag Spekulation sein, wieviele Jahre dieser Zölibat bereits bestand, bevor er aufgeschrieben
wurde, aber so wichtig ist das nicht. Wichtig ist, daß es definitiv bereits ab Anfang des 4.Jhd. die
Zölibatspflicht gibt.
#60 Heinz Josef 22:37:23 | Dienstag, 7. Oktober 2008
So selektiv kann man die Bibel lesen. Jeus hat eindeutig keinen Wert auf Ehelosigkeit gelegt, was die
Auswahl seiner engsten Vertrauten eindeutig beweist. :&)
Pflichtzölibat sogar unchristlich????? Jeus hat eindeutig keinen Wert auf Ehelosigkeit gelegt, was die
Auswahl seiner engsten Vertrauten eindeutig beweist. Fast alle Katholiken (94%) sind für die Abschaffung
des unmenschlichen und unsinnigen Pflichtzölibats. Es ist einfach nur noch eine, keinen Sinn machende,
aufgezwungenen, Menschseinsbeschneidung die nicht selten sogar zur Quälerei für die betreffenden Priester
wird. So ist auch nicht verwunderlich, daß es immer mehr zum Priesterverhinderungsgesetz wird. Sollte
Rom nicht endlich überlegen, ob man mit seiner unsinngien Einstellung nicht vielleicht ziemlich daneben
liegen könnte und das Wirken des heiligen Geistes eher bei den 94 Prozent der Katholiken zu sehen sein
könnte, die eine Abschaffung wollen? Ein Problem könnte darin bestehen, daß es den Herren in Purpur
schwer fällt, von den hohen Rössern herunter zu steigen um die nicht mehr zu verbergende Unsinnigkeit
des Pflichtzölibats zu erkennen. Es wird doch hoffentlich nicht so sein, daß diese alten Herren in Rom,
aus reiner Mißgunst, ihren jüngeren Kollegen nicht gönnen, die Entbehrungen und Quälereien, die sie
selbst vielleicht qualvoll durchgemacht haben, nicht durchmachen zu müssen. In Rom sollte man auch endlich
auch einzusehen versuchen, daß durch diesen Unsinn die Seelsorge vor die Hunde geht. Man sollte sich
auch einmal fragen wie Gott wohl zu dieser aufgezwungenen Menschseinsbeschneidung steht und ob sie nicht
vielleicht sogar unchristlich sein könnte. Josef Berens (als einfacher, denkender Kath
joberens Das dürften reine Spekulationen sein, die mit nichts zu begründen sind. …schreibt der König
der Spekulation, der unbewiesenen These und der dümmlichen Behauptung!
Auch der Enthaltsamkeitszölibat war verpflichtend, … Verstöße konnten empfindliche Kirchenstrafen
nach sich ziehen. Und wie schon geschrieben, bestand der Enthaltsamkeitszölibat bereits spätestens seit
Anfang des 4.Jhd. n.Chr. Es gibt sogar Vermutungen, daß der Enthaltsamkeitszölibat bereits seit apostolischer
Zeit besteht. 1139 geschah lediglich die Umstellung vom verpflichtenden Enthaltsamkeitszölibat zum verpflichtenden
Ehelosigkeitszölibat, weil gegen die Pflicht des Enthaltsamkeitszölibats zu oft verstoßen wurde und
sich der Ehelosigkeitszölibat naturgemäß leichter kontrollieren läßt.
Lieber Joberens, der Zölibat wurde damals verpflichtende vorgeschrieben, er war in der Kirche wohl immer
schon viel weiter verbreitet als verehelichte Priester, weil man mit den verheirateten Priestern so große
Probleme hatte.
Seefeld Einen freiwilligen Zölibat vielleicht aber das Pflichtzölibat besteht erst seid 1139. Es war
nie ein Glanzstück unserer kaht Kirche sondern immer problematisch. Es ist heute nur noch Priesterverhinderungsgesetz
und unsinnig und unnötig wie ein Kropf. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#53 Seminarist 18:39:47 | Dienstag, 7. Oktober 2008
An die modernistischen Ignoranten Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat nach neuestem Stand 347 Mitglieder,
davon 208 Priester, 11 Diakone und 128 Seminaristen. Ähnlich sehen die Relationen bei den anderen Ecclesia
Dei-Gemeinschaften aus. Mitteleuropäische Diözesanseminare haben vieleicht 10-15 Seminaristen auf 300-400
Priester. Dazu kommen die jungen und kinderreichen Messbesucher in der Alten Liturgie – im Vergleich zu
den Pensionistenversammlungen des NOM. Hierbei spricht man von Trend oder Tendenz. Also, liebe Modernisten –
weiterschlafen!
Den Zölibat gab es schon viel früher Es ist typisch für den Diskussionsverweigerer joberens, daß er
noch immer keine Stellung zur katholischen Begründung des Zölibats nimmt. Auch seine Behauptung, der
Zölibat sei erst 1139 eingeführt worden, ist allenfalls eine Halbwahrheit. Es ist zunächst zwischen
Enthaltsamkeitszölibat und Ehelosigkeitszölibat zu unterscheiden. Der Enthaltsamkeitszölibat bedeutet,
daß Verheiratete geweiht werden dürfen, nach ihrer Weihe aber enthaltsam leben müssen. Dieser Zölibat
wurde auf der Synode von Elvira (um 306 n.Chr.) als Gesetz aufgeschrieben, was gemäß damals üblichen
Verfahrens auf ein bereits vorher bestehendes „Gewohnheitsrecht“ hinweist. Wiederholtes Nichteinhalten
der Enthaltsamkeitsverpflichtung führte schließlich 1139 zum Ehelosigkeitszölibat, der heute bestehenden
Zölibatsform.
Noch wogt der braune Sumpf! HaAcher: @RedaktionWarum löscht Ihr die extrem zynischen und einfach zutiefst
menschenverachtenden Postings von carlosroberto nicht? …trotz zahlreicher deutlicher Proteste…?! Die
untenstehende Entgleisung dieses users ist ja bei weitem nicht seine erste! Euer Nicht-Handeln wiegt umso
schwerer, als Ihr ja oft genug bewiesen habt, dass Ihr konsequent löschen, sperren und zensieren könnt –
zwar immer wegen Kleinigkeiten und nie wegen wirklich gravierender Dinge, aber das ist kein technisches,
sondern v.a. ein moralisches Problem… Da Ihr aber von Eurer einfach umzusetzenden Möglichkeit, diesen
menschenverachtenden user zu sperren und ihm das Handwerk zu legen, trotz vieler Proteste keinen Gebrauch
macht, erlaube ich mir, die Schlussfolgerung zu ziehen, dass Ihr die „Meinung“ dieses extrem irregeleiteten
Menschen teilt. Das aber heißt nichts anderes, als dass Ihr eine zynische, menschenverachtende, braune
Bande seid, vor der sich wahrscheinlich sogar die NPD ekeln würde (und das will bei deren Anhängern
wirklich was heißen!). Wer Nazidreck protegiert und propagiert ist ein Drecksnazi! Die Juden haben in
der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen
ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS. Unfassbar!
Pflichzölibat Bekanntlich wurde das Pflichtzölibat erst 1139 eingeführt. Bis dahin war es selbstverständlich,
daß Priester und Bischöfe verheiratet waren und Familie hatten. Das Pflichtzölibat ist weder mit Jesus
noch mit dem Evangelium zu begründen und ganz allein menschliche Erfindung nicht zu letzt auch auf eine
unsinnige Sexualeinstellung zurück zu führen. Wer näheres darüber wissen will, dem kann ich das Buch
www.kreuz.net/article.7941.html„Der Zölibat“ von Hans Heimerl empfehlen, das im Springer-Verlag erschienen
ist. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Pervers und abartig! Und ein solcher Poster wird von der Redaktion nicht gelöscht! carlosroberto: Die
Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen
ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS. Ich schäme mich für diesen angeblichen Christenmenschen!
Diskussionsverweigerer @joberens: Allmählich wird dein Geschreibsel ärgerlich. In meinem Vorbeiträg
nannte ich (nur) den wichtigsten Grund für den Zölibat. Danach immer noch den Zölibat als „unbegründet“
zu bezeichnen, wie du das tust, ist einfach nur blöde und verbohrt (bedaure die Wortwahl, aber es wirklich
so). Also: Es steht dir frei, einen Grund nicht gutzufinden, aber das dann möglichst auch zu begründen.
Etwas als „unbegründet“ zu nennen, was begründet wurde, ist schlichtweg Diskussionsverweigerung. Man
könnte so ein Verhalten auch als „Leiern tibetanischer Gebetsmühlen“ bezeichnen, in deinem Falle also:
„Der Zölibat ist unbegründet, der Zölibat ist unbegründet, der Zölibat …“ Daß die ersten Jünger
Jesu verheiratet waren, ist doch nur logisch; Christi gründete doch eine ganz neue Gemeinschaft, und
zwar eine Gemeinschaft aus Menschen des Alltags, also eben auch Verheiratete.
#45 Heinz Josef 23:48:45 | Montag, 6. Oktober 2008
Bleibe bei uns 1.Bleib bei uns, Herr der Herrlichkeit, bleib bei uns in Verlassenheit, bleib bei uns,
Herr, zu aller Zeit, Herr, bleib bei uns! 2.Gib uns Kraft, Herr der Herrlichkeit, gib uns Kraft in Verlassenheit,
gib uns Kraft, Herr, zu aller Zeit, Herr, gib uns Kraft! 3.Steh uns bei, Herr der Herrlichkeit, steht
uns bei in Verlassenheit, steht uns bei, Herr, zu aller Zeit, Herr, steh uns bei! 4.Segne uns, Herr der
Herrlichkeit, segne uns in Verlassenheit, segne uns, Herr, zu aller Zeit, Herr, segne uns!
JoBerens, sie haben durchaus recht, was alles betrifft, wovon Sie überzeugt sind. Da dies aber eine andere
Religion ist als die katholische, sind Sie hier am falschen Platz. Oder am richtigen, insoweit mögen
Sie recht haben.
#42 pangelingua 23:22:56 | Montag, 6. Oktober 2008
@joberens Auf die Aufkleber auf Deinen beiden Autos kannst Du ja mächtig stolz sein. Schaff Dir auch
noch ein Moped an und klebe da auch noch einen Anti-Zölibats-Zettel drauf und wenn das auch noch nicht
hilft, würde ich es mal mit einem Aufkleber auf der Stirn versuchen, da wirst Du doch jede Menge Platz
haben.
@MartinBieger Also hat er seine Familie im Stich gelassen,obwohl er mit Sicherheit eine Verplichtung ihr
gegenüber hatte.Ob das in Ordnung war wage ich zu bezweifeln. Wenn der Auftrag vom Herrn persönlich
(und das ist für uns Katholiken Jesus Christus als Sohn Gottes) kommt, gibts da nichts zu bezweifeln.
Sind Sie nun eigentlich für oder gegen den Zölibat? Schach…! @joberens: In Kenntnis der Unsinnigkeit
ist doch auch durchaus verständlich, daß kaum noch junge Männer sich diese Menschseinsbeschneidung
aufzwingen lassen und da dann lieber Gott auf andere Weise zu dienen versuchen. Komisch, die letzten knapp
2000 Jahre hat’s aber doch wohl ganz gut funktioniert…?! Aber Sie können Mt 19,12 einfach nicht fassen,
gell!? Das dürfte nicht stimmen denn es wird auch berichtet, daß man die Frauen auf den Missionreisen
mitgenommen hat. Wer berichtet das wo und wie verlässlich ist die Quelle?
#35 MartinBieger 19:26:53 | Montag, 6. Oktober 2008
Also hat Genau. Und er hat dann nach seiner Berufung alles hinter sich gelassen, um allein dem Herrn zu
dienen! Das bitte nicht vergessen er seine Familie im Stich gelassen,obwohl er mit Sicherheit eine Verplichtung
ihr gegenüber hatte.Ob das in Ordnung war wage ich zu bezweifeln.
@joberens Sogar Petrus, als erster Papst war ein ganz normal verheirateter Mann. Genau. Und er hat dann
nach seiner Berufung alles hinter sich gelassen, um allein dem Herrn zu dienen! Das bitte nicht vergessen!
Seefeld Pflichtzölibat unbegründet und unsinnig Das Jesus nicht den geringsten Wert auf Ehelosigkeit
gelegt hat, beweist doch ganz eindeutig die Auswahl seiner engsten Vertrauten. Sogar Petrus, als erster
Papst war ein ganz normal verheirateter Mann. Das ist doch Fakt und daran kann man, auch mit noch viel,
an den Haaren herbeigezogenen Dingen, nichts ändern. So sollte man doch endlich, allein schon der Seelsorge
wieder auf den Boden kommen und sich wieder mehr an Jesus zu orientieren versuchen. Das Pflichtzölibat
ist so eben unsinniges, größtes Priesterverhinderungsgesetz und zudem unsinnig und unnötig wie ein
Kropf. In Kenntnis der Unsinnigkeit ist doch auch durchaus verständlich, daß kaum noch junge Männer
sich diese Menschseinsbeschneidung aufzwingen lassen und da dann lieber Gott auf andere Weise zu dienen
versuchen. Auf meinen beiden Autos, die regelmäßig vor kath. Kirchen stehen, klebt nicht zu übersehen
an der Heckscheibe, jetzt schon seit einigen Jahren der Aufkleber der Vereinigung kath. Priester und ihrer
Frauen mit der Aufschrift, katholisch und gegen das Pflichtzölibat. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik
Deshalb hat „die Tradition“ ja weltweit nicht nur wesentlich mehr Priester als die pöhse VII-Sekte, sondern
übertrifft die rkk ja auch um Längen bei den Mitgliedszahlen, räusper, der Zahl der Gläubigen, gell!
Tradition mit Zukunft An der Veranstaltung zum Thema „Pfarreiengemeinschaft als Weg in die Zukunft“ nahmen
rund dreihundert Geistliche Teil. Mit den alten Herren auf dem Photo wird es nur mehr in eine konzilskirchliche
Vergangenheit gehen – die Zukunft hat die Tradition!
Der Zölibat Zur Klärung: der theologische Fachausdruck ist wegen des lateinischen Ursprungs der Zölibat;
in der deutschen Umgangssprache kommt auch das Zölibat vor. Der Duden verfährt mit dem „Zölibat“ beschreibend,
nicht regelnd.
@clarissa carissima doctrix iuris utrisque Ich wollte „doctrix“ schreiben statt „dotrix“, habe mich vertippt.
Aber in dem ursprünglichen Thread kann ich nicht mehr posten, daher schreibe ich mal hier, Sorry!
Doch Glaubensverlust Ein tiefer Glaube ermöglicht es auch, ungeachtet des Zölibats Priester zu werden.
Denn wer wirklich glaubt, dem ist die Verkündigung des Glaubens wertvoller als das Opfer des Zölibats.
Nicht zu vergessen: Christus selbst blieb auf der Erde auch ohne eigene Familie … Selbstverständlich
begründet die Kirche eine so schwere Forderung wie die Zölibatsverpflichtung. Der wichtigste praktische
Grund: Priester im Zölibat können sich vollständig für ihre Gemeinde einsetzen und verfügbar sein,
während Priester mit Familie auch für die Familie sorgen müssen. Für kirchenfeindliche Staaten ist
das noch wichtiger, weil alleinstehende Priester nicht mittels der Familie erpreßt werden können. Übrigens
sieht das mit den evangelischen Kirchengemeinschaften gar nicht so prächtig aus, obwohl die doch keinen
Zölibat haben … Für die Kirche sind jedenfalls wenige tiefgläubige Priester viel besser als viele
laschgläubige.
Sagen Sie mal, Herr Berens, wieso beschränken Sie sich eigentlich immer nur darauf, bereits gepostetes
wieder und wieder neu zu posten? Mal abgesehen von der Tatsache, dass das auf Dauer langweilt und ermüdend
ist, sind Ihre Einwürfe doch allesamt hinlänglich beantwortet und diskutiert worden. Schade, dass Sie
nie mitdiskutiert haben, weil Sie sich ja auf das neuerliche Veröffentlichen des bereits Gesagten beschränkten.
Sind Sie aber wirklich sicher, dass die erlaubte Verheiratung ev. Pastoren der ev. Kirche soviel mehr
Berufungen verschafft hat? Finden Sie nicht auch, das die zölibatere Lebensform grundsätzlich freiwillig
ist? Wer will, kann doch heiraten. Er kann dann nur nicht katholischer Priester werden. Wie immer im leben
muss man sich für das eine oder andere entscheiden. Beides zusammen geht eben nicht! Mal abgesehen davon,
dass die oberste kirchliche Heeresleitung ja auch zölibatär und somit selber ja auch „menschseinsbeschneidend“
lebt, könnte es doch auch Sinn machen, dieses „Priesterverhinderungsgesetz“, oder? Der Priester weiht
sein Leben eben Gott und nicht seiner Frau und seinen Kindern! Also, auf mich wirkt das durchaus vernünftig.
Auch, wenns nicht mein Weg ist. Ich überlasse Ihnen, als mündigem Leser, sich über meinen Beitrag eine
Meinung zu bilden. Nur eine Bitte habe ich: beschweren Sie sich über Ihre Meinung nachher bitte nicht
bei mir! Ach, und wenn Sie ausnahmsweise auf meine Einlassung antworten, respektieren Sie bitte, dass
ich nicht geduzt werden möchte. Danke.
Nicht Glaubensverslust – eher das unsinnige Pflichtzölibat Ich denke, es ist nicht Glaubensverlust beim
Klerus, sonder das unsinnige Pflichtzölibat dürfte Haupthinderungsgrund für das Priestertum sein. Das
Pflichtzölibat ist eine mit nichts zu begründende, von Menschen erfundene, keinen Sinn machende, nicht
selten sogar mit erheblichen Problemen verbundene, enorme Menschseinsbeschneidung und aufgezwungenes Opfer
bei dem es fraglich ist, ob es überhaupt gottgefällig oder, vielleicht sogar eher dem Willen Gottes
widerspricht und allein Eigeninteressen und der persönlichen Befriedigung und dem Genuss derer dient,
die Priesteramtsberufungen so etwas sinnloses aufzuzwingen versuchen. Auch bei uns dürfte es, wie in
der evangelischen Kirche, genügend Berufungen geben, die aber den Unsinn und die Problematik dieser Menschseinsbeschneidung
zu erkennen scheinen, entsprechend reagieren und sich nicht mehr in diese, Falle der Menschseinsbeschneidung,
aus der man sich nur sehr schwer wieder befreien kann, locken lassen. So ist das Pflichtzölibat in der
aufgeklärten Welt, leider, aber durchaus verständlicherweise, nur noch abstoßendes, unsinniges Priesterverhinderungsgesetz.
Es ist unsinnig und unnötig wie ein Kropf und hat mit dem Evangelium nicht das Geringste zu tun. Man
sollte also nicht klagen, sondern amtskirchlich Ursachenforschung bei sich zu betreiben versuchen. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Oper highgh Oper ist eine total veraltete Kunstgattung für düster dreiblickende Damen in dunklen Brockathüllen,
fächer- und opernglasbewaffnet und schwarzgewandte Galane in Frack, die froh sind, wenn der Zauber vorbei
ist.
#11 Franz Kappes 13:31:03 | Montag, 6. Oktober 2008
Opfer will ich II Es wäre wünschenswert, wenn die Kirchenfürsten auch einmal Zeit für ihre Schäfchen
hätten, anstatt sich in selbstgefälliger Art und Weise nur unter ihresgleichen zu bewegen. Visitationen
der einzelnen Pfarreien müssten viel öfter stattfinden.
Persönlich und freiwillig vs. austauschbar und überflüssig Das Problem ist doch weniger, „dass für
die Menschen Religion zur persönlichen, freiwilligen Sache geworden“ ist, somdern vielmehr, dass Religion
oft als beliebig austauschbar oder gar überflüssig angesehen wird. Eine „persönliche und freiwillige
Sache“ muss der Glaube schließlich sein, freiwillig, weil niemand zum Glauben gezwungen werden kann,
persönlich, weil mein Glaube nicht außenstehende Dritte etwas angeht, sondern vor Gott nur mich und
meinen Priester / Seelsorger / Beichtvater (setzen Sie ihre Bezeichnung hier selber ein)… Auch wenn
+.net sich scheinbar in einigen Artikeln über anderer Leute Glauben zu urteilen anmaßt.
Es wird wieder Zeit, zu betonen, dass ich mit diesem „NocheinLO“ nichts zu tun habe. Er nutzt meinen ehrenwerten
Nick zur Verbreitung seiner Propaganda.
@Landorganist @ HBR: Sie schreiben Blödsinn und verkennen die Zusammenhänge. Worher nehmen Sie denn
ihr genaues Wissen zu den Einstellungen früherer Generationen? Aus den Erzählungen der selbigen
Der priesterliche Dienst ist durch nichts zu ersetzen! Deshalb wird es natürlich unumgänglich sein grössere
Einheiten zu bilden. Es ist jedoch streng darauf zu achten, daß kein Firlefanz (wie in einer Industriestadt
im Bistum Würzburg) geboten wird sondern eine Liturgie streng nach dem römischen Messbuch zelebriert
wird. Entweder in der ordentlichen oder außerordentlichen Form. Jedoch niemals in der unordentlichen!
Dich loben, Dir danken, Deine Kinder in Franken . „daß die Pfarreien zusammengelegt werden müssen“ Es
gibt noch zwei wichtige Dinge, die Würzburg noch von manch anderem (v.a. westdeutschen) Bistum unterscheiden.
1. Keine Pfarreienauflösungen: alle Pfarreien bestehen formal auch innerhalb der Pfarreiengemeinschaften
weiter 2. Keine Kirchenschließungen: jeder Ort/Stadtteil behält sein eigenes Gotteshaus –> beides unverzichtbar,
wenn das Glaubensleben mal wieder an Fahrt gewinnt und auch wieder mehr Priester da sind @ HBR: Sie schreiben
Blödsinn und verkennen die Zusammenhänge. Worher nehmen Sie denn ihr genaues Wissen zu den Einstellungen
früherer Generationen?
Sonntäglicher Kircheneintrieb? Sollen die Leute vielleicht jeden Sonntag vom Blockaufseher zur Kirche
getrieben werden, damit die Kirchen wieder völler werden. Das kann doch wohl niemand wünschen, auch
nicht die besorgte Geistlichkeit.
Welcher Glaubensabfall? Gründe hierfür sieht Pater Kehl in zurückgehenden Priesterzahlen, großen Seelsorgeeinheiten
und in der Tatsache, daß für die Menschen Religion zur persönlichen, freiwilligen Sache geworden sei.
Mit letzter Formulierung scheint er den Massenabfall der Gläubigen zu umschreiben. Früher gingen die
meisten Leute in die Kirche, um nicht ins Gerede zu kommen. Dies führte nur zu Bigotterie, aber garantiert
nicht zu echtem Glauben. Daher kann man auch nicht von einem Massenabfall vom Glauben sprechen. Es bleiben
lediglich die Leute aus der Kirche weg, die in den von den „Altgläubigen“ herbeigesehnten Zeiten aus
gesellschaftlichen Zwängen in die Kirche gegangen sind. Und was bitte ist daran schlimm, wenn die Religion
eine freiwillige und persönliche Sache ist? Vielmehr kann echter Glaube nur freiwillig und von innen
heraus entstehen. Ein aufgezungener Gottesdienstbesuch hingegen hilft niemanden etwas.