Seelsorgeeinheiten
Kollegialität oder funktionierende Leitung?
Der schwere Glaubensverlust in Klerus und Kirchenvolk sowie der Massenabfall der ehemaligen Gläubigen führt in Deutschland dazu, daß die Pfarreien zusammengelegt werden müssen. In dieser Situation ist guter Rat nicht billig.
von links: Domkapitular Hans Herderich, Weihbischof em. Helmut Bauer, Bischof em. Paul-Werner Scheele, Bischof Friedhelm Hofmann, Jesuitenpater Medard Kehl und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand.
von links: Domkapitular Hans Herderich, Weihbischof em. Helmut Bauer, Bischof em. Paul-Werner Scheele, Bischof Friedhelm Hofmann, Jesuitenpater Medard Kehl und Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand.
© Bistum Würzburg
(kreuz.net, Würzburg) Kürzlich veranstaltete das Bistum Würzburg in Heidenfeld, ein Dorf im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt, einen Priester- und Diakonentag.

In der Pfarrkirche des Ortes ruhen die Gebeine des seligen Märtyrerpriesters Liborius Wagner.

An der Veranstaltung zum Thema „Pfarreiengemeinschaft als Weg in die Zukunft“ nahmen rund dreihundert Geistliche Teil.

Es ging dabei um die Frage, wohin der Weg der Diözese Würzburg geht und welche Rolle die Geistlichen in den neuen Strukturen spielen.

Der Hauptreferent, Jesuitenpater Medard Kehl aus Frankfurt-Sankt Georgen, betonte im Heidenfelder Sportheim, daß eine heute „kollegiale Leitung“ nötig sei: „Pfarrer-Sein heute geht nur noch in der Wir-Form.“

Der Jesuit behauptete in seinem Referat, daß der Versuch, die Pfarrei als Pfarrgemeinde zu verstehen, die Seelsorge in den vergangenen vierzig Jahren „erfolgreich“ geprägt habe.

Doch inzwischen sei dieses Konzept an seine Grenzen gestoßen.

Gründe hierfür sieht Pater Kehl in zurückgehenden Priesterzahlen, großen Seelsorgeeinheiten und in der Tatsache, daß für die Menschen Religion zur persönlichen, freiwilligen Sache geworden sei.

Mit letzter Formulierung scheint er den Massenabfall der Gläubigen zu umschreiben.

Heute hat eine Pfarreiengemeinschaft für den Jesuiten am ehesten eine Chance, sich als „Kirche Jesu Christi vor Ort“ zu repräsentieren.

In einer solchen Seelsorgeeinheit könne ein weiteres Spektrum der Seelsorge „geboten“ werden mit einer großen Vielfalt an kultureller Diakonie und liturgischen Feiern.

Neben niederschwelligen Angeboten seien gleichzeitig intensive Glaubenszellen möglich.

Nach Pater Kehl spielt die Liturgie eine „immer größere Rolle“. Sie besitze die am breitesten ausgreifende Integrationskraft.

Deshalb hänge viel von einer „gut gestalteten“ Liturgie ab. Hierzu zählten die musikalische Gestaltung, gute Predigten, Vermeidung zu vieler Worte und eine Abwechslung zwischen einfachen Gottesdiensten und Hochformen der Liturgie.

Wichtig seien begeisterte und begeisternde Pfarrer sowie neue pastorale Projekte.

Neue Projektteams sollten auch mit neuen Leuten besetzt werden, die nicht schon in den kirchlichen Gremien arbeiteten. Woher diese neuen Leute kommen sollten, führte der Jesuit nicht aus.

Pater Kehl warnte davor, sich von unbeweglichen Gläubigen das Gesetz des Handelns vorschreiben zu lassen: „Wenn der Glaube so wenig wert ist, daß man nicht in den Nachbarort geht, …“

An die Priester appellierte der Pater, sich auf die besonderen Aufgaben des Pfarrers zu konzentrieren.

Sie müßten vom Wunsch nach einer flächendeckenden pastoralen Präsenz Abschied nehmen: „Es wird nicht mehr gehen, bei jedem Fest dabei zu sein.“

Vorrangige Gruppe des Interesses der Pfarrer sollten die Haupt- und Ehrenamtlichen sein.

Nach dem Vortrag setzten sich die Geistlichen in Arbeitsgruppen mit dem Tagesthema auseinander.
      
60 Lesermeinungen
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#65   Seefeldt   15:10:09 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Die Synode von Elvira …
schrieb um 306 n.Chr. den Pflichtzölibat als Gesetz auf. Das ist dokumentiert, da aufgeschrieben!
Und es war damals der Brauch, Gesetze erst aufzuschreiben, nachdem sie durch den Alltag schon vorgelebt wurden. Die Praxis des Zölibats ist daher wahrscheinlich noch älter und geht möglicherweise bis zu den Aposteln zurück.
Der Pflichtzölibat von Elvira hatte allerdings nicht die Form des heutigen Zölibats. Er erlaubte Verheirateten die Weihen, verpflichtete aber die Geweihten zur Enthaltsamkeit.
Im Laufe der Zeit wurde gegen die Zölibatspflicht so oft verstoßen, daß 1139 n.Chr. der Enthaltsamkeitszölibat durch den Ehelosigkeitszölibat ersetzt wurde. Dadurch wurde die Verletzung der Zölibatspflicht deutlich erschwert.
Das sind die Tatsachen zum Zölibat, ob sie dem joberens nun gefallen oder nicht.
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#64   Marcelus   15:06:20 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@joberens: Ist das ein Dogma der Altkatholischen Pseudokirche?
Das ist einfach Unsinn und nicht wahr. Ein Pflichtzöllibat gibt es eindeutig erst sein dem Jahr 1139.
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#63   Phillip   22:44:49 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@Seefeld
Sie müssen das einfach einsehen – was joberens sagt ist Gesetz! Widerspruch unzulässig, Argumente unnötig, Diskussion unmöglich!
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#62   joberens   22:42:52 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Seefeld
Das ist einfach Unsinn und nicht wahr. Ein Pflichtzöllibat gibt es eindeutig erst sein dem Jahr 1139.
Josef Berens
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#61   Seefeldt   22:38:10 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Keine Spekulation
In meinem Beitrag von 16:21 schrieb ich, daß der verpflichtende Enthaltsamkeitszölibat auf der Synode von Elvira (um 306 n.Chr.) als Gesetz aufgeschrieben wurde. Wohlbemerkt: aufgeschrieben!
Es steht somit fest, daß es den Pflichtzölibat in seiner Enthaltsamkeitsform spätestens seit Anfang des 4.Jhd. gibt.
Es mag Spekulation sein, wieviele Jahre dieser Zölibat bereits bestand, bevor er aufgeschrieben wurde, aber so wichtig ist das nicht. Wichtig ist, daß es definitiv bereits ab Anfang des 4.Jhd. die Zölibatspflicht gibt.
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#60   Heinz Josef   22:37:23 | Dienstag, 7. Oktober 2008
So selektiv kann man die Bibel lesen.
Jeus hat eindeutig keinen Wert auf Ehelosigkeit gelegt, was die Auswahl seiner engsten Vertrauten eindeutig beweist.
:&)
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#59   joberens   22:34:23 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Pflichtzölibat sogar unchristlich?????
Jeus hat eindeutig keinen Wert auf Ehelosigkeit gelegt, was die Auswahl seiner engsten Vertrauten eindeutig beweist.
Fast alle Katholiken (94%) sind für die Abschaffung des unmenschlichen und unsinnigen Pflichtzölibats. Es ist einfach nur noch eine, keinen Sinn machende, aufgezwungenen, Menschseinsbeschneidung die nicht selten sogar zur Quälerei für die betreffenden Priester wird. So ist auch nicht verwunderlich, daß es immer mehr zum Priesterverhinderungsgesetz wird.
Sollte Rom nicht endlich überlegen, ob man mit seiner unsinngien Einstellung nicht vielleicht ziemlich daneben liegen könnte und das Wirken des heiligen Geistes eher bei den 94 Prozent der Katholiken zu sehen sein könnte, die eine Abschaffung wollen?
Ein Problem könnte darin bestehen, daß es den Herren in Purpur schwer fällt, von den hohen Rössern herunter zu steigen um die nicht mehr zu verbergende Unsinnigkeit des Pflichtzölibats zu erkennen.
Es wird doch hoffentlich nicht so sein, daß diese alten Herren in Rom, aus reiner Mißgunst, ihren jüngeren Kollegen nicht gönnen, die Entbehrungen und Quälereien, die sie selbst vielleicht qualvoll durchgemacht haben, nicht durchmachen zu müssen.
In Rom sollte man auch endlich auch einzusehen versuchen, daß durch diesen Unsinn die Seelsorge vor die Hunde geht.
Man sollte sich auch einmal fragen wie Gott wohl zu dieser aufgezwungenen Menschseinsbeschneidung steht und ob sie nicht vielleicht sogar unchristlich sein könnte.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Kath
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#58   Phillip   22:26:35 | Dienstag, 7. Oktober 2008
joberens
Das dürften reine Spekulationen sein, die mit nichts zu begründen sind.
…schreibt der König der Spekulation, der unbewiesenen These und der dümmlichen Behauptung!
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#57   joberens   22:24:04 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Seefeld
Das dürften reine Spekulationen sein, die mit nichts zu begründen sind.
Josef Berens
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#56   Seefeldt   21:27:26 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Auch der Enthaltsamkeitszölibat war verpflichtend, …
Verstöße konnten empfindliche Kirchenstrafen nach sich ziehen.
Und wie schon geschrieben, bestand der Enthaltsamkeitszölibat bereits spätestens seit Anfang des 4.Jhd. n.Chr.
Es gibt sogar Vermutungen, daß der Enthaltsamkeitszölibat bereits seit apostolischer Zeit besteht.
1139 geschah lediglich die Umstellung vom verpflichtenden Enthaltsamkeitszölibat zum verpflichtenden Ehelosigkeitszölibat, weil gegen die Pflicht des Enthaltsamkeitszölibats zu oft verstoßen wurde und sich der Ehelosigkeitszölibat naturgemäß leichter kontrollieren läßt.
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#55   HeinrichvonOfterdingen   21:18:52 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Lieber Joberens,
der Zölibat wurde damals verpflichtende vorgeschrieben, er war in der Kirche wohl immer schon viel weiter verbreitet als verehelichte Priester, weil man mit den verheirateten Priestern so große Probleme hatte.
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#54   joberens   21:16:04 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Seefeld
Einen freiwilligen Zölibat vielleicht aber das Pflichtzölibat besteht erst seid 1139. Es war nie ein Glanzstück unserer kaht Kirche sondern immer problematisch. Es ist heute nur noch Priesterverhinderungsgesetz und unsinnig und unnötig wie ein Kropf.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#53   Seminarist   18:39:47 | Dienstag, 7. Oktober 2008
An die modernistischen Ignoranten
Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat nach neuestem Stand 347 Mitglieder, davon 208 Priester, 11 Diakone und 128 Seminaristen.
Ähnlich sehen die Relationen bei den anderen Ecclesia Dei-Gemeinschaften aus. Mitteleuropäische Diözesanseminare haben vieleicht 10-15 Seminaristen auf 300-400 Priester. Dazu kommen die jungen und kinderreichen Messbesucher in der Alten Liturgie – im Vergleich zu den Pensionistenversammlungen des NOM.
Hierbei spricht man von Trend oder Tendenz.
Also, liebe Modernisten – weiterschlafen!
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#52   Seefeldt   16:21:03 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Den Zölibat gab es schon viel früher
Es ist typisch für den Diskussionsverweigerer joberens, daß er noch immer keine Stellung zur katholischen Begründung des Zölibats nimmt.
Auch seine Behauptung, der Zölibat sei erst 1139 eingeführt worden, ist allenfalls eine Halbwahrheit.
Es ist zunächst zwischen Enthaltsamkeitszölibat und Ehelosigkeitszölibat zu unterscheiden. Der Enthaltsamkeitszölibat bedeutet, daß Verheiratete geweiht werden dürfen, nach ihrer Weihe aber enthaltsam leben müssen. Dieser Zölibat wurde auf der Synode von Elvira (um 306 n.Chr.) als Gesetz aufgeschrieben, was gemäß damals üblichen Verfahrens auf ein bereits vorher bestehendes „Gewohnheitsrecht“ hinweist.
Wiederholtes Nichteinhalten der Enthaltsamkeitsverpflichtung führte schließlich 1139 zum Ehelosigkeitszölibat, der heute bestehenden Zölibatsform.
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#51   Exodus †   14:33:30 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Noch wogt der braune Sumpf!
HaAcher: @RedaktionWarum löscht Ihr die extrem zynischen und einfach zutiefst menschenverachtenden Postings von carlosroberto nicht? …trotz zahlreicher deutlicher Proteste…?!
Die untenstehende Entgleisung dieses users ist ja bei weitem nicht seine erste! Euer Nicht-Handeln wiegt umso schwerer, als Ihr ja oft genug bewiesen habt, dass Ihr konsequent löschen, sperren und zensieren könnt – zwar immer wegen Kleinigkeiten und nie wegen wirklich gravierender Dinge, aber das ist kein technisches, sondern v.a. ein moralisches Problem…
Da Ihr aber von Eurer einfach umzusetzenden Möglichkeit, diesen menschenverachtenden user zu sperren und ihm das Handwerk zu legen, trotz vieler Proteste keinen Gebrauch macht, erlaube ich mir, die Schlussfolgerung zu ziehen, dass Ihr die „Meinung“ dieses extrem irregeleiteten Menschen teilt.
Das aber heißt nichts anderes, als dass Ihr eine zynische, menschenverachtende, braune Bande seid, vor der sich wahrscheinlich sogar die NPD ekeln würde (und das will bei deren Anhängern wirklich was heißen!).
Wer Nazidreck protegiert und propagiert ist ein Drecksnazi!
Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS.
Unfassbar!
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#50   Aleph †   13:16:13 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Mal was anderes
Keinen Platz für braune Hatz…
:-# :-# :-#
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#48   joberens   09:47:55 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Pflichzölibat
Bekanntlich wurde das Pflichtzölibat erst 1139 eingeführt. Bis dahin war es selbstverständlich, daß Priester und Bischöfe verheiratet waren und Familie hatten.
Das Pflichtzölibat ist weder mit Jesus noch mit dem Evangelium zu begründen und ganz allein menschliche Erfindung nicht zu letzt auch auf eine unsinnige Sexualeinstellung zurück zu führen.
Wer näheres darüber wissen will, dem kann ich das Buch www.kreuz.net/article.7941.html„Der Zölibat“ von Hans Heimerl empfehlen, das im Springer-Verlag erschienen ist.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#47   Exodus †   01:02:04 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Pervers und abartig! Und ein solcher Poster wird von der Redaktion nicht gelöscht!
carlosroberto:
Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS.
Ich schäme mich für diesen angeblichen Christenmenschen!
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#46   Seefeldt   00:02:38 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Diskussionsverweigerer
@joberens: Allmählich wird dein Geschreibsel ärgerlich.
In meinem Vorbeiträg nannte ich (nur) den wichtigsten Grund für den Zölibat. Danach immer noch den Zölibat als „unbegründet“ zu bezeichnen, wie du das tust, ist einfach nur blöde und verbohrt (bedaure die Wortwahl, aber es wirklich so).
Also: Es steht dir frei, einen Grund nicht gutzufinden, aber das dann möglichst auch zu begründen.
Etwas als „unbegründet“ zu nennen, was begründet wurde, ist schlichtweg Diskussionsverweigerung.
Man könnte so ein Verhalten auch als „Leiern tibetanischer Gebetsmühlen“ bezeichnen, in deinem Falle also: „Der Zölibat ist unbegründet, der Zölibat ist unbegründet, der Zölibat …“
Daß die ersten Jünger Jesu verheiratet waren, ist doch nur logisch; Christi gründete doch eine ganz neue Gemeinschaft, und zwar eine Gemeinschaft aus Menschen des Alltags, also eben auch Verheiratete.
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#45   Heinz Josef   23:48:45 | Montag, 6. Oktober 2008
Bleibe bei uns
1.Bleib bei uns, Herr der Herrlichkeit, bleib bei uns in Verlassenheit, bleib bei uns, Herr, zu aller Zeit, Herr, bleib bei uns!
2.Gib uns Kraft, Herr der Herrlichkeit, gib uns Kraft in Verlassenheit, gib uns Kraft, Herr, zu aller Zeit, Herr, gib uns Kraft!
3.Steh uns bei, Herr der Herrlichkeit, steht uns bei in Verlassenheit, steht uns bei, Herr, zu aller Zeit, Herr, steh uns bei!
4.Segne uns, Herr der Herrlichkeit, segne uns in Verlassenheit, segne uns, Herr, zu aller Zeit, Herr, segne uns!
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#44   noch ein Landorganist   23:47:38 | Montag, 6. Oktober 2008
@pangelingua
auf die Stirn geht kein Aufkleber, da hat er doch schon sein „Brett vorm Kopf“, dass er stolz vor sich herträgt!!!
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#43   Galatea   23:27:04 | Montag, 6. Oktober 2008
JoBerens,
sie haben durchaus recht, was alles betrifft, wovon Sie überzeugt sind.
Da dies aber eine andere Religion ist als die katholische, sind Sie hier am falschen Platz.
Oder am richtigen, insoweit mögen Sie recht haben.
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#42   pangelingua   23:22:56 | Montag, 6. Oktober 2008
@joberens
Auf die Aufkleber auf Deinen beiden Autos kannst Du ja mächtig stolz sein.
Schaff Dir auch noch ein Moped an und klebe da auch noch einen Anti-Zölibats-Zettel drauf und wenn das auch noch nicht hilft, würde ich es mal mit einem Aufkleber auf der Stirn versuchen, da wirst Du doch jede Menge Platz haben.
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#41   Frasim   22:15:30 | Montag, 6. Oktober 2008
@MartinBieger
Also hat er seine Familie im Stich gelassen,obwohl er mit Sicherheit eine Verplichtung ihr gegenüber hatte.Ob das in Ordnung war wage ich zu bezweifeln.
Wenn der Auftrag vom Herrn persönlich (und das ist für uns Katholiken Jesus Christus als Sohn Gottes) kommt, gibts da nichts zu bezweifeln. Sind Sie nun eigentlich für oder gegen den Zölibat? Schach…!
@joberens:
In Kenntnis der Unsinnigkeit ist doch auch durchaus verständlich, daß kaum noch junge Männer sich diese Menschseinsbeschneidung aufzwingen lassen und da dann lieber Gott auf andere Weise zu dienen versuchen.
Komisch, die letzten knapp 2000 Jahre hat’s aber doch wohl ganz gut funktioniert…?! Aber Sie können Mt 19,12 einfach nicht fassen, gell!?
Das dürfte nicht stimmen denn es wird auch berichtet, daß man die Frauen auf den Missionreisen mitgenommen hat.
Wer berichtet das wo und wie verlässlich ist die Quelle?
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#40   derLeser   21:19:42 | Montag, 6. Oktober 2008
der gesamte
deutschsprachige Raum in der Weltkirche sollte auf 3 Diözesen aufgeteilt werden.
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#35   MartinBieger   19:26:53 | Montag, 6. Oktober 2008
Also hat
Genau. Und er hat dann nach seiner Berufung alles hinter sich gelassen, um allein dem Herrn zu dienen! Das bitte nicht vergessen
er seine Familie im Stich gelassen,obwohl er mit Sicherheit eine Verplichtung ihr gegenüber hatte.Ob das in Ordnung war wage ich zu bezweifeln.
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#34   joberens   19:25:14 | Montag, 6. Oktober 2008
Frasim
Das dürfte nicht stimmen denn es wird auch berichtet, daß man die Frauen auf den Missionreisen mitgenommen hat.
Josef Berens
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#33   Frasim   19:20:01 | Montag, 6. Oktober 2008
@joberens
Sogar Petrus, als erster Papst war ein ganz normal verheirateter Mann.
Genau. Und er hat dann nach seiner Berufung alles hinter sich gelassen, um allein dem Herrn zu dienen! Das bitte nicht vergessen!
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#32   joberens   19:16:37 | Montag, 6. Oktober 2008
Seefeld Pflichtzölibat unbegründet und unsinnig
Das Jesus nicht den geringsten Wert auf Ehelosigkeit gelegt hat, beweist doch ganz eindeutig die Auswahl seiner engsten Vertrauten.
Sogar Petrus, als erster Papst war ein ganz normal verheirateter Mann.
Das ist doch Fakt und daran kann man, auch mit noch viel, an den Haaren herbeigezogenen Dingen, nichts ändern. So sollte man doch endlich, allein schon der Seelsorge wieder auf den Boden kommen und sich wieder mehr an Jesus zu orientieren versuchen.
Das Pflichtzölibat ist so eben unsinniges, größtes Priesterverhinderungsgesetz und zudem unsinnig und unnötig wie ein Kropf.
In Kenntnis der Unsinnigkeit ist doch auch durchaus verständlich, daß kaum noch junge Männer sich diese Menschseinsbeschneidung aufzwingen lassen und da dann lieber Gott auf andere Weise zu dienen versuchen.
Auf meinen beiden Autos, die regelmäßig vor kath. Kirchen stehen, klebt nicht zu übersehen an der Heckscheibe, jetzt schon seit einigen Jahren der Aufkleber der Vereinigung kath. Priester und ihrer Frauen mit der Aufschrift, katholisch und gegen das Pflichtzölibat.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#31   freddie schenk   16:41:15 | Montag, 6. Oktober 2008
Deshalb hat „die Tradition“
ja weltweit nicht nur wesentlich mehr Priester als die pöhse VII-Sekte, sondern übertrifft die rkk ja auch um Längen bei den Mitgliedszahlen, räusper, der Zahl der Gläubigen, gell!
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#30   Seminarist   16:37:53 | Montag, 6. Oktober 2008
Tradition mit Zukunft
An der Veranstaltung zum Thema „Pfarreiengemeinschaft als Weg in die Zukunft“ nahmen rund dreihundert Geistliche Teil.
Mit den alten Herren auf dem Photo wird es nur mehr in eine konzilskirchliche Vergangenheit gehen – die Zukunft hat die Tradition!
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#29   Seefeldt   16:24:05 | Montag, 6. Oktober 2008
Der Zölibat
Zur Klärung: der theologische Fachausdruck ist wegen des lateinischen Ursprungs der Zölibat; in der deutschen Umgangssprache kommt auch das Zölibat vor.
Der Duden verfährt mit dem „Zölibat“ beschreibend, nicht regelnd.
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#28   Aleph †   16:12:12 | Montag, 6. Oktober 2008
clarissa colonia
Ich habe extra im Duden Fremdwörterbuch nachgeschaut. Da ist sowohl die maskuline und neutrale Form angegeben.
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#27   clarissa colonia   16:07:40 | Montag, 6. Oktober 2008
Werter Aleph,
caelibatus, i, m: Ehelosigkeit, Ledigenstand. Wenn das lateinisch maskulin ist. muß es das auch im Deutschen sein.
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#26   Aleph †   15:54:09 | Montag, 6. Oktober 2008
clarissa colonia
Viel besser ist Berentzen Appel… ;-) ;-) ;-)
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#25   für die Kirche   15:51:47 | Montag, 6. Oktober 2008
@clarissa carissima doctrix iuris utrisque
Ich wollte „doctrix“ schreiben statt „dotrix“, habe mich vertippt.
Aber in dem ursprünglichen Thread kann ich nicht mehr posten, daher schreibe ich mal hier, Sorry!
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#24   Seefeldt   15:50:52 | Montag, 6. Oktober 2008
Doch Glaubensverlust
Ein tiefer Glaube ermöglicht es auch, ungeachtet des Zölibats Priester zu werden. Denn wer wirklich glaubt, dem ist die Verkündigung des Glaubens wertvoller als das Opfer des Zölibats. Nicht zu vergessen: Christus selbst blieb auf der Erde auch ohne eigene Familie …
Selbstverständlich begründet die Kirche eine so schwere Forderung wie die Zölibatsverpflichtung. Der wichtigste praktische Grund:
Priester im Zölibat können sich vollständig für ihre Gemeinde einsetzen und verfügbar sein, während Priester mit Familie auch für die Familie sorgen müssen.
Für kirchenfeindliche Staaten ist das noch wichtiger, weil alleinstehende Priester nicht mittels der Familie erpreßt werden können.
Übrigens sieht das mit den evangelischen Kirchengemeinschaften gar nicht so prächtig aus, obwohl die doch keinen Zölibat haben …
Für die Kirche sind jedenfalls wenige tiefgläubige Priester viel besser als viele laschgläubige.
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#23   Aleph †   15:43:12 | Montag, 6. Oktober 2008
clarissa colonia
Zölibat ist sowohl Masculinum wie auch Neutrum…
:-) :-)
Es gibt den Zölibat und das Zölibat…, nachzulesen im Duden-Fremdwörterbuch.
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#22   clarissa colonia   15:40:01 | Montag, 6. Oktober 2008
Werter Herr Berenzen,
nehmen Sie doch bitte wenigstens zur Kenntnis, daß Zölibat (und seine Komposita) grammatikalisch Maskulinum sind.
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#21   freddie schenk   15:25:54 | Montag, 6. Oktober 2008
Sagen Sie mal, Herr Berens,
wieso beschränken Sie sich eigentlich immer nur darauf, bereits gepostetes wieder und wieder neu zu posten? Mal abgesehen von der Tatsache, dass das auf Dauer langweilt und ermüdend ist, sind Ihre Einwürfe doch allesamt hinlänglich beantwortet und diskutiert worden. Schade, dass Sie nie mitdiskutiert haben, weil Sie sich ja auf das neuerliche Veröffentlichen des bereits Gesagten beschränkten.
Sind Sie aber wirklich sicher, dass die erlaubte Verheiratung ev. Pastoren der ev. Kirche soviel mehr Berufungen verschafft hat?
Finden Sie nicht auch, das die zölibatere Lebensform grundsätzlich freiwillig ist? Wer will, kann doch heiraten. Er kann dann nur nicht katholischer Priester werden. Wie immer im leben muss man sich für das eine oder andere entscheiden. Beides zusammen geht eben nicht!
Mal abgesehen davon, dass die oberste kirchliche Heeresleitung ja auch zölibatär und somit selber ja auch „menschseinsbeschneidend“ lebt, könnte es doch auch Sinn machen, dieses „Priesterverhinderungsgesetz“, oder? Der Priester weiht sein Leben eben Gott und nicht seiner Frau und seinen Kindern! Also, auf mich wirkt das durchaus vernünftig. Auch, wenns nicht mein Weg ist.
Ich überlasse Ihnen, als mündigem Leser, sich über meinen Beitrag eine Meinung zu bilden.
Nur eine Bitte habe ich: beschweren Sie sich über Ihre Meinung nachher bitte nicht bei mir!
Ach, und wenn Sie ausnahmsweise auf meine Einlassung antworten, respektieren Sie bitte, dass ich nicht geduzt werden möchte. Danke.
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#20   joberens   15:02:42 | Montag, 6. Oktober 2008
Nicht Glaubensverslust – eher das unsinnige Pflichtzölibat
Ich denke, es ist nicht Glaubensverlust beim Klerus, sonder das unsinnige Pflichtzölibat dürfte Haupthinderungsgrund für das Priestertum sein.
Das Pflichtzölibat ist eine mit nichts zu begründende, von Menschen erfundene, keinen Sinn machende, nicht selten sogar mit erheblichen Problemen verbundene, enorme Menschseinsbeschneidung und aufgezwungenes Opfer bei dem es fraglich ist, ob es überhaupt gottgefällig oder, vielleicht sogar eher dem Willen Gottes widerspricht und allein Eigeninteressen und der persönlichen Befriedigung und dem Genuss derer dient, die Priesteramtsberufungen so etwas sinnloses aufzuzwingen versuchen.
Auch bei uns dürfte es, wie in der evangelischen Kirche, genügend Berufungen geben, die aber den Unsinn und die Problematik dieser Menschseinsbeschneidung zu erkennen scheinen, entsprechend reagieren und sich nicht mehr in diese, Falle der Menschseinsbeschneidung, aus der man sich nur sehr schwer wieder befreien kann, locken lassen.
So ist das Pflichtzölibat in der aufgeklärten Welt, leider, aber durchaus verständlicherweise, nur noch abstoßendes, unsinniges Priesterverhinderungsgesetz.
Es ist unsinnig und unnötig wie ein Kropf und hat mit dem Evangelium nicht das Geringste zu tun.
Man sollte also nicht klagen, sondern amtskirchlich Ursachenforschung bei sich zu betreiben versuchen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#19   Aleph †   13:58:32 | Montag, 6. Oktober 2008
clarissa colonia
Kenner und Liebhaber, das schmeichelt mir, danke :(3 :(3 :(3 . Fragt sich nur von was
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#18   clarissa colonia   13:50:55 | Montag, 6. Oktober 2008
Na werter Aleph,
da verraten Sie sich ja direkt als Kenner und Liebhaber!
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#17   Franz Kappes   13:50:31 | Montag, 6. Oktober 2008
@Aleph
„Düster dreinblickende Damen ind dunklen Brokathüllen“ – da fällt mir die katholische Kirche ein.
Aber wir schweifen ab …
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#16   Aleph †   13:49:08 | Montag, 6. Oktober 2008
Oper highgh
Oper ist eine total veraltete Kunstgattung für düster dreiblickende Damen in dunklen Brockathüllen, fächer- und opernglasbewaffnet und schwarzgewandte Galane in Frack, die froh sind, wenn der Zauber vorbei ist.
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#15   Franz Kappes   13:44:28 | Montag, 6. Oktober 2008
Die Einstiegsdroge
Ich mag ja mehr die Wagner’sche Schwere.
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#14   Jesaja †   13:39:12 | Montag, 6. Oktober 2008
Ich möchte auch Oper!
Am liebsten die Zauberflöte!
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#13   Franz Kappes   13:36:13 | Montag, 6. Oktober 2008
Oper will ich III
„[…], dass er die Gaben der Kirche annehme zu seinem Lob und zum Heil der ganzen Welt.“
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#12   Aleph †   13:33:50 | Montag, 6. Oktober 2008
Franz Kappes
Opfer ja, aber nicht von Stieren und Böcken…,
sondern ein reines Opfer, ein heiliges Opfer…
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#11   Franz Kappes   13:31:03 | Montag, 6. Oktober 2008
Opfer will ich II
Es wäre wünschenswert, wenn die Kirchenfürsten auch einmal Zeit für ihre Schäfchen hätten, anstatt sich in selbstgefälliger Art und Weise nur unter ihresgleichen zu bewegen.
Visitationen der einzelnen Pfarreien müssten viel öfter stattfinden.
Redaktion benachrichtigen
#10   MarkX   13:26:58 | Montag, 6. Oktober 2008
Persönlich und freiwillig vs. austauschbar und überflüssig
Das Problem ist doch weniger, „dass für die Menschen Religion zur persönlichen, freiwilligen Sache geworden“ ist, somdern vielmehr, dass Religion oft als beliebig austauschbar oder gar überflüssig angesehen wird.
Eine „persönliche und freiwillige Sache“ muss der Glaube schließlich sein, freiwillig, weil niemand zum Glauben gezwungen werden kann, persönlich, weil mein Glaube nicht außenstehende Dritte etwas angeht, sondern vor Gott nur mich und meinen Priester / Seelsorger / Beichtvater (setzen Sie ihre Bezeichnung hier selber ein)…
Auch wenn +.net sich scheinbar in einigen Artikeln über anderer Leute Glauben zu urteilen anmaßt.
Redaktion benachrichtigen
#9   Franz Kappes   12:11:10 | Montag, 6. Oktober 2008
Opfer will ich
„Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen zum Lob und Ruhm seines Names, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.“
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#8   LandorganistII   11:31:46 | Montag, 6. Oktober 2008
Es wird wieder Zeit,
zu betonen, dass ich mit diesem „NocheinLO“ nichts zu tun habe. Er nutzt meinen ehrenwerten Nick zur Verbreitung seiner Propaganda.
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#7   noch ein Landorganist   10:24:57 | Montag, 6. Oktober 2008
@ HBR
und da haben Sie sicher einen repräsentativen Durchschnitt der gesamten katholischen Gesellschaft befragt :)3
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#6   HBR   10:23:07 | Montag, 6. Oktober 2008
@Landorganist
@ HBR: Sie schreiben Blödsinn und verkennen die Zusammenhänge. Worher nehmen Sie denn ihr genaues Wissen zu den Einstellungen früherer Generationen?
Aus den Erzählungen der selbigen
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#5   Franz Kappes   10:20:01 | Montag, 6. Oktober 2008
Der priesterliche Dienst ist durch nichts zu ersetzen II
Daher hüten wir uns vor einer Überbewertung des Diakonenamtes.
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#4   RJH   10:00:15 | Montag, 6. Oktober 2008
Der priesterliche Dienst ist durch nichts zu ersetzen!
Deshalb wird es natürlich unumgänglich sein grössere Einheiten zu bilden. Es ist jedoch streng darauf zu achten, daß kein Firlefanz (wie in einer Industriestadt im Bistum Würzburg) geboten wird sondern eine Liturgie streng nach dem römischen Messbuch zelebriert wird. Entweder in der ordentlichen oder außerordentlichen Form. Jedoch niemals in der unordentlichen!
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#3   noch ein Landorganist   09:59:05 | Montag, 6. Oktober 2008
Dich loben, Dir danken, Deine Kinder in Franken
.
„daß die Pfarreien zusammengelegt werden müssen“
Es gibt noch zwei wichtige Dinge, die Würzburg noch von manch anderem (v.a. westdeutschen) Bistum unterscheiden.
1. Keine Pfarreienauflösungen: alle Pfarreien bestehen formal auch innerhalb der Pfarreiengemeinschaften weiter
2. Keine Kirchenschließungen: jeder Ort/Stadtteil behält sein eigenes Gotteshaus
–> beides unverzichtbar, wenn das Glaubensleben mal wieder an Fahrt gewinnt und auch wieder mehr Priester da sind
@ HBR: Sie schreiben Blödsinn und verkennen die Zusammenhänge. Worher nehmen Sie denn ihr genaues Wissen zu den Einstellungen früherer Generationen?
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#2   Aleph †   09:51:14 | Montag, 6. Oktober 2008
Sonntäglicher Kircheneintrieb?
Sollen die Leute vielleicht jeden Sonntag vom Blockaufseher zur Kirche getrieben werden, damit die Kirchen wieder völler werden. Das kann doch wohl niemand wünschen, auch nicht die besorgte Geistlichkeit.
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#1   HBR   09:46:37 | Montag, 6. Oktober 2008
Welcher Glaubensabfall?
Gründe hierfür sieht Pater Kehl in zurückgehenden Priesterzahlen, großen Seelsorgeeinheiten und in der Tatsache, daß für die Menschen Religion zur persönlichen, freiwilligen Sache geworden sei.
Mit letzter Formulierung scheint er den Massenabfall der Gläubigen zu umschreiben.
Früher gingen die meisten Leute in die Kirche, um nicht ins Gerede zu kommen. Dies führte nur zu Bigotterie, aber garantiert nicht zu echtem Glauben. Daher kann man auch nicht von einem Massenabfall vom Glauben sprechen. Es bleiben lediglich die Leute aus der Kirche weg, die in den von den „Altgläubigen“ herbeigesehnten Zeiten aus gesellschaftlichen Zwängen in die Kirche gegangen sind.
Und was bitte ist daran schlimm, wenn die Religion eine freiwillige und persönliche Sache ist? Vielmehr kann echter Glaube nur freiwillig und von innen heraus entstehen. Ein aufgezungener Gottesdienstbesuch hingegen hilft niemanden etwas.
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