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Montag, 6. Oktober 2008 19:02
Wie der rechte und linke Schuh eines Menschen
Die beiden Physiker Alfred und Zacharias kommen in ihren gemeinsamen Diskussionen zu erstaunlichen Ergebnissen.
Umschlag des Buches "Die geheime Physik des Zufalls" des Chemikers Rolf Froböse.
Umschlag des Buches „Die geheime Physik des Zufalls“ des Chemikers Rolf Froböse.
(kreuz.net) Alfred beugt sich vor: „Mal was anderes, Zacharias, bist Du eigentlich Atheist?“

Zacharias schüttelt den Kopf: „Nein, wie kommst Du darauf?“

„Weil Du offenbar den Leuten nahe stehst, die alles aber auch alles wissenschaftlich erklären wollen. In diesem Weltbild hat Gott doch keinen Platz mehr.“

„Ganz im Gegenteil, lieber Alfred“ – antwortete Zacharias:

„Für mich hat Gott nicht nur die Erde, sondern vielmehr das gesamte Universum geschaffen.

Der eigentliche Schöpfungsakt fand vor etwa 13,7 Milliarden Jahren statt, und zwar lange vor der Entstehung der Erde beim sogenannten Urknall.

Bei diesem Ereignis wurde das heutige Weltall praktisch aus einem Punkt heraus geboren.“

„Diese Theorie ist mir durchaus bekannt“ – wirft Alfred leicht beleidigt ein.

„Klar, aber denkst Du auch an die Konsequenzen?“

„Ich weiß nicht, was Du jetzt meinst: Die Urknall-Theorie ist wissenschaftlich überzeugend untermauert worden.“

Zacharias: „Ich denke an die unvorstellbare Informationsmenge, die in dem geheimnisvollen Punkt unmittelbar vor dem Urknall stecken mußte.

Ähnlich wie eine Ei- oder Samenzelle einen riesigen Informationspool enthält, der das aus der Vereinigung resultierende Leben unwiderruflich prägt, hat es in diesem Vorläufer des Universums bereits sämtliche Daten gegeben, die das heutige Weltall ausmachen.“

„Interessanter Gedanke. Der Zündstoff des Universums war demnach die Information?“ – Alfred blickt Zacharias fragend an.

Zacharias überlegt einen Moment, lehnt sich zurück und erwidert dann langsam:

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. So steht es bereits im Johannes-Evangelium.“

Alfred schluckt laut hörbar. „Also – interessant sind die Gespräche mit Dir allemal. Aber glaubst Du wirklich daran?“

„Ja – denn Naturwissenschaft und Religion stehen sich nicht mehr als Gegensätze gegenüber. Vielmehr ergänzen sie sich komplementär wie der rechte und der linke Schuh eines Menschen.

Gemeinsam bilden sie ein ideales Paar.“

Auszug aus dem Buch des Chemikers und Publizisten Rolf Froböse: „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal – Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?“ BoD GmbH Norderstedt 2008, Seiten 107-108.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 86 Lesermeinungen:
Samstag, 11. Oktober 2008 13:21
wunderkind3: 1. mikro u – makroevolution.
diese unterscheidung ist ein bisschen irreführend. bei beiden kommen duie selben mechanismen zum tragen. bei der so genannten makroevolution sind es nur wesentlich längere zeiträume. deshalb ist diese differenzierung umstritten weil sie einen unterschied suggeriert wo keiner ist.
Donnerstag, 9. Oktober 2008 01:48
Exodus †: Gute Nacht, Freunde!
Mittwoch, 8. Oktober 2008 22:44
Kunibert: @Navon
Bei positiven Mutationen ist davon auszugehen, daß sie weitergegeben werden und sich verbreiten. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Hierfür sind mir aber nur Beispiele für Mikroevolution bekannt. Mir geht es aber um Makroevolution.

Bei negativen Mutationen ist davon auszugehen, daß sie ein abruptes Ende für die Evolution darstellen. Darüber müssen wir (hoffentlich) nicht diskutieren.

Was ist mit neutralen Mutationen?
Ich würde auch sagen, daß wohl die meisten Mutationen praktisch keinen Effekt haben. Es gibt dann kein abruptes Ende, aber ebenso auch keine signifikante Verbreitung (warum auch?).
Ohne große Verbreitung ist aber nicht mehr davon auszugehen, daß die Makroevolution weiterschreitet, weil es kaum noch Gelegenheiten dafür gibt. Die Makroevolution kommt also praktisch zum Erliegen.

Niemand behauptet, JEDE Mutation bringe einen Vorteil. Unsinn.
Habe ich auch nicht geschrieben. Aus den Bemerkungen verschiedener ET-Verfechter zu Evolution und positiven Mutationen ist immer wieder zu entnehmen, daß es für jede Makroevolution wenigstens einen Mutationsverlauf zu geben hat, bei dem jeder Schritt etwas Positives bringt. Und das bezweifle ich stark wegen der Menge an benötigten Mutationen.

Daneben machen mir auch die Fülle an Möglichkeiten (extremst niedrige stat. Wahrsch.), die vergleichsweise sehr niedrige Anzahl verfügbarer Lebewesen und der zur Verfügung stehende, vergleichsweise extrem kurze Zeitraum zu schaffen. Für mich sieht das klar nach Zielgerichtetheit aus…
Mittwoch, 8. Oktober 2008 17:49
Exodus †: Navon, wenn du
auf diese Frage an Jesaja eine Antwort haben möchtest, brauchst du nur diese page aufzuschlagen:
http://www.kreuz.net/…ticle.7703-page.html

Das alles ist im weitesten Sinne analog! Auch die Homopaarung!
Mittwoch, 8. Oktober 2008 17:44
Navon: @ Jesaja
Was bitte ist denn eine Homo-Paarung?
Meines Wissens nach werden dort Liebende gesegnet…
Mittwoch, 8. Oktober 2008 17:00
Aleph †: Gegen Menschenhatz
Gegen rechtsradikale Menschenhatz und mörderisches Haberfeldtreiben
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