Es ist sinnlos, die Ehe zu verteidigen – denn sie ist schon abgeschafft
Angesichts der Tatsache, daß immer weniger Menschen heiraten, sieht sich der Staat gezwungen, Beischläfer-Beziehungen in den Status einer Ehe zu zwingen.
(kreuz.net) Der Staat verzichtet immer mehr auf eine Privilegierung und Verteidigung der Ehe. Das berichtete
die Webseite ‘Netzeitung’ am 18. August.
Fazit: „Die Hochzeit hat – juristisch gesehen – fast nur noch
steuerrechtliche Vorteile.“
Ansonsten spielt die Tatsache, ob ein Paar verheiratet ist oder nicht, vor
Gericht eine immer geringere Rolle. Dazu verwies die ‘Netzeitung’ auf ein Urteil des deutschen Bundesgerichtshofes.
Es sprach einem Mann nach einer dreizehnjährigen Wilden Ehe einen finanziellen Ausgleich von seiner
Ex-Kebse zu. Kommentar: In Karlsruhe setze sich „die atemberaubende Karriere der Nichtehe“ fort.
Früher
habe man sich durch den Verzicht auf die Eheschließung bewußt gegen den rechtlichen Zaun entschieden,
der die Ehe umgibt. Jetzt habe der Bundesgerichtshof bestimmt, daß einige Grenzpflöcke dennoch notwendig
sind.
Das Urteil des Bundesgerichtshofs bezog sich auf den Fall einer Kebse, die nach einer zehnjährigen
Wilde Ehe beschloß, auf eigene Rechnung ein Haus zu bauen. Ihr Beischläfer steckte rund tausend Stunden
Arbeit und mehr als 80.000 Euro in den Bau. Er wollte darin auch ein Büro eröffnen.
Im Februar 2000
zogen die zwei ein. Doch im September 2003 warf die Kebse den Beischläfer raus.
Nach der neuen Rechtssprechung
des Bundesgerichtshof ist fortan ein Anspruch auf Ausgleich solcher umfänglicher Leistungen möglich.
Die Begründung: Zwar wissen Kebse und Beischläfer, daß jederzeit Schluß sein kann. Investitionen
in den Fortbestand der nicht auf Bestand angelegten Verkuppelung sei aber trotzdem „schutzwürdig“.
Das
Bundesgerichtshof orientiert sich an der normativen Kraft des Faktischen: „Daß nur das Vertrauen von
Ehegatten in die lebenslange Dauer ihrer Verbindung rechtlich geschützt ist, vermag mit Blick auf die
hohe Scheidungsquote eine unterschiedliche Behandlung nicht überzeugend zu begründen.“
Die ‘Netzeitung’
weist darauf hin, daß die juristischen Unterschiede zwischen Ehen und Beischlaf-Beziehungen seit Jahren
schrumpfen.
Bereits im Jahr 1998 wurde Unverheirateten die Möglichkeit zum gemeinsamen Sorgerecht eingeräumt.
Seit Jahresanfang ist beim Unterhalt für die Betreuung gemeinsamer Kinder die Differenz gleich Null.
Früher mußte sich eine geschiedene Mutter, die sich um die Kinder kümmerte, erst zum 15. Geburtstag
des Nachwuchses um einen Vollzeitjob kümmern – die Kebse bereits nach drei Jahren. Heute unterliegen
beide gleichen Regelungen.
Die Zahl der Scheidungen ist zwar rückläufig. Aber das ist ein kleiner Trost:
Denn immer weniger Menschen heiraten.
Zwischen 1990 und 2006 ist die Zahl der Eheschließungen um 28
Prozent eingebrochen. Ungefähr jede dritte Ehe zerbricht.
Dagegen ist die Zahl der Beischläfer-Beziehungen
im selben Zeitraum um das Zweieinhalbfache gestiegen.
Den Eheleuten bleiben in Deutschland noch ein paar
erb- und steuerrechtliche Vorteile sowie der Ehegattenunterhalt – der freilich schnell weg sein kann,
wenn der Ex-Partner eine neue Familie mit Kindern gründet.
Vorläufig bleibt noch der Zugewinnausgleich,
der die gerechte Verteilung dessen sicherstellen soll, was sich Mann und Frau während der Ehe gemeinsam
erwirtschaftet haben.
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74 Lesermeinungen
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#75 neverland 20:42:59 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Neues vom Scheidungsanwalt Gass Heilbronn Wieder hat er einen Fall übernommen. Auch diese Ehe wäre ohne
sein bösartiges Wirken gerettet worden. Teilt ihm Eure Meinung über Anwälte mit, die für einen Neuen
Mercedes Familien zerstören. Ruft ihn unter 07131 882101 an oder schreibt ihm Familienvernichter Gass
Römerstr. 30 74223 Flein
weils Am Wochenende segnete ein Limburger Bezirksdekan öffentlich und in seiner Kirche eine Homo-Paarung.
Der Bischof von Limburg hat Konsequenzen gezogen.
#71 Franz Kappes 17:37:27 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@Aleph Habe ich Sie für oberflächlich gehalten? Tut mir leid, wenn dieser Eindruck entstanden ist. Das
lag nicht in meiner Absicht. Entschuldigen Sie bitte.
Franz Kappes Davon gehe ich auch aus, dass die Kirche den Ehebruch nach ihrer Lehre definieren kann. ie
haben die Frage aber hier öffentlich im Podium gestellt und ich war der einzige, der Ihnen darauf geantwortet
hat, mit einer ganz bewusst sehr weltlichen und zu akzeptierenden Antwort. Wenn Sie ausschließlich eine
kirchlich begründete Antwort wollten, hätten Sie das sollen auch zum Ausdruck bringen. Ich bin über
Ihre Feststellung, ich sei oberflächlich, not amused…
#69 Franz Kappes 17:24:31 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@Aleph Aleph, der Schuster sollte bei den Leisten bleiben. Es ist nicht meine Aufgabe, den Begriff „Ehebruch“
zu definieren. Wenn sich die Kirche als moralische Autorität gegen Ehebruch wendet, erwarte ich von dort
auch eine felsensichere Argumentation. Ich bin mir sicher, dass die Kirche das kann
Sie sollten der Aufforderung nachkommen oder sich umbenennen! Entfernen Sie den Originaltext und seine
Wiedergabe. Entfernen Sie antikatholischen Judenhass oder nennen Sie sich einfach Judenhass.net
#67 Heinz Josef 15:19:51 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Entfernen Sie den Originaltext und seine Wiedergabe. Entfernen Sie antikatholischen Judenhass oder …
Entfernen Sie den Originaltext und seine Wiedergabe. Entfernen Sie antikatholischen Judenhass oder nennen
Sie sich einfach Judenhass.net Heinz Josef
Noch immer stehen auf kreuz.net diese Hetzparolen! Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften
geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe.
Danke liebe SS.
Für karljosef, den solch Unfassbares nichts angehen will!! Der Holocaust(TM) ist eine Erfindung der Zionisten,
die das Heilige Land beherrschen wollten, und der Glaube daran wurde durch die Siegermächte erzwungen.
Dagegen ist der Holocau$tTM naturwissenschaftlich-technisch widerlegt: – Die Zeugen erzählen Käse – Die
angeblichen Gaskammern können keine gewesen sein – Ungefälschte Dokumente gibt es keine – Die Photos,
die man uns dauernd unter die Nase reibt, stammen aus Dachau und Bergen-Belsen und zeigen Typhus-Opfer
Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen
Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS. Eli Wiesel: Wurde als Kind
in Auschwitz von der SS gesundgepflegt. Floh mit der SS vor der Roten Armee ins Reich. Verdient heute
viel Geld mit lügen.
#62 karljosef 12:39:08 | Dienstag, 7. Oktober 2008
walküre Hier sprechen wir über die Ehe und nicht über das was ein carlosroberto von sich gibt. Es interessiert
mich auch nicht , daher posten sie doch dort wo dieses Individuum seine Kommentare ablässt.
#56 karljosef 06:42:09 | Dienstag, 7. Oktober 2008
zweifler Beispiel : Ich habe acht Kinder. Plus Frau und mirselbt sind es 10. Ich möchte erst dann mit
46% besteuert werden wenn ich das 10-Fache des Zweiflers verdienen. Kurzum ich möchte so besteuert werden
als ob meine Familie aus zehn Singels bestehen würde. Allerdings muss mein Gehalt dann durch 10 geteilt
werden und dann erst der Progression unterworfen werden. Gehen wir davon aus, dass Sie 100.000 Euro verdienen
und ich 1.000.000. Zuerst werden die Kinderfreibeträge, die sich am Existenzminimum orientieren abgezogen,
in dem Rechenbeispiel 15.000 Euro pro Kind also 8x sind es 120000 Euro werden von der Million abgezogen.
Macht 880.000. Geteilt durch zwei (Ehegattensplitting) macht 440.000 welches der Progression unterworfen
wird, also viel höher als die 100.000 Euro. Das ist Deutschland. Je grösser die Familie, umso grösser
die Ungerechtigkeit. Der Kinderfreibetrag orientiert sich nur am Exisienzminimum. Je mehr Kinder man hat,
umso mehr wird der finanzielle Spielraum in Richtung Exisitenzminimum gedrückt.
#55 Gallowglas 06:08:49 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@für die Kirche Durch das Matthäus-Evangelium ist wohl die Unauflöslichkeit der Ehe ins Christentum
gekommen. Da sie bei den Juden ursprünglich auflösbar ist. Auch nach dem Matthäus-Evangelium ist die
Ehe unter Umständen auflösbar, das sagt Jesus ganz ausdrücklich, aber wie immer, wird das von der Kirche
ignoriert … Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und
heiratet eine andere, der bricht die Ehe. (Mt.19,9)
#53 Heinz Josef 19:58:07 | Montag, 6. Oktober 2008
Löscht den brauen Scheiß carlosalberto Wann werden endlich die antisemitischen Schmirereien eines carlosalberto
gelöscht, und er selbst auch, statt die Postings derer die dagegen protestieren!
Exodus Exodus ist beim Hohen Rat des Forums wohl ins Visier geraten… Was täte auch der Hohe Rat, ohne
Exodus verfolgen zu können. Gleichzeitig tropft und läuft die Braune Scheiße durch sämtliche Knopflöcher
des Hohen Rats. Und der Hohe Rat gafft und gafft und gafft auf die Braune Scheiße…!
#49 MartinBieger 18:48:40 | Montag, 6. Oktober 2008
Hier geht es wohl mehr darum ob man Heiratet oder nicht.Es gibt aber auch Paare die nicht verheiratet
sind und trotzde’treu sind. Das ist doch auch nichts schlimmes.
@MartinBieger: dann ist es doch erfreulich, daß die Treue noch von vielen Menschen geschätzt wird. Wenn
so, dann hat die Treue einen höheren Wert als Untreue.
#47 MartinBieger 18:35:48 | Montag, 6. Oktober 2008
@für die Kirche Obwohl ich da nicht ganz mitreden kann weil ich Single bin,kenne ich viele Paare die
sich ein Leben lang treu sind. Also so aus der Mode kanns dann doch nicht sein.
@MartinBieger: Erfindung Stimmt’s. In der aufgeklärten Gesellschaft gibt es keine Untreue, keinen Betrug
mehr, denn wenn jeder jeden betrügt, heißt es Emanzipation. Wer wagt, seiner Partnerin treu zu bleiben,
stößt gegen die gänglichen Verhaltensregeln. Tiere wie Schwäne sind treu, wie primitiv.
@cara clarissa doctrix iuris canonici liebe Clarissa, sehr interessant, was Sie hier darlegen. Bedeutet
es dann, daß es ab Gratian eine „Theologisierung“ der säkularen Bereiche in Gang gekommen ist? (Bloß
eine Mutmaßung von mir).
Tja, cara fautrix, auch das mit der Unauflöslichkeit ist so eine Sache … Mehrere (christliche) Imperatoren
nach Konstantin haben schrittweise versucht, Ehescheidungen rechtlich zu verbieten, mußten das aber stets
wieder (ganz oder teilw.) zurücknehmen, bis Julian (II.?) diese Ehegesetzgebungen generell kassieret
hat. Erst in den Novellen (535-565) zum Codex Iustinianus (529/534) wird reichsweit die Scheidungsmöglichkeit
des Mannes eingeschränkt, die der Frau abgeschafft. Die rechtliche (und theologische) „Verlegung“ des
Kontinuativkonsenses in den ehelichen Initialkonsens hinein ist erst eine Rechtsentwicklung aus der Schule
von Bologna (Gratian) – nun sage niemand, von dort sei noch nie mehr als die Sauce gekommen.
@cara clarissa dotrix iuris utrisque herzlichen Dank für die Erklärung. schon der honor matrimonii bei
den Römern zeigt, daß unsere moderne Gesellschaft den Alten in humanen Bereichen nicht viel voraus hat.
Durch das Matthäus-Evangelium ist wohl die Unauflöslichkeit der Ehe ins Christentum gekommen. Da sie
bei den Juden ursprünglich auflösbar ist.
Begriffsdefinitionen So, so, die Zweitfrau nannte man damals also „Kebse“. Was man hier nicht alles lernt.
Laut Statistik stehen Frauen den Männern im Hinblick auf Fremdgehen und Affairen in nichts mehr nach.
Im Gegenteil. Wie wäre denn die richtige kreuz.net-Terminologie für den Zweitmann der Frau – die männliche
Kebse also? Liebhaber? Intimus? Komplice? Bettgenosse? Verbündeter? Gespiele? Kebserich?
Cara fautrix, lassen Sie mich vorwitzigerweise noch zwei Dinge anfügen: Matrimonium und concubinatus
unterschieden sich nach römischem Recht nur hinsichtlich folgender Punkte: a) Beide kommen durch den
Konsens der Partner zustande, der beim matrimonium auf Ehe, beim concubinatus aber auf nichteheliche Geschlechtsgemeinschaft
gerichtet ist (Initialkonsens). b) Aus dem matrimonium folgt der honor matrimonii, den beide Gatten einander
zu leisten haben. c) Aus dem matrimonium leitet sich das absolute Donationsverbot der Gatten ab: Kein
Gatte kann dem anderen rechtsgültig etwas schenken; im Konkubinat geht das aber. d) Die Ehe dauert solange
der eheliche Kontinuativkonsens andauert. Entfällt er, kann das matrimonium durch ein- oder beidseitige
rechtserhebliche Willenserklärung beendet werden.
@für die Kirche weil das Wort die Situation genauer beschreibt als Lebenspartnerin Wohl eher weil das
Wort – wie Zweifler schon sagte – mehr Menschenverachtung ausdrückt. Trotzdem kennt es so gut wie niemand.
@Karljosef Also Ihr Rechenbeispiel verwirrt mich irgendwie. Ich bin Single ohne Kinder und habe Belastungen
von 46%, d.h. von einem Euro den ich verdiene blieben mir 54 Cent übrig (Steuerklasse 1). Nachdem Sie
Frau und Kinder haben wären Sie in Deutschland in der Steuerklasse 3 (ich hab keine Ahnung was das für
ein Steuersatz ist, kommt sicher auch auf das Einkommen an). Steuerklasse 3 ist deutlich niedriger als
Steuerklasse 1, dazu kommen noch Freibeträge für Ihre Kinder. Und da wollen Sie allen Ernstes mit Singles
steuerlich gleichgestellt werden? Unabhängig davon ist es natürlich richtig dass Familien mit Kindern
steuerlich besser gestellt sein sollten. @Peter-Pan Früher wurden als Kebse die Geliebten bezeichnet,
also im Prinzip *minderwertige* Zweitfrauen neben der offiziellen Frau. Vor diesem Hintergrund sind die
Bezeichnungen Kebse und Beischläfer zu sehen. Nämlich als menschenverachtende Bezeichnung für zwei
unverheiratet Zusammenlebende.
@Peter Pan: weil das Wort die Situation genauer beschreibt als Lebenspartnerin aus dem Grimmschen Wörterbuch:
KEBSEHE, f. concubinatus. STIELER 354. 912. FRISCH 1, 506a: diese gemischten ehen waren ganz so ehrenvoll
wie eine confarreirte, nicht kebsehen. NIEBUHR 2, 381. ehe ist darin eigentlich misbräuchlich, sie hiesz
mhd. unê, noch im 15. 16. jh. unehe; aber auch mhd. schon kebesê, s. SCHERZ 769. ahd. heiszt es chebisôt,
auch chebisheit GRAFF 4, 358. 359 (vgl. HAUPT 3, 377a); mnl. keesdom fornicatio. hor. belg. 7, 18a, wie
ags. eivesdôm HAUPT 9, 521a. Schon in der Antike unterscheidet man zwischen einem Konkubinat, das eigentlich
verbreitet ist, und einer Ehe. Denn die Ehe genießt eben einen höheren Rechtsstatus, wie es heute eigentlich
noch der Fall ist. Konkubinat heißt zusammenliegen, während „ehe“ aus dem althochdeutschen Wort „ewa“
kommt: EHE, f. matrimonium. das goth. aivs m. bedeutete αιων, aevum, welchen gr. und lat. wörtern
es ganz entspricht, das ahd. êwa f. sowol aevum als auch lex, gleichsam ewige ordnung, regel, recht und
matrimonium, ein von gott eingesetztes band zwischen mann und weib. diesen letzten engeren sinn bietet
zuerst NOTKER dar gleich der schreibung êha und êa statt des älteren êwa. mhd. dauert êwe nur für
die vorstellung von aevum, aeternitas, während lex, testamentum, matrimonium immer ê lauten (das Grimmsche
Wörterbuch). Daher impliziert das Wort „ehe“ bereits die Unauflöslichkeit. Daher ist eine nicht rechtlich
geschlossene Lebensgemeinschaft nicht als Ehe zu bezeichnen.
@für die Kirche Sie kennen wohl die ältere Stufe der deutschen Sprache nicht mehr? Dort ist die Verwendung
von „Kebse“ durchaus üblich. Mein Wortschatz ist eigentlich ziemlich umfangreich, zumindest überdurchschnittlich,
aber das Wort Kebse sagt mir gar nichts. Und ich möchte wetten, wenn ich durch eine beliebige deutsche
Fußgängerzone ginge und die Leute nach diesen Wort fragen würde, würde ich ratlose Gesichter ernten.
Was ist also davon zu halten, wenn jemand beim Schreiben eines solchen Artikels Wörter verwendet, die
vielleicht von einem Promille der Deutschen verstanden werden? Bildet sich dieser jemand etwas darauf
ein, uralte Wörter kennen? Schreibt er für eine ganz exklusive Zielgruppe? Hat er Schwierigkeiten mit
moderner Sprache?
zweifler Gleichstellung bedeutet, dass man in die gleiche Steuerprogessionsstufe eingeteilt wird zu dem
Lebenstandard , den man sich leisten kann. Also grob vereinfacht, ich sollte als Familienvater genau so
besteuert werden wie ein Single der den gleichen Lebensstandart haben wie ich. Allso wenn ich 100 verdienen
würde, und Frau und zwei Kinder hätte, sollte ich mit dem Tarif von 4x 25 besteuert werden. Also einem
Single der 25 verdient steuerlich gleichgestellt werden. Den die Kosten sind ungefähr immer x4 da pro
Person ( Essen , Wasser , Ferien usw. Daher habe ich auch wenn ich 100 verdiene nur einen Lebenstandart
von 25.
Von Kebsen und Beischlafpartnern… Es ist sinnlos, die Ehe zu verteidigen – denn sie ist schon abgeschafft
Keineswegs, sie ist populärer denn je. Viele tun es sogar mehrmals. Es sprach einem Mann nach einer
dreizehnjährigen Wilden Ehe einen finanziellen Ausgleich von seiner Ex-Kebse zu. Was ist eine Ex-Kebse?
Was ist eine Kebse? Bereits im Jahr 1998 wurde Unverheirateten die Möglichkeit zum gemeinsamen Sorgerecht
eingeräumt. Habe ich hier was verpasst? Das hat es doch vor 1998 auch schon gegeben, dass Geschiedene
oder Eltern die nie verheiratet waren, beide das Sorgerecht für ihre Kinder hatten.
Die Ihr hier Euch gegen die Ehe aussprcht, seid Ihr verheiratet? Sweetdragon, Sie sind auch einer von
den Drückebergern. Was ist mit den Frauen, die sich jahrzehntelang für die Familie aufopferten? Dann
plötzlich ohne Sicherheiten da stehen, nur weil sie auf den Mann hörten und für die Familie zu Hause
blieben. Da hat der EX , meiner Meinung, nach weiter für diese zu sorgen. Zur Trennung gehören immer
2
@Karljosef Da ich das französische Steuerrecht nicht kenne kann ich mich dazu nicht äussern. Trotzdem
vermisse ich nach wie vor die Antwort auf meine Frage zu Ihrem vorherigen Posting. Allerdings ist es notwendig,
Familien steuerlich den Singels finanziell gleichzustellen.
zweifler Sie leben in Deutschland. Ich lebe schon in Frankreich und bin schon ausgewandert. Als Familienvater
hätte ich schon gewalltige Einbußen, wenn ich nach Deutschland zurückommen sollte. Deutsches Steuerrecht
ist familienfeindlich.
Franz Kappes Was will ich in Teufels Küche. Wer sich nicht hineinbegibt, kommt darin nicht um. Aber es
ist schon schwierig hineinzukommen. Deshalb ist Angst nicht angebracht…
#21 Franz Kappes 14:06:20 | Montag, 6. Oktober 2008
@Aleph Das ist Unzucht, wenn ein Teil der Partner, keine Möglichkeit hat, sich zur Wehr zu sehen oder
Abstand zu nehmen. Wenn wir damit mal nicht in Teufel’s Küche kommen. Lassen Sie uns lieber bei der Ehe
bleiben. o^/
Franz Kappes Die Frage habe ich schon beantwortet. Unzucht ist nicht, wenn zwei Menschen, egal ob homo-
oder heterosexuell, ohne Zwang miteinander guten Sex haben aus freier Überzeugung und Selbstbestimmung.
Unzucht setzt für meine Begriffe die Ausnützung eines Abhängigkeitsverhältnisses voraus, durch welches
der Mensch als zweckdienlich degradiert wird. Das ist Unzucht, wenn ein Teil der Partner, keine Möglichkeit
hat, sich zur Wehr zu sehen oder Abstand zu nehmen.
Franz Kappes: Was ist da an sich nicht so wichtig Ob Unzuchtspartner zusammen hausen und dadurch rechtliche
ansprüche gegeneinander erwerben ist an sich nicht so wichtig. Der Satz ist meines erachtens sehr wohl
sehr menschenverachtend. Wieso soll das nicht wichtig sein, wenn zwei gleichgeschlechtliche Partner zusammen
leben und dadruch gegenseitige rechtliche Ansprüche erwerben. Was ist da an sich nicht so wichtig, bitte?
Wenn das für Karljosef nicht wichtig sein mag, kann er das doch nicht verallgemeinern, nur weil es seiner
Befindlichkeit nicht passt… Aber mal wirklich da hört es doch auf…,
@Karljosef Dummerweise leben wir in Deutschland und nicht in Frankreich. Somit bleibt Ihnen nur die Wahl
sich mit dem hiesige Steuerrecht zu arrangieren oder auszuwandern. Nichtsdestotrotz würde mich interessieren
wie Sie folgende Aussage meinen: Allerdings ist es notwendig, Familien steuerlich den Singels finanziell
gleichzustellen. Singles zahlen höhere Steuersätze als Familien und haben nicht deren Freibeträge.
#16 Franz Kappes 13:48:29 | Montag, 6. Oktober 2008
@Aleph Wenn Sie diese Wortwahl stört, sollte Ihnen klar sein, was Sie bedeutet. Wenn Sie karljosef „menschenverachtenden
Stuss“ unterstellen, ich diesen aber in seinen Worten nicht finden konnte, kann ich natürlich meine Frage
an Sie richten.
zweifler 1/ In Deutschland orientiert sich der Kinderfreibetrag am Existenzminimum. Hat jemand viele Kinder,
rutscht er trotz steuerlichen Entlastung effektiv dorthin ab. 2/ In Frankreich gibt es im Gegensatz zu
Deutschland das Familensplitting. Wenn jemand 10 Kinder hat wird das Gehalt durch 10 geteilt und dann
mit dem entsprechenden Steuersatz belastet. Die Geburtenrate in Frankreich ist bei 2 pro Frau. Die Renten
sind daher in Frankreich viel sicherer.
Franz Kappes Warum fragen Sie eigentlich mich? Das ängstigt mich, weil ich vielleicht eine zu libertinäre
Antwort gebe. Unzucht ist nicht, wenn zwei Menschen, egal ob homo- oder heterosexuell, ohne Zwang miteinander
guten Sex haben aus freier Überzeugung und Selbstbestimmung. Unzucht setzt für meine Begriffe die Ausnützung
eines Abhängigkeitsverhältnisses voraus, durch welches der Mensch als zweckdienlich degradiert wird.
Das ist Unzucht, wenn ein Teil der Partner, keine Möglichkeit hat, sich zur Wehr zu sehen oder Abstand
zu nehmen.
@Karljosef Wie bitte? Wissen Sie was Sie da schreiben? Allerdings ist es notwendig, Familien steuerlich
den Singels finanziell gleichzustellen. Eine Einführung des Familiensplittings tut not. Familien sind
steuerrechtlich besser gestellt als Singles durch größere Freibeträge und günstigere Steuerklassen.
Was Sie als Familiensplitting bezeichnen gibt es bereits in der Form des Ehegattensplittings unabhängig
davon ob es in der Ehe Kinder gibt oder nicht.
karljosef Ob Unzuchtspartner zusammen hausen und dadurch rechtliche ansprüche gegeneinander erwerben
ist an sich nicht so wichtig. Bringen Sie bitte keinen solchen menschenverachtenden Stuss in die Öffentlichkeit.
Dem Artikel ist nur zuzustimmen. Allerdings ist es notwendig, Familien steuerlich den Singels finanziell
gleichzustellen. Eine Einführung des Familiensplittings tut not. Ob Unzuchtspartner zusammen hausen und
dadurch rechtliche ansprüche gegeneinander erwerben ist an sich nicht so wichtig.
Schwachsinn sowie der Ehegattenunterhalt – der freilich schnell weg sein kann, wenn der Ex-Partner eine
neue Familie mit Kindern gründet. Das eine hat mit dem anderen absolut NICHTS zu tun. Bevor man blöd
daher schreibt sollte man sich mal informieren. Das einzige was der neuen Familie bleibt sind die paar
Pfennige aus der Differenz der Lohnsteuerklassen. Die Ex kann weiterhin fleissig abkassieren. Und das
Kinder bevorzugt werde wenn es um Unterhalt geht, das sollte den Schmierfinken hier doch hoffentlich wichtig
sein. Und JA weg mit der Ehe, wer braucht den Dreck ? Wer meint sich ewig binden zu müssen kann das ja
in Sekte seiner Wahl tun. Die Mormonen machen das sogar für alle Ewigkeit. Steuerliche Förderung nur
mehr den Kindern – und sonst niemanden mehr.
Franz Kappes Das tiefe Geheimnis der Gottesbegegnung in der Ehe will ich der Ehe auch nicht absprechen.
Aber die ganzen anderen Versorgungs- und Erbumstände sind doch rein weltlicher Natur.
#6 Franz Kappes 13:15:31 | Montag, 6. Oktober 2008
Menschenverachtung Die Menschenverachtung die in diesem Artikel für manche Zeitgenossen offensichtlich
wird, ist nichts gegen die Menschenverachtung, die die Ehe mit sich bringen kann.
@hetznet Alleine die Tatsache zwei Menschen als *Kebse* und *Beischläfer* zu bezeichnen zeugt von der
Menschenverachtung die in diesem Machwerk hier vorherrscht.
Franz Kappes Wieso hat die Kirche versagt, wenn Sie sich an der zölibatären Lebensweise orientiert und
daran festhält? Die Ehe ist ein weltlich Ding, sagt Martin Luther und er hat recht…