Familie
Es ist sinnlos, die Ehe zu verteidigen – denn sie ist schon abgeschafft
Angesichts der Tatsache, daß immer weniger Menschen heiraten, sieht sich der Staat gezwungen, Beischläfer-Beziehungen in den Status einer Ehe zu zwingen.
Ist die Ehe mehr als ein Tag als Prinzessin?
Ist die Ehe mehr als ein Tag als Prinzessin?
© Flickr-Benützer „siderevs“, CC
(kreuz.net) Der Staat verzichtet immer mehr auf eine Privilegierung und Verteidigung der Ehe. Das berichtete die Webseite ‘Netzeitung’ am 18. August.

Fazit: „Die Hochzeit hat – juristisch gesehen – fast nur noch steuerrechtliche Vorteile.“

Ansonsten spielt die Tatsache, ob ein Paar verheiratet ist oder nicht, vor Gericht eine immer geringere Rolle. Dazu verwies die ‘Netzeitung’ auf ein Urteil des deutschen Bundesgerichtshofes.

Es sprach einem Mann nach einer dreizehnjährigen Wilden Ehe einen finanziellen Ausgleich von seiner Ex-Kebse zu. Kommentar: In Karlsruhe setze sich „die atemberaubende Karriere der Nichtehe“ fort.

Früher habe man sich durch den Verzicht auf die Eheschließung bewußt gegen den rechtlichen Zaun entschieden, der die Ehe umgibt. Jetzt habe der Bundesgerichtshof bestimmt, daß einige Grenzpflöcke dennoch notwendig sind.

Das Urteil des Bundesgerichtshofs bezog sich auf den Fall einer Kebse, die nach einer zehnjährigen Wilde Ehe beschloß, auf eigene Rechnung ein Haus zu bauen. Ihr Beischläfer steckte rund tausend Stunden Arbeit und mehr als 80.000 Euro in den Bau. Er wollte darin auch ein Büro eröffnen.

Im Februar 2000 zogen die zwei ein. Doch im September 2003 warf die Kebse den Beischläfer raus.

Nach der neuen Rechtssprechung des Bundesgerichtshof ist fortan ein Anspruch auf Ausgleich solcher umfänglicher Leistungen möglich.

Die Begründung: Zwar wissen Kebse und Beischläfer, daß jederzeit Schluß sein kann. Investitionen in den Fortbestand der nicht auf Bestand angelegten Verkuppelung sei aber trotzdem „schutzwürdig“.

Das Bundesgerichtshof orientiert sich an der normativen Kraft des Faktischen: „Daß nur das Vertrauen von Ehegatten in die lebenslange Dauer ihrer Verbindung rechtlich geschützt ist, vermag mit Blick auf die hohe Scheidungsquote eine unterschiedliche Behandlung nicht überzeugend zu begründen.“

Die ‘Netzeitung’ weist darauf hin, daß die juristischen Unterschiede zwischen Ehen und Beischlaf-Beziehungen seit Jahren schrumpfen.

Bereits im Jahr 1998 wurde Unverheirateten die Möglichkeit zum gemeinsamen Sorgerecht eingeräumt.

Seit Jahresanfang ist beim Unterhalt für die Betreuung gemeinsamer Kinder die Differenz gleich Null.

Früher mußte sich eine geschiedene Mutter, die sich um die Kinder kümmerte, erst zum 15. Geburtstag des Nachwuchses um einen Vollzeitjob kümmern – die Kebse bereits nach drei Jahren. Heute unterliegen beide gleichen Regelungen.

Die Zahl der Scheidungen ist zwar rückläufig. Aber das ist ein kleiner Trost: Denn immer weniger Menschen heiraten.

Zwischen 1990 und 2006 ist die Zahl der Eheschließungen um 28 Prozent eingebrochen. Ungefähr jede dritte Ehe zerbricht.

Dagegen ist die Zahl der Beischläfer-Beziehungen im selben Zeitraum um das Zweieinhalbfache gestiegen.

Den Eheleuten bleiben in Deutschland noch ein paar erb- und steuerrechtliche Vorteile sowie der Ehegattenunterhalt – der freilich schnell weg sein kann, wenn der Ex-Partner eine neue Familie mit Kindern gründet.

Vorläufig bleibt noch der Zugewinnausgleich, der die gerechte Verteilung dessen sicherstellen soll, was sich Mann und Frau während der Ehe gemeinsam erwirtschaftet haben.
      
74 Lesermeinungen
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#77   neverland   12:40:14 | Sonntag, 19. Oktober 2008
neverland
die sicher von Gass vertreten wird. Sünderinnen sind seine Haupteinnahmequelle. Er tritt alles woran wir glauben mit Füßen.
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#75   neverland   20:42:59 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Neues vom Scheidungsanwalt Gass Heilbronn
Wieder hat er einen Fall übernommen. Auch diese Ehe wäre ohne sein bösartiges Wirken gerettet worden.
Teilt ihm Eure Meinung über Anwälte mit, die für einen Neuen Mercedes Familien zerstören.
Ruft ihn unter 07131 882101 an oder schreibt ihm
Familienvernichter Gass
Römerstr. 30
74223 Flein
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#73   Jesaja †   16:39:21 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
weils
Am Wochenende segnete ein Limburger Bezirksdekan öffentlich und in seiner Kirche eine Homo-Paarung. Der Bischof von Limburg hat Konsequenzen gezogen.
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#72   Aleph †   17:40:42 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Franz Kappes
Okay, forgotten, Schwamm drüber:
Ego Te absolvo o^/
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#71   Franz Kappes   17:37:27 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@Aleph
Habe ich Sie für oberflächlich gehalten? Tut mir leid, wenn dieser Eindruck entstanden ist. Das lag nicht in meiner Absicht. Entschuldigen Sie bitte.
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#70   Aleph †   17:34:49 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Franz Kappes
Davon gehe ich auch aus, dass die Kirche den Ehebruch nach ihrer Lehre definieren kann.
ie haben die Frage aber hier öffentlich im Podium gestellt und ich war der einzige, der Ihnen darauf geantwortet hat, mit einer ganz bewusst sehr weltlichen und zu akzeptierenden Antwort.
Wenn Sie ausschließlich eine kirchlich begründete Antwort wollten, hätten Sie das sollen auch zum Ausdruck bringen.
Ich bin über Ihre Feststellung, ich sei oberflächlich, not amused… :-|
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#69   Franz Kappes   17:24:31 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@Aleph
Aleph, der Schuster sollte bei den Leisten bleiben. Es ist nicht meine Aufgabe, den Begriff „Ehebruch“ zu definieren. Wenn sich die Kirche als moralische Autorität gegen Ehebruch wendet, erwarte ich von dort auch eine felsensichere Argumentation.
Ich bin mir sicher, dass die Kirche das kann O:)
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#68   Exodus †   15:27:21 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Sie sollten der Aufforderung nachkommen oder sich umbenennen!
Entfernen Sie den Originaltext und seine Wiedergabe. Entfernen Sie antikatholischen Judenhass oder nennen Sie sich einfach Judenhass.net
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#67   Heinz Josef   15:19:51 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Entfernen Sie den Originaltext und seine Wiedergabe. Entfernen Sie antikatholischen Judenhass oder …
Entfernen Sie den Originaltext und seine Wiedergabe. Entfernen Sie antikatholischen Judenhass oder nennen Sie sich einfach Judenhass.net
Heinz Josef
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#66   Exodus †   15:07:18 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Noch immer stehen auf kreuz.net diese Hetzparolen!
Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS.
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#65   Aleph †   13:36:25 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Rehabilitation für Josberens
:)3 Bei allem Ärger: Verfemt den Josberens nicht. Er ist auch einer von uns Menschen… :)3
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#64   karljosef   13:13:29 | Dienstag, 7. Oktober 2008
exodus
Nehmen Sie dieses Geschwafel ernst? Ich nicht, dieser carlosroberto hat doch einen an der Waffel!
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#63   Exodus †   12:42:27 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Für karljosef, den solch Unfassbares nichts angehen will!!
Der Holocaust(TM) ist eine Erfindung der Zionisten, die das Heilige Land beherrschen wollten, und der Glaube daran wurde durch die Siegermächte erzwungen.
Dagegen ist der Holocau$tTM naturwissenschaftlich-technisch widerlegt:
– Die Zeugen erzählen Käse
– Die angeblichen Gaskammern können keine gewesen sein
– Ungefälschte Dokumente gibt es keine
– Die Photos, die man uns dauernd unter die Nase reibt, stammen aus Dachau und Bergen-Belsen und zeigen Typhus-Opfer
Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS.
Eli Wiesel: Wurde als Kind in Auschwitz von der SS gesundgepflegt. Floh mit der SS vor der Roten Armee ins Reich. Verdient heute viel Geld mit lügen.
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#62   karljosef   12:39:08 | Dienstag, 7. Oktober 2008
walküre
Hier sprechen wir über die Ehe und nicht über das was ein carlosroberto von sich gibt. Es interessiert mich auch nicht , daher posten sie doch dort wo dieses Individuum seine Kommentare ablässt.
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#60   Aleph †   10:19:44 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Franz Kappes
Dann definiere Ehebruch besser… :-(
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#59   Franz Kappes   10:17:47 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@Aleph
Ich fürchte, Dir fehlt der nötige Ernst o^/
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#58   Aleph †   09:29:05 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Franz Kappes
Das ist ähnlich wie Waffelbruch. Nur beim Ehebruch geht Pozellan und Glas kaputt… ;-) ;-) ;-)
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#57   Franz Kappes   08:50:21 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Ehebruch
Was ist überhaupt Ehebruch?
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#56   karljosef   06:42:09 | Dienstag, 7. Oktober 2008
zweifler
Beispiel : Ich habe acht Kinder. Plus Frau und mirselbt sind es 10.
Ich möchte erst dann mit 46% besteuert werden wenn ich das 10-Fache des Zweiflers verdienen. Kurzum ich möchte so besteuert werden als ob meine Familie aus zehn Singels bestehen würde. Allerdings muss mein Gehalt dann durch 10 geteilt werden und dann erst der Progression unterworfen werden.
Gehen wir davon aus, dass Sie 100.000 Euro verdienen und ich 1.000.000. Zuerst werden die Kinderfreibeträge, die sich am Existenzminimum orientieren abgezogen, in dem Rechenbeispiel 15.000 Euro pro Kind also 8x sind es 120000 Euro werden von der Million abgezogen. Macht 880.000. Geteilt durch zwei (Ehegattensplitting) macht 440.000 welches der Progression unterworfen wird, also viel höher als die 100.000 Euro. Das ist Deutschland.
Je grösser die Familie, umso grösser die Ungerechtigkeit. Der Kinderfreibetrag orientiert sich nur am Exisienzminimum. Je mehr Kinder man hat, umso mehr wird der finanzielle Spielraum in Richtung Exisitenzminimum gedrückt.
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#55   Gallowglas   06:08:49 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@für die Kirche
Durch das Matthäus-Evangelium ist wohl die Unauflöslichkeit der Ehe ins Christentum gekommen. Da sie bei den Juden ursprünglich auflösbar ist.
Auch nach dem Matthäus-Evangelium ist die Ehe unter Umständen auflösbar, das sagt Jesus ganz ausdrücklich, aber wie immer, wird das von der Kirche ignoriert …
Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe. (Mt.19,9)
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#54   Aleph †   20:03:24 | Montag, 6. Oktober 2008
LÖSCHT DEN BRAUNEN SCHEISS
:-) :-D :-( :-[ :'(
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#53   Heinz Josef   19:58:07 | Montag, 6. Oktober 2008
Löscht den brauen Scheiß carlosalberto
Wann werden endlich die antisemitischen Schmirereien eines carlosalberto gelöscht, und er selbst auch, statt die Postings derer die dagegen protestieren!
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#52   Aleph †   19:56:40 | Montag, 6. Oktober 2008
Exodus
Exodus ist beim Hohen Rat des Forums wohl ins Visier geraten…
Was täte auch der Hohe Rat, ohne Exodus verfolgen zu können.
Gleichzeitig tropft und läuft die Braune Scheiße durch sämtliche Knopflöcher des Hohen Rats.
Und der Hohe Rat gafft und gafft und gafft auf die Braune Scheiße…!
:-S :-S :-S
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#51   Heinz Josef   19:32:39 | Montag, 6. Oktober 2008
Brauner Scheiß
Löschen Sie endlich den braunen Scheiß in Ihrer angeblich so katholischen Nachrichtenseite!
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#50   Exodus †   18:51:02 | Montag, 6. Oktober 2008
kreuz.net hat die
Ehe abgeschafft!
Es ist sinnlos, sie noch zu verteidigen!
Es ist sinnlos, die Ehe zu verteidigen – denn sie ist schon abgeschafft
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#49   MartinBieger   18:48:40 | Montag, 6. Oktober 2008
Hier geht es wohl mehr
darum ob man Heiratet oder nicht.Es gibt aber auch Paare die nicht verheiratet sind und trotzde’treu sind.
Das ist doch auch nichts schlimmes.
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#48   für die Kirche   18:44:14 | Montag, 6. Oktober 2008
@MartinBieger: dann ist es doch erfreulich,
daß die Treue noch von vielen Menschen geschätzt wird.
Wenn so, dann hat die Treue einen höheren Wert als Untreue.
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#47   MartinBieger   18:35:48 | Montag, 6. Oktober 2008
@für die Kirche
Obwohl ich da nicht ganz mitreden kann weil ich Single bin,kenne ich viele Paare die sich ein Leben lang treu sind.
Also so aus der Mode kanns dann doch nicht sein.
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#46   für die Kirche   18:31:27 | Montag, 6. Oktober 2008
@MartinBieger: Erfindung
Stimmt’s.
In der aufgeklärten Gesellschaft gibt es keine Untreue, keinen Betrug mehr, denn wenn jeder jeden betrügt, heißt es Emanzipation. Wer wagt, seiner Partnerin treu zu bleiben, stößt gegen die gänglichen Verhaltensregeln.
Tiere wie Schwäne sind treu, wie primitiv.
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#45   MartinBieger   18:30:17 | Montag, 6. Oktober 2008
Ach lasst sie doch
Die Kreuz.Net Terminologie ist doch lustig.
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#44   Exodus †   18:28:01 | Montag, 6. Oktober 2008
Die brauchen mal wieder
Zucht und Ordnung!
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#43   MartinBieger   18:26:20 | Montag, 6. Oktober 2008
Sonst habe ich nirgentwo
die Bezeichnung Unzucht gelesen.Also kann es nur eine Wortschöpfung von denen sein.
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#42   Exodus †   18:24:23 | Montag, 6. Oktober 2008
Was die so alles erfinden!
Und jetzt muten sie den Piusbrüdern auch noch ein Mädchengymnasium zu!
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#41   MartinBieger   18:21:06 | Montag, 6. Oktober 2008
@Exodus
Unzucht ist eine Erfindung von Kreuz.Net.
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#40   für die Kirche   16:15:44 | Montag, 6. Oktober 2008
@cara clarissa doctrix iuris canonici
liebe Clarissa,
sehr interessant, was Sie hier darlegen.
Bedeutet es dann, daß es ab Gratian eine „Theologisierung“ der säkularen Bereiche in Gang gekommen ist? (Bloß eine Mutmaßung von mir).
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#39   clarissa colonia   16:04:23 | Montag, 6. Oktober 2008
Tja, cara fautrix,
auch das mit der Unauflöslichkeit ist so eine Sache … Mehrere (christliche) Imperatoren nach Konstantin haben schrittweise versucht, Ehescheidungen rechtlich zu verbieten, mußten das aber stets wieder (ganz oder teilw.) zurücknehmen, bis Julian (II.?) diese Ehegesetzgebungen generell kassieret hat. Erst in den Novellen (535-565) zum Codex Iustinianus (529/534) wird reichsweit die Scheidungsmöglichkeit des Mannes eingeschränkt, die der Frau abgeschafft. Die rechtliche (und theologische) „Verlegung“ des Kontinuativkonsenses in den ehelichen Initialkonsens hinein ist erst eine Rechtsentwicklung aus der Schule von Bologna (Gratian) – nun sage niemand, von dort sei noch nie mehr als die Sauce gekommen.
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#38   für die Kirche   15:47:56 | Montag, 6. Oktober 2008
@cara clarissa dotrix iuris utrisque
herzlichen Dank für die Erklärung.
schon der honor matrimonii bei den Römern zeigt, daß unsere moderne Gesellschaft den Alten in humanen Bereichen nicht viel voraus hat.
Durch das Matthäus-Evangelium ist wohl die Unauflöslichkeit der Ehe ins Christentum gekommen. Da sie bei den Juden ursprünglich auflösbar ist.
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#37   Kiki de Montparnasse †   15:40:11 | Montag, 6. Oktober 2008
Begriffsdefinitionen
So, so, die Zweitfrau nannte man damals also „Kebse“. Was man hier nicht alles lernt.
Laut Statistik stehen Frauen den Männern im Hinblick auf Fremdgehen und Affairen in nichts mehr nach. Im Gegenteil. Wie wäre denn die richtige kreuz.net-Terminologie für den Zweitmann der Frau – die männliche Kebse also?
Liebhaber? Intimus? Komplice? Bettgenosse? Verbündeter? Gespiele? Kebserich?
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#36   clarissa colonia   15:35:49 | Montag, 6. Oktober 2008
Cara fautrix,
lassen Sie mich vorwitzigerweise noch zwei Dinge anfügen: Matrimonium und concubinatus unterschieden sich nach römischem Recht nur hinsichtlich folgender Punkte:
a) Beide kommen durch den Konsens der Partner zustande, der beim matrimonium auf Ehe, beim concubinatus aber auf nichteheliche Geschlechtsgemeinschaft gerichtet ist (Initialkonsens).
b) Aus dem matrimonium folgt der honor matrimonii, den beide Gatten einander zu leisten haben.
c) Aus dem matrimonium leitet sich das absolute Donationsverbot der Gatten ab: Kein Gatte kann dem anderen rechtsgültig etwas schenken; im Konkubinat geht das aber.
d) Die Ehe dauert solange der eheliche Kontinuativkonsens andauert. Entfällt er, kann das matrimonium durch ein- oder beidseitige rechtserhebliche Willenserklärung beendet werden.
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#35   Peter-Pan   15:25:43 | Montag, 6. Oktober 2008
@für die Kirche
weil das Wort die Situation genauer beschreibt als Lebenspartnerin
Wohl eher weil das Wort – wie Zweifler schon sagte – mehr Menschenverachtung ausdrückt.
Trotzdem kennt es so gut wie niemand.
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#34   Zweifler †   15:15:53 | Montag, 6. Oktober 2008
@Karljosef
Also Ihr Rechenbeispiel verwirrt mich irgendwie.
Ich bin Single ohne Kinder und habe Belastungen von 46%, d.h. von einem Euro den ich verdiene blieben mir 54 Cent übrig (Steuerklasse 1). Nachdem Sie Frau und Kinder haben wären Sie in Deutschland in der Steuerklasse 3 (ich hab keine Ahnung was das für ein Steuersatz ist, kommt sicher auch auf das Einkommen an). Steuerklasse 3 ist deutlich niedriger als Steuerklasse 1, dazu kommen noch Freibeträge für Ihre Kinder. Und da wollen Sie allen Ernstes mit Singles steuerlich gleichgestellt werden? Unabhängig davon ist es natürlich richtig dass Familien mit Kindern steuerlich besser gestellt sein sollten.
@Peter-Pan
Früher wurden als Kebse die Geliebten bezeichnet, also im Prinzip *minderwertige* Zweitfrauen neben der offiziellen Frau. Vor diesem Hintergrund sind die Bezeichnungen Kebse und Beischläfer zu sehen. Nämlich als menschenverachtende Bezeichnung für zwei unverheiratet Zusammenlebende.
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#33   für die Kirche   15:14:53 | Montag, 6. Oktober 2008
@Peter Pan: weil das Wort die Situation genauer beschreibt als Lebenspartnerin
aus dem Grimmschen Wörterbuch: KEBSEHE, f. concubinatus. STIELER 354. 912. FRISCH 1, 506a: diese gemischten ehen waren ganz so ehrenvoll wie eine confarreirte, nicht kebsehen. NIEBUHR 2, 381. ehe ist darin eigentlich misbräuchlich, sie hiesz mhd. unê, noch im 15. 16. jh. unehe; aber auch mhd. schon kebesê, s. SCHERZ 769. ahd. heiszt es chebisôt, auch chebisheit GRAFF 4, 358. 359 (vgl. HAUPT 3, 377a); mnl. keesdom fornicatio. hor. belg. 7, 18a, wie ags. eivesdôm HAUPT 9, 521a.
Schon in der Antike unterscheidet man zwischen einem Konkubinat, das eigentlich verbreitet ist, und einer Ehe.
Denn die Ehe genießt eben einen höheren Rechtsstatus, wie es heute eigentlich noch der Fall ist.
Konkubinat heißt zusammenliegen, während „ehe“ aus dem althochdeutschen Wort „ewa“ kommt:
EHE, f. matrimonium. das goth. aivs m. bedeutete αιων, aevum, welchen gr. und lat. wörtern es ganz entspricht, das ahd. êwa f. sowol aevum als auch lex, gleichsam ewige ordnung, regel, recht und matrimonium, ein von gott eingesetztes band zwischen mann und weib. diesen letzten engeren sinn bietet zuerst NOTKER dar gleich der schreibung êha und êa statt des älteren êwa. mhd. dauert êwe nur für die vorstellung von aevum, aeternitas, während lex, testamentum, matrimonium immer ê lauten (das Grimmsche Wörterbuch).
Daher impliziert das Wort „ehe“ bereits die Unauflöslichkeit.
Daher ist eine nicht rechtlich geschlossene Lebensgemeinschaft nicht als Ehe zu bezeichnen.
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#32   Peter-Pan   14:59:26 | Montag, 6. Oktober 2008
@für die Kirche
Sie kennen wohl die ältere Stufe der deutschen Sprache nicht mehr?
Dort ist die Verwendung von „Kebse“ durchaus üblich.
Mein Wortschatz ist eigentlich ziemlich umfangreich, zumindest überdurchschnittlich, aber das Wort Kebse sagt mir gar nichts.
Und ich möchte wetten, wenn ich durch eine beliebige deutsche Fußgängerzone ginge und die Leute nach diesen Wort fragen würde, würde ich ratlose Gesichter ernten.
Was ist also davon zu halten, wenn jemand beim Schreiben eines solchen Artikels Wörter verwendet, die vielleicht von einem Promille der Deutschen verstanden werden?
Bildet sich dieser jemand etwas darauf ein, uralte Wörter kennen? Schreibt er für eine ganz exklusive Zielgruppe? Hat er Schwierigkeiten mit moderner Sprache?
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#31   RJH   14:45:38 | Montag, 6. Oktober 2008
Ich fordere Gleichstellung!!!
Ich liebe mich! Warum kann ich nicht mich selbst heiraten und dafür alle Steuerprivilegien geniessen?
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#30   für die Kirche   14:42:08 | Montag, 6. Oktober 2008
@Peter Pan: Kebse
Sie kennen wohl die ältere Stufe der deutschen Sprache nicht mehr?
Dort ist die Verwendung von „Kebse“ durchaus üblich.
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#29   karljosef   14:37:49 | Montag, 6. Oktober 2008
zweifler
Gleichstellung bedeutet, dass man in die gleiche Steuerprogessionsstufe eingeteilt wird zu dem Lebenstandard , den man sich leisten kann.
Also grob vereinfacht, ich sollte als Familienvater genau so besteuert werden wie ein Single der den gleichen Lebensstandart haben wie ich.
Allso wenn ich 100 verdienen würde, und Frau und zwei Kinder hätte, sollte ich mit dem Tarif von 4x 25 besteuert werden. Also einem Single der 25 verdient steuerlich gleichgestellt werden.
Den die Kosten sind ungefähr immer x4 da pro Person ( Essen , Wasser , Ferien usw. Daher habe ich auch wenn ich 100 verdiene nur einen Lebenstandart von 25.
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#28   Franz Kappes   14:36:20 | Montag, 6. Oktober 2008
@Colombe
Wer spricht sich gegen die Ehe aus?
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#27   Peter-Pan   14:35:44 | Montag, 6. Oktober 2008
Von Kebsen und Beischlafpartnern…
Es ist sinnlos, die Ehe zu verteidigen – denn sie ist schon abgeschafft
Keineswegs, sie ist populärer denn je. Viele tun es sogar mehrmals. :-D
Es sprach einem Mann nach einer dreizehnjährigen Wilden Ehe einen finanziellen Ausgleich von seiner Ex-Kebse zu.
Was ist eine Ex-Kebse? Was ist eine Kebse?
Bereits im Jahr 1998 wurde Unverheirateten die Möglichkeit zum gemeinsamen Sorgerecht eingeräumt.
Habe ich hier was verpasst? Das hat es doch vor 1998 auch schon gegeben, dass Geschiedene oder Eltern die nie verheiratet waren, beide das Sorgerecht für ihre Kinder hatten.
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#26   Colombe de la paix   14:33:39 | Montag, 6. Oktober 2008
Die Ihr hier
Euch gegen die Ehe aussprcht, seid Ihr verheiratet?
Sweetdragon, Sie sind auch einer von den Drückebergern.
Was ist mit den Frauen, die sich jahrzehntelang für die Familie aufopferten? Dann plötzlich ohne Sicherheiten da stehen, nur weil sie auf den Mann hörten und für die Familie zu Hause blieben. Da hat der EX , meiner Meinung, nach weiter für diese zu sorgen. Zur Trennung gehören immer 2
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#25   Zweifler †   14:27:46 | Montag, 6. Oktober 2008
@Karljosef
Da ich das französische Steuerrecht nicht kenne kann ich mich dazu nicht äussern. Trotzdem vermisse ich nach wie vor die Antwort auf meine Frage zu Ihrem vorherigen Posting.
Allerdings ist es notwendig, Familien steuerlich den Singels finanziell gleichzustellen.
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#24   karljosef   14:20:59 | Montag, 6. Oktober 2008
zweifler
Sie leben in Deutschland. Ich lebe schon in Frankreich und bin schon ausgewandert. Als Familienvater hätte ich schon gewalltige Einbußen, wenn ich nach Deutschland zurückommen sollte. Deutsches Steuerrecht ist familienfeindlich.
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#23   Aleph †   14:17:55 | Montag, 6. Oktober 2008
Franz Kappes
Was will ich in Teufels Küche. Wer sich nicht hineinbegibt, kommt darin nicht um. Aber es ist schon schwierig hineinzukommen. Deshalb ist Angst nicht angebracht…
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#22   Exodus †   14:10:36 | Montag, 6. Oktober 2008
Wer weiß,
was Unzucht ist?
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#21   Franz Kappes   14:06:20 | Montag, 6. Oktober 2008
@Aleph
Das ist Unzucht, wenn ein Teil der Partner, keine Möglichkeit hat, sich zur Wehr zu sehen oder Abstand zu nehmen.
Wenn wir damit mal nicht in Teufel’s Küche kommen. Lassen Sie uns lieber bei der Ehe bleiben. o^/
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#20   Aleph †   14:03:19 | Montag, 6. Oktober 2008
Franz Kappes
Die Frage habe ich schon beantwortet.
Unzucht ist nicht,
wenn zwei Menschen, egal ob homo- oder heterosexuell, ohne Zwang miteinander guten Sex haben aus freier Überzeugung und Selbstbestimmung.
Unzucht
setzt für meine Begriffe die Ausnützung eines Abhängigkeitsverhältnisses voraus, durch welches der Mensch als zweckdienlich degradiert wird. Das ist Unzucht, wenn ein Teil der Partner, keine Möglichkeit hat, sich zur Wehr zu sehen oder Abstand zu nehmen.
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#19   Franz Kappes   13:59:42 | Montag, 6. Oktober 2008
@Aleph
Was ist Unzucht?
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#18   Aleph †   13:55:30 | Montag, 6. Oktober 2008
Franz Kappes: Was ist da an sich nicht so wichtig
Ob Unzuchtspartner zusammen hausen und dadurch rechtliche ansprüche gegeneinander erwerben ist an sich nicht so wichtig.
Der Satz ist meines erachtens sehr wohl sehr menschenverachtend. Wieso soll das nicht wichtig sein, wenn zwei gleichgeschlechtliche Partner zusammen leben und dadruch gegenseitige rechtliche Ansprüche erwerben.
Was ist da an sich nicht so wichtig, bitte?
Wenn das für Karljosef nicht wichtig sein mag, kann er das doch nicht verallgemeinern, nur weil es seiner Befindlichkeit nicht passt…
Aber mal wirklich da hört es doch auf…, :-[ :-[ :-[
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#17   Zweifler †   13:50:20 | Montag, 6. Oktober 2008
@Karljosef
Dummerweise leben wir in Deutschland und nicht in Frankreich. Somit bleibt Ihnen nur die Wahl sich mit dem hiesige Steuerrecht zu arrangieren oder auszuwandern.
Nichtsdestotrotz würde mich interessieren wie Sie folgende Aussage meinen:
Allerdings ist es notwendig, Familien steuerlich den Singels finanziell gleichzustellen.
Singles zahlen höhere Steuersätze als Familien und haben nicht deren Freibeträge.
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#16   Franz Kappes   13:48:29 | Montag, 6. Oktober 2008
@Aleph
Wenn Sie diese Wortwahl stört, sollte Ihnen klar sein, was Sie bedeutet.
Wenn Sie karljosef „menschenverachtenden Stuss“ unterstellen, ich diesen aber in seinen Worten nicht finden konnte, kann ich natürlich meine Frage an Sie richten.
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#15   karljosef   13:41:47 | Montag, 6. Oktober 2008
zweifler
1/ In Deutschland orientiert sich der Kinderfreibetrag am Existenzminimum. Hat jemand viele Kinder, rutscht er trotz steuerlichen Entlastung effektiv dorthin ab.
2/ In Frankreich gibt es im Gegensatz zu Deutschland das Familensplitting. Wenn jemand 10 Kinder hat wird das Gehalt durch 10 geteilt und dann mit dem entsprechenden Steuersatz belastet. Die Geburtenrate in Frankreich ist bei 2 pro Frau. Die Renten sind daher in Frankreich viel sicherer.
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#14   Aleph †   13:41:14 | Montag, 6. Oktober 2008
Franz Kappes
Warum fragen Sie eigentlich mich? Das ängstigt mich, weil ich vielleicht eine zu libertinäre Antwort gebe.
Unzucht ist nicht, wenn zwei Menschen, egal ob homo- oder heterosexuell, ohne Zwang miteinander guten Sex haben aus freier Überzeugung und Selbstbestimmung.
Unzucht setzt für meine Begriffe die Ausnützung eines Abhängigkeitsverhältnisses voraus, durch welches der Mensch als zweckdienlich degradiert wird. Das ist Unzucht, wenn ein Teil der Partner, keine Möglichkeit hat, sich zur Wehr zu sehen oder Abstand zu nehmen.
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#13   Franz Kappes   13:32:16 | Montag, 6. Oktober 2008
@Aleph
Was ist denn Unzucht Ihrer Meinung nach?
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#12   Zweifler †   13:28:08 | Montag, 6. Oktober 2008
@Karljosef
Wie bitte? Wissen Sie was Sie da schreiben?
Allerdings ist es notwendig, Familien steuerlich den Singels finanziell gleichzustellen. Eine Einführung des Familiensplittings tut not.
Familien sind steuerrechtlich besser gestellt als Singles durch größere Freibeträge und günstigere Steuerklassen. Was Sie als Familiensplitting bezeichnen gibt es bereits in der Form des Ehegattensplittings unabhängig davon ob es in der Ehe Kinder gibt oder nicht. :-S
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#11   Aleph †   13:27:21 | Montag, 6. Oktober 2008
karljosef
Ob Unzuchtspartner zusammen hausen und dadurch rechtliche ansprüche gegeneinander erwerben ist an sich nicht so wichtig.
Bringen Sie bitte keinen solchen menschenverachtenden Stuss in die Öffentlichkeit.
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#10   karljosef   13:20:24 | Montag, 6. Oktober 2008
Dem Artikel ist nur zuzustimmen.
Allerdings ist es notwendig, Familien steuerlich den Singels finanziell gleichzustellen. Eine Einführung des Familiensplittings tut not.
Ob Unzuchtspartner zusammen hausen und dadurch rechtliche ansprüche gegeneinander erwerben ist an sich nicht so wichtig.
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#9   Franz Kappes   13:17:52 | Montag, 6. Oktober 2008
@Aleph
Aber nicht unwichtig. Dem tut der Staat ja auch m.E. Genüge.
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#8   Sweetdragon †   13:15:49 | Montag, 6. Oktober 2008
Schwachsinn
sowie der Ehegattenunterhalt – der freilich schnell weg sein kann, wenn der Ex-Partner eine neue Familie mit Kindern gründet.
Das eine hat mit dem anderen absolut NICHTS zu tun. Bevor man blöd daher schreibt sollte man sich mal informieren.
Das einzige was der neuen Familie bleibt sind die paar Pfennige aus der Differenz der Lohnsteuerklassen.
Die Ex kann weiterhin fleissig abkassieren.
Und das Kinder bevorzugt werde wenn es um Unterhalt geht, das sollte den Schmierfinken hier doch hoffentlich wichtig sein.
Und JA weg mit der Ehe, wer braucht den Dreck ? Wer meint sich ewig binden zu müssen kann das ja in Sekte seiner Wahl tun. Die Mormonen machen das sogar für alle Ewigkeit.
Steuerliche Förderung nur mehr den Kindern – und sonst niemanden mehr.
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#7   Aleph †   13:15:38 | Montag, 6. Oktober 2008
Franz Kappes
Das tiefe Geheimnis der Gottesbegegnung in der Ehe will ich der Ehe auch nicht absprechen. Aber die ganzen anderen Versorgungs- und Erbumstände sind doch rein weltlicher Natur.
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#6   Franz Kappes   13:15:31 | Montag, 6. Oktober 2008
Menschenverachtung
Die Menschenverachtung die in diesem Artikel für manche Zeitgenossen offensichtlich wird, ist nichts gegen die Menschenverachtung, die die Ehe mit sich bringen kann.
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#5   Zweifler †   13:14:02 | Montag, 6. Oktober 2008
@hetznet
Alleine die Tatsache zwei Menschen als *Kebse* und *Beischläfer* zu bezeichnen zeugt von der Menschenverachtung die in diesem Machwerk hier vorherrscht.
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#4   Franz Kappes   13:12:41 | Montag, 6. Oktober 2008
Sakrament
Das „tiefe Geheimnis“ der Ehe wird von der Kirche als Sakrament gefeiert – Luther hin, Luther her.
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#3   Gotthard   13:12:32 | Montag, 6. Oktober 2008
Ausdrucksweise
eine menschenverachtende Ausdrucksweise …
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#2   Aleph †   13:11:39 | Montag, 6. Oktober 2008
Franz Kappes
Wieso hat die Kirche versagt, wenn Sie sich an der zölibatären Lebensweise orientiert und daran festhält?
Die Ehe ist ein weltlich Ding, sagt Martin Luther und er hat recht…
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#1   Franz Kappes   13:08:24 | Montag, 6. Oktober 2008
Die Kirche hat versagt
Hat die Kirche hier versagt? :-#
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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