Den Kardinal versteckte man hinter einer Eisentüre
„Eine Jugend, der nichts mehr heilig, die keine Ehrfurcht kennt, ist nicht wert und auch nicht fähig, die Geschicke des deutschen Volkes bestimmend zu gestalten.“
Theodor Kardinal Innitzer, von 1932 bis 1955 Erzbischof von Wien
Doch schon vierundzwanzig Stunden später übte die Hitlerjugend bittere
Rache. Das mußte sogar die üblicherweise kirchenfeindliche Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ eingestehen.
Nach Einbruch der Dunkelheit – der Stephansdom war schon geschlossen – stürmte eine Hitler-Meute am
8. Oktober 1938 das nebenan gelegene Palais des Erzbischofs.
Im ersten Stock wurde alles zerschlagen,
was nicht niet- und nagelfest war. Tische, Sessel, Bilder, Kleider, Birette, Tischdecken warf man auf
die Straße und zündete sie an.
Nach dem Überfall wurden 1245 zerschlagene Fensterscheiben gezählt.
Kardinal Innitzer im Jahr 1933
Gescheiterte Mordversuche
Der Kardinal befand sich mit seinem Zeremoniär und späteren Erzbischof-Koadjutor,
Hw. Franz Jachym († 1984), und Sekretär und späteren Weihbischof, Hw. Jakob Weinbacher († 1985), im
Arbeitszimmer.
Als der Lärm immer näher kam, versteckten die beiden Priester den Kardinal im Matrikelarchiv
und verschlossen die Eisentür. Die anwesenden Ordensfrauen wurden auf den Dachboden gebracht.
Dann waren
die Rowdys schon da. Hw. Jachym wurde im Handgemenge verletzt. Hw. Weinbacher zerrten sie zum Fenster:
„Den Hund schmeiß’ ma auße!“
Der Priester in Todesangst wehrte sich erfolgreich.
Gegenüber im Kaffeehaus
saß Polizeipräsident Otto Steinhäusl († 1940). Er gab erst nach Ablauf einer festgesetzten Zeit den
Einsatzbefehl.
Inzwischen war die Schlägertruppe hinüber zum Curhaus – der Residenz der Dompriester –
gestürmt.
Domkurat Johannes Krawarik († 1968) war der Erste, den die Attentäter in ihre Gewalt bekamen.
Sie warfen ihn aus dem Fenster im ersten Stock. Der Geistliche hatte Glück im Unglück. Ein Bauschutthaufen
milderte den Aufprall. Hw. Krawarik brach sich beide Beine und mußte bis zum Lebensende Medikamente nehmen.
Vergebliche Proteste
Am nächsten Tag wurden die Spuren des Überfalls in aller Früh von Gemeindearbeitern
beseitigt.
Das kirchliche Personal mußte unterschreiben, über die Verbrechen zu schweigen.
Der Päpstliche
Nuntius protestierte nach Berlin. Doch Reichskanzler Adolf Hitler schickte ihm nicht einmal eine Antwort.
Abgefallene Katholiken hetzten gegen den Klerus
Für den 13. Oktober mobilisierte der abgefallene Katholik
und Reichskommissar für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Reich Josef Bürckel († 1944) etwa
200.000 National-Sozialisten zu einer Kundgebung auf dem Wiener Heldenplatz.
Die Lautsprecher verbreiteten –
die auch von den zeitgenössischen Medien bekannten – antiklerikalen Haßrede.
So war von „verlogenen
Volksverrätern“, von einer „herrschsüchtigen, machtlüsternen und blutrünstigen Priesterschaft“, von
„Herrn Innitzer“ als „verworrensten und heimtückischsten aller politisierenden Kleriker“ die Rede.
Im
Jahr 1941 schrieb der Kardinal nach weiteren Attacken der Hitler-Jugend an den national-sozialistischen
Reichsstatthalter Baldur von Schirach († 1974):
„Ich kann in den gemachten Erfahrungen nur sehr ernste
Symptome für die Zukunft des deutschen Volkes erblicken. Eine Jugend, der nichts mehr heilig, die keine
Ehrfurcht kennt, ist nicht wert und auch nicht fähig, die Geschicke des deutschen Volkes bestimmend zu
gestalten.“
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69 Lesermeinungen
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#81 timpressum † 00:41:21 | Samstag, 22. November 2008
Jaja, der Herr Innitzer… …der hat vorher auch anders gedacht: „Viel Kritik rief sein Verhalten nach
dem Anschluss Österreichs an das Dritte Reich hervor. Er sprach sich vor der Volksabstimmung über den
Anschluss am 10. April 1938 für diesen aus, stattete Adolf Hitler am 15. März 1938 im Hotel Imperial
einen Höflichkeitsbesuch ab und unterzeichnete am 18. März gemeinsam mit den Bischöfen eine von Gauleiter
Bürckel verfasste Feierliche Erklärung, die den Anschluss Österreichs befürwortete. Von Bürckel beraten,
unterschrieb Innitzer das Begleitschreiben handschriftlich mit der Formel … und Heil Hitler!. Diese
Erklärung wurde zusammen mit einer Kopie dieses Hitlergrußes ohne Zustimmung der Bischöfe im ganzen
Deutschen Reich durch Plakate verbreitet.“ Soweit aus dem gleichnamigen Wikipedia-Artikel…
@ josberens Zu den Widersprüchen. Liest Du den wirklich nur streng kath. Zeitungen? Wie wär’s wenn Sie
die Frage beantworten? Ich verrate Ihnen dann auch, welche Zeitungen ich lese.
Benedikt Selig- Heiligsprechungen Zu den Widersprüchen. Liest Du den wirklich nur streng kath. Zeitungen?
Josef Berens als einfacher, denkender Katholik)
Peter und Paul Extrembeispiel eines Heiligen mit sehr dunkler Vergangenheit ist der heilige Paulus, der
zunächst die Christen blutig verfolgte, nach seiner Bekehrung aber einer der größten Heiligen wurde.
Einer der größten Heiligen ist auch der Heilige Petrus, der aber Christus nach dessen Gefangennahme
schmählich verleugnete.
@ josberens Es gibt hier so viele Widersprüche So? Welche denn? Zudem müssen Päpste, die ja sündige,
fehlbare Menschen wie jeder andere sind, ja auch nicht unbedingt heilig gesprochen werden. Wo steht denn
geschrieben, dass es sich bei Heiligen um unfehlbare und sündelose Menschen handelt? Erneut wird deutlich,
dass Sie auf diesem Themengebiet nur ein ausgeprägtes Unwissen vorzuweisen haben.
Pius XII Es gibt hier so viele Widersprüche und es wäre sicherlich ratsam, die betriebene Seligsprechung
zumindest vorläufig auf Eis zu legen, von dem allgemeinen Sinn und Wert der Selig- und Heiligsprechungen
ganz zu schweigen. Zudem müssen Päpste, die ja sündige, fehlbare Menschen wie jeder andere sind, ja
auch nicht unbedingt heilig gesprochen werden. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#75 Marcelus 22:46:22 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Athanasius1957: »Wir haben das falsche Schwein geschlachtet«, diese Äußerung tätigte auch der völkermordende
großbritische Kriegsministerpräsident Winston Churchill der Großbrite nach dem Sieg über das NS-Deutsche
Reich, dem bald darauf der innere Zerfall des Großbritischen Weltimperiums folgte, und die UdSSR sich
halb Europas und halb Deutschlands bemächtigt hatte, und somit bereits nahe der französischen Grenze
stand.
#73 Seefeldt 16:13:11 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Graf Galen und Pius XII. Goebbels hatte weniger Angst vor der Exkommunikation, ihm ging es vielmehr darum,
während des Krieges keine Märtyrer zu schaffen und die „Abrechnung“ auf die Zeit nach dem „Endsieg“
zu verschieben (dann wäre er natürlich auch exkommuniziert worden, aber das wäre ihm dann offensichtlich
egal gewesen). Genau das war ein triftiger Grund für Papst Pius XII., sich über die Judenvernichtung
öffentlich zurückzuhalten, so wie auch während des 2.Weltkrieges über den Bolschewismus. Die letzten
Reste national-sozialistischer Zurückhaltung gegenüber den Katholiken wären geschwunden, wenn die Nazis
wegen der Juden die Katholiken als Volksfeinde hätten bezichtigen können. Und damit wäre den Katholiken
auch die letzte Möglichkeit geraubt worden, Juden nach Möglichkeit (heimlich) zu helfen. Ein katholischen
Maulheldentum hätte daher sowohl Katholiken als auch Juden schlimm geschadet. Übrigens: David Irving
leugnete die Judenverurteilung keineswegs, sondern verurteilte sie ganz entschieden.
#72 Marcelus 14:19:56 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Velum: Wenn Sie kein Nazi sind, wieso wollen Sie das dann wissen. Nazis sind insbesonders bei den Protestanten
und Ungläubigen. Historisch scheinen Sie ja nicht der Gebildetste zu sein.
#68 athanasius1957 14:15:59 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ marcelum da hast du völlig recht. der ehemalige französische ministerpräsident clemenceau meinte
zu s. k.k. hoheit otto von habsburg nach 1933, wir (er meinte die alliierten) haben die falsche sau geschlachtet.
clemenceau kannte die wiener verhältnisse vor dem I. WK sehr gut, denn er war mit berta szeps-zuckerkandl
(gattin von prof. zuckerkandl, med fak wien), welche von sich behaupten konnte, in meinem haus ist österreich,
verschwägert. Sie wurde durch eine seitens der familie clemenceau bezahlten passage auf einer der letzten
fähren von marseille nach algier vor dem holocaust gerettet.
#67 Marcelus 12:36:15 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Ludwig: Sie sind als blinder Gefolgsmann der Medienpropaganda unserer Zeit nicht für voll zu nehmen.
Den Ländern und den Völkern Österreich-Ungarns wäre viel erspart geblieben, wäre der sel. Karl v.
Habsburg-Lothringen an der Macht geblieben, oder sehen Sie das nachhabsburgische 20. Jahrhundert, das
blutigste der Geschichte, und die Staaten, die nach der Habsburgerzeit kamen, als besonders vorbildhaft
an.
ergänzung kardinal innitzer hat zudem im erzbischöflichen palais eine stelle zur unterstützung „nichtarischer
christen“ eingerichtet, die tatsächlich bis kriegsende bestand. diese stelle hat nachweislich vielen
menschen (christen wie juden) geholfen. zudem hat innitzer seinen ganzen klerus dazu angewiesen (!), verfolgten
des ns-regimes zu helfen, sie zu unterstützen und zu verstecken. dadurch ist nachweislich vielen menschen
das überleben gelungen.
#65 Alois Bischof 12:04:31 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Antichristliche Hetzer wie „Ludwig“ sind nicht ernstzunehmen. Er nennt den heiligen Kaiser Karl I. von
Österreich „Giftgaskarli“, obwohl der Kaiser sich für den Frieden und für wenigstens die Einstellung
der Giftgasangriffe eingesetzt hat und beim Papst intervenierte. Die gleichen Leute die Lenin und Trotsky
und den Massenmörder Che Guevara (Che Gefahr) bewundern und heiligsprechen, und die kein Wort verlieren
zum Molotow-Ribbentro-Pakt oder zur Vernichtung einer Million japanischer Zivilisten in Hiroschima und
Nagasaki. Papst Pius XII. hat die Judenverfolgung verurteilt, er hat aber keine Rasse oder Gruppe genannt.
Er hat auch die Zwangssterilisierung und Verschleppung von Zigeunern verurteilt in seiner Weihnachtsansprache
1942 (Par. 54). Katholiken haben in Europa fast zwei Millionen Juden in Sicherheit gebracht, die Kirche
selbst hat einer Million Flüchtlinge geholfen ins sichere Franco-Spanien und nach Portugal zu reisen.
Wollen Sie das leugnen? Papst Pius XII. hat 1939-45 zum Bolschewismus geschwiegen weil er der NS-Ideologie
nicht unterstützen wollte. Das heißt aber nicht, daß der Papst den Kampf Rumäniens, der Slowakei,
der baltischen Völker, Finnlands des Feldmarschall Mannerheim, des Königreichs Bulgarien, Kroatiens
und Weißrutheniens gegen die Sowjetunion nicht verstanden oder verurteilt hätte. Der Papst wollte aber
einen Regimesturz im Deutschen Reich, er hat die Verschwörer des 20. Juli in Kontakt gebracht mit den
Engländern. Es war Roosevelt der ablehnte. Pius XII. wollte auch Polen wieder.
es ist an der zeit … … das (ambivalente) bild kardinal innitzers historisch korrekt darzustellen.
dies geschieht unter anderem anlässlich der derzeitigen ausstellung der katholischen jugend wien, des
diözesanarchivs und des dokumentationszentrums österreichischer widerstand, die am stephansplatz zu
sehen ist. – kardinal innitzer hat im märz 1938 den „anschluss“ begrüßt und unterstützt (inklusive
des unseligen handschriftlichen „heil hitler“ auf dem begleitbrief). vermutlich hat er gehofft, dass sich
die kirche mit den ns-machthabern irgendwie „arrangieren“ könnte. so hat er auch der auflösung der kirchlichen
jugendverbände zugestimmt. – in folge wurden diese äußerungen des kardinals als propagandamittel ausgeschlachtet,
was auch dazu führte, dass sich innitzer in rom dafür zu verantworten hatte. dadurch und durch die erfahrung,
dass man sich eben nicht mit den ns-machthabern „arrangieren“ konnte, kam es zu einer haltungsänderung
innitzers. – so kam es am 7.10.1938 zu der bekannten rosenkranzandacht (weswegen hier auf +.net konsequent
von einer „messe“ – die es nicht war – die rede ist, ist mir schleierhaft). hier hat sich innitzer in
aller klarheit und deutlichkeit gegen das regime ausgesprochen, er hat sich bei den jugendlichen für
seine frühere haltung entschuldigt und öffentlich zum gebet für die bischöfe aufgerufen, dass sie
„der hl. geist wieder (sic!) erleuchte“. und es kam zu dem klaren bekenntnis: „unser führer ist christus“.
#63 Benedikt 11:28:44 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ Ludwig Die vatikanischen Seilschaften wussten leider nur zu gut mit wem sie es zu tun hatten. Es wurden
bewust die Möder und Schlächter in Sicherheit gebracht. Beleg?
Wohl demnächst kein „heiliger Ludwig“ Die Kirche hat genügend obskure Heilige und Selige „Ludwig“ kann
ganz beruhigt sein. Er wird kaum der Zahl solcher „obskurer“ Heiligen hinzugefügt werden. Es wird den
Gläubigen genügen, sich dankbar an eine große Gestalt wie Pius XII. zu erinnern. MfG Christoph Heger
Recht hatte der Kardinal „Eine Jugend, der nichts mehr heilig, die keine Ehrfurcht kennt, ist nicht wert
und auch nicht fähig, die Geschicke des deutschen Volkes bestimmend zu gestalten.“ liest sich wie ein
Beschreibung der Menschen im Jahre 2008
@Benedikt Die vatikanischen Seilschaften wussten leider nur zu gut mit wem sie es zu tun hatten. Es wurden
bewust die Möder und Schlächter in Sicherheit gebracht. Nun wenn die römische Kirche meint es wird
als neuer Seliger ein PiusXII gebraucht dann sollen sie ihn halt seligsprechen. Aber immer daran denken
wie beim Brandner Kasper und das ewig Leben heist. Heilig- und Seligsprechungen gelten nur auf Erden aber
sind im Himmel nicht bindend. Die Kirche hat genügend obskure Heilige und Selige: den heiligen Gründer
von Opus Deus, den seligen Giftgaskarli von Österreich da hält man auch einen Pius12 aus.
#57 Benedikt 02:14:40 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ Ludwig A b e r es ist allgemein bekannt dass die Nazis Angst hatten vor den katholischen Bischöfen.
Richtig und das Mittel der Nazis dagegen war Terror gegen die katholische Geistlichkeit und Bevölkerung.
Ein weiterer Punkt ist dass wenn vereinzelt deutsche Reichsbischöfe ihren Mund aufgemacht haben denen
aber gar nichts passierte. Es geht hier doch nicht darum, dass die Bischöfe ihre Haut retten wollten.
Es geht um die Verantwortung für die Katholiken ihrer Diözese. Es ist aber auch allgemein bekannt dass
wenigstens Teile der vatikanischen Behörden auch in den höchsten Stellungen braun waren und mit den
Nazis sympartisierten. Wie konnten sonst solche Verbrecher nach dem Krieg fliehne. Ich erwähne nur den
Begriff Rattenlinie und Ausweise des roten Kreuzes. Es ist vielmehr bekannt, dass der Vatikan naturgegeben
kein unbedingter Freund des religionsfeindlichen Kommunismus war bzw ist. Dies mag auch der Hauptantrieb
für die „Rattenlinie“ gewesen sein. Ich veweis an dieser Stelle mal vorbeugend darauf, dass es kein Buch
„Nazi ‘Who is Who’“ gab, in dem man hätte nachlesen können, wer Mengele ist. Dieser Mann war der Öffentlichkeit
völlig unbekannt, genau wie Eichmann und all die anderen kleinen Rädchen in der Vernichtungsmaschinerie.
@Benedikt Es gibt keinen direkten Beleg das ist richtig. A b e r es ist allgemein bekannt dass die Nazis
Angst hatten vor den katholischen Bischöfen. Die Nazis haben die deutschen Bischöfe nicht verfolgt da
sie zurecht beträchtliche Unruhen in der Bevölkerung annahmen. Ein weiterer Punkt ist dass wenn vereinzelt
deutsche Reichsbischöfe ihren Mund aufgemacht haben denen aber gar nichts passierte. Ich erinnere nur
an die Proteste der Bischöfe Preising, Landesdorfer und Galen. Vorallem die Parteibonzen hatten unter
Simon der Säge nichts zu lachen da dieser dieses Pack mit niederbayrischer Verachtung strafte. Es ist
aber auch allgemein bekannt dass wenigstens Teile der vatikanischen Behörden auch in den höchsten Stellungen
braun waren und mit den Nazis sympartisierten. Wie konnten sonst solche Verbrecher nach dem Krieg fliehne.
Ich erwähne nur den Begriff Rattenlinie und Ausweise des roten Kreuzes. Hat es nun die Kirche aus Sympatie
gemacht oder ging es ihr wieder einmal nur ums Geld.
#54 Benedikt 01:02:13 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Ludwig Hätte der Papst und seine deutschen Bischöfe nur etwas Mut bessesen viel Elen, Not und Leid wäre
der Menschheit erspart geblieben. Das ist eine Behauptung von Ihnen, die Sie nicht belegen können. 1942
protestierten die niederländischen Bischöfe gegen die Judenpolitik des NS-Staats. Die Konsequenz war
eine deutliche Ausweitung der Deportationen, von denen nun auch getaufte Juden betroffen waren. Nun kann
man heute aus dem Lehnstuhl des Historikers heraus darüber sinnieren, ob ein Papstprotest etwas anderes
bewirkt hatte. Pius dagegen musste mit realen Folgen für sein Handeln rechnen, und die bestanden nach
den Vorfällen in den Niederlanden auch in der Möglichkeit, dass der Papstprotest noch zu viel größerem
Unheil führen würde. Dies konnte der Papst nicht riskieren. Auch hätte ein fortwährender Protest die
Hilfe im Stille wohl verunmöglicht. Die Person Pius XII. muss endlich fair bewertet werden. Bis zu seinem
Tod ist niemand gegen ihn mit dem Vorwurf des Schweigens aufgetreten. Die Wende brachte erst ein Theaterstück
des Dramatikers Hochhuth, der sich nach eigener Aussage selbst nicht an den Fakten orientierte. Hochhuth
ist absurderweise bis heute der wichtigste Kronzeuge und Meinungsführer in Sachen Pius XII., obwohl er
weder Zeuge noch Historiker ist und zudem als als Lobhudler des britischen Holocaustleugners Irving und
mutmaßlicher KGB-Spitzel in die Schlagzeilen geraten ist.
@seefeld Es ist richtig dass P12 seine Nazis kannte. Es ist aber auch richtig dass die Nazis – und hier
vorallem der Propagandaminister – vor allem davor Angst hatten öffentlich exkomuniziert zu werden und
dass alle Soldaten von ihrem Fahneneid dispensiert worden wären. Gleiches gilt für die Beamtenschaft.
Das Reich wäre zusammengebrochen und der Spuck wäre beendet worden. Bischof von Galen hat Jahre vorher
öffentlich gegen die Ermordung von Geisteskranken und unheilbaren Patienten öffentlich Protest eingelegt.
Was geschah? Wurde er verhaftet? Wurde er ermordet? Kam er in ein KZ? Nein. Die Maßnahmen wurden eingestellt
da die Nazis Angst hatten.
Auch in diesem Forum tummeln sich immer mehr Personen, die schwerwiegende ethische Defizite NUR (die Betonung
liegt auf NUR!!!)bei den Machthabern der 12 braunen Jahre erkennen können ( sei es aus Naivität und
Unwissen oder als arme Opfer von Meinungsmanipulationen) erkennen können oder ( als Propagandisten einer
ganz bestimmten politischen Absicht) wollen – aber NIEMALS bei den Politikern, die Hitlerdeutschland bekämpften (
und schon GAR NICHT bei der heute etablierten Politklasse). Entspricht es etwa der Wahrheit, daß die
Invasion in der Normandie aus Motiven erfolgte wie: damit keine körperlich oder geistig Behinderten mehr
als unnütze Esser entsorgt werden, damit keine Priester mehr in KZs kommen, damit keine Juden mehr von
der Reichsbahn nach Auschwitz verfrachtet werden usw.? ??? Quellen dafür wären interessant!! „ Ich wußte
es ja, für die Juden rührt sich keine Hand“, soll Hitler einmal gesagt haben. Und in der Tat: Bekamen
je englische oder amerikanische Bomber den Befehl, die Zufahrtswege (Geleise) nach Auschwitz usw. zu bombardieren?
Und wurden etwa Millionen von Flugblättern über dem Reichsgebiet abgeworfen, die ein weitgehend unwissendes
Volk über das Auschwitzgeschehen aufklärten ? Und wurden nicht erschreckend viele Juden, die in England
oder Amerika Zuflucht suchten, dort abgewiesen ?
#51 Seefeldt 00:23:09 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Pius XII.: eine weitere Möglichkeit Neben den bisher genannten Erklärungsmöglichkeiten für das Schweigen
von Pius XII. gibt es noch eine weitere, die den Vorzug hat, daß sie zutrifft: Pius XII. kannte die nationalsozialistischen
Pappenheimer, die sich in einem Krieg auf Leben und Tod gegen den Großteil der Welt befanden. Er wußte
auch, daß schon viele Katholiken eingesperrt und manche Katholiken umgebracht worden waren. Hätte er
ein großes Gezeter angestimmt, hätte er damit geradezu zwangsläufig eine verschärfte Christen- und
Judenverfolgung verursacht. Dieses Maulheldentum, wie es hier von Pius XII. gefordert wird, ist eine Unart,
die von wenig Menschen- und Diplomatiekenntnis zeugt. Wer von einem anderen etwas will, sollte sich meistens
davor hüten, das öffentlich auszuposaunen. Verhandlungen im Stillen sind zumeist viel besser.
Pius XII Dieser sogenannte „heilige Vater“ mag sicherlich im geheimen und im verborgenen Menschen gerettet
haben. Dabei ist es egal wie viele es waren. Ob es einer war oder 100 oder 1.000.000 das ist nebensächlich.
Dieser Verdienst ist ihm anzurechnen. Aber er war feige. Der römischen Kirche war seit Januar/Februar
1942 bekannt was mit den Juden gemacht wird und dass deren systematische Vernichtung generalstabsmäßig
geplant war. Der Erzbischof von Berlin hatte das Protokoll der Wannseekonferenz und er hat dieses weitergeleitet
an P12. Das ist Fakt. Ein gewisser Zuträger, Spitzel und Verräter auch Dr. Globke genannt war der Maulwurf.
Die Kirche kann nicht sagen dass sie von nichts wuste. Hätte der Papst und seine deutschen Bischöfe –
übrigens hat nie ein deutscher Bischof oder Weihbischof ein KZ oder ein Zuchthaus von innen gesehen –
nur etwas Mut bessesen viel Elen, Not und Leid wäre der Menschheit erspart geblieben. Was haben denn
die Nazis am meisten gefürchtet: Eine öffentliche Stellungnahme der Kirche. Was wäre geschehen wenn
der Papst die Naziverbrecher öffentlich exkommuniziert hätte und die Eidesleistung auf diese Herrschaften
gelöst hätte? Das Reich wäre zusammengefallen. Dem Papst in Italien wäre nichst passiert. Es gibt
nun 2 Möglichkeiten 1. Er hatte Angst und hat sich in die Kutte gemacht. 2. Er tolerierte die Nazis als
„Bollwerk“ gegen die Komunisten. Wie gesagt P12 hatte seine Verdienste er hat aber auch sher versagt.
#47 Seefeldt 00:03:24 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Flächenbombardement und Punktbombardement Eine Stadt ist immer eine größere Fläche. Die Verwüstung
einer Stadt ist daher ein Flächenbombardement, kein Punktbombardement. Etwas ganz anderes ist es, beispielsweise
die Außenmauer eines Lagers anzugreifen, ohne daß andere Teile des Lagers beschädigt werden. Da kommt
es auf punktgenaues Bombardieren an. Unsere Stukas konnten das ganz gut, die alliierten Viermotbomber
dagegen weniger. Allerdings hatten die Alliierten auch leichtere Bomber, auch Jagdbomber wie die Lightning.
Zum genauesten Bombardieren der damaligen Zeit, dem Sturzangriff, waren sie aber meines Wissens nicht
geeignet. Was die Eisenbahnverbindungen zu den Lagern betrifft: Deren Unterbrechung hätte die Lage der
Inhaftierten noch verschlimmert. Denn das muß auch festgehalten werden: Die Lage in den Lagern war nicht
nur wegen der Bosheit der Schergen schlimm. Gerade gegen Ende des Krieges herrschte in den Lagern oft
blanke Not, weil es einfach nichts mehr gab. Schon die Zivilbevölkerung in den deutschen Städten litt
oft Hunger; da blieb für die Konzentrationslager noch weniger übrig. Was Roosevelt betrifft: Der beauftragte
Untersuchungen, welchen Judenanteil (US-amerikanische) Städte verkraften könnten …
@Seefeld: Natürlich hätten die Westalliierten die Konzentrationslager ausschalten können, und auch
die Eisenbahnverbindungen ausschalten können, die Luftbombenflugzeuge der Westallierten haben auch sonst
punktgenau alle Städte selbst in Lagernähe verwüstet. Roosevelt wurde auch der Vorschlag gemacht, aber
er wollte nicht, und erklärte, daß dann das Lager eben auf der anderen Straßenseite wieder aufgemacht
wird.
Was die Alliierten gegen die KZ hätten tun können: Ganz einfach – sie hätten lediglich die Außenmauern
und die Manschaftsunterkünfte einzuäschern brauchen. Aber, das doch einschränkend: Dazu hätten sie
die passenden Flugzeuge benötigt, Flugzeuge, die auch punktgenau angreifen konnten. Deutschland hatte
solche Flugzeuge, beispielsweise die Stuka. Die alliierten Bomber waren allerdings eher schwere Viermotbomber,
mit denen sich zwar sehr effektiv Städte einäschern ließen (dafür waren sie ja auch konstruiert, übrigens
schon vor dem 2.Weltkrieg), die mit Punktangriffen aber so ihre Probleme hatten. Die Russen hatten allerdings
ganz gute Schlachtflugzeuge und mittlere Bomber, so die Sturmovik und die Pe 2. Wie weit die jetzt allerdings
punktgenau bombardieren konnten, ist wieder eine andere Frage. Außerdem hatten die Russen auch schon
lange vor den Nazis ihre eigenen Lägerchen …
Kiki, wie kamen Sie in dieses Forum? Ich auch durch Zufall, glauben Sie mir, ich bedaure die Erfinder
dieser Seite, die war bestimmt anders gedacht. Schade, was sich daraus entwickelt hat. Ich vermisse die
Beiträge von Pünktchen und Co!
@Leblhuber: Seien Sie dankbar! Somit hat man die Bildungsunterschicht von der Straße. Ich wollte solchen
Knalltüten nicht über den Weg laufen. Harald Schmidt prägte den Begriff des Unterschichtenfernsehens.
Kreuz.net ist eben eine Page, die mit ihren Aussagen und Parolen die gleiche Klientel anzieht, wie die
Dschungelshow, die Nachmittagstalkshow oder aber die Kneipe um die Ecke, die gerade eine Sauf-Flatrate-Party
veranstaltet. An ihren Früchten (Sprüchen) sollt ihr sie erkennen!
#41 Leblhuber 23:12:44 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
So äußert sich die soziodemographisch definierte Zielgruppe von kreuz.net! „derLeser“, zu 100% zielgruppenadäquat,
bereicherte das Forum in der letzten Stunde folgendermaßen: -alter Sausack du -ist eine versiffte Häusltschik
-Hände Falten Goschen halten -altes Saubartl –…ist eine alte dauergeile Quatschtante die gerne religiös
heuchelt, … ist eine versiffte Heusltschick und … ist eher dem linkel Pöbel zuzuordnen Da gibt es
wohl für die kreuz.net-Macher eine ganze Menge Handlungsbedarf, sollte man meinen! Zielgruppe neu definieren,
und zwar umgehend!!!
Pius XII. hat sich „vorbildlich benommen“. Gegenüber Pius XII. verhalten sich gewisse Kreise – offensichtlich
aus religionspolitischen Gründen – wie Hunde, die die Hand beißen, die sie füttert. Es wird Zeit, daß
der Heilige Stuhl diesem Treiben ein Ende macht, indem er die längst fällige Heiligsprechung dieses
großen Papstes vollzieht. MfG Christoph Heger
#39 Ministrant 22:08:05 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@ Marcelus Du bist ein Dummschwätzer und zwar 10mal im Quadrat…was hätten die Allierten tun sollen?
Die Konzentrationslager bombadieren oder wie? Halt lieber einfach die Klappe!
@joberens: Pius XII. hat etwa 700.000 Juden das Leben gerettet, obwohl sein Staat von Hitler ein- gekreist
war und Pius keine Armeen hatte. Churchill und Roosevelt hatten die Lufthoheit und haben die Konzentrationslager
bestehen lassen. Sie sind nur ein Dummkopf, der nachplappert, was ihm die Propaganda erzählt – und wären
wahrscheinlich auch 1933-1945 D.E.Z. ein katholischer Brückenbauer zum Führerbunker gewesen.
Marcelus Hast Du auch schon mal darüber nachgedacht, daß der damalige Papst XII, den man schon gerne
heilig sprechen würde, sich auch nicht gerade vorbildlich benommen hat? Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#33 Ultramontanus 21:56:19 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Marcelus- kleines Gedicht, da kommt auch die Hölle vor! Postmortal zum Fritzchen sagte Gott: „Du Dummerchen,
hast dich geirrt, es gibt mich doch! Nimm Dir ein Bier, dich amüsier’ hast Glück gehabt das ich nicht
war der Alttestamentar Und auch Odin, Donar und Saxot gab es nur in manchem Kopp -Auch der Bibel-Fundi
hinten, muss nicht vor der Höll’ wegsprinten Denn mir soll’s zur Gaudi sein, dass er fiel auf ‘nen Wanderpred’ger
rein.
@bonifatius: Ihre Klarstellung stimmt, aber wie kommen Sie dazu, den wüsten Apostaten Aleph mit dem mosaischen
Konfessionsbekenntnis in Verbindung zu bringen? Aleph ist wohl eindeutig Apostat aus dem Katholizismus.
Und diese werden in der Hölle am schlimmsten bestraft.
#31 bonifatius 21:51:26 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Exodus,petrusfeldus und sonstige Schmierer Exodus, sie sind der geschmackloseste, flegelhafteste Wüterich,
der mir je auf diesem Forum begegnet ist. Fast möchte man glauben, dass sie noch zu der Hitlerbande gehören,
die damals Priester und glaubensfeste Christen umgebracht haben. Zumindest deckt sich ihr Habitus mit
diesem Gesindel. Hoffentlich sind sie nicht Mosaischen Glaubens. Dies wäre die gröbste Gotteslästerung.
Ihr Geschmier: Pfui deibel!
Die NSDAP wurde ausschließlich und 1:1 in protestantischen Gebieten des Deutschen Reiches mehrheitlich
gewählt, und hat niemals die absolute Mehrheit erlangt, nicht einmal, als Hitler, bereits Regierungschef
1933 D.E.Z., noch einmal wählen ließ, und bereits Wählereinschüchterung mit seinen bewaffneten Parteileuten
betrieb.
Marcelus Das dürfte ein ziemlich Unsinn sein. Ich denke, mal sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man
im Glashaus sitzt. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Die NSDAP wurde ausschließlich von deutschen Protestanten herbeigeführt Kein Wunder, daß diese seit
den Jahren nach Hitlers Kapitulation versuchen, ihre historisch schwere Schuld den Katholiken zuzuschieben.
#27 pangelingua 20:13:42 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Josef Berens … ales einfacher denikender Katholik. So bezeichnet er sich selbst unten. Besser wäre:
als einfacher, dekadenter Dummschwätzer. Hinter jeden Deiner Sätze gehört ein dreifach donnerndes Helau!
#25 confessio 18:50:14 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Österreichische Liturgie Was ist eine Rosenkranz-Messe? Warum schweigt der Artikel davon, daß es für
Kardinal Innitzer von Papst Pius XII. eine gewaltige Standpauke gab? Wieso wird die Gutheißung des Anschlusses
durch die hier verherrlichte Hierarchie übergangen?
Einfach nur Helden! Der damalige Kardinal und die anwesenden Mitarbeiter des erzb. Palais und des Ordinariats
verdienen für ihren Mut Hochachtung! Die braune Masse, die auch heute noch unterwegs ist, sind einfach
nur Hassprediger gegen unsere Welt. Eine Welt die Verständnis für alle Bekümmerten zeigt. Lasst das
nich zu, dass Neonazis, Ideologen, Faschisten, Bolschewisten, Kommunisten und sonstige Amerikaner, Russen,
Europäer, Afrikaner diese Welt zerstören. Damit meine Ich die Juden, die Muslime und die falschen Christen!
Ich persönlich bin ein Verehrer der Märtyrer Franz Jägerstätter, Maximilian Kolbe und der Koreanischen
Padres und Fratres…
#23 Franz Kappes 18:10:07 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@petrus warum hat denn der Kardinal, wo ihn die Nazis immer so gepiesackt haben, Breife mit dem damals
so beliebten Gruß „Heil usw.“ unterzeichnet? Würde mich auch interessieren.
Aha, ja dann! Und einmal wieder hat uns kreuz.net mit seiner braunen Geschichtsklitterung erfreut- oder
warum hat denn der Kardinal, wo ihn die Nazis immer so gepiesackt haben, Breife mit dem damals so beliebten
Gruß „Heil usw.“ unterzeichnet? Was sagt ihr dazu, meine frommen und braunen Freunde?
Was Hänschen nicht lernt… Hier einer, der zu euch passt: Ewiggestrig und der Meinung, das früher ohnehin
alles besser war… Der erste Satz des Herrn Häußler in dem Video sagt alles: Wenn die Jugend nicht
von Anfang an gehirngewaschen wird, dann glaubt sie auch als Erwachsener nicht an diesen Humbug. Naja,
was soll man sagen? Die Generation, von der der Herr Häußler de.youtube.com/watch?v=oFN71vCnFXA hier
schwärmt, hat dann ein paar Jährchen später in aller Gottesfurcht Millionen Menschen in Europa abgeschlachtet –
aber was solls: Gott mit uns! stand immerhin auf den Koppeln.
#16 Ultramontanus 17:20:13 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Exodus Carlosroberto glaubt doch gar nicht an den Holocaust, deswegen hat er das auch geschrieben. Also
es soll wohl Ironie sein. Ist natürlich trotzdem mehr als geschmacklos, auch wenn man nicht an Gaskammern
glauben sollte…
Ministrant Lieber Ministrant, unsere Jugend kann, Gott sei Dank, frei leben und sich auch frei entwickeln.
Die Jugendjahre sind bekanntlich die schönsten des ganzen Lebens und die sollte man sich auch nicht nehmen
lassen. Die Jugend ist heute auch nicht schlechter und nicht besser als früher. Sie ist aber aufgeklärter,
denkt selber und läßt sich nicht mit unsinnigen Dingen beeinflussen. Sie ist eben kleverer als früher.
Die amtskirchlichen Probleme mit der Jugend sind rein hausgemacht und ohne umdenken wird man die jungen
Menschen auch in Zukunft nicht mehr erreichen können. Da nützt auch alles Klagen nichts. So kann man
die Jugend nicht verurteilen sondern die muß Schuld für das weniger werdende Interesse an der kath.
Kirche da eher bei der immer verstockter werdenden, Amtskirche zu suchen. Josef Berens (als einfacher,
denikender Katholik
#8 Franz Kappes 17:06:08 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@joberens Natürlich soll die Jugend die Kirche von morgen sein. Gerade deshalb ist es wichtig, dass diese
Jugend die universalen Werte begreift und für sich annimmt.
#6 Ministrant 16:42:43 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@joberens Ich hoffe du hast gelesen, dass dieser Satz aus dem Dritten Reich stammt! In einer Diktatur
gibt es immer Jugendliche, denen „nichts heilig“ ist, weil sie aufgehetzt werden. Ich bin in einer Diktatur
aufgewachsen, ich habe in meinen Jugendjahren gesehen wie Menschen durch die Straßen geprügelt wurden,
wie Jugendliche aufgehetzt wurden, christl. Mitschüler und Freunde auszuschließen. Ich war mit 16 Jahren
bereits das erste Mal in einem Gefängnis, ich wurde durch Amnestie entlassen und im Jahr 1989 habe ich
mein Heimatland verlassen in der Gefahr erwischt zu werden, zu dieser Zeit gab es noch den Schießbefehl…
Diese Zustände haben nichts damit zu tun, wie die „Amtskirche“ denkt, sondern mit dem jeweiligen politischen
System… Dein Hass auf die Kirche ist ja unbeschreiblich, wenn du sie so sehr hasst, warum bist du dann
noch in ihr?
Weils so schön und nicht einmal im weitesten Sinn analog ist! Am Wochenende segnete ein Limburger Bezirksdekan
öffentlich und in seiner Kirche eine Homo-Paarung. Der Bischof von Limburg hat Konsequenzen gezogen.
Franz kappes Lieber Franz, aber diese Jugend soll und muß doch die kath. Kirche von morgen sein. Sollte
man daß amtskirchlich nicht besser zu erkennnen versuchen, sich ein wenig mehr um sie bemühen, auf sie
einzugehen, unsinnige Dinge, mit der man sie verprellt abzustellen versuchen? Sollte man nicht die Zeichen
der Zeit erkennen anstatt steif und stur auf unsinnigen Dingen zu beharren, die man der Jugend, sicherlich
sogar zu Recht, nicht mehr glaubhaft vermitteln kann? Jugendveranstaltungen mit dem Papst werden gerne
angenommen und die Jugend genießt sie auch auf ihre Weise. Sie dürfte aber für die Kirche von morgen
kaum etwas wert sein. Josef Beren (als einfacher, denkender Katholik)
Leider sind es oft dieselben Kreise, die in der NS-Zeit die Römisch-Katholische Kirche als antideutsch
und projüdisch verunglimpften, weil die Kirchenstellen zur Hitlerzeit den deutschen Juden halfen, und
erklärten »Innitzer und Jud’, dieselbe Brut«, die in den Jahren der Nach-NS-Zeit die weiterhin verhaßte
Kirche beschuldigen, im Gegenteil mit dem NS-Führer zur selben Brut gehört zu haben, und dabei war tatsächlich
die Römisch-Katholische Kirche die letzte Schutzmacht innerhalb des NS-Imperiums.
#1 Franz Kappes 14:03:22 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Was ist heilig? Eine Jugend, der nichts mehr heilig, die keine Ehrfurcht kennt, ist nicht wert und auch
nicht fähig, die Geschicke des deutschen Volkes bestimmend zu gestalten. Deutschland sucht den Superstar.
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