Nationalsozialismus
Den Kardinal versteckte man hinter einer Eisentüre
„Eine Jugend, der nichts mehr heilig, die keine Ehrfurcht kennt, ist nicht wert und auch nicht fähig, die Geschicke des deutschen Volkes bestimmend zu gestalten.“
Theodor Kardinal Innitzer, von 1932 bis 1955 Erzbischof von Wien
Theodor Kardinal Innitzer, von 1932 bis 1955 Erzbischof von Wien
(kreuz.net) Am Abend des 7. Oktobers 1938 zelebrierte Theodor Kardinal Innitzer von Wien eine Rosenkranz-Messe für die katholische Jugend.

Doch schon vierundzwanzig Stunden später übte die Hitlerjugend bittere Rache. Das mußte sogar die üblicherweise kirchenfeindliche Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ eingestehen.

Nach Einbruch der Dunkelheit – der Stephansdom war schon geschlossen – stürmte eine Hitler-Meute am 8. Oktober 1938 das nebenan gelegene Palais des Erzbischofs.

Im ersten Stock wurde alles zerschlagen, was nicht niet- und nagelfest war. Tische, Sessel, Bilder, Kleider, Birette, Tischdecken warf man auf die Straße und zündete sie an.

Nach dem Überfall wurden 1245 zerschlagene Fensterscheiben gezählt.

Kardinal Innitzer im Jahr 1933
Kardinal Innitzer im Jahr 1933
Gescheiterte Mordversuche

Der Kardinal befand sich mit seinem Zeremoniär und späteren Erzbischof-Koadjutor, Hw. Franz Jachym († 1984), und Sekretär und späteren Weihbischof, Hw. Jakob Weinbacher († 1985), im Arbeitszimmer.

Als der Lärm immer näher kam, versteckten die beiden Priester den Kardinal im Matrikelarchiv und verschlossen die Eisentür. Die anwesenden Ordensfrauen wurden auf den Dachboden gebracht.

Dann waren die Rowdys schon da. Hw. Jachym wurde im Handgemenge verletzt. Hw. Weinbacher zerrten sie zum Fenster: „Den Hund schmeiß’ ma auße!“

Der Priester in Todesangst wehrte sich erfolgreich.

Gegenüber im Kaffeehaus saß Polizeipräsident Otto Steinhäusl († 1940). Er gab erst nach Ablauf einer festgesetzten Zeit den Einsatzbefehl.

Inzwischen war die Schlägertruppe hinüber zum Curhaus – der Residenz der Dompriester – gestürmt.

Domkurat Johannes Krawarik († 1968) war der Erste, den die Attentäter in ihre Gewalt bekamen.

Sie warfen ihn aus dem Fenster im ersten Stock. Der Geistliche hatte Glück im Unglück. Ein Bauschutthaufen milderte den Aufprall. Hw. Krawarik brach sich beide Beine und mußte bis zum Lebensende Medikamente nehmen.

Vergebliche Proteste

Am nächsten Tag wurden die Spuren des Überfalls in aller Früh von Gemeindearbeitern beseitigt.

Das kirchliche Personal mußte unterschreiben, über die Verbrechen zu schweigen.

Der Päpstliche Nuntius protestierte nach Berlin. Doch Reichskanzler Adolf Hitler schickte ihm nicht einmal eine Antwort.

Abgefallene Katholiken hetzten gegen den Klerus

Für den 13. Oktober mobilisierte der abgefallene Katholik und Reichskommissar für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Reich Josef Bürckel († 1944) etwa 200.000 National-Sozialisten zu einer Kundgebung auf dem Wiener Heldenplatz.

Die Lautsprecher verbreiteten – die auch von den zeitgenössischen Medien bekannten – antiklerikalen Haßrede.

So war von „verlogenen Volksverrätern“, von einer „herrschsüchtigen, machtlüsternen und blutrünstigen Priesterschaft“, von „Herrn Innitzer“ als „verworrensten und heimtückischsten aller politisierenden Kleriker“ die Rede.

Im Jahr 1941 schrieb der Kardinal nach weiteren Attacken der Hitler-Jugend an den national-sozialistischen Reichsstatthalter Baldur von Schirach († 1974):

„Ich kann in den gemachten Erfahrungen nur sehr ernste Symptome für die Zukunft des deutschen Volkes erblicken. Eine Jugend, der nichts mehr heilig, die keine Ehrfurcht kennt, ist nicht wert und auch nicht fähig, die Geschicke des deutschen Volkes bestimmend zu gestalten.“
      
69 Lesermeinungen
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#81   timpressum †   00:41:21 | Samstag, 22. November 2008
Jaja, der Herr Innitzer…
…der hat vorher auch anders gedacht:
„Viel Kritik rief sein Verhalten nach dem Anschluss Österreichs an das Dritte Reich hervor. Er sprach sich vor der Volksabstimmung über den Anschluss am 10. April 1938 für diesen aus, stattete Adolf Hitler am 15. März 1938 im Hotel Imperial einen Höflichkeitsbesuch ab und unterzeichnete am 18. März gemeinsam mit den Bischöfen eine von Gauleiter Bürckel verfasste Feierliche Erklärung, die den Anschluss Österreichs befürwortete. Von Bürckel beraten, unterschrieb Innitzer das Begleitschreiben handschriftlich mit der Formel … und Heil Hitler!. Diese Erklärung wurde zusammen mit einer Kopie dieses Hitlergrußes ohne Zustimmung der Bischöfe im ganzen Deutschen Reich durch Plakate verbreitet.“
Soweit aus dem gleichnamigen Wikipedia-Artikel…
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#80   Benedikt   20:13:35 | Freitag, 10. Oktober 2008
@ josberens
Zu den Widersprüchen. Liest Du den wirklich nur streng kath. Zeitungen?
Wie wär’s wenn Sie die Frage beantworten? Ich verrate Ihnen dann auch, welche Zeitungen ich lese.
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#79   joberens   20:10:33 | Freitag, 10. Oktober 2008
Benedikt Selig- Heiligsprechungen
Zu den Widersprüchen. Liest Du den wirklich nur streng kath. Zeitungen?
Josef Berens
als einfacher, denkender Katholik)
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#78   Seefeldt   16:51:23 | Freitag, 10. Oktober 2008
Peter und Paul
Extrembeispiel eines Heiligen mit sehr dunkler Vergangenheit ist der heilige Paulus, der zunächst die Christen blutig verfolgte, nach seiner Bekehrung aber einer der größten Heiligen wurde.
Einer der größten Heiligen ist auch der Heilige Petrus, der aber Christus nach dessen Gefangennahme schmählich verleugnete.
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#77   Benedikt   13:56:40 | Freitag, 10. Oktober 2008
@ josberens
Es gibt hier so viele Widersprüche
So? Welche denn?
Zudem müssen Päpste, die ja sündige, fehlbare Menschen wie jeder andere sind, ja auch nicht unbedingt heilig gesprochen werden.
Wo steht denn geschrieben, dass es sich bei Heiligen um unfehlbare und sündelose Menschen handelt? Erneut wird deutlich, dass Sie auf diesem Themengebiet nur ein ausgeprägtes Unwissen vorzuweisen haben.
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#76   joberens   10:57:47 | Freitag, 10. Oktober 2008
Pius XII
Es gibt hier so viele Widersprüche und es wäre sicherlich ratsam, die betriebene Seligsprechung zumindest vorläufig auf Eis zu legen, von dem allgemeinen Sinn und Wert der Selig- und Heiligsprechungen ganz zu schweigen.
Zudem müssen Päpste, die ja sündige, fehlbare Menschen wie jeder andere sind, ja auch nicht unbedingt heilig gesprochen werden.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#75   Marcelus   22:46:22 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Athanasius1957: »Wir haben das falsche Schwein geschlachtet«,
diese Äußerung tätigte auch der völkermordende großbritische Kriegsministerpräsident Winston Churchill der Großbrite nach dem Sieg über das NS-Deutsche Reich,
dem bald darauf der innere Zerfall des Großbritischen Weltimperiums folgte,
und die UdSSR sich halb Europas und halb Deutschlands bemächtigt hatte,
und somit bereits nahe der französischen Grenze stand.
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#74   confessio   22:42:29 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ wiener
Ihr Beitrag ist eine Wohltat in all den Wirrnissen hier.
Danke für die gediegene Erläuterung!
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#73   Seefeldt   16:13:11 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Graf Galen und Pius XII.
Goebbels hatte weniger Angst vor der Exkommunikation, ihm ging es vielmehr darum, während des Krieges keine Märtyrer zu schaffen und die „Abrechnung“ auf die Zeit nach dem „Endsieg“ zu verschieben (dann wäre er natürlich auch exkommuniziert worden, aber das wäre ihm dann offensichtlich egal gewesen).
Genau das war ein triftiger Grund für Papst Pius XII., sich über die Judenvernichtung öffentlich zurückzuhalten, so wie auch während des 2.Weltkrieges über den Bolschewismus.
Die letzten Reste national-sozialistischer Zurückhaltung gegenüber den Katholiken wären geschwunden, wenn die Nazis wegen der Juden die Katholiken als Volksfeinde hätten bezichtigen können. Und damit wäre den Katholiken auch die letzte Möglichkeit geraubt worden, Juden nach Möglichkeit (heimlich) zu helfen.
Ein katholischen Maulheldentum hätte daher sowohl Katholiken als auch Juden schlimm geschadet.
Übrigens: David Irving leugnete die Judenverurteilung keineswegs, sondern verurteilte sie ganz entschieden.
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#72   Marcelus   14:19:56 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Velum: Wenn Sie kein Nazi sind,
wieso wollen Sie das dann wissen.
Nazis sind insbesonders bei den Protestanten und Ungläubigen.
Historisch scheinen Sie ja nicht der Gebildetste zu sein.
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#70   Marcelus   14:17:42 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Velum: Sind Sie ein Neonazi?
Wenn ja, dann sind Sie hier falsch, und Sie sollten sich hier selbst verabschieden.
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#68   athanasius1957   14:15:59 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ marcelum
da hast du völlig recht.
der ehemalige französische ministerpräsident clemenceau meinte zu s. k.k. hoheit otto von habsburg nach 1933, wir (er meinte die alliierten) haben die falsche sau geschlachtet.
clemenceau kannte die wiener verhältnisse vor dem I. WK sehr gut, denn er war mit berta szeps-zuckerkandl (gattin von prof. zuckerkandl, med fak wien), welche von sich behaupten konnte, in meinem haus ist österreich, verschwägert. Sie wurde durch eine seitens der familie clemenceau bezahlten passage auf einer der letzten fähren von marseille nach algier vor dem holocaust gerettet.
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#67   Marcelus   12:36:15 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Ludwig: Sie sind als blinder Gefolgsmann der Medienpropaganda unserer Zeit nicht für voll zu
nehmen.
Den Ländern und den Völkern Österreich-Ungarns wäre viel erspart geblieben, wäre der sel. Karl v. Habsburg-Lothringen an der Macht geblieben,
oder sehen Sie das nachhabsburgische 20. Jahrhundert, das blutigste der Geschichte, und die Staaten, die nach der Habsburgerzeit kamen, als besonders vorbildhaft an.
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#66   wiener   12:10:07 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
ergänzung
kardinal innitzer hat zudem im erzbischöflichen palais eine stelle zur unterstützung „nichtarischer christen“ eingerichtet, die tatsächlich bis kriegsende bestand. diese stelle hat nachweislich vielen menschen (christen wie juden) geholfen.
zudem hat innitzer seinen ganzen klerus dazu angewiesen (!), verfolgten des ns-regimes zu helfen, sie zu unterstützen und zu verstecken.
dadurch ist nachweislich vielen menschen das überleben gelungen.
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#65   Alois Bischof   12:04:31 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Antichristliche Hetzer wie „Ludwig“
sind nicht ernstzunehmen. Er nennt den heiligen Kaiser Karl I. von Österreich „Giftgaskarli“, obwohl der Kaiser sich für den Frieden und für wenigstens die Einstellung der Giftgasangriffe eingesetzt hat und beim Papst intervenierte. Die gleichen Leute die Lenin und Trotsky und den Massenmörder Che Guevara (Che Gefahr) bewundern und heiligsprechen, und die kein Wort verlieren zum Molotow-Ribbentro-Pakt oder zur Vernichtung einer Million japanischer Zivilisten in Hiroschima und Nagasaki.
Papst Pius XII. hat die Judenverfolgung verurteilt, er hat aber keine Rasse oder Gruppe genannt. Er hat auch die Zwangssterilisierung und Verschleppung von Zigeunern verurteilt in seiner Weihnachtsansprache 1942 (Par. 54). Katholiken haben in Europa fast zwei Millionen Juden in Sicherheit gebracht, die Kirche selbst hat einer Million Flüchtlinge geholfen ins sichere Franco-Spanien und nach Portugal zu reisen. Wollen Sie das leugnen? Papst Pius XII. hat 1939-45 zum Bolschewismus geschwiegen weil er der NS-Ideologie nicht unterstützen wollte. Das heißt aber nicht, daß der Papst den Kampf Rumäniens, der Slowakei, der baltischen Völker, Finnlands des Feldmarschall Mannerheim, des Königreichs Bulgarien, Kroatiens und Weißrutheniens gegen die Sowjetunion nicht verstanden oder verurteilt hätte. Der Papst wollte aber einen Regimesturz im Deutschen Reich, er hat die Verschwörer des 20. Juli in Kontakt gebracht mit den Engländern. Es war Roosevelt der ablehnte. Pius XII. wollte auch Polen wieder.
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#64   wiener   12:01:56 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
es ist an der zeit …
… das (ambivalente) bild kardinal innitzers historisch korrekt darzustellen. dies geschieht unter anderem anlässlich der derzeitigen ausstellung der katholischen jugend wien, des diözesanarchivs und des dokumentationszentrums österreichischer widerstand, die am stephansplatz zu sehen ist.
– kardinal innitzer hat im märz 1938 den „anschluss“ begrüßt und unterstützt (inklusive des unseligen handschriftlichen „heil hitler“ auf dem begleitbrief). vermutlich hat er gehofft, dass sich die kirche mit den ns-machthabern irgendwie „arrangieren“ könnte. so hat er auch der auflösung der kirchlichen jugendverbände zugestimmt.
– in folge wurden diese äußerungen des kardinals als propagandamittel ausgeschlachtet, was auch dazu führte, dass sich innitzer in rom dafür zu verantworten hatte. dadurch und durch die erfahrung, dass man sich eben nicht mit den ns-machthabern „arrangieren“ konnte, kam es zu einer haltungsänderung innitzers.
– so kam es am 7.10.1938 zu der bekannten rosenkranzandacht (weswegen hier auf +.net konsequent von einer „messe“ – die es nicht war – die rede ist, ist mir schleierhaft). hier hat sich innitzer in aller klarheit und deutlichkeit gegen das regime ausgesprochen, er hat sich bei den jugendlichen für seine frühere haltung entschuldigt und öffentlich zum gebet für die bischöfe aufgerufen, dass sie „der hl. geist wieder (sic!) erleuchte“. und es kam zu dem klaren bekenntnis: „unser führer ist christus“.
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#63   Benedikt   11:28:44 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ Ludwig
Die vatikanischen Seilschaften wussten leider nur zu gut mit wem sie es zu tun hatten. Es wurden bewust die Möder und Schlächter in Sicherheit gebracht.
Beleg?
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#62   Dr. Christoph Heger   09:48:07 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Wohl demnächst kein „heiliger Ludwig“
Die Kirche hat genügend obskure Heilige und Selige
„Ludwig“ kann ganz beruhigt sein. Er wird kaum der Zahl solcher „obskurer“ Heiligen hinzugefügt werden. Es wird den Gläubigen genügen, sich dankbar an eine große Gestalt wie Pius XII. zu erinnern.
MfG
Christoph Heger
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#61   r.ruhrgebietler   07:50:52 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Recht hatte der Kardinal
„Eine Jugend, der nichts mehr heilig, die keine Ehrfurcht kennt, ist nicht wert und auch nicht fähig, die Geschicke des deutschen Volkes bestimmend zu gestalten.“
liest sich wie ein Beschreibung der Menschen im Jahre 2008
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#60   iustus   07:44:46 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Ludwig
Sagen Sie, können Sie eigentlich auch auf Benedikts Argumente eingehen – oder hat er sie überzeugt?
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#59   Hank   02:36:12 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Möder
Was sind denn Möder?
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#58   Ludwig   02:32:50 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Benedikt
Die vatikanischen Seilschaften wussten leider nur zu gut mit wem sie es zu tun hatten. Es wurden bewust die Möder und Schlächter in Sicherheit gebracht.
Nun wenn die römische Kirche meint es wird als neuer Seliger ein PiusXII gebraucht dann sollen sie ihn halt seligsprechen. Aber immer daran denken wie beim Brandner Kasper und das ewig Leben heist. Heilig- und Seligsprechungen gelten nur auf Erden aber sind im Himmel nicht bindend.
Die Kirche hat genügend obskure Heilige und Selige: den heiligen Gründer von Opus Deus, den seligen Giftgaskarli von Österreich da hält man auch einen Pius12 aus.
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#57   Benedikt   02:14:40 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ Ludwig
A b e r es ist allgemein bekannt dass die Nazis Angst hatten vor den katholischen Bischöfen.
Richtig und das Mittel der Nazis dagegen war Terror gegen die katholische Geistlichkeit und Bevölkerung.
Ein weiterer Punkt ist dass wenn vereinzelt deutsche Reichsbischöfe ihren Mund aufgemacht haben denen aber gar nichts passierte.
Es geht hier doch nicht darum, dass die Bischöfe ihre Haut retten wollten. Es geht um die Verantwortung für die Katholiken ihrer Diözese.
Es ist aber auch allgemein bekannt dass wenigstens Teile der vatikanischen Behörden auch in den höchsten Stellungen braun waren und mit den Nazis sympartisierten. Wie konnten sonst solche Verbrecher nach dem Krieg fliehne. Ich erwähne nur den Begriff Rattenlinie und Ausweise des roten Kreuzes.
Es ist vielmehr bekannt, dass der Vatikan naturgegeben kein unbedingter Freund des religionsfeindlichen Kommunismus war bzw ist. Dies mag auch der Hauptantrieb für die „Rattenlinie“ gewesen sein. Ich veweis an dieser Stelle mal vorbeugend darauf, dass es kein Buch „Nazi ‘Who is Who’“ gab, in dem man hätte nachlesen können, wer Mengele ist. Dieser Mann war der Öffentlichkeit völlig unbekannt, genau wie Eichmann und all die anderen kleinen Rädchen in der Vernichtungsmaschinerie.
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#56   Ludwig   02:05:54 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Benedikt
Es gibt keinen direkten Beleg das ist richtig. A b e r es ist allgemein bekannt dass die Nazis Angst hatten vor den katholischen Bischöfen. Die Nazis haben die deutschen Bischöfe nicht verfolgt da sie zurecht beträchtliche Unruhen in der Bevölkerung annahmen. Ein weiterer Punkt ist dass wenn vereinzelt deutsche Reichsbischöfe ihren Mund aufgemacht haben denen aber gar nichts passierte. Ich erinnere nur an die Proteste der Bischöfe Preising, Landesdorfer und Galen. Vorallem die Parteibonzen hatten unter Simon der Säge nichts zu lachen da dieser dieses Pack mit niederbayrischer Verachtung strafte.
Es ist aber auch allgemein bekannt dass wenigstens Teile der vatikanischen Behörden auch in den höchsten Stellungen braun waren und mit den Nazis sympartisierten. Wie konnten sonst solche Verbrecher nach dem Krieg fliehne. Ich erwähne nur den Begriff Rattenlinie und Ausweise des roten Kreuzes.
Hat es nun die Kirche aus Sympatie gemacht oder ging es ihr wieder einmal nur ums Geld.
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#55   Exodus †   01:44:33 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
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#54   Benedikt   01:02:13 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Ludwig
Hätte der Papst und seine deutschen Bischöfe nur etwas Mut bessesen viel Elen, Not und Leid wäre der Menschheit erspart geblieben.
Das ist eine Behauptung von Ihnen, die Sie nicht belegen können. 1942 protestierten die niederländischen Bischöfe gegen die Judenpolitik des NS-Staats. Die Konsequenz war eine deutliche Ausweitung der Deportationen, von denen nun auch getaufte Juden betroffen waren. Nun kann man heute aus dem Lehnstuhl des Historikers heraus darüber sinnieren, ob ein Papstprotest etwas anderes bewirkt hatte. Pius dagegen musste mit realen Folgen für sein Handeln rechnen, und die bestanden nach den Vorfällen in den Niederlanden auch in der Möglichkeit, dass der Papstprotest noch zu viel größerem Unheil führen würde. Dies konnte der Papst nicht riskieren. Auch hätte ein fortwährender Protest die Hilfe im Stille wohl verunmöglicht.
Die Person Pius XII. muss endlich fair bewertet werden. Bis zu seinem Tod ist niemand gegen ihn mit dem Vorwurf des Schweigens aufgetreten. Die Wende brachte erst ein Theaterstück des Dramatikers Hochhuth, der sich nach eigener Aussage selbst nicht an den Fakten orientierte. Hochhuth ist absurderweise bis heute der wichtigste Kronzeuge und Meinungsführer in Sachen Pius XII., obwohl er weder Zeuge noch Historiker ist und zudem als als Lobhudler des britischen Holocaustleugners Irving und mutmaßlicher KGB-Spitzel in die Schlagzeilen geraten ist.
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#53   Ludwig   00:53:34 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@seefeld
Es ist richtig dass P12 seine Nazis kannte. Es ist aber auch richtig dass die Nazis – und hier vorallem der Propagandaminister – vor allem davor Angst hatten öffentlich exkomuniziert zu werden und dass alle Soldaten von ihrem Fahneneid dispensiert worden wären. Gleiches gilt für die Beamtenschaft. Das Reich wäre zusammengebrochen und der Spuck wäre beendet worden.
Bischof von Galen hat Jahre vorher öffentlich gegen die Ermordung von Geisteskranken und unheilbaren Patienten öffentlich Protest eingelegt. Was geschah? Wurde er verhaftet? Wurde er ermordet? Kam er in ein KZ? Nein. Die Maßnahmen wurden eingestellt da die Nazis Angst hatten.
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#52   Vineta   00:26:10 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Auch in diesem Forum tummeln sich immer mehr Personen,
die schwerwiegende ethische Defizite NUR (die Betonung liegt auf NUR!!!)bei den Machthabern der 12 braunen Jahre erkennen können ( sei es aus Naivität und Unwissen oder als arme Opfer von Meinungsmanipulationen) erkennen können oder ( als Propagandisten einer ganz bestimmten politischen Absicht) wollen – aber NIEMALS bei den Politikern, die Hitlerdeutschland bekämpften ( und schon GAR NICHT bei der heute etablierten Politklasse).
Entspricht es etwa der Wahrheit, daß die Invasion in der Normandie aus Motiven erfolgte wie: damit keine körperlich oder geistig Behinderten mehr als unnütze Esser entsorgt werden, damit keine Priester mehr in KZs kommen, damit keine Juden mehr von der Reichsbahn nach Auschwitz verfrachtet werden usw.? ??? Quellen dafür wären interessant!!
„ Ich wußte es ja, für die Juden rührt sich keine Hand“, soll Hitler einmal gesagt haben. Und in der Tat:
Bekamen je englische oder amerikanische Bomber den Befehl, die Zufahrtswege (Geleise) nach Auschwitz usw. zu bombardieren? Und wurden etwa Millionen von Flugblättern über dem Reichsgebiet abgeworfen, die ein weitgehend unwissendes Volk über das Auschwitzgeschehen aufklärten ? Und wurden nicht erschreckend viele Juden, die in England oder Amerika Zuflucht suchten, dort abgewiesen ?
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#51   Seefeldt   00:23:09 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Pius XII.: eine weitere Möglichkeit
Neben den bisher genannten Erklärungsmöglichkeiten für das Schweigen von Pius XII. gibt es noch eine weitere, die den Vorzug hat, daß sie zutrifft:
Pius XII. kannte die nationalsozialistischen Pappenheimer, die sich in einem Krieg auf Leben und Tod gegen den Großteil der Welt befanden.
Er wußte auch, daß schon viele Katholiken eingesperrt und manche Katholiken umgebracht worden waren.
Hätte er ein großes Gezeter angestimmt, hätte er damit geradezu zwangsläufig eine verschärfte Christen- und Judenverfolgung verursacht.
Dieses Maulheldentum, wie es hier von Pius XII. gefordert wird, ist eine Unart, die von wenig Menschen- und Diplomatiekenntnis zeugt.
Wer von einem anderen etwas will, sollte sich meistens davor hüten, das öffentlich auszuposaunen. Verhandlungen im Stillen sind zumeist viel besser.
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#50   Sozialkatholisch   00:07:57 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Heil walküre
auch wenn du keine Lust auf wehrsport hast, wir können auch etwas nach Marschmusik maschieren wenn du willst!
;-)
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#49   Ludwig   00:07:17 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Pius XII
Dieser sogenannte „heilige Vater“ mag sicherlich im geheimen und im verborgenen Menschen gerettet haben. Dabei ist es egal wie viele es waren. Ob es einer war oder 100 oder 1.000.000 das ist nebensächlich. Dieser Verdienst ist ihm anzurechnen.
Aber
er war feige. Der römischen Kirche war seit Januar/Februar 1942 bekannt was mit den Juden gemacht wird und dass deren systematische Vernichtung generalstabsmäßig geplant war. Der Erzbischof von Berlin hatte das Protokoll der Wannseekonferenz und er hat dieses weitergeleitet an P12. Das ist Fakt. Ein gewisser Zuträger, Spitzel und Verräter auch Dr. Globke genannt war der Maulwurf. Die Kirche kann nicht sagen dass sie von nichts wuste.
Hätte der Papst und seine deutschen Bischöfe – übrigens hat nie ein deutscher Bischof oder Weihbischof ein KZ oder ein Zuchthaus von innen gesehen – nur etwas Mut bessesen viel Elen, Not und Leid wäre der Menschheit erspart geblieben.
Was haben denn die Nazis am meisten gefürchtet: Eine öffentliche Stellungnahme der Kirche. Was wäre geschehen wenn der Papst die Naziverbrecher öffentlich exkommuniziert hätte und die Eidesleistung auf diese Herrschaften gelöst hätte? Das Reich wäre zusammengefallen.
Dem Papst in Italien wäre nichst passiert.
Es gibt nun 2 Möglichkeiten
1. Er hatte Angst und hat sich in die Kutte gemacht.
2. Er tolerierte die Nazis als „Bollwerk“ gegen die Komunisten.
Wie gesagt P12 hatte seine Verdienste er hat aber auch sher versagt.
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#47   Seefeldt   00:03:24 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Flächenbombardement und Punktbombardement
Eine Stadt ist immer eine größere Fläche. Die Verwüstung einer Stadt ist daher ein Flächenbombardement, kein Punktbombardement.
Etwas ganz anderes ist es, beispielsweise die Außenmauer eines Lagers anzugreifen, ohne daß andere Teile des Lagers beschädigt werden. Da kommt es auf punktgenaues Bombardieren an. Unsere Stukas konnten das ganz gut, die alliierten Viermotbomber dagegen weniger. Allerdings hatten die Alliierten auch leichtere Bomber, auch Jagdbomber wie die Lightning. Zum genauesten Bombardieren der damaligen Zeit, dem Sturzangriff, waren sie aber meines Wissens nicht geeignet.
Was die Eisenbahnverbindungen zu den Lagern betrifft: Deren Unterbrechung hätte die Lage der Inhaftierten noch verschlimmert. Denn das muß auch festgehalten werden: Die Lage in den Lagern war nicht nur wegen der Bosheit der Schergen schlimm. Gerade gegen Ende des Krieges herrschte in den Lagern oft blanke Not, weil es einfach nichts mehr gab. Schon die Zivilbevölkerung in den deutschen Städten litt oft Hunger; da blieb für die Konzentrationslager noch weniger übrig.
Was Roosevelt betrifft: Der beauftragte Untersuchungen, welchen Judenanteil (US-amerikanische) Städte verkraften könnten …
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#45   Marcelus   23:46:09 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Seefeld: Natürlich hätten die Westalliierten die Konzentrationslager ausschalten können,
und auch die Eisenbahnverbindungen ausschalten können,
die Luftbombenflugzeuge der Westallierten haben auch sonst punktgenau alle Städte selbst in Lagernähe verwüstet.
Roosevelt wurde auch der Vorschlag gemacht, aber er wollte nicht,
und erklärte, daß dann das Lager eben auf der anderen Straßenseite wieder aufgemacht wird.
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#44   Seefeldt   23:39:23 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Was die Alliierten gegen die KZ hätten tun können:
Ganz einfach – sie hätten lediglich die Außenmauern und die Manschaftsunterkünfte einzuäschern brauchen.
Aber, das doch einschränkend: Dazu hätten sie die passenden Flugzeuge benötigt, Flugzeuge, die auch punktgenau angreifen konnten. Deutschland hatte solche Flugzeuge, beispielsweise die Stuka.
Die alliierten Bomber waren allerdings eher schwere Viermotbomber, mit denen sich zwar sehr effektiv Städte einäschern ließen (dafür waren sie ja auch konstruiert, übrigens schon vor dem 2.Weltkrieg), die mit Punktangriffen aber so ihre Probleme hatten.
Die Russen hatten allerdings ganz gute Schlachtflugzeuge und mittlere Bomber, so die Sturmovik und die Pe 2. Wie weit die jetzt allerdings punktgenau bombardieren konnten, ist wieder eine andere Frage. Außerdem hatten die Russen auch schon lange vor den Nazis ihre eigenen Lägerchen …
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#43   Colombe de la paix   23:25:44 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Kiki,
wie kamen Sie in dieses Forum?
Ich auch durch Zufall, glauben Sie mir, ich bedaure die
Erfinder dieser Seite, die war bestimmt anders gedacht.
Schade, was sich daraus entwickelt hat.
Ich vermisse die Beiträge von Pünktchen und Co!
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#42   Kiki de Montparnasse †   23:18:24 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Leblhuber: Seien Sie dankbar!
Somit hat man die Bildungsunterschicht von der Straße. Ich wollte solchen Knalltüten nicht über den Weg laufen. Harald Schmidt prägte den Begriff des Unterschichtenfernsehens. Kreuz.net ist eben eine Page, die mit ihren Aussagen und Parolen die gleiche Klientel anzieht, wie die Dschungelshow, die Nachmittagstalkshow oder aber die Kneipe um die Ecke, die gerade eine Sauf-Flatrate-Party veranstaltet.
An ihren Früchten (Sprüchen) sollt ihr sie erkennen!
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#41   Leblhuber   23:12:44 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
So äußert sich die soziodemographisch definierte Zielgruppe von kreuz.net!
„derLeser“, zu 100% zielgruppenadäquat, bereicherte das Forum in der letzten Stunde folgendermaßen:
-alter Sausack du
-ist eine versiffte Häusltschik
-Hände Falten Goschen halten
-altes Saubartl
–…ist eine alte dauergeile Quatschtante die gerne religiös heuchelt, … ist eine versiffte Heusltschick und … ist eher dem linkel Pöbel zuzuordnen
Da gibt es wohl für die kreuz.net-Macher eine ganze Menge Handlungsbedarf, sollte man meinen!
Zielgruppe neu definieren, und zwar umgehend!!!
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#40   Dr. Christoph Heger   23:12:04 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Pius XII. hat sich „vorbildlich benommen“.
Gegenüber Pius XII. verhalten sich gewisse Kreise – offensichtlich aus religionspolitischen Gründen – wie Hunde, die die Hand beißen, die sie füttert.
Es wird Zeit, daß der Heilige Stuhl diesem Treiben ein Ende macht, indem er die längst fällige Heiligsprechung dieses großen Papstes vollzieht.
MfG
Christoph Heger
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#39   Ministrant   22:08:05 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@ Marcelus
Du bist ein Dummschwätzer und zwar 10mal im Quadrat…was hätten die Allierten tun sollen? Die Konzentrationslager bombadieren oder wie? Halt lieber einfach die Klappe!
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#38   Marcelus   22:02:18 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@joberens: Pius XII. hat etwa 700.000 Juden das Leben gerettet, obwohl sein Staat von Hitler ein-
gekreist war und Pius keine Armeen hatte.
Churchill und Roosevelt hatten die Lufthoheit und haben die Konzentrationslager bestehen lassen.
Sie sind nur ein Dummkopf, der nachplappert, was ihm die Propaganda erzählt – und wären wahrscheinlich auch 1933-1945 D.E.Z. ein katholischer Brückenbauer zum Führerbunker gewesen.
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#37   derLeser   22:01:13 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
joberens – Hände Falten
alter Sausack du !
(war das jetzt katholisch genug?)
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#36   HeinrichvonOfterdingen   21:59:17 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Lieber Joberens,
vorbildlicher als Sie jedenfalls!
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#35   joberens   21:57:04 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Marcelus
Hast Du auch schon mal darüber nachgedacht, daß der damalige Papst XII, den man schon gerne heilig sprechen würde, sich auch nicht gerade vorbildlich benommen hat?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#34   HeinrichvonOfterdingen   21:56:42 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Lieber Marcelus,
der mosaisierende war doch der Lebl. Ich verwechsle das linke Völkchen auch immer, da ist doch einer wirrer als der andere.
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#33   Ultramontanus   21:56:19 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Marcelus- kleines Gedicht, da kommt auch die Hölle vor!
Postmortal zum Fritzchen sagte Gott:
„Du Dummerchen, hast dich geirrt, es gibt mich doch!
Nimm Dir ein Bier,
dich amüsier’
hast Glück gehabt
das ich nicht war
der Alttestamentar
Und auch Odin, Donar und Saxot
gab es nur in manchem Kopp
-Auch der Bibel-Fundi hinten,
muss nicht vor der Höll’ wegsprinten
Denn mir soll’s zur Gaudi sein,
dass er fiel auf ‘nen Wanderpred’ger rein.
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#32   Marcelus   21:53:54 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@bonifatius: Ihre Klarstellung stimmt,
aber wie kommen Sie dazu, den wüsten Apostaten Aleph mit dem mosaischen Konfessionsbekenntnis in Verbindung zu bringen?
Aleph ist wohl eindeutig Apostat aus dem Katholizismus.
Und diese werden in der Hölle am schlimmsten bestraft.
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#31   bonifatius   21:51:26 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Exodus,petrusfeldus und sonstige Schmierer
Exodus, sie sind der geschmackloseste, flegelhafteste Wüterich, der mir je auf diesem Forum begegnet ist. Fast möchte man glauben, dass sie noch zu der Hitlerbande gehören, die damals Priester und glaubensfeste Christen umgebracht haben. Zumindest deckt sich ihr Habitus mit diesem Gesindel. Hoffentlich sind sie nicht Mosaischen Glaubens. Dies wäre die gröbste Gotteslästerung. Ihr Geschmier: Pfui deibel!
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#30   Marcelus   21:27:28 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Die NSDAP wurde ausschließlich und 1:1 in protestantischen Gebieten des Deutschen Reiches
mehrheitlich gewählt,
und hat niemals die absolute Mehrheit erlangt,
nicht einmal, als Hitler, bereits Regierungschef 1933 D.E.Z., noch einmal wählen ließ, und bereits Wählereinschüchterung mit seinen bewaffneten Parteileuten betrieb.
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#29   joberens   21:25:38 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Marcelus
Das dürfte ein ziemlich Unsinn sein. Ich denke, mal sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#28   Marcelus   21:18:28 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Die NSDAP wurde ausschließlich von deutschen Protestanten herbeigeführt
Kein Wunder, daß diese seit den Jahren nach Hitlers Kapitulation versuchen, ihre historisch schwere Schuld den Katholiken zuzuschieben.
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#27   pangelingua   20:13:42 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Josef Berens …
ales einfacher denikender Katholik.
So bezeichnet er sich selbst unten. Besser wäre: als einfacher, dekadenter Dummschwätzer.
Hinter jeden Deiner Sätze gehört ein dreifach donnerndes Helau!
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#25   confessio   18:50:14 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Österreichische Liturgie
Was ist eine Rosenkranz-Messe?
Warum schweigt der Artikel davon, daß es für Kardinal Innitzer von Papst Pius XII. eine gewaltige Standpauke gab?
Wieso wird die Gutheißung des Anschlusses durch die hier verherrlichte Hierarchie übergangen?
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#24   Beatus Theophilus_89   18:28:38 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Einfach nur Helden!
Der damalige Kardinal und die anwesenden Mitarbeiter des erzb. Palais und des Ordinariats verdienen für ihren Mut Hochachtung!
Die braune Masse, die auch heute noch unterwegs ist, sind einfach nur Hassprediger gegen unsere Welt. Eine Welt die Verständnis für alle Bekümmerten zeigt.
Lasst das nich zu, dass Neonazis, Ideologen, Faschisten, Bolschewisten, Kommunisten und sonstige Amerikaner, Russen, Europäer, Afrikaner diese Welt zerstören.
Damit meine Ich die Juden, die Muslime und die falschen Christen!
Ich persönlich bin ein Verehrer der Märtyrer Franz Jägerstätter, Maximilian Kolbe und der Koreanischen Padres und Fratres…
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#23   Franz Kappes   18:10:07 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@petrus
warum hat denn der Kardinal, wo ihn die Nazis immer so gepiesackt haben, Breife mit dem damals so beliebten Gruß „Heil usw.“ unterzeichnet?
Würde mich auch interessieren.
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#22   Exodus †   18:08:40 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Dieses braune
Gesocks empfindet dafür doch klammheimliche Freude!
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#21   petrusbinsfeldus   18:07:26 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Aha, ja dann!
Und einmal wieder hat uns kreuz.net mit seiner braunen Geschichtsklitterung erfreut- oder warum hat denn der Kardinal, wo ihn die Nazis immer so gepiesackt haben, Breife mit dem damals so beliebten Gruß „Heil usw.“ unterzeichnet?
Was sagt ihr dazu, meine frommen und braunen Freunde?
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#19   Franz Kappes   17:26:35 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Ultramontanus
Bitte Links zum Thema :&)
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#17   Hesse   17:25:25 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Was Hänschen nicht lernt…
Hier einer, der zu euch passt: Ewiggestrig und der Meinung, das früher ohnehin alles besser war…
Der erste Satz des Herrn Häußler in dem Video sagt alles: Wenn die Jugend nicht von Anfang an gehirngewaschen wird, dann glaubt sie auch als Erwachsener nicht an diesen Humbug.
Naja, was soll man sagen? Die Generation, von der der Herr Häußler de.youtube.com/watch?v=oFN71vCnFXA hier schwärmt, hat dann ein paar Jährchen später in aller Gottesfurcht Millionen Menschen in Europa abgeschlachtet – aber was solls: Gott mit uns! stand immerhin auf den Koppeln.
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#16   Ultramontanus   17:20:13 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Exodus
Carlosroberto glaubt doch gar nicht an den Holocaust, deswegen hat er das auch geschrieben. Also es soll wohl Ironie sein. Ist natürlich trotzdem mehr als geschmacklos, auch wenn man nicht an Gaskammern glauben sollte…
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#14   Aleph †   17:16:38 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Sauerei
Ja, ja: er steht noch immer… der Text. Sauerei!
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#12   joberens   17:14:50 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Ministrant
Lieber Ministrant, unsere Jugend kann, Gott sei Dank, frei leben und sich auch frei entwickeln. Die Jugendjahre sind bekanntlich die schönsten des ganzen Lebens und die sollte man sich auch nicht nehmen lassen.
Die Jugend ist heute auch nicht schlechter und nicht besser als früher. Sie ist aber aufgeklärter, denkt selber und läßt sich nicht mit unsinnigen Dingen beeinflussen. Sie ist eben kleverer als früher.
Die amtskirchlichen Probleme mit der Jugend sind rein hausgemacht und ohne umdenken wird man die jungen Menschen auch in Zukunft nicht mehr erreichen können. Da nützt auch alles Klagen nichts.
So kann man die Jugend nicht verurteilen sondern die muß Schuld für das weniger werdende Interesse an der kath. Kirche da eher bei der immer verstockter werdenden, Amtskirche zu suchen.
Josef Berens
(als einfacher, denikender Katholik
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#10   Ultramontanus   17:10:33 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Apropos Jugend – es gibt eine neue Göttin!!
nachrichten.t-online.de/…/84/06/16458406.html
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#8   Franz Kappes   17:06:08 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@joberens
Natürlich soll die Jugend die Kirche von morgen sein. Gerade deshalb ist es wichtig, dass diese Jugend die universalen Werte begreift und für sich annimmt.
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#6   Ministrant   16:42:43 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@joberens
Ich hoffe du hast gelesen, dass dieser Satz aus dem Dritten Reich stammt!
In einer Diktatur gibt es immer Jugendliche, denen „nichts heilig“ ist, weil sie aufgehetzt werden. Ich bin in einer Diktatur aufgewachsen, ich habe in meinen Jugendjahren gesehen wie Menschen durch die Straßen geprügelt wurden, wie Jugendliche aufgehetzt wurden, christl. Mitschüler und Freunde auszuschließen. Ich war mit 16 Jahren bereits das erste Mal in einem Gefängnis, ich wurde durch Amnestie entlassen und im Jahr 1989 habe ich mein Heimatland verlassen in der Gefahr erwischt zu werden, zu dieser Zeit gab es noch den Schießbefehl…
Diese Zustände haben nichts damit zu tun, wie die „Amtskirche“ denkt, sondern mit dem jeweiligen politischen System…
Dein Hass auf die Kirche ist ja unbeschreiblich, wenn du sie so sehr hasst, warum bist du dann noch in ihr?
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#5   Jesaja †   16:36:33 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Weils so schön und nicht einmal im weitesten Sinn analog ist!
Am Wochenende segnete ein Limburger Bezirksdekan öffentlich und in seiner Kirche eine Homo-Paarung. Der Bischof von Limburg hat Konsequenzen gezogen.
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#4   joberens   15:47:00 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Franz kappes
Lieber Franz, aber diese Jugend soll und muß doch die kath. Kirche von morgen sein. Sollte man daß amtskirchlich nicht besser zu erkennnen versuchen, sich ein wenig mehr um sie bemühen, auf sie einzugehen, unsinnige Dinge, mit der man sie verprellt abzustellen versuchen?
Sollte man nicht die Zeichen der Zeit erkennen anstatt steif und stur auf unsinnigen Dingen zu beharren, die man der Jugend, sicherlich sogar zu Recht, nicht mehr glaubhaft vermitteln kann?
Jugendveranstaltungen mit dem Papst werden gerne angenommen und die Jugend genießt sie auch auf ihre Weise. Sie dürfte aber für die Kirche von morgen kaum etwas wert sein.
Josef Beren
(als einfacher, denkender Katholik)
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#3   Aleph †   15:36:18 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Wogende Gardinenalben
Im Bild wogen ja die Gardinenalben und erst die Schleppe des Kardinals in ihrer ganzen vollen Schönheit…
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#2   Marcelus   14:40:20 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Leider sind es oft dieselben Kreise, die in der NS-Zeit die Römisch-Katholische Kirche als
antideutsch und projüdisch verunglimpften, weil die Kirchenstellen zur Hitlerzeit den deutschen Juden halfen,
und erklärten »Innitzer und Jud’, dieselbe Brut«,
die in den Jahren der Nach-NS-Zeit die weiterhin verhaßte Kirche beschuldigen, im Gegenteil mit dem NS-Führer zur selben Brut gehört zu haben,
und dabei war tatsächlich die Römisch-Katholische Kirche die letzte Schutzmacht innerhalb des NS-Imperiums.
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#1   Franz Kappes   14:03:22 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Was ist heilig?
Eine Jugend, der nichts mehr heilig, die keine Ehrfurcht kennt, ist nicht wert und auch nicht fähig, die Geschicke des deutschen Volkes bestimmend zu gestalten.
Deutschland sucht den Superstar. o^/
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