Die Intifada im Bistum Aachen kommt nicht zur Ruhe. Inzwischen kommen nicht nur Geistliche des katholischen Flügels mit der Diözesanleitung ins Gehege.
Webseite des Bistums Aachen.
(kreuz.net) Die Stimmung im Bistum Aachen sinkt weiter. Das erklärte Robert Esser am 30. September in
der ‘Aachener Zeitung’:
Ein Verfahren, das übermorgen vor der diözesanen Schiedsstelle seinen vorläufigen
Höhepunkt findet, bezeichnet Esser als „beispiellos“.
Dort kämpft der ehemalige Regionaldekan der Region
Düren, Resignat Alfred Bergrath (68), gegen seine Entfernung aus dem Kirchensteuerrat.
Er hat gegen
diese Entscheidung von Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen geklagt.
Der Kirchensteuerrat verabschiedet
den Haushalt und überwacht die Durchführung des Beschlossenen.
Pfarrer Bergrath gehört dem altliberalen
Flügel des Aachener Klerus an.
Der Hintergrund des Falles: Hw. Bergrath war Ende 2003 in den Ruhestand
getreten. Dennoch berief die Bistumsleitung den Resignaten in den im Jahr 2005 neu konstituierten Kirchensteuerrat.
Die vom Bischof berufenen geistlichen Mitglieder des Kirchensteuerrates müßten nach Statuten noch im
aktiven Dienst sein.
Doch darum kümmerte sich niemand, bis der Priester offenbar beim Bischof in Ungnade
fiel.
Der Grund: Er hat mit den Mitbrüdern Hw. Eddi Erlemann und Hw. Bernhard Gombert in Offenen Briefen
heftige Kritik an Bischof Mussinghoff und an den verordneten Zwangsfusionen von Kirchengemeinden geübt.
In der Diözese kursiert die Vermutung, daß der Resignat deshalb aus dem Kirchensteuerrat eliminiert
wurde.
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18 Lesermeinungen
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@ josberens MIt Gehorsam Gott gegenüber dürften die wenigsten Katholiken Probleme haben, Sie sicher
nicht, wo Sie sich doch den Willen Gottes immer so zurechtlegen, wie er Ihnen gerade passt.
marcelus Ich sage, die Gebote Gottes sind schon wichtig und die gibt es auch, in kleineren Abänderungen
in den meisten Religionen. Die sind gut und werden auch von den allermeisten Menschen respektiert. Anders
ist es jedoch mit den Geboten der Amtskirche. Da glaubt man amtskichlich die Gebote Gottes, nach Gutdünken,
ergänzen oder gar verbessern zu müssen. Damit haben nicht wenige selbst denkende Christen und Katholiken
nicht selten, sogar berechtigter weise, ziemlich Probleme und es dürfte bei diesen Geboten sogar nicht
selten fraglich sein, ob Gott überhaupt damit einverstanden ist und sie akzeptiert. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik)
Genauso ist es @Josef Erens So ein Schwachsinn, wer hat wohl mehr Autorität die Gebote Gottes auszulegen
als die röm/kath Kirche? Du Josef, mit absoluter Sicherheit nicht! Warum nicht auch Herr Josef Erens,
wie Martin Luther und Calvin und die antikirchlichen Reformatoren auch.
Heinrichvonofterdingen Ich denke, daß dürfte, bei dem Milliardenvermögen der kath. Kirche doch wohl
kaum ein wirkliches Problem sein. Die vielen kleineren Anleger dürfte die momentane Krise wesentlich
schwerer treffen. Josef Berens
#13 pangelingua 14:30:49 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Auch hier wollen wir … doch das Urteil dem mündigen Leser überlassen, nicht wahr Josef? Dazu rufst
Du doch auch immer wieder auf, und so sind wir uns wenigstens da mal einig.
pangelingua Lieber Pangelingua, Du scheinst ja ein ganz armer Kerl zu sein und nun wirklich unheimliche
sexuelle Probleme zu haben. Versuche doch einmal Deine Sexualität ganz normal zu leben, dann bekommst
du die Gedanken, Fantasien und Spinnereien darüber auch aus dem Kopf heraus und kannst wieder ganz normal
denken und mit Sexualität umgehen. Liebe Grüße Josef Berens
Gebote der Kirche sind nicht Gebote Gottes So ein Schwachsinn, wer hat wohl mehr Autorität die Gebote
Gottes auszulegen als die röm/kath Kirche? Du Josef, mit absoluter Sicherheit nicht!
Marcellus Gebote der Kirche sind nicht Gebote Gottes Lieber Marcellus, Du soltest unterscheiden, zwischen
Gott gehorchen und dem Gehorsam der aus Menschen bestehenden Amtskirche gegenüber. MIt Gehorsam Gott
gegenüber dürften die wenigsten Katholiken Probleme haben, wohl aber mit dem gegenüber amtskirchen
Ge-und Verboten. Aamtskirchlich glaubt man leider vielfach und zu oft selbstherrlich die Gebote Gottes,
nach eigenem Gutdünken, erweitern und ergänzen zu müssen. Die Christen und Katholiken werden mündiger,
infomieren sich immer mehr selbst und auch das eigene Denken ist nicht mehr zu unterdrücken. So unterscheiden
auch immer mehr Katholiken zwischen Geboten Gottes und nicht selten fraglichen Geboten unserer Amtskirche.
Man kann sogar darüber spekulieren ob nicht wenige Ge- und Verbote unserer vielleicht zu selbstherrlichen
Amtskirche von Gott vielleicht überhaupt nicht akzeptiert werden. Er läßt sich mit Sicherheit, von,
in Verhältnis zu im winzigen Menschen, wozu auch der Papst gehört, keine Ge-oder Verbote diktieren.
So sollte man diese auch nicht zu übertrieben ernst nehmen sondern als kritischer, selbst denkender Katholik
genauestens unter die Lupe zu nehmen und sich da auch eine eigene Meinung zu bilden versuchen. Das eingene,
persönliche Gewissen sollte, auf keinen Fall fraglichen amtskirchlichen Meinungen und Ansichten unter
geordnet werden. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@Franz Kappen: Ungehorsame und Irrlehrer gibt es zu allen Zeiten, nicht erst seit den letzten Jahrzehnten.
Das entbindet die Gläubigen nicht, den Geboten Gottes und dem Papst zu folgen, auch wenn der Papst ein
schwacher oder schlechter Papst wäre wie insbesonders Paul VI. oder Johannes Paul II.
kath. Flügel? Inzwischen kommen nicht nur Geistliche des katholischen Flügels mit der Diözesanleitung
ins Gehege. Worin besteht dieser „katholische“ Flügel – und welche sonstigen „Flügel“ bestehen in diesem
Bistum noch?
@Franz Kappes: Die Zeiten, Gott und der Kirche zu gehorchen, sind nie vorbei. Oder meinen Sie, das Gericht
Gottes gilt irgendwann für irgendeine Generation, ob im Spätmittelalter oder im 21. D.E.Z-Jahrhundert,
nicht mehr.
Dem Kirchenoberen ist zu gehorchen, und wenn es Vorschläge gibt, so sind diese an den Kirchenoberen selbst
zu richten, in diesem Fall der Bischof. Öffentlich zu diskutieren sind nur öffentliche Ärgernisfälle
wie öffentliche Häresien oder eine kirchenuntreue N.O.-Liturgiezelebration, ansonsten ist disziplinarisch
zu gehorchen.